Thailand Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- Fantastisches Land mit aufregender Kultur
- süffig
- Freundliche Leute Sicherstes Land Asiens Sehr gute einheimische Küche Perfekt für Shopping-Touren Günstige Lebenshaltungskosten
- Schönes Land, Schönstes Meer was kann es schöneres geben,
- günstiges Urlaubsland wunderschön viele Sehenswürdigkeiten
Nachteile / Kritik
- nichts für Langweiler *g*
- konservierungsmittel
- Klima teilweise Gewöhnungsbedürftig Grössere Städte ziemlich lärmig und stinkig nichts womit man sich nicht abfinden könnte
- Über dieses Land weiss ich kein Kontra
- Fernreise langer Flug sehr heiß
Tests und Erfahrungsberichte
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Das Land des Lächelns
5Pro:
- Freundliche Leute - Sicherstes Land Asiens - Sehr gute einheimische Küche - Perfekt für Shopping-Touren - Günstige Lebenshaltungskosten
Kontra:
- Klima teilweise Gewöhnungsbedürftig - Grössere Städte ziemlich lärmig und stinkig - nichts womit man sich nicht abfinden könnte
Empfehlung:
Ja
Einige Erfahrungen über ein wirklich faszinierendes Land. Ich nehme mir nicht heraus, hier eine Abhandlung über das gesamte Land zu machen. Der folgende Text ist lediglich ein Erfahrungstext und könnte für Leute, welche einen Thailandaufenthalt geplant haben, von Vorteil sein.
Ich durfte dieses Land für einige Zeit geniessen und für mich stand schon sehr früh fest, dass es nicht die letzte Reise in dieses wunderbare Land bleiben würde. Selten war ich so betrübt über meine baldige Heimreise. Selten vergnügte ich mich so sorgenlos wie in Thailand. Man sollte sich vor einer Reise unbedingt gut informieren, damit man es auch wirklich geniessen kann. So schaden einige Wörter in Thai bestimmt nicht. So ging ich beispielsweise in eine Apotheke um für eine Bekannte Tigerbalsam zu kaufen. Da ich kurz warten musste bis der Verkäufer eine Kundin bedient hatte, entschuldigte sich dieser bei mir. Als ich dann mit "mai pen rai" (macht nichts) antwortete, gab es prompt Rabatt, da es die Thais über alles lieben, wenn Touristen (thail. "Farang") sich für ihr Land interessieren. Auf alle Fälle sollte man auch die thailändische Königsfamilie respektieren, da es die Thais gar nicht mögen, wenn man abfällig über den König spricht. Einmal wurde ich von einem Thai zurechtgewiesen, weil ich einen Thailändischen Geldschein zerknitterte und achtlos in meine Hosentasche stopfte, da auf dem Geldschein der König abgebildet ist. Aber generell sind die Thailänder sehr nette und fröhliche Menschen. Natürlich ist man aufgrund der Armut oftmals auch einfach ein Geldesel, aber dies sollte man sich vom Reisen in ärmere Länder gewöhnt sein. Und da sowieso alles sehr billig ist, stört dies auch nur teilweise. Abgesehen von den unglaublichen Thai-massagen (ohne erotischen Hintergrund) kann ich nur noch auf die hervorragende Thai-Küche zu sprechen kommen. Selten ass ich soviel wie in Thailand. Für 3 Euro kriegt man in ländlicheren Gebieten mehrere Menues inklusive Getränke. Und es lohnt sich auch mal etwas mutig zu sein. Nicht immer dasselbe essen! Es gibt eine Unzahl an leckeren Gerichten. Auch kann es von Vorteil sein, einen Thai zum Essen einzuladen, da dieser als Berater fungieren kann. Ich ass selten alleine, da die Thais unglaubliche Freude zeigten, wenn man sie spontan zum Essen einlädt.
Natürlich ist auch in Thailand nicht alles Gold was glänzt und gesunder Menschenverstand ist auch hier angebracht. So sollte man keine Edelsteine kaufen, wenn man sich nicht wirklich auskennt. Ausserdem sollte man aufpassen, dass man nicht in irgendwelchen Häusern von Thais landet, welche dann Glückspiele spielen wollen. Kaum fängt man an mitzuspielen, hat man auch bereits verloren. Da Glückspiel streng verboten ist, hat man keine Möglichkeit wieder an sein (garantiert) verlorenes Geld zu kommen.
Ich empfehle niemandem einen längeren Aufenthalt in Bangkok zu machen, da die Lebensverhältnisse nicht wirklich angenehm sind. Bangkok (thail. Krung Thep) gilt als die Lärmhauptstadt der Welt und dies zurecht. Der Verkehr ist teilweise schon beinahe pervers und die Abgase stinken je nach Wetter zum Himmel. Dennoch sollte man es sich nicht nehmen lassen diese Stadt für einige Tage zu erkunden. Und ich werde hier nicht näher daraufeingehen, da das konsultieren von Fachliteratur für den interessierten Reisenden unabdingbar ist.
Ist es in Thailand gefährlich?
Nicht wirklich. Gerade in Bangkok sollte man aber in der Nacht nicht durch Seitengassen laufen (was eigentlich auch in europäischen Grossstädten gilt). Ein Kumpel von mir wurde in einer solchen Seitengasse von einer Bande Thais niedergeschlagen und ausgeraubt. Ich kam auch in eine kleine Prügelei, aber da war zuviel Thai-Schnaps im Spiel. Ich persönlich fühlte mich zu jeder Zeit völlig sicher. Aber eine ordentliche Portion Respekt hat noch keinem geschadet. Auch sollte man sich vom Lächeln nicht immer einwickeln lassen. Immer gut abschätzen, wer gute und wer böse Absichten hat. Im Zweifelsfall sollte man besser keine Gespräche beginnen, da diese meistens zu irgendwas führen.
Gefährlich ist der Süden des Landes, da dort seit einiger Zeit Bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen und terroristische Aktionen nicht auszuschliessen sind.
Fazit: Lest vor eurer Reise einige Bücher über dieses wirklich tolle Land. Stellt euch auf eine ganz neue Erfahrung ein. Lächelt so oft es geht, es wird Wirkung zeigen. Gebt euch nicht als Reiche Europäer. Respektiert Land und Leute. Zeigt Interesse und ihr werdet mit etwas Glück die tollsten Ferien eures Lebens geniessen dürfen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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gay2gay24340, 30.11.2007, 20:25 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich soll in Pattaya ab dem 01.03.2008ein hotel übernehmen... Sehr gute Infos
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Thailand - das Land - die Stadt Bangkok
29.04.2003, 01:28 Uhr von
bernes.at
Name: Bernsteiner Michael Sternzeichen: Löwe Familienstand: verlobt Hobbies: Internet, Computer, ...Pro:
Schönes Land, Schönstes Meer was kann es schöneres geben,
Kontra:
Über dieses Land weiss ich kein Kontra
Empfehlung:
Ja
Da mein Bruder bald 10 Jahre in Thailand lebt und er eine kurze Dokumentation seiner Urlaube immer geschrieben hat kann ich folgendes über Thailand berichten:
Thailand ein wunderschönes Land angefangen von einsamen Stränden und den historischen Naturvölkern im Norden des Landes, wenn man das ganze touristische Angebot usw.. nicht bedenkt und Thailand von der menschlichen Seite betrachtet ist dies für uns das schönste Urlaubsziel in Asien, etwas Teurer ist nur der Flug, das Leben selber in Thailand ist sehr sehr billig, fast GRATIS…
Das Land:
THAILAND erstreckt sich über 513.115 km2 und stellt durch seine Lage zwischen Myanmar und Kambodscha, Malaysia und Laos, dem Golf von Siam und dem Andamanischen Meer das Zentrum der asiatischen Reiseländer dar. Bangkok die Metropole und den Sehenswürdigkeiten wie den Königspalästen sind vor allem die Urlaubsorte Pataya, Bangkok, Koh Samui und auch das Landesinnere beliebt Reiseziele
Die Sprache:
In Thailand wird nur Thai gesprochen, mein Bruder kann Thai, er sagt selber die Sprache ist sehr schwer zum erlernen, er ist einfach so vorgegangen, dass er fast jedes einzelne Wort der Grundwörter erlernt hat, danach die Rechtschreibung und den Rest hat er von seiner Frau die aus Thailand stammt erlernt, hut ab muss ich sagen, Europäer die Thai lernen sind echt Spitze, man braucht viel Erfahrung, Ehrgeiz und sonstiges um diese Sprache zu erlernen.
Das Klima:
Ganzjähriges Tropisches heisses und feuchtes Klima, die Regenzeit ist im Süden von Juli bis Oktober auf KohSamui ist die Regenzeit um den Dezember herum.
Reisezeit:
Daher wäre die ideale Reisezeit von Dezember Ende bis Anfangs März, zu diesen Monate trifft man erstaunlich viele Touristen aus Europa in Thailand an, die das warme Wasser und das gute Klima suchen.
Freizeitangebote
Jet-Skis, Parachute, Kajaks kann man auf den meisten Stränden on the beach mieten. Pattaya verfügt außerdem über eine Kartbahn, sowie eine Bungee-jump-Anlage. Überall in Thailand gibt es Schlangenshows und viel mehr Angebot dergleichen.
Visabestimmungen
Kein Visum bis zu 30 Tagen erforderlich. Bei längerem Aufenthalt ist ein Visum erforderlich, die Pässe müssen mindestens 6 Monate nach Rückkehr noch gültig sein.
Dies sind die Impressionen die mein Bruder der schon 10 Jahr da lebt und ich (war 2x in Thailand) gesammelt haben, einfach wunderschön, günstig und beste Lebensqualität! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Ein Weltreisetagebuch - Teil 1 - Bangkok
Pro:
wunderschön
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ein halbes Jahr haben wir uns in der grossen witen Welt heumgetrieben und da will ich unsere Erfahrungen doch nicht für mich bewahren...
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10.10. Flug und London-Sight-Seeing-Tour Japanese-Style
Die letzten Stunden vorm Abflug waren erwartungsgemäss stressig. Hektisches Zusammensammeln und tausend Kleinigkeiten bis vier Uhr nachts. Mit demGefühl garantiert die Hälfte vergessen zu haben erreichen wir den Flughafen.
Nach sieben (!) Sicherheitskontrollen haben wir es dann geschafft und sitzen im Flieger nach London.
Durchatmen - endlich gehts los ( jetzt wäre es sowieso zu spät...).
London ist schnell erreicht und wir beschliessen in unseren fünf Stunden Aufenthalt eine Japanese-Style-Sight-Seeing-Tour für Matthias zu machen.
Der Express Train soll 25 Pfund kosten, aber im Automaten liegt schon eine Karte bereit (!), so dass wir in zwei Stunden Westminster Abbey, die Houses of Parliament, Big Ben, die Themse, die Tower-Bridge und Picadilly Circus sehen und zurück zum Flughafen hetzen.
11,5 Stunden Flug weiter nach Bangkok gehen mit Spielkonsolen
in jedem Sitz, Filmen, Schlafen und Essen schneller vorbei als gedacht.
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11.10. Bangkok-Flughafen und ein Treffen mit Hajo
In Bangkok angekommen bringen uns schon die 100 Meter vom Flughafen zum Bahnhof mächtig ins Schwitzen. Schwüle 30 Grad, gemischt mit zahllosen 2, 3, 4 und mehrrädrigen Giftspuckern heizen gut ein.
Statt 300 Baht (7,5 EUR) fürs Taxi oder 65 Baht (1,5 EURO) für den Express-Bus nehmen wir den Zug, dritte Klasse in die Stadt für 5 Baht (12 Cent), der nach zwei Stunden auch endlich auftaucht. Er bringt uns vorbei an Vorstadt-Slums und verspiegelten Bürotürmen zum Hauptbahnhof. Das war Felix Eindruck.
Matthias geriet in eine lang andauernde Small-Talk-Attacke von Hajo (ist die Kurzform für Hans-Jochen. Er hat sich zwar nie vorgestellt, aber er muss einfach so heissen). Hajo ist ein sehr interessanter Typ. Mit 18 reiste er noch vom Nordkap in die Sahara. Jetzt steht er Modell fuer den typischen alleinreisenden männlichen Farang (Ausländer). Stolz zeigt er seine (junge, asiatische) Begleitung und schwärmt von seinem inzwischen elften Aufenthalt in Pattaya (eines der Weltzentren des Sextourismus). Viel hat er nicht dabei (Sandalen, Shorts, ein hässliches Tennishemd, dicke Brille und Bauch)), schliesslich braucht er Platz auf dem Rückflug fuer seine zahlreichen Schnäppchen (wie den Springbrunnen inklusive massiver drehender Steinkugel). Ansonsten weiss er nicht viel über das Land zu berichten, ausser über einen Wasserfall.
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11.10. Asia Hotel Bangkok und erstes Essen
Vom Bahnhof zum Hotel bestiegen wir unser erstes Tuk-Tuk. Das sind dreirädrige Motorradrikschas, die im Leerlauf ihr typisches Tuk-Tuk-Geräusch machen und ansonsten mit atemberaumender Geschwindigkeit mitten durch Bangkoks Verkehrschaos rasen.
Unser Hotel, dass wir fuer 16 EUR pro Person schon in Deutschland gebucht haben, ist luxuriös ausgestattet: zwei Restaurants, Bars, Fitness-Studio und ein Pool auf dem Dach. Zur Begrüssung gibts einen Fruit-Shake auf Kosten des Hauses, der nach Hustensaft schmeckt und in der gleichen Dosierung verabreicht wird.
Es ist erschreckend, wie viele Hajos aller Altersklassen hier mit (oft auch mehrfacher) Begleitung absteigen.
Nachdem wir den Schweiss der Reise im Pool zurückgelassen haben, gehts auf eine erste Entdeckungstour durch die Stadt, um die sagenumwobene thailändische Küche zu probieren. Für Felix gabs Shrimps süss-sauer, mit drei geschickt versteckten Shrimps, für Matthias einen Haufen Hühnerknochen. Das Ganze ist weder besser, noch günstiger, als der Wok-Man neben der Uni...
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12.10. Khao-San
Morgens geniessen wir ein letzes Mal den Pool auf dem Dach bevor wir uns auf das reichliche Frühstücksbuffet stürzen - unter ständiger Fürsorge von 4-5 Thais, die sofort herbeieilen, wenn man aus Versehen in ihre Richtung schaut.
Jetzt soll es zur Khao-San-Road gehen, die als Backpacker-Zentrum Asiens gilt. Unsere Verhandlungsversuche mit dem Tuk-Tuk-Fahrer scheitern - ohne es eigentlich zu wollen, sitzen wir in einem (mit ihm kooperierenden) Taxi und zahlen mindestens das doppelte des üblichen Preises.
Khao-San ist faszinierend: Überall Touristen-Nepper und besoffene Engländer und Australier - aber es herrscht eine coole international-asiatische Atmosphäre.
In einer kleinen Seitenstrasse finden wir ein nettes Guesthouse fuer 200 Baht (5 EUR) fürs Doppelzimmer.
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12.10. Tuk-Tuk-Connection
Den Rest des Tages versuchen wir Bangkok zu erkunden, verstricken uns aber immer weiter in eine erstaunlich gut organisiertes Netz von Tuk-Tuk-Fahrern, freundlichen Männern, die in Tempelanlagen gerade "ihren alten Lehrer
besuchen", Studenten und andere Gestalten.
Von dreisten Lügen bis phantasievollen Geschichten wird alles aufgefahren. Im Endeffekt landet man immer bei einem Schneider, in einem Souveniergeschäft oder einem Reisebüro und alle scheinen saftige Provisionen einzustreichen. Obwohl wir auf alles gefasst sind, fallen wir doch immer wieder darauf rein. Ein Special-Buddhist-Holiday, ein besonderer Laden der Regierung ohne Steuern, Tuk-Tuk-Fahrer, die vom Tourismus-Ministerium bezahlt werden - irgendwie gewinnen Leute immer wieder unser Vertrauen. In dieser Stadt darf man offensichtlich niemanden trauen!
Man kann sich aber damit arrangieren und auf das Spiel einlassen. So bekommen wir eine fünfstündige Tuk-Tuk-Rundfahrt für 30 Baht (0,75 EUR), die viele Sehenswürdigkeiten (=Tempel), aber natürlich auch zwei Schneider umfasst. Dort bestellen wir uns auch jeweils massgeschneiderte Anzüge mit Hemd und Krawatte für 150 EUR - das war allerdings schon in Deutschland geplant.
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13.10. Oktoberfest
Wieder auf eigene Faust unterwegs, nehmen wir uns ein Flusstaxi für 8 Baht (20 Cent) auf dem Chao Praya durchs inzwischen nächtliche Bangkok. An der Anlegestelle sehen wir zum ersten Mal die Folgen der Flutwelle, die in den letzten Wochen durch Thailand floss. Der Markt dort ist zwar überflutet, hier wird aber gut improvisiert und auf Holzplanken geht der Betrieb weiter wie immer.
Weiter soll es mit der Sky-Train zum Weekend-Market gehen, der natürlich schon geschlossen hat - also weichen wir auf den Night-Bazar aus. Hier wird gerade ausgiebig das Bangkoker Oktoberfest gefeiert! Paulaner gibts in Hülle und Fülle - Weisswürste können wir nicht entdecken.
Mit dem Essen in der Khao San Road haben wir diesmal viel mehr Glück: Chicken mit 'flied lies' für 60 Baht (1,5 EUR) ist richtig lecker.
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13.10. Flucht aus Bangkok
Ab fünf Uhr morgens werden wir von einen krächzenden Hahn geweckt, der mit einem Schrei alle 5-6 Sekunden über eine halbe Stunde eine erstaunliche Ausdauer beweist.
Inzwischen sind wir echt genervt von der Stadt. Man kann nirgends gehen, stehen oder sitzen, ohne dass irgendjemand irgendetwas verkaufen oder einen irgendwohin fahren will. Bedienungen sind durch die Bank weg nicht nur freundlich, sondern regelrecht unterwürfig. Hier ist alles auf den reichen Farang (Ausländer) eingestellt.
Demenstprechend froh sind wir auch, als wir um drei mit dem Nachtzug Richtung Chiang Mai in den Norden des Landes starten.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-28 16:23:38 mit dem Titel Ein Weltreisetagebuch - Teil 2 - Nordthailand
Ein halbes Jahr waren wir in der grossen weiten Welt unterwegs. Da haben wir doch das eine oder andere erlebt - deswegen gehts jetzt mit dem Bericht weiter.
Nach ein paar Tagen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok kann es ja nur noch besser werden...
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13.10. Ein Zug in den Norden
Für 420 Baht (11 EUR) pro Person bekommen wir 2nd-class-sleeper. Die Gleise sind überraschend gut und wir haben viel Platz im Abteil, in dem auch sonst fast nur Backpacker reisen. Zwei Angestellte verhindern zudem, dass nicht lizensierte Verkäufer (gibt es zuhauf in der 3. Klasse) durch unsere Wagen laufen. So müssen wir uns auch keine Sorgen um unser Gepäck machen.
Vorbei gehts erst wieder an einigen Kilometer Slums, dann an unzähligen Reisfeldern die fast 700 Kilometer in den Norden. Alle Fenster und Türen sind offen, so geniessen wir den Blick und das (leckere) Essen. Um 8 Uhr werden dann die Betten heruntergeklappt und die 15 Stunden Fahrt gehen so erstaunlich schnell zu Ende.
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14.10. Unterwegs mit Mr. Bob
Als hätte uns unsere"Traveller-Intuition" (und der Lonely Planet) nicht gewarnt, wird der Zug natürlich von vielen Tuk-Tuk-Fahrern und einigen Sawng-Taews (Pickup mit zwei Sitzreihen auf der Ladefläche) erwartet. Gut erholt und ausgeschlafen stört uns das nicht weiter und wir lassen uns von "Mr. Bob" in seinem Tuk-Tuk zu Lanas Guesthouse fahren - nachdem er uns mehrmals hoch und heilig versprochen hat, uns nur zum Marktplatz zu bringen. Das Kopfgeld pro herbeigeschleppte Person scheint sogar über den Preisen der Zimmer zu liegen.
Schliesslich machen viele Guesthouses ihr Geschaeft mit Trecking-Touren, der Hauptattraktion des Nordens. Dabei weden die Abenteuerlustigen 2-5 Tage mit Dschungel-Tracks, Elefanten-Reiten, Bamboo-Rafting und manchmal auch Opium-Pfeifen bei Laune gehalten. Zwischendurch werden dann mehrere "Tribal Villages" besucht, Bergstämme, die immer noch sehr ursprünglich leben und immer mal wieder Besuch von solchen Trecking-Gruppen bekommen. Natürlich verspricht jede der unzähligen Reiseagenturen, nur in exklusive Gebiete und Doerfer zu kommen...
In Lanas Guesthouse werden wir (über-)freundlich ("Give me five") mit Kaffee empfangen - allerdings nicht mehr ganz so freundlich wieder vor die Tür gesetzt, nachdem wir klar machen, dass wir vorerst auf keinen Treck mitwollen.
Schliesslich landen wir im Haus von Mr. Whiskey (ein Thai, der steif und fest behauptet, dies sei sein richtiger Name), der recht schnell einsieht, dass wir keinen Treck wollen, uns danach fast komplett ignoriert, uns aber immerhin ein Dach über den Kopf gibt.
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14.10. Der Hahn ist tot
Um sich ein wenig unabhängiger die Gegend anzugucken, kommt man hier nicht darum herum, ein kleines Motorrad zu mieten. Für 150 Baht (3,70 EUR) pro Tag bekommt man überall das Einheitsmodell Honda-Dream und nachdem Matthias einige vorsichtige (Linksverkehr-)Runden gedreht hat (die allerersten überhpaut auf einem Motorrad...), traut sich Felix dazu und schon gehts zu einem netten Wasserfall und einem bekannten Tempel auf einem Berg über Chiang Mai.
Als wir dann weiterfahren, wird die Strasse zu einer (ziemlich steilen) Crosspiste und nachdem wir schon umdrehen wollten (das war doch zuviel für den ersten Tag) treffen wir zwei Thais, die uns anbieten, ihnen in eines der Tribal Villages hinterher zu fahren. Eine Stunde später finden wir raus, dass sie sich dort nur mit Opium eindecken wollen. Das Dorf ist wegen der Nähe zur Stadt das touristischtste Dorf des Landes. So sind wir hier auch nicht willkommen und werden komplett ignoriert.
In einer Hütte sehen wir ein animistisches Opferritual. Nachdem der "Gesitliche" ungefähr eine halbe Stunde auf der Stelle gehopst ist und singend Messer gewetzt hat, werden ihm ein (laut quiekendes) Schwein und ein Hahn gebracht, die die Zeremonie nicht überleben.
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14./15.10. Elvis lebt!
Chiang Mai ist viel gemütlicher als Bangkok. Und Abends sehen wir den Beweis: Elvis Presley scheint als 70jähriger Thai wiedergeboren zu sein. In einem Restaurant spielt eine Coverband mit einem so guten (Elvis-)Sänger, dass wir zuerst sicher sind, dass es Playback sein muss.
Glück muss man haben: Nach Pai, unserem nächsten Ziel, bekommen wir ein Taxi (natürlich ein Sawng-Thaw) fast so günstig wie der öffentliche Bus ( 100 Baht (2,50 EUR) pro Person). Trotz einer Reifenpanne kommen wir heile an.
Pai trägt seinen Ruf als Backpacker-Paradies nicht zu unrecht. Es besteht fast ausschliesslich aus gemütlichen Guesthouses, Restaurants und Kneipen. Wir finden eine Anlage mit mit kleinen Bambushütten und einem tollen asiatischen Garten am Fluss.
Beim Essen werden wir übermütig: Felix bestellt sich "extra spicy", Matthias versucht sich am Ginger (Ingwer)-Shake...
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16.10. Go, Go, Go!
Heute solls auf eine Rafting Tour gehen. Fuer 1800 Baht (45 EUR) buchen wir 45 Fluss-Kilometer nach Mae Hong Son mit Dschungelcamp und einigen anderen Highlights.
Früh am Morgen gibt es ein kleines Frühstück. Danach werden wir an die Abfahrtsstelle gebracht. Auf der Fahrt lernen wir ein italienisches Pärchen und drei Amerikaner aus Kalifornien kennen, die uns auf der Tour begleiten. Ausserdem ist noch eine 12köpfige Gruppe aus Holland angekündigt. Nach einigen Instruktionen zum Rudern eines Schlauchboots und zur Sicherheit, begeben wir
uns, mit Helm, Schwimmweste und Paddel bewaffnet, auf den River Pai.
Dieser fliesst das erste Stück gemächlich dahin, so das eher Sonnen als Rudern angesagt ist. Auf jedem Boot befinden sich 6 Mann oder Frau und ein "Captain", der die Crew mit Kommandos versorgt. Zwar sind einige davon an Land erklärt worden, aber das einzig wichtige Kommando ist "Go, Go, Go!" - volle Kraft voraus. Vor allem, wenn eines der anderen beiden Boote überholt oder deren
Insassen mit Wasser bespritzt werden sollen. Zwischendurch stoppen wir zum Essen und zum Baden (besser: vom Fluss mitgerissen zu werden und sich irgendwie wieder an Land zu retten) an einem Wasserfall.
Am Abend erreichen wir unser Nachtlager, wie versprochen mitten im Dschungel. Vor dem gemütlichen Zusammensitzen mit Bier am Lagerfeuer hatten die Guides aber noch die Erkundung des "Adventure-Cave" auf dem Programm.
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16.10. Adventure-Cave
Der klaustrophobe Felix bleibt zurück, während sich Matthias wagemutig auf den Weg zur Höhle begibt. Nach einem halbstündigen Dschungelmarsch dürfen wir dann in ein kleines schwarzes Loch klettern. Die ersten Windungen in der Höhle sind kein grosses Problem, doch wenig später stürzen wir uns in den Schlamm, um uns durch die Engstellen zu quetschen.
Wir haben das zweifelhafte Glück, dass die Guides sich das erste Mal in diesem Jahr in einen Teil der Höhle
trauen, der sonst überflutet ist. Mehr tauchend als kriechend bereuen die meisten, hier mitgekommen zu sein. Jetzt wird auch klar, warum die beiden korpulenten Holländer nicht mitdurften.
Nach etwa drei Stunden kehren die Hobby-Höhlenforscher dann aber doch vollzählig und stolz zurück - und sehen aus, wie die letzten Überbleibsel eines steinzeitlichen Bergvolkes. Trotzdem sind viele Opfer zu beklagen: Matthias hat die Taschenlampe im Wasser verloren, seine Brille zerstört und auch die Kamera ist fast auf der Strecke geblieben.
Obwohl das Bier schnell ausgeht und die nächste Tankstelle wahrscheinlich ungefähr 12 Wegstunden entfernt ist, wird der Abend sehr lustig. Die anstrengende Ruderei sorgt dafür, dass wir trotz des Lärms verschiedenster Viecher gut schlafen.
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17.10. White-Water-Rafting
Gespannt erwarten wir das zweite Teilstück, dass als um einiges anspruchsvoller angekündigt worden ist. In der Tat wird die Fahrt nun dem Namen "White-Water-Rafting" gerecht.In zahlreichen Stromsschnellen spritzt die Gischt hoch auf und die Guides verstehen es geschickt, durch Kommandos zusätzliche Dramatik zu erzeugen. Wie am ersten Tag stoppen wir auch heute an einigen Stellen, zum Beispiel einem sieben Meter hohen Sprungfelsen. Unterwegs lassen wir uns immer mal wieder vom Boot ins Wasser fallen und ein Stück mit der Strömung treiben.
In den Stromschnellen macht der eine oder andere Hintern dabei Bekanntschaft mit unter der Wasseroberfläche verborgenen Felsen. Müde und sonnenverbrannt erreichen wir am Nachmittag das Ende der Strecke.
In Mae Hon Song angekommen, mieten wir uns wieder ein Motorrad. Das Ding stellt sich als wirkliche Schrottkarre heraus. Der Tacho funktioniert nicht, und hakelnde Gänge machen das Bergauffahren zu einem Wasserfall zu einer Tortur.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-28 23:26:06 mit dem Titel Thailand, wie es lacht und singt (Ein Weltreisetagebuch - Teil 3)
Ein halbes Jahr waren wir in der grossen weiten Welt unterwegs. Mit unseren Erlebnissen auf dieser Tour geht es jetzt weiter.
Inzwischen sind wir in Mae Hon Song:
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18.10. Ikea-Hitchhiking
Am nächsten Morgen wird uns ein tolles Naturschauspiel in den südlichen Bergen mit Sonne und Nebel versprochen. Oben kommen wir mit dem Motorrad nicht weiter und beschliessen, die Gegend noch ein Stück zu Fuss zu erkunden.
Außer dem Militär und einigen Mitgliedern von Bergvölkern, die zwischen Steinzeit und Moderne leben, gibt es hier nur eine wunderschöne Berglandschaft zu sehen. Nach kurzer Laufstrecke begegnen uns zwei Thais mit einem Pickup. Diese wollen den Bergvölkern die Zivilisation in Form von unglaublich kitschigen Regalen mit Blümchenmustern näherbringen. Freundlich bieten sie uns eine Mitfahrgelegenheit an. Eigentlich wollen wir nur einige hundert Meter mitkommen, halten dann aber doch länger auf dem letzten verbliebenen Plätzchen auf der Ladefläche neben den Möbeln aus - vor uns allerlei Grünzeug, dass uns immer wieder ins Gesicht und in den Rücken schlägt, unter uns die steile holprige Strasse und über uns die sengende Sonne. Im ersten Bergdorf angekommen, beginnen Warenschau und Verkaufsgespräch. Die Einheimischen beweisen aber einigen Geschmack - nur eines der Möbelstücke wechselt den Besitzer.
Zwischendurch befürchten wir, nun auf eine Odyssee durch zahllose Bergdörfer geraten zu sein. Glücklicherweise bringen uns die beiden Verkäufer dann aber doch zu unseren Motorrädern zurück.
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18.10. Thailand, wie es singt und lacht
Von den Amerikanern bekamen wir den Tipp zurück nach Pai zu fahren, weil dort ein Festival stattfinden soll , also nehmen wir das Bus-Taxi zurück. Als erstes fällt uns dort das Geknalle auf: An jeder Strassenecke werden immer wieder Böller und Raketen gezündet - am schönsten sind aber eine Art grosse Lampions, die sachte in den Nachthimmel aufsteigen.
Überall mischen sich Touristen unter die Einheimischen - naja, fast überall. Einige Thai-Hochburgen bleiben sogar von den integrationswütigsten Travallern unberührt. Zum einen sind das die Bug-Fights, bei denen je zwei ziemlich grosse Käfer mit imposanten Kneifwerkzeugen erst provoziert und dann aufeinander losgelassen werden. Nach für uns nicht durchschaubaren Regeln werden Punkte vergeben und eifrig Geld gesetzt. Für nur 100 Baht (2,5 EUR) kann man seinen eigenen Käfer kaufen und ins Rennen schicken. Die Kämpfe sind wahrscheinlich ziemlich schmerzhaft für die Bugs - viel schmerzhafter für uns sind allerdings die anderen unberührten Thai-Hochburgen.
Man kann sich an vieles gewöhnen: scharfes Essen, Tuk-Tuk-Fahrer und vielleichts sogar Ingwer-Shakes - die thailändische Volksmusik dagegen ist definitiv nicht für europäische Ohren geschaffen. Direkt gegenüber der Käfer-Kampf-Arena malträtiert eine Gruppe junger Thais auf einer Bühne Streich- und Zupfinstrumente. Dazu heulen und schreien sie nach Leibeskräften. Wir nehmen Reissaus an das gegenüberliegende Ende des Festes. Schon aus einiger Entfernung kündigt sich eine weitere Bühne an, was uns blüht: Hier wechseln sich gegelte Solosänger und spärlich bekleidete Thai-Mädchen ab und präsentieren eine Art Pop-Musik. Im Hintergrund ein billiges Keyboard und dazu die SängerInnen, die engagiert die Aussteuergrenzen der Boxen testen und
erfolgreich überschreiten. Um weitere Hörschäden zu vermeiden, fliehen wir erneut und lassen uns das begeisterte thailändische Publikum zurück. Vor uns scheint ein leerer Platz mitten im Getümmel den geschundenen Ohren eine Pause zu ermöglichen. Zu spät erkennen wir den gebannt auf den Monitor starrenden Karaoke-Sänger. Hier halten es sogar die Thais nicht aus.
Immerhin macht die letzte Bühne, die wir finden, einiges wieder gut. Eine Band spielt thailändische und uns wohlbekannte internationale Rockmusik und lädt das gemischte Publikum auf das eine oder andere Bier ein.
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19.10./20.10. Zurück in Chiang-Mai
Als wir am nächtsen Nachmittag wieder in Chiang-Mai ankommen (nachdem wir uns erstmals mit einem einheimischen Bus durch die Berge von Pai gequält haben), freuen wir uns, zurück in eine bekannte Stadt zu kommen.
Diesmal haben wir einen Tip im Gepäck, der sich als wahrer Glückstreffer herausstellt: Zusammen mit zwei netten Holländerinnen (bis jetzt haben wir 14 Holländer und noch nicht einen Deutschen getroffen) quartieren wir uns in Julies Guesthouse ein. Hier kann man es auch einige Tage mehr aushalten. Von einem Schweizer (der hier irgendwann mal hängengeblieben ist) geführt, laden Hängematten, tropische Pflanzen, entspannende Musik und leckere Fruchtshakes zum Relaxen ein. Hier fühlt man sich als willkommener Gast und nicht, wie so oft, nur als zahlungswilliger Farang.
Der nächste Tag sollte entspannend sein. An einem Badesee in der Nähe, in den meisten Reiseführern kaum erwähnt und fast nur von thailändischen Familien besucht, fängt er auch vielversprechend an.
In der schwülen Nachmittagshitze wird die Suche nach einem Optiker zur Reperatur von Matthias höhlengeschädigter Brille zur Tortur, gelingt aber schliesslich doch. Die Gläser sind in 40 Minuten eingesetzt und kosten keine 25 EUR (in Karlsruhe kostet der Spass 140 EUR) - halten aber auch nur für genau eine Stunde, als ein Glas springt...am nächsten Morgen wird der Fehler aber (unter wahren Entschuldigungsorgien) anstandslos behoben.
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21.10. Auf der falschen Seite
Nach einer weiteren Nacht in Julies Guesthouse brechen wir gen Norden auf, um Thailand zu verlassen. Der Minivan – kaum teuer als der öffentliche Bus und damit eine eindeutig bessere Wahl – bringt uns nach Chiang Khong, einem verschlafenen Nest am Mekong, der laotischen Grenze. Nach 11 Tagen Abstinenz erleben wir unterwegs auf einer Raststätte ein fast vergessenes Naturphänomen: Es regnet! Allerdings nur für etwa 2 Minuten und wir sind uns nichteinmal sicher, ob wir überhaupt einen Tropfen abbekommen haben.
Während bei uns Hund und Katze begraben sind (wir spielen Karten mit zwei Neuseeländern) kündigen nachmittägliche Boat-Races auf der anderen Seite des Mekongs gegenüber unseres Guesthouses den Beginn eines grossen Festes in Huay Xai an. Während wir dann versuchen, unsere Nachtruhe zu finden, wird drüben auch schon laut gefeiert – zusätzlich lassen sich die beiden Israelis im Nebenzimmer offensichtlich anstecken und machen laut singend die Nacht zum Tage… weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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blokk, 26.12.2005, 23:04 Uhr
Bewertung: nicht hilfreich
Toll, der Billig-Heimer fährt 3.Klasse zum Hauptbahnhof, beschwert sich über zu wenig Verbindungen und zu wenig Platz in Zügen, die eigentlich wenig begüterten Thais ohne goßes Gepäck vorbehalten sind und nörgelt auch noch über Unterkünfte, die den weniger
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Thailand war wie in einem Traum
Pro:
günstiges Urlaubsland wunderschön viele Sehenswürdigkeiten
Kontra:
Fernreise langer Flug sehr heiß
Empfehlung:
Ja
Von allen Reisezielen kann ich mir keines schöner als Thailand vorstellen.
Meine Reise dorthin ergab sich durch einen Zufall. Ich wollte am Flughafen Last-Minute buchen und hatte als Ziel DomRep ausgewählt. Durch die Katastrophe des Anschlages am 11. September 2001 war natürlich alles schon ausgebucht. So blieb als freies Ziel Thailand übrig.
Mit gemischten Gefühlen buchte ich, doch es hatte sich gelohnt. Thailand ist ein Land voller kulinarischer Genüsse, üppiger tropischer Gärten und wunderbarer Menschen. Es gibt in Bankok die schwimmenden Märkte, bei denen die Händler Lebensmittel auf Booten in den Kanalstraßen verkaufen. Viele Naturparks, Sehenswürdigkeiten wie Thempelanlagen und natürlich exotische Tiere aller Arten laden zu Ausflügen ein.
Die Menschen in Thailand sind sehr sehr freundlich und hilfsbereit. Ich hatte auch nie Angst bestohlen oder übers Ohr gehauen zu werden. Ehrenkodex und Ehrlichkeit werden dort großgeschrieben. Das Leben als Europäer in Thailand ist sehr günstig, also kein teures Urlaubsland.
Bei aller Freundlichkeit der Thailänder gibt es doch einige Sitten, die man als Ausländer streng beachten sollte:
1. Niemals mit dem Fuß (z.B. man sitzt mit gekreuzten Beinen) auf einen Thailänder zeigen, da dies als äußerst beleidigend gilt. In Thailand werden die Füße als etwas Schmutziges angesehen, mit dem man nicht auf Menschen zeigt.
2. Laute Worte und Äußerungen wie wütendes Schreien sind verpönt. Dabei "verliert man sein Gesicht" und wird erst recht nicht ernst genommen.
3. Keine negativen Bemerkungen über Thailands König. Da Thailand immer noch eine Monarchie als Regierungsform lebt, existiert dort noch ein König, welcher auch auf den Geldscheinen abgebildet ist. Thailands Bevölkerung vergöttert regelrecht den König und duldet keine negative Äußerung über ihn. Beleidigt man den König so überträgt dies der Gesprächspartner auch auf sich.
4. Man gibt sich in Thailand nicht die Hand! Bei der traditionellen Begrüssung hebt man beide Hände wie zum Gebet (nicht gekreuzt) vors Gesicht und verneigt sich leicht.
5. Es ist STRENGSTENS verboten Buddafiguren außer Landes zu führen. Wird man dabei erwischt, und sei der Budda auch noch so klein, wird dies vom Gesetz geahndet, d.h. man kann sogar ins Gefängnis kommen.
Die meisten Hotelanlagen sind alle sehr sauber und gepflegt. Großräumige Gärten und Pools umringen die Anlagen, die zum Großteil in Bungalows und Hotelanlage aufgeteilt sind.
Eine weitere Besonderheit an Thailand sind die Ladenöffnungszeiten. Sie haben praktisch durchgehend auf. Die Menschen arbeiten die ganze Woche - zum Teil auch Sonntags.
Ich habe mir vorgenommen, daß dies nicht meine einzige Reise nach Thailand bleiben wird.
Gruß Bliete :-) weiterlesen schließen -
Khao Lak - Landschafts-Idylle mit Wiederkehr-Faktor
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Kleiner Urlaub gefällig? Keine Angst vorm langen Fliegen? Lust auf Sonne, Meer und Ruhe? Höchstens noch ein paar Fische zwischendurch? Dann habe ich die perfekte Empfehlung.
** Lage **
Khao Lak (auch Kao Lak) liegt auf der Karte reichlich 80 km nördlich von Phuket Airport. Eigentlich ist Khao Lak keine Stadt oder Insel, sondern bezeichnet die Region und das dazugehörige Hinterland entlang einem ca. 15 km langen Küstenabschnitt. Benannt wurde die Gegend nach einem Berg im Lamru Nationalpark, der unmittelbar hinter der Küste beginnt.
** Reisezeit **
Die beste Reisezeit nach Thailand allgemein ist von Oktober/ November bis März/ April. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte Februar. Dementsprechend sind dann auch die Preise höher.
Trotzdem kann es auch außerhalb der Regenzeit zu Schauern und Güssen kommen, dann aber meist am abend und sehr kurz, aber heftig.
In der Regenzeit sind vor allem die Tauchschulen geschlossen, selbst das Baden ist stellenweise gefährlich.
** Anreise **
Am einfachsten kommt man mit dem Flugzeug nach Phuket. Von dort muß man auf die Hauptstraße H 4 zwischen Phuket und Ranong gelangen und kann dann entweder einen der Überlandbusse Richtung Ranong oder Takua Pa nehmen oder sich ein Taxi chartern, die am Flughafen warten. Letzteres kostet ca. 900 Baht. (Das war der Preis, den uns ein “Reisebüro” nannte, es kann also durchaus billiger sein, wenn man gut handelt.) Die Ressorts bieten meist bei der Buchung eine Abholung an, aber das kostete in unserem Fall 600 Baht pro Person.
** Landschaft **
Die Landschaft um Khao Lak ist einfach atemberaubend. Gleich hinter der Küste beginnt jenseits der Hauptstraße der Regenwald, der heute Nationalpark ist. Man hat also Meer, Strand und Berge auf einem Fleck, zugegeben nicht besonders hoch, aber immerhin. Wenn man am Strand steht, schaut man über weißen Sand, über Palmen auf üppiges Grün, aus dem so mancher Baumriese herausragt.
Zu dem Gebiet von Khao Lak zählt der ganze, ca. 15 km lange Küstenstreifen mit den sechs Buchten von Sunset Beach bis Pakarang Beach. Dabei sind die Buchten von Süden her stark, nach Norden hin weniger erschlossen, belebt und frequentiert.
** Übernachtung **
Wer als Individualtourist hierher kommt, hat eine sehr große Auswahl an Resorts und Bungalows, von vier Sternen bis zur einfachen Backpacker-Hütte, klimatisiert bis winddurchblasen. Kein Resort liegt weiter als 300 m vom Strand weg, im ungünstigsten Fall muß man einige Meter die Straße überqueren.
Eine gute Übersicht mit Möglichkeiten der Online-Buchung bietet die Seite khaolak.de im Internet. Die Seite übernimmt im Großen und Ganzen die Bewertung des Loose-Verlages, über dessen Reiseführer Thailand ich mal berichtet habe.
Ansonsten gibt es nur wenige Reiseveranstalter, die diese Gegend in ihrem Programm haben – lediglich Neckerman und TUI habe ich bei einer kurzen Recherche gefunden.
Die Preise für Übernachtungen bewegen sich von 100 Baht für einfache Bungalows mit Ventilator bis 3000 Baht für ein 4**** Resort.
** Ausflüge **
Für eine so kleine Siedlung bieten eine ganze Menge Veranstalter jede Menge Ausflüge und Touren. Alles kann man entweder im Resort buchen, in dem man gerade wohnt, oder man geht einfach die vielleicht 900 m Dorfstraße ab und trifft auf ungefähr 20 Büros, die die Angebote von verschiedenen Veranstaltern vermitteln. Dabei unterscheiden sich die Preise nur wenig. So kann man Dschungeltouren mitmachen und durch den Nationalpark zu einigen Wasserfällen wandern, es werden Kajaktouren in der Phang Nga Bucht angeboten und Rafting, von ein bis mehrtägig.
Hier einige Preise:
- Elefanten-Trekking in den Dschungel zu ausgewählten Zielen zwischen 600 und 800 Baht
- Angelausfahrten ab 200 Baht
- Wanderungen durch den Khao Lak oder den Khao Sok Nationalpark ab 250 Baht
- Tempeltouren ab 250 Baht
- Discovery Tour im Khao Lak Lamru Nationalpark mit Elefantenreiten, Dschungel-Trekking zu einem Wasserfall, Kanu-Tour – 1800 Baht
- Kanu-Tour zur Phang Nga Bucht (die mit dem James Bond Felsen) – 1500 bis 2900 Baht
- Discovery Tour im Khao Sok Nationalpark mit Elefantentrekking und Kanu-Tour – 2500 Baht
- Tagesausflüge nach Phuket
** Tauchen **
Entschuldigt, daß ich hier ein wenig mehr schreibe, aber als Taucher muß ich das einfach. Außerdem kommen sowieso die meisten Leute nach Khao Lak, um von hier Schnorchel- oder Tauchausflüge zu den Similans zu starten.
Die Westküste Thailands, also die Küste, an der Khao Lak liegt, gehört zur Andaman-See. Die Tauchgründe direkt vor Khao Lak geben an Tauchgelegenheiten wenig her. Vor dem Strandabschnitt Nang Thong Beach liegt ein kleines Korallenriff namens Khao Na Yak, quasi das Hausriff , das von einigen Tauchbasen als Tauchspot angefahren wird. Man braucht nur 25 Minuten mit dem Boot dorthin. Für Schnorchler und Tauchanfänger sicher ein gutes Ziel, aber für erfahrene Taucher eher langweilig. Die Sicht ist eher mittelmäßig, größere Fische sind selten anzutreffen. Wer aber seinen ersten oder letzten Tauchgang an einem ruhigen Punkt absolvieren will, ist hier gut aufgehoben. Die Strömung ist nämlich, im Gegensatz zu den Similans, moderat und die maximale Tiefe beträgt ca. 9 Meter. Man kann aber auf jeden Fall die gängigen Fische und viel Klein- und Weichtiere dort finden. Von den Tauchbasen werden 2-3stündige Schnorcheltouren dahin angeboten ab 350 Baht pro Person.
Aber ein anderer Tauchplatz lohnt sich auf jeden Fall: Das Tinminer Wreck, oder Bangsak Wrack, das seit mehr als dreißig Jahren draußen vor der Küste liegt.
Fischer-Dhoni fährt man direkt von der Küste ca. 30 – 40 Minuten auf’s Meer hinaus, macht den ersten Tauchgang vor Dämmerung und den zweiten nach Einbruch der Dunkelheit. Diese Zinnabraum-Plattform ist schon schön bewachsen. Man findet hier eine Unmenge Feuerfische und Igelfische, Einsiedlerkrebse, Sepien und andere Klein- und Schwarmfische. Sogar eine Seeschlange haben wir gesehen.
Die Strömung kann, gerade oberhalb der Plattform, ziemlich heftig sein, Erfahrung im Strömungstauchen sollte man möglichst mitbringen.
In der Hauptsache ist Khao Lak natürlich der ideale Ausgangspunkt zu den Similan Islands, deren Tauchgründe zu den weltbesten überhaupt gehören.
Außerdem werden noch die Surin Islands und von einigen Tauchbasen sogar Inseln in Burma angefahren.
Als Tagestouren werden von Khao Lak aus nur die Similans selbst, Ko Tachai und Ko Bon (zwei Inseln in der Nähe der Similans) angefahren. Der Hafen Tap Lamu ist ca. 8 km entfernt. Dort liegen alle Tagesausflugsboote. Wer längere Touren plant, wird von den Tauchbasen vor Ort auf einem Kreuzfahrtschiff für ein sogenanntes Liveaboard eingebucht. Diese Fahrten starten aber in der Regel von Phuket aus.
Liveaboards werden für 2, 3 und 4 Tage zu den Similans sowie zum Richelieu Rok, den Surin Islands oder längere sogar nach Burma und mit Schiffen unterschiedlichen Standards angeboten.
In Khao Lak gibt es 10 Tauchbasen:
Subaqua (deutsche Leitung, gutes Renommee)
Khao-lak-fun-divers (betrieben von Holländern)
Similan-Divers
High class Adventure Diving (betrieben von Österreichern)
Manta Point
Sea Dragon
Sea Bees
Kon-Tiki
Phuket-Divers
Eine zehnte (e-divers) steht unter japanischer Leitung.
Die Preise sind teilweise recht unterschiedlich. Es gibt auch Basen, die beispielsweise die Ausrüstung im Preis beinhalten. Alle sind über Internet zu erreichen und erteilen auf Anfrage Auskunft zu Preisen und Terminen.
Etwas ausführlichere Informationen habe ich für Interessierte noch in meinen beiden Berichten über Tauchen Khao Lak und Tauchen Similans zusammengefaßt.
** Unterhaltung **
Für alle, die nach Abendgestaltung süchtig sind, ist diese Gegend auf jeden Fall nichts. Es gibt hier keine Diskothek, kein Kino, keine GoGo-Bars und dementsprechend natürlich auch keinerlei Prostitution. Die einzige Unterhaltung bieten möglicherweise die Resorts, aber auch das hält sich stark in Grenzen. Ich habe von einer einzigen Restaurant-Bar erfahren, in der abends wenigstens andeutungsweise etwas los ist, aber die machen auch spätestens nach Mitternacht dicht.
Die Art Abendanimation mit Bingo, Karaoke oder Modenschau à la Tunesien oder Mallorca kennt man hier nicht. Und das ist auch gut so. Wir waren jedenfalls sehr angetan von der Ruhe und Beschaulichkeit, die abends auf der Straße herrschte. Zwar waren alle Restaurants oder Läden bis spät geöffnet, aber alles läuft sehr gemächlich ab.
Urlaub und Entspannung pur sind angesagt.
** Sehenswürdigkeiten **
Kulturelle Sehenswürdigkeiten gibt es hier keine, von den kleinen Hausaltären mal abgesehen, die vor jedem Haus stehen. Das Sehenswerte ist in dieser Gegend die Natur. Auf jeden Fall sollte man eine Führung durch den Nationalpark machen, den Ton Chong Fah-Wasserfall genießen, das Elefanten-Camp von Khuk Khak besuchen, oder mal einen Ausflug in die Zinnstadt Takua Pa (ca. 30 km vom Khao Lak Ortskern entfernt) machen. Dort kann man drei große indische Statuen bewundern.
** Transport **
Im Ort findet man einige Vermieter und Reisebüros, die Mietwagen anbieten ab 1000 Baht pro Tag inklusive Versicherung. Aber Vorsicht, in Thailand herrscht Linksverkehr.
Der Linienbus zwischen Phuket und Ranong hält ebenfalls in Khao Lak und verkehrt mehrmals am Tag.
** Geld **
Im Ort gibt es einige Wechselstuben und mobile Banken, die in der Regel von 10 – 18 Uhr geöffnet haben. Sie akzeptieren sogar Kreditkarten.
Der Umrechnungskurs von Euro zu Baht ist 1 : 40, d.h. 1 Euro = ca. 40 Baht.
** Shopping **
Die Möglichkeiten zum Shoppen sind hier sehr begrenzt. Es gibt im Grunde nur Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf in mehreren kleinen Läden. Souvernir- und Klamottenläden sind schon dünner gesät; was es jedoch en masse gibt, sind Schneider. Ich glaube, wir haben sieben gezählt, was angesichts der Größe des Dorfes eine enorme Anzahl ist. Wir waren in keinem drin, deshalb kann ich nichts zur Qualität sagen.
** Kommunikation **
Es funktionieren sowohl D2 als auch D1 ohne Probleme (die anderen Netzanbieter haben wir nicht prüfen können). Aber Vorsicht, eine Minute von Thailand nach Hause kosten ca. 1,87 € tagsüber, ab 21 Uhr 1,60 € (6-Sekunden-Takt). Diesmal hilft aber auch das sich-anrufen-lassen nicht viel, das ist sogar teurer. Das kostet nämlich erstens den Anrufer den normalen Tarif zu einem Funknetz und einen selbst 1,97 € pro Minute am Tag, ab 22 Uhr 1,85 € (60-Sekunden-Takt). Achtung: Zeitverschiebung von 6 Stunden beachten!
Als Alternative kann man problemlos und kostenlos E-Mails und Faxe in den Resorts empfangen. Die Ausdrucke werden in der Regel an der Rezeption hinterlegt.
Außerdem findet man entlang der Dorfstraße mehrere Internet-Büros, wo die Minute 1 Baht kostet. Hier kann man auch Long Distance Calls machen, wobei die Minute nach Deutschland 60 Baht kostet.
** Medizinische Versorgung **
Keine Angst, auch wenn man hier nicht gerade am Nabel der Welt ist, braucht man sich um seine Gesundheit keine Sorgen zu machen.
Für ernste Fälle findet sich im Dorf hinter dem Krathom Restaurant die Arztpraxis von Dr. Seree, der gut englisch und ein wenig deutsch spricht. Die Öffnungszeiten sind allerdings erst abends von 16.30 bis 21.30 Uhr.
In dringenden Fällen kann man sich ins Krankenhaus in Takua Pa fahren lassen.
Es gibt auch zwei Zahnärzte, die eine zwar recht offene und von der Straße einsehbare, aber sehr sauber wirkende Praxis betreiben. Deren Öffnungszeiten sind Mi – Fr 17.30 – 21.30 und Sa, So von 9 – 17 Uhr.
Eine gute Reisekrankenversicherung fürs Ausland sollte man ja sowieso immer dabei haben.
Risiken:
In acht nehmen sollte man sich vor allem vor Quallen, die gelegentlich auftreten und sehr schmerzhaft sein können und natürlich von Mücken. Die Gegend von Khao Lak ist zwar kein Malariagebiet, aber lästig sind sie doch.
** Meine Meinung **
Wer richtig Urlaub für die Seele machen will und ein verschwiegenes, idyllisches Plätzchen für die pure Erholung sucht, oder aber die phantastische Unterwasserwelt der Andamanensee erkunden will, wer damit leben kann, daß sein Nachtleben eher mit der oder dem Liebsten stattfindet, dem kann ich Khao Lak nur wärmstens empfehlen.
Leider sind die Preise auch mit dem Bekanntheitsgrad gestiegen. Doch es bleibt zu hoffen, daß Animation & Co. sich hier noch eine Weile fernhalten und es so weiterhin angenehm bleibt. Und zum Thema Sicherheit in diesen Monaten sei zu sagen, daß ich Thailand für eines der sichersten Länder Asiens halte. Nicht umsonst sagt man den Buddhisten absolute Friedfertigkeit zu.
PS. Apropos Wiederkehrfaktor, wir haben vor einer Weile wieder eine Tauchkreuzfahrt gebucht, nach Burma, und bleiben dann natürlich wieder in Khao Lak.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-07 12:21:07 mit dem Titel Ko Lanta - Kein Geheimtip mehr, aber absolut nicht überlaufen und ein kleines Paradies
** Lage **
Koh Lanta (auch Ko Lanta) liegt auf der Karte südöstlich von Phuket, auf der anderen Seite der Phang Nga Bucht, südlich vom Flughafen Krabi.
Lanta besteht aus zwei Inseln, Lanta Noi (Lanta Groß) und Lanta Yai (Lanta Klein) und gehört mit insgesamt 52 Inseln und Inselchen zur Provinz Krabi. Beide Inseln haben zusammen ca. 20.000 Einwohner.
Während Lanta Noi wenig zu bieten hat, weil sie zum größten Teil mit Mangrovenwäldern bedeckt ist, ist die kleine Insel Lanta weitgehend touristisch erschlossen. Mit 27 km Länge ist sie gerade groß genug, um an mehreren Tagen mal etwas unternehmen zu können, wenn man nicht ständig am Strand liegen will.
Um die Insel führt eine einigermaßen befahrbare Straße, die aber streckenweise stark abgefahren und kaputt ist. In der Trockenzeit sollte man ein Tuch mitnehmen und vor den Mund binden.
Die Ostküste ist für den badewütigen Touristen eher uninteressant, da ebenfalls mit Mangrovenwäldern bewachsen. Dafür hat die Ostküste auf der ganzen Länge mehrere Buchten mit schönen langen Sandstränden, gelegentlich mal von felsigen Abschnitten unterbrochen. Hier findet man auch die meisten Ressorts, abnehmende Zahl von Nord nach Süd.
** Anreise **
Die Anreise nach Lanta kann auf verschiedene Art erfolgen:
- Mit dem Flugzeug von Bangkok nach Krabi. Dort kann man entweder einen der vielen Busse von den verschiedenen Ressorts oder den ”Linienbus” nehmen, die bereits vor dem Flughafen warten. (Preis i.d.R. 200 Baht) Oder man fährt mit dem Taxi zum Hafen von Krabi und nimmt das Boot nach Lanta.
- Mit dem Flugzeug nach Phuket. Von dort mit dem Boot nach Lanta über Phi Phi Island.
** Übernachten **
Wer auf gut Glück nach Lanta kommt und noch nicht weiß, in welchem Ressort er übernachten will, sollte sich am besten an eines der vielen Tourismusbüros in Saladan wenden. Die finden freie Bungalows am schnellsten. Das Taxi (Moped mit Beiwagenkonstruktion) dahin kostet je nach Strecke ab 20 Baht pro Person. Wir haben gerade die Erfahrung gemacht, dass selbst in der späten Hauptsaison jede Menge Bungalows für jeden Anspruch vorhanden waren von 15 Euro bis 60 Euro pro Nacht und Bungalow. Eine gute und ausführliche Übersicht bietet die Website www.lanta.de bzw. www.ko-lanta.com.
** Kommunikation **
Auf Kommunikation braucht man auf Lanta nicht zu verzichten. Seit dem 1. März 2001 ist in Saladan ein Turm mit thailändischem Funknetz in Betrieb. Damit funktionieren Handys zumindest am Khlong Dao und Long Beach sehr gut. An der Ost- und Südküste bekommt man über die Festlandstation Netz.
An den Stränden, entlang der westlichen Hauptstraße und in Saladan gibt es jede Menge Hütten mit PC’s mit Internet-Anschluß. E-Mail ist also auch kein Problem. Nur die amerikanische Tastaturen mit thailändischer Schrift machen die Prozedur etwas umständlich, wenn man viel schreiben will. Kostet pro Minute 3 Baht.
** Entertainment **
Jeden Samstag kann man in Saladan Thai-Boxen erleben. Das ist nicht so brutal wie Boxen, und die Veranstaltung an sich hat guten Unterhaltungswert. An einem Abend finden ca. 10-15 Kämpfe zu je (maximal) 5 Runden statt. Begonnen wird mit der kleinsten Gewichtsklasse, die Kinder ähneln jedoch eher hüpfenden Krebsen. Bei den höheren Gewichtsklassen sind dann aber richtig gute regionale Champions dabei und das Dabeibleiben lohnt sich. Die Ankündigung erfolgt mit Handzetteln an Bäumen und Geschäften. Eintritt 250 Baht.
Sonntags ist Markt in Saladan mit Obst, Gemüse, Schlachttieren, Kleinkram, Souvenirs und Brauchbarem für Touristen. Ist aber nicht immer billiger als im Laden.
** Gesundheit **
Gesundheitsvorsorge: Ärzte und das Tropenmedizinische Institut empfehlen in der Regel Hepatitis A und B, Typhus und oft sogar Malaria. Letzteres ist in dieser Region unnötig, wie eine andere Karte der WHO zeigt. Wir haben uns mit einem sehr guten Mückenmittel vorgesorgt und keinen einzigen Stich.
Auch Typhus braucht man laut Einheimischen nicht. Ist aber mit etwas über 40 DM die preiswerteste der Reiseimpfungen und hält mindestens 1 Jahr. Das kann nicht schaden. Hepatitis A sollte man haben, B nur für Risikogruppen. Aber das muß sowieso jeder selbst entscheiden.
** Ausflugsziele **
Wer auf Lanta ist, sollte sich auch ruhig mal die ganze Insel ansehen. Da sie mit 27 km Länge und maximal 10 km Breite nicht sehr groß ist, schafft man eine Umrundung schon an einem Tag. Man kann sich natürlich auch Zeit lassen und an mehreren Tagen verschiedene Stationen besuchen.
Mit einem Moped geht es einigermaßen gemütlich durch die Landschaft und der Fahrtwind ist besonders bei den hohen Temperaturen angenehm. Aber am besten ein Tuch mitnehmen, dass man sich vor den Mund binden kann, denn die Straße ist an manchen Stellen ganz schön kaputt, und es staubt ohne Ende. Ein Moped kostet für einen ganzen Tag ca. 250 Baht. Angeboten werden sie fast an jeder Ecke. Die Bedienung bedarf der Gewöhnung, denn die Gänge sind anders herum gelagert als bei deutschen Zweirädern, nämlich von oben nach unten. Und es herrscht, wie überall in Thailand, Linksverkehr.
Die hier beschriebenen Ziele haben wir tatsächlich besucht und sind sehenswert
- Saladan, jetzige Hauptstadt von Lanta, besteht aus ca. 100 Hütten oder Gebäuden, ziemlich rege, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, viele ”Reisebüros”, nette Restaurants, sechs Tauchschulen, aber keine Sehenswürdigkeiten im eigentlichen Sinne
Von hier fahren die Fähren nach Lanta Noi, Schiffe nach Phi Phi, Phuket und Krabi, Busse nach Krabi, Trang, sogar nach Malaysia u.a.
- Orchideenzucht, auf der Straße an der Westküste – lohnt sich wirklich, es können während einer Führung (englisch) zahllose heimische Orchideenarten bewundert und beschnuppert werden, Eintritt 50 Baht
Für 300 Baht kann man 3-4 Pflanzen mit Nährlösung in einer Flasche mitnehmen und versuchen, sie zu Hause großzuziehen (Anleitung in deutsch dabei).
- Sea Gypsies (SeeZigeuner), am östlichen Südende der Insel, ein Dorf in all seiner Ursprünglichkeit und Armut am Ende der Welt. Schön ist die Aussicht über die Andaman Sea von dem kleinen Restaurant auf einem Hügel, wo die Straße endet.
-Lanta Old Town und Lanta Pier, die alte Hauptstadt der Insel, eher Dorf als Stadt, ruhig, beschaulich, mit schönen Häusern und einem Schrein auf dem Hauptplatz, großes Krankenhaus und Polizeistation
Von hier starten verschiedene Bootstouren zu den südlichen und östlichen Nachbarinseln.
- zahlreiche Tauchspots, (unsere Tauchbasis hat 8 Tauchziele angefahren), darüber schreibe ich aber extra
Diese Ausflugsziele gibt es sonst noch, haben wir aber nicht besucht. Deshalb nur zur Information:
- Wasserfall, am westlichen Südende der Insel in einem Mini-Gebirge (höchste Erhebung ca. 500 m), lohnt sich nur, wenn es mal geregnet hat, man sollte nachfragen.
Aber Vorsicht, der Weg dahin ist eine Herausforderung! Die Straße zweigt von der Hauptstraße ab und ist eher eine Schotter- und Staubpiste. (Auf dem Moped sollte man allein sitzen, sonst muß an den Bergen immer einer absteigen.) Wenn man Mut hat und ein gutes Auto, oder Ausdauer auf dem Moped, kann man bis zum Waterfall Bay Ressort durchfahren und etwa 3 km durch den Regenwald bis zum Wasserfall laufen. Oder man legt die Strecke von einem Ressort an der Khlong Jak Bay an mit dem Elefanten zurück (Preis 300 – 800 Baht). Dann ist die Verweilzeit aber begrenzt.
- Tropfsteinhöhle Mai Kaeo Cave, liegt an der Hauptstraße zwischen der West und Ostküste
- Mangrovenwälder, an der Ostküste oder auf Lanta Noi, viele Touristenbüros bieten Kanutouren an, sollte man aber nicht allein machen
** Tips und Preise **
Hier sind noch einige Tips für Ko Lanta Reisende (gilt aber auch allgemein für Thailand- und/oder Inselaufenthalte, die auf meiner Erfahrung aufgrund meines Urlaubs auf Ko Lanta beruhen. Sie sollen nur ergänzen:
Während meines Aufenthaltes fielen mir folgende Dinge auf, die ich besser mitgenommen hätte :
- Wäscheleine, Klammern
- gutes Mückenmittel (z.B. nobite), dann spart man für Reisen und Aufenthalte im Süden und auf Inseln den Malariaschutz (der Süden gilt beim Tropeninstitut als malariafrei), zusätzlich vielleicht Moskitonetz,
- Taschenlampe, Teelichter oder Kerzen,
- Mineraltabletten
- Schnorchelausrüstung
- nur kurze Sachen, ausreichend T-Shirts und kurze Hosen, es wird alles schnell schmutzig auf der Straße (es sei denn, man plant Nachkauf oder Wäscherei ein)
Nach dem Tauchen, Baden oder Schnorcheln die Ohren unbedingt mit Trinkwasser ausspülen. Sollte es doch zu Ohrenschmerzen/Ohrenentzündungen kommen, helfen Otosporyn drops gut und schnell. Die gibt es rezeptfrei im Drug store für 100 Baht.
Tips für den Einkauf, falls man nicht weiß, was man mit dem Geld noch anfangen soll:
1. Arzneimittel (Die Tabletten werden sogar einzeln verkauft. Von Marken-Präparaten gibt es vorwiegend Lizenzproduktionen.)
Die Pille gibt es ausgesprochen billig. Man sollte aber den Beipackzettel mitbringen. Da es die neuesten Präparate meist noch nicht gibt, aber dafür sogenannte Substitute gibt (gleicher Hersteller, gleiche Wirkstoffe, aber anderer Name), sind die Angaben über die Zusammensetzung wichtig.
2. Pille – 3-Monatspackung ca. 240 Baht (abhängig vom Präparat)
3. Strandtuch, eignet sich als Bekleidungsstück, ca. 200 Baht
4. Tiger-Balsam ca. 50 Baht
5. Orchideen (Flasche mit vier Pflanzen in Nährlösung) aus der Orchideenfarm – 300 Baht
Sonstige Preise auf Ko Lanta:
- Taxi – 20 Baht pro Person
- Transfer zum Flughafen Krabi (Linienbus) – 200 Baht
- Internet – 3 Baht pro Minute
- Tattoo – je nach Motiv ca. ab 2000 Baht
- Thai-Massage – 200 Baht pro Stunde
- Schwedisch Massage (mit Öl) – 400 Baht pro Stunde
- Moped – 250 Baht pro Tag
- Sonnencreme 30 – 270 Baht
- Elektrolyte – 6 Baht pro Tüte (im Drug store)
(Umrechnungskurs war im Frühjahr 2001 1DM = 20 Baht, jetzt steht es ca. 1€ = 40 Baht)
** Sonstiges **
Man kann Urlaub auf Ko Lanta auch pauschal buchen, allerdings gibt es nur zwei Ressorts im Angebot von wenigen Reiseveranstaltern.
Mir persönlich hat der Urlaub hier außerordentlich gut gefallen und Thailand rangiert jetzt auf meiner Beliebtheit-Skala ganz oben. Ko Lanta hat eine üppige Natur, tolle Landschaft, überaus nette und freundliche Menschen, phantastische Tauchspots und liegt dabei (gottseidank noch) weit weg vom allgemein bekannten Urlaubsbild Thailands mit Animiermädchen und Prostitution. Noch hat der Massentourismus nicht Einzug gehalten auf der Insel und es ist zu wünschen, dass es noch eine Weile so bleibt.
Alle Preise Stand März 2001 weiterlesen schließen -
Thailand - Land des Lächelns
29.12.2002, 22:18 Uhr von
Blackyx
Hallo, ich bin Michael, 43 Jahre alt und habe hier bei Yopi ein neues Hobby gefunden, denn ich le...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eine Rundreise in das Land des Lächelns gehört zu den schönsten Dingen, die man sich überhaupt antun kann.
Wir reisen viel, aber der Norden von Thailand zählt zu dem traumhaftesten, was unser Planet zu bieten hat.
Zugegeben, das lag wahrscheinlich am vielleicht besten Reiseleiter, den wir je kennengelernt haben. Goko - ein für Thai Verhältnisse Riesen Mann - hat es verstanden, den Norden von Thailand als das Paradies darzustellen.
Angekommen auf dem Flughafen in Bangkok haben wir uns auf der Busreise in das Stadthotel sofort in diese Stadt verliebt. Dieser riesige Moloch wirkte für mich von der ersten Sekunde an faszinierend - hohe Wolkenkratzer direkt neben kleinen Holzhütten am Ufer des Hauptflusses Chaopraja. Die ganze Stadt wird zusätzlich noch durchzogen von unzähligen Kanälen - man nennt Bankgok auch das Venedig des Ostens.
Nach einer erholsamen Nacht in einem erstklássigen Stadthotel haben wir dann gleich am nächsten Morgen eine Stadtrundfahrt mitgemacht - und die war einfach atemberaubend.
Mitten in dieser riesigen und zum Teil sehr quirligen Stadt gibt es unzählige Ruheoasen in vielen kleinen, aber sehr interessanten Tempelanlagen. Ein Highlight Bangkoks, das man unbedingt gesehen haben muss, ist sicherlich auch ein Besuch des Königspalastes. Am Abend eine Flussfahrt mit einem großen Floss auf dem Hauptfluss, umsteigen in ein Schnellboot und cruisen durch die kleinen Kanäle und den Thais in ihren direkt am Wasser gelegenen kleinen Hütten über die Schulter schauen - das war etwas besonderes. Natürlich bietet Bangkok auch eine Unzahl von eleganten Einkaufszentren und Shoppingmalls mit (für europäische Verhältnisse) annehmbaren Preisen. Wer nach dem langen Flug von Deutschland (ca. 12 Stunden) nicht zu müde ist, kann auch am ersten Abend gleich nach der Ankunft einen Ausflug auf einen der vielen großen Strassenmärkte unternehmen - ihr werdet von der Unzahl der angebotenen Waren und der Freundlichkeit der stolzen Thailänder begeistert sein.
Wer also das erste Mal nach Asien fliegen will, sollte unbedingt mit Thailand und einem Besuch Bangkoks den Anfang machen.
Nach dem anderthalbtägigen Besuch der Hauptstadt ging es dann auf zu der Nordthailand - Rundreise.
Von Bangkok über Sukothai, Ajuthaja und Lopburi nach Chiang Mai, der Perle im Norden.
Sukothai und Ajuthaja sind alte Hauptstädte des Königreiches Siam. In Ajuthaja, welches im 8. Jahrhundert fast vollständig niedergebrannt wurde, kann man stundenlang durch Reste dieser alten Königsstadt wandern (wenn man möchte). In einigen Filmen dient die Königsstadt als Kulisse (siehe Bild am Anfang).
Unterwegs haben wir nicht nur die typischen Reiseziele des Landes gesehen, unser oben erwähnter Reiseleiter hat uns auch noch Unmengen über das Leben, die Liebe, die Familie und die Kultur der Thais erzählt.
Zugegeben, schon die klassischen Touristenziele wie Ajuthaja sind eine Augenweide. Aber auch die 'Affenstadt' Lopburi (ungefähr auf halbem Wege) war für uns ein einmaliges Erlebnis - inklusive Affenbiss in den Ars..., da wir uns nicht von unseren Sonnenbrillen trennen wollten, die wollten aber die Affen unbedingt haben. Auch hätten wir stundenlang zuschauen können, wie die tausenden von Affen sich in der ganzen Stadt herumgetrieben haben - zu weit zum Laufen gibt es für die Tiere dort nicht, dann wird eben auf ein an einer Ampel haltendes Auto aufgesprungen und mitgefahren - wir haben vor Lachen fast am Boden gelegen.
Wie Ihr seht, kriegt man bei einer Nordthailand Rundreise eine Menge über die Kultur und die Geschichte des alten Königreiches vermittelt, aber auch eine Menge Spass und Einkaufsmöglichkeiten bieten sich unterwegs.
Das Highlight dieser Rundreise war aber schliesslich der abschliessende Besuch in Chian Mai - genannt auch die Perle des Nordens. In Chiang Mai herrscht ein unglaublich beständiges Klima - es wird selten kälter wie 17 Grad Celsius und fast nie wärmer als 28 Grad. Umgeben und durchzogen von viel Grün ist diese Stadt eine Augenweide - wir haben uns sofort verliebt und wollten gleich hinziehen.
Wir haben dann in einem der prächtigen Einkaufszentren, die es auch in Chiang Mai gibt, zufällig einen Deutschen getroffen, der schon lange dort lebt. Der hat uns dann auch erzählt, dass diese Stadt gerade bei Deutschen sehr beliebt ist, obwohl sie hunderte Kilometer vom Meer entfernt liegt. In der Stadt leben ca. 5000 Deutsche, mehrere deutsche Firmen unterhalten hier Niederlassungen.
Von Chiang Mai aus, das im berüchtigten "Goldenen Dreieck" liegt, kann man unzählige Ausflüge unternehmen. Zum Beispiel mit dem Jeep in die Berge (Ausläufer des Himalaja) fahren, um dort den immer noch abseits jeder Zivilisation und verschlossen lebenden Bergvölkern einen Besuch abzustatten.
Ein Besuch bei den "Langhälsen" - einem Volk bei dem die Hälse der Frauen traditionell mit Metallschlingen um den Hals bis zu einer unglaublichen Länge gestreckt werden, ist auch heute noch ein Abstecher in eine andere Welt.
Auch ein Besuch der "Mong" Bergvölker ist hochinteressant. Diese Bergvölker fallen vor allem durch ihre farbenprächtigen Kleider auf und leben immer noch sehr traditionell und zurückgezogen im Himalaja-Vorland - Strom und fließend Wasser wird man hier vergebens suchen. Wenn sich dann der normale Tourist einmal die Mühe macht, kurz an der traditionellen Körnermühle zu arbeiten, wie das für die Mong selbstverständlich ist, wird man einfaches Brot wieder sehr viel mehr zu schätzen wissen.
Da aber auch die Moderne an den sogenannten "Naturvölkern" in den letzten Jahrzehnten nicht spurlos vorbeigegangen ist, brauchen diese Völker auch für den Zukauf von verschiedenen Luxusartikeln etwas Geld. Leichtes Geld wurde viele Jahre in dieser Gegend mit dem Anbau von Schlafmohn (Opium) verdient - in den sehr abgelegen und nur schwer zugänglichen Bergtälern war eine Kontrolle der Anbauflächen bis vor kurzem kaum möglich - jetzt gibt es ja Hubschrauber. Daher kommt auch der berüchtigte Name "Goldenes Dreieck" - der eine oder andere hat vielleicht schon davon gehört.
Aber nicht nur das Umland von Chiang Mai hat eine Unmenge Interessantes zu bieten, auch die Stadt selber ist wunderschön. Wir können einen Besuch also nur empfehlen, durch die relativ gleichbleibenden klimatischen Bedingungen ist es fast egal, wann man diese Gegend besucht (es ist für den Abend immer die Mitnahme einer Jacke empfehlenswert). Wer es einrichten kann, sollte Chiang Mai im Februar zum Lichterfest einen Besuch abstatten. Dann schwimmen auf den kleinen Flüssen in der Stadt hunderte Schwimmkerzen entlang und mit Kerzen gespickte kleine Ballons werden in die Lüfte geschickt - die Einheimischen sagen, dass man das unbedingt gesehen haben muss.
Auch ein Besuch auf der etwas abseits gelegenen Elefanten Farm sollte unbedingt eingeplant werden - diesen riesigen Tiere kann man dort beim Baden und Füttern zusehen, einen ca. 2 stündigen Elefanten-Reitausflug in die Berge buchen (einfach phantastisch!!!) oder den Riesen beim Fußballspielen ! zusehen - dieser Tag ist ganz sicher nicht verschwendet.
Aber auch die Schönheit der Stadt, Ihrer Tempel und ihrer Umgebung war nichts im Vergleich zu der liebevollen Betreuung durch unseren Guide - wozu er natürlich seinen gesamten Familienclan eingespannt hat. Diese, zugegebenermaßen geschäftstüchtige Familie, hat in ihrem Restaurant speziell für unsere Reisegruppe (ca 20 Leute) ein Essen zubereitet, wie es alle Leute in Thailand essen, das heißt, es war nicht extra für europäische Mägen gezähmt. Wer das nicht erlebt hat, hat nichts erlebt.
Nach dem Essen hat dann die Familie unseres Reiseleiters ihre Beziehungen spielen lassen und eine Klasse der Kunstakademie der Stadt zu ihrer Prüfung in ihr Restaurant eingeladen. So kamen wir in den Genuss traditionelle thailändische und südostasiatische Tänze von ambitionierten Studenten vorgeführt zu bekommen. Da wir ein paar Jahre später noch einmal zu einem zweiwöchigen Bade- und Erholungsurlaub in Thailand, in Hua Hin waren und dort eine Vorführung einiger Tänze im Rahmen einer Touristenshow gesehen haben, wissen wir heute, dass diese "Privatvorführung" für unsere Reisegruppe eine absolute Besonderheit war, die wir auch nie vergessen werden.
Schlussendlich haben wir uns dann schweren Herzens vom Norden Thailands verabschieden müssen und sind dann zu unserem Bade - Anschlussaufenthalt auf die Insel Koh Samui geflogen.
Koh Samui
Diese Insel war viele Jahre lang der absolute Geheimtipp unter den Reiselustigen dieser Welt. Mittlerweile hat ihr Ruf aber auch diese Insel im Chinesischen Meer eingeholt und es in ein touristisch voll erschlossenes Gebiet verwandelt.
Zugegeben, die Strände der Insel gehören zu den schönsten dieser Welt, aber die Preise auf Koh Samui wurden in den letzten Jahren dem Tourismusboom angepasst. Dies merkt man nicht, wenn man direkt aus Deutschland zum Baden dorthin fährt (die Preise für Essen, Trinken und Kleidung liegen immer noch weit unter dem, was wir von zu Hause kennen), wenn man aber aus Nordthailand kommt, wird dies recht deutlich.
Trotzdem ist diese Insel wunderschön, aber außer ein oder zwei kleinen Tempelanlagen, einer riesigen vergoldeten Buddhastatue direkt am Meer und schönen klitzekleinen Ausflugs- und Partyinseln in der Nähe hat sie keine weiteren Highlights zu bieten.
Also, zum Baden, Relaxen und Party feiern auf jeden Fall, um aber dieses faszinierende Land kennenzulernen, sollte man sich andere Ziele in Thailand auswählen.
Hua Hin
Diese Stadt mit der Sommerresidenz des thailändischen Königshauses ist sicherlich auch einen Besuch wert. Hua Hin und das etwas (etwa 10 km) abseits gelegene Cha Am haben eine Menge Charme.
Wobei Hua Hin das Touristenzentrum ist, wo man alles finden kann, was die thailändischen Klischees bemühen : Einkaufszentren, Boutiqen, Schneidereien, Juweliere, Touristenmärkte, Hotels in allen Kategorien, unzählige Restaurants, Bars und kleine Seitenstrassen für die verkäufliche Liebe.
Cha Am hingegen liegt etwas abseits vom Schuss - es ist dort zwar etwas ruhiger und gemütlicher, aber es gibt auch keine Einkaufs- und Essensmöglichkeiten außerhalb der Touristenanlagen. Da die Preise für diese Dinge in den Hotels doch sehr viel höher als in der Stadt Hua Hin sind, sollte man sich bei der Auswahl des Reisezieles Cha Am genau überlegen, ob es das ist was man will (und bezahlen kann).
Von beiden Orten aus kann man jedoch , wenn man nicht nur an einem der schönen Strände liegen und baden möchte, einige Ausflüge in die Umgebung machen. Ein Besuch auf einem schwimmenden Markt sollte sich kein Thailand Urlauber entgehen lassen. Auch eine Elefanten Farm kann man im Rahmen eines Tagesausfluges besuchen, genau so wie ein Tagesausflug zu der Brücke am Kwai (bekannt aus dem gleichnamigen Film) ganz sicher nicht fehlen sollte.
Wer dann ganz mutig ist und eine Menge Glück hat, kann von dort aus auch einen Zweitagesausflug in das Nachbarland Myanmar (Burma) unternehmen, dessen Grenze nur ca. 170 km entfernt von Hua hin liegt. Man sollte jedoch wissen, dass es an dieser Grenze immer wieder zu Übergriffen von Rebellen kommt und ein Ausflug daher nicht ganz ungefährlich und nur zeitweise empfehlenswert ist. Unbedingt also bei einem seriösen Reiseanbieter vor Ort nach der aktuellen Lage fragen und sich an die Empfehlung halten !!! (auch wenn einem dann, so wie uns, ein Trip in das Nachbarland entgeht)
Zum Schluss noch ein paar Worte der Warnung : Thailand ist wunderschön, die Leute sind unglaublich gastfreundlich und kein Alleinreisender (auch Frauen nicht) hat etwas von den Thais zu befürchten. Da Thailand jedoch leider einen gewissen Ruf als Land der Sextouristen hat, muss man sich vorher genau informieren, wo man hin will.
Wer also nicht die Zentren der käuflichen Liebe sucht, sollte sich zu einem Besuch Nordthailands oder aber auch Zentralthailands entschliessen. Zum Baden und Relaxen empfehlen wir Hua Hin, Koh Samui, die Phi Phi Islands und Puket (die einschlägigen Zentren sind dort zwar vorhanden, aber abseits und nicht aufdringlich, so dass man diese locker meiden kann). Angebote zum Badeurlaub am Rande Bangkoks, in Jomtien und Patthaja sollten mit Vorsicht genossen werden. Diese Empfehlungen stammen übrigens nicht nur von uns, sondern auch von einem Mitarbeiter der thailändischen Botschaft in Deutschland, den wir bei einem unserer Thailandaufenthalte kennengelernt haben. weiterlesen schließen -
Phi Phi Island ..und die Engel haben es nicht besser
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Man muss nicht in den Himmel ziehen, um den Paradies zu erleben. Es gibt auf unsere Erdkugel noch einige Plätze, die man sicherlich als Paradies bezeichnen kann. Die jenige, die die Phi Phi Islands mal besucht haben werden es bestätigen können. Ich selbst, zähle zu den glücklichen und habe auf den Inseln letztes Jahr einige Tage verbracht, worüber ich hier ein paar Wörter loswerden möchte.
Allgemeine Infos.
Phi Phi Islands, ist eine sehr kleine Thailändische Inselgruppe, die an dem Andaman See liegt. Die Hauptinsel ist Phi Phi Don, auf der sich einige Bungalowanlagen und Hotels befinden. In der unmittelbaren Nähe gibt es drei unbewohnte Inseln; Ko Mai Pai (Bamboo Island), Moskito Island sowie Phi Phi Le. Die einzige Möglichkeit, um auf die Hauptinsel zu gelangen, ist der Schiff, der täglich von Phuket, Krabi und Ko Lanta, den Paradies ansteuert. Die Überfahrt kostet von Krabi aus 800 Baht (ca. 25€ hin und zurück p.P). Die beste Besuchszeit ist von Februar bis Mai, sowie von Oktober bis November, da am Silvester und in den Sommerferien Phi Phi Don von Touristen förmlich überschwämmt wird.
Im Februar 2001 lernte ich in Thailand eine italienische Familie kennen, die in Krabi eine kleine Bungalowanlage führte. Dank deren Empfehlung, entschied ich mich, den himmlischen Ort, Phi Phi Islands zu besuchen. Ich besorgte für mich und meinen Mann zwei Tickets und am nächsten Tag um 9:00 Uhr morgens, warteten wir vor unserem Ressort in Krabi, auf einen Bus, der uns zum Hafen fuhr. Auf dem Schiff herrschte ein totales Chaos, denn nur die Gäste, die sehr früh im Hafen waren, dürften die Sitzplätze genießen. Die hinfahrt dauerte 1,5 St. und war wenig spannend, erst als wir in die Bucht von Phi Phi Don reingefahren sind, konnte man die glücklichen Gesichte der Mitreisenden betrachten. Eine Lawine von Blitzlichtern überschwamm die Bucht. Die einzigen Wörter die man hörte, klangen sehr international….nämlich WHOW. Ein türkisblaues Wasser, schneeweiße Strände, olivengrüne Palmen und all die lächelnden Thais auf deren Longtaiboots, waren zu sehen, einfach gigantisch, phantastisch, genial, einmalig. Es gibt keine Wörter, die dieses Panorama beschreiben könnten.
Im Hafen sind wir sofort von Thais überfallen worden, die uns eine Unterkunft vermitteln wollten (sehr ungewöhnlich in Thailand). Wir haben aber auf eigene Faust gesucht, und fanden durch Zufall ein hübsches Bungalow, bei einem blinden Masseur. Auf den Phi Phis kann man einiges für eine Übernachtung ausgeben, deswegen gilt es dort:„wer sucht der findet“, wir suchten 3 Stunden lang und das was wir fanden, kostete 700 Baht (20€) pro Nacht incl. Frühstück.
Tagsüber ist in der Siedlung einiges los, die ganzen Eintagestourist kommen für fünf Stunden ans Land, wollen alles sehen und machen tierischen Krach, deswegen empfählt es sich, zwischen 11 und 16 Uhr Ausflüge einzuplanen. Da gibt es einige Möglichkeiten.
Am ersten Tag haben wir ein Bot gemietet und führen um die Insel herum, blieben an den Stränden stehen, die einsam und schön waren (davon gibt es ganz viele!!!), wir genossen das kristallklares Wasser bis zum geht nicht mehr. Als wir dann gegen 18 Uhr zurückkehrten sah die Siedlung ganz anderes aus. Durch die Gassen gingen nur junge Leute und hielten an, an den reichlich vorhandenen Bars und Souvenirgeschäften.
Das Nachtsleben beginnt, wenn die Massen aus Phuket und Krabi weg gefahren sind. Wir hatten ein ganz anders Tagesrittmuss entwickelt, morgens, wo die Sonne noch nicht sehr stark schien, unternahmen wir unsere Trips, nachmittags war eine kleine Schlafpause angesagt, Direkt danach Party bis spät in die Nacht.
Am zweiten Tag mieteten wir für halben Tag, ein Longtaiboot (20€) und fuhren rüber auf die Bamboo Insel. Für die Schnorchel sowie Tauchfans sind die Korallen und das Unteerwasserleben ein pures Genuss. Man sollte etwas Brot mitnehmen und am Ufer ins Wasser werfen, nach 5 sek. wird das Boot von tausender Fischen umringt, die in der Sonne glänzen – herrlich. Da das Wasser unglaublich sauber ist, ist ein Blick zehn Meter tief unter den Meerespegel problemlos, die reichlich vorhandenen Korallen, liegen wie auf der Hand. Wenn man früh genug ankommt, sind kaum Leute da, ein Erlebnis, den men sicherlich nie vergessen wird. Einen kleinen Nachteil gibt es allerdings, an dem Strand findet man keinen Schatten, spätestens nach einer Stunde Sonnenbad, muss man ein T-Shirt anziehen.
Abends bestiegen wir einen Berg, den Viewpoint. Von dem Gipfel, den man ca. nach einer Stunde erreichen sollte, verbreitet sich eine Aussicht, die man nur aus den Postkarten kennt. Das Dorf ist vollständig von grünen Palmen bedeckt, der weiße Sand hebt sich von dem blauen Wasser, in einer wunderschönen Harmonie, ab.
Der dritte Tag hatte für uns einige Überraschungen vorbereitet. Wir besuchten die Insel Phi Phi Le und dort den Weltberühmten Strand Maya Bay. Vor drei Jahren ist dort der Streifen „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht worden. Als wir genau in der Mitte zwischen Phi Phi Don und Phi Phi Le waren, ist der Motor an unserem Boot ausgegangen. Nach 30 Minuten Bastlerei konnte unserer Bootfahrer den wieder in Takt bringen. Wir hatten das Glück am Maya Bay sehr früh zu sein und konnten es 100% auskosten. Was sehr interrasant ist, sind die Felsenformationen und die Pflanzenwelt. Mein Mann durfte ein Japanisches Pärchen fotografieren…allerdings unter Wasser. Auf der Rückfahrt, fing der Motor an unserem Boot, Feuer. Da habe ich richtig Angst bekommen, bald fand sich aber ein anderes Boot, das uns am Seil in den Haffen abschleppte.
Jeden Abend, drehten wir unsere Runden durch die Bars, ich kann den Bob Marley Pub und Rolling Stones Bar empfehlen. Die Preise sind dort niedrig, das Essen schmeckt lecker und die Atmosphäre ist gigantisch. Es gibt auf der Insel überhaupt keine Unterschiede, ob man ein Deutscher oder ein Australier ist, nach 10 Min lehrnt man alle kennen, die gerade in der Bar sitzen und man feiert gemeinsam. In Rolling Stones Bar wird jeden Tag Live Musik gespielt, das Publikum ist Jung und die Preise sind OK. Der Bob Marley Pub liegt abgelegen an einem Felsenufer, es wird Regge gespielt und die Frauen bekommen während des Aufenthaltes leckeren Punsch ausgeschenkt.
Wer die Inseln besucht um Kulturerben zu besichtigen, wird vergeblich danach suchen, es gibt nämlich keine, es ist ein Paradies für Faulenzer und Genussmenschen. Für mich waren es die vier schönsten Tagen meines Lebens. Ich bin endlos in Ko Phi Phi verliebt. Jeder der mal dort war wird bescheinigen können, dass die Engel im Himmel es nicht besser haben.
Ich freue mich schon jetzt auf Eure Kommentare,
viele Grüße
olaiaga
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-15 22:46:22 mit dem Titel Krabi…und ab ins Thailands Paradies.
Nach einer kurzen Pause möchte ich zurück nach Thailand kehren, um dieses Mal ein wenig die Umgebung von Krabi zu schildern.
Vor einigen Monaten bin ich mit meinem Mann drei Wochen lang quer durch Thailand gereist, hierbei haben wir einige schöne Plätze entdeckt, über die ich in meinen Berichten erzählen werde. Einer der schönsten Überhaupt ist sicherlich, Krabi. Nicht unbedingt die Ortschaft selbst aber die Strände, die Sehenswürdigkeiten und hunderte von einsamen Inseln die es in der Nähe gibt.
Allgemeines…
Die Stadt Krabi liegt im Süden Thailands am Ko Yao See, in einer hügligen Gegend. Um von Bangkok aus dorthin zu gelangen, gibt es drei Möglichkeiten. Die erste ist ein Flugzeug, der von Bangkok, nach Krabi mehrmals täglich fliegt, die zweite; ein VIP-Bus (ist die günstigste Lösung) die Fahrt dauert ca. 12 Stunden und kostet 1100 Baht (30€), oder die dritte; ein Mietwagen. Wir entschlossen uns für das Auto, was sich als die beste Idee ergab, da man einfach unabhängig ist und überall eine Pause anlegen kann. Ein Mietwagen ist in Thailand sehr günstig und das Straßennetz, sehr gut ausgebaut. (unserer klimatisierter Jeep kostete ca. 200€ für drei Wochen)
Der Krabi-Town ist eine 20.000 Seelen Stadt, die mit Tourismus sehr wenig zu tun hat, wir fanden den Ort rein zufällig und verbrachten dort über eine Woche. In der ersten Nacht, übernachteten wir in einem Hotel im Zentrum, konnten eine kleine Shoppingtour unternehmen und abends gingen wir in einen Pub, wo nur Thailänder als Gäste waren. Die Preise haben uns umgehauen, denn für 10€ haben wir einiges gegessen und getrunken, das bei einer netten Atmosphäre begleitet durch erstklassige Live-Musik. Am nächsten morgen führen wir zu Ao Nang, dem 14km weiter entfernter Touristensiedlung. Schon auf dem kurzen Weg kann man sich in der Gegend förmlich verlieben. Die Straße zieht sich zwischen Kalksteinmassiven und herrlicher tropischen Vegetation. Als wir in Ao Nang antrafen, suchten wir erstmals nach einer günstigen Übernachtung. Nach einer kurzen Suche fanden wir eine kleine Bungalowanlage, die von einem italienischen Paar geführt wurde. Unser Bungalow kostete 600 Baht für die Nacht und war sehr gemütlich eingerichtet.
Der Besitzer hieß Giovanni (wie denn sonst) und er organisierte für uns jeden Tag einen Ausflug. Es war genial, wir konnten uns voll auf ihn verlassen und mußten nichts selbst erledigen. Unser Auto blieb für eine Woche stehen, welches wir gegen einem Roller tauschten, der viel mehr Spaß bereitete und sehr günstig war.
Tag 1
Am ersten Tag führen wir nach Phra Nang Beach. Dieser Strand ist nur über den Wasserweg mit einem Longtaiboot erreichbar, die Überfahrt kostet 20 Baht pro Person und nach zehnminütiger Fahrt darf man einen der schönsten Plätze der Welt bewundern. Der Strand ist 500 Meter lang, er legt zwischen fantastischen Felsenformationen, dem türkisblauem, kristallklarem Wasser und den dunkel grünen Palmenplantagen, es ist ein herrlicher Anblick den man niemals vergessen wird. Leider ist die Schönheit des Ortes mittlerweile in sämtlichen Reiseführer beschrieben worden, wodurch man in der Hauptsaison (Dezember, Januar), wegen den vielen Touristen, kaum ein Platz zu liegen findet. Außer die Sonne zu genießen, kann man dort eine Hölle besichtigen (Phra Nang Cave) oder einen schweren einstieg auf einen der Felsen wagen, der mit einem Postkarten ähnlichem Anblick auf die Bucht belohnt wird. Ganz in der Nähe findet man einen zweiten Strand, der weniger begehrt ist aber genau so schön. Man kann einen Kajak ausleihen und ein wenig die Muskeln im Urlaub durchtrennirren. Jeder der nach Ao Nang fährt, muss die beiden Strände besuchen.
Tag 2
Am zweiten Tag fuhren wir zu einem Wasserfall, der sich im Dschungel befindet. Nach einer dreißigminütigem Rollerfahrt erreichten wir das hübsche Plätzchen. Die Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert und man fühlt sich, wie in einem Tarzanfilm, wenn jemand eine Anstrengung bei ca. 35 Grad wagen kann, um 5 km zu wandern, wird dort eine wunderschöne Lagune finden. Die tropische Pflanzen und ein natürliches Wasserbecken in dem man baden kann, sind ein einmaliges Erlebnis. Das Wasser ist sauber und warm, man sollte aber frühzeitig zurückkehren, denn eine Stunde vor Sonnenuntergang wird das Eingangstor zugeschlossen. Es ist nämlich gefährlich, sich bei der Dunkelheit dort aufzuhalten, da die Tiere aus dem Dschungel an den Becken kommen, um den Durst zu löschen. Auf der Rückfahrt entdeckten wir eine Schmetterlingsfarm, die wir selbstverständlich uns gleich angekuckt haben. Hunderte Schmetterligen werden dort gezüchtet, die Farben und die Vielfalt der Arte ist beindruckend. Ich empfehle jedem einen Besuch, da das Personal fliesend englisch spricht und jede Frage sehr professionell geantwortet wird.
Tag 3
Der dritte Tag begann sehr früh. Giovanni bestellte für uns einen Boot, der uns den ganzen Tag von einer zu der anderen Insel fuhr. Wir sahen die Insel Ko Poda, auf der es einen schneeweißen Strand gibt, dann die Chicken Island die sich sehr gut zum Schnorcheln eignet. Am schönsten fand ich eine Milchlagune, die mitten in einer einsamen Insel sich befindet (den Namen der Insel kenne ich leider nicht). Es handelt sich um einen Salzwassersee der sehr flach ist, der Grund des Sees ist aus weißem Sand und weil das Wasser kristallklar ist, fühlt man sich, als ob einer in Milch schwimmen würde, die Vegetation ist herrlich grün, ein märchenhafter Ort. Wir wurden von unserem Bootsfahrer mit Getränken, frischem Obst und sehr leckerem Essen versorgt, was von seiner Frau vorbereitet wurde. Auf einer der hübschen Insel, entdeckten wir eine Bucht, dort machten wir eine längere Pause. Mein Mann nutzte gleich die Einsamkeit aus und bewunderte die farbigen Fische und Koralle beim Schnorcheln. Es ist ein genialer Trip gewesen wofür wir uns abends beim Giovanni herzlich bedankten.
Tag 4 und…
Am vierten Tag ging es nach Ko Phi Phi, darüber habe ich aber bereits einen gesonderten Bericht veröffentlicht (Phi Phi Island ..und die Engel haben es nicht besser)
Fazit
Die Stadt Krabi und die Umgebung werde ich auf jeden Fall noch einmal besuchen. Es ist der schönste Ort in Thailand den wir gesehen haben. Es gibt dort genügend Übernachtungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Kategorien. Das Preisniveau ist sehr niedrig, die thailändische Küche lecker (habe noch nirgendwo so gut gegessen, darüber sollte man aber einen extra Bericht schreiben), das Angebot an Sehenswürdigkeiten ernorm, die Natur noch sehr jungfräulich. Es ist einfach für jeden ein Traumziel, egal ob für den Rucksackreisenden oder einen Pauschaltouristen. Fahrt mal hin, um das Paradies zu erleben, Ihr werdet nicht merken wie schnell die Zeit dort vergeht. Ihr werdet euch sehr sicher fühlen und wie jede verbrachte Minute wird unvergesslich, dass verspreche ich Euch.
Eure
Olaiaga
Danke fürs lesen und bewerten, ich freue mich über jeden Kommentar. weiterlesen schließen -
Thailandurlaub auf Phuket
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer schoenes Wetter liebt und gern am Strand liegt, ist in der Zeit von November bis Mai gut beraten, nach Phuket zu fliegen. Nicht zu weit vom internaionalen Flughafen befinden sich die verschiedenen Urlaubsorte, die mit dem Taxi schnell erreicht sind. Diese Taxis sind fuer Thaiverhaeltnisse unverschaemt teuer, aber eine halbe Stunde Autofahrt fuer etwa 10 Euro ist fuer uns Europaeer guenstig.
Der Haupt-Touristenort ist Patong. Er ist sehr stark gepraegt von Bars und Maedels. Diese sind nicht nur huebsch, sie warten foermlich auf Gaeste. Also ein reichhaltiges Nachtleben.
Wer es etwas gemuetlicher mag, geht nach Kamala, Kata oder Karon. Auch hier wird der alleinreisende Mann nicht zu kurz kommen, aber es ist hier nicht so aufdringlich.
Preise fuer den Urlaub sind recht niedrig, in der Nebensaison kann man vor Ort durchaus fuer 7.50 Euro ein Doppelzimmer mit Klimaanlage bekommen. Hohe Preise in groesseren otels liegen dann etwa bei 30 Euro. Mehr muss man wirklich nicht ausgeben.
Das Essen ist vielleicht gewoehnungsbeduerftig aber spottbillig. Ich esse gern gebratenen Reis mit Huhn und Gemuese fuer 25 Bath, das entspricht etwa 0.6 Euro. Wenn das nichts ist! Natuerlich kann man auch in bester Lage von Patong ein Steak bekommen, aber dann kostet es auch leicht 15 Euro. Muss ja nicht sein! Die nach westlichen Masstaeben ausgerichteten Schnellimbisse wie Mc.... u. a. sind verhaeltnismaessig teuer, etwa das Doppelte von Thai-Imbiss.
Also preiswert wird der Urlaub schon mal.
Das mit den Maedels hier in Thailand ist nicht leicht zu verstehen. Es wird viel ueber Sextourismus berichtet. Sicher ist es das irgendwie. Aber lasst Eure europaeischen Vorstellungen zu Hause. Es ist nicht vergeichbar mit Prostitution in Europa!
Vorsicht beim Verlieben! Es passiert zu leicht und kann dann finanziell und seelisch ein eurer Spass werden. Passiert sehr leicht, denn die Maedels her sind aeusserst attraktiv und sehr zugewandt. So mancher hat sein Herz hier verloren und lebt jetzt hier. weiterlesen schließen -
Warum Thailand eine Reise wert ist !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Bevor ich das erste mal den asiatischen Kontinent besuchte, war Asien für mich ein Buch mit sieben Siegeln da ich mich einfach noch nicht mit Asien beschäftigt hatte. Ein Bekannter von mir der schon öfter Thailand besucht hat, sagte kurz vor meinem Abflug zu mir: "Dir wird es sicherlich gefallen, aber sieh dich vor. Einmal Thailand immer Thailand. Es kann dir passieren, daß dich das Land durch seine Faszination nicht mehr loslässt. Es kann zur Droge werden." Er sollte bedingungslos recht behalten. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit allem was Südostasien betrifft. Aber warum finde ich dieses Land einfach so toll ?
Natürlich die verschiedenen Landschaften. Die Palette reicht von traumhaften Sandstraenden im Sueden bis zu herrlichen Berglandschaften im Norden. Außerdem hat Thailand durch seine kulturelle Geschichte auch diesbezueglich jede Menge zu bieten. Die Schönheit der Tempel aus den verschiedensten Epochen finde ich immer wieder ergreifend. Durch die Besichtigung der Tempelanlagen kam die Anregung, mich mehr mit der geschichtlichen Entwicklung Thailands zu beschäftigen.
Die Metropole Bangkok mag auf viele wie ein riesiger Moloch wirken. Ich finde die Stadt zwar sehr anstrengend aber auch faszinierend. Selten habe ich einen Ort erlebt, wo man derartig intensiv das pulsierende Leben spuert. Die ganze Stadt scheint sich ständig mit rasender Geschwindigkeit zu verändern.
Was aber meiner Meinung nach hauptsächlich die Faszination Thailands ausmacht, sind ihre Bewohner selbst. Thailand hat zu recht den Beinamen "Land des Lächelns". Die Leute sind sehr höflich und freundlich.
Selbst wenn etwas nicht so läuft oder funktioniert wie man es sich vorstellt, bleiben sie gelassen und lächeln höflich. Zum Beispiel Wutausbrueche in der Öffentlichkeit würden einem Gesichtsverlust bedeuten und nicht zum allgemeinen Harmoniestreben der Thai‘s passen. Daher kommen solche Sachen recht selten vor. Die ersten Worte die ich auf thailändisch neben Dankeschön gelernt habe waren "Mai penn rai"(macht nichts) beziehungsweise in astreinem thai-englisch "No Ploblem". Die Toleranz anderen Menschen gegenueber ist Bestandteil der thailändischen Lebensphilosophie. Daher ist das Reisen in Thailand sehr angenehm, wenn man sich auch höflich und tolerant den Menschen gegenueber verhält.
Sicherlich, auch in Thailand ist nicht alles Gold was glänzt. Das für viele Ausländer unverständliche sehr ausgeprägte Hierarchiedenken der Thais zum Beispiel. Aber davon bekommt man als Tourist meistens nicht viel mit. Und als Tourist der immer irgendwie Geld einstecken zu haben scheint, steht man in der Rangordnung sowieso recht weit oben. Das ist mit ein Grund für die meist zuvorkommende höfliche Behandlung als Ausländer.
Aber den wahren Thai kennzulernen ist schwer, da er sich selten gefühlsmässig Fremden gegenüber offenbart. Den guten Ruf und somit sein Gesicht zu wahren ist mit das Wichtigste im Leben eines Thai. Und dafür bedient man sich ab und zu auch mal einer kleinen Notlüge, was der Thai nicht unbedingt als etwas Frevelhaftes empfindet. Durch das Hierarchiedenken und Harmoniestreben staut sich natürlich mit unter starker Frust an. Diesen baut der Thai oft ab wenn er sich in der stärkeren Position fühlt oder extrem unter Stress gerät und ein Gesichtsverlust droht. Thailand ist das "Land des Lächelns" mit einer der höchsten Gewaltverbrechensraten weltweit. Dieser Wiederspruch sagt glaube ich alles aus. Daher halte ich es für wichtig, sich mit den Sitten dieses Landes vor Beginn einer Reise zu beschäftigen. Wer einige Verhaltensregeln beachtet, ist immer ein gern gesehener Gast in diesem wunderbaren Land und wird dort mit Sicherheit eine schöne Zeit haben.
Ich habe bei meinen zwei Besuchen Thailands leider erst einen kleinen Teil des Landes gesehen. Aber ich weiß, dass durch die Vielfalt des Landes es noch viele Gegenden gibt, deren Besuch sich lohnt. weiterlesen schließen -
Thailand - Eine Reise wert
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich war diese Jahr zu Ostern in Thailand und es war absolut gigantisch. Nicht nur Bangok und seine Tempel haben mich faszienierd, sondern auch das Leben der Thais und die thailändischen Inseln auf denen man ein totals Hawaii-feeling hat. Denn nicht nur wasser und Palmen erinnern an die Südsee Strände sondern das ganze drumherum mit dem besten Service den ich im Urlaub jemals hatte. Thailand ist auf jeden Fall eine Reise wert und ich werde es auch im nächsten Jahr zu meinem Reiseziel ernennen.
Kleiner Geheimtipp: In Bangok unbedingt ins Marriott-Hotel. 5 Sterne und nur 49 € pro Nacht mit Frühstück.
VIEL SPAß!
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