Die Räuber (gebundene Ausgabe) / Friedrich Schiller Testberichte

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5 Sterne
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Pro & Kontra

Vorteile

  • Interessantes Thema, gut dargestellte Charaktere, eindrucksvolle und nachdenkenswerte Sätze
  • Sehr interessantes Geschehen mit vielen bekannten Sprichwörtern und einem äußerst unerwarteten Handlung.

Nachteile / Kritik

  • Hat noch nicht die Wucht von Schillers späteren Dramen
  • Da es 1781 im Original entstanden ist die Sprache etwas schwer verständlich und erfordert hohe Konzentration.

Tests und Erfahrungsberichte

  • Nur etwas für Kulturfanatiker? Quatsch!

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    Hallo!

    Heute möchte ich euch meine Prüfungslektüre der 10. Klasse Realschule vorstellen => Friedrich von Schiller - "Die Räuber".


    ~ Kaufgrund ~

    Wie oben schon erwähnt, war dieses Buch meine Prüfungslektüre der 10. Klasse. Wahrscheinlich hätte ich es mir nicht gekauft, hätten wir es nicht für die Schule gebraucht. Davor kannte ich es auch überhaupt nicht. Inzwischen bin ich froh, dass wir es lesen "mussten".


    ~ Preis ~

    Ich weiß nicht mehr genau, was ich dafür bezahlt habe, aber ich schätze so ca. 5,20 € (kann auch etwas mehr sein, da wir es als Sammelbestellung bestellt hatten).


    ~ Worum

    In "Die Räuber" geht es um die "adelige" Familie Moor. Die Mutter war schon lange gestorben. Es blieben noch "Der alte Moor" (Vater), Karl (der Mustersohn und Schönling), der Sohn Franz (das "schwarze Schaf der Familie) und die Nichte Amalia. Amalia und Karl sind ein Paar, doch der Wüstling Franz möchte ebenfalls Amalia heiraten. Karl macht eine Art Studium in einer anderen Stadt. Da Franz sehr eifersüchtig auf seinen Bruder ist, erzählt er seinem Vater Lügen über seinen Lieblingssohn, daraufhin verflucht und verdammt der Vater seinen Sohn Karl. Als Karl dies erfährt, fällt er aus allen Wolken und schließt sich einer Räuberbande an. Karl ist ein Idealist, möchte Gutes tun. Doch dass er durch seine Meuterei schlechtes anrichtet, sieht er nicht. In der Zwischenzeit nähert sich Franz Amalia, die ihn jedoch immer wieder abblitzen lässt. Karl hat Sehnsucht nach seiner Amalia und so besucht er sie unter falschem Namen im Schloß, sie merkt nicht, dass es ihr Kalr ist. Franz möchte der alleinige Herrscher des Reiches seines Vaters sein, so lässt er seinen Vater in eine dunkle Zelle weitab des Schloßes sperren. Gegen Ende des Buchs erfährt Karl, dass Franz hinter all den Lügen steckt und entdeckt auch seinen Vater in der genannten Zelle nach einer Schlacht mit den "Kriegern" einer Stadt, die die Räuberbande zuvor in Brand gesetzt hatten um einen Kamerad vor dem Galgen zu bewahren. Nachdem der Vater erkennt, dass SEIN Karl ihn befreit hat, stirbt er. Einige der Bande überfallen das Schloß, um Franz zu töten, da Karl ewige Rache schwor. Franz jedoch erdrosselt sich selbst. Amalia trifft zu Karl und der Bande. Karl soll sich zwischen ihr und der Räuberbande entscheiden. Die Männer drängen ihn, so entscheidet er sich für die Bande. Amalia fordert den Tod durch sein Schwert. Karl wird weiter von seinen Männern gedrängt und bringt sich somit um. Dadurch erlangt Karl die Erkenntnis, dass er in einer Illusion lebte und stellt sich der Justiz.


    ~ Sprache ~

    Das Buch ist in altem Deutsch (wie man es von Schiller und dieser Zeit nicht anders kennt) geschrieben. Aber es gibt auch eine "eingedeutschte" Auflage davon.


    ~ Meine Meinung ~

    Anfangs habe ich mich gescheut dieses Buch zu lesen, doch inzwischen bin ich froh, es gelesen zu haben. Ich finde, es ist ein super Buch, auch wenn es anfangs sehr schwer fällt alles zu verstehen, da man die Sprache nicht gewöhnt ist. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!!

    Liebe Grüße

    Manu

    Kommentare & Bewertungen

    • FrauBettina

      FrauBettina, 24.03.2008, 17:38 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Grüßle Bettina

    • Hasehern

      Hasehern, 24.03.2008, 16:11 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      sh ;)

    • mrwong

      mrwong, 18.01.2008, 16:13 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      sh.........................ich freu mich auch über jede GEGENLESUNG von euch viele und liebe grüße Felix :-)

    • anonym

      anonym, 17.01.2008, 22:40 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Liebe Grüße ;o)

  • SCHILLER-JAHR: Freiheit um jeden Preis...

    Pro:

    Interessantes Thema, gut dargestellte Charaktere, eindrucksvolle und nachdenkenswerte Sätze

    Kontra:

    Hat noch nicht die Wucht von Schillers späteren Dramen

    Empfehlung:

    Ja

    Das Schiller-Jahr neigt sich allmählich dem Ende entgegen, aber ich möchte die verbleibende Zeit nutzen, um, in loser Folge, ein paar Werke Schillers vorzustellen. Los geht es mit seinem ersten Drama: „Die Räuber“.

    -----HANDLUNG:-----
    Maximilian, Graf von Moor, hat zwei Söhne – Franz und Karl. Karl war zwar immer sein Liebling, aber der hat sich vor Jahren davon gemacht und lebt nun im fernen Leipzig, wo er sich wohl nicht gerade standesgemäß gibt. Das nutzt Franz aus, um seinen Vater gegen den Bruder aufzubringen. Denn Franz möchte unbedingt das Erbe allein für sich haben – und die Macht.

    Franz' Plan geht auf. Maximilian lässt Franz an Karl schreiben, dieser

    Kommentare & Bewertungen

    • morla

      morla, 11.07.2006, 00:58 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      sehr hilfreich