Über Themen mit A Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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ACSII rose
5Pro:
Gutes Bild
Kontra:
Schlechte Grafik naja es geht
Empfehlung:
Nein
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Aller Anfang
03.12.2002, 17:51 Uhr von
kleineswoelkchen
....lesen und gelesen werden... schauen wir mal, was hier sich entwickelt hatDa ich mich beruflic...Pro:
im Text
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Achja, wie sagte Muttern immer so schön, aller Anfang ist schwer.
Egal, in welcher Lebenslage man diesen satz einbeziehen mag, so kann er doch eigentlich nur zutreffen.
Für mich begann im Jahre 1999 ein neuer Anfang, ein Leben in einer neuen Stadt, weit weg von meiner Familie und den Erinnerungen der letzten 9 Lebensjahre. Hinter mir einfach so die letzten Brücken abgebrochen, um noch einmal ganz neu zu beginnen. Den Glauben an die Liebe, die Hoffnung auf ein ruhiges Leben, all dies lies ich bei meiner Familie zurück.
Es begann...ja... eigentlich ging alles nahtlos über. Am 30.06.1999 stieg ich um 18.32Uhr in den Zug nach Berlin. Pünktlich 18 Uhr habe ich meine letzte Schicht beim alten Arbeitgeber beendet. Noch im Zug hallten mir die Worte hinterher.... komm wieder, hier bekommst du sofort deinen Job wieder....und das Rattern der Räder setzte einen Canon ein. Komm zurück...komm zurück... komm zurück...
Keiner wollte seit April wahrhaben, das ich mit meinem alten Leben brechen mußte, um endlich wieder zu mir zu finden.
Wenn nach 8 Jahren eine der schönsten Beziehungen zwischen zwei Menschen zerbricht, dann hat man wenig Kraft, dies zu verarbeiten. Meine Gedichte halfen mir ein wenig und der langsam beginnende Bekanntheitsgrad als Autorin gab mir die Kraft, mich neu zu besinnen.
Doch das tägliche Einerlei, das Leben in der einst gemeinsam bewohnten Wohnung, die Menschen, die zu unserem Alltag gehörten, all dies zehrte an meinen Kräften, gegen die Sehnsucht anzukämpfen.
Und wenn ich auch jetzt wieder in einer Partnerschaft lebe, so vermisse ich doch so vieles. Vielleicht, weil ich einmal etwas sehr Kostbares besaß und nun Angst habe, wieder Alles zu geben und wieder Alles zu verlieren.
Abends dann, so gegen 23 Uhr, endlich in Berlin, in einer Wohngemeinschaft erst einmal und dann wollte ich weitersehen. So ganz konnte selbst ich mich noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, hier in Berlin ein paar Jahre zu leben.
Am nächsten Morgen um 7 Uhr stand ich beim neuen Arbeitgeber und erhielt meine erste Einweisung.
Jetzt schmunzel ich, denn ich erlernte so wie jeder Mitarbeiter alles von vorn. Das ich vorher noch nie im Leben in dieser gastronomischen Einrichtung Essen war, war leider kein Vorteil. Ich kannte keines der zu verkaufenden Produkte.
Mein damaliger Chef setzte meine Ausbildung mit den Worten *aus der wird nie was* ein Gewicht auf, das mich zu erdrücken versuchte. Wenn man eine Managementausbildung erweben will, braucht man die ganze Unterstützung und den Rat der Ausbilder. Doch bekam ich den sehr selten. Niedere Putzarbeiten sollten mein Arbeitsverhältnis beenden.
Doch kannte der Chef noch nicht meinen Willen.
Schon in der ersten Woche lernte ich nebenbei ein perfektes Hochdeutsch nach meinen 8 Stunden schwerer Arbeit. Die Woche danach begann ich mit Buchmaterialstudium für Betriebslehre und jede Woche stellte ich mir selbst eine weitere Aufgabe.
Nach einem Vierteljahr war meine Ausbildungszeit beendet, keine Unterstützung seitens des Chefs und nur mein eigens erworbenes Wissen mußten mir für die Prüfung reichen.
Ich ging als Beste mit 100% Fachwissen und praktischen Ergebnissen nach allen Tests wieder zu meinem Chef.
Nein, ich sagte nichts. Seit diesem Tag glaube ich, habe ich angefangen, mir diesen leicht wissenden Blick anzueignen- ein Blick, wo ich jemanden nur anschauen, die Augenbrauen leicht hebe und dann einfach weggehe, meinen Job eben dann mache. Noch heute, nach drei Jahren, wende ich diesen Blick an. Doch jetzt eben bei den Mitarbeitern. Beruflich habe ich alle Ziele längst erreicht, die ich mir damals setzte. Auch mein Privatleben ist ausgeglichen und ich kann eigentlich nicht klagen. Doch kann ichjedem nur sagen, aller Anfang ist schwer und manchmal ist man schnell gewillt, einfach alles hinzuwerfen und aufzugeben.
Doch gebt nicht so einfach auf, denn man ist oft stärker, als man denkt.
eure andy
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-11 07:00:34 mit dem Titel Abstellkammer der Gefühle
oder wie manch einer die Lounge hier erobert?!
Dies wird kein Lehrbericht, kein Hinweis, ey ihr müst dies und das machen, sonder einfach mal eine Ablage mancher Gedanken.
Und nicht nur ich nutze die offenen Kategorien zum Ablegen und Anregen mancher Gedanken, ich nutze sie, weil sie da sind.
Oft wurden Berichte bewertet, meist mit nutzlos oder weniger nützlich damals, weil man der Ansicht war, dies passt gar nicht in diese Kategorie.
Und jetzt hat jeder die Möglichkeit, seine Gedanken auf Wanderschaft gehen zu lassen und sich in diesen Fächern auszubreiten. Kreativität soll fördern. Darum finde ich die Handhabung und Gliederung auch ganz okay. Eigentlich sind diese Kategorien ein Spielraum, eine Abstellkammer für uns, um uns einmal auf anderen Gebieten zu betätigen.
Sehr schön finde ich, das diese Kategorien auch genutzt werden. Und was meine Bewunderung bekommt, viele können hier in diesen Kategorien Dinge niederschreiben, um sie seelisch besser zu verarbeiten.
Und ich glaube auch, das wir alle rücksichtsvoll genug mit solchen Texten umgehen können und lieber eher auf einen niederschmetternden Komentar verzichten, wenn wir die Seelenunruhe in dem Beitrag bemerken.
Dann eher still und heimlich lesen, nicht bewerten und sollte man die Person persönlich kennen, trifft man für sich schon die richtigen Entscheidungen.
Und hier in den Lounge findet man sehr viele Antworten zu den Neuerungen in Ciao.
Manche können wunderbar ihren Frust und ihren Brass in Worten umwandeln.
Und man bemerkt bei sehr vielen Atoren, das allein der Geldbetrag ihren Auffenthalt hier in Yopi bewirkt. Schade eigentlich.
Denn man sollte Dinge wie Förderung der Allgemeinbildung, Förderung im Umgang mit der deutschen Sprache, Kontakte zu neuen Menschen/Gruppen und vor allem, neue Produkte kennenlernen nicht vergessen.
Aber ich wünsche jedem Leser jetzt hier viel Spaß in Yopi. Ihr werdet weiterhin Beiträge kreuz und quer durch die Kategorien meinerseits hier lesen. Manche Beiträge hier haben mich sehr begeistert und ich hoffe,, weiter in yopi mich so wie bisher bewegen zu können.
Kritik erwarte ich auch weiterhin. Klar, man bemerkt an meinen Beiträgen auch sehr schnell, wenn ich eigentlich gar nicht recht bei der Sache bin.
Dann gibts aber jetzt auch ehrliche Autoren, die mir schreiben, das sie besseres von mir gewohnt sind. Das allein ist ein Ansporn, wieder mir Mühe zu geben.
Und hab ich mal keinen Bock zum Schreiben, dann lese ich. Und gerade hier in der Lounge finde ich so manche Anregung. Bastelnachmittage mit den Kindern aus dem Haus konnte ich dank mancher Beiträge wunderschön gestalten.
In diesem Sinne, mal wieder ein Beitrag, wo Gedanken über die Tastatur geflossen sind und Euch nun berieseln. Dazu sind die Loungeberichte da.
Einfach dem anderen Leser etwas mitteilen, das ist es. Und vielleicht, vielleicht auch ein paar Kontakte zu knüpfen, Menschen, mit Verständnis für die eigene Situation finden.
eure andy
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-03 16:51:42 mit dem Titel Arbeiten an Weihnachten
Eine gestrige Diskussion mit Freunden lies mich diesen Beitrag, den ich letztes Jahr als Lifebericht schrieb, och ein wenig überarbeiten.
Der Text handelt von meinem erlebten Tag, dem heiligen Abend.
Unsere Diskussion begann eigentlich nur, weil ein Mann nicht einsehen wollte, das seine Frau am Heiligen Abend arbeiten geht, weil ihre Kollegin drei kleine Kinder hat und somit am 24.12. bestimmt nicht gerne arbeiten würde.
*Hast Du Zeit für mich*
Komm doch Weihnachten zu uns, wir haben uns so lange nicht gesehen. .... Was machst Du Weihnachten, wollen wir gemeinsam.... Sätze, die jeder gern zur Weihnachtszeit hört. Wo jeder gern die Weihnachtszeit plant und gern die Stunden im Freundeskreis, im Familienkreis oder für sich verlebt.
Nur gibt es tausende von Menschen, die auch Heilig Abend für uns arbeiten, an den beiden Feiertagen arbeiten gehen, um uns Restaurantbesuche, Bahnfahrten oder einfache Serviceleistungen ermöglichen, die wir als selbstverständlich hinnehmen.
Ein Dank an all diejenigen, die für uns da waren und an den Feiertagen immer da sind.
Ohne sie wäre es gar nicht vorstellbar, mal eben mit der S-Bahn zu Oma zu fahren, zum Kumpel schnell zu kommen. Ohne sie wäre es gar nicht möglich, das das Heizungssystem der Stadt reibungslos läuft. Ohne sie....ich könnte jetzt jeden Lebensbereich aufzählen, wo Menschen ihren Dienst tun, um uns schöne Feiertage zu ermöglichen.
Ein Großteil dieser Menschen sind Singl´s, Witwen und Witwer, alleinlebende Meschen in diesen Orten, weil die Familie entfernt lebt.
Aber auch Familienmitglieder gehen arbeiten, diese möchte ich nicht außen vor lassen. Manchmal, weil der Job es verlangt, manchmal freiwillig, weil sie gerne arbeiten und sich ihrer Verantwortung bewußt sind, die ihr Job mit sich bringt. Manchmal, weil sie der Einsamkeit auch in der Familie entfliehen wollen.
Und egal, aus welchen Gründen auch immer sie arbeiten, sie leisten ihr Bestes. Kaum einer bekommt es mit, doch jeder weiß es.
Doch wie verbringt man so ein Weihnachtsfest?
Das war mein Heiliger Abend letztes Jahr.
Heilig Abend, der Tag bricht an. Nachtschicht ist zu Ende und ich schwinge mich ins Auto. In die Heimat geht es, zur Familie meiner Schwester. Meine Neffen warten auf mich.
Ich fahre langsam die schneebedeckte Autobahn, rutsche oft und bin froh, endlich den Streudienst zu sehen. Auch sie fahren heute, geben den Straßen keine Chance, im Schnee zu versinken.
In der Heimat angekommen, fahre ich zur alten Arbeitsstelle und schau zu, wie meine ehemaligen Kollegen ihr Bestes geben, damit alle an der Fleischtheke schnell und zügig bedient werden.
Ich fahr weiter, sehe in der Heimatstadt fast dasselbe Bild. Menschen hasten die letzten Einkäufe zu tilgen und die Verkäufer füllen die Regale auf, so schnell sie können. Jeder arbeitet bis zum Nachmittag.
Abends.... die Bescherung ist im vollen Gange, sehen wir durchs Fenster viele Weihnachtsmänner immer wieder. Tja, auch Weihnachten arbeitet mancher schwer.
21 Uhr, ich starte wieder Richtung Berlin. Erste Rast an der Autobahn und ich sitze fast allein im Bistro.
Die Tankstelle, der Shop und das Bistro sind jeweils mit einer Kraft besetzt. Drei Menschen sind nur für uns da. Für uns wenigen Kraftfahrern, die am heiligen Abend in der Nacht die Autobahn befahren.
Schneefall... ich fahr mit 40km/h die Autobahn, da ich fast nichts sehe. Vor mir ein Blinklicht, die Polizei im Einsatz, weil jemand die Straße verlies.
Auch sie sind am heiligen Abend für uns da. Krankenwagenfahrer und Polizei, immer im Einsatz.
Die Streufahrzeuge fahren sehr oft, ich kann mich nicht beklagen. Doch wieviele sind der Familie fern, um für unsere Sicherheit zu sorgen?
Berlin, endlich fast daheim. Ein Bus überholt mich, um im Zeitplan zu bleiben. Noch jemand, der nicht daheim sitzen kann, obwohl es jetzt nach Mitternacht schon ist. Allein von der Rudower Straße bis zur Grenzallee in Berlin sehe ich oft das Blaulicht der Polizei und Krankenwagen und oft eine Feuerwehr im Einsatz. Nicht das Blaulicht schreckte mich, sondern die Erkenntnis, wie oft diese Menschen in der Nacht raus mußten. Wer von den Betroffenen hat dies für selbstverständlich genommen? Fast alle?
Innsbrucker Platz.... ich bin müd und freu mich auf mein Bett. Sehr viele Menschen sind so kurz vor eins immer noch unterwegs, die Straßen hell erleuchtet. Stille Nacht.. hier nicht zu bezeichnen. An der Tankstelle stehen sehr viele Autos und an der Kasse eine kleine Warteschlange. Der Tankwart hatte sehr viel zu tun.
Ich bin heim. Endlich im Bett lasse ich den Tag nochmals vor Augen gleiten. Wie viele Menschen hab ich heute gesehen, die ihren Job erledigt haben? Sehr viele. Auch ich gehe an den beiden Feiertagen arbeiten. Mein Job macht mir Spaß und ich hab keine Familie, die mich braucht. Okay, meine Eltern hätten mich allzugerne bei sich gehabt. Doch ich wollt lieber arbeiten gehen, damit einer meiner Kollegen, der Familie hat, diese Tage geniesen kann.
Wer seinen Job gerne macht, der wird an diesen Tagen auch oft mit einem Lächeln diesen Job erledigen.
Ich muss sagen, ich habe in den Weihnachtstagen viel nettere Gäste als sonst gehabt. Ein Lächeln, mehr Verständnis und ausstrahlende Ruhe kam von unseren Gästen. So macht arbeiten Spaß.
Euch wünsch ich nun eine ruhige Weihnachtszeit.
****************
Das war letztes Jahr und dieses Jahr bin ich kein Single mehr, doch werde ich nur einen Tag zum Fest arbeiten gehen. Denn auch ich feier nun einmal Weihnachten in der Familie, da mein Kollege mir als Dank für die letzten 3 Jahre einen Tag zum Weihnachtsfest schenkt. Ich nehme es als Dank, denn er war die letzten 3 Jahre Weihnachten daheim und nun sind seine Söhne größer und verreisen mit Freunden.
Ich denke, nicht nur zur Weihnachtszeit ist es ein Geben und Nehmen, doch hier bemerkt man intensiver, was Familienleben bedeuten kann.
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Andere Zeiten ODER Gegen den Konsumterror der Vorweihnachtszeit
28.11.2002, 20:52 Uhr von
LeaofRafiki
Ich lebe mit acht Katzen (2 blaue Somali-Mädchen, 1 Somali-variant Kastrat, 1 Aby-variant-Mädchen...Pro:
eine prima Idee, auch zum Antesten der verschiedenen Tees geeignet
Kontra:
wohl nur schwer erhältlich
Empfehlung:
Nein
Alle Jahre wieder... liegen im September schon Pfeffernüsse und Spekulatius in den Regalen der Supermärkte, und wenn so Petrus will, einem mehr nach einem Eis zumute ist, schwitzen die Schokoladenweihnachtsmänner, während sie auf Abnehmer warten. Spätestens ab Ende Oktober beginnt das große Stöhnen „Was schenke ich wem denn diese Jahr?", in den Kaufhäusern werden die Adventsmärkte eingerichtet und der Streßpegel steigt. Konsumterror Vorweihnachtszeit.
Vor sieben Jahren wurde ich durch einen Artikel in der taz auf eine Gegeninitiave aufmerksam, die sich „der Andere Advent" nennt. Eine kleine Gruppe von Menschen hatte sich zusammengefunden, um gemeinsam und doch jeder für sich die Vorweihnachtszeit wieder zu einer Zeit der Besinnung zu machen und dafür einen „etwas anderen Adventskalender" gestaltet.
Dieser besteht nun nicht aus den obligatorischen 24 Fensterchen eines Schokoladegefüllten Adventskalenders oder 24 gefüllten Säckchen, die an einer Strippe baumeln, nein, es ist ein Meditations-Kalender zum an die Wand hängen oder vor sich hinlegen, der die Zeit vom 1. Advent bis zum 6. Januar des darauffolgenden Jahres umfaßt, also nicht nur die Vorweihnachtszeit, sondern auch die Weihnachtstage, die darauffolgenden zwölf Heiligen Nächte (oder auch Rauhnächte genannt) und endet am Dreikönigstag.
Aus dem Vorwort des Kalenders 2000/2001: „Wie Sie nehmen mittlerweile viele hunderttausend Menschen an dieser Aktion teil. Sie alle wehren sich dagegen, dass die Vorweihnachtszeit immer früher beginnt, dass sie geprägt ist von Lärm, Hektik und der Jagd nach der schnellen Mark. Viele erinnern sich noch an die Adventszeit ihrer Kindheit. Sie suchen nach der Schlichtheit von damals und der stillen Fröhlichkeit der Festtage im Familienkreis. Doch das Verlorene wieder zu finden, fällt schwer. Es ist mühsam, die große Leere zu füllen und neuen Zugang zum Sinn des Advents zu finden. Wer kann sich schon auf Anhieb dem allgemeinen Getöse entziehen?
Wir empfehlen Ihnen zwölf Minuten Stille täglich - zum Innehalten, zum Nachdenken, zur Meditation oder zum Gebet. Wählen Sie eine Tageszeit, zu der Sie sich zurückziehen können, und einen ruhigen Platz in Ihrer Wohnung. Hüten Sie diese Zeit wie ein persönliches Geschenk. Mit diesem Kalender wollen wir Ihnen Anregungen geben..."
Ich gebe zu, es ist normalerweise nicht meine Art, so lange Zitate zu geben, aber besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Ich nehme mir jedes Jahr aufs Neue vor, mich im Stillen an dieser Aktion zu beteiligen, so wie ich auch jedes Jahr wieder Kalender an ausgesuchte Menschen verschenke. - Doch muß ich gestehen, ich habe es immer noch nicht geschafft, bis zum letzten Tag durchzuhalten, aber ich versuche es jedes Jahr aufs Neue...
Alle Kalender, und ich habe sie alle aufgehoben, sind in vier Zeitperioden unterteilt:
vom 1. Advent bis 2. Advent: Wege nach innen
vom 2. Advent bis 3. Advent: Wege zum anderen
vom 3. Advent bis 26. Dezember: Wege zur Krippe
vom 27. - 31. Dezember: Zwischen den Jahren
vom 1. - 6. Januar: Wege im neuen Jahr
Der Kalender im DIN A 4-Querformat nun umfaßt für jeden Tag eine Doppelseite, die mit Bildern, Photos, Zeichnungen, Gedichten, Zitaten oder Einsendungen aus Leserzuschriften des vorangegangenen Jahres liebevoll gestaltet ist. Hier findet sich von jedem für jeden etwas, sei es ein Zitat von Tolstoi oder Hans Dieter Hüsch, von Jorge Luis Borges, Rainer Maria Rilke oder Reinhard Mey, ein Bild von Nikolaus Braun, Pieter Breughel oder Emil Nolde,
Manches animiert auch zum Mitmachen, so fand ich z.B. am 2. Januar des vergangenen Jahres eine Abbildung eines leeren Tagebuches mit dem Zusatz: „Dieses Buch bietet Platz für Ihre Notizen: Meine Gedanken zum Jahrebeginn..."
Was hat nun all dies mit der Kategorie bzw. der Website www.andereadvent.de zu tun?
Nun, aus einer kleinen Idee wurde im Laufe der vergangenen Jahre ein großes Projekt. War der erste Kalender 1995 mit einer Auflage von 4.000 Stück noch kostenlos, so fand er ein so großes Echo, daß sich die Auflage in den darauffolgenden Jahren von mal zu mal steigerte. 2001 wurde er bereits in 150.000er Auflage gedruckt, für dieses Jahr sind 180.000 Exemplare vorgesehen. Bei solch einer Menge ist er beim besten Willen nicht mehr kostenlos abzugeben, so viel Geld hat die Kirche nicht...
Wurde in den ersten Jahren noch ein Brief an die Teilnehmer des vorjährigen „der Andere Advent" verschickt, mit Leserzuschriften und Informationen zum neuen Projekt, so wurde daraus ein Magazin mit dem Namen „Andere Zeiten. Das Magazin zum Kirchenjahr". Dieses erscheint mittlerweile drei mal im Jahr und wird allen TeilnehmerInnen wie vordem der Brief zugeschickt.
Nun darf man sich dieses Magazin nicht kirchenknochentrocken vorstellen, so wenig wie den Kalender selbst...
Das Heft 3/2002 zum Beispiel, genauso liebevoll und farbenfroh gestaltet wie der Kalender auch, befaßte sich mit Themen wie
„Michaelistag. Spuren von Engeln" von Anselm von Grün einem Benediktinermönch aus Münsterschwarzbach, der schon etliche Bücher geschrieben hat und Kurse zu den Themen Meditation und Fasten anbietet.
„Erntedank. Mahlzeit für Bedächtigesser" und berichtete über ein Projekt in Lübeck, bei dem drei Männer auf die Straße gehen, um dort Passanten einzuladen, mit ihnen ein gemeinsames Essen im Südschiff der Petrikirche zu genießen. Zubereitet wird dieses vom Eigentümer des Restaurants „Lachswehr" in Lübeck, der Berater der schleswig-holsteinischen Landesregierung in Ernährungsfragen und zudem Slow Food-Mitglied ist. Oder
„Halloween. Kürbis, Kelten und Konsum" von Jörn Möller, einem nordelbischen Jugendpastor.
Aber auch andere Projekte entstanden im Laufe der Jahre aus dieser ersten gemeinsamen Adventsidee.
So gab es zum Jahrtausendwechsel einen sogenannten „Segenskoffer", ein liebevoll zusammengestelltes Paket, aus Pappe aber tatsächlich in Form eines Koffers, der folgende symbolische Gegenstände enthielt:
Ein kleiner Bronzeengel, als „Hinweis auf das Wesen der Engel, Sie zu behüten und auf Händen zu tragen", der heute über meinen Schlaf wacht,
Eine Muschel, als „Erinnerung an die Jakobsmuschel, die seit jeher alle Pilgerinnen und Pilger auf ihrem Weg zu Gott schützt".
Eine Kerze, denn „Licht ist seit den ersten Erdentagen das Zeichen für Helligkeit, Wärme und Heiterkeit".
Ein Paket Matzen (ungesäuertes Brot) als „Wegzehrung, denn solange der Mensch atmet, braucht er etwas zu essen".
Ein Säckchen Meersalz, „denn gäbe es diese Würze aus Meeren und Felsen nicht, erstürbe alles Leben auf der Erde".
Ein Tütchen mit Sonnenblumenkernen, „weil sich die Schöpfung jenen schöner erschließt, die selbst eine Pflanze aus einem Samenkorn ziehen, sie pflegen und gedeihen sehen".
Ein Kreuz aus Kirschholz an einem Ziegenlederband und
drei Klappkarten zum Versenden von Segenswünschen für das neue Jahrtausend.
Dazu ein kleines Begleitheft mit informativen und wieder zum Nachdenken anregenden Texten zu den einzelnen Symbolen und Gegenständen.
Den Koffer gibt es mittlerweile nicht mehr zu kaufen, aber einzelne Bestandteile können immer noch beim Verein „andere zeiten e.V." bestellt werden.
Das letzte Projekt ist/war ein sogenanntes Urlaubstagebuch. Ein Begleiter für ferne oder nahe, innere oder äußere Reisen, mit einem Fach, um Andenken direkt in das dort hinein Geschriebene zu integrieren.
Zurück zur WEBSITE, die nun die der heutigen Zeit angepaßte Form der Kommunikation und Kontaktaufnahme ist, wiewohl die Kommunikation mit den hinter dieser Idee und dem daraus sich gebildet habenden Verein per Post, Telefon und Fax immer noch möglich ist.
Gibt man entweder www.anderezeiten.de oder www.andereadvent.de in den Browser ein, gelangt man zur Hauptseite, auf der Pastor Hinrich C. G.Westphal den Gast freundlich begrüßt.
Das Design der Seite ist in seiner Schlichtheit sehr ansprechend. Der Hintergrund in ruhigem creme gehalten, an der linken Seite ein ockerfarbiger Balken.
Dort sind auch die blauen Buttons, die zu den Unterseiten führen:
Anderer Advent
Hier wird auf fünf Seiten der Kalender für 2002/2003 mit dem Titel „Arktischer Himmel, wärmendes Licht" in Seitenbeispielen vorgestellt.
Magazin
Hier erhält man die Information, daß das Magazin als Ergänzung zum Kalender gedacht ist, dreimal jährlich erscheint und kostenlos verschickt wird.
Urlaubsbuch
Diese Seite enthält Tagebuchauszüge aus einer Reise nach Polen, die in einem früheren Magazin abgedruckt war.
Forum
Hier sind Leser- bzw. Teilnehmerzuschriften abgedruckt, die sich entweder auf den Kalender oder andere Aktionen des Vereins Andere Zeiten e.V: beziehen.
Allerdings ist dies kein Forum im üblichen Sinne, wo man auch öffentlich auf die Beiträge antworten könnte, aber man kann, wenn der Autor dies ermöglicht hat, ihm direkt per mail antworten.
Auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich, da man von einem Forum etwas anderes gewohnt ist, aber ich finde diese Idee gut, da hier die direkte Kommunikation gefördert wird.
Kontakt
Bestelladresse und Redaktion:
andere zeiten e.V.
Heimhuderstr. 92
20148 Hamburg
Tel.: 01803 23 83 68 (EUR 0,061/min bundesweit) Fax.: (040) 47 11 27 77
Email:[email protected]
Bestellung
Hier kann man alles bestellen, was (noch) erhältlich ist...
Der Kalender z.B. kostet € 7,50. Es gibt Mengenrabatte, die gestaffelt sind ab 10, 50, 100, 500 oder 1000 Stück.
Aus dem Segenskoffer sind noch erhältlich:
der Bronzeengel € 6,20 (ebenfalls nach Stückzahl rabattiert)
das Holzkreuz € 3,80
das Salzsäcken € 1,25 sowie
diverse Klappkarten € 0,30 / 0,40
Der Mindestbestellwert beträgt € 6,00, die Versandkosten € 3,50.
Presse
Diese Seite enthält einiges Pressematerial sowie Bilder zum Herunterladen.
Wer sich nun wundert, oder gar bemängelt, daß meine Webseitenbeschreibung so knapp ausgefallen ist, dem möcht ich sagen, daß es nicht viel mehr dazu zu sagen gäbe, da sie wirklich schlichte, auf sehr schöne ansprechende, warme Art, mit nicht allzuviel Text, einer warmen Farbgebung, die auf allen Unterseiten durchgehalten wird, gestaltet sind - und außerdem „selber gucken macht fröhlich"... Zumal überall das „Markenzeichen" des Vereins andere zeiten e.V. auftaucht: ein auf dem Kopf stehendes „A".
Etwas anderes aber möchte ich noch sagen.
Ich habe mich, was den kirchlich-religiösen Hintergrund dieser Seite zu beschreiben angeht (die Nordelbische Kirche) sehr zurückgehalten, genau wie es der Verein und dessen Aktivitäten auch tut. Hier wird in keinster Weise missioniert oder sonst wie „dick aufgetragen", im Gegenteil, es ist spürbar, daß die Menschen, die diese Aktionen ins Leben gerufen haben und mittragen, von ihrem Glauben getragen sind und ihn daher nicht wie eine Leuchtreklame vor sich her tragen müssen.
Ich würde nicht von mir sagen, daß ich ein religiöser Mensch bin, nicht nach außen hin, ich gehe so gut wie nie in die Kirche, außer wenn es mich interessierende Kirchenkonzerte gibt/gab, meine Bibelkenntnisse sind mehr als dürftig und meine Konfirmation seinerzeit ist geplatzt. Aber nach innen hin bezeichne ich mich dennoch als einen den Glauben suchenden Menschen, und wenn mir wie hier durch diesen Verein, Anregungen geboten werden, greife ich sie gerne auf.
Ich glaube, daß die Kirche sich als Institution in ihrem tradierten, teils festgefahrenen (Selbst)Verständnis) überholt hat, nicht aber, die dem Glauben zugrundeliegenden Sinnfragen. Wer mit diesen neue Wege sucht, wird wohl welche finden, und Menschen, die bereit sind, sie zu gehen.
In diesem Sinne, würd ich mich freuen, wenn jemand aufgrund dieses Berichts ebenfalls am Anderen Advent teilnehmen möchte, mir dies mitteilen würde, vielleicht ergibt sich ja daraus auch wieder etwas Gemeinsames.
© LeaofRafiki 05.11.2002
***************************************************
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Dooyoo und doch wieder Yopi, ab und an bei talkon, seltener bei Ecomments und Griasdi, und so gut wie gar nicht mehr bei Hitwin *grins*
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-28 19:52:01 mit dem Titel Ein Adventskalender zum Trinken
Gestern entdeckte ich auf meinem Streifzug durch meinen Lieblingsbioladen, den 1000 Koerner Markt in Kiel, etwas besonders Ausgefallenes: Auf einem Tisch, der liebevoll mit diversen weihnachtlichen und adventlichen Dingen wie Backzutaten, Printen und andere Backwaren, Glühpunsch, Kinderpunsch u.v.m. aufgebaut war, stand nicht nur ein „normaler" Adventskalender, sowie man ihn allenthalben kennt, mit Türchen zum Aufmachen, hinter denen ein Stück Schokolade verborgen ist, diese allerdings von Gepa, stand auch eine kleine Pappschachtel, auf der stand „Tee Adventkalender. Mit 24 verschiedenen Biotees in Aufgussbeuteln".
Das fand ich einmal eine neue Idee und nachdem ich dies Schächtelchen eingehend studiert hatte, wanderten gleich vier Packungen zum jeweils stolzen Preis von € 3,49 für 33,5 g Teegesamtmenge in meinen Einkaufswagen *stöhn*, aber als Geschenk (und natürlich zum Selbernutzen) waren sie einfach unwiderstehlich.
Zuhause angekommen, war ich natürlich neugierig und schaute mir die Verpackung erstmal genauer an.
DIE VERPACKUNG
besteht aus einem Karton aus Recycling-Pappe, der in naturbraun und blau gehalten ist.
Von vorne blickt man auf einen Aufkleber mit dem o.g. Text, der auf der Kopfseite ein Bild zeigt, auf dem 3 etwas kitschige fliegende Engelchen vierundzwanzig kleine Päckchen aufeinander stapeln.
Dieser Aufkleber geht bis über die Rückseite und gibt Aufschluß darüber, welche Tees in dieser Schachtel enthalten sind, wie sie zubereitet werden und von wem sie hergestellt bzw. vertrieben werden.
Die linke blaueSeite unter der Überschrift: „ SonnentoR - Vom Leben voll Natur und Genuss" mit folgendem Text beschriftet ist: „Wir von Sonnentor glauben fest daran, daß in der Natur die besten Rezepte für ein schönes und langes Leben liegen. Seit Generationen überliefertes Wissen und die Mystik des Kulturkreises, aus dem dieser Tee stammt, stecken in jedem köstlichen Schluck: Er ist ein Gruß der Menschen, die ihm all ihre Liebe und Sorgfalt angedeihen ließen."
Auf der echten, braunen Seite, erfährt man, daß die Sonnentor Tees überwiegend von Hand verarbeitet werden, um „alles Wertvolle, das die Teepflanzen und Früchte in sich tragen, zu erhalten."
Der besonder Clou aber an dieser Verpackung nun ist, daß sie sich nicht nur, wie die meisten Packungen von Teebeuteln, von oben öffnen lassen, sondern sich an der Vorderseite, also der blau-braunen, eine Lasche aufklappen läßt, so daß man aus dem stehenden Kartönchen einen Beutel nach dem anderen entnehmen kann und die oberen nachrutschen.
DER INHALT
besteht nun aus vierundzwanzig Beutelchen, je in ein andersfarbiges Papier gehüllt, und mit einem dicken gelben Punkt verziert, auf dem eine Ziffer steht, natürlich von 1 - 24, wie es sich für einen Adventskalender gehört und einem kleinen Beipackzettel, der die Zutaten der Mischungen auflistet, reine Sorten werden nicht weiter deklariert:
1. (Grün) Guten Morgen Tee:
Brombeerblätter, Pfefferminz, Himbeerblätter, Erdbeerblätter, Ringeblumen, Kornblumen
2. (Hellgrün) Grüntee-Lemongras:
Grüntee 80 %, Lemongras 20 %
3. (Rot) Früchtetraum:
Hibiskus, Hagebutten, Apfelstücke, Himbeeren, Vanille
4. (Braun) Rooibosh Orange:
Rooibos 60 %, Orangenstücke 39 %, Sonnenblumenblüten 1 %
5. (Grün) Pfefferminze
6. (Grau) English Tea
7. (Blau) Harmonietee nach Hildegard von Bingen:
Quittenstücke, Fenchel, Melisse, Süßholzwurzel, Hagebutten, Anis, Koriander, Kleeblumen, Galgantstücke
8. (Grün) Kamille
9. (Blau) Entspannungstee nach Hildegard von Bingen:
Melisse, Salbei, Lavendel, Petersil, Fenchel, Ringelblumen
10. (Grün) Gute Laune Tee:
Himbeerblätter, Brombeerblätter, Milde Minze, Ringelblumen, Kornblumen, Sonnenblumenblüten
11. (Braun) Lapacho-Hibiskus:
Lapacho 70 %, Hibiskus 30 %
12. (Hellgrün) Feinster chinesischer Grüntee
13. (Rot) Hagebutte-Hibiskus:
Hagebutte 50 %, Hibiskus 50 %
14. (Blau) Frauen-Gewürztee nach Hildegard von Bingen:
Orangenstüpcke, Zimt, Koreander, Melisse, Ingwer, Fenchel, Beifuß, Rosenblüten, Vanille
15. (Grau) Earl Grey Schwarztee
16. (Blau) Energietee nach Hildegard von Bingen:
Ysop, Krauseminze, Hagebutten, Gänseblümchen
17. (Grün) Grüner Glückstee:
Grüntee Jasmin, Koreander, Fenchel, Ingwerstücke, Süßholz, Anis, Zimtstücke, Melisse, Pfefferminze, Kornblumen, Vanille
18. (Blau) Wärmender Tee nach Hildegard von Bingen:
Brombeerblätter, Salbei, Quendel, Beifuß, Fenchel, Ringelblumen, Galgantstücke
19. (Grau) Darjeeling Schwarztee
20. (Blau) Männer-Gewürztee nach Hildegard von Bingen:
Zimt, Fenchel, Koreander, Orangestücke, Süßholz, Galgant, Kardamom, Rosmarin, Muskat, Anis
21. (Braun) Rooibosh Zaubertrank:
Rooibos, Orangenstücke, Zimtstücke, Koreander, Melisse, Ingwerstücke, Fenchel, Beifuß, Rosenblüten, Vanille
22. (Rot) Advent-Früchtetee:
Hagebutten, Birnen, Quitten, Zimt, Hibiskus, äther. Adventöl
23. (Blau) Schutzengel-Tee nach Hildegard von Bingen:
Apfelstücke, Koreander, Fenchel, Hagebutten, Krauseminze, Anis, Melisse, Kornblumen
24. (Gelb) Sonnenschein-Kräuter-Früchtetee:
Hagebutten, Lemongras, Melisse, Pfefferminze, Orangenstücke, Hibiskus, Zimtstücke, Kornblumen, Rosenstücke
Wer war HILDEGARD VON BINGEN ?
„Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort aus Gottes Mund. Nur eine gesunde Seele kann in einem gesunden Körper ihre Arbeit verrichten."
Hildegard gründete die Klöster Rupertsberg (anno 1147) und Eibingen (anno 1165) und beschrieb in ihren Büchern Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten. Sie betrachtete die Natur als die große Kräuterapotheke Gottes, in der für jedes Leiden auch ein Naturheilmittel zu finden sei. Angeblich hat sie ihr (Kräuterwissen) durch göttliche Visionen erhalten, aber es kann genauso gut sein, daß sie dies vorgab, um nicht wegen ihrer Studien der Hexerei angeklagt zu werden.
Vielen dürften die Dinkelanwendungen, sei es nun in der Ernährung oder aber als Heilkissen, bekannt sein, die auf Hildegard von Bingen zurückgehen.
Zur weiteren, einführenden Lektüre empfehle ich den Text auf bei Sonnentor: http://www.sonnentor.at/news/004_hildegard/hildegard_folder/s1.html und folgende, der auch als pdf.Datei runterzuladen ist.
Aber zurück zum Tee:
Ist das nicht eine herrliche Mischung? Nicht nur in den einzelnen Teemischungen sondern auch insgesamt? Ich find die Idee einfach Klasse, und freu mich jetzt schon darauf, die Adventszeit über jeden Tag einen Becher Tee neben mir stehen zu haben, wenn ich die Texte aus dem"Andere Advent" lese.
Und wo sonst, erhält man schon mal einen so tollen Querschnitt bzw. eine umfassende Übersicht zum Austesten eines Teesortiments...
Hersteller:
Sonnentor
Kräuterhandelsgesellschaft m.b.H.
Sprögnitz 10, A-3910 Zwettl, Österreich
www.sonnentor.at (eine übrigens sehr schöngemachte Seite, die zum Stöbern und Verweilen einlädt!)
Man kann sich aber auch persönlich dort schlau machen: „Wir freuen uns auf Ihren Besuch
in unserer Hofgreisslerei. Montag bis Donnerstag 8–12 Uhr / 13–17 Uhr Freitag 8–12 Uhr und gegen Voranmeldung" Ähem, für nicht-Österreicher: Was ist eine Hofgreisslerei??? So was wie ein Hofladen oder das Gesamte???
© LeaofRafiki 28.11.2002
***************************************************
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, ab und an bei talkon, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener bei Ecomments, Griasdi oder gar Hitwin *grins* weiterlesen schließen -
Allgemein !!!!
Pro:
Nette Kommentare muntern auf, manchmal kann man lachen, es tut gut sich etwas von der Seele zu schreiben
Kontra:
Ich finde nichts
Empfehlung:
Nein
Hier in dieser Kategorie handelt es sich ja nun darum das jeder das schreiben kann was er mag. Es wird hier selten um ein Produkt gehen, dafür aber über das Leben oder das Erlebte von bestimmten Mitgliedern. Da ja nun sehr viele Menschen mit Problemen belastet sind kann doch eine Lounge in der es um alles geht, genauso hilfreich sein wie die Meinung zu einem Produkt. Denn hier kann ich von Erfahrungen verschiedener Personen profitieren. Manchmal habe ich einen bestimmten Standpunkt und lese zu dem Thema einen Bericht. So wird durch Betrachten des Schreibers mein Standpunkt vielleicht verändert.
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Mir ist nun schon aufgefallen das manche Mitglieder ein nützlich oder gar keine Bewertung in dieser Kategorie abgeben und ich frage mich warum ? Kann es nur darum gehen verschiedene Produkte zu beschreiben? Warum kann an erlebten menschlichen Dingen nicht auch einiges sehr hilfreich sein?
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Ich finde diese Kategorie aufjedenfall sinnvoll. Hier kann jeder niederschreiben was ihm wichtig ist, ob nun einfach in Form eines Berichtes oder aber eines Gedichtes ist eigendlich egal. Dem jeniger der das Erlebte hier niederschreibt wird es sicher leichter ums Herz, denn es tut gut schlimme, aber auch schöne Sachen zu schreiben die man erlebt. Den jenigen die diese Berichte lesen kann es doch weiterhelfen. Vielleicht hat man als Leser gerade das gleiche Problem wie derjenige der über sein Problem schreibt. Vielleicht kann man sich so ja gegenseitg Tipps zukommen lassen wie man am Besten mit den einzelnen Situation zurecht kommt.
Natürlich wird der ein oder andere meinen das man ja auch ein Tagebuch führen kann wenn man etwas schreibt um es zu verarbeiten. Allerdings bekommt man dann keine Kommentare, oft sehr nette Kommentare, die einem etwas weiterhelfen. Natürlich kann man auch sagen das es besser ist mit jemandem zu reden. Oft wird man aber nicht so verstanden wie man das möchte und möchte einfach anonym über etwas schreiben. Anonym in dem Sinne das man hier höchstens ein Bild von jemandem sieht, ihn aber doch nicht kennt.
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Ich sehe die Lounge keinesfalls als seelische Müllabladestelle und vergebe bei sehr hilfreichen Berichten über irgend ein Thema auch gerne ein sehr hilfreich. Warum auch nicht? Warum sollte ich aus Prinziep einfach ein hilfreich geben? Ist der Bericht nicht ausführlich oder unlogisch, dann kommt natürlich die Bewertung hilfreich oder noch schlechter zum Zuge, aber doch bitte nicht aus Prinzip. Lebensberichte können vielleicht hilfreicher sein als ein Bericht über Toilettenpapier.
Grüssle, Daniela weiterlesen schließen -
Arzneiformen
25.11.2002, 19:30 Uhr von
Ronja
Hallo Leute, Ich bin Mutter von vier Kindern im Alter von 7 bis 16 Jahren die in fast siebzehn ...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wir kennen zwar unglaublich viele Arzneimittel, aber haben wir uns schon mal damit befaßt,welche Form für welches Arzneimittel wohl die beste ist? Oder welche Formen gibt es eigentlich?
Arzneimittel bestehen aus dem Grundstoff der der Wirkstoff ist und aus Hilfsstoffen.
Man unterscheidet:
- Pulver: Pulver sieht meist weiß aus, wie Mehl.
Der Nachteil an Pulver ist, daß er schlecht zu
dosieren und einzunehmen ist.
- Tabletten: Tabletten entstehen durch Pressen
einer Mischung aus Grund und Hilfsstoffen. Der
Vorteil liegt in der genauen Dosierung und der
leichten Einnahme.Sie lassen sich oft durch eine
Einkerbung in der Mitte leicht teilen.
- Dragee: Ein Dragee ist eine überzogene Tablette.
Der Vorteil:Es läßt sich leichter Schlucken,
Geruch und Geschmack sind gut verpackt. Der
Überzug schützt gut vor Umwelteinflüssen.
Der Nachteil: man kann sie schlecht teilen.
- Tabletten mit Magensaftresistentem Überzug:
Mehrmals überzogene Tabletten, die sich erst im
Dünndarm auflösen und so keine Magenprobleme
hervorrufen können.Auch sie haben meist eine
Einkerbung zum Teilen.
- Retarttabletten: Sie geben den Wirkstoff
verzögert über einen längeren Zeitraum ab.
Der Vorteil ist, daß man solche Tabletten weniger
häufig einnehmen muß, da die
Wirkstoffkonzentration bis über Stunden die
gleiche bleibt.
- Brausetablette: Sie enthält Hilfsstoffe (z.B.
Carbonat, welcher sich im Wasser unter
freisetzung von CO2 Gasen löst). Der Vorteil
ist, man muß nichts festes Schlucken, während
der Nachteil darin liegt, daß der Wirkstoff
Wasserlöslich sein muß.
- Lutschtabletten:Sie sind zur Anwendung in der
Mundhöhle gedacht und haben meist eine lokale
Wirkung.
Sublingualtabletten: werden unter die Zunge
gelegt.
Buccaltabletten: werden in die Backentasche
gelegt.
Zerbeißkapseln: werden im Mund zerbissen.
Der Vorteil ist, daß der Wirkstoff über die
Mundschleimhaut direkt in die Blutbahn gelangt
ohne durch den Magen zu müssen.
- Kapseln: Sie enthalten Pulver, Granulat oder
Flüsssigkeiten. Außen bestehen sie aus Gelantine.
Sie haben auch den Vorteil das man sie gut
schlucken kann. In der Aufbewahrung sind sie aber
wesentlich empfindlicher da sie Feuchtigkeit
ziehen können und der Inhalt klumpig wird.
- Zäpfchen: hier wird unterschieden: rectal (in
den Poppes), vaginal ( in die Vagina).
Sie bestehen auch aus dem Grundstoff und dem
Hilfsstoff welcher durch die Körpertemperatur
schmelzen muß. Sehr gut Anzuwenden bei alten
Menschen, Säuglingen, Kleinkindern, Bewußtlosen
und bei Magenunverträglichkeiten.
Der Nachteil der Zäpfchen ist die
Temperaturempfindlichkeit.
- flüssige Arzneimittel: Tropfen, Säfte, Infusions.
und Injektionslösungen bestehen aus dem Wirkstoff
und Lösungsmitteln.
Der Vorteil: Es kommt schon gelöst im Magen oder
Körperinneren an. Der Nachteil: sie sind meist
nicht lange haltbar.(Angefangene Tropfen oder
Säfte meist nur 14 Tage nach öffnen der Flasche)
- Emulsion: Flüssiger Wirkstoff in flüssiger Form
(Wasser oder Oel)
- Salben: Werden auf einer Fettgrundlage
hergestellt.
- Cremes: Weich in der Konsistenz, wasserhaltig
und meist nicht fettend
- Pasten: sehr hoher Anteil an Fettstoffen
- Gele: Sehr viel Wasser und Geliermittel weiterlesen schließen -
Das Beste was ein Apfel werden kann ...
20.11.2002, 10:03 Uhr von
Sparfux
Nach langer Abwesenheit versuche ich einen Neustart bei Yopi. Ich freue mich hier alte Bekannte a...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Ihr Lieben,heute möchte ich Euch meinen Lieblingsapfelwein vorstellen:
Der Äppelwein gehört zu Hessen, wie das Weizenbier zu Bayern. Der Apfelwein ist das " Nationalgetränk" der Hessen. Hier in Hessen nennt man den Apfelwein entweder Äppelwoe, Äppler oder Stöffche.Es gibt viele Sorten, mein absoluter Liebling ist der Äppelwein von Possmann.
1881 kelterte Gründer Philipp Possmann im Frankfurter Vorort Rödelheim zum ersten mal in seinem Gasthof Apfelwein, seid dieser Zeit stellt die Familie Possmann den Apfelwein in Frankfurt her.
Der Slogen " Das Beste was ein Apfel werden kann " ist in Hessen sehr bekannt.Da Possmann ein echt Frankfurter Apfelwein ist, wird er natürlich auch in der Frankfurter Umgebung am häufigsten getrunken.
Es gibt viele verschiedene Variationen,
wie man einen Apfelwein trinken kann :
Man kann Ihn natürlich pur trinken.
Apfelwein mit Wasser gemischt ( Verhältniss ca. 60/40)ist ein sauer Gespritzter.
Apfelwein mit Zitronenlimo ( Verhältniss ca. 60/40)ist ein Süß Gespritzter.
Man kann an kalten Wintertagen den Äppelwei auch heiß genißen.
Schmeckt besonders lecker auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt.
Im Sommer ist er der ideale Durstlöscher.(dann natürlich gespritzt),wir wollen ja nicht betrunken werden ;-)
In Frankfurt gibt es spezielle Äppelwein Kneipen z. B. in Sachsenhausen, wo das Stöffche natürlich besonders gut schmeckt.Dort wird der Apfelwein in sogenannten Bembeln gereicht.
Jedes Jahr wird in Hessen die Apfelwein-Königen gekürt.
Die dann bei zahlreichen Veranstaltungen wie z.b beim RöDELHEIMER ÄPPELWOI-FEST oder dem MUSEUMSUFERFEST den Apfelwein präsentiert.
Man trinkt den Apfelwein aus speziellen Gläsern den sogenanten Gerippten. Das sind Gläser ähnlich dem Wiskygläsern ;-)nur etwas größer.
Der Apfelwein von Possmann hat 5.5% Alkohol.
Die Flasche 1 Liter kostet ca. 2 €.
Der etwas saure Geschmack ist sicher gewöhnungsbedürftig.
2 -3 Gläser am Abend sind gut für die Verdauung.*g*
Ich hoffe ich habe euch mit meiner kleinen Apfelweinkunde auf den
Geschmack gebracht.
Na dann prösterchen !!
Danke fürs Lesen und Bewerten
Bis dann Euer ( Apfelwein trinkender ) Sparfux ;-) weiterlesen schließen -
Der Verteidigungshaushalt und die kalte Jahreszeit
Pro:
es kann schon helfen
Kontra:
irgendwie erwischt es einen trotzdem immer
Empfehlung:
Nein
Der Verteidigungshaushalt und die kalte Jahreszeit
Feierabend. Vor mir liegt die Novemberausgabe meiner geliebte Apotheken-Umschau. Das Gesundheitsmagazin für den Kunden erscheint immer am 1. und 15. eines Monats und ist in den Apotheken kostenlos zu erhalten. Die aktuelle Novemberausgabe titelt reißerisch:
Fit für den Winter – 33 Tipps für eine starke Abwehr.
Ich habe mich zunächst gefragt, welche Marketing-Strategie denn wohl dahinter steckt, dass die Apotheke mir vorbeugend vermitteln will, welche Maßnahmen denn dazu führen, dass ich keine Medikamente brauche. Ich habe im Impressum nachgesehen, finde leitende Redakteure, die selbst Apotheker sind, dort finde ich weiterhin einen fachwissenschaftlichen Beirat und sehr dezent und indirekt Hinweise auf die Pharmaindustrie.
Gut, nach erster Durchsicht ist die Zeitschrift sehr informativ, gespickt durch Werbung von Paracetamol-ratiopharm 500 über Klosterfrau Melissengeist bis hin zu Baldrian-Dispert und nach meiner Einschätzung auf die Generation ab 40 Jahre aufwärts (steil aufwärts) ausgerichtet. Allerdings gibt es den kleinen Psychotest „Sind Sie überzeugend“ ebenso wie eine Rätselseite für die ganze Familie und als Krönung den obligatorischen Gutschein von LIFTA - Der Treppenlift. Also folgern wir: für jeden was dabei. Der Apothekenkunde bekommt Informationen zur Gesundheit und jede Menge Werbung für den Fall der Fälle.
Nun aber zum Thema. Wie können wir nun den körperlichen Verteidigungshaushalt aufrüsten, um die Abwehrkräfte für die unweigerliche Erkältungs-, Grippe- und Virenüberfälle zu stärken? Die Arzneimittelhersteller veröffentlichen, dass die lieben Deutschen jährlich 850.000.000,- Euro allein für Hustensaft und Erkältungspräparate ausgeben. Rechnet man den krankheitsbedingten Arbeitsausfall und die verminderten Leistungen der Erkrankten hinzu, so errechnet sich eine nicht mehr zu beziffernde Summe.
Was ist folglich als Prophylaxe wirksam?
Als erstes lese ich etwas sehr unangenehmes. Jeden Morgen eine Wechseldusche, von 40 Grad Celsius nach einer Minute auf 15 – 20 Grad kaltes Wasser runter und dann auch noch von unten nach oben. Danach wird empfohlen, ab und an mal in die Sauna zu gehen, um schließlich im Sinne des alten Kneipp Wassertreten in kalten Wasser (schon wieder nur 15 bis 20 Grad) anzubieten, was ja wohl jeder in der heimischen Badewanne realisieren könne. Soweit war mir das alles schon klar, bevor ich diese Apotheken-Tipps gelesen habe. Ich mag keine Sauna, ich hasse kalte Duschen am Morgen und komme mir vollkommen bescheuert vor, wenn ich zukünftig präventiv in der Badewanne spazieren gehen soll.
Interessanter ist da schon der Tipp, dass alle zwei tage ca. 30 Minuten leichter Sport reicht. Für mich als Sportmuffel erreicht ein Spaziergang den gleichen Effekt. Das ist schon einmal prima, schließlich gehe ich täglich aus dem Rathaus zum Mittagessen und morgens vom Parkplatz ins Büro und abends wieder zurück.
Ich will die geneigte Leserschaft jetzt auch nicht überstrapazieren und die noch ausstehenden 28 Tipps referieren. Doch aus gegebenem Anlass müssen noch einige wichtige Gesundheitstipps genannt werden. Man glaubt es kaum, aber Rauchen soll man gar nicht. Wer raucht, soll es doch tatsächlich aufgeben. Gut, denke ich mir, das mach ich ja nun schon ganz tapfer in der fünften Woche und zwar ohne die angedeuteten guten Ratschläge der Apotheken-Rundschau da mit geeigneten Präparaten unterstützend nachzuhelfen.
Da ist es dann ja schon wieder beruhigend, dass Sex die Abwehrkräfte steigert. Allerdings, so folgt die Enttäuschung auf dem Fuße: Mehr Sex als zweimal pro Woche kehrt den Effekt um. Die Apotheken-Rundschau vergewaltigt in diesem Kontext Martin Luther und zitiert:
„In der Woche zwier schaden weder ihm noch ihr ...“
Und für die Gesundheitsapostel gibt es abschließend noch eine Adresse.
Unter www.GesundheitPro.de findet der interessierte Leser so einiges Wissenswerte zum Thema.
Last but not least noch der unglaubliche Tipp Nummer 33: Lachen ist gesund!
Nehmen wir nicht immer alles so ernst. Ein freundliches Lächeln oder auch ein herzhaftes Lachen fördert die positive Einstellung von uns selbst zu unserem Organismus.
Und für alle, die jetzt schon ein schlechtes Gewissen haben. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass ein übermäßiger Internet-Konsum Erkältungskrankheiten fördert und die potentiellen Viren über die Maus ins Handgelenk in die Atmungswege übergreifen.
Indigo wünscht weiterhin Gesundheit und ggf. gute Besserung. weiterlesen schließen -
Adventsalphabet
18.11.2002, 12:52 Uhr von
willibald-1
Zur Zeit selten hier. Gegenlesungen dauern daher - kommen aber!Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Sind ja jetzt nur noch zwei Wochen bis dahin - und vielleicht findet der eine oder andere ja einen nette Anregung für die bevorstehende "stille Zeit".
Ich persönlich finde es immer schade,wenn der Advent in Hektik fast "untergeht", und deshalb versuche ich schon mal, mich darauf vorzubereiten. Vielleicht kann ich dann die Hektik etwas "entzerren".
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Adventskalender
Man benutzt ihn dazu, die Zeit bis Weihnachten zu "verkürzen". Das geht so: Das erste Türchen öffnet man am ersten Dezember. Morgens beim Aufwachen freut man sich schon darauf, gleich das nächste Türchen zu öffnen und ist schon gespannt, was sich wohl dahinter verbirgt. Damit man immer das richtige Türchen öffnet, sind diese durchnumeriert. Es gibt 24 Türchen. Je mehr Türchen schon geöffnet sind, desto näher ist Weihnachten. Das ist sehr praktisch, weil man weiß, daß man spätestens dann die Läden nach Weihnachtsgeschenken durchstöbern muß, wenn man das 23. Türchen geöffnet hat. Ansonsten dient der Kalender aber überwiegend zur Freude.
Barbaratag
Am vierten Dezember ist Barbaratag. Das ist der Tag, an dem die Barbaras dieser Welt Namenstag feiern. Außerdem schneidet man an diesem Tag die Barbarazweige. Geeignet sind vor allem Kirschbaumzweige, aber es gehen auch andere. Die Zweige werden in eine Vase mit Wasser gestellt. Und wenn man eine ausreichend warme Wohnung hat, blühen die Zweige an Weihnachten. Das ist ein schönes Symbol für das Aufbrechen neuen Lebens an Weihnachten.
Christrose
Kennst Du diese wunderbare Blume? Sie blüht gerade jetzt, wo man eigentlich denkt, daß die ganze Natur Winterruhe hält!
Dunkelheit
Daß das Weihnachtsfest in den Winter gelegt wurde ist ja kein Zufall. "Das Licht kam in die Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht ergriffen."
Engel
"Einen Engel bemerkt man immer erst, wenn er schon gegangen ist", habe ich neulich gelesen. Da ist was dran, oder?
Freude
Das halte ich eigentlich für ziemlich wichtig. Wir sprachen darüber, daß wir gar nicht so richtige weihnachtliche Stimmung erleben. Vielleicht, weil wir so wenig Vorfreude haben? Oder gibt es nur noch so wenig, über das wir uns richtig freuen können? Machen wir einfach unsere Augen nicht richtig auf für die kleinen Dinge, die einfach schön sind?
Glocken
Ich erinnere mich, daß wir Schallplatten mit Weihnachtsliedern hatten, auf denen man mit Glockengeläute auf die Weihnachtsmusik eingestimmt wurde. Mit einem Glöckchen wurden wir auch zur Bescherung gerufen.
Heiligabend
Ich bedaure es immer wieder, wenn dieser Tag so voller Hektik ist. Aber wie das so ist: ein Fest will vorbereitet werden. Ich freue mich aber schon darauf, am Abend einfach da zu sitzen und die Stille zu genießen.
Ilex
Ilex oder Stechpalme hat auch im Winter grüne Blätter und gerade jetzt so wunderbare rote Früchte und wird auch oft als Weihnachtsschmuck benutzt.
Jauchzen
Ich finde, das ist ein schönes Wort. "Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage..." Bei dem Wort hört man doch so richtig den kleinen Hüpfer, den Freudensprung!
Krippe
Das Zentrale von Weihnachten steht oft so am Rande. Bei meinen Großeltern gab es eine Krippenlandschaft, die einen großen Teil des Wohnzimmers beanspruchte. Da bekam man ein Gefühl dafür, daß da etwas Bedeutendes dargestellt wurde.
Lebkuchen
Lebkuchen sind ein typisches würziges Weihnachtsgebäck, das aber schon vier bis sechs Wochen vor Weihnachten gebacken werden muss. Beliebt sind vor allem die Hexenhäuschen aus Lebkuchen. Ich verschenke gerne Herzen und Sterne.
Mistelzweige
Nach einem englischen Brauch hängt man Mistelzweige über die Tür. Jeder, der hereinkommt, darf dann denjenigen küssen, der unter dem Zweig steht.
Nikolaus
Früher kam der Nikolaus immer selber, oder zumindest haben wir das geglaubt. Durch ein Gedicht konnten wir uns bei ihm beliebt machen und bekamen dann eine Tüte voller Nüsse, Äpfel, Gebäck und anderer guter Dinge. In weniger christlichen Familien wird der Nikolaus durch den Weihnachtsmann ersetzt, und der muß dann auch noch direkt das Christkind vertreten.
Orgelmusik
Das ist wie mit den Glocken: weil an Weihnachten viele Leute in die Kirche gehen, die sonst nicht gehen, und weil Orgeln nun mal meistens in Kirchen stehen, darum ist Orgelmusik in den Köpfen der Leute wohl mit Advent und Weihnachten verknüpft. Mir gefällt Orgelmusik aber auch sonst.
Plätzchen
Ich weiß nicht, was schöner ist: das Backen oder das Essen!
Quempas
Das alte Weihnachtslied berichtet von den Hirten, die das Kind in der Krippe lobpreisen: "Quem pastores laudavere". Die Abkürzung steht allgemein für weihnachtliches Singen.
Ruhe
Schön wär's! Wenn Du mal Zeit hast, fahr mal für ein halbes Stündchen in einen Wald, setz Dich hin und hör zu. Um diese Jahreszeit ist es da ganz schön still. Wieso machen wir in unseren Städten eigentlich so viel Hektik und Unruhe?
Sterne
Sie bringen eine Ahnung von Licht in die Nacht. Außerdem lassen sie von Unendlichkeit träumen. Sterne am Himmel haben etwas Geheimnisvolles. Sterne am Fenster bringen das Geheimnisvolle in die Wohnung.
Tannenbaum
Ich mag den Duft der Tanne und das Glitzern der Silberkugeln im Schein der Kerzen. Das Tannenbaumschmücken ist für mich eine der schönsten Vorbereitungen am Heiligabend.
U
Im Lexikon stehen sehr viele Wörter, die mit Un anfangen: Unfriede, Unruhe, Unlust. Das sind alles Negativ-Wörter, die man Weihnachten eigentlich vergessen möchte. Daß es so viele davon gibt, stimmt mich nachdenklich: wie ist unsere Welt denn wirklich? Und ist es das, weshalb wir uns mit der "weihnachtlichen Stimmung" so schwer tun?
Vorfreude
Früher haben wir uns auf die Geschenke zu Weihnachten gefreut. Ich bin mir ziemlich sicher, daß das früher das Aufregendste an der Adventszeit war. Auf was sind wir nun gespannt? Wie das Weihnachtsfest "abläuft", wissen wir eigentlich schon. Überwiegend ist es mit Streß verbunden, weil man so viel vorbereiten muß. Vielleicht klappt es deshalb nicht mehr so mit der Vorfreude?
Weihnachten
Nun, das ist es doch, worum es geht, oder?
Xylophon
Sooo viele Wörter gibt's ja nicht mit X! - Aber dieses Instrument fällt mir tatsächlich (gleich nach der Blockflöte) immer ein, wenn ich daran denke, daß wir - vor ewig langer Zeit - mit unserem Kindermusikkreis die Kinderweihnachtsgottesdienste gestaltet haben. Das war immer ziemlich aufregend. Natürlich wurden die Weihnachtslieder schon viel zu lange vorher geprobt. Aber schön war es dann doch, wenn "unsere" Kinder mit leuchtenden Augen musiziert haben. Und nach der Kinderchristmette, wenn der Druck der Verantwortung weg war, war für mich dann auch Weihnachten. Der Gottesdienst war wie ein Auftakt zum eigentlichen Fest.
Y
Dazu fällt mir nun wirklich nichts ein. Dir vielleicht?
Zimtsterne
Das ist ein Gebäck, das besonders intensiv nach Weihnachten duftet. Mmmmh!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-11 14:34:38 mit dem Titel Adventsalphabet
Sind ja jetzt nur noch zwei Wochen bis dahin - und vielleicht findet der eine oder andere ja einen nette Anregung für die bevorstehende "stille Zeit".
Ich persönlich finde es immer schade,wenn der Advent in Hektik fast "untergeht", und deshalb versuche ich schon mal, mich darauf vorzubereiten. Vielleicht kann ich dann die Hektik etwas "entzerren".
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----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-18 11:52:06 mit dem Titel Arbeitslosigkeit
Ich war auch mal arbeitslos.
Es ist nun schon mehr als 15 Jahre her.
Damals hatte ich nach einem pädagogischen Studium das Anerkennungsjahr gemacht und wurde nicht übernommen. Es war die Zeit der arbeitslosen Lehrer und Sozialpädagogen. Als Mathe- oder Physik-Lehrer hatte man ja noch die Aussicht, in der noch jungen Computerbranche unterzukommen. Aber ich?
Eine Familie war zu ernähren. Die Kinder waren noch klein. Keine einfache Situation war das damals.
Ziemlich ohne jede Hoffnung auf eine Lösung des Problems ging ich denn zum Arbeitsamt. Immerhin: ich galt zwar als schwer vermittelbar, aber doch eher zu der "gehobenen" Klasse bei den Arbeitslosen, da ich immerhin ein Studium hatte. Ich durfte in Hannover in den obersten Stock des Arbeitsamtes.
"Was können Sie denn sonst noch?" fragte mich der Vermittler mit mitleidigem Blick. Pädagogen liefen ja wirklich genug herum auf dem Flur.
"Na ja, in der Schule war ich mal ganz gut in Mathematik."
Das war ein Schlüsselwort! Mein Gegenüber strahlte. "Dann habe ich was für Sie!" Er gab mir eine Telefonnummer, eine Adresse und den Hinweis, daß dort am nächsten Morgen Vorstellungsgespräche seien.
Ich bin hingegangen. Wieviele Bewerber da saßen, weiß ich nicht mehr. Wir wurden alle zusammen in einen Raum gebeten, wo man uns einen Vortrag über die Firma und ihre Aufgaben hielt. Das klang ja alles sehr interessant - aber eben auch recht fremd. Aber was hatte ich schon für eine Wahl?
Ich muß vielleicht noch erklären, daß es damals ein Gesetz gab (das ist zwischendurch mehrmals geändert worden, was heute gilt, weiß ich nicht), nach dem man einen Anspruch auf eine Umschulung hatte, wenn man eine abgeschlossene Ausbildung hatte und 18 Monate gearbeitet hatte. Die Firmen bekamen für 18-Monats-Verträge Zuschüsse vom Staat, ähnlich wie bei ABM.
Nach dem Vortrag konnten wir noch Fragen stellen - aber ich bin fast sicher, daß niemand davon Gebrauch machte. Und dann wurden wir - falls wir noch Interesse hatten - noch zu Einzelgesprächen gebeten.
Ich habe von diesem Einzelgespräch nur in Erinnerung, daß ich gefragt wurde: "Trauen Sie sich die Arbeit bei uns zu?" - Nie vorher und nie hinterher in meinem Leben habe ich so geblufft wie in dem Moment, als ich meinem Gegenüber direkt in die Augen gesehen habe und mit fester Stimme "Ja" gesagt habe.
Ich bekam einen Vertrag.
18 Monate lang hat mir die Arbeit tatsächlich Spaß gemacht. Ich lernte schnell und viel und bekam auch Verantwortung. Mit Kollegen und Vorgesetzten kam ich prima klar. Der Verdienst stimmte auch einigermaßen. Wir konnten davon leben.
In der ganzen Zeit wurden immer wieder auch Leute aus diesen befristeten Verträgen übernommen. Das war natürlich auch meine Hoffnung: nicht wieder ins Ungewisse müssen, einfach dort weiterarbeiten können.
Leider ging es der Firma dann bald schlechter. Entlassungen standen an. Und obwohl meine Chefs sich aktiv für mich einsetzten, konnte ich in der Situation natürlich auch nicht übernommen werden.
Es blieb mir nichts anderes übrig: ich mußte wieder zum Arbeitsamt.
Da man als angelernte Kraft natürlich wenig Chancen hatte, war klar, daß ich die Chance auf eine Umschulung nutzen wollte. Es sollte was mit Computern sein, weil ich inzwischen gemerkt hatte, daß ich das auch konnte.
Über verschiedene Lehrgänge habe ich mich informiert. Allerdings gab es auch damals beim Arbeitsamt nur spärliche Informationen. Die Gespräche mit anderen Betroffenen brachten mehr. Ich entschied mich für eine zweijährige Berufsfachschule mit einer technischen Ausrichtung.
Und mit dieser festen Vorstellung kam ich zum Berater beim Arbeitsamt. Inzwischen war natürlich nicht mehr der nette Herr für mich zuständig, dem ich noch heute zutiefst für die erste Vermittlung dankbar bin.
Der neue Berater sah mich an, sah, daß ich eine Frau war, blickte auf meinen Lebenslauf und meinte: "Das können Sie doch gar nicht." Er wollte mich statt in die technische Richtung lieber in die wirtschaftswissenschaftliche drängen. Zu meinem Glück ließ ich mich nicht beirren.
Ich bestand die Aufnahmeprüfung im Vorübergehen. Die zwei Jahre gingen um wie nichts, und ich machte den Abschluß als Lehrgangsbeste. Das Zeugnis hätte ich gerne diesem dummen Berater vom Arbeitsamt gezeigt, der mir den Lehrgang nicht zugetraut hatte - aber ich hatte mir leider seinen Namen nicht gemerkt.
Nach dieser Ausbildung, die nun schon 13 Jahre her ist, bekam ich einen guten Arbeitsplatz. Auch wenn ich manchmal lieber etwas ganz anderes machen würde (Computer finde ich einfach schrecklich langweilig): um einen Arbeitsplatz brauche ich mir wohl keine Sorgen mehr zu machen.
Was will ich nun damit sagen:
Erst mal möchte ich allen Mut machen, die auf Arbeitssuche sind: auch wenn die Lage manchmal ziemlich aussichtslos scheint: gebt nicht auf. Meine Voraussetzungen waren auch nicht gerade gut.
Macht Euch selber ein klares Bild davon, was Ihr wollt. Mit nur vagen Vorstellungen konnte man auch vor 15 Jahren nicht besonders weit kommen. Ich bin noch immer froh, daß ich mich nicht von meinem Umschulungswunsch habe abbringen lassen.
Ich denke auch, daß eine Menge Eigeninitiative erforderlich ist. Und man muß sich über alles selber informieren. Nur mit Glück trifft man wohl auf Vermittler und Berater, die auch mal eine ungewöhnliche Frage stellen ("was können Sie sonst noch") und von Klischees abweichen.
Eine gute - und ich meine eine wirklich gute und anerkannte - Ausbildung scheint eine wichtige Voraussetzung zu sein, wenn sie auch kein Garant ist. Auch bei Lehrgängen, die vom Arbeitsamt gefördert werden, gibt es leider qualitativ große Unterschiede. Zu viele schöpfen nur die Fördergelder ab. Das ist auch der Eindruck bei dem, was ich in der letzten Zeit beobachten konnte.
Ich war vor knapp zwei Jahren auch mal mit meinem Sohn beim Arbeitsamt. Seine Voraussetzugen mit der verpatzten Schule waren wirklich so schlecht, wie es nur eben ging. Ich habe aber gemerkt: wenn man mit Selbstbewußtsein und klaren Vorstellungen und Zielen da hingeht, und wenn man hartnäckig darauf beharrt, dann bekommt man auch Unterstützung.
Notfalls hilft echt nur eins: allen Mut zusammennehmen und bluffen! Ja sagen - mit fester Stimme, auch wenn man ganz tief drinnen Nein denkt. Ja sagen, und dann aber auch selber Ja glauben.
"Ja, ich kann das! Ich traue mir das zu." Das scheint immer noch ein Schlüssel-Satz zu sein. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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"A" wie Angst vor dem was danach kommt!
13.11.2002, 14:54 Uhr von
cityofbuffy
Ich lese gern und dekoriere gern unsere Wohnung, ob mit Windowcolor, Decoupage oder anderem Dekom...Pro:
keins
Kontra:
geistige und körperliche Schäden des Babys
Empfehlung:
Nein
Liebe Yopianer,
ich weiss nicht ob es jede schwangere Frau so empfindet. Einzelne Ängste was kommt eigentlich danach. Wie bekomme ich das während der Geburt alles hin. Wie bemerke ich das es richtige Wehen sind? Wie lange wird die Geburt dauern? Verläuft auch alles gut? Geht es meinem Baby auch gut?
Und das traurigste bei meinem Baby ist, das es sein kann das den "Graune Star" von seinem Papa geerbt haben kann. Nur da steht die Chance 50% zu 50% das es unser kleiner Schatz nicht bekommt. Davor habe ich besonders Angst. So müsste unser Engel mit gerade einmal 3 Lebensmonaten operiert werden. Sie würden dann die getrübte Linse im Auge, die durch den Grauen Star kommt, durch eine klare ersetzen. Und dann was kommt danach, bin ich eine gute Mama? Schaffe ich es Baby und Haushalt irgendwann einmal unter einen Hut zu bringen? Was ist wenn mein Freund arbeiten muss und ich gleich nachdem ich aus der Klinik komme ganz auf mich allein gestellt bin? Das sind Fragen die man sich oft in der Schwangerschaft stellt. Doch ich kann sie einfach nicht beantworten.
Ok, ich denke schon das ich eine gute Mama werde. Ich konnte mir ja durch meine eigenen Kindheit viel bei meiner eigenen Mama abschauen. Doch da sah es alles so einfach aus, obwohl es ja gar nicht so ist. Nachts aufstehen und stillen. Kaum schlafen können. Früh aus dem Bett und ran an die Arbeit, Windeln wechseln, Baby anziehen, pflegen und die dringendste Frage, wird es ständig schreien? Vielleicht habe ich ja gar keine Zeit mehr mich um den Haushalt zu kümmern. Naja, wozu hat man einen Freund mit dem man schliesslich zusammen wohnt. Und in dem Moment, wenn man daran denkt sind diese Sorgen schon wieder vergessen. Genauso, wird die Geburt sehr lange dauern und schmerzhaft sein? Es kann, aber es muss nicht. Und danach sind diese Schmerzen und die Zeit sowieso vergessen, da man ein kleines Geschenk in den Armen hält. Ein kleines Baby, was nur durch meinen Freund und mich entstanden ist. Wir wollten es und lieben es schon jetzt.
Die nächste Frage, was ist wenn mein Freund nicht da ist, wenn ich aus der Klinik komme? Das ist doch ein relativ kleines Problem, ich könnte meine Mama fragen ob sie mir hilft ein wenig im Haushalt in Ordnung zu bringen. Und schon wieder ist eine schwerwiegende Frage beantwortet.
Doch eine Frage kann man nie beantworten, bevor das kleine Baby auf der Welt ist. Welchen Charakter hat das Kind, wie lange schläft es, will es ständig etwas zu essen und ist es sehr anstrengend sich um dieses Mäuschen zu kümmern. Aber das habe ich und mein Freund so gewollt. Und auf der andere Seite freue ich mich auf die neue Verantwortung, auch wenn es auf jeden Fall nicht leicht ist ein Kind groß zu ziehen ist es eine regelrechte Zielsetzung. Man kann das Ziel erreichen, sein Baby zu einem guten Erwachsenen großzuziehen.
Fazit
Mittlerweile habe ich schon keine Angst mehr vor dem was mich nach der Geburt meines Babys erwartet. Ich konnte mir ja bei euch alles von der Seele schreiben. Ich freue mich wenn ihr euch meinen Bericht durchlest. Und ich hoffe ich erreiche das Ziel, das es den anderen schwangeren Frauen hilft das sie nicht allein mit solchen Fragen sind und durch das Schreiben und darüber Reden macht man sich auch wieder weniger Gedanken. Und man überlegt sich danach, über was man sich eigentlich die ganze Zeit den Kopf zerbrochen hat. Über Sachen, die man auch in den Griff bekommen wird, auch wenn es schwer wird.
Man kann alles schaffen, was man nur will.
Ciao sagt Marika und das voraussichtliche Mädchen Baby Cassandra :o)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-13 13:54:18 mit dem Titel Alkohol während der Schwangerschaft
Liebe Yopianer,
das Thema Alkohol in der Schwangerschaft werde ich nie begreifen. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit keinen Tropfen Alkohol in der Schwangerschaft anzurühren. Muss das denn wirklich sein. Jeder weiss das dies dem Ungeborenen Kind schadet, ob es nun körperlich oder geistig ist.
Da ich selbst kurz vor der Entbindung stehe, weiss ich wovon ich spreche. Ich bin zwar keine Frau, die oft Alkohol trinkt, aber zu Feierlichkeiten trank ich doch immer einmal, vor der Schwangerschaft ein Glas Wein. Doch, als mein Freund und ich beschlossen uns ein Baby zu bekommen trank ich gar nichts mehr. Ein einziges mal nippte ich ein wenig an einem Glas Sekt, da Freunde mit uns auf unser Baby anstiessen, aber dieser "Schluck", der nicht einmal einer war brachte mich auch gleich zum Nachdenken. Wieso hast du das getan, die ganzen Giftstoffe gehen in das Blut des Babys und können nicht abgestossen werden?! Ich machte mir regelrechte Vorwürfe. Doch mein Frauenarzt sagte mir auch ein kleines Schlückchen macht überhaupt nichts aus.
Schäden bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft Alkohol tranken:
Die Organe und Zellen des Kindes werden beschädigt.
Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft Alkohol zu sich nahmen haben oft geistig eine Schwäche und schneiden schlechter in Intelligenztests ab. Sie haben überhaupt eine allgemeine Lernschwäche und sind nervös, zappelig und somit sind sie weniger aufmerksam.
Andere haben gleich bei der Geburt einen zu kleinen Kopf und dies ist ein Zeichen für eine geistige Entwicklungsschwäche. Viele dieser Kinder sind auch zu klein, wiegen zu wenig und haben Herzfehler.
Bei Alkoholabhängigen Frauen finde ich es sowieso verantwortungslos, das diese nicht oder falsch verhüten schwanger zu werden. Diese Kinder kommen mit Entzugserscheinungen auf die Welt und zittern. Sie sind von Anfang an ihres Lebens bestraft, sie dürfen nie in ihrem ganzen Leben einen Tropfen Alkohol anrühren, da dies zu einem Rückfall kommen wird. Und diesen hat die alkoholabhängige Mutter zu verantworten. Wenn man selbst mit seinem Leben nicht zurechtkommt sollte man doch nicht ein kleines Baby in dieses Leben zwängen. Welches nichts gegen sein Schicksal machen kann, da es sich nicht raussuchen kann auf die Welt zu kommen.
Fazit
Ich selbst habe dieses Problem Gott sei dank nicht, da ich verzichten kann, für mein Kind. Wer für sein eigen Fleisch und Blut nicht einmal auf seinen eigenen "Spaß" verzichten kann, der hat keine Chance für ein Baby Verantwortung zu tragen. Jeder weiss das Alkohol einem Ungeborenen schadet, wieso kann sich dann eine werdende Mutter nicht zurückhalten und nichts alkoholisches trinken. Ich habe selbst Bilder gesehen auf denen Kinder von Frauen gezeigt wurden, die während der Schwangerschaft getrunken haben. Es ist ein grausamer Anblick, es zog mir das Herz zusammen, als ich diese kleinen Babys sah. Man sah ihnen den Schmerz an und dann überlegt man ob die Mutter dieses Kindes, es überhaupt jemals geliebt hat, wenn es ihm soetwas antun kann.
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abele Optik- preiswert, zuverlässig und schnell!
11.11.2002, 12:20 Uhr von
Leena
Es war einmal ein kleines Mädchen, das es sehr gerne hatte, wenn ihr jemand spannende, lehrreiche...Pro:
Service, Preis, Beratung, Zuverlässigkeit, Schnelligkeit!
Kontra:
da gibts nix!
Empfehlung:
Nein
Vor Kurzem erst habe ich festgestellt, dass ich, wenn ich z.B. in der Uni sitze, Schwierigkeiten habe das zu Lesen, was vorne auf der Folie gezeigt wird! Entweder ich musste die Augen zusammenkneifen und mich unheimlich anstrengen die Schrift zu entziffern, oder ich musste meinen Nachbarn fragen oder bei ihm abschreiben!
Naja, so auf Zeit ist das ja keine Lösung dachte ich mir und fasste kurzerhand noch in der Vorlesung den Entschluss gleich anschliessend zum Optiker zu gehen und einen Sehtest zu machen!
Gesagt, getan!
Eigentlich war es eher Zufall, dass ich letztendlich bei abele Optik landete, aber ich bin, auch wenn ich bisher Null Erfalrung mit Brillen, Sehtests, Optikern oder Ähnlichem hatte, wirklich sehr zufrieden!
Ich hatte keinen Termin ausgemacht, wurde aber dennoch total freundlich empfangen, ohne auch vorher gewartet zu haben! Die nette Dame, die dort wohl für alles mögliche zuständig war, führte mich dann auch gleich in ein separates Zimmer, in dem Apparaturen aufgebaut waren, wie man sie immer beim Augenarzt immer sieht!
Ich setzte mich also auf einen Stuhl, der in einiger Entfernung von einer Leinwand aufgestellt war, auf die dann Buchstaben, Figuren und Ähnliches projiziert wurden, die ich erkennen und nennen sollte!
Naja, am Anfang fiel mir das gar nicht so schwer, aber die Buchstaben wurden immer kleiner und kleiner und irgendwann sah ich nur noch verschwommen!
Die nette Dame von abele Optik machte dann noch einige Tests, die ich hier nicht weiter erläutern kann und will un d sagte mir dann anschliessend, dass ich eine Sehschwäche, Kurzsichtigkeit hätte, die zwar nicht so gravierend wäre, es aber dennoch sinnvoll sei, z.B zum Autofahren eine Brille zu verwenden!
Ich willigte dann sofort ein und ging mit ihr wieder in den Laden, um mir einige Modelle zeigen zu lassen!
Nachdem mir die Angestellte wirklich unzählige Modelle geduldig gezeigt hatte, ich mich aber immernoch nicht entscheiden konnte, weil ich unsicher war, bot sie mir an, mich mit den verchiedenen Brillen mit einer Kamera aufzunehmen und die Bilder dann anschliessend nebeneinander zu legen, damit ich mir ein objekiveres Bild machen könne!
Ich fand die Idee super und so nahm sie mich dann auf!
Um die Sache etwas abzukürzen: ich hab mich dann irgendwann für ein Brillengestell entschieden, was zudem noch relativ günstig war, da es sich um eine Hausmarke von abele Optik handelte!
ich wurde wirklich total nett empfangen und auch sehr gut beraten!
Die Angestellte hat sich richtig viel Zeit für mich genommen und mich auch sehr gut beraten, sodass ich mit einem guten Gefühl wieder gegangen bin!
Man hat mir sogar angeboten mehrere Brillenmodelle zur Ansicht übers Wochenende einfach mitzunehmen!
Unentgeltlich!
Nachdem alles veranlasst war, konnte ich die fertige Brille mit den passend eingesetzen Gläsern 2 Tage später schon abholen!
Abele Optik hat mich dann sogar angerufen und mir Bescheid gesagt, dass alles nun fertig sei!
Das nenn ich mal wirklich Service!!!
Mein Fazit:
das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, ebenso, wie der excellente Service und die tolle Beratung!
Ich hab mich wirklich wohl und gut beraten dort gefühlt und würde abele Optik wirklich ohne jegliche Bedenken weiterempfehlen!
In diesem Sinne -
eure wieder klar sehende Leena* weiterlesen schließen
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