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Tests und Erfahrungsberichte
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Aids
10.11.2002, 20:07 Uhr von
annika100
Hallo ihr süßen! Ich bin Annika, 19 Jahre alt und wohne in Salzgitter. Meine Hobbies bestehen zum...5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Immer mehr Menschen erkranken an Aids, obwohl jeder weiß, wie man es bekommen kann,wie böse es ist und wie man sich davor schützen kann.
Ich finde, das man sich mal richtig mit diesen Thema auseinander setzen sollte, ich ahbe dies getan, in der Schule und auch Privat.
Zu Beginn des neuen Jahrtausends sterben mehr Menschen an Aids als jemals zuvor: Drei Millionen allein in diesem Jahr. Auch wenn hierzulande die Zahl der HIV-Neuinfektionen zurückgeht - Entwarnung bedeutet das noch lange nicht. Weltweit ist die Seuche noch immer auf dem Vormarsch, in Afrika könnte das tödliche Virus sogar eine ganze Generation vernichten.
Trotz aller Anstrengungen der Aidsforschung gibt es noch immer kein Heilmittel für die tödliche Seuche. Wer sich mit dem HI-Virus infiziert - und dies sind auch in Deutschland rund 2.00 Menschen pro Jahr - kann die Symptome bekämpfen und die Krankheit am Ausbrechen hindern. Das Virus völlig aus dem Körper vertreiben kann er jedoch nicht. Noch nicht.
Wie ist der Stand der Aids-Forschung im Jahr 2000 - knapp 20 Jahre nach dem Auftreten der Epidemie? Wird es in absehbarer Zeit ein Mittel geben, dass effektiv und vor allem billig genug ist, um auch die Millionen von HIV-Infizierten in Afrika vor dem Tod durch Aids zu retten? Wird es einen Impfstoff geben, der Menschen weltweit vor der Infektion mit dem tödlichen Virus schützt?
Positiv ist nicht gleich Krank
Die Stadien einer HIV-Infektion
Eine HIV-Infektion ist nicht gleichbedeutend mit Aids. Zwar ist das HI-Virus der Erreger der Krankheit, doch zwischen der HIV-Infektion und dem Ausbruch von Aids vergehen oft Jahre. Wenn geeignete Medikamente unternommen werden, kann es sogar sein, dass die Krankheit überhaupt nicht ausbricht. Doch was geschieht im Körper, wenn man sich infiziert? Wie läuft eine Infektion ab? Was sind die Symptome?
HIV-Positiv
Rund 45 Tage bis maximal sechs Monate nach der Infektion hat die Immunabwehr so viele Antikörper gegen das Virus gebildet, dass sie in einem der gängigen HIV-Tests nachgewiesen werden können.
Asymptomatische HIV-Infektion.
In diesem Stadium, das Monate oder auch Jahre anhalten kann, hinterlässt die Infektion keine speziellen Symptome. Die Lymphknoten können zwar leicht geschwollen sein, aber im großen und Ganzen ist der Infizierte in seiner Fitness nicht besonders beeinträchtigt. Trotzdem kann die Anzahl der T-Helferzellen schon abgesunken sein, denn das Virus legt nach der Infektion in der Regel keine Ruhephase ein, sondern vermehrt sich die ganze Zeit über.
Symptomatische HIV-Infektion/Aids
Studien haben gezeigt, dass mit steigender Dauer der HIV-Infektion auch die Wahrscheinlichkeit zunimmt, deutliche Krankheitssymptome zu entwickeln. Wann die Krankheit jedoch beim Einzelnen ausbricht, ist von einer ganzen Reihe von Cofaktoren abhängig. Zu den begünstigenden Faktoren zählen höheres Alter, Infektion durch heterosexuelle Kontakte, schlechte Ernährung und Immunschwäche, Stress, und vermutlich auch genetische Faktoren.
Die Symptome beim Ausbruch der Krankheit stammen meist von sekundären Infektionen, die sich wegen des durch den HI-Virus geschwächten Immunsystems ungehemmt ausbreiten können. Zu diesen opportunistischen Infektionen gehören typischerweise Pilzinfektionen, Lungenentzündungen oder Tumore. Zwar kann auch der Aidserreger selbst Symptome verursachen, darunter der langsame Gewichtsverlust und in einigen Fällen Gedächtnisstörungen, aber die große Mehrheit der Aids-Symptome stammt nicht vom Virus sondern von anderen Erregern.
Was geschieht bei einer Infektion?
Kleines ABC der Abwehrzellen
Gegen Eindringlinge von außen ist der menschliche Körper mit einem Heer von unterschiedlich spezialisierten Abwehrzellen ausgestattet. Über Botenstoffe und das Lymphsystem kommunizieren sie und koordinieren so die Abwehrstrategie des Körpers.
Makrophagen
Die ersten Abwehrzellen, mit denen ein eingedrungener Fremdkörper in Berührung kommt, sind meist die Makrophagen. Diese "Fresszellen" des Immunsystems sind in fast allen Geweben des Körpers präsent und zirkulieren zusätzlich auch im Blut. Sie verschlingen als fremd erkannte Mikroorganismen und andere Antigene und verdauen sie. Außerdem produzieren sie verschiedene starke Wirkstoffe, die andere wichtige Reparatur- und Abwehrzellen anlocken.
Neben ihrer Funktion als unspezifische "Gesundheitspolizei" und allgemeines "Aufräumkommando" spielen sie für die Einleitung einer spezifischen Immunreaktion eine entscheidende Rolle: Sie transportieren aufgenommene Antigene zu den Lymphknoten und präsentieren sie dort den Lymphozyten, den Zellen, die die Produktion von Antikörpern einleiten und steuern.
Lymphozyten
Die wichtigsten "Agenten" der Immunabwehr des Körpers sind die Lymphozyten, eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen. Ein erwachsener Mensch hat knapp über tausend unterschiedliche lymphatische Zellen, sie machen zwei Prozent des Körpergewichts aus. Für die spezifische Abwehr gegen HIV und andere Viren sind vor allem drei Typen von Lymphozyten entscheidend: die T-Helferzellen, T-Killerzellen und B-Lymphozyten.
B-Lymphozyten
Die Vorläuferzellen aller Lymphozyten bilden sich, wie alle Blutzellen im Knochenmark und wandern dann an ihre jeweiligen Einsatzorte. Ein Teil von ihnen reift jedoch noch im Knochenmark zu den sogenannten B-Zellen - abgeleitet von "bone marrow" dem englischen Begriff für Knochenmark - heran. Ihre Aufgabe ist es, jeweils auf einen Fremdkörper zu reagieren und die Produktion von spezifischen Antikörpern gegen den Eindringling auszulösen. Damit das Immunsystem bei einem erneuten Kontakt mit dem Fremdkörper vorbereitet ist, "merkt" sich ein Teil der B-Zellen, die sogenannten Gedächtniszellen, den Fremdstoff, und kann daher beim nächsten Mal direkt mit der Produktion der passenden Antikörper beginnen. Diese "sekundäre Immunantwort" liegt auch den meisten Schutzimpfungen zugrunde.
T-Zellen
Wichtigste Eigenschaft der Lymphozyten ist ihre Fähigkeit, nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip mit einer bestimmten Molekülform zu reagieren. Sie tragen auf ihrer Oberfläche Rezeptoren - das "Schloss" - die speziell an die Struktur eines von Millionen von verschiedenen Fremdkörpern angepasst sind - den "Schlüssel". Für die Entwicklung neuer "Schlösser" sind die T-Zellen verantwortlich.
Ihre Vorläuferzellen entstehen, wie die B-Zellen im Knochenmark, sie wandern jedoch schon früh in die unter dem Brustbein gelegene Thymusdrüse aus und werden dort darauf geeicht, zwischen "fremd" und "körpereigen" zu unterscheiden.
Präsentiert ihnen eine Fresszelle einen "Eindringling", erkennen sie ihn anhand der komplizierten Struktur aus zelleigenem und -fremdem Protein auf der Oberfläche der Makrophagen als "neu und fremd" und setzen die spezifische Immunabwehr in Gang. Sie beginnen sich zu vermehren und differenzieren sich dabei in zwei Zelltypen aus:
Die T-Helferzellen tragen auf ihrer Oberfläche einen speziellen Rezeptor, das CD4, der bei der HIV-Infektion eine Schlüsselrolle spielt, da er einer der Einfallstores für das Virus bei der Zerstörung der T-Helferzellen ist. Bei der Immunantwort schütten die T-Helferzellen bestimmte Substanzen aus, die Cytokine, die die antikörperproduzierenden B-Zellen zu schnellerem Wachstum anregen und sie aktivieren.
Die zweite T-Zellsorte sind die T-Killerzellen, auch CD8+ Zellen genannt. Sie können sich gezielt mit dem Fremdkörper verbinden und ihn zerstören. Bei einer HIV-Infektion erkennen sie die vom Virus befallenen Zellen an einem speziellen Marker auf der Zelloberfläche und zerstören sie. Fatalerweise befällt das HI-Virus bei einer Infektion nicht nur die "normalen" Körperzellen, sondern, und dies macht die Krankheit so schwer bekämpfbar, auch die entscheidenden Zellen des Immunsystems, die T-Helferzellen und die Killerzellen. Damit schaltet es effektiv die wichtigsten Abwehrwaffen des Körpers aus und kann sich erfolgreich vermehren...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-10 19:02:10 mit dem Titel Schnupfen oder Allergie?
Ich selber habe auch Allergien.
Ich bin allergisch auf Katzen, aber davon merke ich nichts,
Hausstaub dagegen mehr, ich habe das ganze Jahr über so etwas wie einen leichten Schnupfen, der kommt und geht, wie er es will.
Und was bei mir das allerschlimmste ist, ich habe eine Schokoladenallergie.
Die macht sich dadurch bemerkbar, wenn ich Schokolade esse, dann kommen innerhalb von ca. einer Stund tausende von Pickeln in mein Gesicht und die jucken und tun weh.
Hier ein paar Texte, die vielleicht ganz nützlich sind.
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Schnupfen oder Allergie?
Einige typische Allergie- Symptome
Woran erkennt man, ob der lästige Schnupfen eine Infektion oder ein Heuschnupfen ist? Kann Kopfweh ein Allergiesymptom sein? Endgültigen Aufschluß darüber, ob es sich um eine Allergie handelt oder nicht, kann natürlich nur ein Besuch beim Arzt und ein Allergietest geben, dennoch kann ein Zusammentreffen von mehreren der im Folgenden beschriebenen Symtome schon ein erstes Warnzeichen sein.
Gerötete, tränende und geschwollene Augen in Kombination mit laufender oder verstopfter Nase und häufiger Niesreiz ohne daß Fieber, Gliederschmerzen oder andere eindeutige Erkältungssymptome dazukommen. Wichtig ist es auch, darauf zu achten, wann die Beschwerden am schlimmsten sind: Typisch für eine Hausstauballergie ist beispielsweise die Verschlimmerung der Symptome im Bett und morgens nach dem Aufstehen, Heuschnupfen verschlechtert sich eher draußen oder gegen Abend.
Dauert der „Schnupfen" länger als einige Wochen, ist in jedem Falle ein Arztbesuch ratsam, ebenso bei häufigem Husten oder Atemnot ohne begleitende Erkältungssymptome.
Treten nach dem Essen bestimmter Lebensmittel regelmäßig Übelkeit oder Verdauungsprobleme auf, liegt vielleicht eine Unverträglichkeit vor. Kopfschmerzen nach dem Genuß von Kaffee oder Schokolade können ebenfalls allergischen Ursprungs sein.
Rötungen, Entzündungen und nässende oder juckende Hautausschläge müssen zwar nicht, können aber durch eine allergische Reaktion auf bestimmte Substanzen entstehen.
Gerade wenn Eltern oder Großeltern bereits unter Allergien leiden, sollten Symptome dieser oder ähnlicher Art ein Grund sein, doch mal zum Arzt zu gehen und vielleicht einen Allergietest machen zu lassen.
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Was ist eine Allergie?
Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten körperfremden Substanzen der Umwelt. "Überschießend" heißt die Reaktion, weil das körpereigene Immunsystem auf Fremdstoffe (z.B. Pollen) anspricht, die anders als Krankheitskeime eigentlich keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Prinzipiell kann jeder Stoff in unserer Umwelt zum Auslöser einer Allergie werden - vom Apfel bis zur Zwiebel, vom Angorafell bis zur Zahnpasta. Für 20.000 Substanzen ist nach vorsichtigen Schätzungen eine allergieauslösende Wirkung bekannt.
Bei den meisten Allergenen handelt es sich um Eiweißsubstanzen tierischer oder pflanzlicher Herkunft, beispielsweise von Blütenpollen, Milben und Schimmelpilzen.
Allergische Symptome . .
. . am Auge:Bindehautentzündung, Lidschwellung
. . in den Atemwegen: Heuschnupfen (saisonaler Schnupfen), Dauerschnupfen, Schwellungen der Atemwege, Asthmatische Beschwerden
. . an der Haut: Nesselsucht (Urtikaria), Angioödem / Quincke-Ödem, Ekzeme, Neurodermitis
. . im Magen-Darm-Trakt: Übelkeit, Durchfall, Magenschleimhautentzündung
. . allgemeine Reaktionen: generalisierter Juckreiz, Gelenkschmerzen (rheumatische Beschwerden), Fieber, Migräne, Depression / anhaltende Müdigkeit, Kreislaufzusammenbruch (anaphylaktischer Schock).
Allergiediagnostik
Bei der Diagnostik allergischer Erkrankungen besteht das spezielle Problem, dass den Krankheitsbeschwerden - wie etwa Schnupfen, Asthma, Ekzeme, Magen-Darm-Beschwerden oder Migräne - eine Unmenge allergieauslösender Substanzen gegenüberstehen. Um aus den mindestens 20.000 bisher wissenschaftlich bekannten Allergenen das für den Patienten Zutreffende herauszufinden, bedarf es "detektivischer Fähigkeiten" und aufwendiger Diagnosemethoden. Die Allergiediagnostik verläuft in der Regel nach folgenden vier Stufen:
1. Anamnese
Aus der Erhebung der allergologischen Krankheitsvorgeschichte können bereits wertvolle Hinweise auf den möglichen Allergieauslöser gewonnen werden. Zusätzlich sollen die häusliche und berufliche Umwelt, die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie die zumindest orientierende Erfassung des psychosozialen Umfeldes berücksichtigt werden. In besonderer Weise sind selbstbeobachtete Beziehungen zwischen den allergischen Symptomen und möglichen Allergenen sowie die Umgebungsbedingungen privater und beruflicher Art festzuhalten. Besonders wichtig sind die Erfassung des Krankheitsbeginns (auch möglicher "Vorboten") und die Hinweise auf den primären Allergenkontakt.
2. Hauttests
Hauttests (Prick-Test, Intrakutantest, Scratch-Test und Reibtest) sind das Fundament der Allergendiagnostik. Hier werden Proben verschiedener Substanzen (mögliche Allergene) auf die Haut aufgebracht und beobachtet, ob eine allergische Reaktion an dieser Hautstelle (als Pustel oder Quaddel) auftritt. Je nach diagnostischer Zielsetzung kann sich der Arzt beschränken und durch Einzelproben die laut vorhergehender Befragung verdächtigen Allergene prüfen ("Bestätigungstest"). In den meisten Fällen jedoch handelt es sich um eine Suchdiagnostik, bei der es darauf ankommt, durch Gruppenextrakte in einer einzigen Sitzung ein möglichst breites Allergenspektrum zu erfassen. Hauttests führen zu falschen Ergebnissen, wenn gleichzeitig Antihistaminika oder Kortikosteroide eingenommen werden. Daher sollten schon 5 Tage vor einem beabsichtigten Hauttest Antihistaminika gemieden werden.
Prick-Test: Auf dem Arm wird ein Tropfen mit der Testlösung aufgetragen und dann die Haut an dieser Stelle mit der Prick-Lanzette ca. 1 mm tief durchstochen. Im Falle einer bestehenden Allergie gegen die Testsubstanz hat sich nach ca. 20 min dann an dieser Stelle eine Quaddel gebildet. Bei Allergien des Soforttyps wird der Prick-Test als Standardmethode angewandt.
Intrakutantest: Der Intrakutantest ist etwa 10.000mal empfindlicher als der Prick-Test, ergibt aber häufiger falsch positive Ergebnisse, vor allem bei Nahrungsmittelallergenen. Hierbei wird das Allergen mit einer Nadel in die Haut gespritzt.
Scratch-Test: Durch die aufgetragenen Testlösung wird die Haut oberflächlich angeritzt. Wegen des relativ großen Hautreizung ist dieser Test nicht immer eindeutig. Daher hat der Scratch-Test heute an Bedeutung verloren.
Reibtest: Das Allergen bzw. das native/originale Testmaterial wird mehrfach auf der Innenseite des Unterarms hin- und hergerieben. Dieser Test wird dann eingesetzt, wenn eine hochgradige Sensibilisierung des Patienten besteht. Da dieser Test mit dem natürlichen Allergen durchgeführt wird, ist er auch geeignet, wenn die Allergieauslösende Substanz nicht in industriell vorgefertigter Ausführung erhältlich ist.
Epikutantest (Pflastertest): Pflaster mit allergenhaltiger Substanz werden auf die Haut (bevorzugt Rücken) geklebt und nach 24, 48 oder 72 Stunden abgelesen. Dieser Test dient zur Identifizierung von Typ-IV-Allergenen.
3. Labortests
Bluttests: Hier werden mit Hilfe von Blutproben die Reaktionsbereitschaft und spezifische Sensibilisierung gegen die untersuchten Allergene im Labor untersucht. Ein Kriterium ist das Vorhandensein spezifischer IgE-Antikörper.
4. Nachanamnese und Provokationstest
Die Deutung des Testergebnisses erfordert immer eine Überprüfung durch Erhebung einer "Nachanamnese" (Ist der Patient überhaupt dem Allergen ausgesetzt? Passen Symptome und Testergebnis zusammen?). Ob der durch positive Hauttests und/oder Bluttests ermittelte IgE-Antikörper einer aktuellen klinischen Wirksamkeit des jeweiligen Allergens entspricht, kann nur durch direkte Prüfung am betreffenden Organ mit Hilfe eines Provokationstests endgültig geklärt werden.
Provokationstest: Im Provokationstest wird das klinische Symptom (z.B. Bindehautentzündung mit Rötung und Augentränen, Asthma, Hautausschlag, Ekzem) reproduziert durch weitgehende Nachahmung der "natürlichen Bedingungen", z.B. bei einer Hausstaubmilbenallergie wird das Milbenallergen in die Atemwege geblasen.
Therapiemaßnahmen bei Allergien
1. Allergenkarenz
Das Meiden des Kontakts mit dem beschwerdeverursachenden Allergen (Allergenkarenz) ist die beste, sicherste Methode zur Therapie. Nahrungsmittel, auf die man allergisch reagiert, sollen nicht gegessen werden. Im Falle einer Nickelallergie wäre nickelhaltiger Schmuck (Modeschmuck, Weißgold) zu meiden. Eine Karenz ist jedoch nicht immer leicht durchzuführen. Insbesondere bei in der Luft vorhandenen Allergenen wie Pollen und Schimmelpilzen wird dies schwierig, weil diese Allergene mit der Luft oft über mehr als 100 km verbreitet werden. Ein Pollenallergiker müsste während der Blütezeit seines Pollens in Klimazonen verreisen, in denen die Blühzeiten zeitlich anders verlaufen oder die Pflanze, auf die er allergisch reagiert, am besten gar nicht vorkommt. Oft ist ein Aufenthalt im Hochgebirge oder an Küstenbereichen bzw. auf den Inseln günstig. Wenn solche Maßnahmen nicht möglich sind, um den Kontakt mit dem Allergen zu unterbinden, ist eine Hyposensibilisierung angezeigt.
2. Hyposensibilisierung
Die einzige ursächliche Therapie von Allergien ist die Hyposensibilisierung (sinngemäß: "unempfindlich machen"). Die Idee dieser Behandlung ist es, dem Allergiekranken das für ihn aktuelle Allergen allmählich in steigender Dosis zuzuführen, um ihn so dagegen unempfindlich zu machen. Die Behandlung wird mit aufgereinigtem Allergenextrakt durchgeführt. Im Laufe von meist zwei bis drei Jahren bekommt der Patient langsam steigende Dosen dieser Allergenlösungen gespritzt (klassische Hyposensibilisierung) oder alternativ in Tropfenform verabreicht (orale Hyposensibilisierung). Die Dosierung wird dabei stets derart gewählt, dass gerade noch keine allergische Reaktion ausgelöst wird. Eine Hyposensibilisierung sollte stets von einem allergologisch erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Bei unfachmännischer Handhabung kann sie Nebenwirkungen aufweisen. Richtig angewandt hingegen ist die Hyposensibilisierung eine erfolgversprechende Therapie.
3. Medikamentöse Behandlung
Die medikamentöse Behandlung dient zur Linderung und Vermeidung der Krankheitssymptome und zur Behandlung der entzündlichen Schleimhautschwellungen. Sie bekämpft zwar nur die Symptome, nicht die Ursache, ist jedoch oft die einzige Möglichkeit, um den betroffenen Patienten, beschwerdefreie oder mit nur geringen Beschwerden belastete Tage zu verschaffen.
Antihistaminika
Im Verlauf der allergischen Reaktionen wird vermehrt Histamin freigesetzt, das als Botenstoff die allergischen Reaktionen des Körpers, wie Juckreiz, Schleimhautschwellung usw. veranlasst. Antihistaminika-Präparate wirken den Histamin-Effekten entgegen. Sie helfen dadurch gegen den Juckreiz und Hautausschlag, mindern Schwellungen und dämmen Niesattacken und Nasenfluss ein. Die beschwerdelindernden Wirkungen treten bereits nach wenigen Minuten ein. Präparate, die direkt lokal am Ort der Beschwerden (also Nase oder Augen) eingesetzt werden, verursachen fast keine Nebenwirkungen mehr.
Dinatriumcromoglycat (DNCG)
DNCG stabilisiert die Mastzellen und blockiert damit deren Histaminausschüttung. DNCG wirkt nicht bei akut auftretenden Beschwerden, sondern vorbeugend. Deshalb muss DNCG beispielsweise während der Pollensaison regelmäßig (täglich) angewendet werden, oder ca. eine Stunde vor dem Genuss einer Mahlzeit, die Nahrungsallergene enthalten könnte.
Kortison
Das Kortison, ein körpereigenes Hormon der Nebennierenrinde, wird eingesetzt, um bleibende Schäden als Folge der chronischen, allergisch verursachten Entzündung in ihrem Ausmaß zurückzuhalten. Bei inhalativen Allergien wird es überwiegend als Spray zur Inhalation oder als Nasenspray eingesetzt. Kortison schützt die Schleimhäute vor den Entzündungserscheinungen. Als Spray ist es nahezu frei von Nebenwirkungen, da es hier direkt an die Schleimhäute und nicht in den Blutkreislauf gelangt. Auch Kortison entfaltet seine Wirkung vorbeugend; es wirkt nicht im akuten Anfall. Bei Hautekzemen werden kortisonhaltige Hautcremes verwendet, um das Ekzem zum Abheilen zu bringen und einer chronischen Hautveränderung vorzubeugen.
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Hier meine Allergien:
Hausstaubmilben-Allergie
Die Hausstauballergie wird vorwiegend durch die im Hausstaub lebenden Milben ausgelöst, wobei das eigentliche Allergen aus dem Kot der Milben stammt. Die Hausstaubmilben sind ganz natürliche Mitbewohner unserer häuslichen Umgebung und haben nichts mit Unsauberkeit zu tun. Sie übertragen auch keinerlei Krankheiten. Die Milben sind 0,1 bis 0,5 mm groß und daher mit bloßem Auge nicht zu sehen.
Eine Milbe produziert im Laufe ihres zwei bis vier Monate langen Lebens etwa das 200-fache ihres Gewichtes an Exkrementen. Die Kotbällchen, die zunächst noch von einer schleimartigen Schicht umgeben sind, zerfallen nach deren Austrocknen in sehr kleine Teilchen, die sich dann mit dem Hausstaub verbinden. Durch Bewegungen von Textilien, wie Bettdecke oder Matratze, Polstermöbeln und Teppichen, sowie durch den Luftzug z. B. im Rahmen des Staubsaugens, wird dieser allergenhaltige Staub aufgewirbelt und mit der Atemluft inhaliert. Dies führt vorwiegend zu allergischen Atemwegserkrankungen wie Augentränen oder -jucken, Fließschnupfen, Niesanfälle, und in schwerwiegenden Fällen tritt Husten, Atemnot und ein allergisches Asthma bronchiale auf.Treten diese heuschnupfenähnlichen Symptome das gesamte Jahr über auf, und sind die Beschwerden besonders nachts und am frühen Morgen nach dem Aufstehen stärker, so deutet dies auf eine Hausstaubmilben-Allergie hin.
Steckbrief der Hausstaubmilbe
Die zwei häufigsten Milbenarten in unserer alltäglichen Umgebung sind die Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae. Die Milben zählen zur Gruppe der Spinnentiere. Sie ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen und Schimmelpilzen. Täglich verliert der Mensch etwa ein bis zwei Gramm Hautschuppen, genug um davon 1,5 Millionen Hausstaubmilben einen Tag lang zu ernähren.
Zu ihrer Vermehrung und Allergenproduktion benötigen die Milben bestimmte ökologische Voraussetzungen. Neben der Sicherstellung der Nahrung durch menschliche Hautschuppen, Schimmelpilze etc. stellen vor allem Umgebungsfeuchtigkeit und Temperatur die wichtigsten Faktoren dar. Die optimalen Klimabedingungen für die meisten Milbenarten liegen bei einer mittleren relativen Feuchtigkeit von 70 Prozent und einer Temperatur von 25C.Die Hauptvermehrungszeit der Hausstaubmilben liegt in den Monaten Mai bis Oktober. Mit Beginn der Heizperiode und der damit verbundenen Abnahme der relativen Luftfeuchtigkeit stirbt der größte Teil der Milben ab. Damit hat sich nun die maximale Menge an Exkrementen angesammelt, so dass die Beschwerden für den Hausstaubmilben-Allergiker in dieser Zeit am größten sind. Im Hochgebirge, das heißt über 1.200 Meter, sind kaum Hausstaubmilben anzutreffen.
Lebensraum der Hausstaubmilbe
Das Hauptreservoir der Milben sind die Matratzen der Betten. Weitere Lebensräume bieten sich in textilen Polstermöbeln, Teppichen und Teppichböden. Die früher grundsätzlich gegebene Empfehlung bei Hausstaub- bzw. Milbensensibilisierung Teppiche zu entfernen, kann nach dem heutigen Stand der Forschung nicht mehr generell aufrecht erhalten werden. Auch die Anschaffung von Materialien, z.B. Matratzen aus Synthetik und der Verzicht auf organische Materialien hat sich als wenig wirksam erwiesen.
Heute stehen vielmehr verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Milbenwachstum und Allergenproduktion in Innenräumen zu vermindern. Die wichtigste Maßnahme ist, die Matratze des Bettes mit einem milbendichten Schutzbezug (Encasing) zu versehen. Damit wird den Milben ihr Hauptlebensraum abgesperrt und verhindert, dass das Milbenallergen durchdringen kann.
Tipps bei Hausstaubmilbenallergie
Wenn die Matratze älter als acht Jahre ist, sollte sie gegen eine neue ausgetauscht werden.
Matratzen mit speziellen milbendichten Überzügen (Encasings) versehen.
Oberbett, Kopfkissen und Bettwäsche sollten bei 95C waschbar sein, mindestens jedoch bei 60C. Alternativ können Oberbetten/Kopfkissen ebenfalls mit Encasings versehen werden.
Alle Räume stets gut lüften und trocken halten.
Teppiche und Teppichböden können halbjährlich mit sogenannten "akariziden Mitteln" (in der Apotheke erhältlich) gereinigt werden.
Polstermöbel müssen regelmäßig gesäubert werden und lassen sich ebenfalls mit akariziden Mitteln behandeln.
Vorsicht vor allem bei alten Polstermöbeln! Hier kann sich vielleicht im Laufe der Jahre eine ansehnliche Milbenpopulation gebildet haben.
Ledermöbel sind unproblematisch. Hier finden Milben keinen Lebensraum.
Bei der Wahl der Staubsauger sollte man auf Geräte mit speziellen Feinstaubfiltern achten. Die Filtertüten sollten nicht länger als 14 bis 21 Tage im Staubsauger bleiben.
Vor allem im Schlafbereich auf Staubfänger verzichten. Dazu gehören Velours, Vorhänge, offene Bücherregale u.a.
Kuscheltiere von Kindern können durch einen Besuch in der Kühltruhe von Milben befreit werden. Alternative sind (bei mind. 60C) waschbare Kuscheltiere.
Als Urlaubsgebiete empfehlen sich für Hausstauballergiker Regionen über 1.200 Meter Höhe.
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Nahrungsmittel-Allergie
Der Verzehr von Nahrungsmitteln bedeutet für fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung nicht nur Genuss. Eine Nahrungsmittel-Allergie zeigt sich beispielsweise mit Juckreiz und Schwellungen im Mund, mit Durchfall, Blähungen, Quaddeln, mit Ekzemen an Haut und Schleimhäuten, mit Husten und Atemnot. Eine Nahrungsmittelallergie kann häufig lange Zeit unentdeckt bleiben. Der Weg zu ihrer Enttarnung ist oft mit wahrer Detektivarbeit verbunden, bei der auch eine qualifizierte Ernährungsberatung nützlich sein kann.
Die Allergiediagnostik stützt sich auf vier Säulen:
Das Gespräch zur Krankengeschichte, die Anamnese, bei der erörtert wird, wann, wo und wie die Symptome erstmals und im weiteren Verlauf beobachtet wurden,
Hauttests oder Bluttests, bei welchen eine Sensibilisierung gegen einzelne Nahrungsmittel über spezielle Antikörper im Blut nachgewiesen wird.
Je nach Eindeutigkeit dieser Tests wird die klinische Diagnose mit (Weglass-) Diät und
Provokationstests durchgeführt.
Tipp zur Diagnose von Nahrungsmittel-Allergien
Führen Sie bei Verdacht auf Nahrungsmittel-Allergien ein Ernährungstagebuch und tragen Sie so genau wie möglich ein, wann Sie was gegessen haben und wann welche Symptome aufgetreten sind. Vergessen Sie dabei auch nicht Zwischenmahlzeiten, kleine Naschereien, Gewürze und gegebenenfalls Marken / Artikel, um Zusammensetzungen von Produkten nachfragen zu können.
Die erste Wahl im Umgang mit Nahrungsmittel-Allergien liegt in der Karenzkost, d.h. im Vermeiden der Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe, die Probleme auslösen. Wichtig ist jedoch, nicht einfach ein Nahrungsmittel wegzulassen, sondern eine ausgewogene Ernährung trotz Allergie zu gewährleisten.
Zu den häufigsten Nahrungsmittel-Allergenen gehören Milch, Hühnerei, Nüsse, Weizen, Obst (als Kreuzreaktion auf Pollen-Allergien) und Soja.
Milch-Allergie
Auslöser der allergischen Reaktionen ist das Protein der Milch, wobei bislang fünf verschiedene Eiweiß-Komponenten bekannt sind, von denen vor allem Casein und ß-Lactoglobulin als häufigste Auslöser gelten.Da nicht jeder Kuhmilch-Allergiker auf alle fünf Komponenten reagiert, wird teilweise gekochte Milch oder ein Sauermilchprodukt vertragen.
Zu der breiten Palette der Milchprodukte, die im Zweifelsfall gemieden werden müssen, gehören neben Trinkmilch, Joghurt, Sahne, Quark und ähnlichem auch Wurstwaren wie Brühwürste, Schinkenwurst, fertig paniertes Fleisch, Fleischkonserven, Heringsalat, Fertiggerichte, Brote, die Milch enthalten können, (wie Graham-, Toast- und Buttermilchbrot, Brötchen, Hefezopf), Waffeln, Kuchen, Pfannkuchen, Milchreis, Kartoffelfertigprodukte, Nougatcreme, Pudding, Eisspeisen, Schokolade, Karamellbonbons, fertige Saucen, Mayonnaise, Ketchup, Sahnelikör.
Milch wird zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, zum Beispiel als Bindemittel in Fertigprodukten, zur Aufwertung des Eiweißgehaltes in Fleischerzeugnissen, zur Verfeinerung von Feinkostsalaten, als Flüssigkeitszugabe in Kuchen, Brot und Gebäck. Wichtig ist es daher, das Zutatenverzeichnis genau zu lesen. Hinweise auf Milcheiweiß liefern Begriffe wie: Molkenprotein, Süßmolke, Sauermolke, Casein, Kaseinate.
Ersatz für Milch
Als Ersatz kommen teilweise Ziegen- und Schafkäse in Frage. Hier treten Kreuzreaktionen selten auf. Hingegen vertragen viele Kuhmilch-Allergiker keine Soja-Produkte.Bei Vermeidung aller Milchprodukte, muss die Ernährung um bestimmte Vitamine und Nährstoffquellen ergänzt werden.
Hierzu gehört vor allem Calcium. Calciumreiche Nahrungsmittel sind Gemüsesorten wie Broccoli, Grünkohl und Fenchel, Hülsenfrüchte, Gartenkräuter, wobei diese alleine kaum den ganzen Tagesbedarf decken. Calcium wird besser vom Körper verwertet, wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist. Vitamin D ist in Fisch enthalten, bildet sich jedoch auch bei Sonneneinstrahlung in der Haut.
Calciumreiche Mineralwasser sind ein wichtiger Calcium-Lieferant. Es gibt Sorten, mit bis zu 800mg Calcium pro Liter.
Hühnerei-Allergie
Reagiert wird nicht auf das ganze Ei, sondern auf bestimmte Inhaltstoffe, die Proteine bzw. das Eiweiß. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man das Eigelb verträgt. Eiweiß ist hier vielmehr der Oberbegriff für eine Nährstoffgruppe. Die Allergie-Auslöser des Eies - wie zum Beispiel das Ovalbumin - werden teilweise durch das Erhitzen zerstört. Da andere Eiweiß-Fraktionen jedoch hitzestabil sind, muss Ei in jeder Form gemieden werden.Hierzu gehören nicht nur Eierspeisen, sondern auch Produkte wie Panaden, Cremespeisen, Mayonnaise et cetera.
Durch ihre vielseitigen Eigenschaften werden Eier in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. So etwa
- als Bindemittel in Teig- und Backwaren, Panaden, Mehl- und Kartoffelklößen,
- als Emulgator in Saucen, Cremespeisen, Mayonnaise, Eierlikör,
- als Lockerungsmittel in Süßspeisen,
- als Treibmittel in Backwaren, Souffles,
- als Klärmittel in Brühe, Aspik.
In der Deklaration von Nahrungsmittel muss man auf Begriffe wie Vollei, Eiklar, Weissei, Eigelb, aber auf Wörter mit der Vorsilbe äOvo-...ô achten.In manchen Speisen vermutet man auf Anhieb kein Eiereiweiß. Daher nachfolgende Aufzählung als kleine Hilfe. Ei ist vielfach enthalten in: Fertigsalaten, panierten Gerichten, Gemüse-Fertiggerichten, Zwieback, Nudelgerichten, Wermuthweinen wie Campari, Speiseeis, Lebkuchen, Negerküssen, Zuckerwatte, vielen Bonbons, Saucen, Hefezopf, Semmelknödel, Frikadellen.
Um den Proteinbedarf auch ohne Eier zu decken, empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung.
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Tierhaarallergie
Das eigentliche Allergen sind nicht die Haare der Tiere selbst, sondern stammt aus dem Schweiß, Talg, Speichel oder Urin der Tiere. Diese haften an den Haaren und werden mit den Haaren und dem Staub in der Luft verbreitet. Landen sie auf den Schleimhäuten der Augen, der Nase oder den Bronchien, so können sie eine allergische Reaktion auslösen, wenn der Betreffende auf die jeweilige Tierart sensibilisiert ist.
Die Tierhaare können sich auch an Kleidungsstücke heften. Hierbei kann ein Betroffener sogar schon eine allergische Reaktion zeigen, wenn er z.B. neben jemandem sitzt, an dessen Kleidung sich solche Tierhaare bzw. -hautschuppen befinden. Auf diese Weise kommt es vor, dass jemand, der zu Hause z.B. eine Katze hat, das Katzenallergen mit an seine Arbeitsstätte oder in andere Wohnungen transportieren kann, wo dann ein Kollege, der auf Katzenhaare allergisch reagiert, die typischen allergischen Reaktionen entwickelt. Zu gesundheitlichen Beschwerden kann es bei entsprechend hoch sensibilisierten Tierhaarallergikern auch kommen, wenn sie einen Raum betreten, in dem vorher ein Tier war, auf das sie allergisch reagieren.
Katzen
Das Katzenallergen wird hauptsächlich mit dem Speichel und der Tränenflüssigkeit abgegeben und benetzt auf diese Weise den Feinstaub in der Wohnung, der allergische Reaktionen auslöst. Durch die außerordentlich guten Schwebeeigenschaften dieses Feinstaubes verbleibt das Katzenallergen selbst nach Entfernen der Katze aus der Wohnung noch über Monate in der Luft.Untersuchungen haben gezeigt, dass das Katzenallergen auch in Räume transportiert wird, in denen sich niemals ein Tier aufgehalten hat. So konnte es in Kindergärten in Konzentrationen nachgewiesen werden, die ausreichen, um bei entsprechend sensibilisierten Kindern Allergien und Asthmaanfälle auszulösen. Das Katzenallergen wurde in diesen Fällen über die Kleidung von Kindern, die zu Hause eine Katze hatten, in den Kindergarten hineingetragen und war bei Untersuchungen des Staubes in der Raumluft nachweisbar.
Hunde
Hundehaarsensibilisierungen können rassenspezifisch verlaufen. Hier sollte im einzelnen getestet werden, ob eine Sensibilisierung gegen den eigenen Hund vorliegt. Die Allergene von Hundehaaren weisen im Vergleich zum Katzenallergen ein geringeres Sensibilisierungspotential auf, das Allergen verbleibt auch nicht in der zuvor beschriebenen Weise in der Raumluft.
Vögel
Vögel können ebenfalls Allergien auslösen. Auslöser sind hier sowohl die Federn als auch der Vogelkot. Auch können Vogelmilben die Ursache sein. In diesem Fall besteht oft zusätzlich eine Sensibilisierung gegen Hausstaubmilben. Die Symptome - meist direkte Luftnotanfälle - treten hierbei u.a. nach dem direkten Kontakt mit dem Vogel und nach Reinigung der Käfige auf.
Ein anderer Krankheitstyp mit verzögerter Reaktion (Immunkomplexbildung, Typ III) ist bei der sogenannten "Vogelhalterlunge" gegeben. Diese häufiger bei Taubenzüchtern anzutreffende Erkrankung zeigt sich ca. 3 bis 6 Stunden nach dem letzten Vogelkontakt mit Symptomen wie Fieber, Husten, Schüttelfrost, Übelkeit, Luftnot. Wird bei diesem Krankheitsbild eine weitere Exposition mit diesen Tieren nicht vermieden, kann sich ein lebensbedrohlicher Krankheitszustand einstellen.
Kann man gegen alle Tiere allergisch sein?
Nein, zumindest ist ein solcher Fall noch nicht bekannt geworden. Am häufigsten sind Allergien nur gegen Katzen oder nur gegen Pferde usw.. Bei einer Hundehaarallergie kann die Allergie auf eine oder wenige Hunderassen begrenzt sein. Die sicherste Behandlungsmöglichkeit bei einer Tierallergie ist zweifelsohne die Entfernung des entsprechenden Tieres aus der Umgebung des Allergikers.Vorsicht ist für einen Tierhaarallergiker auch bei Kleidungs- und Einrichtungsgegenständen aus Tierhaaren geboten. Denn auch Felle, Kleidungsstücke, Teppiche und alle anderen Gegenstände, die aus Tierhaaren gefertigt sind, können auch deren Allergene enthalten (z.B. Kamelhaarmäntel, Rosshaarmatratze, Teppiche aus Tierfell oder Schaffell für Kinder)
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----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-10 19:07:44 mit dem Titel Was ist Asthma?
Eine sehr gut Freundin von mir hat Asthma.
Es ist manchmal richtig übel, wenn sie einen Anfall bekommt, sie ist danach immer so fertig und schläft viel.
sie hat mir einige texte zur information gegeben, da ich das wichtig finde darüber bescheid zu wissen.
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Was ist Asthma?
Kennzeichen des Asthma bronchiale sind die Verkrampfung der Muskeln in der Bronchialwand, die Schwellung der Bronchialschleimhaut und die Produktion von zähem Schleim. Dabei ist die Bronchialschleimhaut eines Asthmatikers in typischer Weise entzündlich verändert. Das auffälligste Symptom ist die keuchende Atmung, die in plötzlichen Anfällen auftritt. Charakteristisch sind auch Husten, Giemen, eine Engegefühl in den Atemwegen, Kurzatmigkeit und Atemnotanfälle, die als Folge unterschiedlichster Reize auftreten können.
Für die moderne Asthma-Therapie stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die zum einen bronchienerweiternd, zum anderen entzündungshemmend wirken. Ihre Anwendung erfolgt abgestuft entsprechend dem Schweregrad des Asthma bronchiale, an dem der Betroffene leidet. Die Ziele der Asthma-Therapie sind dabei die Vermeidung von Asthma-Anfällen, die Verhinderung einer krankheitsbedingten Beeinträchtigung des täglichen Lebens und eine Wiederherstellung und Erhaltung einer normalen Lungenfunktion.
Ausgehend von der Erkenntnis, dass das Asthma auf einer Entzündung der Bronchialschleimhaut beruht, steht heutzutage die entzündungshemmende Behandlung im Vordergrund. Die bronchialerweiternde Behandlung dient zur raschen und vorübergehenden Lösung der Bronchialverengung und damit zur subjektiven Erleichterung, behandelt das Asthma jedoch nur symptomatisch und hat keinen nachhaltigen Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Um chronischen und irreversiblen Schäden vorzubeugen, wird auch bei leichtgradigem Asthma schon frühzeitig mit der entzündungshemmenden Behandlung begonnen.
Bei allen Asthmatherapie-Stufen werden bronchialerweiternde ß2-Sympathomimetika "nach Bedarf" inhaliert, wenn Atembeschwerden auftreten, oder vorbeugend vor größeren körperlichen Belastungen wie z.B. vor der Ausübung von Sport. Diese vorbeugende Inhalation führt dazu, dass der betroffene Asthmatiker seine Sportart ohne Beschwerden in der Regel 2 bis 4 Stunden durchführen kann. Im Fall von Atembeschwerden reicht es aus, ein oder maximal zwei Hübe zu inhalieren. Wenn sich daraufhin innerhalb von 5 Minuten keine Besserung einstellt, ist eine Notfallbehandlung erforderlich. Treten Atembeschwerden häufiger pro Tag auf, so dass täglich mehr als 10 Hübe eines ß2-Sympathomimetikums benötigt werden, muss die Basistherapie neu eingestellt werden (Arzt aufsuchen). In der Regel ist dann eine Erhöhung der Glukokortikosteroiddosis oder zusätzlich eine Theophyllin-Therapie erforderlich.Auch schon bei leichtem Asthma sollte eine regelmäßige Inhalation von entzündungshemmenden Medikamenten erfolgen.
Die Inhalation der Medikamente ist mit geringeren Nebenwirkungen als die systemische oder orale Einnahme (Tabletten, Spritzen) verbunden. Daher wird generell den inhalativen Medikamentenformen der Vorzug gegeben. Denn bei der Inhalation gelangt der Wirkstoff direkt in die Bronchien, wo er auch seine Wirkung entfalten soll. Außerdem liegt der Wirkstoff in einer gut fettlöslichen, jedoch schlecht wasserlöslichen Form vor, so dass bei der Inhalation verschluckte Wirkstoffmengen nicht aufgenommen und über den Blutkreislauf verteilt werden.Da der Wirkstoff bei der Inhalation direkt in die Bronchien gelangt, wo er auch benötigt wird, bleiben die gefürchteten Kortison-Nebenwirkungen bei der Verwendung von inhalativen Glukokortikoiden aus.
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Therapie/Medikation
Die Luftnot beim Asthma bronchiale wird durch eine Verengung der Luftwege, der Bronchien, hervorgerufen. Ein Leben mit Asthma bedeutet jedoch nicht ein Verlust an Lebensqualität.
Für die Luftnot werden drei Gründe ins Feld geführt:
Die Schleimhaut der Bronchien ist entzündet, geschwollen und verdickt. Dadurch verringert sich der Innendurchmesser der Bronchien.
Die entzündete Schleimhaut produziert einen zähen, stark haftenden Schleim, der sich nur schwer abhusten läßt und die Bronchien teilweise oder völlig verstopfen kann.
Die Muskulatur der Bronchien zieht sich auf bestimmte Reize (Anstrengung, Temperaturwechsel, Rauch) hin zusammen und verkrampft sich (Bronchospasmus), wodurch sich der Innendurchmesser der Bronchien noch mehr verengt.
Asthma
Medikamente
Die Asthmamedikamente lassen sich entsprechend ihres Wirkprinzips unterteilen in:Bronchodilatatoren, die der Verkrampfung der Bronchialmuskulatur entgegenwirken und anti-entzündliche Medikamente, die der Entzündung der Bronchialschleimhaut entgegenwirken und damit deren Schwellung und die Schleimabscheidung reduzieren.
ß2-Sympathomimetika. Sie bewirken eine Erweiterung der Bronchien, indem sie die Bronchialmuskulatur erschlaffen lassen. Da diese Wirkung sehr schnell eintritt, sind sie als Notfallmedikamente zur Abwendung eines akuten Asthmaanfalls geeignet. Weitere, jedoch schwächere Wirkungen der ß2-Sympathomimetika, sind eine Verbesserung des Schleimabtransportes der Bronchialschleimhaut und eine Stabilisierung der Mastzellen, wodurch allergische und entzündliche Reaktionen verringert werden.
Anticholinergika. Sie wirken ebenfalls bronchialerweiternd, zeigen jedoch einen langsameren Wirkungseintritt. Im Vordergrund der Behandlung mit Anticholinergika steht der Schutz vor den reflektorischen, durch physikalische (z.B. Kälte, Husten, Fremdkörper) oder chemisch-irritative (z.B. Zigarettenrauch) Reize ausgelösten Verengungen der Bronchien.
Cromoglicinsäure (DNCG) und Nedocromil. Dies sind zwei Substanzen, deren Wirkung auf einer Stabilisierung der Mastzellen und einer Hemmung anderer, an den Entzündungsprozessen beteiligten Zellen beruht. Sie wirken damit anti-entzündlich. Die Wirkung ist protektiv; bei einer dauerhaften Anwendung bieten diese Arzneien Schutz vor Bronchokonstriktion, die durch Allergene, andere inhalative Reize (Rauch, Kaltluft) und durch körperliche Belastung ausgelöst werden. In einem akuten Anfall haben DNCG und Nedocromil keine Wirkung. Daher werden diese Medikamente im Rahmen einer Dauertherapie, vor allem bei leichtem Asthma eingesetzt.
Methylxanthine (Theophyllin). Die Methylxanthine, zu denen das Theophyllin und das Coffein gehören, wirken entspannend auf die Bronchialmuskulatur und erweitern damit die Bronchien. Methylxanthine werden in der Dauertherapie eingesetzt. Theophyllin-Präparate werden meist als Retard-Tabletten verwendet. Sie geben ihren Wirkstoff meist erst nach und nach frei (retardiert = verzögert), um so über mehrere Stunden einen gleichmäßig hohen Theophyllinspiegel im Blut aufrechtzuerhalten.
Kortikosteroide. Dies sind Abkömmlinge des natürlichen Nebennierenrindenhormons Kortison und die wirksamsten anti-entzündlichen Medikamente. Sie wirken der Entzündung entgegen und haben eine anti-allergische Wirkung. Bei dauerhafter Anwendung bewirken sie ein Abschwellen der Bronchialschleimhaut, verringern die Schleimproduktion, hemmen die allergische Reaktionen und vermindern die bronchiale Hyperreagibilität.
Kortikosteroide werden als anti-entzündliche Dauertherapie des Asthmas verwendet. Die Anwendung per Inhalation bewirkt, daß das Medikament direkt seinen Wirkort, die Bronchialschleimhaut, erreicht; systemische Nebenwirkungen werden dabei vermieden. Die Wirkung der inhalativen Kortikosteroide ist vorbeugend. Bis zum vollen Wirkungseintritt dauert es mehrere Tage bis Wochen, dafür hält die Wirkung durch das Abklingen der Entzündung auch nach dem Absetzen dieser Medikamente lange an.
Die Einnahme systemischer Kortikosteroide (in Tablettenform) ist bei schwerem Asthma als Dauertherapie erforderlich. Die Dosierung ist in Abstimmung mit dem Arzt so gering wie möglich, jedoch so hoch wie erforderlich zu wählen. Bei einer langandauernden hochdosierten Anwendung können Nebenwirkungen auftreten. Bei akuten Anfällen, kann eine einmalige hohe Kortikoiddosis systemisch verabreicht werden (Tablette, Spritze), ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen.
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Der Therapiestufenplan
Da Asthma auf einer Entzündung der Bronchialschleimhaut beruht, steht die anti-entzündliche Behandlung im Vordergrund. Die bronchialerweiternde Behandlung dient zur raschen und vorübergehenden Lösung der Bronchialverengung, behandelt das Asthma jedoch nur symptomatisch und hat keinen nachhaltigen Einfluß auf den Krankheitsverlauf.
Die Ziele der Asthma-Therapie sind das Vermeiden von Asthma-Anfällen, die Verhinderung einer krankheitsbedingten Beeinträchtigung des täglichen Lebens und eine Wiederherstellung und Erhaltung einer normalen Lungenfunktion.
Entsprechend des Asthma- Schweregrades wurde ein dreistufiges Therapie-Schema erstellt. Neben der Häufigkeit, mit der die Asthmasymptome auftreten, dient die Überprüfung der Lungenfunktionswerte der Einordnung in die drei Schweregrade. Die Medikation wird dem jeweils aktuellen Schweregrad angepaßt. Besondere Bedeutung kommt dem Peak-Flow-Wert zu, den jeder Asthmatiker mittels eines handlichen Peak-Flow-Meters täglich selbst überprüfen sollte.
Bei allen Asthmatherapie-Stufen werden bronchialerweiternde ß2-Sympathomimetika "nach Bedarf" inhaliert, wenn Atembeschwerden auftreten, oder vorbeugend vor größeren körperlichen Belastungen. Diese vorbeugende Inhalation führt dazu, daß der betroffene Asthmatiker Sport ohne Beschwerden in der Regel zwei bis vier Stunden durchführen kann. Im Fall von Atembeschwerden reicht es aus, ein oder maximal zwei Hübe zu inhalieren. Wenn sich daraufhin innerhalb von fünf Minuten keine Besserung einstellt, ist eine Notfallbehandlung erforderlich. Treten Atembeschwerden häufiger auf, so daß täglich mehr als zehn Hübe eines ß2-Sympathomimetikums benötigt werden, muß die Basistherapie vom Arzt neu eingestellt werden.
Auch schon bei leichtem Asthma (Stufe 1) sollte eine regelmäßige Inhalation von anti-entzündlichen Medikamenten erfolgen. Als nicht-steroidale Substanzen stehen Cromoglicinsäure (DNCG) und Nedocromil zur Verfügung. Kommt es jedoch trotz täglicher Anwendung von DNCG bzw. Nedocromil innerhalb von vier bis sechs Wochen nicht zu einer Stabilisierung der Peak-Flow-Werte und einer Abnahme tageszeitlicher Schwankungen, darf nicht gezögert werden, ein inhalatives Kortikosteroid einzusetzen.
Bei mittelschwerem Asthma in der Therapiestufe 2 erfolgt die anti-entzündliche Basisbehandlung mit der regelmäßigen Inhalation eines Kortikosteroids. Um nächtlichen Asthmaanfällen vorzubeugen, wird häufig ein retardiertes Theophyllin-Präparat verordnet. Alternativ kann ein langwirkendes ß2-Sympathomimetikum inhaliert werden.
Bei schwerem Asthma in der Therapiestufe 3 kommt erweiternd die Einnahme von Kortikoiden in Tablettenform hinzu.
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Therapie
Selbstmanagement
Als Peak-Flow bezeichnet man die maximale Atemstromstärke, die bei maximaler Ausatmung erreicht wird. Je enger die Bronchien sind, desto geringer fällt der Wert aus. Die Peak-Flow-Werte sind auch die Grundlage der Einteilung des Asthmas in die drei Schweregrade.
Die tägliche Peak-Flow Messung dient dazu, daß jeder Asthmatiker eine Einschätzung seines momentanen Atemwegszustands bekommt und seinen Krankheitsverlauf besser verstehen und nach dem Stufenplan in Absprache mit dem Arzt selbst kurzfristig reagieren kann. Routinemäßige Messungen des Peak-Flow sollten morgens nach dem Aufstehen und abends durchgeführt werden. Zusätzliche Messungen sind bei Gefühl von Atemnot, bei Bronchialinfekten, bei Therapieum- oder -neueinstellungen, bei stärkeren Abweichungen vom persönlichen Peak-Flow-Bestwert oder größeren Schwankungen angeraten.
Der Therapie-Plan für das Selbst-Management beruht wesentlich auf den gemessenen Peak-Flow-Werten. Der wichtigste Wert ist dabei der persönliche Peak-Flow-Bestwert, also der höchste Wert, der bei langfristiger Messung und Protokollierung der täglichen Werte erreicht wird. Ausgehend von der Basismedikation für die Dauertherapie wird vom Arzt in Zusammenarbeit mit dem Patienten ein Plan aufgestellt, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, wenn sich die Atemwegssituation verschlechtert, d.h. der Peak-Flow bestimmte Schwellenwerte unterschreitet. Dabei werden drei Zonen unterschieden:
Grüne Zone: Alles in OrdnungDer aktuelle Peak-Flow-Wert beträgt 80 bis 100 Prozent des persönlichen Bestwertes.
Gelbe Zone: Achtung! Maßnahmen erforderlich.
Der aktuelle Peak-Flow-Wert fällt auf 50 bis 80 Prozent des persönlichen Bestwertes und die Asthmasymptome werden häufiger. Als Maßnahme werden ß2-Sympathomimetika inhaliert und entsprechend dem aufgestellten Therapieplan weitere Medikamente (z.B. Kortikosteroide, Theophyllin) eingenommen. Wenn sich die Symptome wiederholen, sollte der Arzt aufgesucht werden. Meist ist dann die Basistherapie neu einzustellen.
RoteZone:Notfallprogramm
Der aktuelle Peak-Flow-Wert fällt unter 50 Prozent des persönlichen Bestwertes und es besteht Atemnot in Ruhe oder bereits bei leichter körperlicher Betätigung. Jetzt müssen sofort ß2-Sympathomimetika inhaliert und bei ausbleibender Besserung entsprechend dem aufgestellten Notfallplan Kortison-Tabletten eingenommen werden. Wenn dann nach 30 Minuten immer noch Atemnot herrscht oder der Peak-Flow-Wert sich nicht entscheidend gebessert hat, muß sofort ein Arzt aufgesucht werden.
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Verhalten bei Infekten
Atemwegsinfekte steigern die Empfindlichkeit (Hyperreagibilität) der Bronchien, was zu einer Verstärkung der asthmatischen Beschwerden führt. Bei den ersten Anzeichen eines Atemwegsinfekts muß die Asthma-Therapie intensiviert werden. Zur Kontrolle sind häufigere Peak-Flow-Messungen notwendig (4-6mal pro Tag). Die anti-entzündliche Basistherapie muß verstärkt werden. Entsprechend der Absprache mit dem Arzt wird häufiger mit DNCG oder Kortikosteroiden inhaliert. Eventuell ist auch eine kurzandauernde systemische Kortikosteroid-Therapie (Kortikosteroide in Tablettenform) erforderlich. Wenn Theophyllinpräparate eingenommen werden, sollte die Dosis verringert werden, da bei einer Infektion der Theophyllinabbau verlangsamt ist. Die angewendete Intensivtherapie wird noch mindestens eine Woche nach Abklingen des Infekts beibehalten, um eventuellen Rückfällen vorzubeugen. Da die bronchiale Hyperreagibilität auch nach dem Abklingen des Infekts noch wochenlang verstärkt sein kann, ist eine ausreichende Dauer der medikamentösen anti-entzündlichen Nachbehandlung wichtig.
Peak-Flow-MessungUm korrekte und vergleichbare Werte zu erhalten, ist zu beachten:
Möglichst immer in der gleichen Körperhaltung messen.
Die Anzeigemarke der Meßskala auf den Nullwert zurückschieben.
Das Peak-Flow-Meßgerät waagerecht vor den Mund halten; dabei die Meßskala nicht mit den Fingern abdecken, um nicht den Zeigerausschlag zu behindern.
So tief wie möglich einatmen und die Luft kurz anhalten.
Den Mund öffnen und das Mundstück mit den Lippen fest umschließen.
Kurz und mit aller Kraft ausatmen.
Durch den Atemstoß wird die Anzeigemarke der Meßskala verschoben. Der angezeigte Meßwert entspricht der maximalen Atemstromstärke (Peak-Flow-Wert).
Die Peak-Flow-Messung noch zweimal wiederholen (Punkte 1-7).
Den höchsten Peak-Flow-Wert der drei Messungen im Asthma-Tagebuch notieren.
Wichtig: Bei den Messungen ist darauf zu achten, daß die Ausatmung nur kurz erfolgt und nicht zu lang ausgeatmet wird, da ansonsten Asthmaattacken ausgelöst werden könnten.
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Den Alltag leichter meistern
Ausreichende Bewegung,
Ausdauersport wie Wandern, Fahrradfahren und vor allem Schwimmen,
Verzicht auf Nikotin,
Gewicht kontrollieren, Übergewichtige haben mehr Probleme mit ihrem Asthma,
Bei Cortisoneinnahme: ausreichend Calcium durch die Ernährung aufnehmen,
Entspannungstechniken- wie Autogenes Training- erlernen,
Atemgymnastik machen, Techniken wie die Lippenbremse erlernen,
Asthmaschulungen besuchen,
Infektionen vorbeugen durch "Abhärtung" wie Sauna, Wechselduschen- sofern es vertragen wird,
Sich einer Gruppe im Deutschen Allergie- und Asthmabund anschließen,
Sofern ein allergisches Asthma vorliegt, möglichst die auslösenden Allergene vermeiden. weiterlesen schließen -
Wie aus einem Hexenschuß ein Feenkuß wurde - ABC-Pflaster
09.11.2002, 13:21 Uhr von
LillyMarlene
Hallo Yopianer, ich denke es wurde Zeit für ein Update und schreibe jetzt mal was über mich, viel...Pro:
Sehr schnelle Wirkung
Kontra:
Die sehr starke Hitze stört doch etwas
Empfehlung:
Nein
Seit Mittwoch quäle ich mich jetzt mit einem Hexenschuß rum und wer das auch schon mal hatte, weiß was das für Schmerzen sind. Jede Bewegung wird zur Qual und jeder Schritt fühlt sich an, als ob Messer in die Beine aufritzen würden. Denn der Ischiasnerv zieht leider bis in die Beine. Probleme habe ich damit immer im Herbst und Frühjahr und jedesmal setzt mich so ein Hexenschuß gleich für mehrere Tage ausser Gefecht. Eingefangen habe ich mir meinen, als ich mich am Dienstag bei ziemlich kaltem Wind auf eine Bank an der Bushaltestelle gesetzt hatte :-(
Heute morgen war ich es dann leid, nur im Bett mit dem Heizkissen im Rücken zu liegen, schließlich habe ich einen Haushalt und 2 Kinder zu versorgen und so schicke ich meinen Mutter in die Apotheke um mir etwas gegen die Schmerzen zu besorgen und sie kam wieder mit einem ABC-Pflaster und das möchte ich Euch jetzt mal vorstellen
Das Produkt
ABC-Pflaster ist von Hansaplast und in ein Wärme-Pflaster, das auf die betroffene Hautstelle geklebt wird. Durch seine weiche Form läßt es sich hervorragend an alle Stellen des Körpers kleben und verruscht auch nicht oder geht wieder ab. Mit den Maßen 14 x 10 cm ist es recht groß, so das auch großflächig behandelt werden kann. In einer Tüte befinden sich 5 Pflaster, die 4 bis 8 Stunden auf der Haut bleiben soltle und dann erst wieder nach 12 Stunden erneuet angewendet werden darf. Auch sollte man anschließend auf weitere Wärme wie z. B. Heizkissen verzichten. Das Pflaster wird heiß, sehr heiß, aber genau dadurch setzt es seine Wirkung frei.
[bVerpackung]
In der Verpackung sind 5 Pflaster und der Preis von 7,50 Euro finde ich dafür gerechtfertig. Die etwas festere Papiertüte verfügt über einen Wiederverschluß, so das die Pflaster hygienisch gelagert werden können. Auf der Verpackung steht groß Hansaplast und darunter ABC Wärme-Pflaster. Ich nehme die Sensitiven, denn ich möchte Hautreizungen vermeiden.
Hersteller
Pharmazeutisches Unternehmen ist die Beiersdorf AG in Hamburg, hergestellt wird es allerdings in Japan von der Firma Teikoku Seiyaku Co. LTD.
Anwendungsgebiet
Zur gezielten Behandlung bei rheumatischen Beschwerden wie z. B. Ischias, Hexenschuss, Nackensteifheit, Schulter-Arm-Schmerzen sowie Muskelverspannung-, zerrungen, Muskelkater, Muskel-Gelenk- und Nervenschmerzen im Bereich des Bewegungsapparates, hervorrgerufen durch z. B. Überanstrengung, Zugluft oder Erkältung.
Nebenwirkungen
Bei empfindlicher Haut sollte man auf das Pflaster verzichten und als Nebenwirkung kann in seltenen Fällen eine Überempfindlichkeit der Haut auftreten in Form von Quaddeln oder Bläschenbildung. Der Arzneiliche Bestandteil ist Nonivamid und wer darauf allergisch reagiert, sollte von dem Pflaster absehen.
Fazit
Ich habe das Pflaster jetzt etwa eine Stunde auf dem Rücken kleben und ich merke, wie die Schmerzen deutlich abnehmen. Etwas unangenehm empfinde ich mittlerweile die Hitze, aber die muß ja nunmal sein, sonst könnte es nicht wirken. Wer allerdings stark drauf reagiert, sollte es nicht nehmen. Noch kann ich es allerdings aushalten und werde tapfer durchhalten, denn ich ertrage lieber die Wärme, als die Schmerzen. Auch sind die Bewegungen nicht mehr ganz so eingeschränkt und ich kann schon wieder umherlaufen, ohne das mir die Beine und das Kreuz so weh tun.
Ich kann das Pflaster wirklich empfehlen. Denn mit wenig bis gar keinen Aufwand hat meine die Schmerzen schnell im Griff und das ist das, was zählt. Natürlich ersetzt so ein Pflaster keinen Artz, aber helfen kann man sich damit sehr gut. weiterlesen schließen -
Aids
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Was ist Aids :
Der Begriff AIDS steht für eine erworbene Abwehrschwäche des Körpers.
Diese Abwehrschwäche wird durch das Immunschwächevirus HIV verursacht.
Dieses Virus hat die Fähigkeit, bestimmte Zellen anzugreifen, die für die körpereigene Abwehr von Krankheitserregern zuständig ist.
Das Virus dringt in die Zellen ein und zwingt sie dazu, neue Viren zu produzieren. Diese Zellen können ihre Abwehrfunktion nicht mehr ausfüllen und gehen zugrunde.
Irgendwann, bei uns in Deutschland nach durchschnittlich 10 Jahren, ist das Immunsystem der Übermacht der Viren nicht mehr gewachsen und bricht zusammen.
Wie bekommt man Aids :
Ungeschützter Geschlechtsverkehr ...
...ist nach wie vor der Hauptübertragungsweg des HI-Virus.
Schon ein einziger ungeschützter Kontakt kann zur Infektion führen
Neuere Untersuchungen zeigen, dass kurz nach der Infektion die Ansteckungsgefahr für den Partner/die Partnerin besonders hoch ist, also genau in dem Zeitraum, in dem eine Infektion mit dem HI-Virus noch nicht durch den HIV-Test nachgewiesen werden kann.
D.h. dass Dein(e) Partner(in) vielleicht selber noch gar nicht wissen kann, dass er/sie infiziert ist!
HI-Viren im Samen oder in der Scheidenflüssigkeit brauchen nicht unbedingt offene Wunden, um in den Körper zu gelangen, auch die Schleimhäute sind Eintrittspforten für das Virus. Geschlechtskrankheiten oder Verletzungen erhöhen die Gefahr einer Ansteckung.
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Oralverkehr
Auch über die Mundschleimhaut können Viren aus dem Sperma oder dem Scheidensekret übertragen werden, das Risiko wird jedoch als gering eingeschätzt. Hier gilt: es ist immer der/die Aktive der das höhere Risiko trägt, d.h. derjenige, der Samen oder Scheidenflüssigkeit mit dem Mund aufnimmt. Um zu verhindern, dass Sperma in den Mund gelangt, sollte am besten ein Kondom benutzt werden.
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Analverkehr
Bei ungeschütztem Analverkehr (Darmverkehr) besteht ein hohes Infektionsrisiko. Hierbei kommt es besonders leicht zu Verletzungen der sehr empfindlichen Darmschleimhaut, die eine Ansteckung begünstigen. Beide Partner sind gefährdet, der/die Passive jedoch wesentlich höher. Es sollten auf jeden Fall Kondome (für den Analverkehr gibt es speziell starke Kondome) und ausreichend fettfreie Gleitcreme (z. B. KY-Gel) verwendet werden.
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Fixen
Gemeinsamer Gebrauch von Spritzen und Nadeln beim Fixen birgt ein sehr hohes Infektionsrisiko. Deshalb: jedes Mal eine sterile Spritze und den eigenen Löffel verwenden und nicht untereinander weitergeben.
Petting
Die Haut des Menschen hat im Gegensatz zur Schleimhaut eine schützende Hornschicht. Es müssen offene Verletzungen vorliegen, damit Krankheitserreger eindringen können. Das gilt auch für das HI-Virus. Daher ist Petting eine sexuelle Spielart, die Du unbeschwert mit Deinem Partner genießen kannst. Zärtlichkeiten, Streicheln, Umarmen, Massagen, gemeinsam erlebte Selbstbefriedigung ... es gibt viele sichere Möglichkeiten, miteinander Spaß zu haben und sich gegenseitig kennenzulernen. Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
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Küssen
Eine HIV-Übertragung durch intensives Küssen, auch Zungenküssen, wurde bisher nicht beobachtet. Die Anzahl von Viren im Speichel eines HIV-positiven Menschen ist - wenn überhaupt messbar - so gering, dass sie für eine Übertragung der Infektion nicht ausreicht. Auch hat der eigene Speichel Viren- und bakterienabtötende Wirkung. Küssen kommt daher als Übertragungsweg nur theoretisch in Betracht.
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Soziale Kontakte
Bei normalen sozialen Kontakten besteht keine Ansteckungsgefahr. Mittlerweile wurden international mehrere hundert Familien mit einem infizierten Familienmitglied beobachtet. Dabei kam es trotz zum Teil sehr schlechter hygienischer Bedingungen nicht zur Infektion anderer Familienmitglieder (Ausnahme: Geschlechtspartner).
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Eine Infektion mit dem HI-Virus ist also nicht möglich:
• durch die gemeinsame Benutzung von Toiletten mit HIV-positiven Menschen,
• durch die Pflege von Menschen, die an AIDS erkrankt sind,
• durch den gemeinsamen Gebrauch von Geschirr, Besteck, Gläsern, Wäsche etc.,
• durch den gemeinsamen Genus von Früchten und anderen Esswaren,
• durch Händeschütteln, Umarmen, Streicheln, Massieren und Küssen,
• durch Tränen,
• durch Husten und Niesen,
• durch Insektenstiche und Haustiere,
• durch Anfassen von Türklinken, Telefonhörern, Lichtschaltern usw.,
• in der Schule oder im Kindergarten, auch wenn HIV-positive Kinder diese/n besuchen,
• im Schwimmbad, in der Sauna oder beim Duschen,
• beim Friseur oder im Kosmetiksalon,
• beim Tätowieren, Ohrlochstechen, bei der Akupunktur usw., sofern die dabei üblichen
..Desinfektionsmaßnahmen und Hygieneregeln beachtet werden,
• durch irgendeine Art von Geschlechtsverkehr, sofern er geschützt stattfindet.
Der Aidstest :
Ein HIV-Test darf nur mit Deinem Einverständnis durchgeführt werden. Lass Dich vorher gut beraten und das Ergebnis in einem persönlichen Gespräch mitteilen.
Eine Ansteckung mit dem HI-Virus lässt sich bei den meisten Menschen erst nach 3 Monaten sicher nachweisen.
Ein kürzerer Abstand nach einer möglichen Infektion kann zu einem falschen negativen Ergebnis führen!
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In einer ärztlichen Praxis:
Zur Aufklärung von Krankheitsursachen auf Kosten der Krankenkassen (mit anonymisierten Krankenschein).
Wenn Du zur Aufklärung früherer Risiken auf eigenen Wunsch einen Test durchführen lassen möchtest liegen die Kosten bei ca. 60,-- bis 80,-- DM.
Der Arzt, sowie das ärztliche Personal unterliegt einer strengen Schweigepflicht, also keine Angst die Sprache einmal auf so einen Test zu bringen!!!
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Beim Gesundheitsamt:
Die meisten deutschen Gesundheitsämter bieten den Test anonym, kostengünstig, manchmal sogar kostenlos an.
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AIDS-Beratungsstellen:
Einige Beratungsstellen bieten die Durchführung des Testes an. Auf jeden Fall kann man sich dort auch telefonisch beraten lassen. Adressen und/oder Telefonnummern erfährst Du beim Gesundheitsamt oder aus dem Telefonbuch.
Ich selber denke das man sich in der heutigen Zeit wirklich schützen sollte.Man kann nicht vorsichtig genug sein und vielleicht sollte man einfach mal mit dem Partner zusammen sollch einen Test machen damit man sich wirklich sicher sein kann.
Ich hoffe das es genug Informationen sind.Bevor mir jemand nachsagt ich hätte den Text geklaut,sage ich euch gleich das ich die Informationen aus dem Internet habe.
Gruss Nadine
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-06 12:03:10 mit dem Titel Angst
Angst, allgemein eine Stimmung oder ein Gefühl der Beengtheit, Beklemmung und Bedrohung vor einer drohenden Gefahr, die mit einer Verminderung oder Aufhebung der willens- und verstandesmäßigen Steuerung der eigenen Persönlichkeit einhergeht.
Aus heutiger Sicht wird der Angst ein vielschichtiger Rahmen zugewiesen, der von der konkreten Furcht vor einem bestimmten Gegenstand bis hin zur gegenstandslosen Lebens-, Existenz- und Weltangst reicht. Die individuell unterschiedliche Anfälligkeit für Angstgefühle wird in der Psychologie als Angstneigung definiert. Diese kann, wie andere Persönlichkeitsmerkmale auch, in Fragebögen erfasst und ausgewertet werden. Das zentrale Merkmal der Angst ist ein intensives seelisches Unbehagen, das Gefühl, dass man zukünftige Ereignisse nicht bewältigen kann. Die betreffende Person neigt dazu, sich nur auf die Gegenwart und nur auf die Erledigung einer Aufgabe zu konzentrieren.
Körperliche Symptome :
Körperliche Symptome der Angst sind z. B. Muskelanspannung, schwitzende Handinnenflächen, nervöse Magenbeschwerden, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühle, Schlafstörungen, geistige Blockierung und Herzklopfen. Extreme Angstreaktionen können auch Zittern sowie der plötzliche Kontrollverlust über die Ausscheidungsfunktionen sein. Nach Jeffrey A. Gray sind insbesondere Anzeichen einer bevorstehenden Bestrafung und Frustration Auslöser für Angst. G. Mandler weist zudem auf den kognitiven Aspekt der Angst (siehe kognitive Psychologie) hin, wonach im Mittelpunkt die subjektive Einschätzung steht, der konkreten Situation machtlos ausgeliefert zu sein.
Tatsächlich wurden bis ins späte 19. Jahrhundert die Symptome extremer Angst regelmäßig für Herz- oder Atembeschwerden gehalten. Zu jener Zeit erkannte Sigmund Freud die Angstneurose erstmals als eigenständige Diagnose. Freud glaubte, das Gefühl der Angst trete immer dann auf, wenn das Verhalten einer Person infolge (seiner Ansicht nach instinktgesteuerter) aggressiver oder sexueller Triebe gesellschaftlich nicht akzeptabel sei; die Angst fungiere dann als Auslöser für eine Abwehrreaktion, um diese Triebe zu unterdrücken oder in andere Bahnen zu lenken. Wenn die unbewussten Abwehrmanöver keinen Erfolg hätten, erfolge eine neurotische Angstreaktion. Auf Freud basiert auch die Unterscheidung zwischen Realangst (als angemessene Reaktion auf eine tatsächlich vorhandene Gefahr) und neurotischer Angst (die scheinbar grundlos und unangemessen ist). Letztere hat ihre Ursache demnach in unbewusst empfundenen seelischen Verletzungen (Traumata) und unbewältigten Konflikten.
Die Lerntheoretiker des Behaviorismus sahen die Angst in einem anderen Licht. In Experimenten wurde festgestellt, dass Angst erlernt wird, wenn das angeborene Gefühl der Furcht zusammen mit zuvor als neutral empfundenen Objekten oder Situationen auftritt (Konditionierung). Gewisse Berühmtheit erlangte eine Versuchsanordnung (experimentell erzeugte Angstneurose), bei der ein Kleinkind gleichzeitig mit der Präsentation eines (eigentlich als niedlich empfundenen) weißen Kaninchens einem schmerzhaft schrillen Ton ausgesetzt wurde. Die Angst vor dem lauten Ton übertrug sich unweigerlich auf das Kaninchen, es war damit „angstbesetzt". Weitere Erfahrungen zeigten, dass auf diese Weise erlernte Ängste nur schwer aus dem Bewusstsein zu löschen sind und sich außerdem auf ähnliche Objekte (in diesem Fall alles was weiß und flauschig ist) ausweiten können. Unbestimmte Ängste haben demnach oft ihre Wurzel in derartigen Schlüsselerlebnissen. Die Folge solcher Phobien sind oft mehr oder minder erfolgreiche Vermeidungsstrategien (bei Angst vor Hunden z. B. das Wechseln der Straßenseite), die allerdings zu einer weiteren Verstärkung der Angst und zu bedeutsamen Einschränkungen der Lebensqualität führen können: Im Extremfall wagt sich ein Betroffener überhaupt nicht mehr aus dem Haus. Nicht zuletzt deshalb sind Phobien behandlungsbedürftig (Verhaltenstherapie).
Psychiater unterscheiden mehrere Geistesstörungen, bei denen Angst das Hauptsymptom ist, z. B. Panikattacken und allgemeine Angststörungen. Panikattacken treten vorübergehend auf, während allgemeine Angststörungen eher chronischer Natur sind. Angststörungen gehören zu den verbreitetsten seelischen Störungen in westlichen Ländern und sind die häufigste seelische Störung in den Vereinigten Staaten, wo sie fast 4 Prozent der Bevölkerung treffen. Es gibt Hinweise darauf, dass Angehörige entsprechend vorbelasteter Familien besonders anfällig für solche Störungen sind. Bewusstseinsbeeinflussende Medikamente, Psychotherapie, Verhaltensmodifikation und Therapien aus dem Bereich der Komplementärmedizin, wie Entspannungstraining, werden allein oder kombiniert zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt.
Ich selber habe starke Angstzustände wenn ich eine Prüfung habe.Ich merke das besonderst beim Auto fahren.Ich bin vor zwei Wochen in der Fahrprüfung durchgefallen.Ich war wie gelehmt,ich habe einfach nur grade aus geguckt und fast nichts gemacht.Am Freitag ist die nächste.
Ich habe die Informationen aus dem Internet,dort kann man sich auch über Therapien zu Angst informieren.
Gruss Nadine weiterlesen schließen -
Die Animagic: Alle Jahre wieder ein Erlebnis!
Pro:
einfach schön, mit gleichgesinnten Fans zusammen zu sein.
Kontra:
der Preis... =(
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich mal über die Animagic in Koblenz schreiben. Die Animagic ist eine Messe, die sich ausschließlich mit den Bereichen Anime/Manga, Games und der japanischen Kultur beschäftigt.
Was ist Anime/Manga?
Zunächst will ich einmal erklären, was Anime/Manga eigentlich ist, damit man sich etwas unter diesen Begriffen vostellen kann. Unter dem Begriff Anime fasst man allgemein Animationsfilme aus Japan zusammen. Unter dem Begriff Manga versteht man Comics aus Japan. Diese werden auch hier in Deutschland von hinten nach vorne gelesen, was ich für sehr gut halte, da sonst ein Stück der japanischen Kultur verloren gehen würde.
Koblenz und Anime Fans:
Die Animagic findet einmal im Jahr an einem Wochenende in Koblenz statt. Also von Freitag bis Sonntag. Von diesem Zeitpunkt an ist Koblenz voll lauter Anime und Manga Fans in Kostümen ihrer Lieblinge. Aber auch sonst lohnt es sich für einen Anime Fan, Koblenz ein bisschen zu erkunden, denn man findet auch ein paar gute Comic Shops, bei denen man Merchandise zum größten Teil günstiger kriegt, als auf der Animagic selbst. Eine Unterkunft in Koblenz sollte man jedoch sehr frühzeitig planen. Besonders die Jugendherrberge ist schon mindestens 6 Monate vor der Animagic komplett ausgebucht. Bei Hotels hat man eventuell auch noch in einem knapperen Zeitraum eine Chance, wenn sie nicht gerade sehr nah an der Halle liegen, wie z.B. das Mercure Hotel.
Das Programm:
Das Programm der Animagic ist sehr vielseitig und ich denke, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. In unzähligen Videoräumen kann man sich Animes ansehen. Wer zudem noch einen Kinopass gekauft hat, der kann sich die neuesten Animes in einem Kino ansehen, welchen extra zur Zeit der Animagic ein Sonderprogramm spielt. Aber ehrlich gesagt komme ich fast nie dazu, mir Animes anzusehen, denn es gibt auch sonst sehr viel zu entdecken. Die vielen Bühnenshows halte ich für sehr interessant. Dort gibt es zum Beispiel Tanzgruppen (Tsuki no Senshi usw) Gesanggruppen die auf japanisch singen und Theaterstücke. Doch das absolute Highlight ist wohl das Cosplay.
Cosplay:
Der Begriff Cosplay bedeutet soviel wie Kostümwettbewerb. Dort treten verkleidete Anime Fans meist mit einer kleinen Bühnenshow auf. Es gibt einmal das Einzelcosplay (1-2 Personen) und dann noch das Gruppencosplay. Hierbei entscheidet jeweils eine Jüry von japanischen Prominenten über den Sieger. Jedoch gibt es seit 2002 eine andere Regelung. Die 15 Besten erhalten je den selben Preis, und dann gibt es nocheinmal extra Preise von den japanischen Prominenten an ihren persönlichen Liebling. Alles in Allem ist das Cosplay wirklich schön anzusehen und sehr lustig.
Der Händlerraum:
Für jeden Anime und Manga Fan ist auch der Händlerraum ein Grund um zur Animagic zu fahren. Denn dort findet man die neuesten Dinge und Dinge von denen man dachte, dass man sie sowieso nie finden wird. So geht es mir zumindest immer. Das Blöde ist nur, dass die Händler die Unwissenheit vieler Besucher ausnutzen und die Ware zu viel zu hohen Preisen verkaufen. (Es gibt da wirklich Internetshops die sehr viel billiger sind!!) Deswegen kann ich nur davon abraten, dort groß einzukaufen. Besonders der Stand des Bookstore Nippon ist sehr teuer. Aber wenn man sich etwas genauer umsieht, dann kann man besonders im Bereich Merchandise an ein paar gute Schnäppchen kommen.
Games:
Auf der Animagic findet man mehrer Räume, in denen man nach Herzenslust spielen kann. An Konsolenspielen ist da sehr viel vorhanden. Die Spiele kann man natürlich auch direkt vor Ort kaufen. Auch solche Spiele wie Dance Dance Revolution können gespielt werden, was sehr viel Spaß macht.
Essen und Trinken:
In der Halle findet man einen kleinen Imbiss-Stand, bei dem man Getränke und verschiedene Brötchen kaufen kann. Leider ist auch dieser sehr teuer und da es meißtens an Animagic Terminen noch sehr heiß ist, kann ich nur empfehlen, seine eigenen Getränke mitzunehmen, denn da zahlt man locker 2.50 für eine kleine Flasche. Aber ansonsten gibt es ja auch noch Mc Donalts am Hauptbahnhof.
Ausserdem gab es dieses Jahr noch Sushi und co aber damit habe ich mich nicht so befasst, da ich kein großer Fan von Sushi bin. Ist halt etwas gewöhnungsbedürtig.
Sonstige Programmpunkte:
Ansonsten bieten die Animagic noch einen Karaoke Wettbewerb, Eine Versteigerung, Die Eröffnungs und die Abschlussfeier. Natürlich sind auch immer wieder besondere Ehrengäste geladen, die dann Interviews geben und auftreten. Ausserdem gab es eine J-Rock Party, was ich ebenfalls sehr positiv fand.
Gesamtwertung:
Alles in Allem ist die Animagic sehr lohnenswert und ich lasse kein Mal aus. Das einzige was wirklich negativ ins Gewicht fällt sind die Eintrittspreise von rund 50 Euro für das ganze Wochenende, die sehr teueren Händler und die Gastronomie im inneren der Messe und das Problem, einen halbwegs günstigen Schlafplatz zu finden.
Ich hoffe, euch einen guten Einblick in den Ablauf der Animagic gegeben zu haben.
Dankesehr fürs Lesen!
Lockheart weiterlesen schließen -
Nur nicht feucht werden / alles Tee 2.Teil
29.10.2002, 21:38 Uhr von
jozeil
Aus Österreich da komm ich her, ich sage euch es schneit nicht mehr. Das Wetter spielt total verr...Pro:
Ist durch Wissen nicht mehr schwer!
Kontra:
Anscheinend wissen es viele nicht!
Empfehlung:
Nein
2 von 4
In meinem vorangegangenen Bericht hab ich euch über die Zubereitung berichtet. Dabei habe ich auch die unterschiedlichen Qualitätsstufen kurz erwähnt. Hier findet ihr nun die auf den Packungen und im Handel angeführten Bezeichnugen, die die Qualität wiederspiegeln. Um das Soll der Kategorie zu erfüllen, bleibt dann natürlich auch die Aufbewahrung und Lagerung von Tee nicht im Abseits stehen, damit euch die Aromastoffe des gekauften Tees nicht flöten gehen.
Als kleine Zusatzinfo erlaube ich mir auch, die einzelnen Hauptanbaugebiete und deren Produkte kurz zu erwähnen.
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Richtige Lagerung
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Wie schon einmal erwähnt, verabscheue ich Beuteltee, da dieser in Geschmack und Aroma doch sehr zu wünschen übrig lässt.
Der richtige Umgang mit Tee beginnt eigentlich schon beim Kauf, da hier bereits eine Vorauswahl getroffen werden sollte. So bringt euch die beste Lagerung zu Hause nichts mehr, wenn eure Sorte schon im Teeladen falsch gelagert wurde und die Aromastoffe schon ausgeraucht sind.
Des Weiteren solltet ihr das Produkt der Begierde nie in zu großen Mengen einkaufen. Ich kaufe höchsten 50 g oder weniger. Zwar muss ich so öfter für Nachschub sorgen, habe aber immer die Garantie, frischen Tee im Haus zu haben.
Befindet sich dann das Päckchen in den eigenen Mauern, so solltet ihr dieses gleich mal aufreißen und sofort in dafür vorgesehene luftdicht schließende Behälter umfüllen. Am besten eignen sich hier wohl die jedermann bekannten Blechdöschen, oder noch schöner, Porzellandöschen, die ihr, wenn noch nicht vorhanden, billig mit den verschiedensten Aufdrucken im Teeladen erwerben könnt.
Diese sollten auch wirklich nur für Tee benützt werden, oder würdet ihr euren Kaffee in eine Dose füllen, wo zuvor noch Kräuter oder Ähnliches ihr Aroma abgegeben haben und somit das Pulver versauen.
Neben der trockenen Lagerung ist es auch wichtig, den Tee kühl und dunkel aufzubewahren. Dunkel ist es ja in den Döschen automatisch, sobald ihr diese verschließt. Bei der richtigen Lagertemperatur hab ich allerdings schon viel gesehen. Die Döschen stehen auf dem Sims des Ofenabzuges, dem Kamin oder im Regal über dem Herd. Falsch, denn so verliert er sein Aroma mit der Zeit total.
Mein Kredo lautet also, ihn möglichst weit weg von Wärmequellen zu stellen. Die schmucken Dosen sehen nämlich auch im Regal des Schlafzimmerschranks schön aus, wo es ja meist schön kühl ist. Also ein geeigneter Platz für eure Köstlichkeit.
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Zusatzinfo
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Um euch die Auswahl zu erleichtern, was ihr denn nun, wohl gemerkt in kleiner Menge, kaufen sollt, will ich euch hier mal die verschiedenen Qualitätskritärien aufzeigen.
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Ist Tee gleich Tee?
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Ja und nein. Grundsätzlich stammt jede Teesorte von ein und derselben Pflanze. Der in den Tropen wachsende und zur Pflanzenfamilie „Theaceae“ gehörende Strauch liefert in allen Anbauländern den Tee, der nur durch Qualitätsunterschiede, sprich dem Erntezeitpunkt und den botanischen Begebenheiten, unterschieden wird.
Daraus ergibt sich auch, dass Kräutertee eigentlich kein Tee, sonder ein Auszug von Kräutern oder Heilpflanzen ist. Genauso verhält es sich auch mit den im Handel erhältlichen Früchte „Tees“, die ebenfalls nur als Auszug der Aromastoffe bei Teeliebhabern wie mir durchgehen kann.
Es mag zwar bei all den Angebotenen unterschiedlichen Grünen und Schwarzen Teesorten der Glaube aufkommen, dass es unterschiedlich Arten von Teepflanzen gibt, dies ist jedoch nicht der Fall, da sich für den Geschmack nur das Ernteverfahren und das Anbaugebiet verantwortlich zeigen.
Auch der Name wird ausschließlich durch sein Anbaugebiet bestimmt. So entscheidet letzt endlich die angewandte Methode der Verarbeitung (Fermentierung), ob er als Grüner, Schwarzer oder Oolong Tee im Handel landet.
Hergestellt wird Tee, das weiß wohl ein jeder, aus getrockneten und behandelten Blättern und Knospen. Für ein intensiveres Aroma werden die Sträucher das ganze Jahr über auf eine bestimmte Größe zurückgeschnitten, da so eine gute und gleichmäßigere Qualität erreicht werden kann.
So ist also Tee gleich Tee, aber doch nicht alles Tee, was unter Tee im Handel zu erwerben ist.
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Welche Qualität ist die Beste
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Bei diesem Punkt ist es schwer zu sagen, welcher denn nun wirklich der Bessere ist. Je nach der individuellen Geschmacksempfindung hat jeder Mensch seinen eigenen Lieblingstee. Auf jeden Fall aber ist für einen richtigen Genuss der offen angebotene Tee dem Selbigem im Beutel vorzuziehen.
Eine grobe Einstufung erfolgt durch die Bezeichnungen Pekoes Tea, bei dem es sich um das ganze Blatt handelt und mit „P“ auf der Verpackung gekennzeichnet ist, und dem Broken Tea, der wie der Name schon sagt, aus gebrochenen und zerkleinerten Teeblättern besteht und mit „B“ abgekürzt wird.
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Die Qualitätsstufen
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Diese werden dann je nach Qualität und den verschiedenen Blattgraden in genaueren Abstufungen und Handelsbezeichnungen unterteilt.
Schwarztee Kennzeichnung bei ganzen Blättern
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Am Anfang sei hier gleich einmal gesagt, dass die ausgeschriebenen Bezeichnungen nur sehr selten auf der Verpackung zu finden sind. Abgekürzt sind sie aber immer aufgedruckt, wobei hier der erste Buchstabe jedes Wortes genommen wird.
Der PEKOE besteht aus kurzen, dicken Blättern, die zumeist eine weiße Behaarung auf der Unterseite aufweisen.
ORANGE PEKOE bezeichnet einen großen Blatt Tee mit 1,5 – 2 cm Länge, bei dem die Rippen noch zu erkennen sind und der mit Stiel angeboten wird. Orange steht für königlich, was diesem Tee eine hohe Qualität zuschreibt.
Der FLOWERY ORANGE PEKOE besticht durch seine Qualität, die er dank den feinen und noch jungen zarten Blättern von 1,5 – 2 mm Größe erreicht.
GOLDEN FLOWERY ORANGE PEKOE weist eine besonders feine Blattqualität auf, die durch die Gold schimmernden Blattspitzen ein noch milderes Aroma erfahren.
Eine Mischung aus goldenen und weißen Blättern stellt der TIPPY GOLDEN FLOWERY ORANGE PEKOE dar, der so einen besonders hohen Anteil an Tips (Blattbezeichnung) aufweist.
FINEST TIPPY GOLDEN FLOWERY ORANGE PEKOE bezeichnet ein absolutes Top-Produkt, das durch seine feinsten und gleichmäßigen Blätter fast nicht mehr zu toppen ist.
Fast schon am Ende gibt es noch den FINEST TIPPY GOLDEN FLOWERY ORANGE PEKOE 1, wobei die 1 hier für eine noch bessere Qualität als beim Vorgänger steht.
Vorerst fehlt aber dann noch der SPEZIAL FINEST TIPPY GOLDEN FLOWERY ORANGE PEKOE, der schon nur noch schwer zu toppen ist, aber trotzdem noch eine Steigerung erfahren kann.
Der absolute Knüller unter den Schwarztees und wohl mehr für große Brieftaschen ist schlussendlich der SPEZIAL FINEST TIPPY GOLDEN FLOWERY ORANGE PEKOE 1, der die aller beste Qualität des Tees verkörpert und somit eine wahre Gaumenfreude darstellt.
Schwarztee Kennzeichnung bei gebrochenen Blättern
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Auch hier sind die oben genannten Bezeichnungen gültig oder ähnlich. Der größte und wohl auch augenscheinlichste Unterschied der Benennung ist hier aber wohl die Kennzeichnung B, welche für das Broken steht.
Der größte Unterschied zwischen ganzen und gebrochenen Blättern liegt aber wohl darin, dass Broken Tea durch die größere Angriffsfläche, den er Wasser bietet, kräftiger und intensiver schmeckt und dem Blatt mehr Inhaltsstoffe entzogen werden können.
Weitere Qualitätsmerkmale
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Des Weiteren sind noch einige Fachbezeichnungen im Handel auffällig. So gibt es, da noch HIGH oder LOW GROWN, die die Höhenlage des Anbaugebietes wiederspiegeln. So liegen High Grown Teas mindestens 1300 Meter über dem Meeresspiegel während sich Low Grown eben darunter befinden. Hier gilt jedoch, dass Tees aus höheren Lagen durch eine bessere und feinere Qualität der Vorzug gegeben werden sollte.
Auch der Erntezeitpunkt ist bei guten Sorten zu erkennen. Unterteilt wird dieser in FIRST FLUSCH (gepflückt außerhalb der Regenzeit im Frühling mit frischem, zartem, feinem und mild blumigem Aroma); INBETWEEN (zwischen Frühling und Sommer mit fruchtigem Geschmack); SECOND FLUSH (kräftiger Tee aus der Sommerpflückung mit bester Qualität) und AUTUMNALS FLUSH (der Kräftigste im Herbst gepflückt und somit auch die letzte Pflückung)
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Und wer liefert uns den Tee?
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Die Teepflanze ist bei ihrer Kultivierung was Temperatur, Niederschlag, Boden und Luftfeuchtigkeit angeht sehr anspruchsvoll. Dies alles spielt eine entscheidende Rolle in der Qualität des Tees, wobei er diese Bedingungen besonders in Äquatornähe vorfindet, wo auch die besten und teuersten Teesorten angebaut werden.
Daher haben diese Länder auch die größten Anbaugebiete und einen hohen Teekonsum zu verzeichnen.
Aus S Ü D A M E R I K A stammt z. B. der Mate-Tee, der seit kurzem auch bei uns immer berühmter wird. Die koffeinhaltigen Blätter werden vom Matestrauch geerntet und anschließend wie Schwarzer oder Grüner Tee weiterverarbeitet. Getrunken wird er der in der Wirkung gleiche Tee traditionell mit einem Strohhalm. Bei der Zubereitung wird vorab 2/3 Tee mit 1/3 kaltem Wasser aufgegossen, welches nach kurzer Ziehpause durch heißes Wasser ersetzt wird. So entzieht man den Blättern den bitteren Geschmack.
Rotbuschtee sowie Honeybuschtee werden in A F R I K A geerntet. Der von einer teeähnlichen Pflanze gepflückte Tee ist im Gegensatz zu Schwarzem koffeinfrei und zudem bitter. Im Heimatland gilt er wegen des weichen Geschmacks als Volksgetränke, welche kalt oder warm, mit oder ohne Milch immer und überall getrunken wird.
Der qualitativ beste Tee schlechthin kommt aus D A R J E E L I N G , der durch einen milden, leicht blumig anmutenden und frischen Geschmack an Qualität und Preis nicht mehr zu überbieten ist. Nur der Second Flush kann bei guter Ernte den Darjeeling noch übertreffen.
Aus dem H I M A L A Y A kommt ein ähnlich guter Tee wie oben genannter. Der Geschmack ist ebenfalls mit dem Darjeeling gleichzusetzen und auch der Preis liegt in derselben Kategorie.
Etwas würziger als Darjeeling Tee, mit höchster Qualität bei der Sommerpflückung gehört auch der A S S A M zu den besten Teesorten der Welt.
Aus S R I L A N K A ereilt uns der wohl bekannteste, der CEYLON, welcher ein für ihn typisches Lemonaroma aufweist. Dabei unterscheidet man je nach Höhenlage der Plantagen zwischen den Sorten Low, Medium und High.
Der I N D O N E S I S C H E Java-Tee erreicht die beste Ernte zwischen Juni und Oktober und eher als mittelmäßige Teesorte einzustufen. Sein Aroma ist milder als das des Ceylon-Tee.
Schon seit etwa 5000 Jahren wird Tee in C H I N A getrunken. Hierbei steht der bittere Grüntee im Vordergrund, wobei aber auch schwarze Sorten geerntet werden. Die besten Grünteesorten bilden hier der Oolong und der Gunpower. Eine wahre Spezialität ist hier der Jasmin Tee, wobei jedes einzelne Teeblatt zur Aufnahme des Jasminaromas in eine Jasminblüte eingewickelt wird. Ebenso entstehen auch der Rosen und der Lichee Tee.
In J A P A N hingegen ist nur grüner Tee von Relevanz. In Pulver oder Blätterform ist er auch immer öfter bei uns zu finden und hat sich zum wahren Modegetränk entwickelt. Die Qualität erkennt man an der Farbe der Blätter. Je dunkler sich diese geben, desto besser ist der Geschmack und seine Wirkung.
Zu guter Letzt stellt auch T A I W A N sehr guten, dem Darjeeling Tee ähnlichen Tee her. Der Oolong (Grüner Tee) wird nur sehr leicht vermentiert und erhält so eine blumige, leicht süße und milde Note.
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Zwischenfazit
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Richtig sagen, welcher Tee nun der Beste ist, kann ich euch an dieser Stelle nicht. Dafür sind die persönlichen Vorlieben zu vielseitig. Der eine will in mild und würzig, der Andere wieder etwas herber. Das Aroma hängt zum einen vom Blattgrad, sprich wie fein ist er gebrochen, zum anderen aber auch von der Ziehdauer ab. Somit ist es schwer die ideale Zubereitung für jeden zu vereinheitlichen, da dies ein jeder für sich selber ausfindig machen muss.
Auch die Anbauländer spielen beim Aroma eines Tees eine gewichtige Rolle, da dieser je nach Klima und Bodenbeschaffung sowie der Höhenlage unterschiedliche Mengen an Wirkstoffen aufzuweisen hat.
Im Allgemeinen kann man aber sehr wohl sagen, dass höher gelegene Anbaugebiete auch eine bessere und geschmacklich wertvollere Ernte hervorbringen.
1 von 4: Richtig Zubereitung von Tee
2 von 4: Lagerung, Qualitätsmerkmale und Anbauländer
3 von 4: Verarbeitung und Gesundheitsfaktor.
4 von 4: Geschicht und Zeremonien
Danke euch fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren,
ad rem
euer Jörg
© by Jozeil 10/2002 weiterlesen schließen -
Atemfrische! Hilfe, du stinkst aus dem Hals wie ein Puma!!!
Pro:
Preis
Kontra:
Tonqualität, kurze Lebensdauer, sonst s. Text
Empfehlung:
Nein
Hallo Kegelfreunde und andere Freunde!
Am vorletzten Wochenende, um genauer zu sein am Sonntag, waren wir beim Griechen direkt um die Ecke. Nun, was soll ich sagen, tolles Essen, viel Knoblauch und das Bier schmeckte auch. Nur hatte ich leider nicht an den darauffolgenden Montag gedacht.
Schon morgens als der Wecker klingelte, hatte ich so einen komischen Geschmack auf der Zunge, die wiederum sich pelzig anfühlte. Vom Alkohol konnte es nicht herkommen, da ich nur drei Glas Bier getrunken hatte. Aber die Verbindung Alkohol - Knoblauch, das mußte es sein. Nach dem Zähneputzen ging es mir schon besser. Doch schon nach kurzer Zeit war die Frische im Mund wieder vorbei.
Am Frühstückstisch sagte meine Frau nur ganz trocken zu mir: DU STINKST AUS DEM HALS WIE EIN PUMA !
Das gab mir doch zu denken. Nach dem Frühstück ging ich also schnurstracks in ein Drogeriegeschäft, um mir einen Mundspray zu kaufen. Ich wagte gar nicht, trotz Kaugummi, die Drogistin direkt anzusprechen. Sie schaute mich nur etwas gequält an. Die Drogistin empfahl mir Odol AtemFrisch mit jedem Zisssch, welches ich auch sofort zum Preis von 1,76 Euro kaufte und ausprobierte.
Die Wirkung war verblüffend. Bääh, dachte ich, das Zeug schmeckt ja widerlich. Doch schon nach wenigen Sekunden machte sich in meinem Mund eine angenehme Frische breit.
Den ganzen Knoblauchgeruch konnte dieses Mundspray zwar nicht vollständig überdecken, aber ich fühlte mich sicherer, sehr viel sicherer.
Nun noch zu einigen technischen Daten
- Höhe des Flacons: ca. 8 cm.
- Durchmesser: ca. 2 cm.
- Material: Aluminium, Kappe und Sprühteil aus Plastik.
- Inhalt: 15 ml e.
- Grüner Punkt.
- Farbe: blau (hell und dunkel), mit teilweise gelber Schrift.
- Handhabung: Kappe abnehmen und auf den Sprühknopf in Pfeilrichtung leicht drücken.
An Informationen steht noch folgendes auf dem Spray
Odol AtemFrisch gibt sofort frischen Atem. Immer griffbereit - nach dem Essen oder Rauchen. Umweltfreundliches Pumpsystem. Ohne Treibgas.
Nicht in die Augen sprühen.
Ingredienzen
Aqua, Alcohol, Glycerin, Sorbitol, Aroma, PEG-60 Hydrogenated Castor Oil, Sodium, Saccharin (warum nicht alles in deutsch, das verstehe ich nicht).
Hergestellt von der Firma SmithKline Beecham GmbH & Co. KG, 77815 Brühl.
Fazit
Schon nach wenigen Sekunden tritt die volle Wirkung ein. Diese hält sehr lange an. Somit kann ich diesen Spray nur empfehlen und erhält von mir die volle Punktzahl.
In Zukunft werde diesen Mundspray von Odol immer bei mir haben, allen Geruchsgefahren zum Trotz.
Vielen Dank fürs Lesen und für konstruktive Kommentare.
Viele Grüße kalli46
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-28 16:23:40 mit dem Titel RUHE SANFT - IM MÜLLEIMER (Anrufbeantworter Sanyo)
Hallo Yopi-Freunde!
Wie das Leben so spielt, immer passiert es am Samstag, wenn alle Geschäfte schon geschlossen haben. Was war passiert? Kurz gesagt, am Samstag habe ich meinen Anrufbeantworter zu Grabe getragen, ich meine natürlich fachgerecht entsorgt und in den Behälter für Elektroschrott geworfen. Plötzlich und unerwartet, ohne große Vorankündigung, gab er seinen Geist auf. Er bekam einen Herzinfarkt. Dies meldete sich folgendermaßen an: Urplötzlich und ohne, daß ein Anruf einging, fing er an zu piepen und das digitale Aufnahmeteil krächzte erbärmlich. Ich konnte nur noch schnell den Stecker ziehen.
Da lag er nun vor mir, er, der für mich/uns etliche Jahre mehr oder weniger treue Dienste verrichtet hatte. Abzusehen war das Ableben schon seit einiger Zeit, aber so plötzlich, das war nicht zu erwarten gewesen, da er ja erst gut drei Jahre alt war. Kein Alter für einen Anrufbeantworter. Die schon immer etwas undeutlichen Aufzeichnungen wurden noch undeutlicher und manchmal sprang er sofort an, oder nach dem zweiten Klingelton, wo er doch erst beim fünften Klingeln anspringen sollte.
Um nicht ganz von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, falls ich nicht zu Hause bin, habe ich im Moment mein Zweitgerät (siehe vorherigen Bericht, Actron) als Hauptanrufbeantworter geschaltet. Bevor ich zu meinen detaillierten Erfahrungen und zum Fazit komme, hier die wichtigsten Informationen über das Gerät.
Gerätbeschreibung:
Der schwarze digitale Anrufbeantworter von Sanyo trägt die Modellnummer DigiMemo DAS 410 G. Die Abmessungen sind 16 x 9 x 5 cm. Zum Lieferumfang gehören neben dem Gerät selbst, ein Steckernetzteil, ein Telefonanschlußkabel (5 m Länge) und der Bedienungsanleitung (42 Seiten). Die Bedienelemente, wie Bereitschaftstaste, Wiedergabetaste, Speichertaste, Lautstärkeregler usw. befinden sich unter einer Abdeckplatte, sodaß man nicht, wie z.B. beim Staubwischen, unbewußt und unbemerkt Einstellungen verändern kann.
Leistungsmerkmale:
- außergewöhnlich kompaktes Design
- volldigitaler Sprachspeicher mit 15 Minuten Aufnahmekapazität
- Stimmansage als Bedienhilfe
- verschiedene Ansagefunktionen
- Tages- und Uhrzeitansage
- Info über Nachrichten und Restspeicher
- Aufzeichnung von elektronischen Notizen
- ein- und ausschaltbares Mithören während der Aufzeichnung
- Fernabfrage
- Skipfunktion
- Raumüberwachung per Fernabfrage.
Technische Daten:
Aufnahmespeicherkapazität = 15 Minuten;
Max. Nachrichtenlänge = 30 Sekunden bis 3 Minuten;
Max. Ansagelänge = 60 Sekunden;
Max. Fernabfragedauer = 3 Minuten;
Sprechpausenerkennung = nach 6 Sekunden;
Klingelfrequenzen = 23 bis 54 Hz;
Display = Siebensegmentleuchtanzeige;
Anschluß = TAE-N-Kabel mit Western Stecker.
Meine Erfahrungen:
Nachdem ich damals das Gerät erworben hatte, zu einem Preis von 49,50 DM (heute wären das ca. 25,3 Euro), war es kein Problem, den Anrufbeantworter so zu programmieren, daß es meinen Wünschen entsprach. Auch mehrere Änderungen des Ansagetextes waren kein Problem. So, nun kommen wir zu den Punkten, die mich während der Betriebszeit absolut nicht überzeugt haben. Die Tonqualität war nicht besonders gut. Freunde sagten mir oft, daß man meine Ansage nicht richtig verstanden hätte. Die Stimmansage wurde mit der Zeit ebenfalls immer unverständlicher und ich hatte daran einiges auszusetzen.
Sämtliche Leistungsmerkmale, die ich benutzte, funktionierten aber einwandfrei. Das Bedienungsanleitung-Heft ist gut aufgegliedert. Die einzelnen Funktionen und Einstellmöglichkeiten sind so beschrieben, wie man es von Übersetzungen aus dem japanischen her kennt, nicht besonders effektiv. Ein Installationsvorteil sind nur die Zeichnungen, die einige Funktionsabläufe erklären, besser erklären als in geschriebener Form. Ach ja, gekauft hatte ich dieses Gerät im Media-Markt, ich bin doch nicht blöd! Doch, ich war blöd, denn solch ein Gerät würde ich mir nicht noch einmal zulegen. Da werde ich doch etwas mehr auf Qualität achten und nicht so sehr auf den Preis.
Fazit:
Ich war mit dem Gerät leider nicht zufrieden und werde mit Sicherheit keinen Anrufbeantworter mehr von Sanyo kaufen. Auch die Lebensdauer dieses Geräte von etwas mehr als drei Jahre war erheblich zu kurz geraten. Zum Schluß noch die etwas umgewandelte Media-Markt Reklame: Ich bin doch nicht blöd, nein, ICH WAR SAUBLÖD!!!
So, das war nun meine Abschiedsrede (nicht bei Yopi, nein, nur für das Gerät). Ich bedanke mich fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren, euer kalli46 weiterlesen schließen -
Ärsche und deren Löcher
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wie Ihr ja schon in meinem Beitrag über die Brusthaare festgestellt habt, versuche ich zurzeit Beiträge zu enorm wichtigen Themen zu schreiben. *g*
Wichtig dahingehend, weil sich einem bei längerem Nachdenken doch einige Fragen aufdrängen.
*****
Du blöder Arsch!
Du blödes Arschloch!
Das sind vielleicht Ärsche!
Solche Arschlöcher aber auch!
Mal ganz ehrlich – wer von uns hat das noch nie gedacht, wenn er/sie sich mal über jemanden oder gar mehrere geärgert hat.
So eine Frage nebenbei, etwas vom Thema abweichend.
Warum heißt es eigentlich Arschlöcher und nicht Ärscheloch oder Ärschelöcher? Ich meine, es heißt ja auch Gänsefüßchen und nicht Gansfüßchen. Vielleicht ist ja der ein oder andre hier sprachlich genug bewandert, um mir dies erklären zu können.
Aber nun zurück zum eigentlichen Thema.
Du (blöder/s) Arsch(loch) ist bewiesenermaßen ein häufig verwendetes Schimpfwort. Aber was genau ist an einem Arsch, bzw. einem Arschloch so blöd, dass wir es als Schimpfwort verwenden?
Hat sich jemand von Euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie wichtig so ein Arsch – noch dazu mit Loch ist?
Vielleicht kennt Ihr ja auch den Ausspruch: „Ich glaube, du hast den Arsch offen!“ Dazu könnte ich nur antworten: „Stell dir mal vor, er wäre zu!“
Wenn wir davon ausgehen dass wir mindesten vier Stunden am Tag (bei einer stehenden Tätigkeit) und mindestens 12 Stunden am Tag (acht Stunden Bürozeit, vier Stunden auf der Couch) auf unserem Arsch sitzen, zeigt es sich doch welche wichtige Stellung er bei unserem Körper einnimmt. Denn hätten wir keinen Arsch, worauf würden wir dann sitzen?
Auch die Bezeichnung „fetter Arsch“ für jemanden der dicker ist, wirkt ziemlich diskriminierend. Ich möchte aber nicht wissen, wie viele extrem schlanke Menschen (die den ganzen Tag sitzen müssen), sich nicht wenigstens ab und an etwas mehr Polster an ihrem Arsch wünschen.
Ich fasse also zusammen:
Der Arsch ist wichtig!
Denn man kann auf ihm sitzen, er trägt unser Gewicht und er beschwert sich nicht. Oder habt Ihr schon öfters von Arschschmerzen so wie von Kopf-, Magen- oder Halsschmerzen gehört?
Kommen wir nun zum Arschloch, was meines Erachtens noch wichtiger ist. Denn hätten wir kein Arschloch, würden wir zerplatzen und die ganze – entschuldigt bitte – Scheiße müssten wir auch behalten. Das Arschloch brauchen wir, um uns entleeren zu können. Und durch dieses Entleeren fühlen wir uns gereinigt, befreiter und eventuell auch leichter.
Ich stelle also auch hier fest:
Das Arschloch ist wichtig!
Denn wer nimmt sonst die unangenehme Aufgabe der Entsorgung der Scheiße so ohne weiteres Meckern und Murren in Kauf? Wenn ich da so an etwas längere Sitzungen denke – also ich bin froh, ein Arschloch zu haben.
FAZIT:
Arsch und Arschloch sind wichtig!
Es ist deshalb unlogisch, diese mit dem Adjektiv „blöd“ in Verbindung zu bringen!
Meine Erkenntnis:
Sollte mich als jemand mal als Arsch oder Arschloch betiteln, muss ich ja wohl wichtig für ihn oder sie sein.
Ich denke, wenn wir es schaffen dies so zusehen, dann ärgern wir uns weniger. Ergo, wir werden auch weniger oft so genannt. Denn mal ganz ehrlich: Wer, von denen die uns nicht mögen, würde schon zugeben wollen, dass wir wichtig sind?
Des Weiteren würden wir selbst auch weniger oft auf diese Schimpfwörter zurückgreifen und somit nicht mehr alles Unwichtige zu wichtig nehmen.
So, nun hoffe ich zu einer konstruktiven Diskussion angeregt zu haben. weiterlesen schließen -
Frischer Duft, aber bitte dezent, danke
Pro:
sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, manches Schnäppchen möglich
Kontra:
Angebot zu knapp, Jagdszenen im Supermarkt, der Hype wird zu sehr gefördert
Empfehlung:
Nein
Unangenehme Düfte sind einfach störend und je kleiner der Raum, als desto störender werden sie empfunden, zumindest von mir, aber ich denke, da stehe ich nicht alleine.
Da ja nun selbst die größten Fahrzeuge recht kleine Räume mit einem recht geringen Luftvolumen sind, so verbreiten sich hier diese Gerüche doch sehr schnell und sind meist auch recht hartnäckig.
Ob es jetzt der Geruch kalten Zigarettenrauches ist, obwohl ich selbst Raucher bin und auch im Auto rauche, ja logisch irgendwo muß der Geruch mal kaltem Zigarettenrauch ja auch herkommen, aber es kann auch mal der Geruch nach feuchtem Hund sein, jeder der einen vierbeinigen Freund als Begleiter hat, weiß sicherlich wovon ich spreche, auch wenn man ihn noch so lieb hat, aber auch das absolut aufdringliche Parfüm einer Mitfahrerin oder das eher nach Iltis riechende ecklige Rasierwasser eines Mitfahrers könne diese Geruchsattacke auslösen.
Hier tut schnell Abhilfe Not, und nachdem ich es bis vor kurzen mit Wunderbäumen bekämpft habe und eigentlich auch ganz zufrieden war, wenn nicht gerade ein Beifahrer mal wieder meinte man müsse den doch ganz auspacken, woraufhin man dann regelmäßig keine Luft mehr bekam, das Bäumchen entsorgen und ein neues besorgen mußte, bin ich vor kurzen auf Ambi-pur Car gestoßen und habe ja auch schon über den Duft Vanille berichtet.
Da ich nicht voraussetze, daß Ihr den jetzt alle gelesen habt, Euch aber auch nicht auffordern will, diesen jetzt extra zu lesen, weil ich es eigentlich doof finde, wenn man erst drei andere Beiträge lesen muß, um den eigentlichen zu verstehen, beschreibe ich zunächst noch einmal das Produkt und dann die Duftnote.
Also Ambi-pur Car besteht aus zwei Teilen, einem sogenannten Dispenser aus Kunststoff, den man an der Lüftung des Fahrzeuges anbrigt und der sich dort mit Metallklemmen festhält, aber auch problemlos wieder entfernen läßt und einem Glasbehälter mit dem eigentlichen Duftstoff.
Im Handen bekommt man sowohl Komplettsets, also Dispenser und Diftfläschchen für etwa 4 - 5 Euro und auch Duftfläschchen extra zum Nachkaufen für etwa 2 bis 2,50 Euro, also eigentlich eine praktische Sache im Hinblick auf den Umweltschutz, die aber relativiert wird durch die recht umfangreiche und meiner Meinung nach überdimensionierte Verpackung.
Die Menge des Duftes kann man zum einen am Dispenser durch Drehen einstellen, aber natürlich die Lüftung selbst, d. h. ist das Gebläse auf einer höheren Stufe aktiv, wird natürlich auch mehr Duft abgegeben.
Ich denke das reicht zur Beschreibung, also nun zum Duft selbst. Durch die Kopplung mit der Lüftung verteilt sich dieser sehr schnell und auch im gesamten Fahrzeug und meines ist relativ groß, da es so eine Art Jeep ist, also geländegängiger Kombi, also auf jeden Fall im Vergleich zu einem Mini eher als riesig zu bezeichnen.
Der Duft ist zwar nicht genau definierbar, also man könnte jetzt nicht sagen, das riecht hiernach oder danach, aber der Duft ist frisch und herb zugleich, wirkt überhaupt nicht aufdringlich und ist auch dauerhaft zu ertragen und bekämpft auch direkt neu auftretende Gerüche, also wenn man frisch raucht.
Der Duftstoff reicht bei meinem Fahrzeug und meiner Dosierung etwa sechs Wochen, aber das ist natürlich unterschiedlich und deshalb nur ein Anhaltspunkt. Über die Inhaltsstoffe kann ich Euch leider nichts berichten, weil sie auf der Verpackung nicht angegeben sind, also offenbar geheim, was ich in der heutigen Zeit nicht so toll finde, denn man sollte doch schon alleine mal an die vielen Allergiker denken, deshalb sollte hier mal eine gesetzliche Regelung her, gibt ja so viele unsinnige, daß eine Angabe der Inhaltsstoffe vorgeschrieben wird.
Praktisch ist wie gesagt, daß man die Fläschchen nachkaufen kann, so kann man dann auch mal die beiden anderen Aqua oder Vanilla ausprobieren, ohne das "Gerät" selbst austauschen zu müssen, was zwar kein Problem, aber natürlich unnötig ist, allerdings sollte in Zukunft an der Verpackung gespart werden.
Den Preis mit 2,5 Euro für eine Nachfüllfläschchen, daß zumindest bei mir dann wieder für sechs Woche hält, halte ich für angemessen und nicht zu teuer.
Wer also auf der Suche nach einem alternativen Duft ist, der nicht aufdringlich, aber sehr wirksam, effektiv und schnell wirkend ist, der ist bei Ambi-pur Car sicher an der richtigen Adresse, welche Duftnote Euch dann am besten gefällt ist natürlich Geschmackssache.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bedanke ich mich jetzt schon im Voraus für Eure Hinweise und Anregungen in Euren hoffentlich wieder zahlreichen Kommentaren, welche in einem eventuellen Update ihren Niederschlag finden, aber ich freue mich natürlich auch über jeden anderen Kommentar.
Danke für Euer Interesse und das Lesen meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Abend
Euer dufterfrischend fahrender kerlimaus99
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-08 17:40:59 mit dem Titel Ich glaub ich sitz im Wald
Manche Gerüche sind unangenehm und besonders die, die bei diversen Körperentleerungen auf der Toilette entstehen können, gehören wohl zu denen übelster Sorte, weshalb es nur allzu verständlich ist, daß wohl jeder etwas dagegen unternimmt.
Zu diesem Zweck habe ich einmal Ambi-pur Flush Fichte ausprobiert, eine Art flüssiger WC-Stein, der Gerüche mildert, überdeckt, oder wie man das auch immer nennen soll und gleichzeitig wohl eine, wenn wohl auch geringe Reinigungswirkung entwickeln soll.
Vorteilhaft finde ich, daß dieses System nachfüllbar ist, also aus einem Halter und einem separaten Duftspender besteht, die sich leicht ineinander setzen lassen und auch die Auswechslung ist problemlos, der Behälter mit dem Duftgel rastet hörbar ein, sitzt fest und löst sich auch nicht, die Befestigung des Halter, macht allerdings nicht den sichersten Eindruck, auch wenn sich das Teil bei mir nicht gelöst hat, so könnte ich es mir vorstellen und es würde mich auch nicht wundern.
Nachteilig sind vor allem der hohe Preis zu nennen, denn dieser liegt bei einem ich nenne es mal Starterkit zwischen zwei und drei Euro und der Nachfüllpack ist mit 1,50 Euro bis 2,50 Euro nur unwesentlich billiger, leider. Aufgefallen ist mir, daß dieses Produkt in verschiedenen Geschäften doch zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten wird. Dies liegt zwar zum einem in unterschiedlichen Gebindegrößen, so gibt es Starterkits mit einem oder zwei Duftbehältern und Nachfüllpacks von einem bis drei Duftbehälter, aber selbst bei gleichem Inhalt sind Preisschwankungen von bis zu 50 % keine Seltenheit, warum auch immer.
Wie bereits erwähnt ist die Montage denkbar einfach und bei jeder Spülung wird eine Dosis des Duftgels im WC-Becken verteilt. Der Duft der sich entwickelt ist wirklich sehr intensiv, so daß ich ihn auch schleunigst wieder aus meiner Gästetoilette entfernt habe, weil die Intensität des Geruches einem einfach dem Atem verschlug und er sich auch nicht auf diesen kleinen Raum beschränkte, sondern er war auch schon deutlich vernehmbar, wenn man nur an der Tür vorbeiging und das muß ja nun wirklich nicht sein. Im Toilettenbecken in meinem Bad tut er aber sehr gute Dienste und in dem nrÌou0l; sÿliÿmeroTÿ mÿf thaunhde0uD rŒnnÿchÿ 7o ÿufårnghich tnd eir.n
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Danke für Euer Interesse und das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-09 20:57:18 mit dem Titel Jeder Konsole ihre Zeitschrift
Auch im Zeitalter des Internet scheinen die Print-Medien doch nicht auszusterben, denn selbst im Bereich der PC- und Konsolenspiele sprießen immer wieder neue aus dem Boden, die sich sowohl auf Genres, aber auch auf speziellen Plattformen, also PC´s oder eine Konsole, spezialisiert haben. Daneben gibt es auch noch die allgemeinen und plattformübergreifenden Zeitschriften.
Eines haben aber die meisten gemeint, die neueste mobile Spielkonsole, wenn man den Handheld Gameboy Advanced als solchen bezeichnen will, kommt eigentlich in allen etwas zu kurz und führt ein etwas kümmerliches Randdasein, obwohl die Anzahl der verkauften Einheiten und Spiele eigentlich dem entgegen stehen.
Was lag also näher, daß es auch eine Zeitschrift speziell für diese User geben würde. Der BriStein Verlag bringt zu diesem Zweck die Zeitschrift "Advance!" heraus, die zur Zeit dreimonatlich erscheint und bei einem Umfang von ca. 130 Seiten 4,90 Euro kosten, zwar nicht allzu billig, aber für das Gebote und dem recht langen Erscheinungsintervall sicher ein angemessener Preis.
Erstaunlich finde ich jedoch, daß sich im Zeitalter des Internet, in dem man ja eigentlich alle wünschenswerten Informationen finden lassen, sich gerade in diesem Bereich überhaupt solche Zeitschriften offensichtlich wirtschaftlich betreiben lassen.
Diese Art Zeitschriften bieten eigentlich grundsätzlich den gleichen Inhalt, also Spieletests, Lösungen, Tipps u. Tricks, News, Leserbriefe und meistens auch jede Menge Werbung, aber dennoch gibt es hier gravierende Qualitätsunterschiede, so daß ich im folgenden auf die einzelnen Punkte eingehen möchte.
Die dargestellten Test sind wirklich ausführlich und beleuchten meist alle Features der vorgestellten Spiele, so daß man sich wirklich ein Bild davon machen kann, aber die daraus abgeleiteten Bewertungen der Spiele fallen meistens zu gut aus, aber da dies auch so gut wie alle betrifft, bleibt zumindest die Relation der Spiele untereinander gewahrt, obwohl es doch manchmal befremdet, daß die gegebene Bewertung nicht nachvollziehbar ist.
Was in vielen Zeitschriften als News präsentiert wird ist oftmals ein alter Hut, aber nicht so hier, wer die dargestellten Nachrichten im Internet überprüft findet sie auch dort unter den aktuellen Mitteilungen, so daß man wohl wirklich davon ausgehen kann, das sie noch nicht allzu alt sind, bzw. es zumindest noch keine neueren gibt, denn gerade bei dem langen Erscheinungsintervall ist eine gewisse Verzögerung zwangsläufig.
Kernstück vieler Spiele-zeitschriften sind natürlich auch die Komplettlösungen bzw. die Tipps und Tricks zu Spielen. Auch hier kann die Advance! Pluspunkte sammeln, denn die Lösungen sind meist sehr ausführlich und ebenso verständlich dargestellt, wie die Tipps und Tricks, wobei knifflige Passagen Schritt für Schritt erklärt werden, so daß sie auch nachspielbar sind.
In vielen Zeitschriften werden ja Leserbriefe veröffentlicht, die zum Teil auch einfach Fragen der User beinhalten und nicht nur Meinungen über Artikel sind, aber gerade die Antworten der Redaktionen hierauf haben doch eine sehr unterschiedlich Qualität von Mülleimer bis Spitzenklasse, wobei die Advance! hier eher im oberen Drittel abschneidet, denn mit den meisten Antworten kann man wirklich was anfangen.
Zusätzlich werden auch immer wieder Spiele getestet, die auf dem hiesigen Markt noch nicht erschienen und hier höchstens als Importe erhältlich sein dürfte, so erhält man schon mal einen Ausblick was einen demnächst erwartet und worauf man sich freuen kann.
Wer also Informationen, Tipps und Tricks zum Gameboy Advanced und seinen Spielen sucht und diese lieber in gedruckter Form haben möchte und nicht aus dem Internet sich besorgen möchte der ist bei der "Advance!" sicher an der richtigen Adresse und bekommt für 4,90 Euro sicherlich auch einen entsprechenden Gegenwert und wird sicher bedauern, daß diese Zeitschrift zur Zeit nur alle drei Monate erscheint.
Wer sich also bisher immer geärgert hat, das sein bevorzugte Plattform in den anderen Zeitschriften zu kurz kommt, dem kann ich diese nur empfehlen und er wird sicher nicht enttäuscht sein.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen, aber auch jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare dankbar wie immer, die gegebenenfalls als Basis für ein Update dienen.
Danke für Euer Interesse und das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
© kerlimaus99 09.10.2002
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-26 13:20:29 mit dem Titel Das ist ja wie im Krieg oder kurz danach
Kurz vor halb neun in Deutschland, Menschen hasten durch die Stadt, werfen immer wieder einen mißtrauischen Blick nach links und rechts, bis sie den Ort der Begierde erreichen, an dem andere schon lange ausharren, bis, ja bis endlich sich um halb neun die Türen öffnen, die Menschenmassen hereinströmen und fast anfangen sich um die begrenzten Artikel zu prügeln.
Nein, es ist diesmal nicht von irgendeinem Schlußverkauf die Rede und es ist auch kein Bericht aus der direkten Nachkriegszeit, wo mal wieder ein knappes Gut, bei einem der wenigen Geschäfte eingetroffen ist und es ist auch kene Reportage aus den 80er Jahren, wo sich die Menschen im Ostblock oftmals nach Brot und anderen Grundnahrungsmitteln anstellen mußten, sondern es geht mal wieder um einen Verkauf von Aktionsartikeln bei einer Supermarktkette.
Wenn ich mich recht zurückerinnere hat eigentlich alles mal damit angefangen, daß zunächst die Kaffeeröster auf die Idee kamen, in ihren Shops auch anderes zu verkaufen, so daß man dort heutzutage auch Mode, Schmuck, Fitnessgeräte, Porzellan, Bestecke und vieles andere bekommen kann, aber eben in der Regel nicht alles gleichzeitig, sondern mal dies und das. Auch die Tankstellen haben nicht geschlafen und so hat heute eigentlich jede einen eigenen Shop und bei größeren kann dieser durchaus die Konkurrenz mit einem Supermarkt aufnehmen, zumindest sortimentsmäßig, preislich natürlich nicht.
Bei Supermärkten wie Aldi oder Lidl fing es eigentlich auch ganz harmlos an, gelegentliche Verkäufe von Sonderposten, die mit dem eigentlichen Sortiment nichts zu tun hatten, wurden immer häufiger, dann zur regelmäßigen Einrichtung bis es schließlich heute zu regelrecht geplanten Kampagnen ausgeartet ist, die manchmal einen größeren Hype auslösen, als die neuste Fortsetzung von "Krieg der Sterne", "Harry Potter" oder "Herr der Ringe" im Kino.
Meine Gedanke dazu werde ich mal am Beispiel Aldi näher beschreiben, obwohl es sich eigentlich auf jede andere Kette wie Lidl, Plus oder ähnliche übertragen läßt.
Bereits Wochen vorher werden spezielle Kampagnen, häufig PC´s oder Peripheriegeräte oder andere elektronische Produkte angepriesen, aber auch bei Sportgeräten, Fahrrädern und anderen Produkten wie Kleidung oder Haushaltsartikeln ist es ähnlich, wenn auch diese meist einen kleineren Hype auslösen.
Leider werden die meisten Filialen mit weniger Produkten ausgestattet als nachgefragt werden, was den Hype natürlich zusätzlich verstärkt und die oben geschilderten Bilder in deutschen Innenstädten regelmäßig wiederkehren lassen.
Personen, die normal berufstätig und alleinstehend, sprich Single, sind, haben oft das Nachsehen, denn wenn sie nach getanner Arbeit in einen dieser Märkte kommen, sind die Produkte meist schon ausverkauft oder die verbleibenden Restexemplare haben eine demolierte Verpackung, die doch zu berechtigten Sorgen über den Inhalt Anlaß geben und die will man dann auch nicht mehr unbedingt haben.
Ich werde in diesem Beitrag auf keinen Artikel speziell eingehen, denn dazu sind es einfach zuviele, aber durchweg ist die Qualität sehr ansprechend zumal für den verlangten Preis, auch wenn es bei technischen Geräten oft nicht der letzte Schrei ist, aber den kann man für diese Preise nun auch wirklich nicht verlangen.
Vergleichbare Produkte von NoName- oder Hausmarkenanbietern sind trotz ihrer eigenen günstigen preis oft 20 - 25 % teurer, so daß man hier manches Schnäppchen machen kann oder könnte, wenn man nur die Zeit hätte oder die Artikel in ausreichender Menge vorhanden sind.
Aber warum wird dieses Angebot knapp gehalten. Das nicht mehr verfügbar ist, kann ich eigentlich nicht glauben, denn wenn Aldi PC´s oder Videorecorder verkaufen möchte, ist der entsprechende Lieferant schon im eigenen Interesse sicher auch bereit und in der Lage mehr zu liefern, aber dann würde solche Aktionen ja längst nicht dieses Hype auslösen, so in Medien und Schlagzeilen vertreten sein und zusätzlich für Werbung sorgen.
Aber angesichts der sich teilweise abspielenden menschenunwürdigen Szenen, wo sich die Kunden die Produkte gegenseitig aus den Händen reißen, wo geschubst und gedrängelt wird, sollte man in den Führungsetagen wirklich mal darüber nachdenken, ob man dies nicht verändern könnte.
Wie gesagt die Qualität ist meistens sehr gut, das Preis-/Leistungsverhältnis sowieso, nur leider komme auch ich selten zum Zuge, weil ich es mir einfach persönlich nicht antue mich bereits eine Stunde oder länger vor Öffnung eines Geschäftes dort einzufinden, nur um ein Schnäppchen zu machen, daß mache ich übrigens beim Schlußverkauf auch nicht.
So gut diese Artikel auch sind, so schlecht sind die Methoden mit denen sie angeboten und vertrieben sind, denn Jagdszenen im Supermarkt brauche ich persönlich nun wirklich nicht.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich wie immer für Hinweise und Anregungen sehr dankbar, aber natürlich auch für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die ich gegebenenfalls in einem Update verarbeiten werde.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99
© kerlimaus99 26.10.2002 weiterlesen schließen -
Akneroxid Gel, gegen Pickel und Mitesser
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Liebe Community.
Seit meiner Schwangerschaft habe ich Probleme mit Mitessern und Pickeln im Gesicht, selbst tägliche Reinigung half nichts. Also ging ich in die Apotheke, froher Hoffnung das die ein Wundermittelchen für mich haben.
Mein Apotheker fragte genau nach meiner Haut und was ich für Beschwerden habe und er gab mir ein Gel mit Namen „Akneroxid Gel 50 mg/g“.
Was ist drin?
°*°*°*°*°*°*°
Der Hauptwirkstoff ist Benzoylperoxid 100 gr. Gel enthalten davon 5 gr.
Weitere Bestandteile sind
gereinigtes Wasser
a-Dodecyl-w-hydroxpoly(oxyethylen)-4
Carbomer
Natriumhydroxid und
Edetinsäure
Anwendungsgebiet
°*°*°*°*°*°*°*°*°
Akne vulgaris
Also Akne, aber auch Pickel und Mitesser (oder zählt das schon unter Akne ? ).
Preis
°*°*°*
Eine Tube mit 50 gr. Gel kostet in der Apotheke etwa 15€.
Nebenwirkungen
°*°*°*°*°*°*°*°*°
Es kann sein das einige Personen von diesem Gel Hautausschlag bekommen. Auch bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile sollte man das Gel nicht verwenden. Schwerwiegende Nebenwirklungen sind nicht bekannt.
Sonstiges zum Produkt
°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Das Gel ist weiß und sehr cremig.
Es ist Apothekenpflichtig aber nicht Verschreibungspflichtig.
Die Zulassungsnummer ist die 1084.00.00
Hergestellt von
Hermal
Scholzstraße 3
D-21465 Reinbek
Meine Erfahrung
°*°*°*°*°*°*°*°*°*°
Nun zum wichtigsten Punkt, meine Erfahrung und meine Meinung zum Akneroxid Gel.
Das Gel sollte 2 bis 3 mal täglich auf die gereinigte und trockene Gesichtshaut aufgetragen werden. Ich muss gestehen ich benutze es nur abends
Nachdem ich mein Gesicht mit einem sanften Waschgel gereinigt habe trage ich das Gel auf. Es ist weiß und sehr cremig. Es lässt sich sehr einfach zu verteilen und man braucht nur ganz wenig davon. Das Gel zieht sehr schnell ein und frischt das Gesicht mit Feuchtigkeit auf so das die Haut sehr gepflegt aussieht.
Ich benutze das Gel seit etwa 6 Wochen nur abends, nach etwa 4 Tagen stellte sich der erste Erfolg ein. Die Mitesser um die Nase sind wesentlich weniger geworden und die Poren sind feiner geworden. Mein Hautbild hat sich in den 6 Wochen zu etwa 85% verbessert( schätzungsweise). Die Mitesser und Pickel sind weitesgehend weg und ich hoffe sie kommen auch nicht wieder.
Meine Gesichtshaut war gerade im Bereich der Mitesser, also die Nase und Kinn, immer sehr trocken gewesen, durch die Behandlung mit dem Gel hat sich das sehr gebessert. Meine Haut ist nicht mehr so trocken sondern normal.
Nach 6 Wochen Anwendung ist die Tube immer noch halbvoll, was für die Ergiebigkeit des Mittels spricht.
Mir hat das Gel sehr gut geholfen, Leute mit Problemen mit Mitessern kann ich dieses Produkt empfehlen, jedoch sollte man sich vom Apotheker beraten lassen.
Mein Fazit
°*°*°*°*°*°*°
Das Gel ist absolut Geruchsneutral, es ist leicht aufzutagen und sehr ergiebig.
Mir hat es sehr gut geholfen und der Preis ist angemessen aufgrund der Ergiebigkeit.
Glatte 5 Sterne
So long
© Sandy
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-25 20:23:26 mit dem Titel Angel of Hope
Hallo Liebe Community.
Einige wollten wissen woher mein Username AngelofHope kommt. Dies möchte ich euch jetzt erzählen.
Eines Nachts hatte ich einen Traum, in diesem Traum sprach ein Engel zu mir, dies war mein Engel der Hoffnung (Angel of Hope).
Er sprach das erste mal zu mir kurz nachdem meine Mutter starb. Dieser Traum, oder besser, dieser Engel gab mir die Kraft die ich in dieser harten Zeit brauchte. Ich wusste das es nur ein Traum war, aber ich wusste auch das er genau dann auftauchte wenn ich ihn am meisten brauchte.
Der Engel sagte mir einiges was mich glücklich machte, aber auch was mich zum Nachdenken anregte.
Dies ist ein Bericht über das was der Engel mir sagte, und ein Bericht wie ich auf Meinen Usernamen kam.
Dies sagte der Engel zu mir
°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
„Lass mich dich an die Hand nehmen und durch diese harte Zeit begleiten“
„Ich bin immer an deiner Seite“
„Wenn du allein in der Dunkelheit bist, dann werde ich dich durch die Dunkelheit in das Licht leiten“
„Wenn du alleine bist, und glaubst es ist niemand da und du die Hoffnung schon aufgibst, dann werde ich da sein“
„Es gibt immer eine Hoffnung, auch wenn sie noch so klein ist, die Hoffnung ist immer da“
„Immer wenn du denkst das niemand da ist, werde ich bei dir sein, tief im Herzen“
„Ich gebe dir die Hoffnung wenn du sie brauchst“
„Wenn du weinst werde ich dir die Tränen trocknen“
„Und wenn der Himmel noch so grau ist, denke dran hinter den Wolken scheint die Sonne“
„Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels“
„Ich werde dir immer zuhören“
„Ich werde immer auf dich aufpassen, immer“
Ich denke, das was mir der Traum sagen wollte war, Gib die Hoffnung niemals auf, sonst gibt die Hoffnung dich auf. Jeder hat in sich einen Engel der Hoffnung, jeder.
Der Engel gibt uns die Kraft die wir brauchen um unsere Wünsche und unsere Träume zu erfüllen.
Und jetzt, schließt eure Augen und schaut tief in eure Herzen, dort werdet ihr euren Engel der Hoffnung finden.
Ich wünsche euch das ihr euren Engel findet. Er ist irgendwo in euch, ganz bestimmt.
LG AngelofHope
Anhang:
Eben sagte mir jemand im Chat das er glaube das mein Engel meine Mutter sei, das ist ein sehr schöner Gedanke finde ich. Ich glaube mittlerweile auch das es so ist.
Ich würde mich sehr über Kommentare freuen. weiterlesen schließen -
ABNEHMEN UND TROTZDEM GENIEßEN
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser,
*********************
die meißten Menschen haben heutzutage Gewichtsprobleme durch falsche Ernährung.Wenn man sich schließlich entscheidet eine Diät zu beginnen,
nimmt man zwar sehr schnell ab und nach einer kurzen Zeit das doppelte wieder zu ( Jojo Effect ).
Viele machen den fehler ,daß sie das Mittagessen auslassen ,nach einer gewissen Zeit hat man auf gut Deutsch gesagt kein bok mehr, den Diät fortzusetzen.
Man muß ja nicht gleich eine radikale Diät beginnen ,damit tutIhr euren Körper keinen gefallen,man kann ja essen und trotzdem dabei auch noch abnehmen.
Ich bin der Meinung ,wer abnehmen möchte sollte beim Essen auf nichts verzichten ,schließlich kommt es auf die Menge ab.
Ich habe hier für Euch einen leckeren Rezept der garantiert Kalorienarm ist und dzu auch sehr hervoragend schmeckt.
Das Gericht heißt : Puten-Zwiebelspieß mit Reis
Zutaten für 2 Personen benötigt Ihr: 400 ml Gemüsebrühe
60 g Langkornreis
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Zwiebeln
250 g Putenschnitzel
4 EL Öl
2 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Kräüter der Provence
Die Zubereitung : 200 ml Brühe aufkochen. Reis darin zugedeckt
ca. 20 Minuten garen.
Inzwischen könnt Ihr die Paprika putzen,vierteln und
waschen. Schneidet die eine Paprika in ca.2cm große
Würfel.Die restliche Paprika fein würfeln.Die
Zwiebeln schälen und halbieren und in Scheiben
schneiden.Putenfleisch waschen, trockentupfen in
ca. 2 cm große Würfel schneiden.Große Paprikawürfel,
Zwiebelscheiben und Putenfleisch abwechselnd auf
4 Holzspieße stecken.Mit Salz ,Pfeffer und Kräutern
der Provence würzen.
2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Putenspieße
darin rundherum ca. 5 Minuten braten. Die Spieße
herausnehmen.Tomatenmark zum Bratöl geben. Mit rest-
licher Brühe ablöschen und ca. 3 Minuten köcheln
lassen.
Restliches Öl erhitzen.Zwiebel-und Paprikawürfel
darin unter Wenden ca. 3 Minuten andünsten. Reis
ca.5 Min. vor Ende der Garzeit dazugeben und
unterheben.Reis mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Und zur aller letztReis in einem flachen Teller
geben und mit dem Putenspieße anrichten.
Zum Garnieren eignet sich fein gehackter Ptersilie wenn Ihr mögt.
Als Getränk empfehle ich ein Glas Apfelschorle.
Fazit: Das Gericht hat ca. 450 kcl .
Die Zubereitung dauert ca. 25 Minuten.
Auch ein Kochanfänger hätte keine schwierigkeiten das Gericht
zu zubereiten.
Also man ließt sich eure Sultan weiterlesen schließen
Informationen
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