Wellensittich Testberichte
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- Futterkosten: sehr gering
- Pflegeaufwand: gering
- Spielbereitschaft: durchschnittlich
Tests und Erfahrungsberichte
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Ich bastle für Wellis
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Als Kind hatte ich wie so viele Altersgefährten einen kleinen Wellensittich. Besser gesagt, unserer Familie besaß einen Vogel.
Bubi war sehr zahm und hatte eine blaue Farbe. Eines Tages kippte er einfach von der Stange, sagte meine Mutter damals. Ich war nicht dabei als er starb.
Danach pflegte ich den Vogel meiner Schwester. Es war wie so oft. Schnell hatte sie ihn sich schenken lassen, von einer Freundin und schnell war das neue Spielzeug wieder uninteressant geworden.
Dieser Vogel war ein zugeflogener und er wurde nie zahm. Irgendwann bat ich ihn einer Arbeitskollegin als Geschenk für ihre Voliere an. Sie nahm ihn mit und das Tier entpuppte sich als entflogener Volierenvogel. Er fand schnell seine Freunde in der Voliere und brütete einige Wellensittichbabys aus. Manchmal kann es also auch hilfreich sein, Tiere weiterzugeben.
Danach gewann ich einen männlichen Wellensittich auf einer Tombola. Glücklicherweise gibt es solche Gewinne nicht mehr in der Stadt. Vor ca. 20 Jahren passierte so etwas noch. Aber auch dieser Vogel wurde bei mir nicht so glücklich, wie es sein sollte. So gab ich ihn meiner Freundin, deren Tier gerade verstorben war. Dort lebte er bis zu seinem natürlichen Ende.
Ich gebe zu, mein Herz schlägt mehr für Hamster, Schildkröten, Hunde und Fische.
Mein Bruder besitzt wieder 2 Wellis. Als handwerklich begabter Hundebesitzer habe ich ihm für die Tiere einen wunderschönen Wellensittichspielplatz für die Wohnung gebaut.
Dieser steht in der Nähe des Käfigs und kann von den Tieren angeflogen werden. Das schont die Tapeten und Grünpflanzen ungemein.
So, aber nun komme ich überhaupt einmal zum Wellensittich allgemein. Zum Schluß könnt ihr noch die Anleitung zum Bau eines Wellensittich Spielplatzes lesen.
Wellensittich
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Biologie:
Der Wellensittich ist der kleinste Vertreter der Plattschweifsittiche, welche zu den Papageien gehören. Er ist ein Schwarmvogel der in Kolonien brütet. Die Nisthöhlen befinden sich meist in Eukalyptusbäumen.
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Ersteinfuhr in Europa: 1840
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Urtyp:
Die Farbe des australischen Wellensittichs ist vorwiegend grün. Auch ist dieser Urtyp (18 cm) wesentlich kleiner als die Nachzuchtvögel bei uns (21,5 cm). Dies ist ein Merkmal seiner Domestikation (Haustierwerdung).^
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Farben:
Grün bis oliv, gelb, blau, violett, Weißlinge, Schecken.
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Geschlechtsunterscheidung:
Dieser ist and er unterschiedlichen Färbung der Wachshaut über dem Schnabel erkennbar. Mein Männchen blau. Beim Weibchen braun, grau oder bei sehr jungen Tieren rosa.
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Fütterung:
Sollte abwechslungsreich mit einem handelsüblichen Wellensittichfutter (Körnermischung), grüner Vogelmiere, Salatblätter, Apfel- und Birnenscheiben, gekeimtes Körnerfutter, frische Weidenzweige, käufliche Kalksteine, gekochte Hühnereierschalen und frischen Obstzweigen erfolgen.
Es gibt auch diverse zusammengestellte Spezialknabberstangen und Hirsekolben zu kaufen.
Frisches Wasser muss täglich zur Verfügung stehen. Spezielles Trinkwasser muss nicht gekauft werden, auch wenn der Handel es anbietet. Abgekochtes Leitungswasser reicht.
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Unterbringung:
Der Käfig sollte so groß wie möglich sein. Runde Käfige sind abzulehnen.
Seine Mindestgröße sollte für ein Tier 50 cm x 40 cm x 30 cm betragen.
Die Käfige sind ab ca. 30 Euro im Tierhandel erhältlich. Allerdings sollte hier nicht am falschen Platz gespart werden. Denn schließlich soll das Tier sich dort sein ganzes Leben wohl fühlen. Ein durchschnittlich guter Vogelkäfig kostet ab 50 € aufwärts. Auch ist ein schöner Käfig ein schönes Dekorationsstück.
Natürlich benötigt man dann noch spezielle Futter und Wassergefäße. Heutzutage sollten diese aus aufrecht stehende Röhrchen bestehen. Das Futter und das Wasser läuft hierdrin nach und wird in diesen Futtergefäßen nicht verschmutzt. Freistehende Schalen sind ungünstig, wegen der Verschmutzungsgefahr.
Verschmutztes Futter kann Krankheiten hervorrufen.
Der Boden ist in den Käfigen wie eine Schublade ausziehbar und wird mit frischen Vogelsand gefüllt. Ich bevorzuge dabei immer Sandsorten, die leicht nach Anis duften.
Sitzstangen: Der Handel bietet mittlerweile auch gute Sitzstangen an. Aber immer noch befinden sich in den meisten Käfigen falsche Sitzstangen. Die meisten haben alle die gleiche Größe und den selben Durchmesser. Damit kann der Vogel seine Fußmuskulatur nicht trainieren. Am besten sind frische Obstbaumhölzer, die zurechtgeschnitten werden und
an Stelle der handelsüblichen Stangen angebracht werden. Hier kann man beim Gartennachbar um die ecke viel Geld sparen. Ich sah solche Stangen jetzt im Laden für ca. 8 € das Stück. Die Hölzer sollten kurz mit kochendem Wasser übergossen werden um eventuelle Parasiten abzutöten.
Sitzstangen mit Sandpapier sind unnötig und können abgeschmirgelte Zehen hervorrufen. Also eine vollkommen unnütze Geldausgabe.
Spielzeug:
Viel Plastikspielzeug aus dem Handel ist wirklich Müll. Da gibt es Plastikvögel mit Sensor die piepen können. Spiegel, Schaukeln Glöckchen, kleine Miniaturriesenräder u.v.m.
Finger weg von Spiegeln, und sprechenden Plastikvögeln. Ich denke ein Artgenosse ist besser als jeder Plastikvogel.
Ansonsten probiert einfach aus, was euren Vogel gefällt. Leitern, Schaukeln, unterschiedliche Kletterseile, Glöckchen sind sicher recht gut.
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Haltung:
Wenn möglich sollte man immer 2 oder mehrer Tiere halten. Denn nur dies ist wirklich Artgerecht. Die Menschen sprechen schon genug unnötiges Zeug. Da braucht ein einzelner Vogel nicht auch noch herumzuplappern. Auch wenn manchen Menschen das schön finden.
Auch ist das besteigen des Daumens von einem Wellensittichmännchen zwar recht lustig anzusehen, aber nicht natürlich. Ich denke, wir sollten da aufgeklärter handeln. Im Interesse der Tiere. Dem Vogel sollte man täglich seine Flugstunden in der Wohnung gönnen. Denn nur in so einem kleinen Käfig verkümmern seine Flugmuskeln. Allerdings sollte man dabei immer an offene Türen und Fenster denken.
So ein entflogener Vogel hat es draußen schwer sich durchzusetzen und wird oft von anderen Vögeln tot gehackt.
Auch sollte man daran denken, dass die Wohnung Vogelsicher sein sollte. Also nicht die beste Chinesische oder Mundgeblasene Vase als Anflugstelle anbieten. Der Ventilator an der Zimmerdecke sollte beim Freiflug auch ausgeschaltet sein.
Manche Vögel baden gerne unter dem Wasserhahn oder in einer Wasserschüssel. Das sollte man ihnen öfter anbieten. Erfahrungsgemäß werden die handelsüblichen Badehäuschen nicht immer angenommen.
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Krankheiten:
Wellis sind empfindlich gegenüber Zugluft und Nässe. Sie können sich leicht erkälten. Auch gegen Vogelmilben sind sie nicht immun. Der Tierarzt hat aber Mittel gegen Milben.
Gründe zum Tierarzt zu gehen:
- Flüssiger veränderter Kot,
- Husten,
- Röcheln
- Veränderungen an den Füßen und /oder Schnabel (Milbenbefall),
- Wucherungen,
- Eingewachsene Fußringe.
- Probleme beim Fliegen,
Unfälle (zB. Brüche)
Zu lange Krallen kann man vorsichtig zu zweit selber schneiden. Ansonsten macht es auch der Tierarzt.
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Kauf:
Vor dem Kauf sollte man bedenken, das die Vögel 10 bis 15 Jahre leben. Also bitte kein übereilter Kauf.
Wellis sind auch kein Kinderspielzeug. Sie sind keine Streicheltiere.
Wenn alles überdacht ist, kauft man alles nötige zusammen und geht danach auf die Suche nach dem geeigneten Vogel.
Am besten sind Jungtiere. Diese bekommt man auch bei kleinen Hobbyzüchtern. Hier weiß man dann genau, wie alt die Tiere sind. Allerdings wie bei allen Tierzüchtern sollte man sich die Zucht genau ansehen. Einige Tierzeitungen und Tageszeitungen haben entsprechende Inserate. Eine gute Alternative ist auch das Tierheim. Hier findet man ganz sicher einen geeigneten Vogel. Dabei tut man dem Tier auch etwas Gutes.
Sollte beide Möglichkeiten nicht machbar sein, kann man in ein Tiergeschäft gehen.
Es ist darauf zu achten, dass der Vogel gesund und munter aussieht. Also keine verklebten Augen, verklebten After, verschmutztes Gefieder hat. Auch sollte er sich munter und lustig verhalten und nicht apathisch auf der Stange hocken.
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Vogelspielplatz:
So jetzt kommt in meine Bauanleitung. Ich hoffe meine Beschreibung wird anschaulich für euch.
Benötigtes Material:
- Holzbrett 30 x 50 x 2 cm, beschichtetes Regalbrett, Zur besseren Reinigung (A)
- 4 Leisten 50 cm x 2 x 4 cm (B)
- 4 Leisten 30x 2 x 4 cm (C )
- 4 Leisten 50 x 2 x 4 cm (D)
- eine kleine Leiter aus dem Tiergeschäft
- eine Schaukel,
- viele Obstzweige aus meinem Garten.
- (Die Größenangaben sind annähernd, schätzungsweise)
Die Grundfläche bildet A. Auf A werden ringsherum je 2 x C und D aufgeleimt oder geschraubt. Dadurch bildet sich eine Art Schublade.
An jede Ecke wird eine Leiste B geschraubt. Es müssen sich hierbei immer die längsten Seiten gegenüberstehen.
Danach werden die senkrechten Leisten ganz oben miteinander durch jeweils 2 x C und D miteinander verbunden.
Ihr habt jetzt ein kastenähnliches Gerüst. In die Senkrechten leisten bohrt ihr jetzt oder vorher Löcher. Dabei ist eure Phantasie gefragt.
Durch die Löcher werden die zurechtgeschnittenen Zweige gesteckt. Jedes Ende in irgendein Loch. Diese Verbindung muss fest sein, aber sich weder lösen lassen. Ähnlich wie bei Lego.
Dadurch lassen sich die Zweige später, wenn sie einmal verschmutzt oder total abgeknabbert sind wieder austauschen. Nur das Grundgerüst ist fest. Allerdings habe ich zwischendurch auch gekaufte unterschiedliche Rundhölzer zur Stabilisation geklebt. Der Spielplatz soll ja nicht beim Anflug zusammenbrechen.
Wie ihr dann euren Spielplatz gestaltet ist euch überlassen. Auf den Boden meines liegt immer Vogelsand. Eine Zeitung geht aber auch.
Es gibt eine Schaukel. Eine Leiter und unterschiedliche Etagen.
Na dann tut eurem Vogel etwas Gutes und fangt an zu sägen und hämmern. So ein selbstgebautes Stück ist wesentlich schöner als irgendein Plastikmüll.
Ich sah einmal so ein ähnliches Teil im Laden. Das war nur ¼ so groß wie meines. Es bestand aus einem Brett und einem Kletterast. Stolzer Preis: ca. 20 €.
Mehr kostete mein Material auch nicht. Eher weniger.
Vielen Dank für Euer Lesen und Bewerten
. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Brabbelchen, 03.01.2009, 19:38 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
Mindestgröße für ZWEI 80, besser 100 cm!!
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Mein kleiner Freund Hansi!
27.10.2002, 17:45 Uhr von
Micki2002
Hi Leute! Ich bin 17 Jahre alt und mache zur Zeit eine Ausbildung als Fertigungsmechaniker ! Me...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hey ihr lieben!
Heute habe ich bei einem Wellensitichzüchter angerufen weil ich mir einen anschaffen wollte! Der Mann war sehr zufor komment und hat mir angeboten sofort (am Sonntag!) vorbei zukommen! Gesagt getan! Als wir angekommen waren informierte er mich erst einmal ausführlich! Vielleicht interesiert es euch ja auch!
Wellsensittich
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Beschreibung:
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In einem Siegeszug rund um die Welt ist der Wellensittich zum beliebtesten Stubenvogel geworden. Dabei ist es gerade mail 200 Jahre her, dass der kleine Sittich für die europäische Fachwelt in Australien entdeckt beschrieben wurde. Nach weitern 40 Jahren gelang 1831 der erste ausgestopfte Wellensittich nach London. Nachdem 1840 die ersten lebenden Tier nach Eurpoa gebracht wurden, begann auch schon bald die Zucht. Damals zahlten Liebhaber bis zu 20.000 Mark für ein Zuchtpaar. 1855 gelangte die erste Zucht nach Deutschland.
Größe und Aussehen:
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Die Gesamtlänge der Wildform beträgt etwa 18cm. Rund zwei Fünftel machen davon den Schwanz aus. John Gould gab diesen Vögeln den lateinischen Namen Melopsittacus undulatus, was soviel wie melodischer Papagei mit Wellenlinien heißt.
Die Geschlechter sind leicht an der Farbe der Nasenwachshaut zu erkennen: Beim erwachsenen Männchen zeigt sie ein dunkles Blau, beim Weibchen ein helles oder dunkles Braun oder fleischfarbenes Rosarot. Bei jungen Vögeln lässt sich das Geschlecht noch nicht feststellen.
Der Wellensittich hat im Laufe der Zeit zahlreiche Farbmutationen entwickelt. Heuete gibt es neben den naturfarbenen gelbe, blaue, weiße, violette, weißblaue, zimtfarbene und grauflügelige Wellensittiche. Außerdem Harlekine, verschiedene Scheckenarten, Albinos und andere Farbvarianten.
Ernährung:
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Das Wohlbefinden des Wellensittichs hänge neben der Unterbringung hauptsächlich von der Zusammenstellung seines Futters ab. Als Grundsatz gilt: je vielfältiger die Ernährung ist, desto besser. Zwar gibt es heute im Handel komplette Wellensittichfutter, die laut Hertsteller alles enthalten, was der Vogel braucht. Sie enthalten Hirsearten, Kanariensaat und etwas Hafer und meist als Beigabe einige Vitamine und Mineralstoffe. Aber das allein genügt kaum. In ihrer australischen Heimat ernähren sich die wilden Verwandten unserer Wellensittiche je nach Jahreszeit nicht nur von trockenen Grassamen, sondern auch von halbreifen Sämereien, von Früchten und Beeren, Knospen, frischen Gräsern und Kräutern und anderem Grünzeug. Man sollte ihnen deshalb immer zum Fertigfutter kleine Stücke Obst, Beeren und gutgewaschenen Salat, Löwnzahn, Vogelmiere, Buchen- und Birkenlaub und Weidenzweige anbieten.
Haltung und Pflege:
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In Freiheit sind Wellensittiche wie fast alle Papageien außerordentlich gesellige Tiere, die außerhalb der Brutzeit in oft riesigen Schwärmen durchs Land ziehen. Auch während der Fortpflanzungszeit sind oft dreißig Paare in einem kleinen Gebiet zusammen und brüten in hohlen Bäumen und Ästen, oft nur wenige Handbreit auseinander.
Für uns heißt das, Wellensittiche paarweise zu halten oder dem Einzeltier sehr viel Zeit zu schenken. Sehr viel Zeit heißt in diesem Falle mehrer Stunden pro Tag. Ein Spiegel oder Plastik-Vogel ersetzt keinen Partner.
Am wohlsten fühlt sich der Wellensittich, wenn er mit Artgenossen zusammen in einem großen Käfig wohnen kann, in dem er die Möglichkeit zum fliegen hat.
Sollte jemand den Wunsch nach einem handzahmem Vogel haben, sollte er möglichst einen sehr jungen Vogel anschaffen, dem er jede frei Minute widmet. Er muss sehr viel mit ihm sprechen, ihn an die Hand gewöhnen und während seiner Anwesentheit im Zimmer herum fliegen lassen. Selbstverständlich sollte man vorher das Fenster schließen.
Hält man 2 Wellensittiche in einem Käfig, sollte dieser eine Mindestlänge von 100cm, eine Höhe von 60cm und eine Tiefe von 50cm haben. Verbreitet sind Drahtkäfige, die aber nicht das Non-Plus-Ultra darstellen, da sie dem Vogel keine Möglichkeit bieten sich zurück zu ziehen.
Ich habe mich überzeugen lassen 2 zu nehmen! Zwar habe ich sie noch nicht gleich mit genommen weil ich erst alles einrichten möchte, aber ich habe sie schon ausgesucht! Die Namen habe ich auch schon ausgesucht*g*
HANSI und TWITY
Ich hoffe das ich viel spaß mit den beiden haben werde*g* weiterlesen schließen -
Wellensittiche sind super
22.10.2002, 12:05 Uhr von
Navel16
Hi! Ich bin eine 16jährige Hamburgerin, die mega viel Spaß daran hat Berichte zu schreiben und z...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Nun besitze ich seit ca. 3 Jahren meinen kleinen Wellensittich. Vorher hatte ich 2 kleine süße Kaninchen, die ich sehr geliebt hatte, doch ich muss zugeben dass ich zu ihnen nicht so eine tiefe Zuneigung hatte, wie zu meinem kleinen Welli. Nun, es sind auch 2 ganz verschiedene Tierarten, die man kaum miteinander vergleichen kann.
Mein Wellensittich ist total zutraulich, verspielt und selbst mit diesem kleinen Tierchen kann man richtig schön kuscheln und knuddeln.
Nun zu meinem Bericht.
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Herkunft:
Wellensittiche wurden vor 150 Jahren erstmals in Australien entdeckt. Dort leben sie in Steppen und ernähren sich hauptsächlich von den Samen, der Steppenpflanzen. Da es in der Steppe sehr trocken ist, kommen Wellensittiche mehrere Tage ohne Wasser aus. Wellensittiche sind Gruppentiere. In der freien Natur bilden sie richtige Schwärme und leben friedlich miteinander. Nachts stellen sie sogar so genannte ‚Wachposten’ auf, die sofort Alarm schlagen, falls Gefahr droht. Seit 130 Jahren werden sie in unserem Land gezüchtet.
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Kauf:
Ich würde jedem empfehlen, die Vögel bei einem Züchter zu kaufen. Dort kann man sich sicher sein, dass man auch einen Jungvogel bekommt und das diese gesund und munter sind. Ich sehe sehr oft in Zoogeschäften, dass die armen Tierchen dort sehr krank sind. Und solche werden einem nicht sehr lange Freude bereiten. Falls man aber doch in einem Geschäft kaufen muss, so sollte man darauf achten, dass der Vogel den man möchte gesund aussieht. Das heißt, dass er nicht aufgeplustert ist, fröhlich umherfliegt und noch nicht so alt ist. Dies erkennt man meistens an der Bildung der schwarzen Federn/Flecken auf dem Kopf. Sind diese noch nicht ganz ausgebildet oder gar nicht vorhanden, so handelt es sich bestimmt um ein Jungtier.
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Allgemeines:
Wellensittiche werden zwischen 12 und 14 Jahren alt, je nach dem wie man sie behandelt und wie gesund und glücklich sie leben. Es gibt große und auch kleine Wellensittiche, wobei die großen eine spezielle Züchtung sind. Meiner Meinung nach ist diese unnatürlich, denn ich bin gegen ‚Verzüchtungen’ und finde Tiere, so wie sie in der Natur vorkommen am schönsten. Hauptsächlich gibt es grün, gelbe und blau, weiße Tiere. Es gibt noch andere Farben, aber diese sind dann meistens nicht so, wie die Tiere auch in der Natur vorkommen. Wellensittiche sind ausgesprochen zutraulich und erlernen sehr schnell Töne und auch unsere Sprache. Dabei sagt man, dass männliche Tiere eher anfangen zu sprechen und die weiblichen eher Vogelmelodien nachahmen o.ä. Mein Wellensittich ist zwar männlich, aber zum sprechen hat er leider keine Lust, nur ab und zu kommt mal ein Tönchen, was sich wie die menschliche Sprache anhört. Dafür macht er sehr viele Töne nach, die viel schöner sind. Denn je nach dem mit wem er sich unterhält, macht er Töne nach, die dieser auch macht. Das finde ich sehr süß.
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Haltung:
Wellensittiche sind Gruppentiere, daher sollte man sie auch eigentlich zu mehreren halten, doch wenn man genügend Zeit aufbringen kann und sich sicher ist das dem Wellensittich nicht langweilig werden kann, so kann man sie natürlich auch einzeln halten. Dazu habe ich mich auch entschieden, da ich einen sehr zutraulichen Welli haben wollte, was zu mehreren nicht so gut gelingen kann. Wichtig ist auch, dass der/die Wellensittich/e genügend Platz haben. Also bitte nicht die winzigen Käfige kaufen, wo sogar drauf steht, dass diese für mehrere Vögel sind. Darin gehen die Vögel ein. Der Käfig sollte mindestens so groß sein, dass der Vogel ein wenig fliegen kann, falls er mal nicht heraus darf. Bei mehreren Vögeln würde ich sogar Volieren vorschlagen, denn dort können sie sich so richtig austoben. Wichtig ist auch der tägliche Freiflug, denn auch ein Vogel brauch Bewegung damit er nicht zu fett wird ;-) Bei meinem Vogel ist es mittlerweile soweit, dass er nur noch nachts in den Käfig geht, da er mir einfach zu viel rummeckert, wenn er im Käfig ist. So kann man sich halt gemeinsam vorn Fernseher oder sonst was setzen *g*
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Ernährung:
Ich persönlich bin nicht so für dieses Fertigfutter von Trill o.ä. Ich stelle das Futter im selbst zusammen, dafür muss man natürlich das richtige Fachgeschäft finden. Wichtig ist dabei dass man auf die richtigen Körnchen achtet. So sind z.B. Silberhirse, Platahirse, Senegalhirse und Japanhirse, Glanz. Großen Körner mögen die Wellensittiche meistens nicht so gerne, aber das ist wie auch bei den Menschen, Geschmackssache. Dieses Futter sollte man möglichst täglich frisch geben und auch aufpassen, dass die Futternäpfchen obenauf nicht von leeren Hülsen bedeckt sind, da vor allem junge Vögel damit Probleme haben können und dann das Futter nicht finden. Mein Vogel hat das super geregelt, er wirft die Körner gleich nach dem Essen einfach auf den Boden :-/ Zusätzlich sollte man dem Vogel Gras, Kolbenhirse (Achtung! Macht dick und ist in zu vielen Mengen ungesund.),Salat, Möhren, Gurken, süßen Apfel, Birne, Feigen und Baumzweige geben. Dies aber nicht allzu oft, da der Vogel gerade durch das Obst Durchfall oder ähnliches bekommen kann. Meiner mags leider sowieso nicht. Da muss dann halt Kolbenhirse und Petersilie reichen. Der Rest der in den Geschäften angeboten wird, ist eigentlich unnötig. Doch ab und zu mögen auch Vögel mal etwas naschen und da würde ich die Knusperstangen empfehlen, aber wirklich aufpassen, denn mehr als einmal im Monat sollte es das nicht geben. Zusätzlich gehört in jedem Käfig ein Kalkstein, darin findet der Vogel alle nötigen Mineralien, die er zum gesund sein benötigt. Meistens sind diese auch im Vogelsand enthalten.
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Käfigausstattung/Spielzeug:
Der Käfig sollte wie oben schon kurz angesprochen einen Kalkstein haben, Wasser und Futter ebenfalls. Der Boden sollte genügen mit Vogelsand ausgestreut sein. Dazu sollten in verschiedenen Höhen Stangen im Käfig angebracht werden. Diese müssen aus Holz sein, denn das ist am schönsten für den Vogel. Er kann daran knabbern, also seinen Schnabel abwetzen und auch seine Krallen, die sonst einfach zu lang werden. Und ganz wichtig!: Die Gitterstäbe des Käfigs müssen waagerecht sein und die Käfigform eckig. In einem runden Käfig wird der Vogel irre, die Stäbe müssen waagerecht sein, damit der Vogel auch ein wenig klettern kann. Meiner spielt immer Fledermaus, heißt er hängt an der Käfigdecke und baumelt dort vor sich hin. Nun zum Spielzeug. Ist man längere Zeit weg, so ist es ganz hilfreich einen kleinen Plastik-Vogel oder einen Spiegel zu haben, denn dann hat der Vogel etwas zur Beschäftigung. Doch sollte dies nicht zur Gewohnheit werden, denn dem Vogel wird ein Artgenosse vorgegaukelt, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Am besten sind deswegen kleine Spielbälle, diese sind lustig und gaukeln nichts vor. Jeder andere Spielkram ist unnötige Zeitverschwendung, denn wenn man den Vogel einzeln hält, beschäftigt man ihn schon genug, bzw. sollte es. Zu mehreren gehalten, haben die Vögel ja immer einen Kamerad zum spielen. Sauber gemacht werden sollte diese wenigstens einmal pro Woche.
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Sonstiges:
Erwartet nicht zu viel von dem kleinem Vogel. Es ist immer von dem Tier abhängig ob es nun zutraulich wird oder anfängt zu sprechen. Dies erfordert viel Zuwendung und Zeit. Und: Keinerlei Druck. Zwingt die Tiere nicht zu irgendetwas, wenn sie keine Lust zum spielen haben, dann lasst es. Und zwingt sie am Anfang auch nicht zutraulich zu werden. Dies kommt von allein. Wartet ruhig ein paar Wochen mit dem Freiflug oder dem Finger in den Käfig stecken. Denn wird der Vogel am Anfang zu sehr erschreckt, dann kann es passieren, dass er gar kein Vertrauen mehr zu einem fasst. Doch eigentlich wird jeder Welli ziemlich schnell zutraulich. Meiner war schon nach 3 Tagen soweit, dass er auf meinen Finger ging und das FREIWILLIG. Mittlerweile kann man ihn richtig in die Hand nehmen, am Rücken streicheln und so weiter. Wer seinem Vogel das sprechen beibringen will, der muss sehr sehr viel Zeit mitbringen und möglichst einen Jungvogel haben. Dann heißt es wiederholen, wiederholen…
Doch aufhören, wenn er keine Lust mehr hat und sich anfängt zu putzen oder ähnliches (vom putzen unbedingt nie abhalten!). Wer kleine Kinder hat, sollte diesen auch klarmachen, dass ein Vogel zwar süß ist, aber kein Spielzeug. Vögel können sehr gut zubeißen, sodass es sogar blutet, also bitte aufpassen. Ansonsten wünsch ich viel Spaß mit dem Racker und kann noch einen kleinen Tipp geben: Im Sommer kann man den Vogel auch ruhig mal baden lassen, des gefällt ihm sehr und sind zudem niedlich aus :-)
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Fazit:
Vögel brauchen wirklich sehr viel Zeit, je nach dem zu wie vielen sie gehalten werden. Wer also keine Zeit hat, sollte sich lieber mehrere anschaffen. Aber ansonsten sind Vögel richtige Familientiere, die den Lärm (bügeln, Staubsauger, Wasserhahn) lieben und sehr zutraulich werden. Also noch mal viel Spaß mit den kleinen Rackern. weiterlesen schließen -
Mein Puck und ich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser,
schon seit mehr als einem Jahr wohnt Puck, der kleine blaugrüne Wellensittich mit dem gelben Gesicht nun schon bei uns. Es war also Zeit meinen bisherigen Bericht ein wenig abzuändern, bzw. zu ergänzen.
Schon als Kind hatte ich immer einen Wellensittich. Vor ein paar Jahren starb mein letzter kleiner „Hansi“ leider an Krebs. Da ich noch andere gefiederte Freunde hatte, wollte ich damals keinen „Ersatz“ haben und entschloss mich erst vor einem Jahr mir wieder einen Welli anzuschaffen. Ich bearbeitete deshalb meinen Freund solange, bis er weich wurde und mir Puck zum Geburtstag schenkte.
Keiner sollte denken, dass ein Wellensittich den ganzen Tag nur dumm rum sitzt und keine Beschäftigung braucht. Bekommt Puck nicht die Aufmerksamkeit die er möchte kann er schon mal ein wenig pampig werden. Dann zerrt er an der Gardine, ärgert die Hamster indem er sie an den Haaren zeiht oder boxt sein Seil solange bis sich jemand mit ihm beschäftigt. Er ist schon ein aufgeweckter Kerl mit einer großen Portion Energie.
Bei uns zuhause fliegt Puck den ganzen Tag frei im Wohnzimmer herum. Deshalb mag er es auch überhaupt nicht, wenn er zum lüften in seinen Käfig muss.
Ist er dann nach einiger Zeit wieder „frei“ dreht er erst mal ein paar Runden im Zimmer, bevor er sich an seinen gewohnten Platz am Fenster sitzt und die Nachbarschaft beobachtet.
Kommen wir nun einmal zu den Informationen, die ich euch über einen Wellensittich geben kann.
Anschaffung
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Die Anschaffung eines Wellensittichs sollte gut überlegt sein. Auf der Suche nach einer genauen Lebenserwartung konnte ich leider keine übereinstimmenden Meinungen finden. Zwischen 8 und 20 Jahren waren die Angaben auf verschiedenen Internetseiten. Doch auch acht Jahre sind schon eine lange Zeit, deshalb sollten keine vorschnellen Entscheidungen getroffen werden.
Es sollte abgeklärt werden, wo das Tier bleiben kann, wenn man mal in den Urlaub fährt oder unerwartet ins Krankenhaus muss. Diesen kleinen Kerl kann man nicht einfach alleine zu Hause lassen. Man sollte schon jemanden haben, der sich zuverlässig um den Welli kümmert.
In der heutigen Zeit häufen sich auch die Fälle von Vogelallergien. Auch das sollte vor der Anschaffung abgeklärt werden, damit der Spaßt nicht nur von kurzer Dauer ist.
Hat man sich dann entschieden einen kleinen Hausgenossen zu kaufen, kann man sich entscheiden, ob man ihn bei einem Züchter oder einen normalen Zoofachgeschäft kauft.
Ich empfehle den Kauf beim Züchter, da man da wirklich weiß wo er her kommt. In den Zoogeschäften haben die Tiere meist lange Reisen hinter sich und sich demnach auch gesundheitlich angeschlagen. Außerdem haben die Tiere aus Zoogeschäften, meistens bisher noch kaum gute Erfahrungen mit Menschen gemacht und sich auch eher scheu als Vögel vom Züchter.
Man sollte sich auch im Klaren sein, dass ein Vogel allein nicht wirklich glücklich ist, es sei denn man hat sehr viel Zeit für den Kleinen. Eigentlich empfiehlt sich die Haltung von mindestens zwei Vögeln.
Neben dem Vogel selbst, benötigt man einen Käfig (mit waagerechten Gitterstäben, damit er klettern kann und nicht abrutscht), Wasser- und Futterspender, Vogelsand, Futter und einen Kalkstein.
Anschaffungskosten
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Der Wellensittich selber kostet so um die 15 bis 20 Euro.
Der Käfig ist bei der Anschaffung wohl das teuerste. Man muss sich erst einmal entscheiden, ob es ein Käfig mit Ständer sein (Preis ca. 65 Euro) oder ein einfacher Käfig, der dann auf ein Regal gestellt werden kann (Preis ca. 25 bis 50 Euro). Also ich hatte damals einen Käfig mit Ständer gekauft. Dieser war aus Plastik und der Ständer innen hohl. Also nicht gerade sehr stabil. Dafür war er aber mit knapp 45 Euro sehr günstig. Ich habe in den hohlen Plastikfuß einfach etwas Sand gefüllt, damit er schwerer wird und nun steht er stabil und wackelt nicht.
Zusätzlich muss natürlich noch Futter und Vogelsand gekauft werden. Die Kosten hierfür sind aber sehr gering und liegen bei ca. 5 Euro. Da sich das natürlich eine Weile hält ist es wirklich nicht die Welt.
Futter- und Wassernapf sind eigentlich beim Käfig dabei.
Zum Spielen habe ich meinem Vogel noch ein Seil gekauft. Sollte natürlich nicht aus irgendwelchen Kunstfasern sein, sondern am besten ein Hanfseil.
Außerdem hab ich ihm bei www.zooplus.de noch einen Spielplatz aus Holz gekauft. Kostenpunkt 12 Euro. Dort kann er spielen, schaukeln und die Treppe rauf- und runterrennen, was er zu gerne macht.
Gerade in den Sommermonaten baden Wellensittiche auch sehr gerne, deshalb ist es empfehlenswert ein kleines Badehäuschen zu kaufen. Ich muss sagen, keiner meiner Wellensittiche, die ich je hatte, hat es benutzt. Die meisten wollten es lieber, dass man sie mit einer Wasserspritze nass macht. Puck mag es am liebsten im Spülbecken. Er setzt sich da rein. Liebt wohl die Größe.
Laufende Kosten
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Euer Wellensittich wird euch bestimmt nicht die Haare vom Kopf fressen, da er günstig im Verbrauch ist. ; )
Das einzige was angeschafft werden muss, ist ca. alle drei Monte ein Päckchen Vogelsand für ca. 2 Euro und je nach Größe der Packung, alle zwei bis vier Monate Futter. Hier liegen die Kosten bei ca. 1 bis 3 Euro.
Das Wasser das diesen kleine Tierchen zu sich nimmt ist nun wirklich nicht der Rede wert.
Der Käfig
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Der Käfig ist genauso wichtig wie für uns Menschen das Eigenheim. Die Größe des Käfigs sollte mindestens 100 x 50 x 50 (LxBxH in cm) betragen. Zudem ist wichtig, dass die Gitterstäbe nicht rosten. Auch sollten sie nicht weiß lackiert sein, da der Vogel sonst geblendet wird. Runde Käfige sehen zwar toll aus, sind aber auch nicht das was der Welli verdient. Hier rutscht er schnell ab und kann sich auch nicht richtig orientieren.
Auch die Sitzstangen sind eine wichtige Sachen. Meistens sind ja im Käfig schon Rundhölzern bzw. Plastikstangen vorhanden. Doch diese sind für den Vogel gar nicht gut. Von dem ständigen Sitzen auf Rundhölzern werden die Füße des Wellis immer auf der gleichen Seite belastet. Dadurch kann bei den kleinen Freunden Sohlenballengeschwüre hervorgerufen werden. Natürlich kann man Naturhölzer mit den normalen Rundhölzer mischen, aber Naturhölzer sollten auf alle Fälle in verschiedenen Stärken zur Verfügung stehen.
Der nächste Vorteil von Naturhölzern ist, dass der Wellensittich durch Knabbern und Klettern seine Krallen und seinen Schnabel ein wenig abnutzt, so dass diese nicht zu lang werden.
Zum Ästeklau eignen sich eigentlich alle Weiden, Linden, Birken, Buchen, und sämtliche Obstbäume. Bei den Obstbäumen sollte man allerdings, in Bezug auf den Blausäuregehalt, auf Bäume mit Steinobst (Kirschen, Aprikosen...) verzichten. Auch die Eiben und Walnussbaum dürfen nicht angeboten werden. Auch nicht angeboten werden dürfen sämtliche als giftig bekannte Baumarten.
Reinigung des Käfigs
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Der Käfig sollte einmal die Woche gereinigt werden.
Dazu muss die Schale mit Vogelsand entleert werden und dann mit heißem Wasser abgespült werden. Am besten man kauft sich eine kleine Bürste (so eine Küchenbürste), damit man den Kot restlos entfernen kann. Beim Abspülen der Schale, sollte man auch nicht vergessen die Stangen (zum Sitzen) zu reinigen.
Nach dem trocknen kommt wieder neuer Sand in die Schale und fertig.
Wer Papier unter den Sand legen möchte, kann das tun. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass das Papier nicht chemisch behandelt wurde oder bedruckt ist. Auf keinen Fall Zeitungspapier! Der kleine Kerl wird es sich nämlich nicht nehmen lassen, alles in kleine Fetzen zu hacken und Druckerschwärze ist giftig für unseren kleinen Freund.
Einmal im Monat ist dann eine Komplettreinigung nötig. Dazu wird die Schale entfernt und der obere Teil des Käfigs mit heißem Wasser abgeduscht. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass der Vogel zu diesem Zeitpunkt nicht im Käfig sein sollte?!
Der Futter- und der Wassernapf werden immer vor dem neu auffüllen mit heißem Wasser ausgespült und ausgetrocknet. Einmal in der Woche sollte man auch mit der Bürste ein wenig putzen.
Zeitaufwand
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In Sachen Reinigung und Fütterung ist es kaum erwähnenswert. Für die Reinigung muss man wöchentlich ca. 15 Minuten einplanen und dann einmal im Monat ca. 30 Minuten um alles komplett sauber zu machen.
Das tägliche Füttern ist in maximal 5 Minuten erledigt.
Was aber mehr Zeit beansprucht, ist die Beschäftigung mit dem Tier selber. Man sollte mit ihm sprechen und ihn auch mal ein wenig ärgern. Dann macht er sich richtig groß und dick und schimpft. Mit ärgern meine ich natürlich nicht am Schwanz ziehen oder so, dass mag er nämlich überhaupt nicht.
Mein Puck spielt sehr gern mit seinem Seil. Er boxt dann immer richtig dagegen. Ich schnappe mir dann immer das Seil am unteren Ende und immer wenn er darauf zurennt, drehe ich es in die andere Richtung. So ist er damit beschäftigt, dem Seil hinterher zu jagen. Natürlich muss man es ihm auch mal geben, damit er ein Erfolgserlebnis hat. Bekommt er es nicht, ist er schnell beleidigt und will von dem Spiel nichts mehr wissen.
Futter und Wasser
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Man sollte immer schauen, dass der Vogel ausreichend zu trinken und zu essen hat. Das Wasser erneuere ich jeden Tag, das Futter jeden zweiten.
Das genügend Futter da ist, ist deshalb so wichtig, weil der Wellensittich zwar immer nur sehr kleine Mengen zu sich nimmt, aber regelmäßig. Kriegt er längere Zeit kein Futter verhungert er. Ihr werdet sich denken, dass das ja normal ist, aber bei einem Wellensittich geht das viel schneller.
Die übliche Körnermischung besteht aus Hirse, Hafer und verschiedenen anderen Getreidesorten. Natürlich kann man das Futter selber zusammenmischen, ich allerdings bevorzuge die bereits fertig gemischten Futtermischungen, welche es in jedem Tierfachgeschäft zu kaufen gibt. Wer seinem Kleinen was Gutes tun will, kann unter diese Mischung auch ein wenig Sesam oder Mohn geben. Da die beiden allerdings recht gehaltvoll sind, sollten sie nur in kleinen Mengen verabreicht werden.
Im den meisten Geschäften gibt es auch Kolbenhirse zu kaufen. Dieser ist auch recht gehaltvoll und sollte deshalb auch nur in kleinen Mengen gegeben werden.
Zusätzlich zu seiner normalen Körnermischung sollte Obst und Gemüse angeboten werden. Bei Obst gibt es eigentlich keine Begrenzung. Alles sollte frisch sein und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Außerdem darf es natürlich nichts Gespritztes geben.
Beim Gemüse ist es etwas schwieriger. Gurken, Karotten, Paprika, Fenchel und Zucchini sind ohne Bedenken zu verfüttern. Jegliche Kohlarten oder auch Avocado sind für den Welli unverdaulich bzw. giftig.
Außerdem gibt es für Wellensittiche noch eine Anzahl an verschiedenen Leckereien. Also Futterstangen, die mit Honig zusammengehalten werden. Auch hier freut sich euer Freund, wenn er mal etwas bekommt.
Zwei Vögel?
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Wie schon oben kurz erwähnt, sollte man eigentlich immer mindestens zwei Vögel halten. Nur wer täglich Zeit für den kleinen hat, sollte sich einen alleine kaufen. Ich habe einen einzelnen, der aber auch täglich seine Zuwendung bekommt.
Hat man sich ein Pärchen geholt, werden die beiden wahrscheinlich nicht ganz so schnell zahm wie ein einzelner. Wer aber wenig Zeit hat, sollte dies eingehen. Schließlich will man nur das Beste für die kleinen Hausgenossen.
Die Meinung, dass einzelne Wellensittiche besser sprechen lernen ist allerdings völliger Quatsch. Nur die wenigsten Wellensittiche können sprechen. Und wenn, dann nur kurze Sätze, deren Bedeutung sie nicht verstehen. Es ist wahrscheinlicher, dass er vielleicht kurze Melodien nachpfeifft, aber das kann auch bei Paarhaltung geschehen.
Alter des Vogels beim Kauf
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Der Vogel kann im Alter von ca. sechs Wochen gekauft werden. Es gibt einen sehr wichtigen Hinweis, den man bei Kauf beachten sollte.
Schauen Sie dem Tier, tief in die Augen. Hat er an seinen Augen einen dünnen, weißen Ring außenrum? Hat er einen weißen Ring, ist er Vogel bereits zu alt und sollte nicht mehr gekauft werden.
Fliegen – und fliegen lassen
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Wer einen Wellensittich besitzt sollte diesem auch täglich mehrere Stunden Ausflug gönnen. Dabei sollte man natürlich darauf achten, dass das Zimmer Vogelsicher ist. D. h., dass nirgends Gefahren lauern wie z. B. ein Eimer mit Wasser, heiße Herdplatten, giftige Pflanzen…
Der Ausflug sollte so lang wie möglich dauern. Mindestens aber, wie oben schon geschrieben täglich mehrere Stunden.
Während der Vogel auf seinem Ausflug ist, müssen natürlich alle Fenster und Türen geschlossen sein. Auch Schubladen, wo der Kleine sich die Füße einquetschen kann oder hineinfallen kann, müssen geschlossen sein.
Vögel die nicht fliegen dürfen, werden faul, dick und eventuell auch krank.
Geschlecht
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Das Geschlecht zu bestimmen ist eigentlich hauptsächlich für Züchter wichtig.
Aber gerade bei der Namensgebung wollen viele wissen, ob sie nun eine Dame oder einen Herrn vor sich haben.
Bei Jungvögeln ist es noch sehr schwer festzustellen. Die Merkmale erkennt man erst ein wenig später. Am einfachsten ist die Erkennung an der Wachshaut. Diese ist über dem Schnabel. Ist diese Haut eher blau, so könnt ihr ziemlich sicher sein, dass ihr einen Herrn habt. Ist die Wachshaut aber eher braun oder beige ist der Vogel höchstwahrscheinlich eine Lady.
Eigene Erfahrungen
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Bereits nach drei Tagen durfte Puck das erste Mal einen Freiflug wagen. Das tat er auch, obwohl das nicht gerade gut ging, schließlich kannte er sich noch nicht gerade gut aus und landete an Orten wo er nicht hin sollte. Doch inzwischen kennt er sich gut aus und fliegt je nach Lust und Laune.
Auch handzahm wurde Puck sehr schnell. Jetzt brauche ich eigentlich nur noch die Hand ausstrecken und er landet auf meinem Arm.
Was ich bei meinem Welli sehr schnell feststellen musste, war, dass er sehr schnell eingeschnappt sein kann. Als ich im Urlaub war und mein Freund sich um ihn kümmerte, schaute er mich danach Tage lang nicht an. Als ich im allerdings Kolbenhirse aus dem Supermarkt mitbrachte, war ich schnell wieder seine Freundin.
Vor kurzem hatte er auch so eine kleine Macke. Unter seinem Käfig stand die Packung mit seinem Futter. Den halben Tag verbrachte er damit, dieser Packung Storys vorzuzwitschern. Als ich die Packung dann weggenommen hab und durch das Zimmer gezogen hat, ist er hinterher gerannt wie irre. Als ich dann anfing zu rennen, ging er in die Luft und verfolgte mich so.
Auch hat er vor kurzem ein neues Spielzeug entdeckt. Den Staubsauger. Er verbringt viel Zeit mit ihm. Da er sich im Rohr spiegeln kann, erzählt er dem Staubsauger so manchen Schwenk aus seinem Leben.
Fazit
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Wellensittiche sind eigentlich für fast jeden etwas. Hat man wenig Zeit kauft man zwei. Die Kosten und der Zeitaufwand sind sehr gering. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Brabbelchen, 03.01.2009, 19:36 Uhr
Bewertung: weniger hilfreich
Hallo! Unterbringung des Vogels = richtig. Meinung/Wissen zur Einzelhaltung = Falsch. Es NIE angebracht für ein Schwarmtier. EH führt zu Störungen. Wieso sollten Alte Vögel nicht gekauft werden?
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jeanne, 21.08.2002, 17:15 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Unsere Wellensittiche heißen Yellow, Floyd und Noname. Noname ist uns zugeflogen. Früher hatten wir auch noch Pink, aber der ist leider gestorben. Gruß von Jeanne!
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anonym, 20.08.2002, 17:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Habe auch einen - erst seit 1 Woche! Leider ist er noch recht ängstlich, aber das wird schon noch!;) Christian
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vampire-lady, 01.04.2002, 20:39 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Beleidigter Vogel? kann ich einen Roman von schreiben! Gruß VL
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Ein Käfig voller Narren
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Die Wohnung ist leer, doch man ist berufstätig, hätte aber dennoch gerne ein bisschen mehr Stimmung bei sich zu hause. Was nun. Ein Hund ist schlecht, denn der wäre ja den ganzen Tag über alleine und das ist bestimmt nicht gut fürs Tier. Katzen mag ich auch sehr gerne, doch kommt hierbei das gleiche Problem auf. Auch in punkto Reisen sieht es mit größeren Tieren weitaus schlechter aus, als mit Kleintieren. Da ich auch sehr gerne Reise, musste mir wohl etwas anderes einfallen und so bin ich auf die Wellensittiche gestoßen, die mir bis heute noch nie unangenehm aufgefallen sind, außer dass sie beim Freiflug schön mal Häufchen verlieren, die man aber ganz problemlos mit einem feuchten Lappen vom Laminat entfernen kann.
Ich habe mir also gleich zwei gekauft, da ich wie schon erwähnt berufstätig bin und meine Partnerin auch, sodass er den ganzen Tag über sonst ja alleine wäre. Zu zweit sieht das ganze ja schon wieder anders aus, denn die beiden wissen immer, wie sie sich die Zeit vertreiben können und das geht am besten, wenn sie Unsinn machen.
Beim Kauf solltest du allerdings darauf achten, dass Du Dir einen guten Züchter suchst, wo die Vögel noch keine Schäden erlitten haben. Du merkst das allein schon daran, wie er die Vögel hält und ob er auch in punkto Beratung nichts auslässt.
Hast Du dann erst mal die lustigen Gesellen bei Dir zu Hause, dann geht der Spaß erst richtig los. Meine Vögel sind sehr handzahm. Vor Händen und großen Menschen zeigen sie keinerlei Ängste. Das liegt daran, dass wir uns sehr um die beiden gekümmert haben. Ständig, also wo sie gerade mal 8 Wochen alt waren, haben wir sie am Köpfchen gekrault und ihnen unsere Zuneigung gezeigt. Das sollte man in jedem Fall beachten, denn nur so bekommt man ihr Vertrauen. Auch ständiges Reden mit den beiden haben wir nie vernachlässigt. Man hat sogar teilweise das Gefühl, dass sie wissen, von was und wem man redet. Sie zeigen einen sehr verständlichen Ausdruck und es ist fast so, als unterhielte man sich mit einem Menschen, mit dem Unterschied, dass man die Antwort leider nicht übersetzen kann, jedenfalls nicht immer, wobei man einige Gesten doch deuten kann, so habe ich zu verstehen bekommen, dass wenn die beiden ihren Schnabel an der Stange wetzen, sie verlegen sind.
Wellensittiche sind lustig und knabbern leider auch alles an, was ihnen in die Quere kommt. Baden tun unsere am liebsten in einem Salatblatt. Wir legen dies immer in einen Behälter und füllen diesen mit Wasser auf, wo die Zwei sich dann austoben können.
Das Essen ist eine Hauptaufgabe des Wellensittichs. Sie essen eigentlich den ganzen Tag über und da sollte man auch bei so kleinen Lebewesen darauf achten, dass das Futter in sauberen Behältern aufgefüllt wird und auch die Nahrung sehr abwechslungsreich gestaltet ist. So kann man sie mal mit Äpfeln füttern, Kolbenhirse und Knabberstangen, die allerdings schon zum Vollnahrungsprogramm zählen. Auch wenn Wellensittiche wenig trinken, brauchen sie täglich frisches Wasser. Normales Leitungswasser reicht in der Regel aus, doch wenn die Wasserqualität schlecht ist, sollte man es abkochen oder abstehen lassen.
Den Käfig machen wir alle 3 Tage sauber, denn dann sieht der Käfig meist auch schon so aus, als hätte ne Bombe eingeschlagen. Alles gehört kräftig abgewaschen und der Boden des Käfigs sollte auch gut gereinigt werden, denn trotz des Sandes bleiben oft Häufchen am Boden kleben.
Viel Arbeit machen Wellensittiche eigentlich nicht. Man braucht nicht mit ihnen Gassi zu gehen und im Unterhalt kosten sie auch kaum was.
Unsere Wellensittiche sind viel draußen und das ist auch wichtig, denn ein regelmäßiger Freiflug ist nicht nur für den Vogel gut, sondern auch für uns, denn nur so kann man sich doch am besten mit den kleinen Narren unterhalten und beschäftigen.
Solltest Du also kurz vor der Entscheidung stehen, Dir einen Wellensittich zu kaufen, dann hole Dir zwei und vor allem einen großen Käfig. Niemals allerdings einen Spiegel in den Käfig hängen, denn die Vögel schenken dem Spiegelbild ihr Vertrauen, verwöhnen es, bekommen aber keine Liebe zurück und das macht ihn nervös. Am besten kaufst Du Dir gleich noch ein Buch über Wellensittiche mit, wo alles noch mal beschrieben wird, sodass eigentlich nichts mehr schief gehen kann. weiterlesen schließen -
Achtung! Tiefflug!
Pro:
-
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Da ich beim Wohnungsputz gerade wieder Federchen und Kackerchen entfernt habe, dachte ich: Meinen nächsten Bericht widme ich unseren Wellensittichen. Derer 2 mit den Namen Dummbatz und Rohrspatz. Dass der blaue Dummbatz seinen Namen zu recht verdient, werdet ihr im Verlaufe meines Berichts merken. Rohrspatz ist quitschgrün. Ich denke, jeder von euch hat eine Vorstellung davon, wie Wellensittiche aussehen. Ich würde euch gern ein paar Fotos zeigen, doch leider ist der Film noch nicht entwickelt und es mangelt in unserem Haushalt an einem funktionsfähigen Scanner.
Wie wir zu den beiden kamen? Ganz einfach – ein lang gehegter Wunsch, eine neue Wohnung, groß genug, im Mietvertrag Kleintierhaltung nicht ausgeschlossen, Laminatfußboden (wobei dies nicht der ausschlaggebende Grund war).
Im April war es dann soweit. Ein Gang in die Zoohandlung stand an. Wir hatten noch gar nichts, außer uns zuvor ein wenig im Internet informiert.
EINEN ODER ZWEI VÖGEL?
Ein allein gehaltener Wellensittich braucht sehr viel Aufmerksamkeit. Vorteil ist, dass er um einiges zahmer wird, vorausgesetzt man kümmert sich entsprechend um ihn.
Uns war von vornherein klar, dass wir 2 Vögel wollten. Wellensittiche sind nun einmal sehr gesellig und leben von Natur aus in großen Schwärmen. Wer ist schon gern allein. Sollten wir außer Haus sein, lassen wir tagsüber meist das Radio laufen.
Beide waren ungefähr 10 Wochen alt, als wir sie gekauft haben. Bezahlt haben wir zwischen 12 und 15 EUR. Zum Zeitpunkt des Kaufs war bei beiden noch nicht erkennbar, ob es Männchen oder Weibchen sind (zu sehen daran, ob sich die Stelle über dem Schnabel blau färbt (dann Männchen) oder nicht (dann Weibchen). Bei Dummbatz waren sehr schnell blaue Ansätze vorhanden. Da man entweder ein Pärchen oder 2 männliche Vögel in einem Käfig halten sollte, war es für uns egal, welchen Geschlechts der zweite Vogel war. Jetzt haben wir ein schwules Pärchen, zu schwerwiegenden Hahnenkämpfen kam es (noch) nicht.
Ausgesucht haben wir die Vögel natürlich nach dem Aussehen. Wir haben die Vögel, die in der Tierhandlung offeriert wurden, eine Weile beobachtet und uns dann für diejenigen entschieden, die nicht stumm in einer Ecke hockten oder ein zerfledertes Kleidchen trugen. Beide machten einen gepflegten Eindruck.
Aber eines nach dem anderen:
DER STANDORT
Wellensittiche mögen es nicht zugig und die pralle Sonne behagt ihnen auch nicht so sehr. Bei uns stehen sie im Arbeitszimmer, dem Zimmer, in dem wir uns die meiste Zeit aufhalten.
Nachteil dieses Zimmers bei uns ist, dass es zum Balkon liegt. Da unsere Vermieter beim Häuslebau offensichtlich nicht daran gedacht haben, dass man die Balkontür auch mal schließen muss, wenn man auf dem Balkon steht, helfen wir uns mit einem Band an der Klinke, um die Tür zuziehen zu können. Ihr seht: es gibt kein Problem, für das es keine Lösung gibt. Das sind alles nur Herausforderungen.
Wenn der Käfig in der Küche platziert wird, sollte man bedenken, dass die Vögel dadurch immer den Gerüchen beim Kochen/Backen ausgesetzt sind. Vorausgesetzt man bedient den Herd auch des öfteren. Außerdem lauern einige Gefahren, wie zum Beispiel glühende Herdplatten. Eine Freundin erzählte mir vor kurzem, dass sich ihr Wellensittich mal die Krallen an eben besagter Stelle verbrannt hat und tagelang nicht richtig sitzen konnte. Und wer kann sich schon ständig in der Luft halten, auch wenn Wellensittiche zum Fliegen geboren sind.
Umräumen mussten wir auch ein wenig: zunächst wurden alle giftigen Pflanzen aus dem Einzugsbereich verbannt – in unserem Fall eine Flamingopflanze und diverse Ficus-Pflanzen. Außerdem haben wir ein neues Regal gekauft (viele Grüße an IKEA), auf dem nun der Käfig thront. Bis dato waren unsere Regal größer als wir. Nun sind die Vögel mit uns auf Augenhöhe, wenn wir vor dem Käfig stehen, bzw. noch ein klein wenig höher. Sie sind uns also überlegen – oh je, wir lassen uns von Vögeln regieren. Nein, nein, aber Wellensittiche wollen halt immer hoch hinaus auf den höchsten Platz.
Da Wellensittiche begnadete Kletterer sind und gern alles möglich anknabbern, mussten wir sämtliche freiliegende Kabel abdecken, vor allem die eine Lampenhalterung an der Decke, an der sie mit Vorliebe rumknabbern, Das gleiche trifft auf meine Schreibtischlampe zu. Sie sollen doch nicht durch Stromschlag krepieren.
DER KÄFIG
Wir haben uns einen Käfig der Firma encia ausgesucht. Für 2 Vögel ausreichend, sofern sie in der Wohnung bzw., dem Zimmer fliegen dürfen. Bei uns dürfen sie das nicht nur, sondern sie sollen, immerhin sollen sie es bei uns so schön wie möglich haben. Außerdem möchten wir, dass sie gesund und fit bleiben. Es genügt, wenn sie im aufgeplusterten Zustand aussehen wie Tennisbälle.
Der Käfig dient eigentlich nur als Schlaf- und Futterplatz. Ob sie sich tatsächlich wohlfühlen, können sie uns leider nicht direkt sagen, aber sie plustern sich immer schön auf, was eigentlich ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass es ihnen gut geht und sie mit den Umständen zufrieden sind.
Der Käfig ist mittelgroß. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Vögel darin eine kurze Strecke fliegen können, ohne irgendwo gegen zu stoßen und sich wohlmöglich weh zu tun. Pi mal Daumen schätzt man, dass der Käfig 5 mal so lang sein sollte wie der Vogel selbst.
Ausgestattet war der Käfig mit Plastikstangen. Da wir, wie gesagt, für unsere Vögel nur das Wohlfühlprogramm abspulen, sind wir am gleichen Tag noch in den Wald gefahren und haben Naturäste gesammelt. In unterschiedlichen Stärken. Am besten eignet sich weiches Holz, zum Beispiel Haselnuss oder Weide. Unsere beiden nagen gern an er Rinde. Das bedeutet aber auch, dass die Äste immer wieder erneuert werden müssen. Die Plastikstangen haben wir allerdings nicht weggeworfen, sondern nach außen hin an den Käfig angebracht. Sie dienen nun dazu, die Käfigtür zu halten als Absprunghügel so zu sagen, und eine andere steckt an der Seite, einfach nur so.
Als Futternäpfchen haben wir 2 Schalen gewählt, die in einen Ring eingehangen werden, der wiederum am Gitter hängt. Das hat den Vorteil, dass die Vögel von allen Seiten an ihr Futter kommen und sich nicht unnötig verrenken müssen. Ein Nachteil besteht darin, dass ab und an mal ein Kackerchen im Futternapf landet. Original waren dem Käfig 2 Näpfchen mit einer sehr kleinen Öffnung. Wir hatten schon das Gefühl, dass die beiden ein wenig Schwierigkeiten hatten. Außerdem mussten diese Näpfchen immer bis zum Rand gefüllt sein, damit sie überhaupt an die Körnchen kamen. Die Reinigung stellte sich somit etwas kompliziert dar. Das Wasser kommt aus einem handlesüblichen Spender.
DER EINZUG IN IHR NEUES HEIM
Zuerst hatten wir nur den Blauen gekauft. In der Zoohandlung kam er aber nicht sofort in seinen neuen Käfig, sondern für den Transport in sein neues Heim wurde er in einen Pappkarton verbannt. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass wir auf dem schnellsten Weg nach Hause gefahren sind, um ihn zu befreien. Doch dort war alles so neu und ungewohnt, dass er erst gar nicht raus wollte. Irgendwann hat er sich doch getraut und hat die nächsten Stunden nur mit Beobachten verbracht. Nach Stunden kam auch mal ein Laut von ihm – zu unserer Freude. Das war so, als würde man auf den ersten Schrei eines Neugeborenen warten. Mit Futter und Wasser war er versorgt. Doch machte er seinem Namen „Dummbatz“ alle Ehre – es dauerte eine Ewigkeit, bis er sich in dem Käfig zurecht fand. Da hatten wir bei unseren Erkundigungen anderes gehört.
Nach 3 Tagen haben wir den Kleinen das erste Mal fliegen lassen. Was wahrscheinlich allen Vögeln passiert, ist der Flug gegen die Fensterscheibe und hinter Schränke/Regale. Letztere sollten daher immer oben abgedeckt sein, oder so weit von der Wand wegstehen, dass die gefiederten Freunde jederzeit ohne Schwierigkeiten dahinter hervor gewackelt kommen können. Bei dem Flug gegen die Fensterscheiben gab es einen kauten Knall und Dummbatz segelte erst einmal auf den Fußboden. Nachdem er sich vom Schock erholt hatte, ging der Erkundigungsflug weiter.
Abends und noch lange Zeit danach hatte er Schwierigkeiten, in den Käfig zurückzufinden. Er ist dann immer auf den Fußboden geflogen und so lange darauf rumgedappelt, bis wir ihn in den Käfig gehoben haben, wo er dann fressen konnte. Bitte die Vögel niemals mit einem Handtuch jagen. Das ist das Schlimmste, was man den kleinen Rabauken antun kann. Man muss halt ein wenig Geduld haben.
Das hat sich erst gebessert, als wir nach 4 Wochen Rohrspatz gekauft haben. Der hatte zwar den Vorteil, dass Dummbatz ihm alles zeigen konnte, aber Rohrspatz fand sofort in den Käfig zurück. Er hat also seinerseits unserem Blauen auch etwas beibringen können. Im Gegensatz zum Blauen hat sich der Grüne auch nicht fallen lassen, als er gegen die Fensterscheibe geflogen ist, sondern er flog einfach weiter in die andere Richtung.
DAS FUTTER
Es muss nicht immer „Vitakraft“ sein. In der Zoohandlung unseres Vertrauens (Fressnapf) haben wir entdeckt, dass es Vogelfutter auch lose zu kaufen gibt. Es enthält die gleichen Stoffe, wie Vitakraft und wie die alle heißen, ist aber sehr viel billiger. In der Körnermischung ist eigentlich alles enthalten, was die kleinen Racker zum Leben brauchen.
Außerdem bekommen unsere Vögel ab und an einen Hirsekolben oder einen von diesen Knabberstangen. Dies aber nicht immer, weil diese Stangen eigentlich eine vollwertige Mahlzeit ersetzen und somit nur als Leckerbissen gedacht sind. Genauso wie die neuen Produkte: Vogelkuchen, Knusperherzen, Konditionscocktail, Color-Cocktail, Zwitschermischung und und und. Man kann es auch übertreiben, oder?
Ganz wild sind unsere Vögel auf frische Sachen, wie Äpfel, Gurke und Salatblätter. An Paprika und Birne wollten sie bisher nicht ran. Den Anfang muss aber immer erst Rohrspatz machen, bevor Dummbatz sich die Sache mal aus der Nähe betrachtet und zubeißt.
Da unser Blauer mitten in der Mauser steckt und der Grüne sich anschickt, es ihm gleichen zu tun, bekommen sie in den letzten und nächsten Tagen „Mauserhilfe“ in das normale Futter gemischt. Das enthält zusätzliche Mineralstoffen, die sich die Vögel ansonsten während der Mauser in der Natur selbst suchen.
Zu trinken bekommen sie täglich frisches Wasser. Im Handel kann man extra Vogeltränke erwerben, Hochgebirgswasser mit Jod. Nicht dass ich mich wiederholen möchte, aber man kann es doch übertreiben, oder?
Obwohl wir 2 Futternäpfchen haben, gab es anfangs regelrechte Futterkämpfe. Der Blaue hat von seinem „Ältestenrecht“ Gebrauch gemacht und den Grünen immer vertrieben. Auch wenn der Grüne auf der anderen Seite angefangen hatte zu futtern. Inzwischen klappt das aber ganz gut. Possierlich ist es, wenn man zusehen kann, wie die beiden sich gegenseitig füttern.
DIE PFLEGE
Der rege Stoffwechsel bringt es mit sich, dass Wellensittiche ca. alle 10 Minuten ein kleines Häufchen fallen lassen. Der Käfig selbst wird daher von uns alle zwei Tage mit frischem Sand versorgt. Unter den Sand legen wir immer ein Stück Zeitung. Das erleichtert das Auswechseln des Sandes ein wenig- Wasser- und Futternapf reinigen wir täglich und füllen sie auch immer frisch nach. Einmal wöchentlich werden der ganze Käfig und vor allem die Sitzstangen abgespritzt.
Sollten die Häufchen (eigentlich sind es nur kleine Kringel) mal woanders landen als im Käfig nur keine Panik. Sie enthalten meines Wissens keine ätzenden Stoffe, so dass man sie sofort wegwischen muss. Es ist besser, man wartet, bis sie getrocknet sind und kann sie dann ganz leicht mit ein wenig Kleenex entfernen.
Gerade, wenn sie mal wieder Apfel gegessen haben, und das Gefieder etwas verklebt ist, freuen sich die beiden auf ihr Bad. Aber auch als es die letzten Tage so heiß war, haben sich die beiden öfter bespritzt. Außerdem werden sie ab und an mit der Blumenspritze abgeduscht (wenn sie mal wieder Dummheiten machen und Sachen anknabbern, die sie nicht anknabbern sollen).
Zur Schnabel- und Krallenpflege haben wir den beiden einen Sepiastein und einen Kalkstein an die Käfiggitter gehängt.
Besonders putzig ist es anzusehen, wenn sich die beiden selbst putzen, nicht nur, weil sie dann ruhig sind. Es kann schon mal eine Stunde dauern, bis alle Federn gereinigt und wieder an Ort und Stelle gebracht sind. Besonders niedlich ist es, wenn sich die Vögel gegenseitig putzen. Dann wird das Köpfchen schief gelegt als Aufforderung für den anderen, doch endlich mal die eigene Putzorgie zu lassen und sich um den Kameraden zu kümmern. Notfalls wird mit Schnabelschubsen nachgeholfen. Die Vögel sind sehr behutsam, auch wenn es manchmal so aussieht, als würden sie sich gleich die Augen aushacken.
DER WIDERSPÄNSTIGEN ZÄHMUNG
So lange der Blaue allein sein Unwesen trieb, war er sehr zutraulich. Ich hatte mir gleich zu Beginn die Mühe gemacht, meine Hand fast eine Stunde nur in den Käfig zu halten, um Dummbatz die Scheu zu nehmen. Den Abstand zwischen uns hab ich dabei immer mehr verringert. Irgendwann ließ er sich kraulen und kam auf den Finger. Erst mit Futter auf der Hand, dann auch ohne. Nach ein paar Tagen distanziertem Zutrauen kam er auch auf die Schulter den Kopf und die Brille geflogen. Mit Vorliebe knabberte er an meinem Brillengestell und meinen Ohrringen. Meist saß er bei mir am Schreibtisch auf der Stange meiner Lampe.
Sobald der Grüne ihm Gesellschaft leistete, waren wir abgeschrieben. Schade eigentlich.
Aber mittlerweile sind beide zutraulicher. Hält man ihnen den Arm hin, knabbern sie an den Fingern (kann manchmal ganz schön zwicken) und klettern rauf bis zum Ärmel vom T-Shirt. Weiter leider noch nicht, aber wir über täglich, indem wir Futter immer weiter oben verstecken. Irgendwann wird es ihnen auf der Schulter gefallen.
Wichtig ist, dass man den Vogel während dieser Phase immer anspricht. Egal was man ihm erzählt, wichtig ist die beruhigende Stimme.
JEDE MENGE SPIELZEUG
Da haben wir uns einiges einfallen lassen. Wellensittiche sind nun mal begnadete Kletterer und sehr neugierig.
Über den Sinn uns Unsinn eines Spiegels bzw. eines Plastikwellensittichs im Käfig wird alles Mögliche geschrieben. Gefahr besteht meines Erachtens nur, wenn ein Spiegel im Käfig eines allein gehaltenen Wellensittichs hängt. Er sieht dann in seinem eigenen Spiegelbild einen fremden Vogel und will mit ihm spielen. Wenn der nicht reagiert oder wieder weg ist, könnte der Vogel schon verrückt werden... Wir haben einen Spiegel drin hängen, aber er wird selten bis gar nicht beachtet.
Am Käfig haben wir noch diverse Glöckchen, die von Lindt-Osterhasen übrig geblieben sind, und zwei Wäscheklammern hängen. Der Grüne schläft immer mal gern draußen. Dann sitzt er da drauf und hält sein Mittagsschläfchen.
Mitten in unserem Zimmer hängt ein mit viel Liebe selbstgebasteltes Karussell. Auf die Idee kamen wir, als wir die Vögel über Pfingsten mit bei meinen Eltern hatten und die beiden immerzu auf einem Kerzenständer rumkletterten. Den haben wir von der Art her aus Holz nachgebaut und jetzt wird es von den beiden ständig benutzt. Daran hängt noch eine große Schaukel, ein ausrangierter Tennisball, jede Menge Bast und Schleifenband.
Der Bast ist sehr beliebt, aber auch ein wenig gefährlich, weil sie sich schnell darin verwickeln und hängen bleiben können. Man muss halt immer darauf achten, dass er nicht zu sehr ausgefranst ist und die Enden gegebenenfalls abschneiden.
Eine Wippe haben sie sich selbst gebaut, indem sie abwechselnd auf die Fotos fliegen, die an der Wand neben dem Käfig hängen. Übrigens mussten wir dort die Tapete mit Tesa abkleben, weil die beiden Frechdachse die Tapete angeknabbert haben.
Auf dem einen Regal liegen noch diverse Holzstöckchen, die sie umherschieben können.
Ihre neueste Errungenschaft ist ein „Fußball“. Der hängt an einem langen Band außen am Käfig und hat unten noch eine Glocke dran. Wenn wir ihn mal nach oben auf den Käfig legen, kullern sie ihn über die ganze Fläche – daher „Fußball“. Baumelt er nach unten, versuchen die beiden Geier, ihn nach oben zu ziehen. Der Grüne steckt mit Begeisterung sein Köpfchen in die Glocke.
Wenn die Pupsis, wie sie von uns auch genannt werden, manchmal höllischen Lärm machen (mit Begeisterung, wenn man telefoniert), möchte ich sie nicht mehr missen. Sie sind putzig anzusehen und man kann so schön mit ihnen und über sie lachen, wenn sie sich wieder tollpatschig anstellen.
Wer noch mehr Informationen möchte, dem kann ich das Buch „Wellensittiche“ von Horst Bielfeld empfehlen (Falken-Verlag, ISBN 3-8068-2557-2) und die Internetseiten www.sittiche.de und www.wellensittich.net empfehlen.
Vogelfreundliche Grüße
Diescher weiterlesen schließen -
Wellensittiche im Viererpack
24.05.2002, 17:52 Uhr von
Rumpeltimo
Halli Hallo, bin hauptberuflich Mutter von 2 prächtigen Jungs, die jede Menge Freude und auch Arb...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Wie ihr alle in meinem Profil lesen könnt, gehören zu unserem Haushalt auch 4 Wellensittiche. Deshalb möchte ich hier ein paar Tips und Tricks zur Haltung dieser Tiere sagen.
Ist die Haltung von Wellensittichen leicht?
Eigentlich sind Wellensittiche ziemlich pflegeleichte Tiere. Sie sind zufrieden, wenn man ihnen regelmäßig Wasser und Futter gibt und sich ab und zu mit Ihnen befaßt. Allerdings sollte man Wellensittiche nicht einzeln halten, da sie Schwarmtiere sind und auch in der freien Natur nicht einzeln vorkommen. Also mindestens 2 sollten es schon sein und um so mehr es sind, um so wohler fühlen sie sich.
Natürlich sollten die Wellensittiche nicht den ganzen Tag nur im Käfig sitzen, sonder sie sollten auch mal frei in der Wohnung fliegen dürfen.
Wieviel Futter braucht so ein Wellensittich und was frißt er?
Ein Wellensittich braucht nicht allzuviel Futter. 2 Teelöffel Körner pro Tag und Vogel reichen aus.
Ich habe schon verschiedene Körnermischungen von Trill bis hin zu Natura oder selbst gemischten aus dem Zoogeschäft gekauft und festgestellt, daß die Vögel nicht allzu anspruchsvoll sind, sprich sie haben bisher alles gefressen.
Ab und zu sollte man ihnen einen Hirsekolben, den bekommt man auch im Zoogeschäft, hineinhängen, daß ist ein echter Leckerbissen und sie stürzen sich sofort drauf. Von den vielen zusätzlichen Angeboten wie Kräcker und dergleichen halte ich nicht allzuviel und Vogelzüchter übrigens auch nicht. Stattdessen kann man ihnen ab und zu eine Karotte dazufüttern. Hier muß man ausprobieren, man die Karotte komplett in den Käfig hängen kann, manche Vögel nagen dann daran herum oder ob man sie besser reibt und in ein Schälchen tut.
Was brauche ich um einen Wellensittich halten zu können?
Man benötigt einen Käfig, Vogelsand, Stänchen, Futterschälchen, Wasserbehälter und einen Kalkstein.
Käfig:
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Der Käfig ist bei der Anschaffung mit Abstand das teuerste. Hier kann man ein kleines Vermögen los werden, Preise kann ich hier nicht nenne, da diese je nach Größe und Art des Käfigs variieren.
Der Käfig sollte allerdings nicht zu klein sein, damit sich die Vögel, wenn es mehrere sind, gut aus dem Weg gehen können.
Außerdem sollte man darauf achten, daß die untere Wanne hoch genut ist, da Wellensittiche gerne mal scharren und dann den Sand aus dem Käfig werfen.
Vogelsand:
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Man sollte für den Boden des Käfigs Vogelsand benutzen. Der Vogelsand sollte feinkörnig und mit Kalkstückchen versehen sein. Am besten nimmt man den im Fachhandel erhältlichen. Auf keinen Fall sollte man den Käfig mit Zeitungspapier oder Sandpapier auslegen, da die Vögel gerne daran nagen und das nicht besonders gut für ihre Gesundheit ist.
Stänchen:
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Am besten sind Äste aus der Natur, z. B. Von einem Birnbaum oder Apfelbaum mitsamt Rinde und in unterschiedlicher Stärke. Die lassen sich zwar nicht so schön reinigen wie die glatten aus dem Geschäft, bieten aber den Vögeln viel Abwechslung. Durch die unterschiedliche Dicke der Stangen müssen die Vögel unterschiedlich zugreifen, wenn sie darauf sitzen. Dadurch bilden sich weniger Schwielen an den Füßen der Vögel.
Außerdem muß man wissen, daß Wellensittiche sehr gern an allem möglichen herumnagen. So können sie an der Rinde der Äste herumnagen und haben eine sinnvolle Beschäftigung. Von Zeit zu Zeit sollte man diese Stangen dann einfach erneuern. Meine Wellensittiche brauchen ca. 2 bis 3 Monate, bis die ganzen Äste vollständig von der Rinde berfreit sind, spätestens dann müssen neue her.
Auf keine Fall sollte man diese Sandpapierrollen kaufen, die man um Stänchen machen kann. Daran verletzen sich die Tiere die Füße. Wir wollen ja auch nicht ständig auf Schmirkelpapier sitzen.
Futterschälchen:
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Ich empfehle Futterschälchen, die in den Käfig hineingehängt werden und oben offen sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Vögel weniger fressen, wenn auf den Futterschälchen ein Dach ist und sie sich mühsam in die Schälchen hineinbücken müssen. Außerdem sollten die Schälchen auch nicht zu klein sein. Von den sogenannten Futterautomaten rate ich ab, da haben sich meine Schlawiner nur die besten Körner rausgepickt und der Rest ist auf dem Käfigboden gelandet. Also besser jeden Tag frisches Futter geben.
Wasserbehälter:
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Als Wasserbehälter kann man entweder einen Trinkautomaten an den Käfig hängen oder ein Badewännchen anhängen. Der Trinkautomat sollte aber dann ziemlich hoch am Käfig hängen, so daß kein Kot hineinfallen kann.
Wasser muß man den Vögeln jeden Tag frisches zur Verfügung stellen.
Kalkstein:
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Ein Kalkstein ist wichtig für die Vögel, damit der Knochenbau gesund bleibt und das Gefieder beim Gefiederwechsel (Mauser) immer wieder schön nachwachsen kann.
Man kann entweder einen normalen Kalkstein oder eine Sepiaschale, beides im Handel erhältlich in den Käfig hängen.
Wie oft sollte ich meinen Wellensittich sauber machen?
Wellensittiche sollte man mindestens 1mal die Woche sauber machen. Dazu gehört, daß der verschmutzte Sand ausgeschüttet wird, der Käfigboden, der Käfig selbst und die Stänchen mit warmem Wasser und Spülmittel abgewaschen wird. Hinterher alles wieder gut abtrocknen.
Es empfiehlt sich auch die Futterschälchen und den Wasserbehälter so zu reinigen. Diese sollte man anschließend aber sehr sorgfältig mit klarem Wasser nachspülen.
Wenn alles wieder sauber ist, neuen Sand in den Käfig und das wars schon. Bei meinen 4 Wellensittichen und unserem großen Käfig dauert das ungefähr 30 Minuten, bis ich damit fertig bin.
Baden Wellensittiche?
Wer sich für ein Badewännchen als Wasserbehälter entschieden hat, der sollte sich nicht wundern, wenn der Wellensittich nicht darin badet. Wellensittiche baden in der Natur nämlich morgens auf den taunassen Blättern. Wenn man seinen Wellensittich also zum Baden bewegen will, dann sollte man ihm ein Salatblatt in das Badewännchen legen, allerdings sollte man das Blatt, wenn er fertig ist mit baden wieder entfernen, da er nicht zuviel Salat fressen sollte, das ist ungesund. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wenn sich der Wellensittich daran gewöhnt hat, daß das Badewännchen auch zum Baden benutzt werden kann, dann kann es auch sein, daß er kein Salatblatt mehr benötigt, um baden zu gehen.
Was ist die Mauser?
In die Mauser kommt ein Wellensittich ca. 4 bis 5 mal im Jahr. Dann verliert er Federn und neue Federn werden gebildet. In dieser Zeit ist der Wellensittich nicht ganz so munter wie sonst und es ist ein wenig lästig, daß die ganzen Federn überall herumfliegen. In dieser Zeit ist der Staubsauger öfter gefragt als sonst. Ansonsten ist die Mauser nichts schlimmes und gehört zum Wellensittich wie der Fellwechsel zum Hund.
Wie wird mein Wellensittich zutraulich?
Zuerst einmal, um so mehr Wellensittiche man gleichzeitig hält, um so länger dauert es, bis sie richtig zutraulich werden, denn zunächst beschäftigen sie sich vorrangig untereinander. Es ist also ratsam zuerst nicht mehr als 2 Wellensittiche anzuschaffen.
Zutraulich werden Wellensittiche, indem man möglichst oft in den Käfig greift, damit er die Angst vor der Hand verliert. Man sollte dabei sehr langsame und bedächtige Bewegungen machen und leise mit dem Vogel reden. Wenn man dem Vogel die nötige Zeit läßt und ihn nicht zusehr drängt, dann wird er seine Scheu bald verlieren. Bis dies geschehen ist, sollte man die Vögel anfangs nicht fliegen lassen. Ich habe meine Vögel handzahm bekommen, indem ich sie von Hand gefüttert habe. Zugegeben, das ist etwas mühsam, aber wie ich finde immer noch die beste Methode. Auf jeden Fall braucht man viel Geduld, die sich aber im Endeffekt bezahlt macht.
Deshalb denke ich auch, Wellensittiche sind nichts für ganz kleine Kinder. Ich denke sie sollten schon in einem Alter sein, in dem sie begreifen, daß sich ein Wellensittich nicht so einfach knuddeln läßt.
Wie finde ich meine Wellensittich?
Wellensittiche kann man entweder im Zoofachgeschäft oder direkt beim Züchter kaufen. Wo bei euch genau so ein Geschäft oder ein Züchter ist kann ich euch natürlich nicht sagen. Am besten ihr hört euch mal ein bißchen um, vielleicht haben ja Bekannte zu einen Vogel und wissen etwas.
Wellensittiche gibt es in vielen Farben, von grün, blau, gelb, weiß und natürlich auch die Farben gemischt. Ihr solltet nicht unbedingt nur auf die Farbe schauen. Wichtig ist, ist der Vogel munter, fliegt er mit den anderen hin und her, Ist das Gefieder glatt. Von Vögeln mit struppigem Gefieder solltet ihr die Finger lassen, daß könnte ein Zeichen für eine Krankheit sein.
Wollt ihr ein Männchen, dann achtet darauf, daß der Vogel über dem Schnabel blau gefärbt ist. Weibchen sind dort meist gelblich oder bräunlich gefärbt.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der Vogel sollte natürlich so jung wie möglich sein, dann wird er schneller zutraulich. Man sollte aber dringend darauf achten, daß der Vogel schon selbst frißt und nicht mehr gefüttert werden muß.
Also laßt euch bei der Auswahl Zeit und habt Geduld, beobachtet die Vögel möglichst genau, bevor ihr euch dann für euren oder eure Vogel/Vögel entscheidet.
Beaobachtet neu gekaufte Vögel zuhause aufmerksam, erst wenn sie alleine das Futter und das Wasser gefunden haben und getrunken und gefressen haben, haben sie sich eingelebt.
Arbeitsaufwand und Kosten:
Alles in allem schätze ich den Arbeitsaufwand eher gering ein. Einmal wöchentlich Säubern des Käfigs dauert ca. 30 Minuten. Den Zeitaufwand, um die Tiere zutraulich zu machen rechne ich hier nicht, weil das keine wirkliche Arbeit ist und auch Spaß macht.
Unsere 4 Wellensittiche kosten mich monatlich ca. 2 bis 4 Euro. Der Kauf des Käfigs ist hier nicht mitberücksichtigt.
Alles in allem kann man sagen, Wellensittiche sind leicht zu halten und ziemlich anspruchslos.
Es gibt aber auch ein paar negative Punkte, die ich hier nicht verschweigen kann.
So sind unsere Tapeten, seit wir die Wellensittiche haben ziemlich strapaziert worden. Wellensittiche knabbern halt gern und unsere Tapeten haben es ihnen angetan, also bin ich, wenn ich sie fliegen lasse ständig auf Beobachtungsposten, um sie zu scheuchen, wenn sie sich wieder einmal an unseren Tapeten vergreifen wollen.
Noch ein Punkt ist der Krach, den die 4 manchmal veranstalten, besonders gerne dann, wenn gerade Nachrichten im Fernsehen kommen oder gerade ein toller Film läuft. Ganz schlimm ist es, wenn sie untereinander Krach haben, daß ist dann ein Gezeter, das ist nicht mehr zum aushalten. Dann habe ich sie schon manchmal rausverbannt, denn wenn die vier loslegen, versteht man manchmal sein eigenes Wort nicht mehr.
Trotzdem wollte ich sie um nichts in der Welt mehr hergeben. Wenn wir uns abends gemütlich auf der Couch niederlassen und der Käfig ist offen kommen sie geflogen, setzen sich auf die Schulter und dann wird zärtlich am Ohrläppchen geknabbert. Am liebsten spielen sie mit meinen Ohrringen.
Wenn die Kinder im Wohnzimmer auf dem Boden anfangen mit ihren Legosteinen zu bauen, kommen sie auf den Boden geflogen und klauen sich ganz frech ein paar Steine. Ihr werdet es nicht glauben, kleine Steine haben sie sogar schon in den Käfig verschleppt, die hab ich dann beim Saubermachen gefunden.
Schön ist es auch, ihnen zuzusehen, wenn sie sich gegenseitig beim putzen helfen und wenn sie sich gegenseitig kraulen und zärtlich beknabbern. Das sieht so putzig aus und ich amüsiere mich immer wieder darüber.
Übrigens unsere Wellensittiche heißen Max, Moritz, Hansel und Peter und gehören bei uns inzwischen schon richtig zur Familie.
Ich hoffe, ich konnte einige für diese Vögel begeistern.
Eure Beate alias Rumpeltimo weiterlesen schließen -
Meiner heißt Rudi
10.05.2002, 16:15 Uhr von
hamsterbacke13
Ich bin 13 und interessiere mich für Nintendospiele, Fußball und Harry Potter BücherPro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo Yopi Freunde!
Heute schreibe ich über Wellensittiche. Ich habe einen Wellensittich. Er heißt Rudi und ist ein zahmer Vogel. Rudi schmust gerne mit mir und macht jede Menge Dreck und ist noch jung.
Wenn einer vor hat einen Wellensittich zu kaufen , muss man alles wichtige beachten.
1. Käfig:
Damit der neue Kamerad sich auch einigermassen bewegen kann , sollte man einen Käfig kaufen von 90 bis 100 cm Länge 50 cm hoch und 60 bis 80cm breit. Der Käfig sollte im Wohnzimmer stehen und in der Augenhöhe hängen, weil der Vogel dann mehr Kontakt hat als unten. Einen Futternapf und einen Wassernapf braucht der Vogel ,denn er sollte ja nicht verhungern und verdursten. Der Wellensittisch muss ja zur der anderen Seite hüpfen aber ohne Holzstangen geht es ja nicht. Die Stangen müssen so dick sein das die Füße des Wellensittichs die Stange gut umschlissen können.
Zum beschäftigen des Vogels sollte man ein Spiezeug kaufen z.B. einen Spiegel, eine Schaukel oder eine kleine Glocke.
2. Futter
Der Wellensittich sollte nicht nur normales Futter essen sondern mal ein Leckerbissen essen z.B. Hirsekolben, Salat und Obst. Das Wasser sollte jeden Tag frisch sein. Das Futter muss aller 3 Tagen gewechselt werden.
3. Kauf eines Vogels
Wenn man alles wichtiges gekauft hat, kann man ein Vogel kaufen. Männchen oder Weibchen? Es ist völlig egal ob man Mänchen oder Weibchen kauft. Wenn man ein Wellensittich gefunden hat der einem gefällt, sollte man schauen ob er nicht krank oder verletzt ist. Ein Wellensittich kostet ca. 15 Euro. Der große Moment des Wellensittich ist gekommen .
4. Freiflug
Alle Vögel freuen sich, wenn es Freiflug gibt. Ein Vogel sollte jeden Tag fliegen. Bevor er fliegen darf, muss man einige Gefahren beseitigen, z.B. Das Fenster zu machen, giftige Pflanzen weg räumen oder die Tür zu machen das der vogel nicht weg fliegt.
5.Über die Wellensittiche
Wellensittiche werden ca. 10 Jahre alt. Man erkennt ein Männchen wenn er eine blaue Schnabel Farbe hat. Ein Weibchen erkennt man wenn er eine Rotbraune Schnabel Farbe hat. Wellensittiche kommen aus dem Australieschen Steppen.
6.Wie man ein Wellensittich zahm macht
Wenn man ein Vogel zahm machen will, muss man einen sehr jungen Vogel kaufen. Ein paar Tage nach dem Kauf von ihrem Wellensittich, kann man schon versuchen was er gerne frisst. Man muss sehr viel Geduld haben das der Vogel auf ihrer Hand geht. Sehr vorsichtig muss man mit dem Wellensittich sprechen, dass er nicht erschreckt
Ein bischen bin ich neidisch, dass Vögel fliegen können und ich nicht. Wellensittiche brauchen wirklich sehr viel Zuneigung. Man kann mit ihnen viel Spaß haben wenn sie zahm sind.
Bis zum nächsten Bericht, euer Oli. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Alusru, 13.05.2002, 14:07 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Meiner hieß Otto und es war ein blauer , am liebsten hatte er so minikleine Apfelstückchen.Klasse hast du das geschrieben, lieben Gruß Uschi.
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Herforderin, 10.05.2002, 16:05 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ähm, wir sind hier nicht bei Ciao... ;) Gruß Eva
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Kein Hund - aber genauso treu!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Seit nun mehr 15 Jahren habe ich ständig einen "Welli" um mich, mein Puckino [eigentlich Pucki] ist mittlerweile mein zweiter und seit knapp 7 Jahren mein Liebling und auch der Grund dafür diesen Bericht zu schreiben.
Allgemein:
Wellensittiche stammen ursprünglich aus Australien, von Natur aus besitzen sie eine grün-gelbe Farbe und leben in großen Vogel-Schwärmen. In freier Wildbahn werden die Kleinen ca. 14 Jahre alt, in Gefangenschaft oftmals nur 5 J.. Aber auch das kann variieren, je nach Gesundheitsstand und Haltung.
Vor der Anschaffung:
Vor der Anschaffung eines Wellensittichs sollte man sich gut überlegen, ob man genügend Zeit in solch einen kleinen Racker investieren kann und möchte- auch über mehrere Jahre hinweg. Zwar muss man mit ihm nicht mehrmals täglich spazieren gehen, aber auch er möchte beachtet und umsorgt werden, vorallem wenn er allein gehalten wird. Auch im Vorfeld sollte überlegt werden; habe ich die Möglichkeit ihn in Pflege zu geben, wenn ich in den Urlaub fahre. Und wie sieht es finanziell aus? Zwar ist ein Wellensittich als Haustier relativ günstig, doch braucht auch er Futter, ab und zu ein Leckerlie, vielleicht auch mal einen neuen Käfig und wenn er krank wird, muss er zum Tierarzt gebracht werden.
Ebenso sollte man sich überlegen, ob man das Tier einzeln oder als Paar halten möchte (oder evtl. sogar noch ein paar mehr). Für den Wellensittich ist es natürlich schöner noch einen Spielgefährten zu haben, vorallem wenn das "Herrchen" arbeitet oder viel unterwegs ist. Man sagt zwar, dass man den Vogel nicht allein halten sollte (schließlich ist er ja auch ursprünglich ein Schwarm-Vogel), grundsätzlich ist eine Einzel-Haltung aber möglich - aber bitte nur wenn man genügend Zeit hat!
Der Kauf:
Ein Wellensittich ist für rund 10-15 € zu haben. Überlegen sollte man sich, ob man ihn aus dem Zoo-Geschäft oder lieber von einem Züchter holt. Hier spreche ich mich ganz klar für den Kauf beim Züchter aus: Man wird besser beraten und die Vögel sind oftmals gesünder.
Sollte man den Vogel nicht geschenkt bekommen haben oder von jemand anderen ("gebraucht") übernommen, ist beim Kauf zu beachten:
- ein möglichst junger Vogel, damit er sich besser
an sein Herrchen gewöhnt und man viele Jahre
Freude an ihm hat (Junge Vögel erkennt man an:
- ihrer Zierlichkeit
- den schwarzen Knopfaugen (noch ohne weißen Ring)
- die Wellen des Gefieders gehen , evtl.bis zum
Schnabel - nach der ersten großen Mauser be-
ginnen die Wellen am Ober-bzw. Hinterkopf)
- ein möglichst gesunder, aktiver Vogel: spielt oder
fliegt er? Oder hockt er längere Zeit aufgeplustert
zwischen oder weitab der anderen Tiere?
- ist er Single oder kuschelt/schnäbelt/putzt er
sich mit einem anderen Vogel? Sollte letzteres tun,
handelt sich um ein Paar. Diese sollte man nicht
trennen, sie verkraften den Partner-Verlust nur
schwer.
Zubehör:
Mit dem Kauf des Vogels ist es noch nicht getan, man braucht desweiteren einen Käfig, welcher nicht zu klein sollte. Mit 25 € sollte man hier schon mind. rechnen. Kein Rundkäfig! Dieser bietet keine Rückzugsecken für den Kleinen. Das ein oder andere Spielzeug sollte ebenfalls nicht fehlen, ebenso wie Stangen für den Käfig und eine Schaukel (auf denen sie häufig schlafen). Meist sind Stangen und Fress- bzw. Trinknapf schon beim Käfig dabei. Außerdem braucht man Futter, Vogelsand für den Käfigboden und das ein oder andere Leckerlie kann ebenfalls nicht schaden.
Doch oftmals kommt man dabei günstiger weg: das ein oder andere Spielzeig kann man selbst basteln (die Süßen sind selbst ziemlich kreativ darin etwas zum Spielen zu finden), frisches Obst und Gemüse mögen sie auch - und das hat man ja zu Hause und wenn man in eine Schale Gras sät, kann dies zu einem super Fress-und Spielplatz für sie werden.
Zu Hause:
Der Käfig sollte in einem Raum stehen, indem sich viel Leben abspielt; er mag es nicht allein zu sein (wird er doch mal allein gelassen, kann man zur Beschäftigung das Radio anlassen). Die Küche ist dafür allerdings eher ungeeignet, da giftige Dämpfe durch das Kochen freigesetzt werden. Auch direktes Sonnenlicht tut dem Kleinen nicht gut, ebensowenig wie Zugluft.
Ideal ist das Wohnzimmer, der Käfig auf einem Sockel oder eine andere Erhöhung, damit der Schnuckel am Familienleben teilnehmen kann. Wird gelüftet,im Zweifelsfall den Käfig mit einem Tuch abdecken (dies mache ich beim Schlafen ebenfalls, so wird Pucki nicht vom An- und Ausschalten des Lichts gestört).
Fütterung:
Von den im Handel erhältlichen Futterspendern rate ich eher ab. Das Futter wird nicht portioniert und der Vogel neigt dazu sich zu überfressen. Viel besser ist da ein kleiner Napf am Boden des Käfigs.
Lieber täglich und in kleinen Portionen (ca. ein gehäufter Teelöffel pro Tag). Frisches Futter sagt dem Kleinen auch sehr zu. Am Besten probieren was ihm da am besten schmeckt. Puckino mag z.B. absolut keine Bananen, ist aber ganz wild auf Salat und Hirse. Es kann ihm eigentlich alles angeboten werden, nur sollte es nicht gespritzt sein! Auch Avodcados sollte man nie anbieten, sie sind für ihn giftig. Und von Essensresten ist ebenfalls abzusehen!!
Der Wellensittich trinkt Wasser, möglichst sauber sollte es sein (lieber einmal zu viel als zu wenig wechseln). Es gibt Fertiggeränke aber die sind einfach nur teuer und eher unnütz.
Das Saubermachen
Der Käfig sollte natürlich auch desöfteren sauber gemacht werden. Dabei sollte man den Sand entfernen und alles (auch Stangen und Spielzeug) mit heißem Wasser reinigen und gut abtrocknen. Wenn der Käfig nicht allzu dreckig ist, reicht es auch, nur den Sand zu wechseln.
Bitte unbedingt Vogelsand nehmen! Bausand, Katzenstreu, Zeitungs- und Sandpapier mögen zwar in einigen Fällen billiger sein, aber für den Vogel nicht unbedingt gesund.
Auch der Schnuckel selbst mag gern mal baden - besonders bei der Hitze im Sommer. Ein teures Badehaus braucht man aber nicht zu kaufen. Eine nicht zu kleine Schale mit Wasser ist nicht nur günstiger, der Vogel kann sich auch besser austoben.
Pucki spritzt dabei liebendgerne herum, also lege ich immer ein Handtuch drunter. Im Sommer spritze ich ihn ab und zu mit einem Wasserzerstäuber nass, das macht mir ebensoviel Spass wie ihm *g*.
Der Welli himself:
Damit der Vogel sich gut eingewöhnt, sollte man ihn erstmal 14 Tage im Käfig lassen und sich so mit ihm beschäftigen. So gewöhnt er sich an sein neues zu Hause (und an sein Herrchen) und das Fliegen fällt ihm danach leichter (so kann er schon mal Landeplätze auskunschaften).
Die kleinen Fussel sind wie wir Menschen individuell; der eine ist von Natur aus ruhiger, der andere aktiver. Pucki gehört zur letzteren Kategorie. Er hat sich wahnsinnig schnell eingelebt und begann schon innerhalb der 2 Wochen zu sprechen. Eher ungewöhnlich für einen Wellensittich; manche brauchen länger und manche tun es gar nicht (vorallem wenn sie paarweise gehalten werden, denn da beschäftigen sie sich bevorzugt mit sich selbst). Auch die Zutraulichkeit variiert. So hat mein erster Wellensittich gern aus der Hand gefressen, aber ungern gekuschelt. Pucki frisst nicht aus der Hand, dafür ist er wahnsinnig anhänglich und verschmust - und weniger zickig (aus meiner Erfahrung sind das meistens die Weibchen ;-) ). Dafür kräht er lautstark herum, wenn er Fressen möchte.
Abschließend bleibt noch zu sagen:
- Männchen und Weibchen unterscheidet man an der Färbung der Hornhaut über den Schnabel; blau= Männchen, bräunlich=Weibchen
- Die Vögel kommen öfter mal in die Mauser, also ist mit vielen herumliegenden Federn zu rechnen
- die kleinen Silberringe am Fuss sind wichtig, sie zeigen von welchem Züchter der Vogel stammt und erleichtern manchmal das Auffinden entflogender Vögel, sie sind also ein Registrierungszeichen
- Wellensittiche können durchaus Krankheiten übertragen, wie z.B. die Papageienkrankheit
Mein Fazit:
Beachtet man die wichtigsten Sachen beim Kauf, der Haltung und Pflege hat man viel Freude an seinem Welli und der Welli an seinem Herrchen. Ich möchte meinen Schatz jedenfalls nicht mehr missen!
Wellensittiche sind gute "Anfängertiere" für Kindern, doch man sollte sich schon überlegen, ob das Kind in der Lage ist sich (vielleicht auch mit der Unterstützung eines Elternteils) um das Tier zu kümmern; denn Tiere sind keine Spielzeuge. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Edding, 12.05.2002, 17:25 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Bis vor kurzem hatte ich auch einen Wellensittich, doch der starb. Ist 6 Jahre alt geworden... Gruß
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Rena50, 05.05.2002, 18:12 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Wir hatten vor ein paar Jahren auch Wellensittiche. Unsere Kinder waren ganz begeistert. Dein Bericht kann einem Anfänger wirklich helfen. Ich würde mich freuen, wenn du auch einmal bei mir liest. Gruß Rena
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Ein lustiger Geselle!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Liebe Leser und vor allem, liebe Tierfreunde!
Vor kurzem kam es mir in den Sinn einen Bericht über Wellensittiche zu schreiben.
Warum?
Nun, ich habe zwar seit 9 Jahren keine Wellensittiche mehr, hatte aber bis dahin ständig einen gefiederten Piepmatz um mich.
Meinen ersten Wellensittich bekam ich als Kind im Alter von 9 Jahren.
Zum Leidwesen meiner Mutter.
Mein Vater hatte auch eine Leidenschaft für Vögel, Nager, Katzen und vor allem Hunde. Vor allem mein Großvater züchtete Kanarienvögel. Ein „Vogel“ wurde mir also buchstäblich in die Wiege gelegt.
Als ich 18 Jahre alt war, besuchte ich zusammen mit meiner Freundin eine Vogelausstellung in Augsburg und verliebte mich dort über beide Ohren. Nicht was Ihr denkt! Nein! In ein 8 Wochen altes Wellensittichmännchen. Er war ein Standart – Wellensittich (erkläre ich später) und hatte eine kräftige hellgrüne Farbe und eine lilafarbene Schwanzfeder.
Den brachte ich mit nach Hause. Einen Käfig hatten wir ja noch.
Meine Mutter war natürlich nicht so begeistert, doch nach kurzer Zeit hatte „Jimmy“ es geschafft. Er brachte sie sogar soweit, dass sie ihm einen riesengroßen Käfig kaufte. Der arme Kerl brauchte doch ein schönes Zuhause!
Obwohl man Wellensittiche nicht einzeln halten sollte, bekam er zuerst keine Gesellschaft., außer der Familie und unserem Collie – Weibchen Kessi.
Auf die war Jimmy ganz verrückt. Er saß bei ihr auf dem Rücken oder zwischen den Ohren auf dem Kopf, oder sogar auf ihren Vorderpfoten. Hin und wieder passierte es, dass sie ihn abschleckte, wobei er dann immer eine nasse Brust hatte und schimpfend in seinen Käfig flog.
Gefährlich war es nur, wenn er auf ihrem Rücken saß und sie nach draußen wollte. Er wäre Huckepack mit ihr in den Garten gegangen.
Nach ca. 3 Monaten begann er zu „bellen“. Er machte unsere Kessi nach. Dann kamen die ersten Worte wie: Kessi, Bazi, Buali, komm, Bussi, böser, Jimmy.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich nie die Absicht hatte ihm das Sprechen beizubringen. Er war nur immer bei mir, wenn ich zu Hause war und natürlich sprach ich immer mit ihm. Er saß sogar während ich badete, auf dem Alibertspiegel und quasselte.
Später plapperte er die Sätze nach, die ich immer zu ihm sagte:
„Du bist ein böser Bazibuali“
„Jimmy gib Bussi“
„Ja spinnst denn Du“
„Schatzi komm“
und dann kamen auch solche Sätze raus:
„Jimmybuali du bist ein böser Bus, gib Schatzi komm du böser wau!“
Das ist wirklich war.
Als ich einmal einen Versicherungsvertreter bei mir hatte und gerade unterschreiben wollte tönten aus Jimmy`s Käfig folgende Töne: „ Ja spinnst denn du?“
Dieser war dann sichtlich erstaunt.
Als ich dann zu Hause auszog, nahm ich meinen Piepmatz natürlich mit. Er war aber jetzt den ganzen Tag alleine und er tat mir leid. Also bekam er ein etwas älteres Weibchen dazu. Ich bekam sie von einem Züchter, bei dem sie ihren Dienst wohl getan hatte. Jimmy hörte nicht zu sprechen auf, das wäre mir auch egal gewesen, Hauptsache er fühlte sich wohl. Er war anscheinend viel mehr der Meinung er müsse ihr durch schöne Worte und Geflüster imponieren. Mit Hingabe kraulte er sie am Hals und da kamen manchmal die tollsten Sätze, wie: Schatzbuali komm gib Bussi, du böser Bazibuali!“ Das war immer wieder schön anzusehen.
Irgendwann ergab es sich dann, dass ich noch 2 Sittiche aus schlechter Haltung dazu nahm und hatte somit 4 von dieser Sorte.
Ich mache es kurz: Jimmy überlebte die anderen 3 Vögel und er bekam wieder einen neuen Gesellen dazu. Fast 1 Jahr danach starb er dann auf meiner Schulter unter meinen Haaren, wo er auch Abends beim Fernsehen immer saß. Vielleicht sagen jetzt viele, das war ja nur ein Vogel, aber für mich war das eine sehr schmerzhafte Erfahrung, die aber leider zum Leben gehört.
Den anderen Wellensittich der ja wieder alleine war, nahm meine Freundin zu sich, sie wollte sich zwei zulegen und der „Micky“ war schon mehr als handzahm. Doch er hatte ein sehr lautesOrgan und ich mittlerweile ein Baby, somit tat sie mir einen Gefallen und ich sehe ihn ab und zu. Er lebt übrigens noch in Gesellschaft und ist mittlerweile auch schon 11 Jahre alt.
Jetzt aber zu den Wellensittichen allgemein!
Wie leben diese Vögel in freier Wildbahn!
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Ihre Heimat ist Australien.
Der freilebende Wellensittich ist dort etwas größer als ein Spatz und wiegen etwa 30g. Insgesamt erreicht er Größe bis zu etwa 20cm. Auch ist er in der Farbe sehr dezent. Es gibt ihn dort überwiegend in einem olivfarbenem Grünton, der Rücken und die Flügel sind schwarz – braun gestreift. Es wurden auch vereinzelt gelbe oder blaue Sittiche gesehen. Sie haben aber in der freien Wildbahn auf Grund dieser grellen Farben keine hohen Überlebungschancen.
Auch wenn man sagt, Australien sei ein wahres Vogelparadies, so ist es keineswegs für die Vögel immer paradiesisch.
Das Verbreitungsgebiet der Vögel liegt in Zentralaustralien in riesigen Trockengebieten.
Die Tierfilmer Arendt und Schweiger berichteten, dass jährlich ein Massensterben auftritt. Nicht zuletzt, dass die Tiere die Nähe von Farmen aufsuchen um dort die Tränken der Herden zu benützen. Das ist oft eine tödliche Falle für sie. Ein Farmer musste einmal 5 Tonnen toter Tiere aus einer Rindertränke fischen.
Die Tiere legen lange Strecken zurück um an Wasser zu gelangen. Die Rindertränken werden oft künstlich angelegt und haben natürlich einen steilen und glatten Rand, dass die Vögel mit ihrem nassen Gefieder nicht mehr die Kraft haben aus der Tränke zu fliegen.
Sie ernähren sich von Gräsern und Samen was bei anhaltender Trockenzeit sehr schwierig wird. Deshalb ziehen sie ständig weiter.
Die Lust am Vermehren vergeht ihnen allerdings nicht. Die Männchen werden schon mit 4 Monaten geschlechtsreif.
Das Weibchen legt zwischen 4 und 8 Eier während einer Brutperiode. Sie brüten in Baumhöhlen und verwenden dabei kein Nistmaterial. Es kommt auch vor, dass sie sogar in Erdlöchern brüten, denn hohle Bäume sind auch in Australien nicht so zahlreich vorhanden.
Das Männchen versorgt während der Brutzeit sein Weibchen sehr liebevoll mit Futter.
Natürlich gibt es in freier Wildbahn auch Feinde. Besonders der Baumfalke erbeutet oft Tiere, die sich in Bäumen ausruhen oder am Boden sitzen, oder der Fleischervogel, der die Jungen aus der Höhle zieht und frisst.
Ebenso lauert die Gefahr bei Reptilien. Schlangen kriechen in die Höhle und können ein ganzes Gelege vernichten.
Die Vögel fliegen oft in so großen Schwärmen, dass oft sich oft der Horizont verdunkelt.
Das hat natürlich große Vorteile. Sie finden leichter Futterquellen und können sich durch Warnlaute besser vor Feinden schützen. Es wird auch vermutet, dass besonders Falken in einem Schwarm leichter die Orientierung verlieren.
Nun aber zu unseren Hausgenossen
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Zunächst mal muss man wissen, dass ein Wellensittich oft schreit, und vor allem auch viel Dreck hinterlässt.
Nicht nur aus dem Käfig wirbeln ständig Körnchen und Federn, sondern überall wo er sitzt „verliert“ er schon mal ein kleines Häufchen.
Sie nagen gerne Papier an und man muss ständig auf der Hut sein, dass sie nicht durch ein gekipptes Fenster entwischen, oder sich eine Gefahrenquelle begeben.
Dazu gehören:
- Wassergläser
- gefüllte Spülbecken
- offene Schränke oder Schubladen
- Vergiftungen durch Chemikalien
- Drahtgitter
- Wollfäden (Erdrosselung)
- Dagegen fliegen an Glasscheiben
- Hängen bleiben in Gardienen
- heiße Herdplatten
- Nikotinrauch
- Menschliche Nahrung
- Papierkörbe
- Zugluft
Man sollte seinem Vogel schon Freiflug gewähren und deshalb darauf achten, dass er sich nicht verletzen kann.Es ist auch sehr wichtig den Käfig wöchentlich zu säubern, da sich sonst schnell Milben und Bakterien bilden können.
Wie verhält sich aber ein Wellensittich?
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Die Wellensittiche lieben es, sich gegenseitig am Kopf und am Nacken zu kraulen.
Wie schon erwähnt fühlen sie sich nur in Gesellschaft wohl. Ich machte zu Beginn auch diesen Fehler.
Wenn sich ein Wellensittich wohl fühlt, dann sitzt er mit aufgepusterten Federn und schläfrigen Augen auf seiner Stange oder besonders gerne auf einer Schaukel. Meistens mit einem Füßchen, das andere zieht er gerne unter seine Federn.
Sein Käfig sollte bitte nicht zu klein sein. Als Sitzstangen finde ich die handelsüblichen Kunststoffstangen zwar leicht zu reinigen, aber für die Krallen sind sie weniger gut. Besser eignen sich Zweige oder kleine Äste, die verschiedene Stärken haben. Ein Kalkstein ist wichtig für das Abwetzen des Schnabels. Ob Spiegel oder nicht, darüber streiten sich die Geister, meine hatten einen und der war immer heiß umkämpft. Ich gab ihnen auch einen kleinen Ball mit einer Kugel darin, den sie mit Vorliebe umherwarfen.
Man sollte auch das Futter nicht in Schälchen auf den Boden stellen. Es verdreckt sehr schnell. Besser eignen sich dafür Futter und Getränkeautomaten. Es sollte auch für Abwechslungsreiche Kost gesorgt sein. Besonders gerne fressen sie gekeimte Körner.
Man legt einfach normale Vogelkörner in etwas Wasser und lässt sie keimen. Das kommt gut an.
Löwenzahnblätter und Spitzwegerich verschmähen sie auch nicht.
Mit Salat war ich vorsichtig, das meine davon Durchfall bekamen, außerdem badeten sie in einem nassen Salatblatt mit Vorliebe.
Äpfel, Erdebeeren, Hirse, etwas Karotten und vor allem Zwieback mit Eigelb und etwas Quark vermischt liebten meine besonders. Ansonsten ist das handelsübliche Vogelfutter für diese Vögel nicht schlecht.
Von Zusätzen wie Sprechperlen oder Honigperlen halte ich nicht viel.
Lieber mal eine Knabberstange in den Käfig hängen. Man sollte es auch den Vögeln nicht zu einfach machen. Sie können sich ruhig mal anstrengen um an Leckerchen zu kommen.
Die Krallen sind auch so ein Thema.
Grundsätzlich gilt: Je öfter man die Krallen schneidet, desto schneller wachsen sie nach.
Bei Älteren Tieren muss man es hin und wieder machen. Sie wetzen sie nicht mehr so schnell ab, da sie auch ruhiger werden. Mit einer speziellen Zange geht es ganz gut. Man lernt schnell wo die Blutbahnen beginnen.
Wenn die Krallen zu lang sind, kann der Vogel nicht mehr so gut auf den Stangen sitzen und bleibt auch beim Klettern im Käfig hängen.
Ach ja: Einen Wellensittichkäfig erkennt man daran, dass die Kitterstäbe waagerecht angebracht sind, damit sie auch klettern können. Bei anderen Käfigen sind sie senkrecht angebracht.
Den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen kann man erst nach ca. 3 Monten gut erkennen. Die Hornschicht am oberen Schnabelende ist bei den Männchen blau bis violett und bei den Weibchen immer bräunlich.
Wenn man nicht züchten möchte, ist das aber nicht so wichtig, ob Männchen oder Weibchen. Meistens kommen sie sehr gut miteinander aus.
Wichtiger, besonders für Kinder, ist wohl die Frage, welche Farbe man aussucht.
Da sind die Geschmacksrichtungen sehr unterschiedlich und für jeden ist was dabei.
Weiße Albinos, gelbe, grün – gelbe, blau – weiße, gescheckte, alles was die Natur an Farbspielen zulässt, und vor allem die Züchter zulassen!
Es gibt sie auch in verschiedenen Größen. Der Standart Wellensittich ist ca.2 cm größer als der Normale, dadurch auch schwerer und kein so guter Flieger.
Bei ihnen ist Freiflug besonders wichtig, damit sie nicht zu träge und übergewichtig werden.
Sie sind auch etwas teurer als die normalen.
Ich glaube man bekommt einen Wellensittich mittlerweile ab 25.—DM.
Auch Krankheiten können auftreten.
Besonders wenn sie menschliche Nahrung zu sich nehmen kann das schnell den Verdauungsapparat durcheinander bringen.
Es kann vor allem bei Weibchen zu Legenot kommen. Verstopfung oder Durchfall können auftreten.
Auch vor der Papageienkrankheit sind sie nicht geschützt und ohne Sauberkeit im Käfig nisten sich Milben in das Gefieder ein.
Häufiger jedoch treten Augenentzündungen auf.
Hervorgerufen werden diese durch Küchendunst, übermäßigen Nikotinqualm oder Zugluft.
Mein Jimmy hatte das einmal und ich habe es mit Augentrosttee, den ich mehrmals täglich mit einem Wattebausch ihm auf das Auge betupfte, wieder gut hinbekommen. Es gibt aber auch Augentropfen speziell dafür.
Einen kranken Wellensittich erkennt man schnell an seinem Sitzverhalten.
Er liegt mit dem Bauch auf der Stange und atmet schwer. Erste Maßnahmen sind Infra-Rot-Licht Bestrahlungen. Auch den Gang zum Tierarzt sollte man nicht scheuen.
Meinen Jimmy hatte es einmal schwer mit einer Verdauungsstörung erwischt. Er lies das Köpfchen und die Flügel hängen und atmete sehr schwer.
Ich brachte ihn zum Tierarzt und er wollte ihn einschläfern. Zum Glück verneinte ich. Mit Aufbauspritzen und Tropfen erholte er sich wieder und plapperte noch einige Jahre vergnügt seine Sätze.
Wie es sich später rausstellte hatte er von einem Leberkäse geknabbert.
Ich glaube ich habe jetzt alles Erwähnenswerte berichtet.
Falls Ihr Euch für den Kauf eines Wellensittiches entscheidet, informiert bitte ausgiebig über diese lustigen Gesellen. Beachtet, dass sie Lärm und Dreck verursachen, aber auch ganz witzige Kerlchen sind.
Ich möchte mich für Eure Ausdauer bedanken, aber über diese Tierchen könnte ich ewig erzählen.
*Eure Hanni64* weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Ilenia, 07.04.2002, 13:02 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich hatte auch lange Wellensittiche und später auch eine kleine Zucht, leider mußte wir die wegen eines Umzuges in eine kleine Wohnung abgeben.:-( Vielleich werde ich mir wieder ein paar kaufen wenn unser Hund etwas größer ist und ic
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anonym, 07.04.2002, 12:59 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr schöner und ausführlicher Bericht :)
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seehuhn, 07.04.2002, 12:57 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Wenn du Lust hast, kannst du dir ja mal meinen Bericht über Wellensittiche ansehen. Hab auch so einen kleinen Piepmatz names Puck. Übringes: Sehr guter Bericht.
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