Pro & Kontra
Vorteile
- Geschichte ist ganz lustig, Schauspieler,
- harmloser Familienfilm, Traumhafte Kulisse
- Besetzung, Dialoge
- Sagenhaftes Star - Aufgebot
- Nichts
Nachteile / Kritik
- Witze teilweise doch flach, nicht der Hammer
- große Lacher blieben aus. Handlung und Dialoge vorhersehbar
- Austausch von Cookie
- Langweilige, vorhersehbare Story; ebenso vorhersehbare Witze - komisch? Für mich was anderes .
- Sprengt den Rahmen eines Berichtes
Tests und Erfahrungsberichte
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7 Zwerge - Der Wald war doch genug
Pro:
Sagenhaftes Star - Aufgebot
Kontra:
Langweilige, vorhersehbare Story; ebenso vorhersehbare Witze - komisch? Für mich was anderes .
Empfehlung:
Nein
In letzter Zeit komme ich selten ins Kino und warte statt dessen, bis die entsprechenden DVDs kostengünstig in den Handel kommen. "7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug" ist einer der Filme, die ich mir normalerweise im Kino angesehen hätte, nachdem mir der erste Teil ungemein gut gefallen hat.
Im Handel war gerade die Zauberspiegel-Edition günstig zu erhalten, günstiger als die Einzel-DVD. Nur aus diesem Grund hatte ich mir diese DVD gekauft - im Allgemeinen bin ich meist eher enttäuscht von den Bonus-Materialen, die DVDs beiliegen.
Ob es hier genauso sein würde... wir werden sehen.
Die Handlung
Die Handlung ist schrecklich kurz zusammengefasst:
Da kommt ein Männchen (Axel Neumann) vorbei, welches sich das Kind abholen will. Als gebildeter Märchen(vor-)leser war mir gleich klar: Da wird sich wohl ein - wie hieß er noch gleich? - in der Adresse geirrt haben. Doch weit gefehlt: Spliss (Hans Werner Olm), eitelster Diener am Hofe, hat das Kind an das gar nicht so freundliche Männchen verschachert, um sein schütteres Haar durch eine prachtvolle Mähne zu ersetzen.
Bereits hier konnte ich nur müde über die Witze lächeln. Es kommt dann auch, wie es kommen muss: Schneewittchen werden 2 Tage Zeit gegeben, den Namen des Männchens zu erraten. An Schneewittchens Stelle hätte ich Spliss achtkantig gefeuert...
Stattdessen begibt sie sich zu den Zwergen. Doch nur noch Bubi (Otto Waalkes) ist im Haus. Alle anderen Zwerge sind ausgeflogen. Zuviel Details möchte ich hier nicht erzählen. Letztlich muss Bubi alle Zwerge finden, damit diese gemeinsam den Namen finden können.
Das "Witzige": Bubi hat kurz zuvor den Namen vom Männchen erfahren - aber keiner lässt ihn ausreden. Weder Schneewittchen, noch die sechs weiteren Zwerge, noch sonst jemand. Also macht sich Bubi auf den Weg.
Der Film versucht den Zuschauer danach mit witzigen Szenen zu überhäufen. Ein Speedy (Martin Schneider) ist Feuerwehrmann und lässt sich viel Zeit beim Feuer löschen - komischerweise konnte er wohl noch nie einen Brand löschen, bevor der nicht von selbst ausgegangen war.
Cookie (Gustav-Peter Wöhler, im ersten Film vom ungleich besseren Markus Majowski gespielt) hat zusammen mit Sunny (Ralf Schmitz) und Cloudy (Boris Aljinovic) ein Restaurant. Während Sunny sich abmüht, einen Gast zufrieden zu stellen, macht Cloudy dem Gast das gerade bestellte Essen stets wieder madig. Nicht sehr witzig.
Um es abzukürzen: Sie müssen dann noch durch einen Spiegel (Rüdiger Hoffmann) in die hiesige Welt, um den weißen Helge (Helge Schneider) zu finden, kehren dann zurück, retten das Prinzchen und Ende. - Ich will einfach nicht zu viel verraten.
Spaß
Hat der Film Spaß gemacht? Nun, ich habe ab und an lächeln können. Immerhin versucht der Film einen Witz an den anderen zu reihen. So z. B. eine total schusselige Hexe (Nina Hagen), Wohnsitz inzwischen: Knusperhäuschen. Die ist einfach nur noch verblödet und kann vor lauter Blödheit schon gar nicht mehr böse sein. So vergisst sie ständig, wie das Männchen heißt. Dieses versucht der Hexe aber aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund einzutrichtern wie es heißt. Schreibt es letztlich sogar auf einen Zettel - und statt ihn zu verbrennen, legt es das Männchen in ein Buch - damit es keiner findet. Ja klar, ne?
Der Spiegel beschwert sich ein bißchen über den Reiseverkehr, weil alle Zwerge durch ihn hindurchspringen. Und auf der anderen Seite warten viele bekannte Gesichter:
- Helge Schneider
- Oliver Pocher
- Axel Stein
- Dirk Bielefeldt (bekannt als Polizist)
- Udo Lindenberg
Doch auch wenn diese versuchen, ihre Witze zu reißen, geht es meist nach hinten los.
Star-Power
Wie gerade schon erwähnt: Stars, Stars, Stars ohne Ende. Wahrscheinlich das einzige, was dieser Film bieten konnte. Neben den Zwergen und Hauptfiguren zu sehen:
Wie gerade schon erwähnt:
- Helge Schneider
- Oliver Pocher
- Axel Stein
- Dirk Bielefeldt
- Udo Lindenberg
außerdem:
- Heinz Hoenig (in einer unbedeutenden Nebenrolle - als (inzwischen) König eben)
- Christian Tramitz
- Mario Barth
- Olli Dittrich
Bonusmaterial
Nun, immerhin habe ich die Zauberspiegel-Edition, da darf man ja schon was erwarten... oder?
Es gibt:
- ein Alternatives Ende -- für mich ein etwas vernünftigeres Ende, denn dem Männchen wird im "richtigen" Ende Konsequenzen für seine Machenschaften angedroht. Welche dies sein werden, wird nie geklärt. Das alternative Ende hilft hier. Aber einen wirklichen Lacher hat es bei mir auch nicht erzeugt.
- entfallene Szenen - kein wirkliches Highlight
- verpatzte Szenen - nun ja, ein paar Lacher an falscher Stelle, ein paar Versprecher. Nichts was mir wirklich gefallen hat. Gefallen tun mir meist solche Szenen, wo die im Film bösen dann noch einmal menschlich werden - und sowas fehlt leider.
- Die andere Märchenstunde - kein sehr aussagekräftiger Titel. Schauen wir mal: Ich erwartete vielleicht eine witzige kleine Erzählung eines Märchens. Doch alles was es gibt ist Werbung. Werbung mit einer kurz angerissenen Geschichte, die man dann käuflich als Buch erwerben kann - und die unheimlich witzig sein sollen:
- "Das tapfere Aufschneiderlein" von Bernd Eilert
- "Das Maschenputtel" von Uwe Wittstock
- "Von der Frau und ihrem Fischer" von Klaus Modick
- "Hans mein Igel und der Teufel mit den drei goldenen Haaren" von Arend Agthe
- "Der falsche Froschkönig" von Emanuel Bergmann
- "Hänsel und Gretel XXL" von Arne Nannestad
- "Die Original Bremer Stadtmusikanten" von Richard Steins
- Interviews - Absolut schrecklich. U. a. weil ständig das Interview - bzw. der Monolog - unterbrochen wird von Schildern, die ankündigen, über was als nächstes gesprochen wird. Alle paar Sekunden ein Schnitt. Aaarg. "Interviewt" wurden:
- Otto Waalkes - Produktion/Drehbuch/Zwerg Bubi
- Mirco Nontschew - Zwerg Tschakko
- Boris Aljinovic - Zwerg Cloudy
- Ralf Schmitz - Zwerg Sunny
- Martin Schneider - Zwerg Speedy
- Gustav Peter Wöhler - Zwerg Cookie
- Norbert Heisterkamp - Zwerg Ralfie
- Axel Neumann - Rumpelstilzchen
- Nina Hagen - Hexe
- Cosma Shiva Hagen - Schneewittchen
- Hans Werner Olm - Spliss
- Rüdiger Hoffmann - Der Spiegel
- Heinz Hoenig - König
- Sven Unterwaldt - Regie/Drehbuch
- Bernd Eilert - Drehbuch
- Douglas Welbat - Produktion
- Hinter dem Unterwaldt mit: Making Of, Nikolai Valuev - der 8. Zwerg - eine kurze Hommage an Nikolai Valuev, der im Film mit den Zwergen einsitzt. Ganz nett. Und: Special Effects
- PC-Spiel "Hau den Zwerg" - wollte ich meinem Rechner nun nicht antun. Also mal kein Urteil.
Außerdem finden sich in der Packung ein Poster zum Film, wo Nina Hagen die Zwerge in einer Zauberkugel sieht und ein kleines Heftchen "Das Zwergen-ABC" von Bernd Eilert. Daraus ein kleines Zitat:
"C wie Cypfelmützen. Sieht aus wie ein Schreibfehler - ist aber keiner. Denn die Mützen der sieben Zwerge haben keine gewöhnlichen Zipfel sondern spezielle Sensoren, die auf jeden Reiz sofort reagieren: Cypfel richten sich auf, wenn die Zwerge sich freuen oder aufmerken, und schlaffen wieder ab, wenn ihre Erwartung enttäuscht wird."
Vielleicht bin ich durch den Film zu negativ gestimmt. Aber lustig fand ich den vorigen Absatz nicht. Und der Rest in dem Heftlein ist ähnlich.
Musik
Der Lied versucht sich an ein paar netten Neuinterpretationen von bekannten Liedern. Das "Hey Zwerge, Ho" Lied kommt wieder vor - aber lange nicht mehr so schön wie im ersten Teil. Folgende Lieder gibt es (auch als Karaoke Version im Extras Teil):
- "Steh auf, wenn Du auf Zwerge stehst" (Go West, Pet Shop Boys)
- "Only You" in der Version von den Flying Pickets (gibt diverse Varianten z. B. von Yazoo und Enrique Iglesias)
Fazit
Einerseits bereue ich es, diesen Film gekauft zu haben. Er ist eine einzige Enttäuschung in meinen Augen. Andererseits: Irgendwo hätte ich ihn mir ansehen müssen - denn meine Erwartungen waren hoch: Der erste Film hatte mich begeistert, die Schauspieler finde ich brilliant (nun, weniger als Schauspieler denn als Comedians).
Ich finde Olli Dittrich unvergleichbar, Mirco Nontschew liebe ich seit Samstag Nacht, .. und ich könnte hier ganz, ganz viele aufzählen. Doch weder die Zwerge, noch die geladenen Stars konnten ihrer Rolle, die man ihnen in der Welt außerhalb des Films aufgedrückt hat, gerecht werden. Jeder für sich wies Schwächen auf, die ich in einer Einzelperformance nie erlebt habe.
Ich würde also jedem davon abraten, diesen Film zu sehen - wohlwissend, dass jemand wie ich auf diesen Rat nicht hören würde. Denn ich musste den Film einfach sehen.
Kommentare & Bewertungen
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Elfenfrau, 03.08.2008, 17:04 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich hab mich kaputtgelacht. Fand ihn sehr lustig und blöd
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MÄNNER MIT ZIEPFELMÜTZEN…JA ABER NEE DANKE
Pro:
Geschichte ist ganz lustig, Schauspieler,
Kontra:
Witze teilweise doch flach, nicht der Hammer
Empfehlung:
Ja
Heute habe ich mal nur ein Film zu bieten, da ich die DVD nicht besitze. Die ist ja auch noch nicht zu kaufen, sondern nur der nur der Film in der Videothek. Und das ist ja meistens nur die Kinofassung die Kauf DVD sieht da meistens schon wieder ganz anders aus und hat viele viele Extras und das Besonders bei dem Film, über den ich jetzt berichten werde.
Der zweite teil von 7 Zwerge erscheint ja erst ende des Monats in den Läden und ich glaube das ich mir den bestimmt nicht auf DVD kaufe, dass habe ich bei den ersten Teil auch nicht getan. Den ersten teil fand ich jetzt nicht so überragend toll, aber man konnte ihn sich anschauen. So schlecht war er ja gar nicht, obwohl ich einigeProduktfotos & Videos
Bild 1 - 7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug (DVD) von WINNIE24
am 07.05.2007Kommentare & Bewertungen
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Zwergenhalma = ...Schach --- MATT
Pro:
harmloser Familienfilm, Traumhafte Kulisse
Kontra:
große Lacher blieben aus. Handlung und Dialoge vorhersehbar
Empfehlung:
Ja
Frisch aus dem Kino gekommen, stehe ich noch unter dem Einfluss des Filmes:
"7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug".
Angesehen habe ich mir den Film, um einmal zu entspannen und abzuschalten. Spaß verspricht ja der Film genug. In meinem Bericht werdet ihr erfahren, ob der Film auch hält was er verspricht.
Infos zum Film
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Deutschland 2006
Regie: Sven Unterwaldt
Filmlänge: 95 Minuten
FSK: Ich denke der Film ist sogar für 6 jährige verständlich und nicht überfordernd. Auch die Witze sind so harmlos, dass es unbedenklich ist, den Film einem jüngeren Publikum zu präsentieren. Zumal die Kulisse wirklich kindgerecht ist. Allerdings kannKommentare & Bewertungen
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moniseiki, 14.12.2007, 00:36 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
***-SH-***-LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
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Puenktchen3844, 22.10.2007, 01:47 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
++++++++++++++++++Ein schöner Bericht von Dir. LG++++++++++++++++++
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