Air France Testbericht
Erfahrungsbericht von kangaroe
Mit Air France nach Mauritius
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein letzter Flug ging nach Mauritius. Damals sind wir mit AIR FRANCE geflogen. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde, da es sich um eine sehr renommierte Gesellschaft handelt.
Die Tatsache, dass ich hinsichtlich Kommunikation und Unterhaltung nur mit Französisch und Englisch konfrontiert werden würde, war mir bei der Buchung des Linienfluges bewusst. Aber der unschlagbare Preis ließ dieses Argument in den Hintergrund rücken.
Der Flug setzte sich aus einem Zubringer von Frankfurt nach Paris und der anschließenden Haupt-Verbindung nach Port Luis, der Hauptstadt von Mauritius, zusammen.
!! Wenn nicht explizit angegeben, beziehen sich meine Ausführungen auf den Hin- und Rückflug. !!
Die Flugzeuge
===================
Von Frankfurt nach Paris flogen wir mit einem kleinen Airbus A320. Witzig fand ich die Abtrennung der 1.Klasse von der Economy, das war nämlich nur ein Vorhang.
Von Frankfurt nach Port Luis ging es weiter mit einer Boeing 747, ein Riesenteil! Mit solch einer grossen Maschine war ich bisher nicht geflogen.
Beide Maschinen waren sehr sauber, machten vom Interieur her einen modernen Eindruck und waren kaum abgenutzt.
Es macht Spass in solche Flieger zu steigen.
Der Flug
===================
...von Frankfurt nach Paris dauerte knapp 45 Minuten, kaum dass wir auf Flughöhe waren, ging es wieder runter.
...von Paris nach Mauritius ging 11 Stunden. Die Maschine startete und landete pünktlich. Rückwärts hatten wir weniger Glück. Da wir mit 25 Minuten Verspätung starteten, kamen wir entsprechen später in Paris an und verpassten den Anschlussflug, erst 2 Stunden später konnten wir weiterfliegen.
Platzangebot
===================
Über den Zubringerflug brauch ich mich wohl nicht auslassen, da wäre ich im Notfall auch im Stehen geflogen ;-)
Die Boing war 3-4-3 Sitze aufgeteilt. Ihr seht schon, ich hatte nicht First Class gebucht! Die Sitze waren wie üblich nicht sonderlich bequem. Im Beinbereich war ich halbwegs zufrieden, seitlich fand ich es zu eng. Sowohl beim Hin- auch als beim Rückflug hatte ich mir einen Fensterplatz organisiert.
War auch nicht schwer. Hinwärts war die Maschine so leer, dass meine Freundin und ich jeweils eine eigene 3er-Reihe hatten. Da wir über Nacht flogen, habe ich es geschafft, satte 7 Stunden in allen erdenklichen Positionen zu schlafen.
Rückwärts teilten wir uns beide eine 3er Reihe. Da es wiederum ein Nachtflug war, wollten wir natürlich schlafen. Ging allerdings nicht halb so gut. Wir arrangierten uns aber soweit, dass ich auf 4 Stunden kam.
Abschließend muss ich feststellen, dass auch bei Linienflügen das Platzangebot für den Einzelnen sehr, sehr dürftig ist.
Service an Board
===================
Auf der Kurzstrecke bekamen wir alkoholfrei Getränke nach Wahl sowie ein belegtes Baguette (Schinken oder käse) angeboten. Wer allerdings ein typisch französisches Brötchen erwartet hatte, sah sich bitter enttäuscht. Auf deutsch hätte mach auch "Gummi" dazu sagen können.
Der Service an Board war o.k. Vor der Nachtruhe bekamen wir ein Abendmahl, welches sehr lecker war. Lediglich der dazugehörige, französische Wein ließ sich höchsten zum Kochen verwenden. Nach dem „Aufstehen“ wurde ein kleines, aber angemessenes Frühstück gereicht.
Was mir nicht so gefiel, dass die Flugbegleiter nicht noch mal nachfragten, ob man noch einen Kaffee oder Tee möchte, bisher habe ich das immer so erlebt.
Auch den übliche Duty-Free-Verkauf gab es nicht. Keine Ahnung, ob das daran lag, dass es ein Linienflug war.
Die Auswahl an Zeitschriften an Zeitungen beschränkte sich vorwiegend auf französisch- und englisch-sprachige Blätter, auf dem Rückflug entdeckte ich dann sogar eine "Die Welt".
Sehr gut fand ich, dass die Kopfhörer kostenlos waren. Am Platz befanden sich weiterhin eine Decke, ein Kissen, eine Dunkelbrille und Ohrstöpsel.
Das TV-Programm war dürftig. Es liefen kaum vernünftige Sendungen, geschweige ein guter Film. Sei’s drum, hätte eh nur auf Englisch gucken können.
Freundlichkeit
===================
Ich empfand die Flugbegleiter als freundlich, aber sehr reserviert. Das ist allerdings meiner Meinung nach gut so. Ich persönlich habe auch keine Extra-Wünsche an sie rangetragen, deshalb will ich auch nicht mehr dazu sagen.
Gutes + Schlechtes
===================
+ Die Toiletten im Flieger waren sehr sauber.
+ Das Gepäck wurde zuverlässig und unversehrt transportiert.
- Auf dem Rückflug verpassten wir den Anschlussflug im Paris. Wir erhielten als Entschädigung einen Gutschein für ein intercontinentales Frühstück, bestehend aus einem Tee, einem O-Saft und einem trockenen Croissant.
Fazit
===================
Der Service war in Ordnung. Etwas mehr Unterhaltung an Board wäre nicht schlecht gewesen. Da auch viele Deutsche die Linie nutzen, wäre es angemessen, soweit technisch möglich, auch deutschsprachige Medien anzubieten.
(c) 2001-2002 kangaroe
kangaroe@ciao
Joe Black@dooyoo
Die Tatsache, dass ich hinsichtlich Kommunikation und Unterhaltung nur mit Französisch und Englisch konfrontiert werden würde, war mir bei der Buchung des Linienfluges bewusst. Aber der unschlagbare Preis ließ dieses Argument in den Hintergrund rücken.
Der Flug setzte sich aus einem Zubringer von Frankfurt nach Paris und der anschließenden Haupt-Verbindung nach Port Luis, der Hauptstadt von Mauritius, zusammen.
!! Wenn nicht explizit angegeben, beziehen sich meine Ausführungen auf den Hin- und Rückflug. !!
Die Flugzeuge
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Von Frankfurt nach Paris flogen wir mit einem kleinen Airbus A320. Witzig fand ich die Abtrennung der 1.Klasse von der Economy, das war nämlich nur ein Vorhang.
Von Frankfurt nach Port Luis ging es weiter mit einer Boeing 747, ein Riesenteil! Mit solch einer grossen Maschine war ich bisher nicht geflogen.
Beide Maschinen waren sehr sauber, machten vom Interieur her einen modernen Eindruck und waren kaum abgenutzt.
Es macht Spass in solche Flieger zu steigen.
Der Flug
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...von Frankfurt nach Paris dauerte knapp 45 Minuten, kaum dass wir auf Flughöhe waren, ging es wieder runter.
...von Paris nach Mauritius ging 11 Stunden. Die Maschine startete und landete pünktlich. Rückwärts hatten wir weniger Glück. Da wir mit 25 Minuten Verspätung starteten, kamen wir entsprechen später in Paris an und verpassten den Anschlussflug, erst 2 Stunden später konnten wir weiterfliegen.
Platzangebot
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Über den Zubringerflug brauch ich mich wohl nicht auslassen, da wäre ich im Notfall auch im Stehen geflogen ;-)
Die Boing war 3-4-3 Sitze aufgeteilt. Ihr seht schon, ich hatte nicht First Class gebucht! Die Sitze waren wie üblich nicht sonderlich bequem. Im Beinbereich war ich halbwegs zufrieden, seitlich fand ich es zu eng. Sowohl beim Hin- auch als beim Rückflug hatte ich mir einen Fensterplatz organisiert.
War auch nicht schwer. Hinwärts war die Maschine so leer, dass meine Freundin und ich jeweils eine eigene 3er-Reihe hatten. Da wir über Nacht flogen, habe ich es geschafft, satte 7 Stunden in allen erdenklichen Positionen zu schlafen.
Rückwärts teilten wir uns beide eine 3er Reihe. Da es wiederum ein Nachtflug war, wollten wir natürlich schlafen. Ging allerdings nicht halb so gut. Wir arrangierten uns aber soweit, dass ich auf 4 Stunden kam.
Abschließend muss ich feststellen, dass auch bei Linienflügen das Platzangebot für den Einzelnen sehr, sehr dürftig ist.
Service an Board
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Auf der Kurzstrecke bekamen wir alkoholfrei Getränke nach Wahl sowie ein belegtes Baguette (Schinken oder käse) angeboten. Wer allerdings ein typisch französisches Brötchen erwartet hatte, sah sich bitter enttäuscht. Auf deutsch hätte mach auch "Gummi" dazu sagen können.
Der Service an Board war o.k. Vor der Nachtruhe bekamen wir ein Abendmahl, welches sehr lecker war. Lediglich der dazugehörige, französische Wein ließ sich höchsten zum Kochen verwenden. Nach dem „Aufstehen“ wurde ein kleines, aber angemessenes Frühstück gereicht.
Was mir nicht so gefiel, dass die Flugbegleiter nicht noch mal nachfragten, ob man noch einen Kaffee oder Tee möchte, bisher habe ich das immer so erlebt.
Auch den übliche Duty-Free-Verkauf gab es nicht. Keine Ahnung, ob das daran lag, dass es ein Linienflug war.
Die Auswahl an Zeitschriften an Zeitungen beschränkte sich vorwiegend auf französisch- und englisch-sprachige Blätter, auf dem Rückflug entdeckte ich dann sogar eine "Die Welt".
Sehr gut fand ich, dass die Kopfhörer kostenlos waren. Am Platz befanden sich weiterhin eine Decke, ein Kissen, eine Dunkelbrille und Ohrstöpsel.
Das TV-Programm war dürftig. Es liefen kaum vernünftige Sendungen, geschweige ein guter Film. Sei’s drum, hätte eh nur auf Englisch gucken können.
Freundlichkeit
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Ich empfand die Flugbegleiter als freundlich, aber sehr reserviert. Das ist allerdings meiner Meinung nach gut so. Ich persönlich habe auch keine Extra-Wünsche an sie rangetragen, deshalb will ich auch nicht mehr dazu sagen.
Gutes + Schlechtes
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+ Die Toiletten im Flieger waren sehr sauber.
+ Das Gepäck wurde zuverlässig und unversehrt transportiert.
- Auf dem Rückflug verpassten wir den Anschlussflug im Paris. Wir erhielten als Entschädigung einen Gutschein für ein intercontinentales Frühstück, bestehend aus einem Tee, einem O-Saft und einem trockenen Croissant.
Fazit
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Der Service war in Ordnung. Etwas mehr Unterhaltung an Board wäre nicht schlecht gewesen. Da auch viele Deutsche die Linie nutzen, wäre es angemessen, soweit technisch möglich, auch deutschsprachige Medien anzubieten.
(c) 2001-2002 kangaroe
kangaroe@ciao
Joe Black@dooyoo
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