Condor Testbericht
Erfahrungsbericht von fledermaeuse
Mein allererster Flug durch die Wolken
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
◦∞◦◊◦∞◦ Vorwort: ◦∞◦◊◦∞◦
Einige werden es sicherlich Mitbekommen haben...... es soll tatsächlich Menschen geben, die in ihrem ganzen Leben noch nie ein Flugzeug von Innen gesehen haben, geschweige denn damit auch geflogen sind, bzw. befördert wurden. So ein menschliches Wesen schreibt nun diesen Bericht, der nicht über die Panik in mir berichten wird... das kommt an anderer Stelle ;o) .....sondern mein Empfinden über den Service usw.
Da ich das erste Mal in einem solchen Flieger gesessen habe, habe ich auch noch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber so bin ich wenigstens sehr neutral an die Sache rangegangen und hoffe nun, das ich Euch einen Bericht liefern kann, aus dem Ihr mein Empfinden erkennen könnt und vielleicht ein paar nützliche Hinweise findet.
Und nun geht’s los ;o) Ach ja... WARNUNG: Der Bericht könnte etwas länger werden * g *
◦∞◦◊◦∞◦ Einchecken Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja... da ich ein ganz nervöses Huhn war am Tag der Abreise, wurde ich um 14 Uhr am Flughafen abgeliefert, obwohl mein Flug erst um 20 Uhr gehen sollte, aber so konnte ich in Ruhe suchen wo ich hin muss und mich seelisch auf den Urlaub vorbereiten. Also erst mal zum Condor Schalter und Gepäck abgeben und Ticket in Empfang nehmen... da gab es zwar gleich zwei Ungereimtheiten... einmal meine Sitzplatzreservierung und dann das Gewicht meines Koffers, aber dazu später.
Am Schalter von Condor ( inzwischen von Thomas Cook geführt ) wurde ich sehr freundlich begrüßt und man merkte mir sofort an, das es mein erster Flug sein wird. Unbeholfen wie ich stand ich brav in der falschen kurzen Reihe, da mittags absolut nichts los war. Man blieb freundlich und lächelte und man wünschte mir einen angenehmen Flug und viel Sonne und so weiter ;o)
Die Abfertigung ging schnell und trotzdem wurde sich zeit genommen, um mir zu erklären wie ich meinen Weg zum Schalter finde, wo ich abfliegen werde und wo man noch nett etwas Essen kann. Das fand ich sehr nett und war auch richtig * g *
Normalerweise heißt es das nun für das Boarding zwei Stunden vor Abflug die Schalter besetzt seien... Tja... dem war nicht so ... um 19:45 Uhr war immer noch niemand da und die Fluggäste wurden unruhig und plötzlich teilte uns jemand auf nachfrage mit, das der Flug Verspätung hat... technische Fehler du eine neue maschine musste her. Der Flug sollte nun um 21:30 Uhr gehen.
Nicht gerade aufbauend, vor allem das einem das niemand mal vorher sagt. Einige Leute wussten es, da es angeschlagen war aber sie Leute die sehr früh da waren standen dort ohne Hintergrundinformationen, was mir gar nicht gefallen hat, aber es kam noch besser..... der Abflugschalter hatte sich auch noch geändert. Man raste also los um dann festzustellen, dass die Maschine noch nicht mal gelandet ist, geschweige gesäubert noch aufgetankt.
Ich weiß bis jetzt nicht, woher ich meine Ruhe nahm und das bei meinem ersten Flug ;o)
Als der Flieger dann endlich fertig war, ging es ganz schnell und man rief zuerst die hinteren reihen auf... ich war also mit den ersten im Flieger, aber es gab tatsächlich welche, die irgendwie schlecht hörten und dann schon in den ersten reihen saßen, aber egal... nach und nach füllte sich flott die maschine und kaum hatte man gesessen ging es auch schon los. Gepäck in die Stauräume und anschnallen.
Trotz Verspätung ging dann alles recht Flott und im Flieger entschuldigte man sich sofort für die Unannehmlichkeiten´, aber trotzdem gibt es einen Punktabzug.
Beim Rückflug ging auch alles sehr fix, nur das man ein paar sprachliche Barrieren zu überwinden hatte... eben mit der Sitzplatzreservierung, aber dazu auch später. Am Flughafen Male war man eher reserviert, aber trotzdem freundlich. Man lächelte zwar nicht, aber das muss ja auch nicht immer sein, man war freundlich und wies einem seinen Weg. Aber an dem Flughafen gab es nur einen, da alles eher sehr übersichtlich und klein gehalten ist und nicht so verwirrend wie in Frankfurt am Main.... dort bin ich nämlich abgeflogen.
Allerdings war das besteigen des Fliegers ein Krampf, da man hier nicht geordnet den Flieger betreten konnte. Es ging drunter und drüber und irgendwie war es der reinste Wirrwarr... Kleine Streitigkeiten kamen auf und es war eine Unruhe im Flieger, den ich vom Abflug aus Deutschland nicht kannte und die Stewardessen standen mit bedrückten Minen daneben und sahen recht müde aus. Irgendwann saßen alle.. sogar ich und los ging es.
4 Von 5 Punkten ist noch ein guter Schnitt ;o)
◦∞◦◊◦∞◦Gepäck Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja das liebe Gepäck. Im Vorfeld habe ich mich natürlich erkundigt und musste feststellen das 20 kg Gepäck pro kopf auf meinem Flug auf die Malediven mitdürfen und ca. 6 kg Handgepäck. Auch wusste ich das ich nicht viele Klamotten benötige, aber irgendwie hatte ich 22 kg im Koffer und die 2 Kilo Übergewicht bekam ich einfach nicht in den Griff... aber so ist es ja bekanntlich mit dem Übergewicht ;o) Bei einem Aufenthalt von mehr als 29 Tagen dürfen es 30 kg sein und in der Comfort Class gar 40 Kg. Fragt mich nur nicht warum und weshalb das so ist.... man muss es hinnehmen ;o)
Na gut, auf die Gefahr für die 2 Kilo je 8 Euro pro Strecke zahlen zu müssen ging es los zur Gepäckwaage... doch was ist das? Dieses Ding zeigt nicht wie zuhause 22 Kg an, sondern 34 Kg. Puh... das gibt es doch gar nicht, aber die Waage zeigte es an... klasse... Die Dame von Condor zückte sofort die Unterlagen um die Kulanz abzuziehen bzw. nachzuschlagen, bis sie mein spärliches Handgepäck sah und mich bat es auch mit zum Koffer zu legen und was passiert... das Gewicht steigt nicht, sondern sinkt auf genau 21 kg mit Handgepäck, obwohl da genau 6 Kg drin waren laut meiner Waage... Tja... hier sollte man wohl mal das Gerät eichen lassen, aber so hatte ich doch schon mal Glück und mein Koffer wurde mit Zettelchen bestückt und weg war er und bis zur Ankunft in Male sah ich ihn nicht wieder und zockelt etwas leichter mit meinem Handgepäck durch die Gänge ... an Passkontrolle vorbei usw. ;o)
In Male ging alles recht zügig... alles wurde durchleuchtet und keiner schaute nach Gewichten, aber wer vor hat von Male mit dem Airtaxi zu seiner Insel zu fliegen sollte beachten, das man hier etwas strenger zu schauen scheint. 3 Dollar werden hier pro Kg berechnet. Wer mit dem Schiff weiter reist, dem kann es egal sein ;o)
Alles in allem eine feine, praktische und zügige Abwicklung an beiden Flughäfen.
Wenn der Flug bis Mittags um 14 Uhr gehen sollte kann man am Abend zuvor einchecken, das wäre bei mir auch gegangen, aber ich hatte ja am Abreisetag viel Zeit und daher wurde dieser Service von mir auch nicht beansprucht.
Auch bei der Gepäckausgabe ging alles ganz flott und reibungslos also volle 5 von 5 Punkten ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Sitzplätze Comfort Class / Econemy Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja... Sitzplätze hier gab es von Anfang an schon etwas Wirrwarr. Der Reiseanbieter ( Bucher ) wollte oder konnte keine Reservierung vornehmen, da ich unbedingt einen Raucherplatz haben wollte. Condor selbst belegt Plätze nur wenn man die komplette Reise bei ihnen bucht... und wo komme ich nun meinen Sitzplatz her? Condor teilte mir in einer freundlichen Mail mit ein Reisebüro aufzusuchen, wo man die Reservierung vornehmen kann. 16 Euro Hin und Zurück... also dann. Ich bekam für beide Flüge 45 D zugewiesen. Letzte Reihe Mittelgang außen. Na da kann ja nix mehr schief gehen... denkste...
Beim Check in stellte man fest, das es diesen Platz eigentlich nicht gibt, da hier die Stewardessen ihre Sachen aufbewahren und sich mal zum ausruhen hinsetzen.... so bekam ich 44 B ... auch am Gang.
Ich war zufrieden. Die Beinfreiheit war sicherlich für große Menschen nicht so gut, aber ich mit meinen 1,69 cm hatte ich genügend Platz meine Beine auszustrecken und zur Not konnte man ja mal eines in den Gang stellen, wenn man Gefahr laufen wollte dem Getränkewagen ein Bein zu stellen ;o)
Allerdings konnte man an diesem Platz seinen Sitz nicht gerade viel verstellen. Leichte Liegestellung war also nicht drin, da der Sitz direkt an der Toilettenwand angrenzte. Bei einem Langstreckenflug nicht gerade so toll. Bei mir persönlich war es nun nicht so schlimm, da ich eh verkrampft im Sitz klebte, aber so richtig beängstigend eng wird es wenn der Vordermann seinen Sitz herunterlässt und man sich etwas eingekeilt. Wenn dann zu allem Unglück auch noch das Essen kommt und man das Tablett herunterlässt, sieht man schon etwas gequetscht aus.
Zu meinem Bedauern gab es keine Fußstützen.. das wäre mal sehr angenehm gewesen um mal die Beine hochzunehmen, so hat man sie unweigerlich an den Vordersitz gepresst und dem Vordermann etwas die die Wirbelsäule massiert ;o)
Die Sitze an sich waren bequem und sauber. Weder speckig noch irgendwie angeschmuddelt oder beschädigt. Ein kleines Kissen und eine dünne Decke sollten die Reise noch etwas angenehmer gestalten, aber 10 Stunden sind wirklich eine Quälerei... jedenfalls für mich, die kaum still sitzen kann, oder auch Leute die Probleme mit dem Rücken haben, aber sobald man unter sich sein Ziel sieht ist alles ganz schnell vergessen.
Da ich leider noch keinen Sponsor gefunden habe der mir die First Class zahlt kann ich nur über das berichten was ich sah und ich muss sagen das ich beim Rückflug wirklich neidisch war. Beinfreiheit ohne Ende, weiche feine Liegesessel, die super bequem aussahen und wohl auch vielen anderen Luxus, den wir nicht hatten, aber sei es ihnen gegönnt... sie musste ja auch teuer dafür zahlen ;o)
Allerdings würde ich mir auch ein wenig mehr Beinfreiheit wünschen. 2 Punkte ziehe ich dafür auf alle Fälle ab. Beim Hin- und Rückflug war es übrigens ähnlich... nur das ich beim Rückflug einen Nichtraucherplatz bekommen sollte... Nein das sehe ich nicht ein, wenn ich einen Platz reserviert habe.
Ich bekam dann doch noch eine Sitzgelegenheit und alles war ok ;o)
3 von 5 Punkten.
◦∞◦◊◦∞◦ Personal Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Über die Freundlichkeit der Stewardessen und des Stewards lässt sich streiten... es war eine aufgesetzte Freundlichkeit die absolut nicht herzlich war. Bei einem 10 Stunden Flug beobachtet man so einiges und man hatte eindeutig das Gefühl das das Personal schrecklich übermüdet und angespannt war. Das trifft übrigens auf Hin – und Rückflug zu. Es war beide Male eine Deutsche Besetzung, die recht fix waren mit der Verteilung von Essen und Getränken. Es mangelte einem an nichts.
Beim Hinflug hatte das Personal eindeutig Glück, da alle Reisende sicherlich mal geschlafen haben und alle sehr ruhig und voller Vorfreude waren. Beim Rückflug war eindeutig mehr Bewegung in den Reisenden und das Personal hatte alle Hände voll zu tun, blieb dabei aber immer distanziert und freundlich. Man merkt hier, dass die Leute sehr gut geschult werden.
Der Pilot und sein Co – Pilot bekamen wir leider nicht zu sehen, aber die Stimme klang nett, die durch den Lautsprecher drang ;o)
Und er hat uns sicher an unser Ziel gebracht auch wenn wir über so genanntes ‚gefährliches’ gebiet geflogen sind, wie z. B. dem Irak.
5 von 5 möglichen Punkten sind mir das allemal wert ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Mahlzeiten Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Vom Essen her war ich mehr als überrascht. Da wir erst um 21:30 starten konnten und die erste Mahlzeit ca. 2 Stunden nach dem Star serviert wurde hat einem schon etwas der Magen geknurrt, aber vorher ist es eben nicht möglich, da erst der Anflug stattfindet, dann über Monitore die Sicherheitsanweisungen in Deutsch und Englisch erläutert wurden und danach kam erst mal etwas zu trinken. Dann kam das Abendessen. Ca. um 0:00 Uhr hatten auch die letzten Reihen etwas zu mampfen und zwar etwas Warmes. Da ich so eine Art Reisetagebuch geschrieben habe, kann ich Euch auch glücklicherweise verraten was es gab.... ansonsten wäre es nur eine Warme Erinnerung gewesen :o)
Auswählen konnte man nicht, auch wenn das auf der Webseite von Condor so angepriesen wird, aber wenn ich ehrlich sein soll, ist mir das auch nicht so wichtig. So kann man wenigstens danach nicht sagen... na hättest du mal besser das andere genommen ;o)
Es gab Hühnchenbrust... etwas klein, aber trotzdem ausreichend.... in einer Pilzrahmsoße mit Kartoffelbrei und einem kleinen Salat. Dazu gab es noch ein knackig warmes kleines Brötchen mit Gouda und einem Streichkäse der mich an Obazter erinnerte. Als Dessert gab es ein wunderbar leckeres Quarkdessert mit einer Soße.
Absolut lecker alles und sehr verträglich. Dazu gab es Getränke so viel man wollte und Kaffee und Tee wurden gereicht.
Nach dem Essen kehrte schnell Stille ein und die größte Zahl der Passagiere schlief, so das dann ein Snack ausfiel, da die Zeit eng wurde und man niemanden der Reisenden deshalb wecken wollte. Feiner Zug wie ich finde und spart Arbeit für die Crew ;o)
Gegen 4:00 Uhr unserer Zeit gab es ein großes Frühstück. Auf den Malediven war es schon 7:00 Uhr wegen der Zeitumstellung und 2 Stunden vor der Landung gab es eben Frühstück ;o)
Man bekam ein noch warmes Brötchen und 2 Scheiben verpacktes Vollkornbrot, Butter, Wurst, Käse, Marmelade und Kaffee, bzw. Tee und natürlich kalte Getränke.
Absolut ausreichend, wenn man die Uhrzeit bedenkt.
Wenn die Gäste versorgt waren, hat man am Anfang der Maschine wieder angefangen das Geschirr einzuräumen und reichte warme Tücher zum reinigen der Hände.
Zu den Getränken sei zu sagen das man bei Hin – und Rückflug für Softdrinks und allen Getränken ohne Alkohol nichts bezahlen musste. Das galt auch für Bier, Wein und Sekt. Nur Spirituosen mussten aus eigener Tasche gezahlt werden, was ich auch als absolut gut befinde
Die Getränke konnte man sich auch einfach so nehmen... verdursten muss bei der trockenen Flugzeugluft nicht ;o)
Beim Rückflug gab es als erstes nach einer knappen Stunde ein Leckerli .... eine kleine Tüte mit gesalzenen Erdnüssen. Gegen 12:00 Uhr Maledivischer Zeit gab es Mittagessen. Es gab Rindergulasch mit Reis und Bohnen, ein Brötchen mit Käse und Butter, einen Salat, einen Thunfischsalat und einen Nachtisch, der mir wie Vanillepudding vorkam.
Etwas verwundert hat mich die Tatsache, dass man normale Messer und Besteck im Allgemeinen ausgibt. War da mal nicht was? Na ja es wurde bei uns nicht zweckentfremdet ;o)
Dann gab es vor Ankunft in Frankfurt noch Abendbrot. Da hatte man gerade sein knuspriges Kirschtörtchen verputzt, stehen da auf einmal wieder ein Brötchen und Vollkornbrot, Wurst in Hülle und Fülle und Käse, ein Thunfischsalat und Nachtisch, der nicht so ganz meinem Geschmack sein war ;o)
Alles in allem wirklich sehr überraschend und lecker... Hier braucht man keine Angst haben und der Gürtel spannt erst beim Rückflug ;o)
5 von 5 Punkten sind absolut gerechtfertigt. ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Unterhaltungsprogramm Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Bordunterhaltung ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, aber man hat versucht die Reisenden den langen Flug zu beschäftigen. Wer nicht wie ich ein dickes Buch mitgenommen hatte, bekam die Möglichkeit sich zwischen deutschen Tageszeitungen und diversen Zeitschriften zu entscheiden. Man bekam sie beim Betreten des Fliegers oder auf Anfrage.
Ich persönlich habe mich lieber meinem Buch gewidmet und die Musikkanäle durchgezappt.
An jedem Sitz hatte man die Möglichkeit einen Kopfhörer anzuschließen, den man entweder für 3 Euro im Condor – Look kaufen konnte, oder aber seinen eigenen benutzen konnte.
Da ich zu faul war meinen rauszusuchen wurde ein Oranges Teil mein ;o)
10 Programme gab es zur Auswahl, wobei 1 + 2 für das TV – Programm in Deutsch oder Englisch zuständig waren. 3 + 4 waren für Klassikliebhaber. Kanal 5 brachte Soul oder ähnliches und Kanal 6 war eher die Einstimmung auf eine Reise zum Ballermann..... Deutscher Schlager ... brrr...
Bei Kanal 7 + 8 haben wohl die meisten verweilt. Jazz, Pop und Hip Hop.
Kanal 9 war dann endlich was für mich und meine Nerven :o)
Hier kam den ganzen Tag Komedy von Mittermeyer, Dudenhöfer und so weiter. Vieles kannte man und leider hat das Bild dazu ein wenig gefehlt, aber ich hatte ja glücklicherweise noch Kanal 10 mit den Oldies, die eigentlich keine waren... viele 80 er und 70 er Sachen, die ich für sehr angenehm angesehen habe. CD – Player oder Walkman hätte man ja auch nutzen können, war aber bei der Auswahl wirklich nicht von Nöten.
Nach einer gewissen Zeit hatte man die Möglichkeit sich dem Film zu widmen der angeboten wurde. Bei meinem Hinflug gab es einen, der leider gar nicht mein Fall war. Keine Panik... ich schreibe nun keine Filmkritik... ich bin eingeschlafen ;o)
Aber für die die noch bis zum 30.09 mit Condor fliegen... es gab ‚Ich bin Sam’ mit Sean Penn.
Auf der Rückfahrt gab es dann einen Film der mir wirklich die Zeit vertrieben hatte.... ‚Das Haus am Meer’ mit Kevin Kline. Leider hat mich irgendwann der Schlaf eingeholt und ich habe mal wieder die letzten 15 Minuten eines wirklich netten Filmes verpasst ;o( Da fühlt man sich dann schon wie zu Hause... da passiert mir das ständig * g *
Da in meinem Flieger keine Kinder mit unterwegs waren kann ich leider nicht sagen wie es mit dem Unterhaltungsprogramm oder gar den Möglichkeiten dort ist, aber so wie ich das einschätze können auch Kinder auf ihre Kosten kommen. Auf dem Rückflug zeigte man übrigens noch zwischendurch Comics und Mr. Bean ... vielleicht kennt einer den Sketch mit dem Kind und dem Flugzeug... na egal ;o) Ich schweife ab und dabei ist der Bericht jetzt schon viel zu lang und wird das ein oder andere Gemüt erregen ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Zollfreies Einkaufen an Bord Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Eine gute Stunde vor der Landung rollte man mit einem voll gepackten Wagen durch die Gänge. Zigaretten, Parfum, Süßwaren, Uhren, Schmuck usw. konnte Zollfrei eingekauft werden. Man hat die Möglichkeit sich in einem Heft von Condor einige Dinge schon im Vorfeld zu sondieren. Ich war natürlich auf Zigaretten erpicht und musste feststellen das meine Marke nicht vorhanden war, da ich jemand bin der Menthol raucht ;o( Na das hätte ich vorher wissen müssen und hätte mir im Duty Free noch welche zugelegt. Na jetzt habe ich gelitten und greife zu Lights von West. 15 Euro die Stange.
Den Rest fand ich persönlich nicht so prickeln, auch wenn diverse Weinbrände verlockend im Preis waren und auch Parfum, aber meine Marke war eben nicht dabei. Den meisten Absatz fanden natürlich die Zigaretten, aber man griff auch sonst beherzt zu. Die Stewardessen blieben trotz des Hin und Her’ s sehr ruhig, auch wenn auf einmal ein richtiger Knäuel um die Damen entstand... Hatte man doch 9 Stunden Zeit sich alles anzusehen, musste jetzt der ganze Wagen ausgeräumt werden, damit der Reisende wirklich sehen kann was es da gibt.
Manche Reisende... na ich sag es lieber nicht. ... die Geduld der Stewardessen bräuchte ich auch hin und wieder mal. Wirklich bewundernswert.
Auf dem Rückflug ging es ähnlich zu und es hat mich wirklich gewundert was manche für einen Müll kaufen... jedenfalls in meinen Augen.... Plüschtiere von Condor und einer erstand tatsächlich einen kleinen Plastikflieger mit Condor – Schriftzug. Na da sieht man mal wie den meisten das Geld noch locker in der Tasche steckte, oder besser die Kreditkarte mit der man auch zahlen konnte. Ebenso war es möglich mit Dollar und Euro zu zahlen. Dollar wurde natürlich aufgerundet, was eine Reihe vor mir zu einer Unruhe führte, die mir wirklich unbegreiflich war, aber auch hier blieb man ruhig und lächelte. Ich hab schon hinter dem Kerl Würgegriffe ausprobiert ;o)
Alles in allem sicherlich eine feine Sache, aber da für mich nur die Zigaretten in frage kamen, muss ich sagen, das ich das alles lieber vorher in Ruhe in einem Duty Free – Shop erstehen würde.
◦∞◦◊◦∞◦ Sauberkeit Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Für mich war der Hinflug wirklich ein Erlebnis.... vor allem als ich irgendwann mal auf die Toilette musste .... Herrje... Enger geht es schon fast nicht mehr, aber immer noch bequemer als ich dachte, wenn man von bequem sprechen kann ;o)
Da ich erst kurz vor Ende des Fluges dort hintaumelte, kann ich mit Fug und recht behaupten, das man hier zwischendurch ganz sicherlich sauber gemacht hat und Papier usw. aufgefüllt hat. Es war alles sehr sauber und ordentlich. Bei dem Rückflug sah es ein wenig anders aus. Man hatte kein Papier mehr und griff zu seinen Taschentüchern, die man wenn man Glück hat einstecken hat.
Auch war das ganze im Geruch etwas unangenehm und erinnert an eine Jauche – Grube. Gut das man hier nicht so oft hin muss.
Die Sitzplätze waren sehr ordentlich, allerdings muss ich gestehen, dass ich im Raucherbereich mal gerne den Menschen gesprochen hätte, der für die Reinigung zuständig ist. Lehnte man sich zurück hatte man eine eklige bräunliche Verfärbung rund um den Monitor und der Decke des Fliegers. Es sah eigentlich eher so aus, als hätte sich wer übergeben und alles wäre, gegen die Natur der Schwerkraft nach oben geflogen. Nicht gerade angenehm und daher wird auch ein ganzer Punkt abgezogen.
Etwas was mich sehr gestört hat, war die Tatsache wie manche Reisende ihren Sitzplatz verlassen haben. Wenn die Leute zu Besuch sein. Eine Schande wie sich manch einer benimmt. Vor allem kamen die Stewardessen regelmäßig vorbei und hätten den Müll sicherlich entsorgt. Man fand auf dem Boden wirklich fast alles wieder. Da schämt man sich eigentlich schon für seine Mitreisenden.
Aber dafür kann Condor beim besten Willen nichts ;o)
Also 4 von 5 Punkten
◦∞◦◊◦∞◦ Rauchen Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Das ist wirklich ein Thema für sich, das mir auch einige Stunden nachdenken beschert hat. Zum einen bin ich persönlich Raucherin und kann sicherlich auf Zigaretten verzichten, wenn es denn sein muss, aber als ich dann erfuhr, das Condor noch einer von den wenigen Fluganbietern ist, bei dem man auf Langstrecken noch rauchen darf, war mir klar, das ich einen Raucherplatz benötige. Er wurde also reserviert und nun saß ich da auf meinem Sitz und der Flug beginnt. Die letzten 7 1/2 Reihen im Flugzeug waren für die Raucher freigegeben. Dazu muss man sagen das die hinterste ... die Mittelreihe... rechts und links waren die Toiletten.....nicht belegt war, da diese von den Stewardessen genutzt werden, wenn sie sich mal ausruhen möchten.
Es war keine Sekunde nach dem Start vergangen und das Lichtzeichen für Rauchverbot beim Start glühte noch nach, da steckte schon bei gut der Hälfte die Zigarette im Mund und das Gepaffe ging los. Ich war so zappelig, das ich erst gar nicht daran dachte mir eine anzuzünden ;o) Erst nach dem Abendessen hatte ich ein Bedürfnis und schwups war die Kippe an.
Vielleicht bilde ich es mir ein, aber die Zigarette, die mir sonst nach dem Essen immer zu gut schmeckt, schmeckte auf einmal ätzend und die Luft wurde immer dünner im hinteren Bereich, vor allem weil die Raucher aus dem nichtraucherbereich auf einmal alle auf die Toilette mussten und sich einem bald auf den Schoß setzten, damit sie eine qualmen können. Trotz mehrmaligen Ermahnungen der Stewardess wurde im Gang geraucht. Laut Sicherheitsmaßnahmen nicht gestattet.
Und wehe ein Raucher musste mal von seinem reservierten Platz, da er mal auf die Toilette musste. Gleich zwei aus dem Nichtraucherbereich kamen angewetzt. Bei aller Freundlichkeit... zum einen wollen sie Rauchfreie Luft oder mit ihrer Familie zusammen hocken, aber auf den Glimmstängel wollen sie auch nicht verzichten. Ich persönlich fand diesen zustand extrem schrecklich, gerade da ich auf dem gang saß und mir ständig jemand seinen Hintern ins Gesicht streckte... tolle Sache das und vor allem wenn nicht auf die Stewardess gehört wird, die alle Hände voll zu tun hat und deren Wege ständig blockiert werden.
Nach dem Essen also meine erste.. eine halbe Stunde später die zweite... irgendwie hatte ich hin und wieder einfach das Gefühl das einem die Luft weg bleibt und es wurde auch immer kälter im hinteren Bereich, da man alle Gebläse und Abzugsanlagen anhatte, die es dort wohl gab. Mein Zigarettenkonsum beschränkte sich auf eine pro Stunde. Aber es war eher so, das man aus Gewohnheit zur Schachtel gegriffen hat, da mir nicht eine geschmeckt hat.
Beim Rückflug war es noch schlimmer. Es waren ca. gut die Hälfte der Passagiere Raucher, die ständig in den hinteren Reihen rumlungerten und die Luft war mehr als schlecht. Sage und schreibe 5 Zigaretten qualmte ich da es mir dabei auch nicht gut ging, frage ich mich warum ich mir das überhaupt angetan hatte. Man hätte eigentlich schon vom einatmen der Luft genug Nikotin gehabt.
Es ist sicherlich eine ganz dumme Gewohnheit das man zum Glimmstängel greift und ich gestehe, das ich beim nächsten Flug garantiert Nichtraucher buchen werde, da mir dieses Gedränge und die schlechte Luft auf den nerv ging... gerade beim Rückflug, aber ich werde nicht zu den Leuten gehören, die dann im Gang stehen und heftig atmen weil sie Entzugserscheinungen haben und ich wäre absolut dafür generell keine Raucherplätze mehr in solchen Fliegern zu haben... und das sagt eine Raucherin.
Vor allem sind die Aschenbecher in den Sitzen so klein, das eh nur 5 reinpassen und der Rest auf dem Boden landet. Beim verlassen des Fliegers sahen die hinteren Reihen aus wie gekotzt... sorry für den Ausdruck, aber anders kann man das nicht mehr ausdrücken.
Die Aschenbecher werden erst nach dem Flug geleert und einige haben damit sicherlich ein Problem und schmeißen Ihre Kippen dahin, wo gerade Platz ist. Nicht gerade eine angenehme Art und schon gar nicht förderlich für ein nettes Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern.
Vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber es war meine persönliche Empfindung, die mir nicht zusagte und eher im persönlichen Bereich anzusiedeln ist und daher Condor auch keinen Punktabzug bekommt.
Also 4 von 5 Punkte in dem Bereich... da man ruhig mal die Aschebecher leeren könnte während dem Flug
◦∞◦◊◦∞◦ Gesamturteil: ◦∞◦◊◦∞◦
Ich hätte diesen Bericht ganz sicherlich kürzer halten können, aber persönliche Erlebnisse in Stichpunkten abzuhandeln oder gar fallen zu lassen, liegen mir nicht und daher wurde das ganze nun doch arg lang, aber wartet erst mal ab, wenn ich mein Reisetagebuch zu lesen bekommt oder die Berichte über meinen Urlaubsort und so weiter und so weiter * g * Aber ich denke und hoffe, das man einige Punkte finden konnte, die einem etwas den Weg weisen.
Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Service von Condor und würde jederzeit wieder mit diesem Unternehmen reisen. Allerdings werde ich dann garantiert zum Nichtraucher... das war mir wirklich ein wenig zuviel, aber das ist ja mein Problem und nicht das von Condor * g *
Alles zusammen gebe ich diesem Unternehmen glatte 4 Sternchen, die wirklich verdient sind und meinen ersten Flug habe ich glücklich und zufrieden hinter mich gebracht und würde es immer wieder tun ;o) auch wenn 10 Stunden sehr anstrengend für mein Sitzfleisch war, aber mein Urlaub entschädigte dies ganz schnell. Wer wissen will, wie es auf den Malediven war, muss sich ein wenig gedulden. Meine Gedanken sind wie man bei diesem bericht noch erkennt sehr abschweifend ;o) und vor allem immer noch träumerisch, aber ich fange schon an zu sortieren.
Wer übrigens technische Daten in diesem bericht vermisst, kann sie gerne unter www.condor.de nachlesen. Ich habe diese Daten nicht geprüft und kann daher auch keine eigenen Meinung dazu haben ;o) und davon mal abgesehen hätte ich auch keine Ahnung davon * g *
In diesem Sinne ... Eure begeisterte © fledermaeuse alias PunkyLady, die sich jederzeit wieder in ein Flugzeug setzten wird ;o)
Einige werden es sicherlich Mitbekommen haben...... es soll tatsächlich Menschen geben, die in ihrem ganzen Leben noch nie ein Flugzeug von Innen gesehen haben, geschweige denn damit auch geflogen sind, bzw. befördert wurden. So ein menschliches Wesen schreibt nun diesen Bericht, der nicht über die Panik in mir berichten wird... das kommt an anderer Stelle ;o) .....sondern mein Empfinden über den Service usw.
Da ich das erste Mal in einem solchen Flieger gesessen habe, habe ich auch noch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber so bin ich wenigstens sehr neutral an die Sache rangegangen und hoffe nun, das ich Euch einen Bericht liefern kann, aus dem Ihr mein Empfinden erkennen könnt und vielleicht ein paar nützliche Hinweise findet.
Und nun geht’s los ;o) Ach ja... WARNUNG: Der Bericht könnte etwas länger werden * g *
◦∞◦◊◦∞◦ Einchecken Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja... da ich ein ganz nervöses Huhn war am Tag der Abreise, wurde ich um 14 Uhr am Flughafen abgeliefert, obwohl mein Flug erst um 20 Uhr gehen sollte, aber so konnte ich in Ruhe suchen wo ich hin muss und mich seelisch auf den Urlaub vorbereiten. Also erst mal zum Condor Schalter und Gepäck abgeben und Ticket in Empfang nehmen... da gab es zwar gleich zwei Ungereimtheiten... einmal meine Sitzplatzreservierung und dann das Gewicht meines Koffers, aber dazu später.
Am Schalter von Condor ( inzwischen von Thomas Cook geführt ) wurde ich sehr freundlich begrüßt und man merkte mir sofort an, das es mein erster Flug sein wird. Unbeholfen wie ich stand ich brav in der falschen kurzen Reihe, da mittags absolut nichts los war. Man blieb freundlich und lächelte und man wünschte mir einen angenehmen Flug und viel Sonne und so weiter ;o)
Die Abfertigung ging schnell und trotzdem wurde sich zeit genommen, um mir zu erklären wie ich meinen Weg zum Schalter finde, wo ich abfliegen werde und wo man noch nett etwas Essen kann. Das fand ich sehr nett und war auch richtig * g *
Normalerweise heißt es das nun für das Boarding zwei Stunden vor Abflug die Schalter besetzt seien... Tja... dem war nicht so ... um 19:45 Uhr war immer noch niemand da und die Fluggäste wurden unruhig und plötzlich teilte uns jemand auf nachfrage mit, das der Flug Verspätung hat... technische Fehler du eine neue maschine musste her. Der Flug sollte nun um 21:30 Uhr gehen.
Nicht gerade aufbauend, vor allem das einem das niemand mal vorher sagt. Einige Leute wussten es, da es angeschlagen war aber sie Leute die sehr früh da waren standen dort ohne Hintergrundinformationen, was mir gar nicht gefallen hat, aber es kam noch besser..... der Abflugschalter hatte sich auch noch geändert. Man raste also los um dann festzustellen, dass die Maschine noch nicht mal gelandet ist, geschweige gesäubert noch aufgetankt.
Ich weiß bis jetzt nicht, woher ich meine Ruhe nahm und das bei meinem ersten Flug ;o)
Als der Flieger dann endlich fertig war, ging es ganz schnell und man rief zuerst die hinteren reihen auf... ich war also mit den ersten im Flieger, aber es gab tatsächlich welche, die irgendwie schlecht hörten und dann schon in den ersten reihen saßen, aber egal... nach und nach füllte sich flott die maschine und kaum hatte man gesessen ging es auch schon los. Gepäck in die Stauräume und anschnallen.
Trotz Verspätung ging dann alles recht Flott und im Flieger entschuldigte man sich sofort für die Unannehmlichkeiten´, aber trotzdem gibt es einen Punktabzug.
Beim Rückflug ging auch alles sehr fix, nur das man ein paar sprachliche Barrieren zu überwinden hatte... eben mit der Sitzplatzreservierung, aber dazu auch später. Am Flughafen Male war man eher reserviert, aber trotzdem freundlich. Man lächelte zwar nicht, aber das muss ja auch nicht immer sein, man war freundlich und wies einem seinen Weg. Aber an dem Flughafen gab es nur einen, da alles eher sehr übersichtlich und klein gehalten ist und nicht so verwirrend wie in Frankfurt am Main.... dort bin ich nämlich abgeflogen.
Allerdings war das besteigen des Fliegers ein Krampf, da man hier nicht geordnet den Flieger betreten konnte. Es ging drunter und drüber und irgendwie war es der reinste Wirrwarr... Kleine Streitigkeiten kamen auf und es war eine Unruhe im Flieger, den ich vom Abflug aus Deutschland nicht kannte und die Stewardessen standen mit bedrückten Minen daneben und sahen recht müde aus. Irgendwann saßen alle.. sogar ich und los ging es.
4 Von 5 Punkten ist noch ein guter Schnitt ;o)
◦∞◦◊◦∞◦Gepäck Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja das liebe Gepäck. Im Vorfeld habe ich mich natürlich erkundigt und musste feststellen das 20 kg Gepäck pro kopf auf meinem Flug auf die Malediven mitdürfen und ca. 6 kg Handgepäck. Auch wusste ich das ich nicht viele Klamotten benötige, aber irgendwie hatte ich 22 kg im Koffer und die 2 Kilo Übergewicht bekam ich einfach nicht in den Griff... aber so ist es ja bekanntlich mit dem Übergewicht ;o) Bei einem Aufenthalt von mehr als 29 Tagen dürfen es 30 kg sein und in der Comfort Class gar 40 Kg. Fragt mich nur nicht warum und weshalb das so ist.... man muss es hinnehmen ;o)
Na gut, auf die Gefahr für die 2 Kilo je 8 Euro pro Strecke zahlen zu müssen ging es los zur Gepäckwaage... doch was ist das? Dieses Ding zeigt nicht wie zuhause 22 Kg an, sondern 34 Kg. Puh... das gibt es doch gar nicht, aber die Waage zeigte es an... klasse... Die Dame von Condor zückte sofort die Unterlagen um die Kulanz abzuziehen bzw. nachzuschlagen, bis sie mein spärliches Handgepäck sah und mich bat es auch mit zum Koffer zu legen und was passiert... das Gewicht steigt nicht, sondern sinkt auf genau 21 kg mit Handgepäck, obwohl da genau 6 Kg drin waren laut meiner Waage... Tja... hier sollte man wohl mal das Gerät eichen lassen, aber so hatte ich doch schon mal Glück und mein Koffer wurde mit Zettelchen bestückt und weg war er und bis zur Ankunft in Male sah ich ihn nicht wieder und zockelt etwas leichter mit meinem Handgepäck durch die Gänge ... an Passkontrolle vorbei usw. ;o)
In Male ging alles recht zügig... alles wurde durchleuchtet und keiner schaute nach Gewichten, aber wer vor hat von Male mit dem Airtaxi zu seiner Insel zu fliegen sollte beachten, das man hier etwas strenger zu schauen scheint. 3 Dollar werden hier pro Kg berechnet. Wer mit dem Schiff weiter reist, dem kann es egal sein ;o)
Alles in allem eine feine, praktische und zügige Abwicklung an beiden Flughäfen.
Wenn der Flug bis Mittags um 14 Uhr gehen sollte kann man am Abend zuvor einchecken, das wäre bei mir auch gegangen, aber ich hatte ja am Abreisetag viel Zeit und daher wurde dieser Service von mir auch nicht beansprucht.
Auch bei der Gepäckausgabe ging alles ganz flott und reibungslos also volle 5 von 5 Punkten ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Sitzplätze Comfort Class / Econemy Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja... Sitzplätze hier gab es von Anfang an schon etwas Wirrwarr. Der Reiseanbieter ( Bucher ) wollte oder konnte keine Reservierung vornehmen, da ich unbedingt einen Raucherplatz haben wollte. Condor selbst belegt Plätze nur wenn man die komplette Reise bei ihnen bucht... und wo komme ich nun meinen Sitzplatz her? Condor teilte mir in einer freundlichen Mail mit ein Reisebüro aufzusuchen, wo man die Reservierung vornehmen kann. 16 Euro Hin und Zurück... also dann. Ich bekam für beide Flüge 45 D zugewiesen. Letzte Reihe Mittelgang außen. Na da kann ja nix mehr schief gehen... denkste...
Beim Check in stellte man fest, das es diesen Platz eigentlich nicht gibt, da hier die Stewardessen ihre Sachen aufbewahren und sich mal zum ausruhen hinsetzen.... so bekam ich 44 B ... auch am Gang.
Ich war zufrieden. Die Beinfreiheit war sicherlich für große Menschen nicht so gut, aber ich mit meinen 1,69 cm hatte ich genügend Platz meine Beine auszustrecken und zur Not konnte man ja mal eines in den Gang stellen, wenn man Gefahr laufen wollte dem Getränkewagen ein Bein zu stellen ;o)
Allerdings konnte man an diesem Platz seinen Sitz nicht gerade viel verstellen. Leichte Liegestellung war also nicht drin, da der Sitz direkt an der Toilettenwand angrenzte. Bei einem Langstreckenflug nicht gerade so toll. Bei mir persönlich war es nun nicht so schlimm, da ich eh verkrampft im Sitz klebte, aber so richtig beängstigend eng wird es wenn der Vordermann seinen Sitz herunterlässt und man sich etwas eingekeilt. Wenn dann zu allem Unglück auch noch das Essen kommt und man das Tablett herunterlässt, sieht man schon etwas gequetscht aus.
Zu meinem Bedauern gab es keine Fußstützen.. das wäre mal sehr angenehm gewesen um mal die Beine hochzunehmen, so hat man sie unweigerlich an den Vordersitz gepresst und dem Vordermann etwas die die Wirbelsäule massiert ;o)
Die Sitze an sich waren bequem und sauber. Weder speckig noch irgendwie angeschmuddelt oder beschädigt. Ein kleines Kissen und eine dünne Decke sollten die Reise noch etwas angenehmer gestalten, aber 10 Stunden sind wirklich eine Quälerei... jedenfalls für mich, die kaum still sitzen kann, oder auch Leute die Probleme mit dem Rücken haben, aber sobald man unter sich sein Ziel sieht ist alles ganz schnell vergessen.
Da ich leider noch keinen Sponsor gefunden habe der mir die First Class zahlt kann ich nur über das berichten was ich sah und ich muss sagen das ich beim Rückflug wirklich neidisch war. Beinfreiheit ohne Ende, weiche feine Liegesessel, die super bequem aussahen und wohl auch vielen anderen Luxus, den wir nicht hatten, aber sei es ihnen gegönnt... sie musste ja auch teuer dafür zahlen ;o)
Allerdings würde ich mir auch ein wenig mehr Beinfreiheit wünschen. 2 Punkte ziehe ich dafür auf alle Fälle ab. Beim Hin- und Rückflug war es übrigens ähnlich... nur das ich beim Rückflug einen Nichtraucherplatz bekommen sollte... Nein das sehe ich nicht ein, wenn ich einen Platz reserviert habe.
Ich bekam dann doch noch eine Sitzgelegenheit und alles war ok ;o)
3 von 5 Punkten.
◦∞◦◊◦∞◦ Personal Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Über die Freundlichkeit der Stewardessen und des Stewards lässt sich streiten... es war eine aufgesetzte Freundlichkeit die absolut nicht herzlich war. Bei einem 10 Stunden Flug beobachtet man so einiges und man hatte eindeutig das Gefühl das das Personal schrecklich übermüdet und angespannt war. Das trifft übrigens auf Hin – und Rückflug zu. Es war beide Male eine Deutsche Besetzung, die recht fix waren mit der Verteilung von Essen und Getränken. Es mangelte einem an nichts.
Beim Hinflug hatte das Personal eindeutig Glück, da alle Reisende sicherlich mal geschlafen haben und alle sehr ruhig und voller Vorfreude waren. Beim Rückflug war eindeutig mehr Bewegung in den Reisenden und das Personal hatte alle Hände voll zu tun, blieb dabei aber immer distanziert und freundlich. Man merkt hier, dass die Leute sehr gut geschult werden.
Der Pilot und sein Co – Pilot bekamen wir leider nicht zu sehen, aber die Stimme klang nett, die durch den Lautsprecher drang ;o)
Und er hat uns sicher an unser Ziel gebracht auch wenn wir über so genanntes ‚gefährliches’ gebiet geflogen sind, wie z. B. dem Irak.
5 von 5 möglichen Punkten sind mir das allemal wert ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Mahlzeiten Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Vom Essen her war ich mehr als überrascht. Da wir erst um 21:30 starten konnten und die erste Mahlzeit ca. 2 Stunden nach dem Star serviert wurde hat einem schon etwas der Magen geknurrt, aber vorher ist es eben nicht möglich, da erst der Anflug stattfindet, dann über Monitore die Sicherheitsanweisungen in Deutsch und Englisch erläutert wurden und danach kam erst mal etwas zu trinken. Dann kam das Abendessen. Ca. um 0:00 Uhr hatten auch die letzten Reihen etwas zu mampfen und zwar etwas Warmes. Da ich so eine Art Reisetagebuch geschrieben habe, kann ich Euch auch glücklicherweise verraten was es gab.... ansonsten wäre es nur eine Warme Erinnerung gewesen :o)
Auswählen konnte man nicht, auch wenn das auf der Webseite von Condor so angepriesen wird, aber wenn ich ehrlich sein soll, ist mir das auch nicht so wichtig. So kann man wenigstens danach nicht sagen... na hättest du mal besser das andere genommen ;o)
Es gab Hühnchenbrust... etwas klein, aber trotzdem ausreichend.... in einer Pilzrahmsoße mit Kartoffelbrei und einem kleinen Salat. Dazu gab es noch ein knackig warmes kleines Brötchen mit Gouda und einem Streichkäse der mich an Obazter erinnerte. Als Dessert gab es ein wunderbar leckeres Quarkdessert mit einer Soße.
Absolut lecker alles und sehr verträglich. Dazu gab es Getränke so viel man wollte und Kaffee und Tee wurden gereicht.
Nach dem Essen kehrte schnell Stille ein und die größte Zahl der Passagiere schlief, so das dann ein Snack ausfiel, da die Zeit eng wurde und man niemanden der Reisenden deshalb wecken wollte. Feiner Zug wie ich finde und spart Arbeit für die Crew ;o)
Gegen 4:00 Uhr unserer Zeit gab es ein großes Frühstück. Auf den Malediven war es schon 7:00 Uhr wegen der Zeitumstellung und 2 Stunden vor der Landung gab es eben Frühstück ;o)
Man bekam ein noch warmes Brötchen und 2 Scheiben verpacktes Vollkornbrot, Butter, Wurst, Käse, Marmelade und Kaffee, bzw. Tee und natürlich kalte Getränke.
Absolut ausreichend, wenn man die Uhrzeit bedenkt.
Wenn die Gäste versorgt waren, hat man am Anfang der Maschine wieder angefangen das Geschirr einzuräumen und reichte warme Tücher zum reinigen der Hände.
Zu den Getränken sei zu sagen das man bei Hin – und Rückflug für Softdrinks und allen Getränken ohne Alkohol nichts bezahlen musste. Das galt auch für Bier, Wein und Sekt. Nur Spirituosen mussten aus eigener Tasche gezahlt werden, was ich auch als absolut gut befinde
Die Getränke konnte man sich auch einfach so nehmen... verdursten muss bei der trockenen Flugzeugluft nicht ;o)
Beim Rückflug gab es als erstes nach einer knappen Stunde ein Leckerli .... eine kleine Tüte mit gesalzenen Erdnüssen. Gegen 12:00 Uhr Maledivischer Zeit gab es Mittagessen. Es gab Rindergulasch mit Reis und Bohnen, ein Brötchen mit Käse und Butter, einen Salat, einen Thunfischsalat und einen Nachtisch, der mir wie Vanillepudding vorkam.
Etwas verwundert hat mich die Tatsache, dass man normale Messer und Besteck im Allgemeinen ausgibt. War da mal nicht was? Na ja es wurde bei uns nicht zweckentfremdet ;o)
Dann gab es vor Ankunft in Frankfurt noch Abendbrot. Da hatte man gerade sein knuspriges Kirschtörtchen verputzt, stehen da auf einmal wieder ein Brötchen und Vollkornbrot, Wurst in Hülle und Fülle und Käse, ein Thunfischsalat und Nachtisch, der nicht so ganz meinem Geschmack sein war ;o)
Alles in allem wirklich sehr überraschend und lecker... Hier braucht man keine Angst haben und der Gürtel spannt erst beim Rückflug ;o)
5 von 5 Punkten sind absolut gerechtfertigt. ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Unterhaltungsprogramm Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Bordunterhaltung ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, aber man hat versucht die Reisenden den langen Flug zu beschäftigen. Wer nicht wie ich ein dickes Buch mitgenommen hatte, bekam die Möglichkeit sich zwischen deutschen Tageszeitungen und diversen Zeitschriften zu entscheiden. Man bekam sie beim Betreten des Fliegers oder auf Anfrage.
Ich persönlich habe mich lieber meinem Buch gewidmet und die Musikkanäle durchgezappt.
An jedem Sitz hatte man die Möglichkeit einen Kopfhörer anzuschließen, den man entweder für 3 Euro im Condor – Look kaufen konnte, oder aber seinen eigenen benutzen konnte.
Da ich zu faul war meinen rauszusuchen wurde ein Oranges Teil mein ;o)
10 Programme gab es zur Auswahl, wobei 1 + 2 für das TV – Programm in Deutsch oder Englisch zuständig waren. 3 + 4 waren für Klassikliebhaber. Kanal 5 brachte Soul oder ähnliches und Kanal 6 war eher die Einstimmung auf eine Reise zum Ballermann..... Deutscher Schlager ... brrr...
Bei Kanal 7 + 8 haben wohl die meisten verweilt. Jazz, Pop und Hip Hop.
Kanal 9 war dann endlich was für mich und meine Nerven :o)
Hier kam den ganzen Tag Komedy von Mittermeyer, Dudenhöfer und so weiter. Vieles kannte man und leider hat das Bild dazu ein wenig gefehlt, aber ich hatte ja glücklicherweise noch Kanal 10 mit den Oldies, die eigentlich keine waren... viele 80 er und 70 er Sachen, die ich für sehr angenehm angesehen habe. CD – Player oder Walkman hätte man ja auch nutzen können, war aber bei der Auswahl wirklich nicht von Nöten.
Nach einer gewissen Zeit hatte man die Möglichkeit sich dem Film zu widmen der angeboten wurde. Bei meinem Hinflug gab es einen, der leider gar nicht mein Fall war. Keine Panik... ich schreibe nun keine Filmkritik... ich bin eingeschlafen ;o)
Aber für die die noch bis zum 30.09 mit Condor fliegen... es gab ‚Ich bin Sam’ mit Sean Penn.
Auf der Rückfahrt gab es dann einen Film der mir wirklich die Zeit vertrieben hatte.... ‚Das Haus am Meer’ mit Kevin Kline. Leider hat mich irgendwann der Schlaf eingeholt und ich habe mal wieder die letzten 15 Minuten eines wirklich netten Filmes verpasst ;o( Da fühlt man sich dann schon wie zu Hause... da passiert mir das ständig * g *
Da in meinem Flieger keine Kinder mit unterwegs waren kann ich leider nicht sagen wie es mit dem Unterhaltungsprogramm oder gar den Möglichkeiten dort ist, aber so wie ich das einschätze können auch Kinder auf ihre Kosten kommen. Auf dem Rückflug zeigte man übrigens noch zwischendurch Comics und Mr. Bean ... vielleicht kennt einer den Sketch mit dem Kind und dem Flugzeug... na egal ;o) Ich schweife ab und dabei ist der Bericht jetzt schon viel zu lang und wird das ein oder andere Gemüt erregen ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Zollfreies Einkaufen an Bord Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Eine gute Stunde vor der Landung rollte man mit einem voll gepackten Wagen durch die Gänge. Zigaretten, Parfum, Süßwaren, Uhren, Schmuck usw. konnte Zollfrei eingekauft werden. Man hat die Möglichkeit sich in einem Heft von Condor einige Dinge schon im Vorfeld zu sondieren. Ich war natürlich auf Zigaretten erpicht und musste feststellen das meine Marke nicht vorhanden war, da ich jemand bin der Menthol raucht ;o( Na das hätte ich vorher wissen müssen und hätte mir im Duty Free noch welche zugelegt. Na jetzt habe ich gelitten und greife zu Lights von West. 15 Euro die Stange.
Den Rest fand ich persönlich nicht so prickeln, auch wenn diverse Weinbrände verlockend im Preis waren und auch Parfum, aber meine Marke war eben nicht dabei. Den meisten Absatz fanden natürlich die Zigaretten, aber man griff auch sonst beherzt zu. Die Stewardessen blieben trotz des Hin und Her’ s sehr ruhig, auch wenn auf einmal ein richtiger Knäuel um die Damen entstand... Hatte man doch 9 Stunden Zeit sich alles anzusehen, musste jetzt der ganze Wagen ausgeräumt werden, damit der Reisende wirklich sehen kann was es da gibt.
Manche Reisende... na ich sag es lieber nicht. ... die Geduld der Stewardessen bräuchte ich auch hin und wieder mal. Wirklich bewundernswert.
Auf dem Rückflug ging es ähnlich zu und es hat mich wirklich gewundert was manche für einen Müll kaufen... jedenfalls in meinen Augen.... Plüschtiere von Condor und einer erstand tatsächlich einen kleinen Plastikflieger mit Condor – Schriftzug. Na da sieht man mal wie den meisten das Geld noch locker in der Tasche steckte, oder besser die Kreditkarte mit der man auch zahlen konnte. Ebenso war es möglich mit Dollar und Euro zu zahlen. Dollar wurde natürlich aufgerundet, was eine Reihe vor mir zu einer Unruhe führte, die mir wirklich unbegreiflich war, aber auch hier blieb man ruhig und lächelte. Ich hab schon hinter dem Kerl Würgegriffe ausprobiert ;o)
Alles in allem sicherlich eine feine Sache, aber da für mich nur die Zigaretten in frage kamen, muss ich sagen, das ich das alles lieber vorher in Ruhe in einem Duty Free – Shop erstehen würde.
◦∞◦◊◦∞◦ Sauberkeit Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Für mich war der Hinflug wirklich ein Erlebnis.... vor allem als ich irgendwann mal auf die Toilette musste .... Herrje... Enger geht es schon fast nicht mehr, aber immer noch bequemer als ich dachte, wenn man von bequem sprechen kann ;o)
Da ich erst kurz vor Ende des Fluges dort hintaumelte, kann ich mit Fug und recht behaupten, das man hier zwischendurch ganz sicherlich sauber gemacht hat und Papier usw. aufgefüllt hat. Es war alles sehr sauber und ordentlich. Bei dem Rückflug sah es ein wenig anders aus. Man hatte kein Papier mehr und griff zu seinen Taschentüchern, die man wenn man Glück hat einstecken hat.
Auch war das ganze im Geruch etwas unangenehm und erinnert an eine Jauche – Grube. Gut das man hier nicht so oft hin muss.
Die Sitzplätze waren sehr ordentlich, allerdings muss ich gestehen, dass ich im Raucherbereich mal gerne den Menschen gesprochen hätte, der für die Reinigung zuständig ist. Lehnte man sich zurück hatte man eine eklige bräunliche Verfärbung rund um den Monitor und der Decke des Fliegers. Es sah eigentlich eher so aus, als hätte sich wer übergeben und alles wäre, gegen die Natur der Schwerkraft nach oben geflogen. Nicht gerade angenehm und daher wird auch ein ganzer Punkt abgezogen.
Etwas was mich sehr gestört hat, war die Tatsache wie manche Reisende ihren Sitzplatz verlassen haben. Wenn die Leute zu Besuch sein. Eine Schande wie sich manch einer benimmt. Vor allem kamen die Stewardessen regelmäßig vorbei und hätten den Müll sicherlich entsorgt. Man fand auf dem Boden wirklich fast alles wieder. Da schämt man sich eigentlich schon für seine Mitreisenden.
Aber dafür kann Condor beim besten Willen nichts ;o)
Also 4 von 5 Punkten
◦∞◦◊◦∞◦ Rauchen Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Das ist wirklich ein Thema für sich, das mir auch einige Stunden nachdenken beschert hat. Zum einen bin ich persönlich Raucherin und kann sicherlich auf Zigaretten verzichten, wenn es denn sein muss, aber als ich dann erfuhr, das Condor noch einer von den wenigen Fluganbietern ist, bei dem man auf Langstrecken noch rauchen darf, war mir klar, das ich einen Raucherplatz benötige. Er wurde also reserviert und nun saß ich da auf meinem Sitz und der Flug beginnt. Die letzten 7 1/2 Reihen im Flugzeug waren für die Raucher freigegeben. Dazu muss man sagen das die hinterste ... die Mittelreihe... rechts und links waren die Toiletten.....nicht belegt war, da diese von den Stewardessen genutzt werden, wenn sie sich mal ausruhen möchten.
Es war keine Sekunde nach dem Start vergangen und das Lichtzeichen für Rauchverbot beim Start glühte noch nach, da steckte schon bei gut der Hälfte die Zigarette im Mund und das Gepaffe ging los. Ich war so zappelig, das ich erst gar nicht daran dachte mir eine anzuzünden ;o) Erst nach dem Abendessen hatte ich ein Bedürfnis und schwups war die Kippe an.
Vielleicht bilde ich es mir ein, aber die Zigarette, die mir sonst nach dem Essen immer zu gut schmeckt, schmeckte auf einmal ätzend und die Luft wurde immer dünner im hinteren Bereich, vor allem weil die Raucher aus dem nichtraucherbereich auf einmal alle auf die Toilette mussten und sich einem bald auf den Schoß setzten, damit sie eine qualmen können. Trotz mehrmaligen Ermahnungen der Stewardess wurde im Gang geraucht. Laut Sicherheitsmaßnahmen nicht gestattet.
Und wehe ein Raucher musste mal von seinem reservierten Platz, da er mal auf die Toilette musste. Gleich zwei aus dem Nichtraucherbereich kamen angewetzt. Bei aller Freundlichkeit... zum einen wollen sie Rauchfreie Luft oder mit ihrer Familie zusammen hocken, aber auf den Glimmstängel wollen sie auch nicht verzichten. Ich persönlich fand diesen zustand extrem schrecklich, gerade da ich auf dem gang saß und mir ständig jemand seinen Hintern ins Gesicht streckte... tolle Sache das und vor allem wenn nicht auf die Stewardess gehört wird, die alle Hände voll zu tun hat und deren Wege ständig blockiert werden.
Nach dem Essen also meine erste.. eine halbe Stunde später die zweite... irgendwie hatte ich hin und wieder einfach das Gefühl das einem die Luft weg bleibt und es wurde auch immer kälter im hinteren Bereich, da man alle Gebläse und Abzugsanlagen anhatte, die es dort wohl gab. Mein Zigarettenkonsum beschränkte sich auf eine pro Stunde. Aber es war eher so, das man aus Gewohnheit zur Schachtel gegriffen hat, da mir nicht eine geschmeckt hat.
Beim Rückflug war es noch schlimmer. Es waren ca. gut die Hälfte der Passagiere Raucher, die ständig in den hinteren Reihen rumlungerten und die Luft war mehr als schlecht. Sage und schreibe 5 Zigaretten qualmte ich da es mir dabei auch nicht gut ging, frage ich mich warum ich mir das überhaupt angetan hatte. Man hätte eigentlich schon vom einatmen der Luft genug Nikotin gehabt.
Es ist sicherlich eine ganz dumme Gewohnheit das man zum Glimmstängel greift und ich gestehe, das ich beim nächsten Flug garantiert Nichtraucher buchen werde, da mir dieses Gedränge und die schlechte Luft auf den nerv ging... gerade beim Rückflug, aber ich werde nicht zu den Leuten gehören, die dann im Gang stehen und heftig atmen weil sie Entzugserscheinungen haben und ich wäre absolut dafür generell keine Raucherplätze mehr in solchen Fliegern zu haben... und das sagt eine Raucherin.
Vor allem sind die Aschenbecher in den Sitzen so klein, das eh nur 5 reinpassen und der Rest auf dem Boden landet. Beim verlassen des Fliegers sahen die hinteren Reihen aus wie gekotzt... sorry für den Ausdruck, aber anders kann man das nicht mehr ausdrücken.
Die Aschenbecher werden erst nach dem Flug geleert und einige haben damit sicherlich ein Problem und schmeißen Ihre Kippen dahin, wo gerade Platz ist. Nicht gerade eine angenehme Art und schon gar nicht förderlich für ein nettes Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern.
Vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber es war meine persönliche Empfindung, die mir nicht zusagte und eher im persönlichen Bereich anzusiedeln ist und daher Condor auch keinen Punktabzug bekommt.
Also 4 von 5 Punkte in dem Bereich... da man ruhig mal die Aschebecher leeren könnte während dem Flug
◦∞◦◊◦∞◦ Gesamturteil: ◦∞◦◊◦∞◦
Ich hätte diesen Bericht ganz sicherlich kürzer halten können, aber persönliche Erlebnisse in Stichpunkten abzuhandeln oder gar fallen zu lassen, liegen mir nicht und daher wurde das ganze nun doch arg lang, aber wartet erst mal ab, wenn ich mein Reisetagebuch zu lesen bekommt oder die Berichte über meinen Urlaubsort und so weiter und so weiter * g * Aber ich denke und hoffe, das man einige Punkte finden konnte, die einem etwas den Weg weisen.
Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Service von Condor und würde jederzeit wieder mit diesem Unternehmen reisen. Allerdings werde ich dann garantiert zum Nichtraucher... das war mir wirklich ein wenig zuviel, aber das ist ja mein Problem und nicht das von Condor * g *
Alles zusammen gebe ich diesem Unternehmen glatte 4 Sternchen, die wirklich verdient sind und meinen ersten Flug habe ich glücklich und zufrieden hinter mich gebracht und würde es immer wieder tun ;o) auch wenn 10 Stunden sehr anstrengend für mein Sitzfleisch war, aber mein Urlaub entschädigte dies ganz schnell. Wer wissen will, wie es auf den Malediven war, muss sich ein wenig gedulden. Meine Gedanken sind wie man bei diesem bericht noch erkennt sehr abschweifend ;o) und vor allem immer noch träumerisch, aber ich fange schon an zu sortieren.
Wer übrigens technische Daten in diesem bericht vermisst, kann sie gerne unter www.condor.de nachlesen. Ich habe diese Daten nicht geprüft und kann daher auch keine eigenen Meinung dazu haben ;o) und davon mal abgesehen hätte ich auch keine Ahnung davon * g *
In diesem Sinne ... Eure begeisterte © fledermaeuse alias PunkyLady, die sich jederzeit wieder in ein Flugzeug setzten wird ;o)
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