Condor Testbericht

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Erfahrungsbericht von ukwebdesign

Condor - der Sonnenflieger?!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

So, da waren sie nun da die Ferien, und wer will da schon in Deutschland bleiben?! Also entschloss ich mich kurzfristig in die Sonne zu fliegen. Da wir über Bucher-Reisen/Neckermann flogen, wurden wir mit der Condor ans Ziel gebracht!
Das war für mich der Anlass hier einen Bericht über das zuverlässige Unternehmen, das zur Lufthansa-Gruppe gehört, zu verfassen.
Leider gibt es bei jedem Flug ein paar Komplikationen, daher die ganze Geschichte von Anfang an.

Der Vorabend Check-In
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Bei allen großen Fluggesellschaften kann man das Gepäck am Abend davor aufgeben, um sich am Urlaubstag nicht so hetzen zu müssen. Wir wollten dieses Angebot annehmen, da unsere Maschine am nächsten Tag um 6 Uhr in der Früh abheben sollte und wer will da nicht noch ein bis zwei Stunden länger schlafen. Also warteten wir eine geschlagene Stunde am Condor-Schalter im Zentralberich Z des Münchner Flughafens bis wir endlich an der Reihe waren! Nur leider verlangte die sehr freundliche Dame an dem Schalter von uns den Personalausweis, den wir natürlich beide schon in unserem Reisehandgepäck hatten, das zu Hause lag! Mit einem netten "Ohne Ausweis kann ich sie leider nicht einchecken" wurden wir wieder mit unserem ganzen Gepäck nach Hause geschickt. Komisch, denn ich musste auch bei meinem Flug nach Schweden und im letzten Jahr beim einchecken keinen Ausweis vorlegen! Durch diese Schneiderfahrt zum Flughafen mussten wir am nächsten morgen trotzdem um halb 3 aufstehen. Und der Hammer war ja, daß wir um 4 Uhr nach kurzer Wartezeit am Schalter diesmal keinen Ausweis benötigten!

Der Hinflug
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Also saßen wir ab halb 5 in der Wartehalle des Münchner Flughafens, natürlich noch ganz verschlafen! Dann ging aber alles zum Glück mehr als Reibungslos, unser Flug nach Las Palmas wurde bald aufgerufen und das Boarding begann. Wir waren in der glücklichen Lage, daß wir in der Boing 757-200 die Reihe 20 bekommen hatten, dasß heißt genau an den Fensternotausgängen. Dort hatten wir eine riesige Beinfreiheit von ca. 20 cm, allerdings darf man dort sein Handgepäck während Start- und Landung nicht vor den Füßen haben.
Der Flug gestaltete sich wacklig, da das Wetter nicht so gut war und die Wolken sehr hoch. Wir wurden aber durch ein gutes warmes Frühstück (Pfannkuchen mit Kirschen) und eine nette Stewardess entschädigt, die oft genug Getränke vorbeibrachte.
Gut an dem Condor-Vergnügungssystem ist es, daß jeder der handelsüblichen Kopfhörer in den Stecker passt und man sich nicht diese billigen Kopfhörer der Fluggesellschaften kaufen muss!
Leider wurde diesmal nicht wie die Jahre vorher ein Spielfilm sondern nur eine kurze Sendung auf dem Mittelstreckenflug gezeigt!
Gut war aber, daß deshalb oft Informationen zu der Position, Entfernung und Geschwindigkeit angezeigt wurden.
Insgesamt kamen wir ca. 10 Minuten verpätet nach einem 4:30 Stunden Flug an, da wir nicht ganz pünktlich abgeflogen sind und die Windverhältnisse leider nicht perfekt waren.


Der Rückflug
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Bei blauem Himmel sollten wir um 10:40 am Flughafen in Las Palmas starten. Auch hier gab es keine größeren Verzögerungen. Das Boarding begann ca. 10 Minuten verspätet und der Flieger hob ca. 25 Minuten später ab. Im Flugzeug allerdings diesmal der Schock, gerade mal 5 cm Beinfreiheit und das bei einem "Normalgroßen" von knapp über 180cm. Da war es beim Hinflug an den Notausgängen wirklich sehr angenehm! Diesmal war der Flug allerdings ruhiger, das Personal genauso freundlich, gleich nach dem Start wurden Getränke und Erdnüsse serviert, später gab es 2 Mittagsmenüs zur Auswahl, Tortellini und Hähnchenbrust. Die Hähnchenbrust war nicht schlcht und es gab dazu auch noch Salat und ne Nachspeise. Da ich allerdings sehr müde war und etwas schlafen wollte, gab es einige Probleme, da es schwierig war, auf den kleinen Sitzen die richtige Schlafposition zu finden. Auch dieser Flug war insgesamt gelungen und wir kamen durch gute Windverhältnisse sogar 10 Minuten früher am Münchner Flughafen an!

Kontra
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- auf den normalen Sitzen wenig Beinfreiheit, aber das ist auch bei Hapag und den anderen Chartern so.
- kein Spielfilm mehr im Mittelstreckenprogramm
- unser Problem beim Vorabend Check-In

Pro
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+ nettes Flugbegleitpersonal
+ ausreichend Essen, das sogar gut schmeckte :-)
+ vor den Notausgängen am Flügel viel Platz!
+ Getränke, so oft man wollte!
+ sehr pünktlich
+ gut gewartete Maschinen

Fazit
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Wer in die Sonne will ist mit Condor sicher sehr gut beraten, allerdings sind die Ziele der Chartergesellschaft natürlich nicht so vielfältig, meistens eben die bekannten Urlaubsländer. Ich selbst habe keine Angst in die modernen und gut gewarteten Maschinen der Condor-Flotte einzusteigen! Von mir gibt es eine Empfehlung!

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Maxilenium

    19.05.2002, 18:16 Uhr von Maxilenium
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ist nicht schlecht. Muss ich neidlos zugeben.Naja man leisst sich denn ich muss jetzt gehen. Ach könntest du mal bei richman nach schauen. lg maxi