Postbank Testbericht
Erfahrungsbericht von kritisch_Zeitgenosse
Ich wäre beinahe gesperrt worden...
Pro:
- solides Konto und solide Bank, schnelle Überweisung, kostenlos
Kontra:
- teilweise Probleme beim Online- Banking
Empfehlung:
Ja
Heute soll es, werter Leser meines Berichtes und Überbringer von einem Cent, mal wieder um das liebe Geld gehen, genauer um den Ort an dem man dieses zwischenlagert, bevor man es zum Fenster hinaus schippt oder in Aktion investiert (, wobei sich diese beiden Geldentlagerungstätigkeiten nur von der Schippgeschwindigkeit her unterscheiden).
Es geht, um der Spezifizierung den Rest zu geben, um das Postbankkonto Giro Plus. Das besonders an dieser Geldlagerungsstätte ist, dass sie für Personen unter 26 Jahren kostenlos angeboten wird. Ebenso kostenlos ist die Kontoführung für Personen, die monatlich mehr als 1000 € auf das Konto einzahlen, also so viel Kohle bekommen, dass sie es nicht nötig haben solche Beiträge bei Ciao zu verfassen. Hat man einen schlechten Job erwischt oder ist man Langzeitstudent, so muss man für die Kontoführung 4,35 € im Monat berappen. Der Dispositionskreditsatz, welcher natürlich nur bei ausreichendem Geldeingang gewährt wird (ich habe also keinen...), liegt bei 12,5 % im Jahr. Man sollte also die bereits oben erwähnte Schippgeschwindigkeit lieber verlangsamen oder eine bessere Geldpumpstation aufsuchen.
Das Leistungspaket der Postbank für dieses Konto umfasst zahlreiche Zusatzleistungen, von der die erste die außergewöhnlichste ist:
1. Man darf sein Konto komplett führen. (Grandios!)
2. Man bekommt (auf Wunsch) eine ec- Karte oder nur eine einfache Postbank Card.
3. Sogar eine VISA Karte kann man sich ausstellen lassen. Im ersten Jahr ist diese kostenlos.
4. Kostenlos kann man sich außerdem die schlechte Laune abonnieren, wenn man sich jeden Monat den Kontoauszug schicken lässt.
Geld kann man sich an den bundesweit 7.600 „Cash Group“- Geldautomaten oder bei jeder Postfiliale (13.000 Stück in deutschen Landen) abholen.
Als kleines Extra hat die Postbank auch noch die Möglichkeit eingeräumt ein Aktiendepot reservieren zu lassen, wenn man ein neues Postbank Konto eröffnet. Man beachte bei dieser Sache aber schon oben angedeuteten Tipp: Mit Aktien schippt es sich noch leichter!
Allgemeine Erfahrung
----------------------
Bis jetzt habe ich nur allgemeine Fakten über dieses Konto wiedergegeben, nun will ich aber dazu übergehen meine Erfahrungen dem werten Leser, also Ihnen, nahe zubringen.
Ich bin mit dem Konto und mit der Postbank im allgemeinen zufrieden. Die Kontoeröffnung, in meinem Falle hat sich die Erde seit diesem Tage schon 365 Mal um sich selbst gedreht, erfolgte problemlos. Ich ging in die Filiale, tat meinen Wunsch kund ein Konto zu eröffnen, bekam eine sehr übersichtliche Mappe mit auf den Heimweg und nach rund einer Woche waren alle notwendigen Papiere (PIN, TAN) auf postalischem Wege eingetroffen. Jedes Mal wenn ich die Filiale betrete ist diese nur mit wenigen Menschen gefüllt, so dass ich nicht klagen; ich muss aber auch eingestehen, dass ich nicht sehr oft dort vorbeischaue.
Vielmehr nutze ich das Internet um mein Geld virtuell aus dem Fenster zu schippen, eine sehr praktische Sache diese neue Technologie: man merkt gar nicht mehr wie einem das Geld zwischen den Fingern zerrinnt. Die Überweisung im Internet, und von diesen musste ich schon einige tätigen, klappte bisher wunderbar. Keiner meiner kapitalistischer- imperialistischen Geldempfänger (wie man früher so sagte) hat bisher ein Wort des Klagens über meine Zahlungsmoral von sich gegeben.
Allerdings musste ich auch einmal eine ganz spezielle Erfahrung mit der Online- Kontoverwaltung machen, an die ich mich nur ungern zurückerinnere, aber da Sie es ja sind, werter Leser, tue ich das gern.
Spezielle Erfahrung
---------------------
Eines Tages kam ich ins Grübeln. Ich lochte* mich noch immer mit meiner alten PIN- Nummer in meine Online- Kontoverwaltung ein, obwohl die freundliche Dame von der Post mich darauf hingewiesen hatte, dass ich diese schnellstmöglich ändern sollte.
Das wollte ich also nun tun. Ich dachte mir im Schweiße meines Angesichts eine neue Nummer aus und kam zu der grandiosen Idee dafür mein Geburtstag zu nehmen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Nummer vergesse, lag nur bei 1:1. Ich machte mich also daran die PIN nach allen Regeln der Kunst zu ändern. Ich gab die neue PIN zweimal ein, die alte einmal, meine Kontonummer durfte nicht fehlen und eine TAN wurde ich auch los. Die ganze Sache überprüfte ich ca. 124. Mal und schickte es dann ab. Der Postbank Server meldete, dass ich ausnahmsweise alles richtig gemacht habe.
Am nächsten Tag, es können aber auch 2 Tage gewesen sein, wollte ich wieder mein Geld los werden und lochte mich erneut in meinen Account- Bereich ein. Aber was war das? Die PIN ist falsch? Ok, ich habe mich wohl vertippt, da ich aber drei Versuche habe, war das ja nicht so schlimm. Beim zweiten Versuch, der mit dem gleichen Ergebnis wie der erste endete, bekam ich schon einen leichten Schweißausbruch. Ich muss Ihnen sagen, dass es schon sehr am Selbstwertgefühl zehrt, wenn sich herausstellt, dass man zu blöd ist eine fünfstellige Zahl einzutippen. Ich machte mich an den dritten Versuch, ganz langsam, nachdem ich noch einmal im Kalender nachgeprüft hatte, wann ich denn genau Geburtstag hätte. Und dann: „Piep! Ihre PIN ist ab sofort gesperrt!“ Na toll, dachte ich bei mir und fluchte laut...
... dann aber sah ich, dass man sein Konto gleich wieder entriegeln konnte, indem man die richtige PIN und eine gültige TAN eingibt. Diesmal hätte man nur einen Versuch.
Daran wollte ich mich auch sogleich versuchen, vorher aber kam mir die geniale Idee, doch noch einmal die alte PIN zu verwenden. Und siehe da: es klappte! Die alte PIN war noch immer gültig, obwohl ich diese zwei Tage vorher geändert hatte. Mein Kommentar: Entweder die Datenbank ist dumm wie Stroh und kann sich nicht merken, sie ist besonders langsam im Speichern neuer Daten oder ich habe nur geträumt, dass ich die PIN geändert habe.
Dem dritten Tatbestand ging ich sogleich nach und versuche die TAN zu benutzen, die ich zum Ändern der PIN verwendet hatte: sie war nicht mehr gültig! Hoppla, ein Systemfehler also, der beinahe zur Sperrung des Kontos geführt hätte! Die mehr oder weniger dringend anstehende Überweisung hätte ich auch vergessen können.
Mein Fazit (kurz gefasst): Dieses Konto und die Bank im Allgemeinen bietet einen guten Service mit günstigen Konditionen. Nur mit dem ändern der PIN im Internet sollte man vorsichtig sein, besonders wenn man gerade eine Pechsträhne hat und die Datenbanken einem nicht wohlgesonnen sind.
Vielen Dank für das Lesen meines Berichtes! Vielleicht konnte ich Ihnen ja helfen ein günstiges und gutes Konto zu finden...
Mit freundlichen Grüßen
Thomas B. alias kritischer Zeitgenosse
*lochte: auch loggte von einloggen, Wort aus meinem persönlichen Sprachgebrauch
Es geht, um der Spezifizierung den Rest zu geben, um das Postbankkonto Giro Plus. Das besonders an dieser Geldlagerungsstätte ist, dass sie für Personen unter 26 Jahren kostenlos angeboten wird. Ebenso kostenlos ist die Kontoführung für Personen, die monatlich mehr als 1000 € auf das Konto einzahlen, also so viel Kohle bekommen, dass sie es nicht nötig haben solche Beiträge bei Ciao zu verfassen. Hat man einen schlechten Job erwischt oder ist man Langzeitstudent, so muss man für die Kontoführung 4,35 € im Monat berappen. Der Dispositionskreditsatz, welcher natürlich nur bei ausreichendem Geldeingang gewährt wird (ich habe also keinen...), liegt bei 12,5 % im Jahr. Man sollte also die bereits oben erwähnte Schippgeschwindigkeit lieber verlangsamen oder eine bessere Geldpumpstation aufsuchen.
Das Leistungspaket der Postbank für dieses Konto umfasst zahlreiche Zusatzleistungen, von der die erste die außergewöhnlichste ist:
1. Man darf sein Konto komplett führen. (Grandios!)
2. Man bekommt (auf Wunsch) eine ec- Karte oder nur eine einfache Postbank Card.
3. Sogar eine VISA Karte kann man sich ausstellen lassen. Im ersten Jahr ist diese kostenlos.
4. Kostenlos kann man sich außerdem die schlechte Laune abonnieren, wenn man sich jeden Monat den Kontoauszug schicken lässt.
Geld kann man sich an den bundesweit 7.600 „Cash Group“- Geldautomaten oder bei jeder Postfiliale (13.000 Stück in deutschen Landen) abholen.
Als kleines Extra hat die Postbank auch noch die Möglichkeit eingeräumt ein Aktiendepot reservieren zu lassen, wenn man ein neues Postbank Konto eröffnet. Man beachte bei dieser Sache aber schon oben angedeuteten Tipp: Mit Aktien schippt es sich noch leichter!
Allgemeine Erfahrung
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Bis jetzt habe ich nur allgemeine Fakten über dieses Konto wiedergegeben, nun will ich aber dazu übergehen meine Erfahrungen dem werten Leser, also Ihnen, nahe zubringen.
Ich bin mit dem Konto und mit der Postbank im allgemeinen zufrieden. Die Kontoeröffnung, in meinem Falle hat sich die Erde seit diesem Tage schon 365 Mal um sich selbst gedreht, erfolgte problemlos. Ich ging in die Filiale, tat meinen Wunsch kund ein Konto zu eröffnen, bekam eine sehr übersichtliche Mappe mit auf den Heimweg und nach rund einer Woche waren alle notwendigen Papiere (PIN, TAN) auf postalischem Wege eingetroffen. Jedes Mal wenn ich die Filiale betrete ist diese nur mit wenigen Menschen gefüllt, so dass ich nicht klagen; ich muss aber auch eingestehen, dass ich nicht sehr oft dort vorbeischaue.
Vielmehr nutze ich das Internet um mein Geld virtuell aus dem Fenster zu schippen, eine sehr praktische Sache diese neue Technologie: man merkt gar nicht mehr wie einem das Geld zwischen den Fingern zerrinnt. Die Überweisung im Internet, und von diesen musste ich schon einige tätigen, klappte bisher wunderbar. Keiner meiner kapitalistischer- imperialistischen Geldempfänger (wie man früher so sagte) hat bisher ein Wort des Klagens über meine Zahlungsmoral von sich gegeben.
Allerdings musste ich auch einmal eine ganz spezielle Erfahrung mit der Online- Kontoverwaltung machen, an die ich mich nur ungern zurückerinnere, aber da Sie es ja sind, werter Leser, tue ich das gern.
Spezielle Erfahrung
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Eines Tages kam ich ins Grübeln. Ich lochte* mich noch immer mit meiner alten PIN- Nummer in meine Online- Kontoverwaltung ein, obwohl die freundliche Dame von der Post mich darauf hingewiesen hatte, dass ich diese schnellstmöglich ändern sollte.
Das wollte ich also nun tun. Ich dachte mir im Schweiße meines Angesichts eine neue Nummer aus und kam zu der grandiosen Idee dafür mein Geburtstag zu nehmen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Nummer vergesse, lag nur bei 1:1. Ich machte mich also daran die PIN nach allen Regeln der Kunst zu ändern. Ich gab die neue PIN zweimal ein, die alte einmal, meine Kontonummer durfte nicht fehlen und eine TAN wurde ich auch los. Die ganze Sache überprüfte ich ca. 124. Mal und schickte es dann ab. Der Postbank Server meldete, dass ich ausnahmsweise alles richtig gemacht habe.
Am nächsten Tag, es können aber auch 2 Tage gewesen sein, wollte ich wieder mein Geld los werden und lochte mich erneut in meinen Account- Bereich ein. Aber was war das? Die PIN ist falsch? Ok, ich habe mich wohl vertippt, da ich aber drei Versuche habe, war das ja nicht so schlimm. Beim zweiten Versuch, der mit dem gleichen Ergebnis wie der erste endete, bekam ich schon einen leichten Schweißausbruch. Ich muss Ihnen sagen, dass es schon sehr am Selbstwertgefühl zehrt, wenn sich herausstellt, dass man zu blöd ist eine fünfstellige Zahl einzutippen. Ich machte mich an den dritten Versuch, ganz langsam, nachdem ich noch einmal im Kalender nachgeprüft hatte, wann ich denn genau Geburtstag hätte. Und dann: „Piep! Ihre PIN ist ab sofort gesperrt!“ Na toll, dachte ich bei mir und fluchte laut...
... dann aber sah ich, dass man sein Konto gleich wieder entriegeln konnte, indem man die richtige PIN und eine gültige TAN eingibt. Diesmal hätte man nur einen Versuch.
Daran wollte ich mich auch sogleich versuchen, vorher aber kam mir die geniale Idee, doch noch einmal die alte PIN zu verwenden. Und siehe da: es klappte! Die alte PIN war noch immer gültig, obwohl ich diese zwei Tage vorher geändert hatte. Mein Kommentar: Entweder die Datenbank ist dumm wie Stroh und kann sich nicht merken, sie ist besonders langsam im Speichern neuer Daten oder ich habe nur geträumt, dass ich die PIN geändert habe.
Dem dritten Tatbestand ging ich sogleich nach und versuche die TAN zu benutzen, die ich zum Ändern der PIN verwendet hatte: sie war nicht mehr gültig! Hoppla, ein Systemfehler also, der beinahe zur Sperrung des Kontos geführt hätte! Die mehr oder weniger dringend anstehende Überweisung hätte ich auch vergessen können.
Mein Fazit (kurz gefasst): Dieses Konto und die Bank im Allgemeinen bietet einen guten Service mit günstigen Konditionen. Nur mit dem ändern der PIN im Internet sollte man vorsichtig sein, besonders wenn man gerade eine Pechsträhne hat und die Datenbanken einem nicht wohlgesonnen sind.
Vielen Dank für das Lesen meines Berichtes! Vielleicht konnte ich Ihnen ja helfen ein günstiges und gutes Konto zu finden...
Mit freundlichen Grüßen
Thomas B. alias kritischer Zeitgenosse
*lochte: auch loggte von einloggen, Wort aus meinem persönlichen Sprachgebrauch
31 Bewertungen, 1 Kommentar
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31.08.2004, 13:50 Uhr von marion_b
Bewertung: sehr hilfreichnix geht über die Sparda-Bank
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