Postbank Testbericht
Erfahrungsbericht von Stefania
Bankbeamten
Pro:
günstiger Preis, gute Erreichbarkeit, OnlineBanking
Kontra:
schlechter Service, inkompetentes Personal
Empfehlung:
Nein
Vor ca. 2 ½ Jahren haben wir bei der Postbank ein Firmenkonto eröffnet. Der Grund lag natürlich in der sehr günstigen Kontoführung.
Wir haben uns gleich für das OnlineBanking entschieden. Dieses ist bei der Postbank sehr benutzerfreundlich. Weil wir keinen großen Beratungsbedarf hatten, waren wir anfangs sehr zufrieden mit der Postbank.
Man sollte sich aber davor hüten, etwas mehr als nur ein einfaches Konto mit der Postbank realisieren zu wollen. Es geht hier ja alles voll automatisch. Ich kann ja noch verstehen, dass die Bank eine Lastschrift auch dann zurück gibt, wenn nur DM 0,50 fehlen (ist ja alles voll automatisch), aber richtig kundenfreundlich ist das ja nicht. Ob man so im Wettbewerb bestehen kann? Als die Firma dann größer wurde, benötigten wir einen Betriebsmittelkredit. Hier hatte der Computer uns eine Summe von DM 1.000,00 ausgerechnet. Kommt man ja richtig weit mit... Nun denn, ich rief noch mal bei der Hotline an (Berater in der Filiale gibt es für Geschäftskunden nicht). Ob ich nicht mal eine Bilanz oder betriebswirtschaftliche Auswertungen einreichen sollte. Nein, die Kreditlinie wird nur anhand der Kontoumsätze festgelegt. Nun denn, das hat dann mit einer anderen Bank geklappt.
Das Konto hatten wir noch nicht aufgelöst, weil noch einige Abbuchungen von dem Konto abgehen sollten.
Dann kam das Thema Einzahlungen: Das Konto lautet auf den Namen meines Mannes und ich bin bevollmächtigt. Weil wir einige wichtige Überweisungen tätigen mußten und ich gerade nicht zu unserer neuen Bank kam, ging ich zur Postbank und wollte den Betrag einzahlen. „Ihre Kundenkarte, bitte!“ sagte der freundliche „Bankbeamte“ „Habe ich nicht, möchte ich auch nicht“ (es wird mir etwas zu viel mit den ganzen Karten...) „ Ja dann, kostet das DM 10,00 Gebühren und das Geld ist erst in zwei Tagen auf dem Konto“
Was sind das bitte für Sitten? Auch eine gute Idee, um die Karten zu verkaufen...
Aber das Thema Schecks schießt den Vogel ab: Ein Kunde von uns zahlt immer mit Schecks. Ich ging also zur Postbank und reichte den Scheck ein. Es handelte sich um einen größeren Betrag, so daß ich den „Bankbeamten“ fragte, wann ich über das Geld verfügen könne. „Ja, das kommt drauf an, so ca. in zwei Tagen“ – „Worauf kommt es an?“ fragte ich „Weiß ich nicht genau, Buchungsweg oder so..“ Nach zwei Tagen war der Scheck gutgeschrieben. Einige Wochen später reichte mein Mann in einer anderen Geschäftsstelle einen Scheck ein uns stellte die selbe Frage. „Wird erst nach Geldeingang von der bezogenen Bank gutgeschrieben.“ Ein anderer hatte noch eine bessere Erklärung: „Wenn Sie ein Kreditlimit auf Ihrem Konto haben, können Sie sofort über das Geld verfügen, ansonsten wird der Scheck erst zu der anderen Bank geschickt und die überweisen dann das Geld“
Die armen „Bankbeamten“ können ja gar nichts dafür, weil sie ja sonst nur Briefmarken verkaufen brauchen. Ich kann gut verstehen, dass man sich nicht alles merken kann. Aber schade ist, dass es keine Stelle gibt, wo sich diese armen Menschen mal erkundigen können. Da müsste mal grundsätzlich etwas geändert werden.
Eine sehr nette „Bankbeamtin“ erzählte mir einmal, dass sie am liebsten alles hinschmeißen möchte. Sie ist Postbeamtin und hat nie etwas anderes gemacht. Jetzt soll sie plötzlich jeden Postkunden auf die Riester-Rente ansprechen. „Da kenne ich mich doch gar nicht aus!“
Positiv zu bemerken ist das enge Filialnetz. Das ist auch ein Grund, warum wir das Konto behalten haben. Manchmal möchte man schnell noch Bargeld loswerden (habe ja jetzt eine Karte), und das kann man ja heutzutage in fast jedem Sparmarkt mit Poststelle.
Des Weiteren fällt mir auch das Personal sehr positiv auf. Klar, dass man mal einen mürrischen Beamten erlebt, aber wo hat man das nicht?
Wir haben uns gleich für das OnlineBanking entschieden. Dieses ist bei der Postbank sehr benutzerfreundlich. Weil wir keinen großen Beratungsbedarf hatten, waren wir anfangs sehr zufrieden mit der Postbank.
Man sollte sich aber davor hüten, etwas mehr als nur ein einfaches Konto mit der Postbank realisieren zu wollen. Es geht hier ja alles voll automatisch. Ich kann ja noch verstehen, dass die Bank eine Lastschrift auch dann zurück gibt, wenn nur DM 0,50 fehlen (ist ja alles voll automatisch), aber richtig kundenfreundlich ist das ja nicht. Ob man so im Wettbewerb bestehen kann? Als die Firma dann größer wurde, benötigten wir einen Betriebsmittelkredit. Hier hatte der Computer uns eine Summe von DM 1.000,00 ausgerechnet. Kommt man ja richtig weit mit... Nun denn, ich rief noch mal bei der Hotline an (Berater in der Filiale gibt es für Geschäftskunden nicht). Ob ich nicht mal eine Bilanz oder betriebswirtschaftliche Auswertungen einreichen sollte. Nein, die Kreditlinie wird nur anhand der Kontoumsätze festgelegt. Nun denn, das hat dann mit einer anderen Bank geklappt.
Das Konto hatten wir noch nicht aufgelöst, weil noch einige Abbuchungen von dem Konto abgehen sollten.
Dann kam das Thema Einzahlungen: Das Konto lautet auf den Namen meines Mannes und ich bin bevollmächtigt. Weil wir einige wichtige Überweisungen tätigen mußten und ich gerade nicht zu unserer neuen Bank kam, ging ich zur Postbank und wollte den Betrag einzahlen. „Ihre Kundenkarte, bitte!“ sagte der freundliche „Bankbeamte“ „Habe ich nicht, möchte ich auch nicht“ (es wird mir etwas zu viel mit den ganzen Karten...) „ Ja dann, kostet das DM 10,00 Gebühren und das Geld ist erst in zwei Tagen auf dem Konto“
Was sind das bitte für Sitten? Auch eine gute Idee, um die Karten zu verkaufen...
Aber das Thema Schecks schießt den Vogel ab: Ein Kunde von uns zahlt immer mit Schecks. Ich ging also zur Postbank und reichte den Scheck ein. Es handelte sich um einen größeren Betrag, so daß ich den „Bankbeamten“ fragte, wann ich über das Geld verfügen könne. „Ja, das kommt drauf an, so ca. in zwei Tagen“ – „Worauf kommt es an?“ fragte ich „Weiß ich nicht genau, Buchungsweg oder so..“ Nach zwei Tagen war der Scheck gutgeschrieben. Einige Wochen später reichte mein Mann in einer anderen Geschäftsstelle einen Scheck ein uns stellte die selbe Frage. „Wird erst nach Geldeingang von der bezogenen Bank gutgeschrieben.“ Ein anderer hatte noch eine bessere Erklärung: „Wenn Sie ein Kreditlimit auf Ihrem Konto haben, können Sie sofort über das Geld verfügen, ansonsten wird der Scheck erst zu der anderen Bank geschickt und die überweisen dann das Geld“
Die armen „Bankbeamten“ können ja gar nichts dafür, weil sie ja sonst nur Briefmarken verkaufen brauchen. Ich kann gut verstehen, dass man sich nicht alles merken kann. Aber schade ist, dass es keine Stelle gibt, wo sich diese armen Menschen mal erkundigen können. Da müsste mal grundsätzlich etwas geändert werden.
Eine sehr nette „Bankbeamtin“ erzählte mir einmal, dass sie am liebsten alles hinschmeißen möchte. Sie ist Postbeamtin und hat nie etwas anderes gemacht. Jetzt soll sie plötzlich jeden Postkunden auf die Riester-Rente ansprechen. „Da kenne ich mich doch gar nicht aus!“
Positiv zu bemerken ist das enge Filialnetz. Das ist auch ein Grund, warum wir das Konto behalten haben. Manchmal möchte man schnell noch Bargeld loswerden (habe ja jetzt eine Karte), und das kann man ja heutzutage in fast jedem Sparmarkt mit Poststelle.
Des Weiteren fällt mir auch das Personal sehr positiv auf. Klar, dass man mal einen mürrischen Beamten erlebt, aber wo hat man das nicht?
12 Bewertungen, 2 Kommentare
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20.02.2002, 18:45 Uhr von skorpion99
Bewertung: sehr hilfreichKein Beratungsbedarf ist wohl etwas falsch, denn was ich hier herauslese, ist schon mehr als beratungswürdig, insbesondere der Umgang und die Gepflogenheiten mit V-Schecks solltet ihr Euch noch einmal genau erklären lassen. Keine Bank schreibt so
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20.02.2002, 18:28 Uhr von Priester
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht
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