Erfahrungsbericht von from_dusk_till_dawn
Landung auf dem Planet der Affen
Pro:
interessante Story, regt zum nachdenken an
Kontra:
Filmmusik ist nicht so besonders
Empfehlung:
Ja
Obwohl ich mich recht lange geweigert habe, den \"Planet der Affen\" anzuschauen, bin ich im Dezember vergangenen Jahres nun doch endlich dazu gekommen. Ich möchte direkt vorweg nehmen, dass mir dieser Film alles in allem recht gut gefällt. Aber um genaueres zu erfahren, lest bitte weiter.
|=| Story |=|
Der Astronaut Taylor landet mit Kollegen auf einem ihnen unbekannten Planeten in einer ihnen unbekannten Zeit. Nach langer Wanderung durch eine wüste Gegend geraten sie in eine Art Dschungel, wo sie auf steinzeitartige Menschen treffen. Die Menschen können nicht sprechen und sind auf der Suche nach Nahrung. Doch plötzlich wird es laut und die Menschen geraten in Panik. Die Ursache des Krachs wird schnell bekannt: Gorillas. Aber nicht irgendwelche Affen. Diese hier gehen mit ihren Waffen auf Menschen los um diese zu fangen, haben einen Körperbau wie die Menschen, verhalten sich wie diese und sprechen auch so. Das einzige was diese Affen von den Menschen zu unterscheiden scheint: die Gorillas haben Fell.
Auch die Astronauten werden gefangen genommen und von nun an scheint es erst recht, als spiele man da verkehrte Welt. Und als dann auch noch herauskommt das Taylor sprechen kann (nicht vergessen: in dieser Welt sprechen die Affen, jedoch nicht die Menschen) ist er nicht nur eine Attraktion sondern scheinbar auch eine Gefahr. Doch Taylor freundet sich mit dem Schimpansen-Ehepaar Dr. Zira und Dr. Cornelius an. Sie scheinen die Einzigen zu sein, die Taylor nichts Böses wollen.
Doch wie wird es weiter gehen?
|=| Meinung |=|
Für die Musik verantwortlich zeichnet sich Jerry Goldsmith, welcher wohl auch schon für den musikalischen Teil bei Filmen wie „Der 1. Ritter“, „Star Trek- Nemesis“ und viele mehr zuständig war.
Ich muss jedoch sagen, dass mir die Filmmusik nur an wenigen Stellen auch nur halbwegs gefallen hat. Außerdem fand ich die Filmmusik leider auch nur an wenigen Stellen passend.
Den ersten Teil finde ich von der Geschichte her am interessantesten. Denn hier wird das Hier und Heute sozusagen umgedreht. Nicht Menschen halten Affen in Gefangenschaft sondern andersrum. Nicht Menschen sprechen, sondern Affen. Nicht die Menschen sind böse, sondern die Affen (besser gesagt: die Gorillas, denn die Schimpansen scheinen friedliebende Tiere zu sein). Außerdem werden Menschen als „Tiere“ und „Biester“ bezeichnet. Es gibt so viele Gemeinsamkeiten zwischen den Affen in dem Film und den Menschen. Beispiele habe ich ja eben einige genannt. Aber ist das ganze nicht irgendwie beängstigend?
Die Darsteller machen ihre Sache recht gut, die Umsetzung ist seiner Zeit entsprechend recht gut gelungen. Anfangs noch hatte ich die Befürchtung, dass mir beim Anschauen langweilig werden würde. Aber die über 100 Minuten gingen für mich sehr schnell vorbei. Es mag daran liegen, dass die Möglichkeit, dass Affen vermenschlicht werden, beängstigend wirkt.
Hinweis: das Ende regt zum Nachdenken an!
|=| Fakten |=|
Originaltitel: Planet of the apes
Regisseur: Franklin J. Shaffner
Erscheinungsjahr: 1968
Laufzeit ca. 107 min.
FSK: ab 12 J.
Darsteller: Kim Hunter, James Whitmore, Charlton Heston uvm.
Filmmusik: Jerry Goldsmith
Bitte beachten: nicht verwechseln mit dem Film „Planet der Affen“, welcher im Jahre 2001 raus kam und mit Mark Wahlberg ist.
|=| Fazit |=|
Der erste Teil gehört zweifelsohne zu einem der besten der „Planet der Affen“-Reihe. Die Story ist zum Teil nachvollziehbar, lässt aber einige Fragen offen. Doch genau dies erhöht die Spannung auf die Folgeteile.
Die Darsteller machen ihre Arbeit recht gut, wirken nicht fehlbesetzt. Das einzige was mich hier letztendlich stört ist die Filmmusik, die mir nicht gefällt und die ich auch nicht allzu passend finde. Alles in allem ist mir dieser Film jedoch 3 Sterne und somit ein \"gut\" wert.
bereits am 21.12.03 auf ciao.de unter from-dusk-till-dawn veröffentlicht
am 26.09.04 für yopi.de nochmals überarbeitet
|=| Story |=|
Der Astronaut Taylor landet mit Kollegen auf einem ihnen unbekannten Planeten in einer ihnen unbekannten Zeit. Nach langer Wanderung durch eine wüste Gegend geraten sie in eine Art Dschungel, wo sie auf steinzeitartige Menschen treffen. Die Menschen können nicht sprechen und sind auf der Suche nach Nahrung. Doch plötzlich wird es laut und die Menschen geraten in Panik. Die Ursache des Krachs wird schnell bekannt: Gorillas. Aber nicht irgendwelche Affen. Diese hier gehen mit ihren Waffen auf Menschen los um diese zu fangen, haben einen Körperbau wie die Menschen, verhalten sich wie diese und sprechen auch so. Das einzige was diese Affen von den Menschen zu unterscheiden scheint: die Gorillas haben Fell.
Auch die Astronauten werden gefangen genommen und von nun an scheint es erst recht, als spiele man da verkehrte Welt. Und als dann auch noch herauskommt das Taylor sprechen kann (nicht vergessen: in dieser Welt sprechen die Affen, jedoch nicht die Menschen) ist er nicht nur eine Attraktion sondern scheinbar auch eine Gefahr. Doch Taylor freundet sich mit dem Schimpansen-Ehepaar Dr. Zira und Dr. Cornelius an. Sie scheinen die Einzigen zu sein, die Taylor nichts Böses wollen.
Doch wie wird es weiter gehen?
|=| Meinung |=|
Für die Musik verantwortlich zeichnet sich Jerry Goldsmith, welcher wohl auch schon für den musikalischen Teil bei Filmen wie „Der 1. Ritter“, „Star Trek- Nemesis“ und viele mehr zuständig war.
Ich muss jedoch sagen, dass mir die Filmmusik nur an wenigen Stellen auch nur halbwegs gefallen hat. Außerdem fand ich die Filmmusik leider auch nur an wenigen Stellen passend.
Den ersten Teil finde ich von der Geschichte her am interessantesten. Denn hier wird das Hier und Heute sozusagen umgedreht. Nicht Menschen halten Affen in Gefangenschaft sondern andersrum. Nicht Menschen sprechen, sondern Affen. Nicht die Menschen sind böse, sondern die Affen (besser gesagt: die Gorillas, denn die Schimpansen scheinen friedliebende Tiere zu sein). Außerdem werden Menschen als „Tiere“ und „Biester“ bezeichnet. Es gibt so viele Gemeinsamkeiten zwischen den Affen in dem Film und den Menschen. Beispiele habe ich ja eben einige genannt. Aber ist das ganze nicht irgendwie beängstigend?
Die Darsteller machen ihre Sache recht gut, die Umsetzung ist seiner Zeit entsprechend recht gut gelungen. Anfangs noch hatte ich die Befürchtung, dass mir beim Anschauen langweilig werden würde. Aber die über 100 Minuten gingen für mich sehr schnell vorbei. Es mag daran liegen, dass die Möglichkeit, dass Affen vermenschlicht werden, beängstigend wirkt.
Hinweis: das Ende regt zum Nachdenken an!
|=| Fakten |=|
Originaltitel: Planet of the apes
Regisseur: Franklin J. Shaffner
Erscheinungsjahr: 1968
Laufzeit ca. 107 min.
FSK: ab 12 J.
Darsteller: Kim Hunter, James Whitmore, Charlton Heston uvm.
Filmmusik: Jerry Goldsmith
Bitte beachten: nicht verwechseln mit dem Film „Planet der Affen“, welcher im Jahre 2001 raus kam und mit Mark Wahlberg ist.
|=| Fazit |=|
Der erste Teil gehört zweifelsohne zu einem der besten der „Planet der Affen“-Reihe. Die Story ist zum Teil nachvollziehbar, lässt aber einige Fragen offen. Doch genau dies erhöht die Spannung auf die Folgeteile.
Die Darsteller machen ihre Arbeit recht gut, wirken nicht fehlbesetzt. Das einzige was mich hier letztendlich stört ist die Filmmusik, die mir nicht gefällt und die ich auch nicht allzu passend finde. Alles in allem ist mir dieser Film jedoch 3 Sterne und somit ein \"gut\" wert.
bereits am 21.12.03 auf ciao.de unter from-dusk-till-dawn veröffentlicht
am 26.09.04 für yopi.de nochmals überarbeitet
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