23 (DVD) Testbericht

23-dvd-thriller
ab 22,12
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
5 Sterne
(7)
4 Sterne
(4)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)
Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  sehr anspruchsvoll
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Runner255

Illuminatus

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Meinen ersten Bericht bei Ciao möchte ich zu meinen absoluten Lieblingsfilm schreiben. Der Film heisst \"23\". Ich habe den Film sehr oft schon gesehen, weil er mich beeindruckt hat. Ein Grund dafür ist wohl, dass der Film auf wahren Begebenheiten besteht. Und jetzt zu meinem Erstbericht.

********************************
Vorgeschichte
Anfang Juni 1989 wird die Leiche des Hackers Karl Koch in einem Waldstück bei Giffhorn gefunden. Diese ist verbrannt. Er hinterläßt keinen Abschiedsbrief oder noch eine Erklärung. Presse und Freunde spekulieren zunächst, ob es Selbstmord oder Mord war. Bis heute sind die genauen Todesumstände nicht geklärt worden.
Am 14. Januar 1999 kommt der Film \"23\" von Regisseur Hans-Christian Schmid in die Kinos, und im selben Monat erscheint das gleichnamige Buch. Beide rekonstruieren die Geschichte des Hackers Karl Koch.

********************************
Zur Handlung des Films

Karl wird 1965 geboren. Seine Mutter stirbt an Krebs, seinen Vater kann er nicht leiden. Er engagiert sich als Schülervertreter, kifft gegen seine Schüchternheit, demonstriert in Brokdorf und Gorleben gegen Atomlagerstätten. Als der Vater 1984 stirbt, erbt sein Sohn 120.000 Mark. Dieser nimmt sich in Hannover eine Wohnung und verheizt das Geld richtig schnell. Danach sitzt er nächtelang an seinem Computer und hackt sich allein oder mit Freunden durch die Datennetze. Er schmeißt die Schule, nimmt regelmäßig Drogen und wittert eine Weltverschwörung. Er will das alle Informationen für jeden zugänglich sind. Nach dem Motto: \"Keine Macht für Niemand\".
Karls Bibel ist das Kultbuch \"Illuminatus\" Band 2, von Robert Anton Wilson. Eine Art durchgeknallter Jules Verne Roman auf Speed, gespickt mit Verschwörungstheorien und Geheimbünden. Karl saugt die Thesen in sich auf wie ein nasser Schwamm. Der Held, Hagbard Celine, ist den Illuminaten auf der Spur. Die Illuminaten sind ein Geheimbund, der im 18. Jahrhundert aus Freimaurern hervorgegangen ist und laut Wilson nun die Weltherrschaft anstrebt. Ihr Geheimcode ist die 23, oft in Verbindung mit der Quersumme 5. Hagbard Celine wird in Hackerkreisen Karl Kochs Pseudonym.
Karl ist fast pleite, als zwei Bekannte ihm und seinem Freund 1985 anbieten dem russisschen Geheimdienst KGB Info-Material aus ihren Hacker-Raubzügen zu verkaufen. Karl findet es nur gerecht, dass die Russen erfahren, was die Amis treiben. Die zwei hacken auf Karls Commodore die Nächte durch und knacken amerikanische Großrechner. Karl ist zu der Zeit längst Drogensüchtig und putscht sich mit Kokain auf. Irgendwann kann er zwischen Wirklichkeit und Wilsons Science-Fiction-Verschwörung nicht mehr unterscheiden. Er fühlt sich zunehmend verfogt. Nicht zu unrecht. Das Bundeskriminalamt observiert ihn längst. Hinzu kommt, das es inzwischen in der gesamten Hackerszene Hausdurchsuchugen gibt. Nach einem Zusammenbruch landet Karl in der Psychiatrie, bekommt schließlich einen Wohnheimplatz und bringt eine Lawine ins Rollen, als er eine Getürkte Hackerstory an die Sendung Panorama verkaufen will. Die Story platzt, der Sender wird durchsucht. Karl bietet den Journalisten als Alternative seine KGB-Story an, doch die sind misstrauisch. Karl geht zum Verfassungsschutz und legt ein Geständnis ab. Damit tritt er den ersten Computerspionage-Prozess los. Beginn im Januar 1990. Im Februar werden die drei Angeklagten zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt. Als der Prozess beginnt, ist Karl Koch schon tot. Er verschwand am 23. Mai 1989 und war 23 Jahre alt.

********************************
Meine Meinung
Ich finde den Film gelungen, weil die Nachahmund von Karl Koch sehr gut dargestellt wurde. Die schauspielerische Leistung finde ich auch in Ordnung. Die Story des Films finde ich sehr gut. Man kann im Film richtig bei dem Hauptdarsteller mitfühlen. Das ist wirklich super rüber gekommen. Die Bildqualität und der Ton sind auch noch in guter Qualität. Alles in allem finde ich den Film echt super und würde ihn an andere weiter empfehlen.

12 Bewertungen