8 Mile Testbericht

8-mile
ab 30,42
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von KennedyJohnF

M & M´s für eure Ohren...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie ich auf diese Behauptung komme? Ganz einfach, der Name Eminem ist der Künstlername von „Marshall Mathers“ – also M´n´M oder Eminem.
Mit „8 Mile“ liefert Marshall Mathers nicht nur sein Debut als Schauspieler ab, in einer auto-biographischen Art und Weise über sein Leben in Detroit und seinen Aufstieg als Rapper, er hat auch den Soundtrack zu diesem Film geliefert.


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Eminem – Der Rapper / Künstler
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Wieviele Worte muss man heutzutage noch über Eminem verlieren, ist er doch bekannt wie ein „bunter Hund“. Alles dreht sich um diesen System-Kritiker, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat das System und alle seine Regeln in Frage zu stellen und mit seinen harten Lyrics so ziemlich alle Gesellschaftsgruppen in gleicher (diskriminierender???) weise zu kritisieren und an den Pranger zu stellen.


Es beginnt mit den auch im Film im Vordergrund stehenden Underground-Rap-Battles, Mann gegen Mann, bis ein Sieger feststeht, derjenige mit den besten Lyrics, dem hartesten Rhyme, den extremsten Texten. Marshall Mathers aka Slim Shady aka Eminem erarbeitet sich dadurch als Weißer Respekt in einer durch und durch von Afro-Amerikanern geprägten Szene. Er erhält 1996 die Chance ein Demo aufzunehmen, dass dann keiner unter Vertrag nehmen will. Er rappt weiter und bedenkt seine Kritiker mit harschen Texten. Durch dieses Demo wird Dr.Dre, ein sehr bekannter Produzent und Ex-Rapper, auf ihn aufmerksam und nimmt ihn unter Vertrag. Das Projekt Eminem /Slim Shady ist gestartet und nimmt seinen Lauf in Richtung Spitze der Rap-Szene.

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8 Mile – der Soundtrack / die Songs
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I) Lose yourself (by Eminem) [5:20 min]
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Zu diesem Song muss man glaube ich nicht viel sagen, ist er doch schon seit mehreren Wochen in allen Ländern in der Spitze der Charts zu finden.
In dem Song geht es um Eminem´s ursprüngliche Nervosität wenn es um das Rappen ging. Er hatte seine Texte gut vorbereitet, doch als es dann soweit sein sollte um diese Lyrics „rauszulassen“ blockiert etwas in ihm und er bringt es einfach nicht. Doch er weiss, dass das seine einzige Chance ist aus seinem tristen, verarmten Leben und den damit verbundenen sozialen Spannungen, herauszukommen.
Ein, meines Erachtens, gut durchdachter und sehr interessanter Song, der zeigt, dass das Rappen doch nicht jedermanns Sache ist und man dazu einiges an „Handwerkszeug“ oder Talent benötigt.


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II)Love me (by 50 Cent / Eminem / Obie Trice) [4:30]
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Eine sehr tiefe, langsame Baseline, ein sehr grooviger, rhythmischer Beat definiert dieses Lied als etwas tiefsinnigeres als es an den Lyrics dann letztendlich ausgenommen werden kann. Es geht dabei um die Vergänglichkeit, nicht nur die Vergänglichkeit der Liebe, sondern dem Lauf des Lebens an sich. Interessant an diesem Song ist der Einsatz von Streichern im Hintergrund, die eine eher apokalyptische Stimmung signalisieren und den Song sehr nachdenklich wirken lassen, dazu kommt auch noch die schöne, aber sehr traurig anmutende Stimme der Sängerin, die den Refrain wiedergibt.
An sich ein durchaus gelungener Song, der mir persönlich aber zu depressiv anmutet.


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III) 8 Mile (by Eminem) [6:00 min]
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Das Lied beginnt mit einem eher monotonen Intro, dass sich dann als erweiterte Baseline durch den ganzen Song zieht. Das Thema ist etwas schneller als die vorangegangenen Songs und zeigt deutlich eine Steigerung in Richtung eines Kulminationspunktes an, der noch kommen sollte.
Inhaltlich geht es um die „8 Mile Road“, eine Strasse in Detroit, auch bekannt als die „Elendsstrasse“, die sozusagen Detroit in den Teil der Wohlhabenden und Mittelschicht, als auch den Teil der Armen und Ärmsten teilt. Ein trostloses Viertel, dass uns Eminem hier beschreibt wird von der trostlosen und monotonen Musik nur noch unterstrichen.
Meines Erachtens ist dieser Song einer der schlechtesten auf diesem Album, doch bekanntlich sind Vorlieben ja verschieden.


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IV) Adrenaline Rush ( by Obie Trice) [3:48 min]
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Eine sehr interessante Baseline gibt hier den Ton an. Ein sehr tiefer Bass, eine sehr aufdringliche Line, die typisch für Obie Trice ist. Obie Trice ist einer der ehemaligen „Homies“ (Freunde) von Eminem, dem Mr. Mathers hier Tribut zollt indem er ihm einen Track auf dem Album zugesteht. Obie Trice hat die typische Ganster-Rapper-Stimme, die, wenn man die Person nicht optisch kennt, schon sehr bedrohlich wirkt (und wenn man dann erst die Person sieht, dann reichts einem endgültig *g*). Obie Trice macht hier sozusagen Werbung für seinen Freund Eminem auf diesem Track. Für mich sind die fast 4 Minuten Spieldauer eher eine Qual als ein Vergnügen, daher erhält der Song von mir keine herausragende Bewertung sondern ich halte ihn für unterdurchschnittlich.


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V) Places to go ( by 50 Cent ) [4:15 min]
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50Cent hat hier seinen eigenen Style eingebracht, denn in diesem Song wird sehr viel mit Sampler und elektronischer Musik gearbeitet. Das ergibt einen etwas futuristischen Eindruck und das passt im Endeffekt sehr gut zu diesem Song, geht es doch darum die Zukunft zu gestalten, da die Vergangenheit nicht besonders glorreich war und die Gegenwart nicht grade rosig aussieht („The penitentiary ain´t a place for me“ – Das Gefängnis ist kein Platz für mich). Es geht um das Leben nach dem Gefängnis und was man damit anfangen sollte.
Vom Text her ist der Song in Ordnung, die musikalische Unterstützung gefällt mir aufgrund der Sampler sehr gut, weil es, wie vorhin schon erwähnt, einen sehr interessant-futuristischen Eindruck vermittelt.


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VI) Rap Game (by D-12) [5:53 min]
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Auch hier kommen neue Einflüsse im Rap zur Geltung, da das Intro getragen wird von einem Klavier, dass sich dann auch als Untermalung durch den ganzen Song durchzieht. Generell sind in diesem Song einige „klassische“ Elemente vertreten. Diese Symbiose von Klassik in Form von Streichern, Klavier und ähnlichen Instrumenten der klassischen Musik ist für mich erstaunlich und macht solche Songs auch für Nicht-Rap-Fans durchaus interessant. Ich kann diesen Song nur empfehlen. Eminem rappt hier gemeinsam mit D-12 (kennt jemand noch den Song „Purple Pills“??? Das waren D-12 ft. Eminem), eine gelungene Kombination. Zum Inhalt kann man nur sagen, dass es darum geht nicht seine Seele zu verkaufen nur um einen Vertrag mit einem Plattenlabel zu bekommen, sondern immer seinen Style zu behalten.


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VII)8 Miles and running ( by Freeway / Jay-Z) [4:08]
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Jay-Z kennt wohl jeder, einer der Vorzeigerapper, der derzeit grade mit Beyoncé Knowles und dem Song „Bonnie and Clyde“ in den Charts auftaucht, doch er arbeitete auch schon mit Mariah Carey und anderen Superstars. Hier erzählt Jay-Z die Geschichte vom jungen Marshall Mathers, dem man nichts zutraute, keinerlei Talent für irgendetwas bescheinigte. Doch der Mr. Mathers hat ja bewiesen dass er es kann. Wieder wird hier ein Teil der Eminem-Biographie erzählt. Die Baseline ist sehr gewagt und interessant, eher ein „lay-back“ song vom Beat her, ist auch durchaus geeignet um sich in Ruhe zurückzulehnen und ein Buch nebenbei zu lesen.


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VIII) Spit Shine (by Xzibit) [3:39 min]
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Xzibit, einer der absoluten “Bad Boys” der Szene erzählt hier den 8.Teil (8-er Track auf dem Album) der Eminem-Biographie, die von der Aussage her den siebten Teil weiterführt und vom Text her aussagt, man solle den Kopf immer oben behalten, seine Sache machen und sich nicht von anderen aufhalten lassen. Xzibit hat eine sehr gewöhnungsbedürftige Stimme, für Leute die Rap nicht gerne hören oder zumindest an Rapper gewöhnt sind, wird dieser Song wohl oder übel nichts haben, was sie dazu bewegen könnte reinzuhören oder gar zuzuhören.


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IX) Time of my Life (by Macy Gray) [4:21 min]
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Ja richtig gelesen, Macy Gray gibt sich die Ehre auf diesem Soundtrack-Album aufzutreten und Herrn Eminem die Referenz zu erweisen. Dieser Song besticht durch besondere Fröhlichkeit, obwohl Macy Gray ja nicht unbedingt durch ihre fröhliche Stimme bestechen kann, sie klingt ja eher wie jemand dem vor kurzem ein Larynxcarcinom (bösartiger Kehlkopftumor) entfernt wurde (eine Entschuldigung an alle die damit zu kämpfen haben/hatten, doch nach einer OP am Larynx klingt man ziemlich „kratzig“ und „rauh“ daher der Vergleich). Sie besingt die gute Zeit die man haben kann und die sie (respektive Eminem) hatte. Nach allen Hindernissen im Leben kommen auch immer wieder die Sonnentage, eine Aussage die wir uns alle zu Herzen nehmen sollten.


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X) U wanna be me (by Nas) [3:50 min]
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Ein typischer “Battle-Rap”, genauso wie es zu Eminem´s Anfangszeiten in Detroit zugegangen ist, so hört sich dieser Track auf dem Album an. Nas ist ja bei weitem kein Unbekannter in der Rapszene, dennoch ist er meines Erachtens kein besonders herausstechender Rapper und somit fällt für mich der Song, bis auf einige kleine musikalischen Gimmicks wie den „Hi-Sampler“ (sehr hohe Töne ähnlich einem Metallophon) im Hintergrund, mit Bomben und Granaten durch. Der Song ist eher schneller, da der Beat ziemlich heftig angesetzt ist. Für Rapfans sicherlich ein Must, für alle anderen eher ein Song zum Meiden.


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XI) Wanksta (by 50Cent ) [3:38 min]
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Wahnsinns Song kann ich dazu nur sagen, gleich vorweg ohne jegliche Charakterisierung. Die elektronisch erzeugten Beats, Samples und der Beat sind hier eine absolut genial abgestimmte Vorführung höchster Beat-kunst, die im Rap und Hip Hop Geschäft einfach mal am wichtigsten ist. Eine gute Baseline, ein guter Beat, ein paar nette Backgrounds und schon hat man 90 % eines guten Rap songs, dann muss nur noch der Interpret dazupassen und einen guten Track abliefern mit agressiven, kritischen Lyrics und das ist hier eindeutig der Fall. Unbedingt reinhören, mein absoluter Lieblingssong, etwas verspielt aber sehr, sehr gut.


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XII)Wasting my time (by Boomkat/Taryn Manning)[3:37]
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Und wieder etwas, dass man auf einem Rapalbum nicht erwarten würde. Ein sehr stiller, langsamer Song – KEIN Rap – sondern eine Art Ballade. Bis dato kannte ich Taryn Manning noch nicht, aber ihre Stimme ist sehr gefühlvoll, kraftvoll und dennoch total dem Song angemessen. Ein wirklich schöner, beruhigender Song, der den vorangegangenen „Gangster-Raps“ etwas den Wind aus den Segeln nimmt. Für mich auch im Sinne der Zusammenstellung der Trackliste in Hinblick auf die Dramaturgie sehr interessant und passend.


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XIII) R.A.K.I.M (by Rakim) [4:23 min]
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R – Rocking the Block (Ich rock euch richtig) A – Allah who i praise (Allah bete ich an) K – Keep it movin (Tanzt weiter), also RAK (sein Name ist Rak, obwohl er sich als Künstler RAKIM nennt).
Dieser Song ist wieder etwas anderes zu all den vorangegangenen, ein Kontrapunkt, man hat fast das Gefühl als würde (entschuldigt die Aussage zu solch einer Zeit) eine Arme im Gleichschritt vorangehen und Rakim dazu seine Lyrics loszuschiessen. Der Beat ist nichts besonderes, eher gemäßigt, wenngleich der Rhythmus und Takt durchaus etwas schneller angesetzt sind, also auch hier stilistisch etwas interessantes eingebaut. Der Song ist meines Erachtens nicht schlecht gelungen und lohnt mal reinzuhören, aber sicherlich einer der besten Songs auf diesem Album.


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XIV)That´s my N**** fo´real (by Young Zee) [4:45]
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Grauenhafter Song, mutet fast schon ein wenig “Oldschool”-mäßig an und ist sicherlich für die meisten verwöhnten Ohren des 21. Jahrhunderts nicht besonders hörenswert. Ich finde jedoch durchaus beachtenswert, dass man versuchte einen orientalischen Touch in den Song zu bringen indem man pentatonische Tonreihen, die vermehrt im asiatischen und orientalischen Raum vorherrschen, mittels Sampler im Background einzuspielen. Dennoch bleibt der Song für mich einer von jenen die mein CD-Player beständig ignoriert und über den Track drüber liest.


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XV) Battle (by Gang Starr) [2:56 min]
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Ein ziemlich guter Track je weiter wir uns dem Ende nähern. Dieser Track ist einem richtigen „Battle“ aus „312“ (Vorwahl von Detroit) entnommen und spiegelt die aggressive Szene wider. Ich persönlich finde den Track gut, die Fanfaren im Hintergrund, die guten, gekonnten Scratches an der richtigen Stelle und absolut aggressive und kritische Lyrics. Für einen wahren Rap-Fan (zu denen ich mich nicht unbedingt zähle) wird hier noch viel mehr drinstecken als für einen Musikfan wie mich, der nur generelle Dinge beurteilen kann.


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XVI) Rabbit Run ( by Eminem) [3:10 min]
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The final Encounter – das letzte Aufeinandertreffen des Meisters mit unseren verwöhnten Ohren und er lässt es ordentlich dröhnen. Der Song hat schon mit dem Intro einen sehr aggressiven Einschlag der durch Eminem´s Shouts und Raps nur noch gesteigert wird. Die Backgroundmusik ist düster und von orchestraler Stärke, was dem ganzen eine fast apokalyptische Stimmung verleiht und den Song sehr imposant erscheinen lässt, selbst für Menschen die Rap nicht leiden können, diesen Song muss man mal gehört haben, er macht nämlich wirklich einiges her.
Auf die Dauer wird der Song (wie meines Erachtens jeder Rapsong) ziemlich öde, doch darauf gehe ich in meiner Conclusio noch näher ein.



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Conclusio / Fazit
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Generell muss man zu diesem Album sagen, dass es eine Menge guter Songs aufweist, jede Menge Neuerungen musikalischer Art, eine Weiterbildung des „Newschool-Raps“ bedeutet und bei den ersten Malen des Zuhörens auch so richtig spannend ist. Dennoch bin ich der Meinung dass so ziemlich jeder Rapsong nach dem 5-10. Mal des Hörens absolut lästig und unerträglich wird, so auch dieses Album und die meisten seiner Tracks.

Im großen und Ganzen sollte sich meine Meinung ja nicht nach subjektiven Gesichtspunkten der Spannung bemessen, sondern nach dem Gesamtbild, dass sich aus künstlerischer Kreativität, Spannung, Dramaturgie und musikalischen Elementen für mich folgendermaßen abzeichnet.

Das Album ist definitiv empfehlenswert, jedoch mit der Einschränkung, dass man es wohl nur den Rap und HipHop Fans empfehlen wird können, denn Otto-Normalmusik-Hörer wird sich damit nicht sehr zufriedengestellt sehen. Meine Empfehlung erfährt also die Einschränkung auf eine bestimmte Zielgruppe, dennoch aus musikalischen Erwägungen heraus bekommt das Album bei mir eine Bewertung von 4****, die ich damit begründe, dass die eingeschränkte Zielgruppe die Attraktivität dieser Scheibe doch auch etwas schmälert und somit einen Stern Abzug sicherlich rechtfertigt.




Vielen Dank fürs Lesen und...




... möge M&M in euren Ohren „schmelzen“ ;-)




©KennedyJohnF, am 27.03.2003 für yopi

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