FIF Brotbackautomat Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  gut
  • Reinigung:  einfach
  • Qualität des Endergebnisses:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Jakini

Täglich frisches Brot

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie ich zu der Brotbackmaschine kam:
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Schon lange habe ich mir einen Brotbackautomaten gewünscht, denn ich esse sehr gerne selbstgebackenes Brot, der Bäcker ist doch relativ teuer und die abgepackten Brote mag ich nicht so gerne. Leider hatte ich bisher immer keinen Platz dafür, doch das hat sich vor sechs Wochen geändert. Und so habe ich von meinen Eltern zum Einzug den Brotbackautomaten von Aldi bekommen, der in diesem Jahr 69,-- Euro gekostet hat.

Wie sieht das Gerät aus:
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Das Gerät ist recht groß, läßt sich aber gut auf einer 60 cm tiefen Arbeitsplatte unterbringen, hat dabei nach hinten und vorne noch ausreichend Luft. Das Gerät selber ist weiß und hat einen Kunstoffkorpus.
Auf der Vorderseite ist das Bedienfeld untergebracht, welches ich persönlich schlecht lesbar finde, bei falscher Lichteinstrahlung kann man schwer erkennen, was man gerade eingegen hat.
Die Bedienung selber ist jedoch relativ simpel.
Der Deckel wird nach oben hin aufgeklappt, so kann man an das innere des Automaten gelangen. In dem Deckel ist ein Sichtfenster eingearbeitet, so daß man die gesamte Zeit über sehen kann, was der Automat gerade macht.

Was gehört zu dem Brotbackautomaten:
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Zum Lieferumfang des Brotback Automaten gehören:

Der Korpus, bestehend aus:

dem Bedien- und Kontrollfeld,
dem Deckel mit Sichtfenster,
den Heizelementen,
den Atriebswellen und
dem Netzkabel, sowie

ein Teigbehälter,
zwei Knethaken,
einem Meßlöffel und
einem Meßbecher.

Außerdem enthalten eine ausführliche Gebrauchsanweisung mit einigen Rezepten.

Worauf sollte man bei der Nutzung achten:
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Es gibt einige grundlegende Dinge, die sicherlich jeder schon kennt, da sie für alle elektrischen Geräte gelten. So ist es z.B. Wichtig, daß das Gerät niemals in Wasser getaucht wird und man den Netzstecker ziehen sollte, was immer nur am Stecker und nie am Kabel geschehen darf, wenn das Gerät nicht genutzt wird. Auch ist es wichtig, daß nur eine Steckdose mit einer 230 Volt Spannung genutzt werden darf, wie bei den meisten Geräten.
Ebenso sollte jedem bekannt sein, daß man das Gerät bei defektem Zubehör nicht nutzen darf.

Einige Dinge gelten aber extra für den Brotbackautomaten, so sollte man auf jeden Fall drauf achten,

daß das Gerät ausreichend Abstand von anderen Gegenständen hat, denn es wird beim Backen sehr warm,

daß man die Zutaten in die Teigschale nur einfüllt, wenn diese aus dem Gerät genommen wurde, weil sonst etwas in dem Gerät auf die Heizstäbe gelangen könnte,

die Zubehörteile sind nicht spülmaschinenfest und müssen somit immer per Hand abgespült werden,

die Knethaken dürfen nicht mit spitzen Gegenständen aus dem Brot oder Kuchen entfernt werden,

das Brot darf max. ein Gesamtgewicht von 1250 g haben,

daß man immer Handschuhe benutzen sollte, wenn man die Form aus dem Gerät nimmt und

daß das Gerät nur gefüllt in Betrieb genommen werden darf.


Wozu eignet sich der Brotbackautomat:
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Wie der Name schon sagt, kann man mit diesem Grät Brot backen, dazu habe ich mir das Gerät auch in erster Linie zugelegt.

Doch man kann mit dem Gerät auch Marmelade kochen, wo ich aber weiterhin meinen Herd und den Kochtopf für bevorzugen werden.
Außerdem ist es möglich, mit diesem nur zu kneten, wenn man z.B. Bagutte Brote, Sonnenbröttchen oder Fladenbrote backen möchte. Das finde ich ebenfalls sehr praktisch, denn das Problem beim Backen ist ja in erster Linie das Kneten des Brotes.

Wie sind meine Erfahrungen mit dem Brotbackautomaten:
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Ich habe dieses Gerät, welches im Sommer bei Aldi zu kaufen war, nun seit gut zwei Monaten in Benutzung und es ist bei uns alle zwei Tage mindestens in Gebrauch, denn meine Kinder nehmen täglich Brot mit zur Schule und in den Kindergarten.

Da es bei uns alles immer noch ein klein wenig drunter und drüber geht, habe ich Brote bisher nur mit Backmischungen gebacken, denn bei uns geht es immer noch ein klein wenig drunter und drüber und ich wollte erst einmal den Automaten richtig kennen lernen.

Bei Aldi gibt es für 75 Cent eine Packung mit 1 kg Backmischung, der lediglich noch Wasser zugefügt werden muß. Diese Backmischungen werden geteilt, man backt also aus einer Backung insgesamt 2 Brote.

Die Handhabung ist in diesem Falle einfach, man entnimmt den Einsatz inkl. der Knethaken dem Gerät. Die Kenthaken müssen richtig eingesetzt sein und natürlich alles gereinigt.
Nun füllt man 500 g der Backmischung in den Teigeinsatz und gibt das Wasser hinzu. Vorsichtig wird nun der Einsatz wieder in das Gerät gegeben, wobei man darauf achten muß, ob dieser auch wirklich richtig fest sitzt und man schließt den Deckel.

Auf dem Bedienfeld stellt man nun ein, welches Menu man braucht, was sich nach der Art des Brotes richtet:

Basis: Für Weiß- und Mischbrote aus weißem Mehl,

Weissbrot: Brote aus weißem, stark gemahlenem Mehl nach französicher Art,

Vollkornbrot: Für Brote aus Weizenkornmehl und Roggenmehl.

Süsses Brot: Auch Kuchen kann mit diesem Programm gebacken werden, in erster Linie aber eben Brote, die zusätzlich Zucker, Rosinen oder Schokolade enthalten,

Schnell: Wenn man nicht sehr lange warten möchte und sein Brot schnell gebacken haben möchte, dann kann man diese Programm wählen,

Teig kneten: Optimal für Brötchen oder Baguttes

Nudel Teig: Wer seine Nudeln selber macht, kann dies ebenfalls mit dem Automaten tun.

Joghurtbrot: Brote mit Buttermilch oder Joghurt als Inhalt brauchen ebenfalls ein eigenes Programm,

Marmelade und

Backen. Hier wird nicht erst geknetet, sondern nur gebacken, was ab und zu sein muß, um ein Brot nachzubacken.


Die Menues sind alle von 1 - 10 durchnummeriert
und man wählt sich das Menu aus. Ich backe meistens mit dem Basis Menu was nicht eingestellt werden muß, weil es das erste der Menues ist.

Nun bleibt es noch, die Helligkeit des Brotes einzustellen, man hat hier die Wahl zwischen hell, mittel und dunkel. Zu dunkel mag ich mein Brot zwar nicht, doch es ist leider die einzige Stufe, bei der das Brot wirklich durch ist. Bei Mittel hatte ich es bisher immer, daß der obere Teil des Brotes noch weich war, was überhaupt nicht schmeckte.

Nun kann man starten. Im Kontrollfeld wird immer angezeigt, wie weit das Brot nun ist, ob geknetet wird, ob es geht oder backt. Auch die noch verbleibende Backzeit, bis das Brot fertig ist, wird hier angezeigt. Die Backzeit ist natürlich sehr lange, unser Brot braucht immer 3.25 Stunden.

Im Grunde ist die Bedienung sehr einfach, nur finde ich das Kontrollfeld etwas schwer zu lesen. Das kann aber auch daran liegen, daß ich meine Arbeitsfläche und somit den Automaten in Betrieb vor dem Fenster stehen habe und der Lichteinwurf einen klaren Blick verhindert.

Der Automat sollte niemals, auch nicht in der angepriesenen Timerfunktion ohne Aufsicht sein, somit ist es schon eine lange Zeit, die man zum Brotbacken braucht. Weggehen ist in der Zeit nicht erlaubt, zumindest nicht aus dem Haus. Da ich vormittags viel unterwegs bin, bleibt mir nur der Nachmittag zu Brot backen. Den Automaten alleine backen lassen, das traue ich mich nicht. Schade eigentlich, denn gerne hätte ich am Freitag oder Samstag Abend den Timer für den nächsten Morgen eingestellt umd von frischem Brot geweckt zu werden, doch das lasse ich unter diesen Umständen besser.

Man sollte dem Brot jedoch seine Zeit lassen, einmal habe ich die Schnell Funktion getestet, weil ich einfach nicht so lange Zeit hatte, aber für den nächsten Tag Brot für meine Kinder brauchte. Das Brot war dann zwar in der halben Zeit fertig, aber auch nur halb so groß und lange nicht so lecker, da es nicht so schön luftig wurde. Eigentlich konnte man es auch nicht Brot nennen, sondern eher zwei große Brötchen.

Interessant ist es, in den Automaten hinneinsehen zu können, so sieht man immer, was das Brot gerade macht. Nur am Anfang kann man nicht viel sehen, wenn das Backen beginnt, dann ist das Sichtfenster meistens beschlagen.


Uns schmecken die Brote, die wir selber mit dem Brotbackautomaten backen viel besser, als gekaufte Brote, und somit werden wir auch weiterhin das Grät regelmäßig nutzen, bald aber auch mal die Rezepte aus dem Buch ausprobieren, denn immer die gleiche Brote, das wird auf Dauer langweilig und bei Aldi gibt es nur drei Backmischungen, die ich immer im Wechsel zubereite.
Meine Kinder mögen dieses Brot auf jeden Fall lieber als gekauftes, die Brotdosen sind nun täglich leer, was vorher nicht immer der Fall war.

Der Teigeinsatz läßt sich nach dem Backen leicht herausnehmen, allerdings wirklich nur mit Handschuhen. Auch das Brot habe ich bisher ohne große Probleme jedes Mal aus dem Einsatz bekommen. Etwas schwer haben nur manchmal die Knethaken erwiesen, die ich mit einem Tortenmesser von Tupper, also kein Metall, immer herausbekomme. Das Brot hat somit allerdings an der Unterseite immer zwei Löcher, mal mehr mal weniger.

Die Reinigung ist sehr leicht, durch die Beschichtung wird der Einsatz und auch die Knethaken nicht wirklich schmutzig, so ist alles sehr schnell wieder sauber und einsatzbereit.

Fazit:
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Ich möchte meinen Brotbackautomaten nicht mehr missen, das Brot daraus schmeckt sehr lecker und die Bedienung ist kinderleicht. Auch der Kaufpreis rechnet sich nach einer kurzen Zeit, denn beim Bäcker zahlt man für ein Brot schon gut 2 Euro, die Backmischungen kosten 75 Cent für zwei Brote. Kommen noch Wasser und Strom hinzu, so spart man min. die Hälfte und kann sich immer frisches Brot machen.
Lediglich die Backzeit ist lange und man ist ans Haus gebunden, da das Gerät nicht alleine gelassen werden darf.

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