A-Team Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Unterhaltungswert:  sehr gut
  • Informationsgehalt:  durchschnittlich
  • Präsentation:  gut
  • Spaß:  viel
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Romantik:  wenig

Erfahrungsbericht von Gotenks-san

Humorvolle Action für Jung und Alt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ob Knight Rider, McGyver oder Airwolf, die Liste der Topserien, die die 80er Jahre hervorbrachten ist lang. Meine Lieblingsserie von damals ist eindeutig das A-Team, welche auch heute noch im Fernsehen ausgestrahlt wird und das, wie ich finde, nicht zu Unrecht.

+++ Allgemeines zur Serie +++

Die Serie wurde in den 80er Jahren in den USA produziert (1983-1987) und umfasst insgesamt 95 Episoden, die in 5 Staffeln gegliedert sind. Erstmals in Amerika ausgestrahlt auf NBC fand die Serie den Weg ins deutschsprachige Fernsehen (ARD, RTL, ORF), wo es auch heute noch ausgestrahlt wird (RTL, Premiere World 13thStreet).

+++ Handlung +++

Dieses Zitat stammt aus dem Intro der Serie und beschreibt den groben Handlungsstrang recht treffend:
\"Vor einigen Jahren wurden vier Männer einer militärischen Spezialeinheit wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen hatten. Sie brachen aus dem Gefängnis aus und tauchten in Los Angeles unter. Seit dem werden sie von der Militärpolizei gejagt, aber sie helfen anderen, die in Not sind. Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden aber ihre Gegner müssen sie ernst nehmen. Also wenn sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, dann suchen sie doch das A-Team!\".
Es geht also um eine militärische Spezialeinheit, die selber ständig auf der Flucht vor der Militärpolizei ist, aber trotzdem Bedürftigen hilft, die in Not sind, auf ihre „eigene“ Art.

+++ Mitglieder des A-Teams +++

Colonel John „Hannibal“ Smith
ist der Anführer des Teams. Er denkt und lenkt das Team mit seinen genialen (aber auch oft verrückten) Plänen, die aber in der Regel funktionieren (er liebt es, wenn ein Plan funktioniert). Er trägt fast immer schwarze Lederhandschuhe und raucht ständig Zigarren. Da er oft sehr gut drauf ist, ja fast schon verrückt gut, spielt er sehr gerne mit seinen Feinden, in absolut dreister und für den Zuseher sehr unterhaltsamer Weise. Gespielt wurde Hannibal Smith von George Peppard, der mittlerweile (1994) leider verstorben ist.

Lieutenant Tempelton „Face-Man“ Peck
ist das bestaussehendste Mitglied des Teams. Er hat die unglaubliche Fähigkeit, überall alles besorgen zu können, was gebraucht wird. Er ist ein verdammt guter Lügner, der in die verschiedensten Rollen schlüpft um Leute übers Ohr zu hauen. Durch sein Aussehen und sein überzeugendes Auftreten kommt er bei Frauen sehr gut an. Er fährt eine Corvette und trägt stets feine Anzüge. Gespielt wurde Face von Dirk Benedikt, der unter Anderem aus „Kampfstern Galactica“ auch heute noch bekannt ist.

Captain H.M Murdock
ist der Pilot des A-Teams. Er hat die Fähigkeit alles fliegen zu können, was Flügel oder Rotoren hat. Er scheint verrückt zu sein und benimmt sich auch oft so, ist aber wenn’s drauf ankommt hundertprozentig zuverlässig. Offiziell ist Murdock kein Mitglied der Teams, da er in einer Anstalt für geistig Verwirrte sein Leben verbringen muss, und deswegen wird nach ihm auch nicht gefahndet, was dem Rest des A-Teams oft aus der Patsche hilft. Er wird bei jedem neuen Fall, den das A-Team übernimmt von Face aus der Anstalt „abgeholt“, da er offiziell keinen Ausgang hat. Seine Markenzeichen sind das blaue Baseballcape sowie seine alte braune Lederjacke mit einem Tigerkopf drauf. Der Schauspieler, der Murdock spielte war Dwight Schulz.

Sergeant Bosco Baracus
oder wie er von allen genannt wird B.A (Bad Attitude) ist der Mechaniker des Teams. Der dunkelhäutige Irokese galt beim Militär als einer der besten Infanteriemeachaniker, der auch aus der größten Schrottlaube noch einen Rennwagen machen kann. Zudem ist er bärenstark, sein Äußeres furchteinflößend: Irokesen- Haarschnitt, behangen mit unzähligen Goldketten sowie kräftige Statur. Seine große Schwäche ist jedoch, dass er panische Angst vorm Fliegen hat, was das A-Team immer wieder dazu zwingt ihn auszuknocken um ihn in ein Flugzeug zu bringen. Gespielt wurde er von Mr. T. (Lawrence Tero).

Frankie Santana
gehörte erst ab der 5.Staffel zum A-Team. Er musste beim Team bleiben, weil er bei der Rettung von Geiseln bei einer Flugzeugentführung half. Später half er Murdock auf der Flucht vor Soldaten, wodurch er selbst zu einem gesuchten Mann und als das 5.Mitglied des A-Teams aufgenommen wurde. Da er in Hollywood als bester Special effects Experte bekannt war, kann er dem Team gute Dienste erweisen. Gespielt wurde er von Eddie Velez.

Weitere Gehilfen
des A-Teams waren Amy Ellen (Melinda Culea) in der Staffel 1 und 2, sowie Tawnia Baker (Marla Heasley) in der 2. und 3. Staffel. Beide arbeiten bei einer Zeitung, dem Los Angeles Kurier, und beschaffen dem Team einige Aufträge und stellen wichtige Kontakte zur Öffentlichkeit her und dar.

+++ Das Besondere der Serie +++

Das A-Team ist nicht nur, wie man vielleicht jetzt vermuten könnte eine Art Kriegsserie mit hohem Gewaltpotential, die man Kindern vorenthalten soll. Im Gegenteil: Es gibt zwar viele Action-, Schuss- und Gewaltszenen in der Serie, jedoch stirbt dabei niemals jemand oder wird ernsthaft verletzt. Die Serie ist eher ziemlich lustig. Allein das menschliche Zusammenspiels des Teams, die ewigen Streitereien zwischen B.A und Murdock, die Dreistigkeit des Colonel Smith oder die Lügereien von Faceman entpuppen sich zu wahren Running Gags der Serie, auf die man in jeder Folge wartet. Die Abenteuer der 4 zu unrecht bestraften „Helden“ des Alltags, die permanent vor der scheinbar übermächtigen Militärpolizei flüchten müssen, habe ich sofort ins Herz geschlossen.

+++ Fazit +++

Eine Actionserie ohne übermäßige Gewalt (meiner Meinung nach für Kinder ab 10-12 Jahren ohne vorbehalte geeignet) gespickt mit reichlich Humor und witzigen Einlagen, die man in jeder Episode wiederfindet, so stellt sich das A-Team dar. Sicherlich gibt es heute technisch aufwändigere und schöner anzusehende Serien. Aber das A-Team hat diesen Scharm der 80er Jahre Serien und ist es zweifelsohne auch heute noch wert angesehen zu werden. Wer diese Serie noch nicht kennt, kann getrost mal einen Blick riskieren.

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