Erfahrungsbericht von Manou
keine leichte Sache
Pro:
allein sein kann auch ganz schön sein
Kontra:
aber nicht auf dauer
Empfehlung:
Nein
Ich habe mit meinem Sohn (heute 11) fast 3 Jahre allein gelebt. Ich ging arbeiten, mein Sohn in die Schule. Nach Feierabend wurden Hausaufgaben gemacht, einkaufen gegangen, aufgeräumt, gegessen etc. Das Kuscheln kam oft zu kurz. Am Wochenende haben wir dann meistens alle vier gerade gelassen und haben gespielt und geschmust. Es wurde das nachgeholt, was in der Woche zu kurz kam. Eigentlich hab ich damals nicht viel vermisst und ich fühlte mich gut. Meine Entscheidungen hab ich allein getroffen und niemand schmiß mir in meinem Leben irgendwas durcheinander. Familien hab ich nicht beneidet. Nur die Abende, an denen man allein vor dem Fernseher saß, zogen sich in die Länge und gaben einem schon ein recht deprimierendes Gefühl.
Wie es dann aber meistens ist, hab auch ich einen neuen Partner gefunden und plötzlich war alles anders.
Ich habe meinen Sohn bewacht wie eine Löwin. Wurde er mal von meinem Freund geschimpft, fühlte ich mich sofort angegriffen. Viele kleine Schandtaten, meines Sohnes behielt ich für mich. Ich habe meinem Freund kaum die Chance gegeben, sich an der Erziehung zu beteiligen. Sicher fand er das nicht gerade angenehm.
Klar, ich war nicht mehr allein. Doch irgendwie störte es mich auch, das noch eine Person in meiner Wohnung war, die an Entscheidungen mit beteiligt werden wollte.
Ich genoss die Stunden, in denen ich mal allein war und war aber wiederum froh zu wissen, das er ja bald nach Hause kam.
Mich an ein Familienleben zu gewöhnen, fiel sehr schwer. Und auch heute grummelt es noch so manches mal in mir. Aber ich weiß, das ich die Zeit, in der ich mit meinem Sohn allein lebte, nicht zurück haben möchte. Zumal mein Sohn nun endlich auch mal richtige \"Männergepräche\" führen kann.
Wie es dann aber meistens ist, hab auch ich einen neuen Partner gefunden und plötzlich war alles anders.
Ich habe meinen Sohn bewacht wie eine Löwin. Wurde er mal von meinem Freund geschimpft, fühlte ich mich sofort angegriffen. Viele kleine Schandtaten, meines Sohnes behielt ich für mich. Ich habe meinem Freund kaum die Chance gegeben, sich an der Erziehung zu beteiligen. Sicher fand er das nicht gerade angenehm.
Klar, ich war nicht mehr allein. Doch irgendwie störte es mich auch, das noch eine Person in meiner Wohnung war, die an Entscheidungen mit beteiligt werden wollte.
Ich genoss die Stunden, in denen ich mal allein war und war aber wiederum froh zu wissen, das er ja bald nach Hause kam.
Mich an ein Familienleben zu gewöhnen, fiel sehr schwer. Und auch heute grummelt es noch so manches mal in mir. Aber ich weiß, das ich die Zeit, in der ich mit meinem Sohn allein lebte, nicht zurück haben möchte. Zumal mein Sohn nun endlich auch mal richtige \"Männergepräche\" führen kann.
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