Erfahrungsbericht von Nenja
Alleinerziehend und doch glücklich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich bin seit 3 Jahren alleinerziehende Mutter. Naja, wenn ich auch jetzt in einer neuen Beziehung lebe und das natürlich vieles einfacher macht.
Die erste Zeit war schon recht schwer, zugegeben. Mein Sohn war damals gerade 3 als ich mich von seinem Vater getrennt habe. Das war allerdings die beste Sache die mir passieren konnte.
Schwer war es am Anfang meinem Kleinen zu erklären, warum sein Vater nicht mehr Abends nach der Arbeit nach hause kam, warum wir alleine in einer neuen Wohnung leben, diese ganzen Erklärungen halt, die ein Kleinkind noch garnicht so recht begreifen können.
Mein Exmann machte dann Stress, als es um das Besuchsrecht ging. Mal kam er dann wieder nicht. Der Kurze hat sehr darunter gelitten, weil er es nicht verstand.
Heute hat mein Ex sich zurückgezogen und auch wenn sich das grausam anhört, aber es ist besser so. Mein Sohn ist anderen Kindern in seinem Alter weiter vorraus und versteht nun auch das warum und weshalb der ganzen Situation. ER weiß, das er jederzeit seinen Vater sprechen oder sehen kann von meiner Seite aus. Er weiß aber auch, das seinem Vater da nichts daran liegt, (er hat es oft genug vom Vater mitbekommen) und hat mit der ganzen Sache (erstmal) abgeschlossen. Vielleicht ändert sich die aktuelle Meinung ja im Laufe der Jahre, wer weiß.
Als wir damals in eine anderen Stadt gezogen sind, habe ich erstmal nur Zeit für meinen Sohn gehabt, hab mich intensiv um ihn gekümmert, ihn abgelenkt.
Dann hatte ich nach einigen Monaten das Glück einen Kindergartenplatz für ihn zubekommen und konnte arbeiten gehen.
Das ging auch ziemlich lange gut. Tagsüber war mein Kleiner in guten Händen, fand Freunde und ich konnte ruhigem Gewissens meiner Arbeit nachgehen. Die Wochenenden gehörten nur uns, und das ist uns bis heute heilig.
Leider kam dann irgendwann eine Veränderung im Betrieb. Die Absprachen, die gemacht worden waren, in Bezug auf Arbeitszeiten, usw. waren auf einmal nicht mehr gültig. Ich sollte Nachtschichten arbeiten, obwohl ich keine Betreuung für meinen Sohn hatte und man das auch wußte.
Ich ließ meinen Arbeitsvertrag auslaufen und blieb zuhause.
Mein Sohn blieb allerdings im Kindergarten, der Freunde wegen, wenn auch nur noch halbtags.
In der zwischenzeit lernte ich einen neuen Partner kennen, der sich auch auf Anhieb mit meinem Sohn super verstand. Er hat ihn bis heute immer wie seinen eigenen Sohn behandelt und das macht mich sehr glücklich. (Wäre es nicht so gewesen, wäre aus unserer Beziehung auch nichts geworden.)
Durch diese neue Partnerschaft haben sich natürlich auch viele Vorteile ergeben.
Ich teile mir die Erziehung mit meinem Partner, bin nicht mehr Vater und Mutter in einer Person (was auch ganz schön schwierig sein kann) und mein Sohn hat einen Vater der sich um ihn kümmert, ihn liebt...auch wenn´s nicht der biologische Vater ist.
Nachteile hat das ganze natürlich auch gehabt*g*
Ich habe meinen Sohn manchmal viel zu viel verwöhnt, wegen dem schlechten Gewissen?...oder damit er nichts vermisst...keine Ahnung.
Aber ich würde alles wieder so machen, das weiß ich bestimmt...
Die erste Zeit war schon recht schwer, zugegeben. Mein Sohn war damals gerade 3 als ich mich von seinem Vater getrennt habe. Das war allerdings die beste Sache die mir passieren konnte.
Schwer war es am Anfang meinem Kleinen zu erklären, warum sein Vater nicht mehr Abends nach der Arbeit nach hause kam, warum wir alleine in einer neuen Wohnung leben, diese ganzen Erklärungen halt, die ein Kleinkind noch garnicht so recht begreifen können.
Mein Exmann machte dann Stress, als es um das Besuchsrecht ging. Mal kam er dann wieder nicht. Der Kurze hat sehr darunter gelitten, weil er es nicht verstand.
Heute hat mein Ex sich zurückgezogen und auch wenn sich das grausam anhört, aber es ist besser so. Mein Sohn ist anderen Kindern in seinem Alter weiter vorraus und versteht nun auch das warum und weshalb der ganzen Situation. ER weiß, das er jederzeit seinen Vater sprechen oder sehen kann von meiner Seite aus. Er weiß aber auch, das seinem Vater da nichts daran liegt, (er hat es oft genug vom Vater mitbekommen) und hat mit der ganzen Sache (erstmal) abgeschlossen. Vielleicht ändert sich die aktuelle Meinung ja im Laufe der Jahre, wer weiß.
Als wir damals in eine anderen Stadt gezogen sind, habe ich erstmal nur Zeit für meinen Sohn gehabt, hab mich intensiv um ihn gekümmert, ihn abgelenkt.
Dann hatte ich nach einigen Monaten das Glück einen Kindergartenplatz für ihn zubekommen und konnte arbeiten gehen.
Das ging auch ziemlich lange gut. Tagsüber war mein Kleiner in guten Händen, fand Freunde und ich konnte ruhigem Gewissens meiner Arbeit nachgehen. Die Wochenenden gehörten nur uns, und das ist uns bis heute heilig.
Leider kam dann irgendwann eine Veränderung im Betrieb. Die Absprachen, die gemacht worden waren, in Bezug auf Arbeitszeiten, usw. waren auf einmal nicht mehr gültig. Ich sollte Nachtschichten arbeiten, obwohl ich keine Betreuung für meinen Sohn hatte und man das auch wußte.
Ich ließ meinen Arbeitsvertrag auslaufen und blieb zuhause.
Mein Sohn blieb allerdings im Kindergarten, der Freunde wegen, wenn auch nur noch halbtags.
In der zwischenzeit lernte ich einen neuen Partner kennen, der sich auch auf Anhieb mit meinem Sohn super verstand. Er hat ihn bis heute immer wie seinen eigenen Sohn behandelt und das macht mich sehr glücklich. (Wäre es nicht so gewesen, wäre aus unserer Beziehung auch nichts geworden.)
Durch diese neue Partnerschaft haben sich natürlich auch viele Vorteile ergeben.
Ich teile mir die Erziehung mit meinem Partner, bin nicht mehr Vater und Mutter in einer Person (was auch ganz schön schwierig sein kann) und mein Sohn hat einen Vater der sich um ihn kümmert, ihn liebt...auch wenn´s nicht der biologische Vater ist.
Nachteile hat das ganze natürlich auch gehabt*g*
Ich habe meinen Sohn manchmal viel zu viel verwöhnt, wegen dem schlechten Gewissen?...oder damit er nichts vermisst...keine Ahnung.
Aber ich würde alles wieder so machen, das weiß ich bestimmt...
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