Erfahrungsbericht von JadeB.
An alle Alleinerziehende, und solche, die es werden wollen!
Pro:
die Chance, sich abzunabeln und eine eigenständige, selbständige Persönlichkeit zu werden.
Kontra:
man braucht viel Mut und Kraft und einen guten Rasenmäher, der nicht kaputt geht.
Empfehlung:
Nein
Die Scheidungsraten sind ja ein Drama in Zahlen. Danach gibt es bei uns bald 2 Millionen alleinerziehende Mütter und Väter. Jedes Jahr kommen etwa 100000 Kinder aus zerrütteten Ehen dazu, 85% davon bleiben bei der Mutter, wobei ich es ja als Fortschritt sehe, daß doch 15% beim Vater bleiben.
Verwunderlich ist für mich, daß es immer noch als unnormal, als sozialer Abstieg oder als gesellschaftlich kaum tragbar angesehen wird, alleinerziehend zu sein. Ich glaube, wir sollten alle unsere Ansichten überdenken.
Es ist doch so, wenn man sich entschließt zu trennen, und es sind Kinder da, macht man das nicht aus einer Laune heraus. Und es gibt schon Vorteile!!!
Unzählige größere und kleinere Entscheidungen und Anschaffungen müssen nicht mehr endlos diskutiert und vom \"Chef\" im selbstherrlichen Alleingang entschieden werden. Beschlüsse im Einvernehmen mit den Kindern sind viel einfacher und friedlicher zu fassen!
Endlich freie Verfügungsgewalt über das Auto, über das Bankkonto und die Wohnung. Man (frau) kann es sich richtig gemütlich machen, hat keinen Zwang mehr, Fußball zu schauen, oder pünktlich zu kochen und und und...
Die Kinder werden frühzeitig selbstständig und lernen zu begreifen, daß sie eine Menge Pflichten haben, damit die kleine Familie funktioniert. Jungs, die bei der Mama aufwachsen, übernehmen nicht das Machoverhalten vom Vater, sondern helfen im Haushalt mit, genau wie Mädchen.
Lustig ist es vor allem anfangs nicht, wenn man alleinerziehend wird. Aber ich meine aus Erfahrung, wenn man sich mal aufgerafft hat und sich im Arbeitsleben und Alltag durchgekämft hat, gehts einem richtig gut. Das Selbstwertgefühl steigt, und man entwickelt sich ständig weiter, und hat ja immer noch die Chance einen Partner kennenzulernen, mit dem es sich lohnt, alt zu werden.
Mir ist aufgefallen, daß viele Alleinerziehende glauben, in ein großes leeres Loch gefallen zu sein und dort nie mehr rauszukommen. Zugegeben, Weihnachten allein mit Kinder ist nicht gerade toll...
Viele Probleme hätten sie aber auch, wenn sie noch verheiratet wären. In vielen Ehen reicht das Geld bei einem Alleinverdiener nicht aus. Die Arbeits- und Wohnungssuche gestaltet sich dann doch immer schwierig, wenn Kinder da sind. Auch da gibt es Fragen vom Arbeitgeber, was in den Ferien los ist, da braucht jede Mutter Urlaub, alleinerziehend oder nicht. Oder wer ist denn zuhause, wenn die Kleinen krank sind? Selten der Partner, oder?
Berufstätige Mütter, die nicht alleinerziehend sind, haben sogar Nachteile! Sie haben oft mit der schlechten 5er Lohnsteuerklasse sehr viele Steuerabzüge, alleinerziehende Kl.2, fast so gut wie 3. Jede Kinderkrippe, jeder Kindergarten und jeder Hort hat die Auflage, alleinerziehende Mütter/Väter zu bevorzugen, die Kosten, auch für Tagesmütter, werden bei geringem Gehalt ganz oder teilweise vom Jugendamt übernommen. Zusätzlich sollte man sich auch nicht zu stolz sein, Wohngeld oder gar Sozialhilfe zu beantragen. Schließlich werden wir und unsere Kinder noch reichlich Steuern zahlen. Zusammen mit dem Unterhalt kommt man dann doch um die Runden, und braucht sich mit dem Ex nicht mehr rumärgern.
Also, ich sag jetzt einfach mal, ärgert euch nicht mehr, seht die Vorteile, hört auf zu jammern und setzt eueren Verstand, euere Überlebenskraft und euere Intelligenz ein. Denkt an die Trümmerfrauen, die ein zerstörrtes Deutschland wieder aufbauten und nebenbei noch seelisch
gesunde und leistungsfähige Kinder aufgezogen haben.
Verwunderlich ist für mich, daß es immer noch als unnormal, als sozialer Abstieg oder als gesellschaftlich kaum tragbar angesehen wird, alleinerziehend zu sein. Ich glaube, wir sollten alle unsere Ansichten überdenken.
Es ist doch so, wenn man sich entschließt zu trennen, und es sind Kinder da, macht man das nicht aus einer Laune heraus. Und es gibt schon Vorteile!!!
Unzählige größere und kleinere Entscheidungen und Anschaffungen müssen nicht mehr endlos diskutiert und vom \"Chef\" im selbstherrlichen Alleingang entschieden werden. Beschlüsse im Einvernehmen mit den Kindern sind viel einfacher und friedlicher zu fassen!
Endlich freie Verfügungsgewalt über das Auto, über das Bankkonto und die Wohnung. Man (frau) kann es sich richtig gemütlich machen, hat keinen Zwang mehr, Fußball zu schauen, oder pünktlich zu kochen und und und...
Die Kinder werden frühzeitig selbstständig und lernen zu begreifen, daß sie eine Menge Pflichten haben, damit die kleine Familie funktioniert. Jungs, die bei der Mama aufwachsen, übernehmen nicht das Machoverhalten vom Vater, sondern helfen im Haushalt mit, genau wie Mädchen.
Lustig ist es vor allem anfangs nicht, wenn man alleinerziehend wird. Aber ich meine aus Erfahrung, wenn man sich mal aufgerafft hat und sich im Arbeitsleben und Alltag durchgekämft hat, gehts einem richtig gut. Das Selbstwertgefühl steigt, und man entwickelt sich ständig weiter, und hat ja immer noch die Chance einen Partner kennenzulernen, mit dem es sich lohnt, alt zu werden.
Mir ist aufgefallen, daß viele Alleinerziehende glauben, in ein großes leeres Loch gefallen zu sein und dort nie mehr rauszukommen. Zugegeben, Weihnachten allein mit Kinder ist nicht gerade toll...
Viele Probleme hätten sie aber auch, wenn sie noch verheiratet wären. In vielen Ehen reicht das Geld bei einem Alleinverdiener nicht aus. Die Arbeits- und Wohnungssuche gestaltet sich dann doch immer schwierig, wenn Kinder da sind. Auch da gibt es Fragen vom Arbeitgeber, was in den Ferien los ist, da braucht jede Mutter Urlaub, alleinerziehend oder nicht. Oder wer ist denn zuhause, wenn die Kleinen krank sind? Selten der Partner, oder?
Berufstätige Mütter, die nicht alleinerziehend sind, haben sogar Nachteile! Sie haben oft mit der schlechten 5er Lohnsteuerklasse sehr viele Steuerabzüge, alleinerziehende Kl.2, fast so gut wie 3. Jede Kinderkrippe, jeder Kindergarten und jeder Hort hat die Auflage, alleinerziehende Mütter/Väter zu bevorzugen, die Kosten, auch für Tagesmütter, werden bei geringem Gehalt ganz oder teilweise vom Jugendamt übernommen. Zusätzlich sollte man sich auch nicht zu stolz sein, Wohngeld oder gar Sozialhilfe zu beantragen. Schließlich werden wir und unsere Kinder noch reichlich Steuern zahlen. Zusammen mit dem Unterhalt kommt man dann doch um die Runden, und braucht sich mit dem Ex nicht mehr rumärgern.
Also, ich sag jetzt einfach mal, ärgert euch nicht mehr, seht die Vorteile, hört auf zu jammern und setzt eueren Verstand, euere Überlebenskraft und euere Intelligenz ein. Denkt an die Trümmerfrauen, die ein zerstörrtes Deutschland wieder aufbauten und nebenbei noch seelisch
gesunde und leistungsfähige Kinder aufgezogen haben.
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