Allgemeines über Weltliteratur Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von wolke
Charakterikstik von Julia (Romeo und Julia)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Julia
Julia ist eine der beiden Hauptpersonen in dem Drama „Romeo und Julia“. Sie gehört zu dem Geschlecht der Capulets, welches als übermütiges, hochfahrendes, reizbares und ganz auf den sinnlichen Genuss des Lebens gerichtetes Geschlecht herüberkommt.
Julia tritt in allen fünf Akten auf. Im ersten Akt (Szene 1, 3 und 5) wird sie sehr ausführlich dargestellt. Sie ist noch keine vierzehn Jahre alt, schön und intelligent, wie die Amme schon früh erkannt hat. Sie wird entsprechend ihres Alters noch nicht in Gespräche der Erwachsenen einbezogen. Deshalb bleibt sie stumm und unentschlossen, während ihre Mutter und die Amme verschiedene Ansichten zur Vermählung mit Paris haben.
Doch als das Fest im Hause der Capulets stattfindet, ist sie ganz präsent und schnell erfasst von Romeos Liebesflamme. An diesem Punkt beginnt Julias Entwicklung. Im Dunkel und in der Stille der Nacht löst sich ihr Empfinden in einem überschwänglichen Monolog, der von Romeo belauscht wird. Julia ist verstört von dem Paradox, dass sie ihren „Feind“ liebt.
In Folge meistert sie die ersten Belastungen des Doppelspiels und der Unsicherheit trotz ihrer Ängste und Trauer mit Entschlossenheit und Intelligenz. Es folgt die Hochzeit mit Romeo.
Doch der Konflikt verstärk sich. Obwohl die Nachricht vom Tode Tybalts zuerst das Gefühl der Empörung hervorruft, bricht ihre Liebe um so mehr hervor und treibt sie selbst zum starrsinnigen Trotz gegen den Plan ihrer Eltern, sich mit Paris zu vermählen. Die geforderte Anpassung an den Willen der Eltern verstärkt ihre Verzweiflung und Einsamkeit. Doch Julia will „des süßen Gatten reines Weib bleiben“ und somit nimmt sie mit liebender Entschlossenheit Lorenzos Trank, der ihr den (Schein-)Tod bringen wird. Von dem langen Monolog in dieser Szene (Akt 4, Szene 3) bis zu ihrem Selbstmord in Einsamkeit und Verzweiflung (Akt 5, Szene 3) wächst Julias Kraft, Romeo unter allen Umständen Begleiterin im Leben und im Tod zu sein.
Ihre Entwicklung von der Folgsamen Tochter zur leidenschaftlichen und opferbereiten Persönlichkeit ist vollzogen.
Julia ist eine der beiden Hauptpersonen in dem Drama „Romeo und Julia“. Sie gehört zu dem Geschlecht der Capulets, welches als übermütiges, hochfahrendes, reizbares und ganz auf den sinnlichen Genuss des Lebens gerichtetes Geschlecht herüberkommt.
Julia tritt in allen fünf Akten auf. Im ersten Akt (Szene 1, 3 und 5) wird sie sehr ausführlich dargestellt. Sie ist noch keine vierzehn Jahre alt, schön und intelligent, wie die Amme schon früh erkannt hat. Sie wird entsprechend ihres Alters noch nicht in Gespräche der Erwachsenen einbezogen. Deshalb bleibt sie stumm und unentschlossen, während ihre Mutter und die Amme verschiedene Ansichten zur Vermählung mit Paris haben.
Doch als das Fest im Hause der Capulets stattfindet, ist sie ganz präsent und schnell erfasst von Romeos Liebesflamme. An diesem Punkt beginnt Julias Entwicklung. Im Dunkel und in der Stille der Nacht löst sich ihr Empfinden in einem überschwänglichen Monolog, der von Romeo belauscht wird. Julia ist verstört von dem Paradox, dass sie ihren „Feind“ liebt.
In Folge meistert sie die ersten Belastungen des Doppelspiels und der Unsicherheit trotz ihrer Ängste und Trauer mit Entschlossenheit und Intelligenz. Es folgt die Hochzeit mit Romeo.
Doch der Konflikt verstärk sich. Obwohl die Nachricht vom Tode Tybalts zuerst das Gefühl der Empörung hervorruft, bricht ihre Liebe um so mehr hervor und treibt sie selbst zum starrsinnigen Trotz gegen den Plan ihrer Eltern, sich mit Paris zu vermählen. Die geforderte Anpassung an den Willen der Eltern verstärkt ihre Verzweiflung und Einsamkeit. Doch Julia will „des süßen Gatten reines Weib bleiben“ und somit nimmt sie mit liebender Entschlossenheit Lorenzos Trank, der ihr den (Schein-)Tod bringen wird. Von dem langen Monolog in dieser Szene (Akt 4, Szene 3) bis zu ihrem Selbstmord in Einsamkeit und Verzweiflung (Akt 5, Szene 3) wächst Julias Kraft, Romeo unter allen Umständen Begleiterin im Leben und im Tod zu sein.
Ihre Entwicklung von der Folgsamen Tochter zur leidenschaftlichen und opferbereiten Persönlichkeit ist vollzogen.
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