Allgemeines zu Tennis Testbericht

No-product-image
ab 191,68
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(6)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(2)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von KennedyJohnF

König der Spiele – Spiel der ...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

... Nein, nicht der Könige, denn das wäre Schach gewesen und dem haben sich schon andere gewidmet, doch wer, um Gottes Willen (im wahrsten Sinne), spielte dann Tennis???

Ich möchte in diesem Bericht ein wenig auf die Historie des allseits so beliebten Tennisspiels eingehen, bevor ich mich auch den modernen Strömungen widme, denn man sollte zumindest mal wissen, woher dieses Spiel überhaupt stammt.


****************************
Die Entstehungsgeschichte
****************************


Die Ursprünge dieses Spiels findet man schon im 11. Jahrhundert. Es begann damit, dass Mönche, in den Klöstern Italiens und Frankreichs, mit der bloßen Hand eine Art Wollknäul (Haare, Wolle, Holzteile, es gibt keine wirklich eindeutigen Aufzeichnungen dazu, es variierte von Ort zu Ort) hin und herschlugen, um sich so ihre Freizeit mit ein wenig Spass zu vertreiben.

Regelwerk gab es damals noch keines, man spielte einfach der Freude wegen, doch als die Mönche auf ihre Wanderungen in andere Klöster gingen, setzten sich teilweise gewisse Regelungen fest, die dann auch beibehalten wurden.

Immer mehr Mönche widmeten sich diesem Spiel, was natürlich auch den Papst auf den Plan ruf und er verbot dieses Spiel kurzerhand. Nachdem „Tennis“ also aus den Klöstern verbannt war, fand es sich nun an den Höfen von Fürsten, Königen und Kaisern wieder, die es zur Belustigung spielten.

Tennis wurde also, man glaubt es kaum, zum „Spiel der Könige“, ebenso wie das allseits beliebte Schachspiel.

Und durch diesen Übergang vom Klerus zum „Adel von Gottes Gnaden“ brachte auch Neuerungen der Ausrüstung mit sich, denn welcher Adelige würde wohl mit bloßer Hand auf einen Ball dreschen, so brachte es das Spiel mit sich, dass man nun mit Handschuhen zu Werke ging, immer weiter entwickelte sich die Ausrüstung, man spannte nun Fäden zwischen die einzelnen Finger der Handschuhe, bis ein findiger Mensch darauf kam, doch dieses Fadenwerk in einen Rahmen aus Holz zu spannen und dem ganzen einen Griff zu geben – das erste Racket war somit erfunden, dies schon im 14. Jahrhundert.

Die moderne Art des Tennis entwickelte sich jedoch im 16. Jahrhundert unter Charles I. von England, wo im Jahre 1625 in Hampton Court der erste Tennis Court gebaut wurde, der, so verwunderlich das klingen mag, auch noch heute für Meisterschaftsspiele der besonderen Art genutzt werden kann (und auch wird).

Ich will nicht weiter auf die Tudors, Stuarts und anderen Königshäuser eingehen, deren bevorzugter Zeitvertreib das Tennis war, doch dieses Spiel nahm unaufhaltsam seinen Weg – bis zum heutigen Tage ist Tennis auf dem Vormarsch.


************************
Das 21. Jahrhundert

Die Ausrüstung
************************


Tennis ist, wenn auch einstmals als Spiel der Adeligen ein elitärer Sport gewesen, ein nicht allzu teurer Sport.
Die Ausrüstung die man dazu benötigt setzt sich aus einigen wenigen Dingen zusammen, die gerade für Anfänger nicht besonders teuer ist.


*************
Das Racket
*************


Für Anfänger empfiehlt es sich in einem Sportgeschäft einen kompetenten Ansprechpartner zu finden und diesem das Anliegen vorzutragen, dass man mit dem Tennis beginnen möchte.
Es gibt eigene Anfänger-Rackets, die gewisse Eigenschaften vorweisen, um dem Anfänger das Spiel nicht gleich zu Beginn unattraktiv, weil schwer erlernbar, erscheinen zu lassen.

Das Rookie-Racket ist ein Schläger mit einem etwas kürzeren Griffteil und etwas größerer Schlägerfläche (etwa um die 720-780 cm²).
Es besteht zumeist aus leichtem Material, wie Karbonfaser oder Graphit.
Die Eigenschaften, die es dadurch haben sollte sind, dass es einerseits leicht an Gewicht ist, durch die große Schlägerfläche ist es für den Anfänger einfacher seine Hand-Auge Koordination umzusetzen und den Ball erst mal zu treffen, und dafür ist auch der etwas kürzere Griffteil gedacht, dass die Übertragung der Kraft und das Treffen des Balls noch um einiges erleichtert.

Die Kombination dieser Eigenschaften ergibt ein, unter Fortgeschrittenen sogenannntes, „gutmütiges“, sehr streuungsarmes Racket, dass fehlerhafte Ausholbewegung und unreines Treffen des Balls noch zum größten Teil verzeiht.
Rackets für Anfänger erhält man zu einem Preis ab etwa 80 €, nach oben sind keine Grenzen gesetzt.


****************
Das Schuhwerk
****************


Natürlich muss ich diesen Punkt jetzt pauschal behandeln, denn es kommt immer darauf an, welche Art von Tennis Court man bespielt, da in Kontinentaleuropa aber eher der Sand- oder auch Aschenplatz vorherrschend ist, gehe ich auf jene Schuhvariante ein, die für diesen Platz die sinnvollste ist. Natürlich benötigt man für Gras- oder Hard Courts anderes Schuhwerk.

Der Sand- oder Aschenplatz, hat eine sehr rutschige, feine Oberfläche, von daher ist es nötig beim Schuhkauf (auch da empfehle ich mit dem Sportfachverkäufer zu beraten) einen Schuh zu kaufen, der ein stark geripptes Profil aufweist, damit man beim Wegsprinten zum Ball nicht gleich wegrutscht, sondern den nötigen Halt findet.
Besonders wichtig ist es auch einen sehr torsionssteifen Schuh zu haben, da man sich beim Tennis auf Sand zumeist in einer Rutschphase zum Ball befindet und da sollte der Schuh, mitsamt Fuß, nicht überdrehen oder zur Seite kippen.
Ich möchte keine Werbung machen, doch Adidas und Nike haben das mit Abstand beste Schuhwerk für Tennisspieler, alles andere ist Schnick-Schnack.
Der seitliche Schutz bei Tennisschuhen sollte bei „gefährdeten“ Personen, dass sind jene die Probleme mit ihren Seitenbändern im Knöchel haben, die Höhe eines ¾ Schuhs haben, also oberhalb des Knöchels abgehen. Für Menschen die das, so wie ich, nicht leiden können, empfiehlt sich ein ½ Schuh, doch zusätzlich kann man noch sogenannte „Gelenksstützen“ kaufen, die gibt’s auch im Fachhandel, die bindet man um die Knöchel und verschließt sie mit einem Klettsystem, das gibt noch zusätzlichen Halt und schützt vor Bänderdehnungen oder Bänderrissen.


*****************
Die Bekleidung
*****************


Gerade am Anfang weiß man nicht so recht was man beim Tennis denn anziehen soll und darf. Das „Dürfen“ ist in den letzten Jahren eigentlich keine Frage mehr, denn wer nicht gerade im „All England Tennis Club“ (Wimbledon) spielen möchte, der muss nicht unbedingt ganz in weiß dort erscheinen.

Es gibt natürlich immer noch Clubs die auf ordentliche Bekleidung, nach den althergebrachten Kleidungsvorschriften, Wert legen. Dafür sollte man dann zumindest eine Ganitur an weißen Tennissocken, weißen Shorts (bei Damen, weißer Rock oder Kniehose), weißem Tennispolo und weißem Pulli, zur Verfügung haben.

Grundsätzlich ist jedoch zu sagen, dass man mittlerweile davon Abstand genommen hat sich nur in Weiß zu kleiden, fast alles ist erlaubt. Es sollten jedoch atmungsaktive Klamotten genommen werden, denn, das ist nicht zu unterschätzen, gerade im Sommer und auf Sandplätzen, steigt das Thermometer das ein oder andere Mal bis an die 60° C Marke, da der Aschenplatz das Sonnenlicht reflektiert und sich die Hitze staut, somit ist das sehr schweißtreibend und atmungsaktive, leichte Kleidung ist ein Muss.

Wiederum ein kleiner Tipp von mir: Nike bietet das D.R.I-Fit System an, das Schweiß direkt von der Haut wegtransportiert in den Stoff, der durch den Luftzug gekühlt wird, eine zusätzliche Kühlung sozusagen.


************
Die Bälle
************


Auf die Bälle möchte ich eigentlich nicht näher eingehen, da gerade Anfänger sicherlich keine Unterschiede im Sprungverhalten oder dem Schlag erkennen werden.


***********************************************
Tipps und Tricks auf- und abseits des Courts
***********************************************


Beginnen wir mal ganz am Anfang. Wer sich bemüßigt fühlt dem Tennis zu frönen oder es zu versuchen, der sollte ganz zu Anfang mal ein paar Stunden bei einem Tennistrainer nehmen. Staatlich Geprüften sollte hierbei der Vorzug gegeben werden, bevor man bei Verwandten oder Bekannten zum „Unterricht“ geht, denn einmal falsch Erlerntes ist nur mühevoll wieder umzulernen, daher gleich zum Profi und lernen mit dem „Werkzeug“ richtig umzugehen.

Ich schildere jetzt kurz den Ablauf wie ich mich auf ein Spiel im Sommer einstelle, es ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung mit dem Spiel und den damit verbundenen Vorbereitungen, aber es ist sicherlich ein kleiner Anhaltspunkt, denn die meisten Profis machen es in derselben Vorgehensweise.

Etwa 2 Stunden bevor man ein Spiel hat sollte man, vor allem im Sommer, aber auch im Winter, vermehrt Flüssigkeit zu sich nehmen, etwa 1.5 bis 2.5 Liter an ungesüßten oder nur leicht gesüßten Getränken. Die letzte Mahlzeit vor dem Spiel sollte auch etwa um diese Zeit genossen werden, nicht unbedingt was Schweres essen, also das Eisbein sollte man sich lieber für nachher aufheben ;-)

Am Court angelangt ist das Wichtigste sich ordentlich aufzuwärmen, um Zerrungen oder Schlimmerem vorzubeugen. Dazu empfiehlt es sich ein paar Runden um den Court zu laufen, oder aber schon mit dem Fahrrad zum Tennisplatz zu kommen, dann ist man gleich auf „Betriebstemperatur“.

Entscheidend ist es Hüft, Becken und Leistenregion ausgiebig zu dehnen. Ebenso verfährt man mit dem Schultergürtel, Handgelenken und den Ellenbogen.
Ich führe hier absichtlich keine Übungen an, die sollte jeder mal mit seinem Trainer besprechen, denn ein guter Tennislehrer wird euch auch ein solches Programm zur Verfügung stellen und auch erpicht drauf sein, dass ihr das sorgfältig durchführt.

Während eines Trainingsspiels ist eher der Übungseffekt das Ziel des Spielens, das heißt man versucht Matchpraxis zu bekommen, um beim nächsten Turnier oder dem nächsten Meisterschaftsspiel gewisse Schlagfolgen oder taktische Dinge in die Tat umsetzen zu können. Bei Trainingsspielen herrscht zumeist sehr lockere Stimmung, es wird miteinander gesprochen und auch gescherzt.

Bei Meisterschafts- oder Turnierspielen jedoch gilt das Sprechen mit dem Gegner (außer in prekären Situationen, brenzligen Entscheidungen, oder wenn man direkt vom Gegner angesprochen oder etwas gefragt wird) als nicht sonderlich erwünscht, denn jeder versucht ja seine Konzentration zu finden und fokussiert nur auf sein eigenes Spiel. Ablenkungen wie das Sprechen führen dazu, dass man unkonzentriert ist, daher sollte man es lieber bleiben lassen.


Nach dem Spiel (hoffentlich erfolgreich), begibt man sich zur Netzkante und reicht dem Partner (oder auch Gegner, jeder wie er will *gg*) die Hand, bedankt sich für das Spiel. Wenn ein Schiedsrichter die Partie überwacht hat, dann reicht zuerst der Verlierer dem Schiri die Hand, dann der Gewinner, auch hier bedankt man sich für die Leistung, zumeist nur mit einem „Danke“ oder ähnlichen Floskeln.

Das Spiel ist vorbei, die Höflichkeitsfloskeln vorüber, was nun?
Noch lange ist das Spiel nicht vorbei, denn wer aufwärmt der muss nun auch wieder abkühlen, zumeist läuft man noch ein paar Runden um den Court oder auf der Anlage herum, um seine müden Knochen etwas auszulockern, betreibt ein wenig Stretching (um die Dehnung auch weiterhin zu gewährleisten) und trinkt jede Menge an Elektrolytgetränken.

Einen wichtigen Punkt hätte ich fast vergessen, während des Spiels, in den Spielpausen (immer dann, wenn die Anzahl der Games eine ungerade Zahl ergibt, also etwa 1:0 oder 5:4), sollte man immer, auch wenn man kein Durstgefühl verspürt, einen Schluck Flüssigkeit zu sich nehmen. Ich empfehle entweder Wasser oder aber Elektrolytgetränke mit geringem Zuckeranteil.

Ab und an kann auch ein Stück Banane nicht schlecht sein, der Fruchtzucker pusht einen wieder energetisch nach vorne, doch zuviel davon ist nicht gut, denn der Zuckerspiegel steigt nur kurzfristig, die Energie ist vorhanden, doch fällt der Blutzuckerspiegel auch sehr rasant wieder ab, was dann zu fast lethargischen Auswüchsen führt, der sogenannte „Ast“ ist da. Man kann sich nicht mehr richtig bewegen und auch die Gedanken werden träge, ein fataler Zustand, den man nur mit viel Flüssigkeit und Kopfarbeit überwinden kann.



***********************************
Kurz zum Spiel und der Zählweise
***********************************


Ein Tennisspiel setzt sich aus „Spielen“ (Game[s]) und Sätzen (Set[s]) zusammen. Grundsätzlich spielt man auf „3 Gewinnsätze“, das heißt Gewinner ist jener, der zuerst 2 Sätze gewonnen hat, wenn also jemand gleich die ersten 2 Sätze gewinnt, dann ist die Show vorüber und man muss erst gar keinen 3. Satz mehr spielen, steht es jedoch 1:1 in Sätzen , dann muss der 3.Satz die Entscheidung bringen.

Ein Satz besteht aus 6 Spielen, wer zuerst diese 6 Spiele gemacht hat, hat den Satz gewonnen.
Bei Gleichstand von 6:6 Spielen kommt es zu einem sogenannten „Tie-Break“, das sind dann 7 Punkte, bei denen ein Spieler mit Aufschlag beginnt, nach diesem kommt der Gegner dran und serviert zweimal, danach wird wieder Aufschlag gewechselt, bis die 7 Punkte ausgespielt sind und einer der beiden das Tie-Break für sich entschieden hat. Auch im Tie kann es zu einem Gleichstand von 6:6 kommen, dann gewinnt jener Spieler, der zuerst 2 Punkte Vorsprung hat (etwa 10:8).

Ein Spiel besteht im günstigsten Fall aus 4 gespielten Punkten. Die Zählweise ist 15:0, 30:0, 40:0 und Spiel. Der Punktestand des Aufschlägers wird immer zuerst genannt. Würde ich jetzt also Service haben und den ersten Punkt verlieren, dann stünde es - richtig – 0:15 ;-)

Beim Gleichstand von 40:40 (genannt „Einstand“, „Deuce“ oder „40 beide“) muss man zwei weitere Punkte spielen, zuerst muss man einen Punkt machen um „Vorteil“ zu erhalten und diesen „Vorteil“ muss man mit einem weiteren Punkt noch bestätigen, dann hat man das Spiel gewonnen. Gewinnt jedoch der Gegner, bei unserem Vorteil, den Punkt, dann ist der „Einstand“, also 40:40 wieder hergestellt und man muss erneut um den „Vorteil“ kämpfen.



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Conclusio / Fazit
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Ich denke ich habe mit diesem Bericht einen kleinen Einblick ins Tennisspiel geliefert, von den Anfängen, über die Ausrüstung, bis hin zum Aufwärmen, Training, Turnierspiel und der Zählweise. Ich konnte natürlich nicht auf alle Dinge des Tennisspiels eingehen, zu komplex ist es um es hier zu beschreiben, aber ich hoffe den Ein oder Anderen vielleicht ermutigt zu haben sich mal bei einem Tennisclub in der Nähe zu erkundigen, um selbst zu spielen, oder einfach mal ein paar Spiele anzusehen.

Tennis ist ein wunderbarer Sport, der in der Lightvariante, also dem Hobbysport, nicht besonders zeitintensiv und aufwändig ist, außerdem ist die Ausrüstung für Anfänger sicherlich zu einem Preis von etwa 200-300 € zu bekommen, was ich nicht für besonders teuer halte. Natürlich ist es auch beim Tennis so, dass je mehr man sich damit befasst, je besser man wird, je mehr man spielt, umso teurer wird auch die Ausrüstung und umso mehr Zeit geht dafür drauf.
Ich bin einige Jahre meines Lebens 4-6h täglich auf dem Tennis Court gestanden und das 6mal die Woche. Doch wer Tennis nur hobbymäßig betreiben will, der kann mit 1-2 h die Woche schon einiges weiterbringen.

Ich kann Tennis nur jedem empfehlen, der Ballsportarten gerne hat und sich gerne ein wenig bewegen möchte. Das Verletzungsrisiko ist beim Tennis genauso klein oder groß wie bei anderen Sportarten, wer einige Kleinigkeiten, wie das Aufwärmen, gutes Schuhwerk und vielleicht noch zusätzliche Stützen (wie die angesprochenen elastischen Gelenksstützen) beachtet und nutzt, der wird keine gröberen Verletzungen davon tragen, vielleicht mal die ein oder andere Schürfwunde, wenn man stürzen sollte ;-)


Ich hoffe dir hat der Bericht gefallen und vielleicht forderst du mich ja mal zu einem Spiel heraus.
Für Fragen stehe ich gerne über die Kommentarspalte zur Verfügung.


KennedyJohnF für Yopi, 12.11.2003 (erstveröffentlicht bei Ciao)

8 Bewertungen