Anno 1602: Erschaffung einer neuen Welt (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2006
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Erfahrungsbericht von Laura1984
Anno 1602 - Der Aufbaustrategieriese
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Anno 1602
Nach einigen Jahren kommt nun Sunflowers Strategieriese wieder ins Gespräch. Nämlich durch seinen Nachfolger „Anno 1503\". Dies verheißen uns zumindest die ersten Bilder und Eindrücke. Allerdings einen großen Namen schuf sich der deutsche Hersteller schon mit „Anno 1602“. Denn dieses besagte Spiel glänzte damals schon mit optischen Spitzennoten und einem fein ausgeklügeltem Wirtschaftsteil. Auch der Kampfanteil hatte seinen Wert und wurde keineswegs unterschlagen. Das ganze spielt im Kolonialismus und wird durch idyllische Musik noch unterstrichen.
Grafik
In Anno 1602 wurde eine 2-d Grafik mit schwenkbaren Perspektiven verwendet, die das Spiel bestmöglich übersichtlich macht. Es ist kann ihnen absolut nichts entgehen, da alle wichtigen Ereignisse nochmals am unteren Rand aufgeführt werden, wie z.B. eine Hungersnot oder was ihre Gegenspieler gerade so treiben. Es sind aber nicht nur die Übersichtlichkeitsfaktoren die glänzen. Die Häuser sind detailreich gestaltet und abwechslungsreich, sowie fast alles im Spiel. Auch die Inseln sind sehr schön animiert mit ihren Bergen und Flüssen, die sich durch die Inseln schlängeln, mit den Rehen ,die durch das Unterholz tapsen und vielem mehr. Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen Videosequenzen, die die Geschichte auf wunderbare Art und Weise erzählen. Diese Videos sind Einfallsreich und strotzen von hoher Qualität.
Musik
Bei Strategiespielen ist der Musik nicht das wichtigste und kann allerhöchstens die Spiele noch unterstreichen. Das tut die Musik von „Anno 1602“ auch. Es sind verschiedene Melodien, die sich mit der Zeit abwechseln und allesamt sehr idyllisch sind und eine Art von Aufbruchstimmund erzeugen. Diese Melodien sind sehr eingängig , sodass man sie schon nach kurzer Zeit mitsummen kann. Die Klangeffekte während eines Kampfes sind ebenfalls sehr schön gestaltet. Schwertergeklirre und wutentbrannte Männerstimmen geben den Kämpfen noch die richtige Würze.
Wirtschaft
Trotz der schönen Kampfeinlagen ist der Hauptbestandteil des Spieles immer noch die Wirtschaftssimulation. Die Wirtschaft in „Anno 1602“ ist sehr komplex und anfangs noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Einstieg wird aber durch Tutorials einfach gemacht, die das Wirtschaftssystem erläutern und erklären.
Die meisten Wirtschaftszweige sind in Stationen aufgebaut, sprich: Die Rohstoffe müssen mehrere Stationen durchlaufen bevor die entgültigen Waren herauskommen. Ein kleines Beispiel: Der Farmer erntet das Korn und lagert es im Bauernhof. Daraufhin kommt der Müller und holt sich das Korn um es in der Mühle zu Mehl weiterzuverarbeiten. Das Mehl wandert wiederum nun zu seiner letzten Station: Dem Bäcker, wo es zu köstlichem Brot gebacken wird.
Anfangs kann man sein Imperium noch gut überschauen, doch wenn man anfängt die zweite Insel zu besiedeln fangen die Probleme an. Die sonst immer vollen Speisekammern leeren sich und eine Hungersnot bringt sie voll aus dem Konzept. Doch damit nicht genug: gerade in solchen Momenten muss laut Murphies Gesetz auch noch eine Dürreperiode einsetzen und ihre Ernten vernichten. Dann stehen sie als Anfänger oft auf dem Schlauch und könne sich nur noch mit einem Neustart des letzten Speicherpunktes retten. Allerdings lernt man mit der Zeit und kann solche Situationen abschätzen oder sogar vermeiden. Sie sollten sich vor Augen halten, dass Nahrung immer ihr größtes Problem sein wird. Deshalb sollten sie lieber einen vollen Kontor haben als sich so gerade über Wasser zu halten.
Inseln
Schon die Auswahl der Insel ganz am Anfang hat einen großen Einfluss über Sieg oder Niederlage; ob Wohlstand oder Armut den Antlitz eurer Straßen ziert. Jede der 300 Inseln ist verschieden in Größe, Fruchtbarkeit und geographischer Lage, sodass jedes Spiel anders ist und man sich jedes mal eine andere Strategie ausdenken muss, wie man seine Insel bebaut und für Wohlstand in seinem kleinem Reich sorgt. Man muss auch gucken, ob sie einen taktisch günstige Lage hat, also ob sie in der nähe der anderen eigenen Inseln liegt, sodass man schnell seine Waren austauschen kann. Das hört sich nach einer menge an aber mit der Zeit erkennt man schon auf dem ersten Blick ob es sich um eine geeignete Insel handelt.
Diplomatie
Ein weiterer Schwerpunkt im Spiel ist die Diplomatie. Ihre diplomatischen Fähigkeiten werden des öfteren gefragt, wenn es z.B. um den Handel mit Konkurenten geht. Natürlich müssen sie sich erst Respekt verschaffen bevor sie erwarten können, dass sich jemand auf ein Handelsabkommen mit ihnen einlässt. Das können sie durch prachtvolle Städte oder mit einem respekteinflößendem Herr bzw. Flotte tun. Wobei die zweite Möglichkeit die wohl effektivere ist. Wenn man es dann aber geschafft hat Frieden zu schließen, kann man mit seinen Partnern wunderbar Handel treiben, was beiden Seiten zu Gute kommt. Sie können auch mit Eingeborenen verhandeln, welche sie nicht erst beeindrucken müssen. Da sie mit ihnen aber nur kleine Beträge erhandeln können, ist dies nur eine Möglichkeit für den Anfang. Später reichen die Erträge des Handels nicht mehr aus um ihr Imperium zu versorgen.
Fakten:
Hersteller Max Design, Sunflowers
Minimales System Pentium 100, Windows 95 ,16MB Ram, 30MB Festplattenspeicher, PCI-Grafikkarte (2MB), 4fach CD-Rom Laufwerk
Empfohlenes System Pentium 166, Windows 95, 32MB Ram, 30MB Festplattenspeicher, PCI- Grafikkarte (2MB), 4fach CD-Rom Laufwerk
Grafik Engine Direct 3D
Sound Unterstützung SounBlaster kompatible
Soundkarte
Zusatz Geräte Maus, Tastatur, Lautsprecher
Spieleranzahl 4n über Lan, 2 über Modem
Internet Infos www.anno1602.de
CD Anzahl 1 pro Spieler(geraten)
Sprache Deutsch, Englisch
Preis Ca. 15 Euro
USK /
Veröffentlichung Bereits erschienen
Vergleichbar mit Die Siedler- Reihe, Die Völker
Fazit: Der Klassiker kann auch heute in den wesentlichen Punkten noch mithalten. Nur an der Grafik spürt man den Zahn der Zeit.
Kommentar:
Zu seiner Zeit war es der Krösus unter den Aufbau-Strategiespielen und bereitete auch mir einen Heiden Spaß. Natürlich ist es ein wenig veraltet und kann nach heutigen Maßstäben nicht mehr mithalten. Allerdings hat es seinen Reiz noch nicht verloren, sodass wenn man ein Spiel beginnt es schwer hat wieder davon loszukommen.
Nach einigen Jahren kommt nun Sunflowers Strategieriese wieder ins Gespräch. Nämlich durch seinen Nachfolger „Anno 1503\". Dies verheißen uns zumindest die ersten Bilder und Eindrücke. Allerdings einen großen Namen schuf sich der deutsche Hersteller schon mit „Anno 1602“. Denn dieses besagte Spiel glänzte damals schon mit optischen Spitzennoten und einem fein ausgeklügeltem Wirtschaftsteil. Auch der Kampfanteil hatte seinen Wert und wurde keineswegs unterschlagen. Das ganze spielt im Kolonialismus und wird durch idyllische Musik noch unterstrichen.
Grafik
In Anno 1602 wurde eine 2-d Grafik mit schwenkbaren Perspektiven verwendet, die das Spiel bestmöglich übersichtlich macht. Es ist kann ihnen absolut nichts entgehen, da alle wichtigen Ereignisse nochmals am unteren Rand aufgeführt werden, wie z.B. eine Hungersnot oder was ihre Gegenspieler gerade so treiben. Es sind aber nicht nur die Übersichtlichkeitsfaktoren die glänzen. Die Häuser sind detailreich gestaltet und abwechslungsreich, sowie fast alles im Spiel. Auch die Inseln sind sehr schön animiert mit ihren Bergen und Flüssen, die sich durch die Inseln schlängeln, mit den Rehen ,die durch das Unterholz tapsen und vielem mehr. Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen Videosequenzen, die die Geschichte auf wunderbare Art und Weise erzählen. Diese Videos sind Einfallsreich und strotzen von hoher Qualität.
Musik
Bei Strategiespielen ist der Musik nicht das wichtigste und kann allerhöchstens die Spiele noch unterstreichen. Das tut die Musik von „Anno 1602“ auch. Es sind verschiedene Melodien, die sich mit der Zeit abwechseln und allesamt sehr idyllisch sind und eine Art von Aufbruchstimmund erzeugen. Diese Melodien sind sehr eingängig , sodass man sie schon nach kurzer Zeit mitsummen kann. Die Klangeffekte während eines Kampfes sind ebenfalls sehr schön gestaltet. Schwertergeklirre und wutentbrannte Männerstimmen geben den Kämpfen noch die richtige Würze.
Wirtschaft
Trotz der schönen Kampfeinlagen ist der Hauptbestandteil des Spieles immer noch die Wirtschaftssimulation. Die Wirtschaft in „Anno 1602“ ist sehr komplex und anfangs noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Einstieg wird aber durch Tutorials einfach gemacht, die das Wirtschaftssystem erläutern und erklären.
Die meisten Wirtschaftszweige sind in Stationen aufgebaut, sprich: Die Rohstoffe müssen mehrere Stationen durchlaufen bevor die entgültigen Waren herauskommen. Ein kleines Beispiel: Der Farmer erntet das Korn und lagert es im Bauernhof. Daraufhin kommt der Müller und holt sich das Korn um es in der Mühle zu Mehl weiterzuverarbeiten. Das Mehl wandert wiederum nun zu seiner letzten Station: Dem Bäcker, wo es zu köstlichem Brot gebacken wird.
Anfangs kann man sein Imperium noch gut überschauen, doch wenn man anfängt die zweite Insel zu besiedeln fangen die Probleme an. Die sonst immer vollen Speisekammern leeren sich und eine Hungersnot bringt sie voll aus dem Konzept. Doch damit nicht genug: gerade in solchen Momenten muss laut Murphies Gesetz auch noch eine Dürreperiode einsetzen und ihre Ernten vernichten. Dann stehen sie als Anfänger oft auf dem Schlauch und könne sich nur noch mit einem Neustart des letzten Speicherpunktes retten. Allerdings lernt man mit der Zeit und kann solche Situationen abschätzen oder sogar vermeiden. Sie sollten sich vor Augen halten, dass Nahrung immer ihr größtes Problem sein wird. Deshalb sollten sie lieber einen vollen Kontor haben als sich so gerade über Wasser zu halten.
Inseln
Schon die Auswahl der Insel ganz am Anfang hat einen großen Einfluss über Sieg oder Niederlage; ob Wohlstand oder Armut den Antlitz eurer Straßen ziert. Jede der 300 Inseln ist verschieden in Größe, Fruchtbarkeit und geographischer Lage, sodass jedes Spiel anders ist und man sich jedes mal eine andere Strategie ausdenken muss, wie man seine Insel bebaut und für Wohlstand in seinem kleinem Reich sorgt. Man muss auch gucken, ob sie einen taktisch günstige Lage hat, also ob sie in der nähe der anderen eigenen Inseln liegt, sodass man schnell seine Waren austauschen kann. Das hört sich nach einer menge an aber mit der Zeit erkennt man schon auf dem ersten Blick ob es sich um eine geeignete Insel handelt.
Diplomatie
Ein weiterer Schwerpunkt im Spiel ist die Diplomatie. Ihre diplomatischen Fähigkeiten werden des öfteren gefragt, wenn es z.B. um den Handel mit Konkurenten geht. Natürlich müssen sie sich erst Respekt verschaffen bevor sie erwarten können, dass sich jemand auf ein Handelsabkommen mit ihnen einlässt. Das können sie durch prachtvolle Städte oder mit einem respekteinflößendem Herr bzw. Flotte tun. Wobei die zweite Möglichkeit die wohl effektivere ist. Wenn man es dann aber geschafft hat Frieden zu schließen, kann man mit seinen Partnern wunderbar Handel treiben, was beiden Seiten zu Gute kommt. Sie können auch mit Eingeborenen verhandeln, welche sie nicht erst beeindrucken müssen. Da sie mit ihnen aber nur kleine Beträge erhandeln können, ist dies nur eine Möglichkeit für den Anfang. Später reichen die Erträge des Handels nicht mehr aus um ihr Imperium zu versorgen.
Fakten:
Hersteller Max Design, Sunflowers
Minimales System Pentium 100, Windows 95 ,16MB Ram, 30MB Festplattenspeicher, PCI-Grafikkarte (2MB), 4fach CD-Rom Laufwerk
Empfohlenes System Pentium 166, Windows 95, 32MB Ram, 30MB Festplattenspeicher, PCI- Grafikkarte (2MB), 4fach CD-Rom Laufwerk
Grafik Engine Direct 3D
Sound Unterstützung SounBlaster kompatible
Soundkarte
Zusatz Geräte Maus, Tastatur, Lautsprecher
Spieleranzahl 4n über Lan, 2 über Modem
Internet Infos www.anno1602.de
CD Anzahl 1 pro Spieler(geraten)
Sprache Deutsch, Englisch
Preis Ca. 15 Euro
USK /
Veröffentlichung Bereits erschienen
Vergleichbar mit Die Siedler- Reihe, Die Völker
Fazit: Der Klassiker kann auch heute in den wesentlichen Punkten noch mithalten. Nur an der Grafik spürt man den Zahn der Zeit.
Kommentar:
Zu seiner Zeit war es der Krösus unter den Aufbau-Strategiespielen und bereitete auch mir einen Heiden Spaß. Natürlich ist es ein wenig veraltet und kann nach heutigen Maßstäben nicht mehr mithalten. Allerdings hat es seinen Reiz noch nicht verloren, sodass wenn man ein Spiel beginnt es schwer hat wieder davon loszukommen.
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