Anno 1602: Erschaffung einer neuen Welt (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 11,07
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Erfahrungsbericht von karlaschnikow

Immer noch Top!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ein stürmischer Wind weht, das Schiff schaukelt auf den Wellen, der Nebel so dicht, das die Sichtweite nur wenige Meter beträgt.
Der Nebel wird dünner, und auf einmal tönt es vom Ausguck:“Land in Sicht!“.
Sofort ist das Deck voll von Aktivitäten, die Landung wird vorbereitet.
Zuerst errichten die tapferen Seeleute ein kleines Kontor , und ein paar Hütten, die sie und die wenigen Frauen die mitgekommen sind, aufnehmen werden.
Nach wenigen Monaten sind weitere Schiffe mit Nachschub und mehr Leuten angekommen, die Siedlung wächst, und beherbegt nun schon mehr als 200 Einwohner.
Da die Pioniere nun gröstenteils mit der Lage befriedigt sind, bauen sich größere Häuser, und nennen sich von nun an Bürger.

Wo es sowas gibt? Natürlich in dem Spiel Anno 1602. Dieses ist nun zwar schon etwas älter, ist aber auf alle Fälle noch eine Installation wert.
Zu Anfang startet man in einer großen Inselwelt , mit nur einem kleinen Schiff auf dem etwas Nahrung, Werkzeug und Holz transportiert wird.
Nun geht es darum eine passende Insel zu finden. Grundsätzlich gibt es zwei Sorten von Inseln : Die nördlichen und die südlichen. Auf den nördlichen Inseln wächst Nadelwald, und es kann Zuckerrohr, Tabak und Weintrauben angebaut werden. Auf den südlichen findet sich Regenwald , wo man Kakao, Gewürze und Baumwolle anbauen kann. Getreide wächst übrigens auf beiden Inseltypen gleich gut.
Es lohnt sich aber vor der Gründung einer Siedlung erst die Insel erkunden zu lassen, da nicht alles auf jeder Insel gleich wächst. So wächst auf einer nördlichen Insel Tabak vielleicht nur zu 50% , d.h. wenn man Tabak anbaut, dann wird die Hälfte der Feldfläche verdürren.
Für die erste Siedlung sollte man möglichst eine nördliche Insel benutzen, da das Volk früher nach Tabak und Alkohol verlangt, als zum Beispiel nach Kakao oder Gewürzen. Außerdem ist eine Erzquelle auch sehr nützlich, da es auf die Dauer teuer wird das Werkzeug nur einzukaufen.
Um nun die Siedlung zu gründen muss ein Kontor gebaut werden, um dass man nun seine Wohngebäude und Nahrungsproduktionen bauen kann. Wenn der Platz um das Kontor zum bauen nicht mehr ausreicht, kann man mit Marktplätzen die Fläche erweitern.
Beim Bauen sollte man jedoch immer darauf achten, das viele Wohnhäuser gebaut werden, die genug Nahrung bekommen, damit soviel Geld in die Kasse fliest dass die Betribeskosten der anderen Gebäude gedeckt werden können.
Zu Anfang sind alle Bewohner auf dem Status Pioniere. Wenn diese nun genug Nahrung bekommen, und Stoffe und eine Kapelle in ihrer Reichweite vorhanden ist, dann werden sie sich auf den Status Siedler weiterentwickeln, und somit mehr Steuern zahlen. Je mehr Leute eines höheren Status man besitzt, desto mehr Gebäudetypen wird man zur Verfügung bekommen.

Grundsätzlich kann man aus 4 Spielmodi wählen: Einzelmission, Kampagne, Endlosspiel, Multiplyer.
Einzelmissionen sind genügen vorhanden, wenn einem die allerdings mal ausgehen, gibt es immer noch den Missionseditor, mit dem man seine eigenen missionen und Kampagnen erstellen kann.
Mehrere Kampagnen sind wählbar , und besitzen genügend Missionen für viele lange Winterabende.
Im Endlosspiel sind keine Ziele gesetzt, es ist der beste Modus um das Spiel erst mal zu lernen.
Und zu guter letzt noch der Multiplayermodus, der aber nicht sonderlich viel Spaß macht, weil man halt nur die ganze Zeit nebeneinander hersiedelt.

Alles in allem ein sehr gutes Spiel, das auch nach längerer Zeit nicht langweilig wird.

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