Aquanox (Action PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von SNES666
Große Klappe, (zu) wenig dahinter...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
[Übersicht/Story]
In Aquanox, der actionreichen U-Boot-Simulation von Fishtank interactive, steuert man als Spieler die Geschicke von Emerald "Dead Eye Flint", einem Söldner. Dieser verlor vor einigen Jahren seine Geliebete in einem heftigen Gefecht gegen seine Hauptgegner, die Bionten. Nun - 5 Jahre nachdem er die Bionten scheinbar besiegt hat - müssen er und seine Wings wieder ran. Als wären die Probleme in der Unterwasserwelt Aqua (die Oberfläche ist durch menschliches Versagen unbewohnbar geworden) nicht schon genug, wird Flint auch noch seine geliebte Succubus - sein Schlachtschiff gestohlen. Die Story des Spiels wird linear erzählt, es sind also keine Verzweigungen bei besonderen Ereignissen möglich, man hat nicht die Möglichkeit, sich für eine Seite zu entscheiden, etc. Die Story ist jedoch ohnehin nebensache: Das wilde Ballern steht bei Aquanox im Vordergrund.
[Das Spiel - Singleplayer]
Der Singleplayerpart wird durch ein paar kurzlebige Dogfights sowie durch eine (zu kurze) Kampagne gebildet. In der Kampagne wird die Aquanox-Story durch Videos, Ingamesequenzen und durch viel zu lang geratene Dialoge erzählt: Um die neuen Jobs zu bekommen, muss man mit etlichen Leuten reden. Nun hat man die wahl, sich die teils richtig nervigen gespräche reinzuziehen, oder es zu lassen. Bei letzterer Methode bekommt man dann allerdings nicht mehr viel von der Story mit.
Im Shop kann man neue Waffen und Extras für sein Böötchen kaufen. Apropos Böötchen: Da die Succubus ja geklat ist, bekommt Flint von seinem ersten Auftraggeber, El Toro, einen schrottigen Kahn - die Toiler. Bezahlt wird mit Credits, der Währung in Aqua, deren Name in etwa so einfallsreich ist, wie der des Euro ;) Waffen lassen sich beliebig lagern, eine je nach Boot unterschiedliche Anzahl an Schiesseisen, Torpedos, Extras, Reapir Kits, etc. kann jedes Schiff mit sich führen und dann auch benutzen. Das Waffenarsenal, das anfangs im Shop noch recht begrenzt ist, wird später durch neuere, schlagkräfitgere, aber leider auch teurere ersetzt. Für die, die an den Waffen genauer interessiert sind, habe ich diesen (und dem Rest der Ausrüstung) einen Extraabschnitt weiter (© 2002 S-NESsie) unten gewidmet.
Wenn man einen Auftrag hat (diese unterscheiden sich nicht allzu sehr, mal muss man etwas beschützen, mal etwas bestimmtes zerstören, aber zumindest immer alle Gegner wegblasen), gehts ab in kühle Nass. Kaum abgedockt, zeigt Aquanox seine Wahre Stärke: Unter der Wasseroberflächer schimmert es in Grün- und blautönen, am Boden wachsen wunderschöne Algen, von der Oberfläche dringen Sonnenstrahlen durch und werden brillant gebrochen, in den Gefechten gibt es Explosionen, die unheimlich transparent und real wirken, unzählige, in allen Farben leuchtende Plasmakugeln und Torpedos sind zu sehen. Letztere ziehen sogar eine Spur hinter sich her - kurz: Aquanox ist eine einzige Augenweide... Ab einer eforce 2 GTS, aber dank PixelShading erst recht mit einem neuen Boliden wie einer Geforce 3 sieht aquanox so brillant aus, wie derzeit noch kein anderes Spiel.
Spielerisch wird leider nicht so viel geboten: Bevorzugt per Maus/Tastatur-Kombination oder auch per Joystick visiert man einen Gegner an und feuert. Doch hier überspielt die Grafikpracht die mangelnde Spieltiefe: Wenn ein Schiff per Torpedo den Todesstoss bekommt, wirft die Wucht des Aufpralls es aus siener ursprünglichen richtung woanders hin, bevor es dann stilecht in die Luft fliegt.
Die Gefechte finden meist zwischen den Gebäuden der einzelnen Städte wie Neopolis oder Deepdraft statt, gelegentlich darf man aber auch in Canyons kämpfen.
[Das Spiel - Multiplayer]
Der Mutliplayerpart hätte etwas mehr abwechslung vertragen können: Deatchmatch, Team-Deatchmatch und Capture the Flag, fertig. Das alles macht zwar Spass, doch hätte es einfach mehr sein können. Zwei bis drei weitere, vielleicht originellere Spielmodi hätten es schon sein können. spielerisch merkt man nahezu keinen unterschied zum Singleplayermodus: Besonders im Team Deathmatch ist das Prinzip das gleiche: Töte die anderen, und versuche, nicht die eigenen zu treffen - oooh, wie originell ;) Lediglich CTF mit U-Booten macht auch auf Dauer noch Laune und wird sicher auf der nächsten LAN wieder Anklang unter den Zockern finden.
[Die Waffen/Ausrüstung/Schiffe]
Da unter Wasser herkömmmlich Bleispritzen bekanntlich höchstens in zweitklassigen Actionspielen funktionieren, setzt man in Aqua auf Laser und Torpedos. Die Waffen unterscheiden sich in Durchschlagskraft (KIN für schaden an Schiffen, mit EMP kann man schiffe funktionsuntüchtig machen), Nachladezeit, Energieverbrauch und natürlich dem Preis.
(Name/Schaden KIN/Schaden EMP/Nachladezeit(sekunden)/Energieverbrauch(E-Shells)/Preis(Credits)
Am Anfang muss man mit einer Vendetta 1 vorlieb nehmen, die noch recht schwach und langsam ist, anchund nach bekommt man jedoch einige verschiedene EMP-, oder Laser-Waffen hinzu. Die SkalarHaubitze etwar richtet mehr als 100mal soviel Schaden an wie die Vendetta.
Gegen Frachter, Fregatten und ähnliches großes Zeugs helfen meist keine Laserwaffen. Hier muss schweres Geschütz her: Torpedos. Die Unterwasserraketen gibt es in Aqua zuhauf und in den verschiedensten Varianten. Auch hier ist ein wichtiges Merkmal der angerichtete Schaden in KIN und EMP. Desweiteren unterscheiden sie sich in der Wendigkeit und der Geschwindigkeit - letztere gibt das spiel zwar nicht zahlenmässig an, macht sich im gefecht jedochbemerkbar.
(Name/Schaden KIN/Schaden EMP/Wendigkeit/Preis(Credits)
Auch hier kommen im Laufe des Spieles neue Artikel in den Shop, und hier gilt: Hoh durchschlagskraft = sehr langsam und träge - schnell und wenig = wenig durchschlagskraft. SOmit hat man für jede Situation den passenden Torpedo - jedoch maximal 12 Stück.
Um die für einigen Waffenbenötigten Energievorräte aufstocken zu können, braucht man Generatoren. Hier ist das wichtigste Merkmal natürlich die geschwindigkeit, in der sie die Energie erzeugen. Es gibt sie in drei Varianten und sie laden je Ein, drei bzw. 5 E-Shells pro Sekunden.Die Preise liegen zwischen 1800 und 14200 Credits.
Dank Repairkits kann der Söldner von heute im Kamp genommenen Schaden einfach wieder reparieren. Sie gibt es gleich in 5 Versionen, jedes neue Kit kann mehr Schaden reparieren.
Last, but not least braucht der Spieler ein Boot, denn die Toiler, die man zu beginn hat, würde sich von einem einzigen Torpedo in Stücke reissen lassen. Nach und nach leistet man sich neue Boote, bis man am Ende des Story mode die Phobocaster sein eigen nennen darf, ein gewaltiger Bomber, den so leicht nichts zerreist, der nebenbei 12 Torpedos aufnehmen kann.... und auch "nur" 281300 Credits kostet.
[Der Sound]
...kann sich hören lassen... Zischende Torpedos, laute Knalle bei Explosionen und ein Soundtrack, der unter die Haut geht. Die fetzigen Technitracks passen immer genau zur Situation und sind auch ohne das Spiel sehr gut. In diesem Aspekt erinnert Aquanox an das gute, alte "Tunnel B1", dessen Soundtrack von Chris Hülsbeck ebenfalls genial war.
[Kritik]
... gibts ne ganze Menge. Soviel Mühe sich die Entwickler mit der Grafikpracht (die Manels Geforce 3 eh die meisten Spieler nicht in vollen Zügen geniessen können), so sehr haben sie an anderen Punkten geschlampt. Allen Voran die Menüs: Um seinen gespeicherten Spielstand fortsetzen zu können, muss man eine neue Story beginnen, [einmal laden] ein Video und ein etwa 15-teiliges Gespräch abbrechen, kann dann laden [der zweite ladevorgang] um sich endlich in die nächste Schlacht werfen zu können [drittes mal laden notwendig]. Das stört nicht unbedingt jeden, aber zumindest mich und wäre vor allem unnötig gewesen. Das einzigste Menü, dass sich auch inhaltlich sehen lassen kann, ist das für die Grafikeinstellungen: Hier darf man das Spiel exakt an seine Wünsche anpassen... Ganz vn den angesprochen Menü-defiziten kennt das Menü keine Maus - auch hier wäre nicht viel programmierarbeit nötig gewesen...
Im Spiel genervt hat mich der fehlende Handelsteil gepaart mit der nicht vorhandenen Möglichkeit, zwischen den Missionen aus Spass zwischen einzelnen Stationen zu kreisen - in Sub Culture war das schon vor einigen Jahren möglich... In diesem Zussamenhang hätte ich mir auch eine non-lineare Story gewünscht, auch hier leistete Sub Culture bereits Pionierarbeit. Dazu kommen einige Bugs, von denen einige bereits per Patch bereinigt wurden, und der zu schwachbrüstige Multiplayerpart: 3Modi sind nicht genug.
[Fazit]
Aquanox macht kurzweilig spass und könnte dank der Genialität bei Sound und Grafik ein Riesenhit sein. Leider aber ist das Spiel zu abwechslungsarm und bekommt aufgrund der oben erwähnten Kritik noch Abzüge in der B-Note... Besitzer einer GeForce3 sollten jedoch zugreifen, denn kaum ein Spiel reizt die Karte so aus wie Aquanox!
In Aquanox, der actionreichen U-Boot-Simulation von Fishtank interactive, steuert man als Spieler die Geschicke von Emerald "Dead Eye Flint", einem Söldner. Dieser verlor vor einigen Jahren seine Geliebete in einem heftigen Gefecht gegen seine Hauptgegner, die Bionten. Nun - 5 Jahre nachdem er die Bionten scheinbar besiegt hat - müssen er und seine Wings wieder ran. Als wären die Probleme in der Unterwasserwelt Aqua (die Oberfläche ist durch menschliches Versagen unbewohnbar geworden) nicht schon genug, wird Flint auch noch seine geliebte Succubus - sein Schlachtschiff gestohlen. Die Story des Spiels wird linear erzählt, es sind also keine Verzweigungen bei besonderen Ereignissen möglich, man hat nicht die Möglichkeit, sich für eine Seite zu entscheiden, etc. Die Story ist jedoch ohnehin nebensache: Das wilde Ballern steht bei Aquanox im Vordergrund.
[Das Spiel - Singleplayer]
Der Singleplayerpart wird durch ein paar kurzlebige Dogfights sowie durch eine (zu kurze) Kampagne gebildet. In der Kampagne wird die Aquanox-Story durch Videos, Ingamesequenzen und durch viel zu lang geratene Dialoge erzählt: Um die neuen Jobs zu bekommen, muss man mit etlichen Leuten reden. Nun hat man die wahl, sich die teils richtig nervigen gespräche reinzuziehen, oder es zu lassen. Bei letzterer Methode bekommt man dann allerdings nicht mehr viel von der Story mit.
Im Shop kann man neue Waffen und Extras für sein Böötchen kaufen. Apropos Böötchen: Da die Succubus ja geklat ist, bekommt Flint von seinem ersten Auftraggeber, El Toro, einen schrottigen Kahn - die Toiler. Bezahlt wird mit Credits, der Währung in Aqua, deren Name in etwa so einfallsreich ist, wie der des Euro ;) Waffen lassen sich beliebig lagern, eine je nach Boot unterschiedliche Anzahl an Schiesseisen, Torpedos, Extras, Reapir Kits, etc. kann jedes Schiff mit sich führen und dann auch benutzen. Das Waffenarsenal, das anfangs im Shop noch recht begrenzt ist, wird später durch neuere, schlagkräfitgere, aber leider auch teurere ersetzt. Für die, die an den Waffen genauer interessiert sind, habe ich diesen (und dem Rest der Ausrüstung) einen Extraabschnitt weiter (© 2002 S-NESsie) unten gewidmet.
Wenn man einen Auftrag hat (diese unterscheiden sich nicht allzu sehr, mal muss man etwas beschützen, mal etwas bestimmtes zerstören, aber zumindest immer alle Gegner wegblasen), gehts ab in kühle Nass. Kaum abgedockt, zeigt Aquanox seine Wahre Stärke: Unter der Wasseroberflächer schimmert es in Grün- und blautönen, am Boden wachsen wunderschöne Algen, von der Oberfläche dringen Sonnenstrahlen durch und werden brillant gebrochen, in den Gefechten gibt es Explosionen, die unheimlich transparent und real wirken, unzählige, in allen Farben leuchtende Plasmakugeln und Torpedos sind zu sehen. Letztere ziehen sogar eine Spur hinter sich her - kurz: Aquanox ist eine einzige Augenweide... Ab einer eforce 2 GTS, aber dank PixelShading erst recht mit einem neuen Boliden wie einer Geforce 3 sieht aquanox so brillant aus, wie derzeit noch kein anderes Spiel.
Spielerisch wird leider nicht so viel geboten: Bevorzugt per Maus/Tastatur-Kombination oder auch per Joystick visiert man einen Gegner an und feuert. Doch hier überspielt die Grafikpracht die mangelnde Spieltiefe: Wenn ein Schiff per Torpedo den Todesstoss bekommt, wirft die Wucht des Aufpralls es aus siener ursprünglichen richtung woanders hin, bevor es dann stilecht in die Luft fliegt.
Die Gefechte finden meist zwischen den Gebäuden der einzelnen Städte wie Neopolis oder Deepdraft statt, gelegentlich darf man aber auch in Canyons kämpfen.
[Das Spiel - Multiplayer]
Der Mutliplayerpart hätte etwas mehr abwechslung vertragen können: Deatchmatch, Team-Deatchmatch und Capture the Flag, fertig. Das alles macht zwar Spass, doch hätte es einfach mehr sein können. Zwei bis drei weitere, vielleicht originellere Spielmodi hätten es schon sein können. spielerisch merkt man nahezu keinen unterschied zum Singleplayermodus: Besonders im Team Deathmatch ist das Prinzip das gleiche: Töte die anderen, und versuche, nicht die eigenen zu treffen - oooh, wie originell ;) Lediglich CTF mit U-Booten macht auch auf Dauer noch Laune und wird sicher auf der nächsten LAN wieder Anklang unter den Zockern finden.
[Die Waffen/Ausrüstung/Schiffe]
Da unter Wasser herkömmmlich Bleispritzen bekanntlich höchstens in zweitklassigen Actionspielen funktionieren, setzt man in Aqua auf Laser und Torpedos. Die Waffen unterscheiden sich in Durchschlagskraft (KIN für schaden an Schiffen, mit EMP kann man schiffe funktionsuntüchtig machen), Nachladezeit, Energieverbrauch und natürlich dem Preis.
(Name/Schaden KIN/Schaden EMP/Nachladezeit(sekunden)/Energieverbrauch(E-Shells)/Preis(Credits)
Am Anfang muss man mit einer Vendetta 1 vorlieb nehmen, die noch recht schwach und langsam ist, anchund nach bekommt man jedoch einige verschiedene EMP-, oder Laser-Waffen hinzu. Die SkalarHaubitze etwar richtet mehr als 100mal soviel Schaden an wie die Vendetta.
Gegen Frachter, Fregatten und ähnliches großes Zeugs helfen meist keine Laserwaffen. Hier muss schweres Geschütz her: Torpedos. Die Unterwasserraketen gibt es in Aqua zuhauf und in den verschiedensten Varianten. Auch hier ist ein wichtiges Merkmal der angerichtete Schaden in KIN und EMP. Desweiteren unterscheiden sie sich in der Wendigkeit und der Geschwindigkeit - letztere gibt das spiel zwar nicht zahlenmässig an, macht sich im gefecht jedochbemerkbar.
(Name/Schaden KIN/Schaden EMP/Wendigkeit/Preis(Credits)
Auch hier kommen im Laufe des Spieles neue Artikel in den Shop, und hier gilt: Hoh durchschlagskraft = sehr langsam und träge - schnell und wenig = wenig durchschlagskraft. SOmit hat man für jede Situation den passenden Torpedo - jedoch maximal 12 Stück.
Um die für einigen Waffenbenötigten Energievorräte aufstocken zu können, braucht man Generatoren. Hier ist das wichtigste Merkmal natürlich die geschwindigkeit, in der sie die Energie erzeugen. Es gibt sie in drei Varianten und sie laden je Ein, drei bzw. 5 E-Shells pro Sekunden.Die Preise liegen zwischen 1800 und 14200 Credits.
Dank Repairkits kann der Söldner von heute im Kamp genommenen Schaden einfach wieder reparieren. Sie gibt es gleich in 5 Versionen, jedes neue Kit kann mehr Schaden reparieren.
Last, but not least braucht der Spieler ein Boot, denn die Toiler, die man zu beginn hat, würde sich von einem einzigen Torpedo in Stücke reissen lassen. Nach und nach leistet man sich neue Boote, bis man am Ende des Story mode die Phobocaster sein eigen nennen darf, ein gewaltiger Bomber, den so leicht nichts zerreist, der nebenbei 12 Torpedos aufnehmen kann.... und auch "nur" 281300 Credits kostet.
[Der Sound]
...kann sich hören lassen... Zischende Torpedos, laute Knalle bei Explosionen und ein Soundtrack, der unter die Haut geht. Die fetzigen Technitracks passen immer genau zur Situation und sind auch ohne das Spiel sehr gut. In diesem Aspekt erinnert Aquanox an das gute, alte "Tunnel B1", dessen Soundtrack von Chris Hülsbeck ebenfalls genial war.
[Kritik]
... gibts ne ganze Menge. Soviel Mühe sich die Entwickler mit der Grafikpracht (die Manels Geforce 3 eh die meisten Spieler nicht in vollen Zügen geniessen können), so sehr haben sie an anderen Punkten geschlampt. Allen Voran die Menüs: Um seinen gespeicherten Spielstand fortsetzen zu können, muss man eine neue Story beginnen, [einmal laden] ein Video und ein etwa 15-teiliges Gespräch abbrechen, kann dann laden [der zweite ladevorgang] um sich endlich in die nächste Schlacht werfen zu können [drittes mal laden notwendig]. Das stört nicht unbedingt jeden, aber zumindest mich und wäre vor allem unnötig gewesen. Das einzigste Menü, dass sich auch inhaltlich sehen lassen kann, ist das für die Grafikeinstellungen: Hier darf man das Spiel exakt an seine Wünsche anpassen... Ganz vn den angesprochen Menü-defiziten kennt das Menü keine Maus - auch hier wäre nicht viel programmierarbeit nötig gewesen...
Im Spiel genervt hat mich der fehlende Handelsteil gepaart mit der nicht vorhandenen Möglichkeit, zwischen den Missionen aus Spass zwischen einzelnen Stationen zu kreisen - in Sub Culture war das schon vor einigen Jahren möglich... In diesem Zussamenhang hätte ich mir auch eine non-lineare Story gewünscht, auch hier leistete Sub Culture bereits Pionierarbeit. Dazu kommen einige Bugs, von denen einige bereits per Patch bereinigt wurden, und der zu schwachbrüstige Multiplayerpart: 3Modi sind nicht genug.
[Fazit]
Aquanox macht kurzweilig spass und könnte dank der Genialität bei Sound und Grafik ein Riesenhit sein. Leider aber ist das Spiel zu abwechslungsarm und bekommt aufgrund der oben erwähnten Kritik noch Abzüge in der B-Note... Besitzer einer GeForce3 sollten jedoch zugreifen, denn kaum ein Spiel reizt die Karte so aus wie Aquanox!
5 Bewertungen, 1 Kommentar
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18.04.2002, 21:13 Uhr von TimoSchwinn
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht über Aquanox Kannst ja mal wenn du Bock hast bei mir vorbeilesen.
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