Aquanox (Action PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von nibus
Aquanox - Nichts für Landratten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Yopianer!
Ich möchte euch heute eines meiner absoluten Lieblingsspiele vorstellen: AquaNox. Wieso ich erst jetzt damit rausrücke? Nun, ich wollte das Spiel wirklich ausgiebigst testen, bevor ich den Bericht auf euch loslasse :).
Die Story
=========
knüpft an das Spiel "Schleichfahrt" nahtlos an, im Abspann wird sogar das Rätsel des ersten Teils gelöst, mehr verrate ich euch noch nicht...
Ihr steigt wieder mit dem U-Boot-Piloten-Söldner Emerald "Dead-Eye" Flint in mehr oder minder gute Schiffe(es gibt 9). Ach ja: ihr befindet euch die ganze Zeit unter Wasser, die Erdoberfläche wurde vor einigen hundert Jahren radioaktiv verseucht, tolle Aussichten also. Im Laufe des Spiels werdet ihr von verschiedenen Auftraggebern angeheuert und dürft für diese die Drecksarbeit machen (z.B. wehrlosen Müll wegpusten). Wenn ihr einen Auftrag zur Zufriedenheit
eurer Arbeitgeber erledigt habt winkt natürlich (wie sollte es sonst bei einem Söldner sein) Cash. Die Währung nennt sich hier (sehr originell) schlicht
"Credits". Und so könnt ihr euch immer bessere Schiffe, Waffen (Kanonen, Torpedos) und Specials kaufen.
Einige Waffen unterscheiden sich lediglich in der Schussfrequenz, man unterscheidet grundsätzlich Hartmantel- und EMP-Waffen (diese deaktivieren das
feindliche System, ohne das Schiff zu zerstören --> wird in einigen der 30 Missionen verlangt). Bei den Torpedos hat sicherlich jeder seinen persönlichen
Liebling: ob langsam und durschlagskräftig, oder schnell und wendig, es ist für jeden etwas dabei...
Der Spielablauf
===============
ist immer gleich: mit verschiedenen Leuten sprechen (und somit Aufträge kassieren), Waffen einkaufen und dann Mission starten und ballern. Leider kann man im Menü nur die Tastatur(!) benutzen. Die Menüs sind logisch strukturiert, wären aber mit der Maus wesentlich einfacher zu bedienen.
Klappe und Action
=================
und los geht die Show. Wenn euch bei dieser Bombengrafik (dank KRASS-Engine) nicht die Kinnlade runterklappt, seid ihr entweder blind oder Weltmeister in Selbstbeherrschung :P. Die riesigen Areale sind zwar ziemlich eintönig gestaltet, aber keinesfalls lieblos. Neben durchsichtigen Algen, die konstant vor eurem Cockpit herumtreiben, ist der Meeresgrund auch mit Wasserpflanzen bewachsen. Die Animationen der verbündeten Begleiter sind gleitend und schön anzuschauen. Wenn ihr zum ersten Mal Feindkontakt habt, dürft ihr ja keine Epileptiker sein: die verschiedenfarbigen Laser-, EMP- und sonstigen Strahlen flackern nur so über den Bildschirm. Ihr beharkt mit euren Waffen übrigens andere Söldner, Crawler und so genannte "Squids", tintenfischähnliche Wesen.
Zu den Soundefekten (UPDATE): Die Waffen- und Explosionsgeräusche sind nur Durchschnitt, aber es hört ishc unglaublich cool an, wenn ein anderes Schiff knapp an einem vorbeizieht!
Ihr könnt zwischen der Cockpit-Ansicht und der Verfolgerkamera (total drehbar, in alle Richtungen --> Ziffernblock) umschalten, von der Verfolgerkamera
rate ich euch jedoch ab, sie hat nicht mal ein Ziel-Kreuz (ist diese Perspektive womöglich nur für Screenshots da?!)
Steuerung
=========
ist konfigurierbar, es wird eine Tastatur-Maus-Kombi verwendet. Die Tastaturbelegung ist standardmäßig wie bei Shootern, dass heißt: vorwärts = w, rückwärts = s, strafen = a & d... Fürs Zielen muss ebenfalls Genretypisch die Maus dienen. Seltsam, dass mich das Spiel deshalb immer ein bisschen zu sehr an Half-Life erinnert... Es steht euch frei ob ihr lieber einen Joystick verwenden wollt, die Verkaufsversion hat jedenfalls keine ausreichende Unterstützung (besorgt euch einen Patch vom Entwickler).
Systemanforderungen & Preis
===========================
Wenn ihr das Spiel mit einigermaßen ansehbarer Grafik genießen möchtet empfehle ich zumindest (natürlich läuft bei dieser Hardware das Spiel schon sehr
flüssig):
1.000 MHz Pentium 3
128 MB SD-RAM
NVidia G-Force 2 GTS Grafikkarte
Der Preis beträgt wie gewöhnlich ca. 50 Euro, das Spiel gibt es überall zu kaufen. Von der englischen Fassung möchte ich euch ausnahmsweise aber abraten
(die Dialoge nerven sowieso und das Spiel wurde ja von Deutschen programmiert).
Meine Meinung
=============
Ein großartiges Spiel! Trotzdem: Die Programmierer gaben sich jede Menge Mühe, die Missionen nie identisch zu gestalten, aber irgendwie wirken sie
trotzdem eintönig. Fahr' dorthin, töte jenen, blabla. Außerdem wusste ich bei manchen Missionen einfach nicht wieso ich verloren hatte! Oft hat's dann erst beim 25x geklappt. Nichts für Leute, die sich leicht aufregen.
Die Aufgaben, die ihr mittels Sprechfunk erhaltet, sind meist klar verständlich. Aber der Sprechfunk meldet sich jedes Mal, wenn ein Verbündeter einen
Feind getroffen hat!!! Manchmal würde ich gerne in der Action-Phase abspeichern können, da die Aufträge nicht selten eine halbe Stunde und länger dauern.
Trotzdem hat mich dieses Game nur wenige Stunden vor den PC gefesselt, aber das war es wert :)
Ich hoffe ich habe euch mit meinem Bericht geholfen,
freundliche Grüße von eurer Unterwasser-Ratte
nibus
(c) 2002 by nibus. Ein ähnlicher Bericht wurde auch auf anderen Meinungsplattformen gepostet, aber alle beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen.
Ich möchte euch heute eines meiner absoluten Lieblingsspiele vorstellen: AquaNox. Wieso ich erst jetzt damit rausrücke? Nun, ich wollte das Spiel wirklich ausgiebigst testen, bevor ich den Bericht auf euch loslasse :).
Die Story
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knüpft an das Spiel "Schleichfahrt" nahtlos an, im Abspann wird sogar das Rätsel des ersten Teils gelöst, mehr verrate ich euch noch nicht...
Ihr steigt wieder mit dem U-Boot-Piloten-Söldner Emerald "Dead-Eye" Flint in mehr oder minder gute Schiffe(es gibt 9). Ach ja: ihr befindet euch die ganze Zeit unter Wasser, die Erdoberfläche wurde vor einigen hundert Jahren radioaktiv verseucht, tolle Aussichten also. Im Laufe des Spiels werdet ihr von verschiedenen Auftraggebern angeheuert und dürft für diese die Drecksarbeit machen (z.B. wehrlosen Müll wegpusten). Wenn ihr einen Auftrag zur Zufriedenheit
eurer Arbeitgeber erledigt habt winkt natürlich (wie sollte es sonst bei einem Söldner sein) Cash. Die Währung nennt sich hier (sehr originell) schlicht
"Credits". Und so könnt ihr euch immer bessere Schiffe, Waffen (Kanonen, Torpedos) und Specials kaufen.
Einige Waffen unterscheiden sich lediglich in der Schussfrequenz, man unterscheidet grundsätzlich Hartmantel- und EMP-Waffen (diese deaktivieren das
feindliche System, ohne das Schiff zu zerstören --> wird in einigen der 30 Missionen verlangt). Bei den Torpedos hat sicherlich jeder seinen persönlichen
Liebling: ob langsam und durschlagskräftig, oder schnell und wendig, es ist für jeden etwas dabei...
Der Spielablauf
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ist immer gleich: mit verschiedenen Leuten sprechen (und somit Aufträge kassieren), Waffen einkaufen und dann Mission starten und ballern. Leider kann man im Menü nur die Tastatur(!) benutzen. Die Menüs sind logisch strukturiert, wären aber mit der Maus wesentlich einfacher zu bedienen.
Klappe und Action
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und los geht die Show. Wenn euch bei dieser Bombengrafik (dank KRASS-Engine) nicht die Kinnlade runterklappt, seid ihr entweder blind oder Weltmeister in Selbstbeherrschung :P. Die riesigen Areale sind zwar ziemlich eintönig gestaltet, aber keinesfalls lieblos. Neben durchsichtigen Algen, die konstant vor eurem Cockpit herumtreiben, ist der Meeresgrund auch mit Wasserpflanzen bewachsen. Die Animationen der verbündeten Begleiter sind gleitend und schön anzuschauen. Wenn ihr zum ersten Mal Feindkontakt habt, dürft ihr ja keine Epileptiker sein: die verschiedenfarbigen Laser-, EMP- und sonstigen Strahlen flackern nur so über den Bildschirm. Ihr beharkt mit euren Waffen übrigens andere Söldner, Crawler und so genannte "Squids", tintenfischähnliche Wesen.
Zu den Soundefekten (UPDATE): Die Waffen- und Explosionsgeräusche sind nur Durchschnitt, aber es hört ishc unglaublich cool an, wenn ein anderes Schiff knapp an einem vorbeizieht!
Ihr könnt zwischen der Cockpit-Ansicht und der Verfolgerkamera (total drehbar, in alle Richtungen --> Ziffernblock) umschalten, von der Verfolgerkamera
rate ich euch jedoch ab, sie hat nicht mal ein Ziel-Kreuz (ist diese Perspektive womöglich nur für Screenshots da?!)
Steuerung
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ist konfigurierbar, es wird eine Tastatur-Maus-Kombi verwendet. Die Tastaturbelegung ist standardmäßig wie bei Shootern, dass heißt: vorwärts = w, rückwärts = s, strafen = a & d... Fürs Zielen muss ebenfalls Genretypisch die Maus dienen. Seltsam, dass mich das Spiel deshalb immer ein bisschen zu sehr an Half-Life erinnert... Es steht euch frei ob ihr lieber einen Joystick verwenden wollt, die Verkaufsversion hat jedenfalls keine ausreichende Unterstützung (besorgt euch einen Patch vom Entwickler).
Systemanforderungen & Preis
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Wenn ihr das Spiel mit einigermaßen ansehbarer Grafik genießen möchtet empfehle ich zumindest (natürlich läuft bei dieser Hardware das Spiel schon sehr
flüssig):
1.000 MHz Pentium 3
128 MB SD-RAM
NVidia G-Force 2 GTS Grafikkarte
Der Preis beträgt wie gewöhnlich ca. 50 Euro, das Spiel gibt es überall zu kaufen. Von der englischen Fassung möchte ich euch ausnahmsweise aber abraten
(die Dialoge nerven sowieso und das Spiel wurde ja von Deutschen programmiert).
Meine Meinung
=============
Ein großartiges Spiel! Trotzdem: Die Programmierer gaben sich jede Menge Mühe, die Missionen nie identisch zu gestalten, aber irgendwie wirken sie
trotzdem eintönig. Fahr' dorthin, töte jenen, blabla. Außerdem wusste ich bei manchen Missionen einfach nicht wieso ich verloren hatte! Oft hat's dann erst beim 25x geklappt. Nichts für Leute, die sich leicht aufregen.
Die Aufgaben, die ihr mittels Sprechfunk erhaltet, sind meist klar verständlich. Aber der Sprechfunk meldet sich jedes Mal, wenn ein Verbündeter einen
Feind getroffen hat!!! Manchmal würde ich gerne in der Action-Phase abspeichern können, da die Aufträge nicht selten eine halbe Stunde und länger dauern.
Trotzdem hat mich dieses Game nur wenige Stunden vor den PC gefesselt, aber das war es wert :)
Ich hoffe ich habe euch mit meinem Bericht geholfen,
freundliche Grüße von eurer Unterwasser-Ratte
nibus
(c) 2002 by nibus. Ein ähnlicher Bericht wurde auch auf anderen Meinungsplattformen gepostet, aber alle beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen.
15 Bewertungen, 2 Kommentare
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09.03.2002, 12:22 Uhr von jockel2001
Bewertung: sehr hilfreichah, hier bei yopi bist du auch! bye jockel2001
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20.02.2002, 22:25 Uhr von roma1
Bewertung: sehr hilfreichHallo, ich bin carnuntum aus ciao (diese Polin). Ich sehe, daß Du auch hier tätig bist. Also viel Spaß und herzliche Grüße. Joanna
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