RollerCoaster Tycoon (Management PC Spiel) Testbericht

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ab 14,85
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Erfahrungsbericht von T_Goose

Mein eigener Vergnügungspark

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Der erste Teil der beliebten Freizeitpark-Simulation „RollerCoaster Tycoon“ ist zwar schon 3 Jahre alt, aber er erfreut die Spielefans noch immer. Ich habe mir RollerCoaster Tycoon damals gekauft, da ich solche Simulationsspiele sehr interessant finde. Außerdem gefiel mir die Idee einen Vergenügungspark zu erbauen, mit meinen eigenen Achterbahnen! Einfach genial. Das Spiel hat mich vor 3 Jahren ca. 69,- DM gekostet. Es dürfte aber mittlerweile für ca. 15,- bis 20,- € zu kaufen sein.

Das Spiel :
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In dem Spiel geht es wie gesagt darum, einen Vergnügungspark aufzubauen. Zu beginn des Spiel kann man sich eins der 25 Szenario auswählen. Jedes ist für sich besonders. Mal ein kleiner Park, der noch komplett leer ist, mal ein Park, der schon die eine oder andere Attraktion besitzt und weiter ausgebaut werden muss. Aber man hat immer eine Aufgabe, die es zu erfüllen geht. Anfangs sind diese Aufgaben noch leicht zu erfüllen, damit man sich mit dem Spielablauf zurechtfinden kann. Aber je weiter man in den Szenarios kommt, umso schwerer werden die vorgegebenen Ziele.
Reichte es anfangs noch, in 2 Jahren 600 Besucher im Park zu haben, so muss man später schon mindestens 4 Jahre durchhalten, über 800 Besucher in den Park gelockt haben und einen gewissen Park-Wert erzielt haben. Dieser errechnet sich aus der Anzahl der Fahrgeschäfte, Besucher und deren Zufriedenheit.
Aber es ist nicht nur wichtig, ausreichend Besucher im Park zu haben. Man muss auch immer ein Auge auf sein Geld werfen. Denn hat man kein Geld mehr und kann auch kein weiteren Kredit von der Bank aufnehmen, dann kann man auch in keine neuen Fahrgeschäfte investieren. Hier ist also auch der starke „Finanzminister“ gefragt, denn ansonsten geht man mit dem Park Pleite!
Hat man eine Aufgabe erfolgreich gemeistert, so darf man sich in die Highscore Bücher für den jeweiligen Park eintragen.

Das Spielfeld :
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Die Spielfläche ist vorgegeben. Dabei kann die Fläche total eben sein, oder mit Bergen und Tälern oder sogar Seen überseht sein. Daher ist es nicht immer einfach und auch nicht immer möglich, die gewünschte Attraktion an einen bestimmten Ort aufzubauen. Außerdem ist das Spielfeld beschränkt. Bei manchen Spielfeldern ist es allerdings möglich, neues Gelände rund um den Freizeitpark zu kaufen.
Mittels eines Pfeils, kann man sich das Spielfeld drehen und es sich von allen Seiten her anschauen. So ist eine gute Übersicht immer gegeben. Außerdem gibt es eine Zoom-Funktion. Hier gibt es insgesamt 3 Zoom-Stärken. Die Normalansicht, Vergrößerung und Verkleinerung. So kann man sich z.B. beim Bau einer neuen Achterbahn mit dem Vergrößerungsmodus alles genau ansehen. Der Verkleinerungsmodus dient zur besseren Übersicht im Park.
Auf diesem Spielfeld müssen nun also die einzelnen Attraktionen aufgebaut werden. Hier gibt es verschiedene Kategorien. Es gibt Transportfahrten, Gemäßigte Fahrten, Aufregende Fahrten, Achterbahnen, Wasserfahrten und Läden & Stände.

Die Attraktionen :
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Es gibt neben den normalen Fahrgeschäften wie Transportbahnen, Karussell, Schiffschaukeln, Aussichttürme, Rutsche, Wildwasserbahnen, Geisterbahn, Autoskooter, Imbissbuden, Luftballonstände, usw. Doch wie der Name des Spiels bereits sagt, sind die Hauptattraktionen die Achterbahnen! Es gibt zahlreiche vorgegebene Achterbahnen, die man Anfangs nutzen sollte, damit man erst einmal ein paar Besucher anlocken kann. Es macht einfach Spaß zu beobachten, wie sie mit der Achterbahn fahren und wie manche bei der Fahrt ihren Spaß haben oder mitleiden! Die meisten kommen freudestrahlend durch den Ausgang, doch einige sind grün im Gesicht! Für sie war die Fahrt doch etwas zu wild!!!
Aber der richte Spaß liegt eigentlich darin, selbst Achterbahnen zu entwickeln und diese dann auch zu bauen. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und alles ausprobieren, was man schon selbst immer gerne fahren wollte. Egal ob Looping, Doppel-Looping, Spiralen, Korkenzieher-Loopings, rasante Auf- und Abfahrten oder Fahrten durch Wassergräben, es sind einem fast keine Grenzen gesetzt. Ist die Bahn fertig gestellt, sollte man als erstes einen Probelauf machen. So sieht man, ob die Bahn funktioniert. Mir ist es mal passiert, dass die Wagen zu schnell in eine Kurve gefahren und dann rausgeflogen sind. Das war gar nicht so erfreulich, denn es wollte niemand mehr mit meiner Bahn fahren. Seit dem speichere ich vor so einem Test erst den Spielstand ab, so bin ich auf der sicheren Seite.
Hat die Achterbahn aber den ersten Test bestanden, kann man sich die Auswertergebnisse anschauen. Hier bekommt man den Höhenverlauf der Strecke, die Geschwindigkeit und die Belastung für die Fahrgäste angezeigt. Sind die Belastungen zu hoch, sollte man die Bahn lieber umbauen, da ansonsten kaum Gäste mitfahren. Und die ganze Mühe wäre umsonst gewesen.
Wichtig ist immer darauf zu achten, dass man einen angemessenen Eintrittspreis für das einzelne Fahrgeschäft verlangt. Anfangs ist der Andrang meistens größer und man kann schon mal mehr Geld verlangen. Wenn man aber sieht, dass die Warteschlangen kürzer werden, lieber Preis etwas senken, dann kommen auch wieder mehr Gäste.
Auch sollte man immer ein Auge darauf werfen, dass ein Mechaniker in der Nähe ist. Sollte es mal zu einer Störung kommen und das Fahrgeschäft steht still, muss es schnell repariert werden. Geschieht dies nicht, will auch niemand mehr diese Attraktion benutzen.
Deutlicher Minuspunkt ist allerdings, dass man seine eigene Achterbahn nicht speichern kann! Es dauert schon so seine Zeit, bis man sein eigenes Meisterwerk dann endlich fertig hat. Doch leider, bleibt es nur in diesem Park und kann für keinen anderen genutzt werden.

Landschaftsgestaltung :
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Auch die Landschaftsgestaltung kommt nicht zu kurz. Die Besucher freuen sich, wenn sie Bäume, Blumen und Büsche im Park vorfinden. Hier gibt es auch für jedes Szenario die passenden Pflanzen, egal ob für grüne Landschaften oder für den Strand und Wüste! Auch gibt es die Möglichkeit, Themenpark anzulegen. Für die Themenparks gibt es Figuren aus dem Wilden Westen, Figuren aus der Gruselecke oder Springbrunnen. Auch hiervon sind die Besucher begeistert.
Auch gibt es Parkbänke und Mülleimer. Besonders wichtig, damit sich die Besucher ausruhen können und nicht den Weg unnötig mit Abfall verschmutzen.
Aber immer darauf achten, dass man genug Reinigungs-Personal einstellt! Hat man zu wenig, verschmutzen die Wege, die Mülleimer quillen über, die Blumen und Sträucher wuchern vor sich hin oder vertrocknen sogar.

Grafik und Sound :
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Die Grafik ist zwar nicht besonders aufwendig, aber trotzdem recht gut dargestellt. Man kann alles gut erkennen. Die Figuren sehen richtig putzige aus und sind auch alle unterschiedlich bunt. Es herrscht also kein Einheitslook. Auch werden die Attraktionen farblich gut dargestellt, man kann die einzelnen Farben für die Attraktionen auch individuell gestallten.
Für ein Simulations-Spiel ist die Grafik voll und ganz ausreichend, da man meiner Meinung nach auf aufwendige 3D-Gestalltungen verzichten kann.

Eine Hintergrundmusik oder Soundtrack sind nicht vorhanden. Allerdings kann man zu den einzelnen Attraktionen Musik mitlaufen lassen. Hat man aber bei jeder Attraktion die Musik angestellt, so es schon ein ganz schönes durcheinander.
Außerdem hört man die Parkbesucher reden. Sie schreien auch richtig, wenn sie bei einer wilden Achterbahnfahrt eine aufregende Stelle passieren.

Systemvoraussetzungen :
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Da das Spiel bereits 1999 veröffentlicht wurde, sind die Voraussetzungen natürlich nicht besonders hoch.

- Pentium 90 MHz
- Windows 95
- 16 MB RAM
- 4fach CD-ROM Laufwerk
- 45 MB freier Festplattenspeicher
- SVGA Grafik mit 1 MB Speicher
- DirectX 5.0
- Soundkarte
- Maus

Fazit :
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Ich bin jetzt schon seit 3 Jahren mehr als begeistert von RollerCoaster Tycoon. Es macht einfach wahnsinnig Spaß, einen eigene Vergnügungspark aufzubauen. Durch die zahlreichen verschiedenen Szenarios, kommt auch keine Langeweile auf. Mir macht es immer wieder von neuen Spaß, einen neuen Park zu gründen. Der Langzeit-Spielspaß ist mir bis jetzt noch nicht abhanden gekommen.
Die Grafik und den Sound finde ich für ein Simulationsspiel vollkommen in Ordnung. Ich vergebe aber trotzdem die Note 2, da es keine Möglichkeit gibt, seine eigenen entworfenen Achterbahnen zu speichern.
Die Fortsetzung von RollerCoaster Tycoon ist bereits vor wenigen Tagen veröffentlicht worden. Ich werde auch über RollerCoaster Tycoon 2 einen Bericht schreiben, muss das Spiel aber noch einige Zeit testen. Aber der Bericht kommt, versprochen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Spielen.
Ciao T_Goose

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