Schmidt Spiele Auf Achse Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Natascha
Mit dem Brummi auf Europareise
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Was ist die Idee dieses wirklich guten Spiels? Man ist LKW-Unternehmer (also Spediteur) und muß Aufträge erfüllen. z.B. 3 Wareneinheiten von Mailand nach Hamburg. Dazu hat man einen Lkw (okay, es ist eine kleinere Spedition) als Grundausstattung und kann sich dann noch weitere Anhänger (bis zu drei) dazu kaufen. Anhänger gibt es in zwei Größen und zwei Preisen. Eine Grundausstattung an Geld gehört dazu (noch in DM, die neueren Versionen dürften aber schon in Euro zählen).
Das Spielbrett zeigt eine Europakarte mit Schwerpunkt Deutschland, auf dem große Orte durch Autobahnen miteinander verbunden sind. Als Spieler fährt man diese Autobahnen mittels Spielfeldern entlan.
Während des Spiels muß man unterschiedlich große Mengen an Stückladung (von 6 bis 2) jeweils an vorgegebenen Orten aufladen und an festgeschriebenen Orten abladen. Dafür wird dann, in etwa abhängig von Menge und Distanz, \"bezahlt\" aus der Spielkasse. Dieses Geld kann dann zum Erwerb neuer Aufträge (jeder bekommt am Anfang zwischen drei und fünf Aufträge ausgeteilt, die restlichen müssen erworben werden) oder etwa der eingangs erwähnten Anhänger eingesetzt werden.
Weil man aber jeweils mehrere Aufträge zu erfüllen hat, und diese möglichst schnell und gewandt bedienen muß, muß man mit logistischem Geschick mehrere Aufträge koppeln und für eine optimale Auslastung sorgen. Hier kommt der Strategie-Teil ins Spiel. So führt dann der Weg von München nach Hamburg auch schon mal über Berlin und Prag. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens wird durchs Würfelglück bestimmt, so daß nicht nur der strategisch geschickteste Spieler eine Chance hat, sondern durchaus auch der glücklichste.
Für jeden erfüllten Auftrag bekommt man dann die angegebene Menge an Entgeld am Zielort ausgezahlt. Wer zum Schluß das meiste Geld hat, gewinnt.
Die Mitspieler dürfen fleißig mitwürfeln und ihre eigenen Aufträge zu erfüllen suchen. Und wer eine sechs würfelt, der darf - ganz fies - das Stau- bzw. das Sperrung-Schild vesetzen. Das sorgt für zusätzliche Würze im Spiel. Denn mittels dieses Spielszuges darf man eine Autobahn für eine Runde oder gar bis zum Versetzen des Schildes \"sperren\".
Das Spiel endet, wenn alle Aufträge verteilt sind (wieviele, kann man vorher festlegen und damit die Dauer des Spiels bestimmen) und der erste alle seinigen erledigt hat. Oder man setzt eine Zeit fest und zählt dann, wieviel Geld jeder Mitspieler erwirtschaftet hat.
Der Preis ist erstaunlich gering: 30 DM ist in solchen Breiten eher ungewöhnlich. Die Prämierung zum Spiel des Jahres vor ca. 15 Jahren ist absolut gerechtfertigt; auch heute noch kann \"AUf Achse\" locker mit \"Siedler von Catan\" und ähnlichen Gesellschaftsspielen mithalten.
Ich bedanke mich für\'s Lesen,
Eure
Natascha
Das Spielbrett zeigt eine Europakarte mit Schwerpunkt Deutschland, auf dem große Orte durch Autobahnen miteinander verbunden sind. Als Spieler fährt man diese Autobahnen mittels Spielfeldern entlan.
Während des Spiels muß man unterschiedlich große Mengen an Stückladung (von 6 bis 2) jeweils an vorgegebenen Orten aufladen und an festgeschriebenen Orten abladen. Dafür wird dann, in etwa abhängig von Menge und Distanz, \"bezahlt\" aus der Spielkasse. Dieses Geld kann dann zum Erwerb neuer Aufträge (jeder bekommt am Anfang zwischen drei und fünf Aufträge ausgeteilt, die restlichen müssen erworben werden) oder etwa der eingangs erwähnten Anhänger eingesetzt werden.
Weil man aber jeweils mehrere Aufträge zu erfüllen hat, und diese möglichst schnell und gewandt bedienen muß, muß man mit logistischem Geschick mehrere Aufträge koppeln und für eine optimale Auslastung sorgen. Hier kommt der Strategie-Teil ins Spiel. So führt dann der Weg von München nach Hamburg auch schon mal über Berlin und Prag. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens wird durchs Würfelglück bestimmt, so daß nicht nur der strategisch geschickteste Spieler eine Chance hat, sondern durchaus auch der glücklichste.
Für jeden erfüllten Auftrag bekommt man dann die angegebene Menge an Entgeld am Zielort ausgezahlt. Wer zum Schluß das meiste Geld hat, gewinnt.
Die Mitspieler dürfen fleißig mitwürfeln und ihre eigenen Aufträge zu erfüllen suchen. Und wer eine sechs würfelt, der darf - ganz fies - das Stau- bzw. das Sperrung-Schild vesetzen. Das sorgt für zusätzliche Würze im Spiel. Denn mittels dieses Spielszuges darf man eine Autobahn für eine Runde oder gar bis zum Versetzen des Schildes \"sperren\".
Das Spiel endet, wenn alle Aufträge verteilt sind (wieviele, kann man vorher festlegen und damit die Dauer des Spiels bestimmen) und der erste alle seinigen erledigt hat. Oder man setzt eine Zeit fest und zählt dann, wieviel Geld jeder Mitspieler erwirtschaftet hat.
Der Preis ist erstaunlich gering: 30 DM ist in solchen Breiten eher ungewöhnlich. Die Prämierung zum Spiel des Jahres vor ca. 15 Jahren ist absolut gerechtfertigt; auch heute noch kann \"AUf Achse\" locker mit \"Siedler von Catan\" und ähnlichen Gesellschaftsspielen mithalten.
Ich bedanke mich für\'s Lesen,
Eure
Natascha
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