Aufbesserung des Taschengeldes - Tipps & Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von Zerchi

Vom Taschengeld zum Gewerbeschein

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Heute mal ein Bericht über eine Kategorie, in der es soooo viel zu sagen gibt. ;) Die Leute unter euch, die zur Zeit unter dem Status "Schüler" stehen kennen das Problem der finanziellen Abhängigkeit gegenübern ihren Eltern - im allgemeinen wird diese private Sozialhilfe im Volksmund als "Taschengeld" bezeichnet und kennt nur eine einzige Eigenschaft: Es ist in den Augen der Empfänger IMMER zu niedrig. Dieser Eigenschaft kann jedoch durch verschiedene Methoden der Kampf angesagt werden:

- Bei den Eltern um mehr Geld betteln
- Weniger Geld ausgeben

Da der erste Punkt tatsächlich nur äusserst selten von Erfolg gekröhnt ist und Punkt Nummero Zwei auf der Liste auch nicht gerade der Bringer ist, kämen wir zu Punkt Drei:

- Gefälligst etwas für sein Geld tun!!

Ja, ihr habt richtig gehört: Entflieht der Abhängigkeit und geht arbeiten! Wer sich schon jetzt nur ungläubig die Augen reibt und nur widerstrebend meine schriftlich niedergelegten Worte aufnimmt, der kann eigentlich schon sein "nicht nützlich" hinterlassen und sich dem nächsten Bericht widmen - wer aber an dieser Stelle denkt "Hey, er könnte Recht haben", der soll bleiben und lesen. *gg*

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Vorwort:
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Kommen wir zu meiner derzeitigen Situation: Ich stehe noch immer unter dem Regime meiner Eltern - sprich: ich wohne noch in meinem Elternhaus. Neben der Tatsache, dass ich keine Ausgaben für Miete, etc. zu tragen habe gehöre ich zu den Glücklichen, die ausserdem monatlich noch ein kleines Taschengeld erhalten - in diesem Fall: 30,00 Euro pro Monat. Wer meine restlichen aktuellen Berichte gelesen hat, der weiß, dass 30,00 Euro in meinem Fall etwa den Kosten eines halben Samstag Abends entsprechen. Na? Geht die Rechnung etwa nicht auf? Richtig bemerkt! ;)

Für mich hieß es also mit erhaltenem Arbeitsplatz bei Schwab Versand sowie einem eingerichteten Internetanschluss: Ran an die Arbeit! Was bei mir unter der Kategorie "Taschengeld" steht, könnte man genauso gut in die Kategorie "Existenzgründung" stellen (zu diesem Thema werden mir in Zukunft wahrscheinlich auch noch einige Worte für einen Bericht einfallen), denn bei dem Stress, denn ich erleide kann von Taschengeld eigentlich nicht mehr die Rede sein... *löl* aber seht selbst!

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Der Anfang:
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Was braucht man denn alles für einen regulären Nebenverdienst? Fangen wir beim Girokonto an: Geht zu einer Bank, bei der ihr für die Kontoführung nichts zahlen müsst und lasst euer eigenes Gehaltskonto eröffnen - an der zweiten Stelle könnte noch die Eröffnung eines Wertpapierdepots stehen; dies ist aber jedem selbst überlassen! Bei mir sah der Anfang wie folgt aus: Bei der Sparkasse Hanau zusätzlich zu meinem Sparbuch ein Girokonto sowie ein Aktiendepot eröffnet und die ersten 600,00 DM Startkapital eingezahlt. Diese vergammelten dann erstmal einige Zeit bei mageren 1,5% Zinsen auf meinem Konto und hofften auf mehr Gesellschaft... Aber ohne Job?

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Der Nebenjob:
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Am 15.08.2000 war es dann für mich so weit - Arbeitsantritt mit süßen 16 Jahren auf dem Buckel... Was genau ich bei meinem geliebten und gehassten Schwab Versand in Hanau mache, möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen; das ist genügend Text für einen eigenen Bericht. *g* Kommen wir aber auf den Punkt: Mit 16 Jahren kann eigentlich jeder in das "abgeschwächte" Berufsleben in Form eines Nebenjobs einsteigen - von Tätigkeiten wie Auffüller im Supermarkt über den klassischen Telefonisten bis hin zum Datenverarbeitungsassi sind dem Arbeitssuchenden keine Grenzen gesetzt. Wenn euch ein solcher Job interessiert, informiert euch beim Arbeitsamt über solche Stellen oder erkundigt euch in eurem Freundes- und Bekanntenkreis nach solchen Tätigkeiten. Eigentlich lässt sich in jeder Stadt etwas dergleichen finden!

Ein Nebenjob wird normalerweise via Steuerfreistellung auf der Gehaltsgrenze von max. 325 Euro pro Monat gehalten. Bei einem Stundenlohn von € 4,00 bis € 8,00 könnt ihr euch selbst ausrechnen, wie lange ihr für euer Geld arbeiten müsst. Nach vielen Stunden ist es dann aber normalerweise am 1. des Folgemonats so weit: Das erste Gehalt wird überwiesen! Und glaubt mir: über 300,00 Euro pro Monat machen wirklich einen großen Unterschied zum vorangegangenen Zustand aus!

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Geld aus dem WorldWideWeb...
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Wisst ihr was? Man kann sogar im Internet Geld verdienen - Hättet ihr´s gedacht? *ggg* Jaja, was wäre ich nur ohne die guten werbefinanzierten Dienste im Web... Fangen wir mit Yopi, Ciao, Dooyoo (und wie sie alle heißen) an: Man schreibt ein paar Meinungen, hat Spaß dabei und verdient mit der Zeit sogar ein paar Kröten. Von hohen Einnahmen ála Nebenjob kann mir hier aber nicht reden - es ist eben wirklich nur ein besseres "Taschengeld". Seht mich an: Ich habe in meiner gesamten Zeit als Autor höhstens 120,00 Euro verdient - und das in einem ganzen Jahr! Dies als realen Nebenverdienst anzusehen ist also für konsumgeile Menschen in meinem Alter doch etwas weit hergeholt - für die Leute zwischen 12 und 15 unter euch ist es aber vielleicht eine nette Nebenbeschäftigung als Ergänzung zum Taschengeld.

Kommen wir aber nun zum interessanteren Teil: PayForSurf und seine Weiterempfehlungs-Systeme! Ich kennt ja sicherlich diese kleinen Programme, welche euch bei eurer Onlinezeit Banner einblenden und euch durch Werbung einen Betrag von etwa 10 Cent pro Stunde zahlen. Nun gut - 10 Cent pro Stunde sind nicht wirklich viel aber da wäre ja noch die recht lukrative Einnahmequelle via Weiterempfehlung... Geht nun wie folgt vor: Rechnet aus, was eine bestimmte Anzahl an Weiterempfehlungen monatlich einbringt und was somit die Weiterempfehlung kosten darf - so ging ich nämlich vor: Nach meiner Anmeldung bei FairAd und INetCash fing ich an, mein Gehalt als Kapital einzusetzen. So meldete ich mich also bei werbetreibenden Unternehmen wie z.B. Bonimail oder EMailVerdienst.de und erkaufte von meinem Geld die Schaltung verschiedener Werbeanzeigen zur Weiterempfehlung.

Wie war das mit den 10 Cent pro Stunde? Zu wenig? Gut, dann betrachten wir die Situation von meinen Accounts aus: Damals über 1.650 Weiterempfehlungen bei FairAd und bis heute 150 Weiterempfehlungen bei INetCash machten die Sache allmählich rentabel und ich konnte jeden Monat Auszahlungen beantragen - und das für nur 100,00 Euro Werbekosten... Das FairAd-Konto wurde dann schließlich für stolze 500,00 Euro verkauft (das waren noch Zeiten...) und ich behielt nur noch weiterhin mein Konto bei INetCash, wo ich bis heute noch an meinen Ref´s (den Weiterempfehlungen) mehr oder minder gut verdiene...

Ja; "Referal" ist das Schlagwort wenn es um das Geldverdienen im World Wide Web geht. Falls ihr sogar eine eigene, gut besuchte Homepage habt; warum versucht ihr es nicht einmal mit Werbebannern zur Weiterempfehlung? Auch die sogenannten "Profi Seller" Angebote sind nicht wirklich schlecht; ihr erhaltet prozentuale Provisionen für jeden Verkauf einer bestimmten Ware. Darf es noch ein wenig dreister sein? Wenn ja: Probiert es mit 0190-Dialern für eigene kostenpflichtige Seiten; wer kann schließlich schon von sich behaupten, dass er 90,00 Euro pro Stunde verdient? *gg* Wenn euch dies aber etwas zu hart erscheint, könnt ihr auf Affilinate Programme zurückgreifen, sprich: Pay-For-Klicks!

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Wie gehts weiter?
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Nehmen wir mal an, man hat einen guten regulären Nebenjob gefunden und es bleibt sogar jeden Monat etwas Geld auf dem Konto übrig. Wer will, kann dieses Geld nun "Kapital" nennen und einen Schritt weiter im Programm gehen - denn auch mit "Geld" ansich kann man gute Geschäfte machen!

Sagen wir, ab einem Kontostand von 2.500 Euro beginnt die Sache allmählich interessant zu werden - dies war bei mir der Zeitpunkt, als ich schließlich zusätzlich ein Geldmarktkonto mit 4% Zinsen eröffente und zudem mein Aktiendepot mit Papieren füllte. Daraus ergaben sich regelmäßig Zinsen, welche ebenfalls wieder auf irgend einem Konto untergebracht wurden...

...Und wie man schon weiß; "Schüler brauchen Geld", warum sollte man also kein Geld verleihen, wenn es doch sowieso erstmal nicht gebraucht wird? So begann ich also, mein übriges Geld bis zu einer bestimmten Grenze mit 10% Zinsen zu verleihen - alles in allem recht erfolgreich auch wenn sich einige hartnäckige Fälle etwas schwer mit der Rückzahlung taten. Inzwischen sind aber sämtliche Beträge inklusive Zinsen wieder eingetrudelt und somit war wiedermal ein recht ordentlicher Gewinn zu verbuchen.

Was also neben allen Geldgeschäften auf dem Girokonto übrig blieb, konnte nach bestem Gewissen auf meinen Partygängen auf den Kopf gehauen werden! Man könnte also sagen, dass ich nun mehr oder minder finanziell von meinen Eltern unabhängig war und auch auf das eigentliche Taschengeld verzichten konnte. Ein weiterer Vorteil an der Sache ist, dass ihr in solch einer Situation nur reichlich wenig Gedanken über eure zukünftigen Anschaffungen wie z.B. Führerschein, etc. machen müsst - es passt scho´! *gg*

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Was gibts´n noch?
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Wer sich also sein Taschengeld möglichst ohne Einkommenssteuer aufbessern will, oder einfach noch keine Lust auf solch ein zeitaufwendiges Unterfangen hat (bin schließlich etwa 50 Stunden bei 6 Tagen in der Woche beschäftigt), für den gibt es auch noch einige *klassische* Nebeneinnahmen - wie wäre es beispielsweise mit Babysitten? Gut; mein Fall wäre es nicht und auch das Gehalt besteht nur auf Verhandlungsbasis. Wenn ihr also Pech habt, steht ihr am Ende des Abends kurz vor dem Nervenzusammenbruch und habt lächerliche 5,00 Euro verdient; alles Sache der Großzügigkeit!

Möglichkeit Nummer Zwei: Zeitungen austragen! Ich persönlich habe solche Aufträge noch nicht selbst angenommen; ich habe lediglich einmal einer Freundin bei dieser Tätigkeit ausgeholfen. Mein persönliches Fazit: Einmal und NIE wieder! Es ist einfach anstrengend und zu allem Überfluss auch noch äusserst schlecht bezahlt - alles andere als ein Traumjob also!

Möglichkeit Nummer Drei: Kellnern! Ihr arbeitet in einer Bar oder Wirtschaft und versorgt die dort ansässigen Menschen mit Getränken ihrer Wahl. Die Vorteile an der Sache: Ihr bekommt relativ häufig Trinkgelder neben eurem Gehalt; die Nachteile daran: Unsicherer (umsatzbedingter) Verdienst, oft stressige Arbeitszeiten... kämen wir also zu...

...Möglichkeit Nummer Vier: Kurierdienste. Dies umfasst ja eigentlich mehrere Bereiche - zum einen könnte euer Schicksal "Pizzafahrer" heißen, zum anderen habt ihr die Möglichkeit, in z.B. einer Kurierfirma unterzukommen und Briefe zu überliefen. Kurierfahrer haben zwar unter Umständen einen netten Job; sind aber auch sehr stark auf Trinkgelder angewiesen.

Möglichkeit Nummer Fünf: Nachhilfe. Schon fast ein Klassiker unter minderjährigen Freiberuflern - behalte deinen Körper, verkaufe dein Wissen! *g* Wer ein besonderes Talent für verschiedene Schulfächer hat, kann sich unter Umständen einen netten Nebenverdienst in der Nachmittagszeit einrichten. Stundensätze ab 5,00 Euro sind doch eigentlich nicht schlecht, oder?

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Vor- und Nachteile:
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Vorteile:

- Einblicke ins Berufsleben
- Unabhängigkeit gegenüber den Eltern
- Mehr Geld auf dem Konto

Nachteile:

- Schlechte Bezahlung bei Ferienjobs
- Weniger Freizeit (viele Arbeitsstunden)
- Teilweise sehr stressig
- Einkommensgrenze 325,00 Euro

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Mein Fazit:
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Wenn euch gerade bei eurer Tätigkeit als "Schüler" ständig das nötige Kleingeld fehlt, gibt es genug Möglichkeiten, dies zu ändern. Arbeit gibt es wohl genug; man muss nur konsequent genug danach suchen, keine hohen Anforderungen stellen und den nötigen Leistungswillen zeigen - dann geht eigentlich fast alles wie von selbst! Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Worten und Erfahrungen ein wenig weiterhelfen... :) In diesem Sinne: Lasst die Kassen klingeln! *ring*

Danke für´s Scrollen und Bewerten!

Cya,
Zerchi

45 Bewertungen, 9 Kommentare

  • sowhatyousay

    11.06.2005, 23:02 Uhr von sowhatyousay
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich bleibe aber trotzdem bei nachhilfe & babysitten *g. jau :D

  • isime

    18.05.2005, 22:11 Uhr von isime
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich finde den bericht gut und kann ihn nur weiterempfehlen

  • Sascha1982wtal

    21.05.2002, 23:26 Uhr von Sascha1982wtal
    Bewertung: sehr hilfreich

    Cooler Bericht witer so

  • Skydancer01

    20.05.2002, 12:38 Uhr von Skydancer01
    Bewertung: sehr hilfreich

    Und was bleibt so faulen Mitmenschen wie mir übrig? Meinungen schreiben und ab und zu etwas bei ebay vertickern ^^ Schau mal vorbei ^^ ~Sky

  • blauersafir

    07.05.2002, 17:29 Uhr von blauersafir
    Bewertung: sehr hilfreich

    WOW, echt super Bericht! schau auch mal bei mir vorbei! Cu Gruss Blauersafir

  • dani___

    30.04.2002, 20:13 Uhr von dani___
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wow, sehr ausführlich geschildert *lob*

  • Gaul1

    28.04.2002, 15:16 Uhr von Gaul1
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr guter Beitrag

  • Redfighter

    31.03.2002, 16:13 Uhr von Redfighter
    Bewertung: sehr hilfreich

    inhaltlich gut gestaffelt

  • Fantaghiro

    24.03.2002, 20:01 Uhr von Fantaghiro
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr ausführlich schau doch auch mal rein wenn du magst