Erfahrungsbericht von lotharh44
IBRO-BAU / Nepper, Schlepper, Bauernfänger.....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Kostenloser Wintergarten - üble Bauernfängerei
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Eine tatsächlich in meinem Bekanntenkreis erlebte Horrorgeschichte:
Man stelle sich vor, nach getaner Arbeit sitzt man in seinem Häuschen, das Telefon klingelt und es wird einen mit schönsten Worten eine märchenhafte Story unterbreitet:
Es hört sich wie die Erfüllung eines Traumes an, angeboten wird ein Wintergarten zum Nulltarif, für nix, nullo, niente, nothing.......
Für zahlreiche Betroffene nunmehr quer durch Deutschland, von Bundesland zu Bundesland sich wie ein Krebsgeschwür durchfressend, ist aus dem märchenhaften Angebot allerdings ein schauriger Albtraum geworden.
Die Firmen
IBRO - Bau, Exakta oder auch Exclusiv Studio,
diese sind zumindest diesbezüglich jüngst besonders durch ihre Aktivitäten aufgefallen, gehen mit dem Wintergarten zum Nulltarif hausieren.
Doch die mündlichen Versprechungen eines außerordentlich gut trainierten und redegewandten, besonders geschulten Vertreters, bereits bei der Telefonanbahnung, entpuppen sich als Fata Morgana, zurück bleiben dem, der einen solchen Vertrag unterschrieben hat, knallharte Verträge statt Geschenke, über 30.000 oder auch 50.000 EURO.
Nach Erkenntnissen einiger Verbraucherzentralen , beginnt meist alles mit einem nicht erbetenen Telefonanruf, der tatsächlich wettbewerbswidrig ist und gegenüber IBRO-Bau inzwischen auch abgemahnt wurde, was diese allerdings nicht davon abhält frech auf eingefahrenem Gleis weiterzufahren, mit gleicher dummdreister Masche.
Wer nun bei diesem Telefonat einem Hausbesuch zustimmt, erhält schon bald Besuch von einem Vertreter des Unternehmens. Dieser ist dann ausgestattet mit den feinsten Hochglanzprospekten. Mit geschulten Worten wird man dann von der vermeintlichen ?Zauberfee?, (egal ob männlich oder weiblich) schnell und geschickt, ehe man es eigentlich wahrnimmt, eingelullt um sich als gnadenreich Beschenkten zu sehen.
Das Opfer, denn ein solches ist man in Händen derartiger \"Magier\" dann auch, ist meist schnell davon zu überzeugen, dass man tatsächlich ohne Bezahlung an einen Wintergarten herankommt. Angeblich muss man dafür ja auch nur einfach ein paar Prospekte in der Nachbarschaft verteilen, ein bisschen Werbung machen und den eigenen Wintergarten für vorher angemeldete Besucher öffnen. Dazu gibt es dann in Vertrauen erweckend aussehender scheckheftform noch ominöse \"Bonusschecks\", darunter die Unterschrift des Besuchers, der sich den Referenzwintergarten anschaut und ruck zuck sind 250,00 EURO dafür verdient bzw. auf die Kaufsumme gutgeschrieben.
Und damit alles noch ein weniger spannender klingt, wird über die angeblichen Verdienstmöglichkeiten durch die Werbemaßnahmen gesprochen. Vom Wintergarten selbst ist beim ersten Besuch kaum die Rede. Der entscheidende Punkt ist jedoch, möglichst einen weiteren Vertreterbesuch zu vereinbaren, an dem dann der Vertrag ausgehandelt werden soll - vorausgesetzt man gehört zu den \"Glückspilzen\", die für das Projekt ausgewählt wurden. Es folgt dann die Bitte, einen Vertreter zu bestellen, um den Deal zum Abschluss zu bringen.
Die o. g. Firmen versuchen mit diesem Trick das Haustürwiderrufsgesetz zu unterlaufen. Allen Betroffenen kann nur angeraten werden, sich nicht erschrecken und ins Boxhorn jagen zu lassen. Diese Art Vertreterbesuche sind eindeutig provoziert worden, ohne dass man als Verbraucher frei entscheiden konnte. Dem Betroffenen bleibt ja hier absolut keine Chance zu einem Preisvergleich, da das konkrete Angebot auch erst kurz vor der Unterschrift präsentiert wird. Erst danach kann man alle Unterlagen erst richtig studieren. Und dabei stellt man als tatsächliches Opfer und nicht etwa vom Glück Beschenktem, dann auch fest, dass es für die Präsentation des Wintergartens keinen müden Euro gibt, sondern nur für die Vermittlung neuer Vertragsabschlüsse. ( so viel Leichtgläubige will man allerdings erst einmal finden, dass die eigene, zu zahlende Summe von 30.000,00 bis 50.000,00 EURO zusammenkommt)
Sobald der Vertrag nun unterschrieben ist, wollen die Firmen nichts mehr von ihren mündlichen Zusagen wissen. Sie beharren dann auf den abgeschlossen Verträgen. Man kann allerdings davon ausgehen, dass sich Gerichte hier zu Gunsten der Verbraucher entscheiden werden, vor allem, wenn nachzuweisen ist, dass die Überrumpelung strategisch geplant wurde; und dies können nunmehr mehrere Verbraucherzentralen mit zahlreichen Fällen belegen.
Außerdem prüfen derzeit die niedersächsischen Verbraucherschützer, ob hier auch noch eine verbotene Laienwerbung nach dem Schneeballsystem im Spiel ist. Beispielsweise verspricht hier die dubiose Firma Exklusiv eine zusätzliche Provision für die Vermittlung von Kunden, die ihrerseits wieder Vermittlungsverträge abschließen usw. usf.
Betroffene sollten sich auf jedem Fall an die nächstgelegene Beratungsstelle wenden, das rät:
Lotharh44 im Juli 2002
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Eine tatsächlich in meinem Bekanntenkreis erlebte Horrorgeschichte:
Man stelle sich vor, nach getaner Arbeit sitzt man in seinem Häuschen, das Telefon klingelt und es wird einen mit schönsten Worten eine märchenhafte Story unterbreitet:
Es hört sich wie die Erfüllung eines Traumes an, angeboten wird ein Wintergarten zum Nulltarif, für nix, nullo, niente, nothing.......
Für zahlreiche Betroffene nunmehr quer durch Deutschland, von Bundesland zu Bundesland sich wie ein Krebsgeschwür durchfressend, ist aus dem märchenhaften Angebot allerdings ein schauriger Albtraum geworden.
Die Firmen
IBRO - Bau, Exakta oder auch Exclusiv Studio,
diese sind zumindest diesbezüglich jüngst besonders durch ihre Aktivitäten aufgefallen, gehen mit dem Wintergarten zum Nulltarif hausieren.
Doch die mündlichen Versprechungen eines außerordentlich gut trainierten und redegewandten, besonders geschulten Vertreters, bereits bei der Telefonanbahnung, entpuppen sich als Fata Morgana, zurück bleiben dem, der einen solchen Vertrag unterschrieben hat, knallharte Verträge statt Geschenke, über 30.000 oder auch 50.000 EURO.
Nach Erkenntnissen einiger Verbraucherzentralen , beginnt meist alles mit einem nicht erbetenen Telefonanruf, der tatsächlich wettbewerbswidrig ist und gegenüber IBRO-Bau inzwischen auch abgemahnt wurde, was diese allerdings nicht davon abhält frech auf eingefahrenem Gleis weiterzufahren, mit gleicher dummdreister Masche.
Wer nun bei diesem Telefonat einem Hausbesuch zustimmt, erhält schon bald Besuch von einem Vertreter des Unternehmens. Dieser ist dann ausgestattet mit den feinsten Hochglanzprospekten. Mit geschulten Worten wird man dann von der vermeintlichen ?Zauberfee?, (egal ob männlich oder weiblich) schnell und geschickt, ehe man es eigentlich wahrnimmt, eingelullt um sich als gnadenreich Beschenkten zu sehen.
Das Opfer, denn ein solches ist man in Händen derartiger \"Magier\" dann auch, ist meist schnell davon zu überzeugen, dass man tatsächlich ohne Bezahlung an einen Wintergarten herankommt. Angeblich muss man dafür ja auch nur einfach ein paar Prospekte in der Nachbarschaft verteilen, ein bisschen Werbung machen und den eigenen Wintergarten für vorher angemeldete Besucher öffnen. Dazu gibt es dann in Vertrauen erweckend aussehender scheckheftform noch ominöse \"Bonusschecks\", darunter die Unterschrift des Besuchers, der sich den Referenzwintergarten anschaut und ruck zuck sind 250,00 EURO dafür verdient bzw. auf die Kaufsumme gutgeschrieben.
Und damit alles noch ein weniger spannender klingt, wird über die angeblichen Verdienstmöglichkeiten durch die Werbemaßnahmen gesprochen. Vom Wintergarten selbst ist beim ersten Besuch kaum die Rede. Der entscheidende Punkt ist jedoch, möglichst einen weiteren Vertreterbesuch zu vereinbaren, an dem dann der Vertrag ausgehandelt werden soll - vorausgesetzt man gehört zu den \"Glückspilzen\", die für das Projekt ausgewählt wurden. Es folgt dann die Bitte, einen Vertreter zu bestellen, um den Deal zum Abschluss zu bringen.
Die o. g. Firmen versuchen mit diesem Trick das Haustürwiderrufsgesetz zu unterlaufen. Allen Betroffenen kann nur angeraten werden, sich nicht erschrecken und ins Boxhorn jagen zu lassen. Diese Art Vertreterbesuche sind eindeutig provoziert worden, ohne dass man als Verbraucher frei entscheiden konnte. Dem Betroffenen bleibt ja hier absolut keine Chance zu einem Preisvergleich, da das konkrete Angebot auch erst kurz vor der Unterschrift präsentiert wird. Erst danach kann man alle Unterlagen erst richtig studieren. Und dabei stellt man als tatsächliches Opfer und nicht etwa vom Glück Beschenktem, dann auch fest, dass es für die Präsentation des Wintergartens keinen müden Euro gibt, sondern nur für die Vermittlung neuer Vertragsabschlüsse. ( so viel Leichtgläubige will man allerdings erst einmal finden, dass die eigene, zu zahlende Summe von 30.000,00 bis 50.000,00 EURO zusammenkommt)
Sobald der Vertrag nun unterschrieben ist, wollen die Firmen nichts mehr von ihren mündlichen Zusagen wissen. Sie beharren dann auf den abgeschlossen Verträgen. Man kann allerdings davon ausgehen, dass sich Gerichte hier zu Gunsten der Verbraucher entscheiden werden, vor allem, wenn nachzuweisen ist, dass die Überrumpelung strategisch geplant wurde; und dies können nunmehr mehrere Verbraucherzentralen mit zahlreichen Fällen belegen.
Außerdem prüfen derzeit die niedersächsischen Verbraucherschützer, ob hier auch noch eine verbotene Laienwerbung nach dem Schneeballsystem im Spiel ist. Beispielsweise verspricht hier die dubiose Firma Exklusiv eine zusätzliche Provision für die Vermittlung von Kunden, die ihrerseits wieder Vermittlungsverträge abschließen usw. usf.
Betroffene sollten sich auf jedem Fall an die nächstgelegene Beratungsstelle wenden, das rät:
Lotharh44 im Juli 2002
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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18.02.2007, 11:47 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Elke
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