Bild Zeitung Testbericht

No-product-image
ab 18,61
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
  • Informationsgehalt:  gut
  • Qualität der Artikel & Reportagen:  gut
  • Qualität der Bilder und Fotos:  gut
  • Unterhaltungswert:  gut

Erfahrungsbericht von Yachti32

Ein Revolverblatt miesester Mach-Art!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Dieser Erfahrungsbericht wird auf Basis überlieferter Erkenntnisse von mir dokumentiert. Zudem bezieht er sich auf den vor einigen Tagen sich tragisch zu gertragenen Unfall in Hamburg Eimsbüttel und den Konsequenzen vom "Betrunken-autofahren".

Doch zu erst die vier besten Gründe nicht die BILD zu kaufen:

1. Pure "Sensationsgeilheit"

2. Kein Pardon vor Opfern bzw. Angehörige vom Opfer

3. Zuvor im Interview erhaltene Informationen werden
verdreht oder ganz in einem völlig anderem
Licht dargestellt.

4. Diese Zeitung sieht es nur auf das Geld der Leute
ab! Zwar verdienen alle Zeitungen so ihr Geld,
doch die BILD ist hier ein spezieller Einzelfall.

Es war in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag
(16.3.01) an dem ein Mädchen, Namens Annika M., Opfer von einem betrunkenen Autoraser wurde.
Ihre Freundin, die auf dem Beifahrersitz saß wurde bei diesem tödlichen Unfall zum Glück nur leicht verletzt.

Wir trauern um unsere Mitschülerin und
Freundin Annika M.
so lautet es auf einem Plakat in der Schule, die sie besuchte.
Doch der BILD fiel nichts besseres ein aus dieser traurigen Geschichte eine "riesen" Story zu machen und "Sensationsgeile" Bilder in den Bericht zu setzen.

Zwar entschuldigte sich die Zeitung am Tag darauf für die Darstellungsweise des Berichtes bei der Freundin des Opfers, es fiel ihr aber leicht am nächsten Tag wieder ein Text zu schreiben, der die Tatsachen alle verdreht!
Abgewandeltes Zitat: "Sie soll aus dem Ghetto kommen"

Auch ließen sie nicht die Eltern des Opfers in Frieden, sondern gingen gleich am Morgen darauf ohne Voranmeldung zu den Eltern und fragte nach einem Bild und Informationen bzw. ihr Umfeld und Freundeskreis.

Die anderen Zeitungen verhielten sich hingegen eher "vorbildhaft"!
Beispielsweise im Hamburger Abendblatt wurde der Text sachlich und informativ geschrieben ohne irgenwelche Anspielungen auf einen möglichen Racheakt.

Zuletzt stellt sich die Frage, wie man mit solchen Menschen umzugehen hat. Sie sind zwar schon alt genug, um wählen zu können oder eine Firma zu gründen, doch sollen sie, so geht es aus Justizkreisen hervor, dass der 18 jährige betrunkene "Autoraser" nach dem Jugendstrafgesetz verurteilt werden soll.

Ist dies denn überhaupt zu veranworten, wenn man sieht, dass ein andere junger Erwachsene (19 Jahre alt) 3 Tage zuvor fast eine ganze Familie umgefahren hätte. Hierbei starb das jüngste Kind und die andren sind immer noch auf der Intensivstation.

17 Bewertungen, 3 Kommentare

  • CountAnubis

    23.09.2002, 20:29 Uhr von CountAnubis
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bild - Bildet ihre Meinung

  • Andreas68

    11.06.2002, 16:46 Uhr von Andreas68
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bild ist einfach nur schlimm. Betrunken Auto zu fahren auch.

  • jowitka

    24.05.2002, 15:21 Uhr von jowitka
    Bewertung: sehr hilfreich

    Und trotzdem sagen die Verkaufzahlen alles :o)