Erfahrungsbericht von BjoernS
Es gibt nicht nur Positives
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Bonimail soll wohl für Bonus aus Mails stehen (so würde ich es jedenfalls verstehen). Den Grund für diesen Bericht findet Ihr im Nachwort .... doch der Reihe nach:
Prinzip
Bonimail.de ist ein sogenannter Paid4Mail-Anbieter, also ein Anbieter, der an seine Mitglieder eMails und Newsletter verschickt, die bezahlt werden. Diese Mails enthalten Werbung und einen sogenannten Bestätigungslink. Über letzteren teilt man dem System mit, dass man die eMail gelesen hat. Dabei öffnet sich ein Browserfenster, in dem Werbung eingeblendet wird und ein zweites Fenster, in dem darauf hingewiesen wird, dass noch 30 Sekunden vergehen, bis die Bestätigung vergütet wird. Sind die 30 Sekunden Wartezeit vergangen, wird auf dem Benutzerkonto die Vergütung gut geschrieben.
Die Webseite
Die Webseite von Bonimail ist ein echter Pluspunkt. Sie ist optisch ansprechend gestaltet und hat ein klare Struktur. Alle wichtigen Punkte (wie z.B. die Anmeldung und die AGBs) sind sehr einfach zu erreichen, die Ladezeit kurz. Besonders positiv empfinde ich es, dass die Webseite nicht mit Werbung überlastet ist, wie es beispielsweise bei einigen Konkurrenzprodukten der Fall ist. Der Login in den Mitgliederbereich erfolgt mittels der Benutzerid (5stellige Zahl) und dem frei wählbaren Passwort. Auch der Mitgliederbereich ist klar strukturiert – die notwendigen Informationen sind einfach zugänglich und aussagekräftig.
Die Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über ein Formular auf der Webseite. Neben den Standardinformationen zur Person (Adresse usw.) muss man nur noch ein paar Interessen angeben und schon kann es los gehen – einfacher geht es nun wirklich nicht.
Die Vergütung – Versprechen auf der Webseite
Die bestätigten Mails werden nicht direkt mit Eurobeträgen vergütet sonder mit sogenannten Bonis. Diese Bonis werden am Ende des Monats umgerechnet in Eurobeträge, im Februar beispielsweise war ein Boni 0,62 Cent wert [© easywk]. Laut FAQ errechnet sich der Wert von Bonis aus dem Gewinn von bonimail, wobei 80% des Gewinns ausgeschüttet werden ...
Wie viel Bonis eine eMail wert ist, kann man der entsprechenden Mail entnehmen. Auf der Webseite wird versprochen, dass eine Mail 3 bis 15 Bonis wert sein kann.
Eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit bietet das sogenannte Referalsystem. Hierbei bekommt man für jedes direkt geworbene Mitglied 1,00 Euro, für jedes indirekt geworbene Mitglied 0,20 Euro gutgeschrieben. Indirekt geworbene Mitglieder sind solche Mitglieder, die von einem geworbenen Mitglied geworben werden – mit anderen Worten: das Referalsystem ist zweistufig. Eine Beteiligung am Verdienst des geworbenen Mitglieds gibt es nicht.
Weitere wichtige Fakten
Die Auszahlungsgrenze liegt bei 10,-- Euro. Die Teilnahme ist kostenlos. Mindestalter: 16 Jahre. Teilnehmer müssen einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Für die Überweisung des Auszahlungsbetrages aus ein deutsches Konto fallen keine Gebühren an.
Meine Erfahrungen
Ich bin nun schon einige Zeit bei bonimail und erhalte inzwischen fast täglich eine Mail. Durchschnittlich ist jede Mail 5 Bonis wert, die auf der Webseite versprochenen „bis zu 15 Bonis“ hatte ich noch nie. Aus diesen Daten kann man ziemlich schnell errechnen, wieviel man im Monat verdient: 7 Mails pro Woche x 4 Wochen x 5 Bonis = 120 Bonis. Bei 0,62 Cent pro Boni (im März) macht das knapp 74 Cent. Tja und das ist der eigentliche Knackpunkt an bonimail. Um die Auszahlungsgrenze zu erreichen, müsste ich also gute 13 Monate warten – mit anderen Worten: DIE AUSZAHLUNGSGRENZE IST VIEL ZU HOCH. Schneller geht es natürlich, wenn man fleißig Mitglieder wirbt – aber das das nicht so einfach ist, weiß wohl jeder, der es schon einmal probiert hat.
Insgesamt macht der Anbieter einen seriösen Eindruck. Die zugesandten Mails sind nicht übermäßig lang, sondern enthalten gesunde Grundwerbung zu einem Produkt. Der Bestätigungslink ist eindeutig gekennzeichnet und schnell zu finden – im Gegensatz zu manchen Konkurrenzprodukten, die diesen Link sehr versteckt in die Mail einbauen.
Ob die Anzahl der Mails und der Boniwert einer Mail im Zusammenhang mit den angegebenen Interessen steht mag ich nicht beurteilen. Gefühlsmässig würde ich aber JA sagen – wobei es sich dann immer zu lohnen scheint, Versicherungen etc. als Interesse an zu geben – diese Branche zahlt momentan noch sehr gut für Onlinewerbung.
Zu erwähnen wäre noch, dass die o.g. Anzahl an Mails erst in letzter Zeit eintrifft - es ist sozusagen ein Aufwärtstrend sichtbar. Vielleicht wird es ja noch besser :-)
Fazit
So gesehen kann ich bonimail schon empfehlen ... wenn da nicht dieser hohe Auszahlungsbetrag wäre. Ich werde das System noch weiterhin nutzen, schon alleine wegen der guten Vergütung beim Referal. Wem von vorne herein klar ist, dass er keine Mitglieder werben kann, sollte es sich aber gut überlegen.
Nachwort
Es fällt sicherlich auf, dass seit einiger Zeit sehr viele Berichte über bonimail auf den verschiedenen Meinungsplattformen (insbesondere aber bei Ciao) landen – und das viele dieser Bericht bonimail in den Himmel loben. Das hat eine ganz einfache Ursache: im Newsletter vom 01.03. setzt bonimail einen Preis für die besten Berichte bei CIAO aus!!!
Dies ist auch der Grund, warum ich diesen Bericht geschrieben habe, allerdings NICHT, um den Preis zu kassieren (bei soviel Kritik ist das wohl nicht möglich :-)), sondern um diesen ganzen überschwänglichen Lobeshymnen einmal etwas entgegen zu setzen und die Tatsachen deutlich zu machen.
Viele Dank für’s Lesen.
Cu easywk
Prinzip
Bonimail.de ist ein sogenannter Paid4Mail-Anbieter, also ein Anbieter, der an seine Mitglieder eMails und Newsletter verschickt, die bezahlt werden. Diese Mails enthalten Werbung und einen sogenannten Bestätigungslink. Über letzteren teilt man dem System mit, dass man die eMail gelesen hat. Dabei öffnet sich ein Browserfenster, in dem Werbung eingeblendet wird und ein zweites Fenster, in dem darauf hingewiesen wird, dass noch 30 Sekunden vergehen, bis die Bestätigung vergütet wird. Sind die 30 Sekunden Wartezeit vergangen, wird auf dem Benutzerkonto die Vergütung gut geschrieben.
Die Webseite
Die Webseite von Bonimail ist ein echter Pluspunkt. Sie ist optisch ansprechend gestaltet und hat ein klare Struktur. Alle wichtigen Punkte (wie z.B. die Anmeldung und die AGBs) sind sehr einfach zu erreichen, die Ladezeit kurz. Besonders positiv empfinde ich es, dass die Webseite nicht mit Werbung überlastet ist, wie es beispielsweise bei einigen Konkurrenzprodukten der Fall ist. Der Login in den Mitgliederbereich erfolgt mittels der Benutzerid (5stellige Zahl) und dem frei wählbaren Passwort. Auch der Mitgliederbereich ist klar strukturiert – die notwendigen Informationen sind einfach zugänglich und aussagekräftig.
Die Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über ein Formular auf der Webseite. Neben den Standardinformationen zur Person (Adresse usw.) muss man nur noch ein paar Interessen angeben und schon kann es los gehen – einfacher geht es nun wirklich nicht.
Die Vergütung – Versprechen auf der Webseite
Die bestätigten Mails werden nicht direkt mit Eurobeträgen vergütet sonder mit sogenannten Bonis. Diese Bonis werden am Ende des Monats umgerechnet in Eurobeträge, im Februar beispielsweise war ein Boni 0,62 Cent wert [© easywk]. Laut FAQ errechnet sich der Wert von Bonis aus dem Gewinn von bonimail, wobei 80% des Gewinns ausgeschüttet werden ...
Wie viel Bonis eine eMail wert ist, kann man der entsprechenden Mail entnehmen. Auf der Webseite wird versprochen, dass eine Mail 3 bis 15 Bonis wert sein kann.
Eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit bietet das sogenannte Referalsystem. Hierbei bekommt man für jedes direkt geworbene Mitglied 1,00 Euro, für jedes indirekt geworbene Mitglied 0,20 Euro gutgeschrieben. Indirekt geworbene Mitglieder sind solche Mitglieder, die von einem geworbenen Mitglied geworben werden – mit anderen Worten: das Referalsystem ist zweistufig. Eine Beteiligung am Verdienst des geworbenen Mitglieds gibt es nicht.
Weitere wichtige Fakten
Die Auszahlungsgrenze liegt bei 10,-- Euro. Die Teilnahme ist kostenlos. Mindestalter: 16 Jahre. Teilnehmer müssen einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Für die Überweisung des Auszahlungsbetrages aus ein deutsches Konto fallen keine Gebühren an.
Meine Erfahrungen
Ich bin nun schon einige Zeit bei bonimail und erhalte inzwischen fast täglich eine Mail. Durchschnittlich ist jede Mail 5 Bonis wert, die auf der Webseite versprochenen „bis zu 15 Bonis“ hatte ich noch nie. Aus diesen Daten kann man ziemlich schnell errechnen, wieviel man im Monat verdient: 7 Mails pro Woche x 4 Wochen x 5 Bonis = 120 Bonis. Bei 0,62 Cent pro Boni (im März) macht das knapp 74 Cent. Tja und das ist der eigentliche Knackpunkt an bonimail. Um die Auszahlungsgrenze zu erreichen, müsste ich also gute 13 Monate warten – mit anderen Worten: DIE AUSZAHLUNGSGRENZE IST VIEL ZU HOCH. Schneller geht es natürlich, wenn man fleißig Mitglieder wirbt – aber das das nicht so einfach ist, weiß wohl jeder, der es schon einmal probiert hat.
Insgesamt macht der Anbieter einen seriösen Eindruck. Die zugesandten Mails sind nicht übermäßig lang, sondern enthalten gesunde Grundwerbung zu einem Produkt. Der Bestätigungslink ist eindeutig gekennzeichnet und schnell zu finden – im Gegensatz zu manchen Konkurrenzprodukten, die diesen Link sehr versteckt in die Mail einbauen.
Ob die Anzahl der Mails und der Boniwert einer Mail im Zusammenhang mit den angegebenen Interessen steht mag ich nicht beurteilen. Gefühlsmässig würde ich aber JA sagen – wobei es sich dann immer zu lohnen scheint, Versicherungen etc. als Interesse an zu geben – diese Branche zahlt momentan noch sehr gut für Onlinewerbung.
Zu erwähnen wäre noch, dass die o.g. Anzahl an Mails erst in letzter Zeit eintrifft - es ist sozusagen ein Aufwärtstrend sichtbar. Vielleicht wird es ja noch besser :-)
Fazit
So gesehen kann ich bonimail schon empfehlen ... wenn da nicht dieser hohe Auszahlungsbetrag wäre. Ich werde das System noch weiterhin nutzen, schon alleine wegen der guten Vergütung beim Referal. Wem von vorne herein klar ist, dass er keine Mitglieder werben kann, sollte es sich aber gut überlegen.
Nachwort
Es fällt sicherlich auf, dass seit einiger Zeit sehr viele Berichte über bonimail auf den verschiedenen Meinungsplattformen (insbesondere aber bei Ciao) landen – und das viele dieser Bericht bonimail in den Himmel loben. Das hat eine ganz einfache Ursache: im Newsletter vom 01.03. setzt bonimail einen Preis für die besten Berichte bei CIAO aus!!!
Dies ist auch der Grund, warum ich diesen Bericht geschrieben habe, allerdings NICHT, um den Preis zu kassieren (bei soviel Kritik ist das wohl nicht möglich :-)), sondern um diesen ganzen überschwänglichen Lobeshymnen einmal etwas entgegen zu setzen und die Tatsachen deutlich zu machen.
Viele Dank für’s Lesen.
Cu easywk
Bewerten / Kommentar schreiben