Canon PowerShot A40 Testbericht

Canon-powershot-a40
ab 211,13
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5 Sterne
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4 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Bildqualität:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut
  • Akkulaufzeit:  lang
  • Bedienkomfort:  sehr gut
  • Verarbeitung:  sehr gut
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Tiralla

die geb ich nie wieder her

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Kurz gefasst: ein Prachtstück, ich bin begeistert davon. Aber eine solch allgemeine Aussage ist keinen Bericht wert. Also im folgenden genaueres zu den technischen Daten, Preis, Handhabung, Bilder, Videofunktion, Stromversorgung, Menü und Ausstattung.

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technische Daten / Preis
*****
Ich habe sie für 333 Euro bei fotoking.de gekauft (separater Bericht).
11x7x4 cm groß, sie liegt sehr gut in der Hand. Auf der rechten-Hand-Seite hat sie einen halbzylinderförmigen Vorsprung, in dem zwei der vier Batterien untergebracht sind. Dadurch hat man was, um sich an der Kamera festzuhalten.
max. Auflösung 1600x1200 Pixel, nicht wirklich üppig, aber ausreichen wenn man seine Fotos nicht auf Postergröße entwickeln lassen möchte
kurze Filme aufnehmbar (mit Ton)
Speicherkarte: Compact Flash Typ 1
Selbstauslöser
1,5\" TFT-LCD-Monitor
3facher optischer, 2,5 facher digitaler Zoom
Gewicht ca. 300g (mit Batterien)
USB-Schnittstelle
Serienbilderfunktion
Panoramabildfunktion

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Handhabung
*****
Um es gleich vorwegzunehmen: perfekt.
Die Powershot A40 ist meine erste Kamera überhaupt. Ich hab keine Ahnung von Verschlusszeiten, Belichtungszeit oder Mehrfeldmessung. Trotzdem war nach 20min lesen in der sehr ausführlichen und gut aufgebauten Bedienungsanleitung eigentlich alles klar. Mit der Newbie-Einstellung \"Auto\" kann man einfach losknipsen, ohne irgendwas einzustellen. Weiter bin ich bis jetzt nicht gekommen. Fortgeschrittene können aber noch die Belichtungszeit, Weißabgleich, die ISO-Empfindlichkeit, spezielle Effekte (schwarz-weiß, Sepia, kräftige Farben...), Messverfahren (Mehrfeld, Spot) und die Verschlusszeit einstellen. Damit ist sie auch für Kamera-Erfahrene sehr gut geeignet, die mit ihren Bildern experimentieren möchten.

Die Verzögerungszeit zwischen Abdrücken und wirklichem Schießen des Fotos ist angenehm kurz, man steht nicht ewig mit der Kamera vor dem Auge rum, so dass man eine Chance auf echte Schnappschüsse hat.

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Bilder
*****

Die Bilder sind excellent. Zwei meiner Freundinnen haben sich ebenfalls eine Digitalkamera zugelegt. Wir haben einige Testbilder geschossen (grelle Sonne, Schatten, Makro, Panorama, Motiv in Bewegung) und dabei war sie fast unschlagbar: schöne, unverfälschte Farben, der automatische Blitz leuchtet das Motiv gut aus, auch am Rand des Bildes keine Unschärfen, sogar im Kunstlich keine Farbverfälschungen.

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Videofunktion
*****
Die Videofunktion der A40 ist nicht wirklich überzeugend, besonders da die Aufzeichnung bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixel nach 10 sec, bei 160 x 120 nach 30 sec endet, unabhängig davon, wieviel Platz noch auf der Karte wäre. Ein Filmchen von 10 bzw. 30 sec benötigt ca. 4 MB Platz. Die Bilder sind ok, der Ton ist leider etwas dumpf.

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Strom / Batterien / Akkus
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Auf einem Familienfest kam sie dann wieder zum Einsatz und ist im Laufe des Abends (19.30 - 4.00 Uhr) ständig im Einsatz gewesen. Mindestens 8 Leute haben sie mit sich rumgeschleppt, teileweise verspulte Fotos geschossen, grundsätzlich mit eingeschaltetem Display. Diese Tour-de-Force hat sie unbeschadet überstanden, mit Akkus die laut Ladegerät immer noch zu zwei Dritteln voll sind. Sie reichen wirklich lange, davon bin ich überrascht, nachdem ich vom horrenden Stromverbrauch von Digitalkameras gelesen habe.

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Menü
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Sehr nützlich an diesem Abend war die sehr gute Menüführung. Auch mit nem leichten Zacken :-) hab ichs noch geschafft, die Sprache zu ändern und die wirklich schlechten Fotos zu löschen. Einzelne Bilder lassen sich sichern, damit sie nicht versehentlich gelöscht werden. Dabei muß man sich nicht durch endlose Menüs quälen. Nach spätestens drei \"Klicks\" sind alle Einstellungen veränderbar. Dabei hilft es enorm, dass die Powershot A40 satte 6 Bedienknöpfe hat, ein Rad zum Einstellen des Modus (Auto, Wiedergabe, Film, Panorama, Experte), und natürlich eine Zoom-Wipptaste, den Auslöseknopf und den Power-Knopf. Auf den ersten Blick verwirren die vielen Knöpfe etwas, doch die Bedienung ist schlüssig und lässt sich sehr einfach erlernen.

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Ausstattung
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In diesem Punkt hat die A40 echte Schwächen:
8MB-Speicherkarte, der volle Witz, für die paar Fotos die da drauf passen lohnt es sich nicht mal, die Karte in die Kamera zu fummeln
USB-Kabel
Video-Audio-Kabel
Handschlaufe, eine ordentliche Tasche hab ich mir extra kaufen müssen. Denn mein Schmuckstück will ich nicht wirklich ungeschützt an einem mageren Riemen durch die Gegend tragen
Softwarepaket, davon hab ich erst das Prog zum Übertragen der Bilder auf den PC ausprobiert. Es ist mäßig übersichtlich und durch die TWAIN-Treiber nicht sonderlich schnell. Da war das Jenoptik-Programm der Karstadtkameras meiner Freundinnen wesentlich übersichtlicher.
Daneben sind im Paket u.a. noch Programme enthalten, mit denen man die Bilder organisieren kann (ähnlich ACD-See), incl. Tool zum Ändern des Bildformates, ein Druckprogramm und ein Programm zum Zusammensetzen von Panoramaaufnahmen aus mehreren Bildern, außerdem ein Tool, mit dem man solange die Kamera an den PC angeschlossen ist, ferngesteuert Bilder schießen kann.
4 Batterien, ich hab mir Akkus und ein Ladegerät dazu gekauft, denn obwohl sie kein Stormfresser ist, kämen normale Batterien auf Dauer doch sehr teuer

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Fazit
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Ich würde die Canon Powershot A40 nicht mehr hergeben und kann sie jedem Foto-Neuling empfehlen, der ohne große Einarbeitungszeit mit knipsen loslegen kann, aber auch ambintionierteren Fotografen, die sich mit Belichtungszeiten und ISO-Empfindlichkeiten auskennen und ihre Fotos nicht nur am PC gestalten möchten.
Die schwache Ausstattung hat mich wirklich geärgert, denn so hab ich trotz des relativ geringen Preises dann doch fast 500 Euro gezahlt, eben weil noch zusätzlich eine größere Speicherkarte, Akkus, Ladegerät und Tasche anstanden.

Es ist anscheinend auch so, dass die Kamera einen Produktionsfehler hat: bei der vorletzten Zoomeinstellung sind weit entfernte Objekte grundsätzlich unscharf. Ich weiß nicht, ob jedes Exemplar davon betroffen ist, bei meiner ist mir noch nix aufgefallen. Canon prüft, ob der Fehler durch ein Firmwareupdate behoben werden kann.

20 Bewertungen