Die kleine Raupe Nimmersatt (Taschenbuch) / Carle Eric Testbericht




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Erfahrungsbericht von bigmanu
Mama, ich bin auch ein Nimmersatt :o)
Pro:
macht den Kindern und mir viel Spaß, schön gestaltet, lehrreich
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Es gibt Bücher, die versetzen einen direkt zurück in die eigene Kindheit, auch wenn es noch so lange her ist, das man sie selber gelesen hat. Ein Buch, an das ich mich immer gerne erinnert habe ist das von der Raupe Nimmersatt. Leider hat mein Exemplar meine Kindheit nicht überlebt, so das ich es meinen Kindern nicht weitergeben konnte. Doch im Frühjahr bin ich zufällig auf dem Flohmark auf ein guterhaltenes Exemplar gestoßen, das ich dann für 3,00 Euro gekauft habe. Und genau wie ich früher lieben auch meine Kinder das Buch von der Raupe Nimmersatt. Und wenn mein Sohn besonders viel gegessen hat, dann vergleicht er sich mit ihr. Ein gängiger Spruch ist hier : du hast ja mehr gegessen wie die Raupe Nimmersatt ;o)
Das Exemplar, das ich auf dem Flohmarkt erstanden habe ist die gebundene Ausgabe und es kosten neu ganze 15,80 Euro. Somit kann ich mit Fug und Recht behaupten, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Das Buch ist im Gerstenbergverlag erschienen und trägt die ISBN-Nr. 3806742596. Es wundert mich, das die Vorbesitzer es so günstig aus der Hand gegeben haben, ich werde unser Exemplar mit Sicherheit nicht weiterverkaufen.
Die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt fängt ganz harmlos an, und zwar mit einem Ei, das des Nachts bei Mondschein auf einem Blatt liegt. Zur kurzen Text sieht man hier den Vollmond und das Blatt, auf dem das kleine weiße Ei liegt. Auf der nächsten Seite ist dann eine riesengroße aufgehende Sonne zu sehen und eine kleine lustige grüne Raupe mit einem roten Kopf. Wir erfahren hier, das sie aus dem Ei geschlüpft ist, und hungrig ist.
Auf den nächsten Seiten beginnt dann das, was sich im Laufe des Buches zu einer richtigen Fressorgie steigert. Wieder ist die große Sonne zu sehen und die kleine Raupe, die sich auf den Weg macht um Futter zu suchen. Auf der nächsten Seite sind dann 5 fächerartige Seiten zu sehen, wobei auf jeder eine Frucht zu sehen ist. Das erste ist ein Apfel, durch den sie sich am ersten Tag fraß. Doch wir erfahren sogleich, das sie immer noch nicht satt war. Blättert man die kleine Seite mit dem Apfel um enthüllt sich die etwas größere Seite mit den zwei Birnen. Und so futtert sich die kleine Raupe durch einen Apfel, zwei Birnen, drei Pflaumen, vier Erdbeeren und fünf Apfelsinen. Und am Schluss steht immer der Satz: aber satt war sie immer noch nicht. In jeder Frucht ist außerdem ein kleines Loch, das den Weg der Raupe aufzeigt, und durch die meine Kinder mit viel Vergnügen ihre Finger stecken.
Die Lieblingsseite meiner Kinder ist dann die nächste. Den am Sonnabend futtert sich die Raupe dann durch ein Stück Schokoladenkuchen, eine Eiswaffel, eine saure Gurke, eine Scheibe Käse, ein Stück Wurst, einen Lolli, ein Stück Früchtebrot, ein Würstchen, ein Törtchen und ein Stück Melone. Diese Fressorgie begeistert meine Kinder immer wieder aufs neue, und mein Sohn ist jedes Mal der Meinung, er könnte noch mehr essen als die Raupe. Lustig ist auch der Abschluss der Seite. Den jetzt heißt es nicht mehr, aber satt war sie immer noch nicht, nein, an diesem Abend hat sie Bauchschmerzen, die arme Raupe. Und das kennen meine Kinder auch. Gerade nach den Fressorgien auf Kindergeburtstagen haben die beiden auch schon mal Bauchschmerzen. Was sie allerdings nicht daran hindert, beim nächsten mal wieder ordentlich zuzuschlagen *ggg*.
Am nächsten Tag, einem Sonntag frisst sich Raupe sich dann durch ein grünes Blatt, und danach geht es ihr auch wieder besser. Auf dem nächsten Bild wird die Raupe dann ganz groß dargestellt. Satt ist sie jetzt, und groß und dick ist sie geworden. Wir erfahren, das sie sich einen Kokon baut und darin zwei Wochen lang bleibt. Dann knabbert sie ein Loch hinein und zwängt sich nach draußen. Und auf den nächsten beiden Seiten ist sie dann als wunderschöner großer Schmetterling zu bewundern.
Es macht mir immer wieder Spaß, mit meinen Kindern dieses Buch anzusehen und ihnen den Text vorzulesen. Für meinen 5jährigen Sohn bräuchte ich das allerdings nicht mehr zu machen, der kann den Text schon auswendig. Und trotzdem macht es ihm immer noch sehr viel Spaß sich das Buch mit anzusehen. Einen Fehler beim Vorlesen darf ich mir allerdings nicht erlauben, da werde ich sofort verbessert. Auch meine 3jährige Tochter kann den Inhalt schon sehr schön erzählen, auch wenn sie den Text noch nicht auswendig kann.
Trotz dem Alter dieses Bilderbuches hat es nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Die Bilder gefallen mir immer noch sehr gut, genau so wie meinen Kindern. Sie sind einfach und schön. Außerdem können die kleinen Leser auch einiges beim Lesen dieses Buches lernen. So gibt es hier einmal die Wochentage, dann kann man auch noch die Früchte zählen. Und es macht immer wieder Spaß, den kleinen Finger durch die Löcher zu stecken, welche die fressende Raupe hinterlassen hat. Und allein den Namen Nimmersatt finde ich schon schön und passend. Außerdem können die Kinder sich mit der fressende Raupe gut identifizieren, weil sie beide ebenso hemmungslos zuschlagen können. Nur das meine beiden sich nicht in Schmetterlinge verwandeln ;o)
Mein Fazit:
Ich werde dieses Buch mit Sicherheit noch sehr oft mit meinen Kindern zusammen lesen, und es wird mir auch immer wieder viel Spaß machen. Die kleine Raupe Nimmersatt gehört einfach in jedes Bücherregal, und ist nicht nur für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Auch große Kinder können beim Vorlesen noch sehr viel Spaß dabei haben, vor allem wenn die Erinnerung an die eigene Kindheit einen überfällt. Und meine Kinder schauen mich dann immer so ungläubig an, wenn ich ihnen versichere, das ich dieses Buch (leider nicht dasselbe Exemplar) in ihrem Alter auch geliebt habe. Sie können sich halt nicht vorstellen, das Mama auch mal so klein war. Von mir auf jeden Fall eine hundertprozentige Weiterempfehlung und natürlich fünf Sterne. Kleiner Tipp am Rande, dieses Buch kommt auch als Geschenkt zur Geburt immer gut an :o)
Gruss von Eurer BigManu
Das Exemplar, das ich auf dem Flohmarkt erstanden habe ist die gebundene Ausgabe und es kosten neu ganze 15,80 Euro. Somit kann ich mit Fug und Recht behaupten, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Das Buch ist im Gerstenbergverlag erschienen und trägt die ISBN-Nr. 3806742596. Es wundert mich, das die Vorbesitzer es so günstig aus der Hand gegeben haben, ich werde unser Exemplar mit Sicherheit nicht weiterverkaufen.
Die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt fängt ganz harmlos an, und zwar mit einem Ei, das des Nachts bei Mondschein auf einem Blatt liegt. Zur kurzen Text sieht man hier den Vollmond und das Blatt, auf dem das kleine weiße Ei liegt. Auf der nächsten Seite ist dann eine riesengroße aufgehende Sonne zu sehen und eine kleine lustige grüne Raupe mit einem roten Kopf. Wir erfahren hier, das sie aus dem Ei geschlüpft ist, und hungrig ist.
Auf den nächsten Seiten beginnt dann das, was sich im Laufe des Buches zu einer richtigen Fressorgie steigert. Wieder ist die große Sonne zu sehen und die kleine Raupe, die sich auf den Weg macht um Futter zu suchen. Auf der nächsten Seite sind dann 5 fächerartige Seiten zu sehen, wobei auf jeder eine Frucht zu sehen ist. Das erste ist ein Apfel, durch den sie sich am ersten Tag fraß. Doch wir erfahren sogleich, das sie immer noch nicht satt war. Blättert man die kleine Seite mit dem Apfel um enthüllt sich die etwas größere Seite mit den zwei Birnen. Und so futtert sich die kleine Raupe durch einen Apfel, zwei Birnen, drei Pflaumen, vier Erdbeeren und fünf Apfelsinen. Und am Schluss steht immer der Satz: aber satt war sie immer noch nicht. In jeder Frucht ist außerdem ein kleines Loch, das den Weg der Raupe aufzeigt, und durch die meine Kinder mit viel Vergnügen ihre Finger stecken.
Die Lieblingsseite meiner Kinder ist dann die nächste. Den am Sonnabend futtert sich die Raupe dann durch ein Stück Schokoladenkuchen, eine Eiswaffel, eine saure Gurke, eine Scheibe Käse, ein Stück Wurst, einen Lolli, ein Stück Früchtebrot, ein Würstchen, ein Törtchen und ein Stück Melone. Diese Fressorgie begeistert meine Kinder immer wieder aufs neue, und mein Sohn ist jedes Mal der Meinung, er könnte noch mehr essen als die Raupe. Lustig ist auch der Abschluss der Seite. Den jetzt heißt es nicht mehr, aber satt war sie immer noch nicht, nein, an diesem Abend hat sie Bauchschmerzen, die arme Raupe. Und das kennen meine Kinder auch. Gerade nach den Fressorgien auf Kindergeburtstagen haben die beiden auch schon mal Bauchschmerzen. Was sie allerdings nicht daran hindert, beim nächsten mal wieder ordentlich zuzuschlagen *ggg*.
Am nächsten Tag, einem Sonntag frisst sich Raupe sich dann durch ein grünes Blatt, und danach geht es ihr auch wieder besser. Auf dem nächsten Bild wird die Raupe dann ganz groß dargestellt. Satt ist sie jetzt, und groß und dick ist sie geworden. Wir erfahren, das sie sich einen Kokon baut und darin zwei Wochen lang bleibt. Dann knabbert sie ein Loch hinein und zwängt sich nach draußen. Und auf den nächsten beiden Seiten ist sie dann als wunderschöner großer Schmetterling zu bewundern.
Es macht mir immer wieder Spaß, mit meinen Kindern dieses Buch anzusehen und ihnen den Text vorzulesen. Für meinen 5jährigen Sohn bräuchte ich das allerdings nicht mehr zu machen, der kann den Text schon auswendig. Und trotzdem macht es ihm immer noch sehr viel Spaß sich das Buch mit anzusehen. Einen Fehler beim Vorlesen darf ich mir allerdings nicht erlauben, da werde ich sofort verbessert. Auch meine 3jährige Tochter kann den Inhalt schon sehr schön erzählen, auch wenn sie den Text noch nicht auswendig kann.
Trotz dem Alter dieses Bilderbuches hat es nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Die Bilder gefallen mir immer noch sehr gut, genau so wie meinen Kindern. Sie sind einfach und schön. Außerdem können die kleinen Leser auch einiges beim Lesen dieses Buches lernen. So gibt es hier einmal die Wochentage, dann kann man auch noch die Früchte zählen. Und es macht immer wieder Spaß, den kleinen Finger durch die Löcher zu stecken, welche die fressende Raupe hinterlassen hat. Und allein den Namen Nimmersatt finde ich schon schön und passend. Außerdem können die Kinder sich mit der fressende Raupe gut identifizieren, weil sie beide ebenso hemmungslos zuschlagen können. Nur das meine beiden sich nicht in Schmetterlinge verwandeln ;o)
Mein Fazit:
Ich werde dieses Buch mit Sicherheit noch sehr oft mit meinen Kindern zusammen lesen, und es wird mir auch immer wieder viel Spaß machen. Die kleine Raupe Nimmersatt gehört einfach in jedes Bücherregal, und ist nicht nur für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Auch große Kinder können beim Vorlesen noch sehr viel Spaß dabei haben, vor allem wenn die Erinnerung an die eigene Kindheit einen überfällt. Und meine Kinder schauen mich dann immer so ungläubig an, wenn ich ihnen versichere, das ich dieses Buch (leider nicht dasselbe Exemplar) in ihrem Alter auch geliebt habe. Sie können sich halt nicht vorstellen, das Mama auch mal so klein war. Von mir auf jeden Fall eine hundertprozentige Weiterempfehlung und natürlich fünf Sterne. Kleiner Tipp am Rande, dieses Buch kommt auch als Geschenkt zur Geburt immer gut an :o)
Gruss von Eurer BigManu
27 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.04.2006, 00:33 Uhr von MichiStephan
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg
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