Command & Conquer: Red Alert 2 (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von pyromane8
Die letzte Hürde vor "Generals"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Erst vor ca.3 Wochen habe ich endlich C&C4, bekommen, obwohl ich ein großer Fan von C&C 2 bin.Mein erster Eindruck war fast schon ein hoch und runter der Gefühle:
Bis damals dachte ich immer, die Grafik wäre unglaublich, und so staute sich auch meine Spannung auf, als ich die erste Mission begann und ein ziemlich langes Video kam, das den Anfang der Geschichte erzählt.Als dann aber die \"Gefechtskontrolle online\" war, wurde ich erst einmal ziemlich enttäuscht.Alles wirkte wie ein Cartoon und die Grafik erschien mir schlechter als in C&C 2 bzw. 3.Aber wenn man so lange auf ein Spiel wartet, will man natürlich nicht bei der ersten Mission aufhören.Um so länger ich spielte und um so mehr Missionen ich bestand, desto besser fande ich das Spiel.
Die Story
In C&C 4 geht es genauso wie in Teil 2 um den Kampf zwischen den Allierten und den Sowjets, wobei in guter amerikanischer Tradition natürlich die Sowjets die Bösen sind und Amerika angreifen.Ihre Aufgabe ist es also nicht, Russland anzugreifen, sondern Amerika zu verteidigen und Städte zurück zu erobern und umgekehrt.Im groben wäre das eigentlich schon die ganze Story, aber immerhin haben die Entwickler aus einer realistischen Grundidee(ich meine jetzt nicht es wäre realistisch, dass Russland angreift), nämlich ein Konflikt zweier Parteien, eine Menge rausgeholt.
Grafik
Wie schon erwähnt ist die Grafik sehr veraltet und war so wie so noch nie wirklich gut.Ich habe zwar die Grafik von Alarmstufe Rot 1 bestimmt nicht mehr so gut in Erinnerung, jedoch meine, dass die Grafik nicht viel verbessert wurde.Auch die Animationen können nicht überzeugen:Lässt man von seinen Einheiten ein Hochhaus zerstören, so sieht die Explosion so aus, als würde nur auf dem Boden etwas explodieren.An solchen Sachen sieht man, dass es sich nicht um eine 3D Grafik handelt.
Sound
Der Sound ist mittelmäßig bis schlecht:Im Hintergrund sind ein paar Tracks(ohne Gesang) zu hören, die beliebig abgespielt werden können.Ansonsten sind nur zwei Sachen zu hören:Schüsse und eine Stimme, die einem Informatiopnen gibt.Und das nervt unvorstellbar:Jedesmal, wenn eine Einheit fertig ist, ertönt es:\"Einheit bereit\".Ich produziere meistens immer 30 Marines(max. Anzahl) , die im Abstand von 3-4 sek. fertig sind.Da kann man sich ja denken, dass man diese Stimme sehr schnell sehr leid ist.
Realismus
Unter Realismus möchte ich ansprechen, was mich besonders gestört hat.Anfangs ist es beispielsweise des öfteren das Ziel, ein sogenanntes Leuchtfeuer der Russen zu zerstören, welches alle Personen nach gewisser Zeit dazu veranlasst, der Sowjetunion zu gehörchen.Genau so etwas macht irgendwie fast alles kaputt, weil beispielsweise C&C 2 viel realistischer war.
Einheiten
Die Einheiten sind wieder ein wenig mehr technisch ausgereifter, so dass C&C 4 schon wie ein Sci-Fi Spiel wirkt.Die Erzsammler der Allierten beamen sich beispielsweise zur Erz-Raffinerie, wenn sie genug gesammelt haben.Damit wären wir auch schon bei der Bezahlung-alle Einhaeiten werden einfach in Dollar bezahlt, welche man gut geschrieben bekommt, sobald sich ein Erzsammler entleert.Im Gegensatz zu den meisten Strategiespielen gibt es hier nur zwei Parteien, deren Einhaeiten sich aber fast komplett unterscheiden.Im Grundprinzip sind diese aber sehr gut ausgeglichen, so dass man nicht sagen kann, welche Einheit besser ist.Wenn man den Story Modus spielt, kann man die Einheiten nur nach und nach bauen die guten Einheiten natürlich erst später.
Zwischensequenzen
Wie in jedem Teil spielen diese eine wichtige Rolle.Ihre Aufträge erhalten sie, als würden sie so ähnlich wie in Star Trek am Bildschirm sitzen und die Leute könnten sie sehen.Wenn Personen mitmischen(fast immer), handelt es sich um echte Schauspieler.Nur ab und zu, wenn zum Beispiel am Anfang russische Zeppeline über New York schweben.Meistens fande ich die Schauspielerei ziemlich schlecht, wenn nicht teilweise lächerlich.
Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass man nicht so viele verschiedene Einheiten zur Verfügung hat, so dass man am Ende immer nur mit 5-6 verschieden Typen Angriffe durchführt.Was das wieder gut macht ist natürlich, dass sich die Einhaeiten und Gebäude der Amerikaner von denen der Sowjets sehr unterscheiden.
Wie auch in Teil 2 spielt Einstein eine Rolle.Und genau das hat mich extrem gestört.Er wird nicht gerade gut als etwas dicker, durchgeknallter Typ dargestellt.Und vor allem demütigend ist, dass Einstein für die Allieerten Kriegsmaschinen entwickelt, und genau das entspricht ganz und gar nicht Einstein.Ich finde, es ist für ihn fast schon eine Beleidigung, ihn so zu repräsentieren.
Der \"Wiederspielwert\" ist natürlich wie in allen Teilen sehr gering, wahrscheinlich auch dadurch, dass sich das Spiel steigert und besser wird und man so natürlich nicht schlechtere Missionen spielen will.
C&C 4 wird, um so länger man es spielt, immer besser.Wie bei fast allen alten Spielen ist die schlechte Grafik schnell vergessen.Ich bevorzuge jedoch lieber Age of Empires oder Empire Earth.Und außerdem erscheint offiziell noch dieses Jahr C&C Generals, das wahrscheinlich als Referenz in allen Echtzeitstrategiespielen gelten wird.
Bis damals dachte ich immer, die Grafik wäre unglaublich, und so staute sich auch meine Spannung auf, als ich die erste Mission begann und ein ziemlich langes Video kam, das den Anfang der Geschichte erzählt.Als dann aber die \"Gefechtskontrolle online\" war, wurde ich erst einmal ziemlich enttäuscht.Alles wirkte wie ein Cartoon und die Grafik erschien mir schlechter als in C&C 2 bzw. 3.Aber wenn man so lange auf ein Spiel wartet, will man natürlich nicht bei der ersten Mission aufhören.Um so länger ich spielte und um so mehr Missionen ich bestand, desto besser fande ich das Spiel.
Die Story
In C&C 4 geht es genauso wie in Teil 2 um den Kampf zwischen den Allierten und den Sowjets, wobei in guter amerikanischer Tradition natürlich die Sowjets die Bösen sind und Amerika angreifen.Ihre Aufgabe ist es also nicht, Russland anzugreifen, sondern Amerika zu verteidigen und Städte zurück zu erobern und umgekehrt.Im groben wäre das eigentlich schon die ganze Story, aber immerhin haben die Entwickler aus einer realistischen Grundidee(ich meine jetzt nicht es wäre realistisch, dass Russland angreift), nämlich ein Konflikt zweier Parteien, eine Menge rausgeholt.
Grafik
Wie schon erwähnt ist die Grafik sehr veraltet und war so wie so noch nie wirklich gut.Ich habe zwar die Grafik von Alarmstufe Rot 1 bestimmt nicht mehr so gut in Erinnerung, jedoch meine, dass die Grafik nicht viel verbessert wurde.Auch die Animationen können nicht überzeugen:Lässt man von seinen Einheiten ein Hochhaus zerstören, so sieht die Explosion so aus, als würde nur auf dem Boden etwas explodieren.An solchen Sachen sieht man, dass es sich nicht um eine 3D Grafik handelt.
Sound
Der Sound ist mittelmäßig bis schlecht:Im Hintergrund sind ein paar Tracks(ohne Gesang) zu hören, die beliebig abgespielt werden können.Ansonsten sind nur zwei Sachen zu hören:Schüsse und eine Stimme, die einem Informatiopnen gibt.Und das nervt unvorstellbar:Jedesmal, wenn eine Einheit fertig ist, ertönt es:\"Einheit bereit\".Ich produziere meistens immer 30 Marines(max. Anzahl) , die im Abstand von 3-4 sek. fertig sind.Da kann man sich ja denken, dass man diese Stimme sehr schnell sehr leid ist.
Realismus
Unter Realismus möchte ich ansprechen, was mich besonders gestört hat.Anfangs ist es beispielsweise des öfteren das Ziel, ein sogenanntes Leuchtfeuer der Russen zu zerstören, welches alle Personen nach gewisser Zeit dazu veranlasst, der Sowjetunion zu gehörchen.Genau so etwas macht irgendwie fast alles kaputt, weil beispielsweise C&C 2 viel realistischer war.
Einheiten
Die Einheiten sind wieder ein wenig mehr technisch ausgereifter, so dass C&C 4 schon wie ein Sci-Fi Spiel wirkt.Die Erzsammler der Allierten beamen sich beispielsweise zur Erz-Raffinerie, wenn sie genug gesammelt haben.Damit wären wir auch schon bei der Bezahlung-alle Einhaeiten werden einfach in Dollar bezahlt, welche man gut geschrieben bekommt, sobald sich ein Erzsammler entleert.Im Gegensatz zu den meisten Strategiespielen gibt es hier nur zwei Parteien, deren Einhaeiten sich aber fast komplett unterscheiden.Im Grundprinzip sind diese aber sehr gut ausgeglichen, so dass man nicht sagen kann, welche Einheit besser ist.Wenn man den Story Modus spielt, kann man die Einheiten nur nach und nach bauen die guten Einheiten natürlich erst später.
Zwischensequenzen
Wie in jedem Teil spielen diese eine wichtige Rolle.Ihre Aufträge erhalten sie, als würden sie so ähnlich wie in Star Trek am Bildschirm sitzen und die Leute könnten sie sehen.Wenn Personen mitmischen(fast immer), handelt es sich um echte Schauspieler.Nur ab und zu, wenn zum Beispiel am Anfang russische Zeppeline über New York schweben.Meistens fande ich die Schauspielerei ziemlich schlecht, wenn nicht teilweise lächerlich.
Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass man nicht so viele verschiedene Einheiten zur Verfügung hat, so dass man am Ende immer nur mit 5-6 verschieden Typen Angriffe durchführt.Was das wieder gut macht ist natürlich, dass sich die Einhaeiten und Gebäude der Amerikaner von denen der Sowjets sehr unterscheiden.
Wie auch in Teil 2 spielt Einstein eine Rolle.Und genau das hat mich extrem gestört.Er wird nicht gerade gut als etwas dicker, durchgeknallter Typ dargestellt.Und vor allem demütigend ist, dass Einstein für die Allieerten Kriegsmaschinen entwickelt, und genau das entspricht ganz und gar nicht Einstein.Ich finde, es ist für ihn fast schon eine Beleidigung, ihn so zu repräsentieren.
Der \"Wiederspielwert\" ist natürlich wie in allen Teilen sehr gering, wahrscheinlich auch dadurch, dass sich das Spiel steigert und besser wird und man so natürlich nicht schlechtere Missionen spielen will.
C&C 4 wird, um so länger man es spielt, immer besser.Wie bei fast allen alten Spielen ist die schlechte Grafik schnell vergessen.Ich bevorzuge jedoch lieber Age of Empires oder Empire Earth.Und außerdem erscheint offiziell noch dieses Jahr C&C Generals, das wahrscheinlich als Referenz in allen Echtzeitstrategiespielen gelten wird.
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