Command & Conquer: Renegade (PC Spiel Shooter) Testbericht

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ab 23,59
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von danny44

10 G/min (Gegner die Minute)

Pro:

sehr detailgetreue und realistische Grafik, tolle Soundeffekte und kinderleichte Bedienung

Kontra:

der Sinn des Spiels ist hauptsächlich ballern

Empfehlung:

Ja

Einleitung:
So könnte ihre Bilanz aussehen, wenn sie sich für C&C Renegade entscheiden. Sie schlüpfen dabei in die Rolle einer Spezialeinheit der GDI und kämpfen gegen die verhassten NOD. Neben ihrem Team stehen ihnen beim Kampf gegen NOD natürlich einfache Soldaten und Kriegsmaschinerie bei.

Spielprinzip:
Über den Kommandanten erhalten sie ihre Befehle und kommen dann direkt auf das Schlachtfeld und hier wird nicht zimperlich mit ihnen umgegangen. Meist stehen sie vor riesigen Gebäuden und Armeen von NOD und müssen sich durchballern. Dabei stehen ihnen gegen die Horden knapp 20 Waffen zur Verfügung, von der einfachen Handfeuerwaffe, bis zum MG und Bazooka. Die steuern ihren Charakter aus der Rückenperspektive und ihre Ziele befinden sich auf einer Minimap, dies vereinfacht es die Übersicht auch den meist sehr großen Gebieten zu behalten.

Ihre Missionen können dabei sehr Unterschiedlich sein, jedoch steht die Lösung des Problems immer mit Waffengewalt in Verbindung, daher sollten sie nie zimperlich sein und immer den Finger am Abzug haben. So müssen sie einerseits Personen und Konvois schützen, gegnerische Gebäude zerstören oder Technologien stehlen. Die riesigen Gebäude kann man entweder mit dem sehr rarem Ionenstrahl zerstören oder man geht ins innere des Gebäudes, die von innen noch größer wirken und aktiviert die Selbstzerstörung. Während man draußen eigentlich immer die Übersicht behält, geht diese leider in den Gebäude flöten. Beeindruckend ist die Genauigkeit, mit dem Einheiten und Gebäude vom vogelperspektiven C&C 3 in die 3D-Welt gebracht wurden. So sind die Gebäude selbst innen mit Betten, Kraftraum uvm. ausgestattet.

Da auch sie im Spiel nicht immer mit ihren Waffen vorankommen, können sie sich auch schnell mal in ein paar Vehikel reinzwängen, wie u.a. in einen Jeep, Raketenwerfer oder Mammutpanzer. Allerdings besitzt auch NOD Fahrzeuge, wie Tarnpanzer, Flammwerfer und Buggys. Da sie immer in Kriegsumgebung sind, können sie sich auf Dauerfeuer einstellen, per Transporterhubschrauber werden die Schachfelder um sie herum von NOD und GDI mit Soldaten, Munition und Vehikeln beliefert.

Jedoch ist im Spiel neben Waffengewalt auch Strategie gefragt, wenn sie so z.B. ein Kraftwerk ausschalten, kann der Gegner keine Einheiten mehr anfordern und seine Verteidigungsanlagen sind außer Betrieb.

Begeistern kann auch die Grafik, so gibt es im Spiel sehr viele Figuren, Vehikel und Gebäude. Alle sind sehr detailliert und die Figuren verhalten sich realistisch (auch beim sterben). Die Schlachtfelder sind riesig und überzogen von einer wundervollen Natur. Besonders der Himmel ist schön, der sich bei Atom- und Ionenangriffen verfärbt und es Asche regnet bzw. schneit. Passend zu den Vehikel, Waffen und Figuren ist auch der Sound, so begleitet sie während des Spiels ein toller Effekt nach dem anderen.

Erwähnenswert ist auch der Multiplayer, hier können sie sich für eine Partei entscheiden und bekommen eine Base. Die muss vom Gegner zerstört werden und umgekehrt. Über ihren Ernter oder durch töten gegnerischer Einheiten erhalten sie Credits, für die sie sich Waffen, andere Figurenprofile und Vehikel kaufen können. Dies macht besonders viel Spaß, wenn man mit 8 oder mehr spielt.

Zusammenfassung:
Auch wenn Renegade schon nicht mehr zu den aktuellen Spielen gehört ist es empfehlenswert und sollte auf gar keinen Fall bei Rambo- und Ballerfans fehlen. Aber auch andere Spieler können sich von der detaillierten Grafik und dem Spielprinzip beeindrucken lassen.

Sound: sehr gut (tolle Soundeffekte im Spiel)
Grafik: sehr gut (detailgetreu und realistisch)
Spieltiefe: gut (irgendwann wird die Schießerei auch nervig)
Bedienung: sehr gut (kinderleichte Bedienung)
Spielzeit: gut (ca. 25-35 Stunden)

Kurzinfo:
Genre: Ego-Shooter
Anspruch: Einsteiger, Fortgeschrittene
Sprache: Deutsch

Optimale Vorraussetzungen:
Pentium III
1,50 GHz
64 MByte RAM
3D-Karte (16MB RAM)

(Dies sind optimale Vorraussetzungen, das Spiel läuft auch bei schwächeren Prozessoren)

12 Bewertungen