Cultures - Die Entdeckung Vinlands (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 12,48
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Erfahrungsbericht von Maik25

Putzige Strategieversion im Siedlerstil?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Lust auf eine niedliche Wikingerfamilie? Spaß an Strategie? Dann nichts wie auf in die Stadt, und schnell Cultures geholt.

-->Geschichte<--
Die Sonne ist zerbrochen und die Wikinger machen sich auf, die einzelnen Sonnensplitter zu finden. Dabei führt ihr Weg in das entfernte Amerika. Dort begegnen sie den Ureinwohnern(Indianer, Mayas), die ihnen sowohl Freund als auch Feind sind.

-->Voraussetzungen<--
Pentium 2 mit mindestens 266 MHZ und 64 MB Ram und Windows9 aufwärts
je schneller der PC um so besser, wie bei fast allen Spielen

-->Installation<--
Nach einlegen der CD startet die Installation automatisch. Man braucht nur noch der Anleitung folgen und bestimmen wohin das Spiel entpackt werden soll. Wer noch kein Direkt-X auf seinem Rechner hat(soll es ja geben), bekommt gleich die mitgelieferte Version installiert.

-->Das Spiel<--
Beim ersten Hinschauen erinnert es sehr an die Siedler 3. Doch der erste Eindruck täuscht. Man hat die Auswahl zwischen einem Tutorial(Einleitung), der Kampagne, den Einzelmissionen und den Mehrspielerkarten.

Tutorial: Hier wird man sehr übersichtlich in die Bedürfnisse der kleinen niedlich animierten Wikinger eingeführt. Man fängt mit der Nahrungsversorgung an und arbeitet sich über die Industrie bis hin zum ersten Probeangriff gegen feindliche Indianer vor. Dabei kann man fast nichts falsch machen. Die Erklärungen sind eindeutig und sehr hilfreich.

Nach dem Tutorial sollte man eine Einzelmission spielen um seine eben gelernten Kenntnisse zu testen. Hat man sich dort gut geschlagen kann man sich an die Kampagne wagen.

Kampagne: Hier fängt alles in Grönland an, wo man erst mal Nahrung für die weite gefährliche Reise sammeln muss. Nach der Landung in Amerika trifft man sehr schnell auf die Ureinwohner. Diese werden einen auch ständig begleiten. Mal freundlich, mal feindlich und auch hinterlistig. Aber das findet ihr wohl besser selber raus.

-->Was ist das Besondere?<--
Man kann jeden Wikinger einzeln steuern. Man kann den Figuren Namen geben, sie verheiraten, den Männern Jobs zuweisen und den Frauen sagen was man sich für Kinder wünscht. Diese bringt natürlich noch der Storch.
Beginnen tut man immer mit einem Lager und einigen Leuten. Je mehr die Leute dazulernen, umso weiter kommt man im Technologiebaum. Z.B.: man braucht erst den Beruf Farmer. Wenn dort jemand seine Fertigkeiten bis zum Meister verfeinert hat, kann man dann endlich eine Mühle bauen und diesen Meister als Müller einsetzen. Wenn er dort seinen Meisterbrief hat, kann man eine Bäckerei und einen Bäcker nutzen. In einer Schule werden alle erlernten Meisterbriefe hinterlegt. Dort kann man ungelernte Zivilisten zum Meister ausbilden lassen. Dies geht schneller als das eigene Erlernen. Mit zunehmender Erfahrung gehen die Tätigkeiten auch schneller. Ein Holzfällergeselle braucht 5 Schläge für einen Baum, ein Meister 3 und ein erfahrener Meister nur noch einen. Viel hängt aber auch von der Ausrüstung ab. Metallwerkzeug ist immer besser als Holzwerkzeug. Dies alles kann man im Technologiebaum bestens verfolgen.

-->Tipps<--
Als erstes solltet ihr euch das kostenlose Update downloaden. Dies behebt einige kleine Fehler. Ohne Update kann es zu einigen unerwünschten Pausen kommen.
In vielen PC-Zeitschriften sind Zusatzlevels und Codes vorhanden. Diese würde ich aber nicht einsetzen, da diese den Spielspaß mindern.
Anfangs immer die nähere Umgebung erkunden und genug Wegweiser bauen. Die kleinen Wikinger haben die schlechte Angewohnheit sich leicht zu verirren und dort dann zu verhungern.
Kümmert euch um die Nahrungsproduktion bevor ihr angreift. Nichts ist nerviger, als ständig durch eine Hungersnot vom Kampf abgelenkt zu werden.
Rüstet eure Kämpfer mit Bier aus, sonst sind sie ständig auf der Suche nach Nahrung.
Mehr wird aber nicht verraten. Selbst ist der Mann!!

-->Fazit<--
Mit Cultures ist ein neuer Stern am Strategiehimmel aufgegangen. Mit seinen witzig animierten Wikingern, den detailreichen Gebäuden und Landschaften ist Cultures allemal die Investition von 10 Euros wert. Durch die komplette Kampagne und die Einzelmissionen ist ein langer Spielspaß garantiert. Selbst für Strategieanfänger ist es ein echtes Muss.
Durch den fehlenden Editor und eine schwache künstliche Intelligenz(Indianer entwickeln sich nicht weiter) ist Cultures wohl ein wenig in der Siedlerwelt untergegangen.
Nach einem halben Jahr und mehreren durchzockten Nächten bin ich bei Cultures durch. Selbst die Einzelmissionen sind alle durchgespielt. Jetzt habe ich im Handel Cultures-Gold entdeckt und werde dies mir wohl bald zulegen.
Wieso ich von dem Nachfolger Cultures 2 nicht so richtig überzeugt bin erzähle ich euch im nächsten Bericht.
Hilfeseiten: www.cultures.de
www.funatics.de
www.thq.de

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