Cultures - Die Entdeckung Vinlands (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 12,48
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Erfahrungsbericht von kleinesbennie

Ich habe Yopi vernachlässigt *smile*,

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

aber dieses Spiel zieht einen einfach in seinen Bann. Anfangs dachte ich noch: " Ach ja, wieder so ein Klon der erfolgreichen Siedler-Reihe. Aber probieren kann man es ja mal als Strategiefan." Also schnell das Spiel besorgt, installiert - geht problemlos und einfach - und dann los. Hier also ein etwas anderer Spielbericht, der nicht unbedingt alle Funktionen des Spieles beleuchtet, Euch aber hoffentlich ein wenig weiterhilft.

Natürlich als erfahrener Spieler von Aufbau- und Strategiespielen war es unter meiner Würde, das Tutorial durchzuspielen. Welch ein Fehler !!! Schnell merkte ich, das die kleinen, super animierten Wikinger nicht so wollten, wie ich es ihnen befahl.
Also entschloß ich mich doch, die vier Missionen des Tutorials durch zu spielen. Dabei lernt man schon eine Menge über die Wikinger.

Nahrung und Behausung
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Zum Anfang jeder Mission ist nur eines wichtig. Kurbel so schnell wie möglich die Nahrungsproduktion an. Denn nur ein satter Wikinger arbeitet auch. Ich fluchte oft, wenn meine Wikinger in die Wälder liefen, um Beeren zu essen, weil sie Hunger hatten. Dann legten sie sich auch noch im Wald schlafen und als Krönung des Ganzen fanden sie den Weg nicht mehr zurück !!!

Der Kundschafter
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Er löste dieses Problem. Er baut Wegweiser, mit deren Hilfe es meinen Wikingern gelang, das heimatliche Dorf wiederzufinden. Jetzt liefen sie nur noch zwischen dem Lager und dem Wald hin und her, denn im Lager angekommen, hatten sie schon wieder Hunger !!! Immerhin schliefen sie nun wenigstens in den von mir errichteten Wohnzelten und nicht irgendwo im Wald. Nur bemerkte ich schnell meinen nächsten Fehler.

Heirat und Kinder
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Ich dachte natürlich, eine schnell größer werdene Bevölkerung sorgt für mehr Arbeiter. Also Wohnzelte gebaut, Wohnung zugewiesen, heiraten und dann ... Kinder kriegen. Hörte sich prima an, verursachte aber eine Riesenhungersnot *grummel*. Denn für ein einziges Kind braucht man mindestens fünf Nahrungseinheiten. Und die "lieben" Wikingerfrauen holten sich die produzierte Nahrung in ihre Zelte. Im Hauptlager war nun keine Nahrung mehr. Die Wikinger, die eine Wohnung hatten, wurden satt, die anderen nahmen ihre Spaziergänge zwischen Lager und Wald wieder auf und verweigerten hartnäckig jede Art von Arbeit. Ergebnis des Ganzen ... noch einmal von Anfang an beginnen. Heiraten und Kinder kriegen sollte man erst, wenn die Nahrungsproduktion läuft. Das hatte ich nun gelernt ! Anfangs sollte man einfach die Berufe wechseln und auf eine Vergrößerung der Bevölkerung verzichten.

Die Schule
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Die Schule ist eine super Einrichtung. Hier erlernen die "Zivilisten" schnell einen bestimmten Beruf. Voraussetzung ist natürlich, das einer meiner lieben kleinen Wikinger diesen Beruf schon erfunden hat und ich die dafür notwendigen Schritte schon erledigt hatte.

Nur ein Beispiel: Ich baute also einen Bauernhof. Der Wikinger erlernt dann seinen Beruf als Farmer und produziert Weizen. Nun setzte ich einen weiteren Zivilisten in die Schule und der wurde Farmer. In der Zwischenzeit errichteten meine Bauarbeiter die Mühle. In dieser konnte dann einer der Farmer dann den Beruf des Müllers "erfinden" und Mehl produzieren. Dieses Prinzip geht durch sämtliche Berufszweige.

Die Träger
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Leider rannten meine Farmer, Müller, Bäcker, Holzfäller usw. mehr zwischen ihren Produktionsstätten und dem Hauptlager hin und her, als das sie Waren produzierten. Denn meistens braucht man mehrere Sachen, um etwas zu produzieren. Aus Wasser und Mehl macht der Bäcker zum Beispiel Nahrung (wenn er satt und ausgeschlafen ist und die Rohstoffe auch hat *smile*). Nun schaute ich mir die Gebäude genauer an ... oups, man konnte ja fast jeder Produktionsstätte einen Träger zuweisen. der holt dann alles Notwendige, und der Fachmann hat mehr Zeit für die Produktion der Waren. So langsam kam mein Dorf in Schwung *froi*.

Die Lager
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Nur wurden auch die Wege immer länger. Die Träger - maximal fünf im Hauptlager, sowie je einer pro Produktionsstätte - rannten wie wild und schafften es trotzdem nicht. Also begannen auch die anderen wieder hin und her zu rennen und die Produktion sank. Also baute ich weitere Lager. Damit konnte ich die Wege verkürzen und als Nebeneffekt noch fünf weitere Träger pro Lager "einstellen". Doch wie kriegt man nun die Waren von einem Lager in das andere ??? Im Hauptlager lagen Nahrung, Mehl und Weizen, im Nebenlager Steine, Lehm und Holz. Und die Wege hatten sich nur teilweise verkürzt. Irgendeine Lösung mußte es doch geben ???

Die Händler
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Ich dachte, die Händler brauchte ich nur zum Handel mit anderen Völkern. Welch ein Irrtum. Ein Händler muß zwischen den eigenen Lagern hin und her laufen. Er verteilt dann die Waren gleichmäßig auf alle Lager. Man kann im jeweiligen Lager auch Wunschmengen und Mindestmengen einstellen. Dann weiß der Händler, was er zu holen hat.

Die Krieger
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Es gibt sie auch, die Soldaten ... doch zu ihnen will ich Euch nichts verraten. Probiert es selbst. Mir haben sie des öfteren "die Haare vom Kopf gefressen" *smile*.

FAZIT
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Wer denkt, "Cultures - Die Entdeckung von Vinland" ist ein Spiel wie viele andere, der wird wie ich seinen Irrtum schnell bemerken. Es ist ein absolut fantastisches Spiel mit einer Klasse Grafik. Nur die Musik nervt auf die Dauer *smile*. Ich kann dieses Spiel jedem nur wärmstens empfeheln.

Bis demnächst,
kleinesBennie

23 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Cherokee

    30.08.2002, 20:35 Uhr von Cherokee
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut geschriebener Bericht. Es ist schon klar, dass du nicht alle Funktionen des Spiel erklären kannst. Ich weiß wovon du redest, ich hab es auch. Und für eine ordentliche Erklärung musst du schon ein handbuch schreiben. Also sehr n&uu

  • Er@ser

    29.03.2002, 22:41 Uhr von Er@ser
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr ausführlich, weiter so!