Cyberhome AD-M212 Testbericht

Cyberhome-ad-m212
ab 38,24
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Summe aller Bewertungen
  • Ausstattung:  schlecht
  • Bedienkomfort:  durchschnittlich
  • Bildqualität:  gut

Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun

Pharaos Flachmänner: Der Allerletzte

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  • Ausstattung:  schlecht
  • Bedienkomfort:  durchschnittlich
  • Bildqualität:  gut
  • Bedienungsanleitung:  durchschnittlich
  • Besitzen Sie das Produkt?:  nein

Pro:

Nichts mehr

Kontra:

Alles andere

Empfehlung:

Nein

Weil mein alter Player weder CD-R/W noch MP3s abspielen wollte, hatte ich schon immer das Bedürfnis ein Gerät zu beschaffen, dass diese Fähigkeiten besitzt. Die ultimative Gelegenheit bot sich mir damals, als ich einen kaum gebrauchten AD-M 212 von CyberHome durch Zufall aufgetrieben habe. Meinen altgedienten DTH3300 wurde somit ausrangiert und meinem Cousin vermacht - sollte der sich damit rumärgern. Dank diverser Fisimatenten hatte aber auch der CyberHome hier nur eine vergleichsweise kurze Halbwertszeit. Der berühmte Gaul, dem man besser nicht ins Maul schaut.

Allgemeines
Der Player spielte fast alle damals gängigen Formate und Medien, Das reichte von DVD über CDA, CD-R/W bis hin zu MP3-Dateien, CDi und Photo-CDs hingegen mag nicht, was man sicherlich aber sehr gut verschmerzen kann. Wer nun in seinem Inneren jede Menge Technik und ein hochwertiges DVD-Laufwerk vermutet irrt: Als ich das Gehäuse zwecks Reinigung und gnadenloser Neugier öffnete, bot sich mir ein trauriges Bild. Ein leicht modifiziertes IDE/ATAPI DVD-ROM PC-Laufwerk, ein erschreckend vertrauensunwürdiges Netzteil und 3 Platinen (die wenigstens einen leidlich aufgeräumten Eindruck machen) und zuguterletzt eine abenteuerliche Kabelführung, die verboten und unter Strafe gestellt gehört. Doch verlassen wir den chaotischen Innenaufbau.

Der AD-M 212 besitzt keinen separaten 5.1 Ausgang, sein Video/Audiosignal wird über ein dreiadriges AV-Kabel oder per optischem Ausgang an den Receiver weitergegeben, zum Anschluss an den Fernseher steht eine Euro-AV Buchse und auch ein SCART-Ausgang zur Verfügung. Auf der Gerätefront finden sich ganze zwei 6,3mm Klinkenbuchsen für Kopfhörer, die sogar über getrennte Drehregler einstellbar sind. Sehr lobenswert. Entgegen vieler anderer Player besitzt er eine Zehnertastatur zur Titeldirekteingabe, was ihn allein optisch von anderen Herstellern ab und ist prinzipiell begrüßenswert, dürfte aber eher selten genutzt werden. Sein großes und helles Display informiert gut ablesbar über sämtliche Betriebszustände, Laufzeiten und eingelegte Medien.

Bedienung und Handling
So nett die Zehnertastatur und der einem Jog-Shuttle nachempfundene Regler für Track-Skip und Zeitlupe auch sein mögen, schätze ich, dass wohl alle Nutzer beinahe ausnahmslos die FB zur Bedienung heranziehen werden und sich kaum jemand dauerhaft vor das Gerät knien. Mit der zwar langweilig gestyleten, aber nichtsdestoweniger aufgeräumten FB lassen sich dann auch alle Funktionen nach einer kleinen Gewöhnungszeit fast intuitiv steuern und in den mannigfaltigen OSD-Menüs navigieren. Die FB ist zudem mit nachtleuchtenden Tasten ausgestattet. Apropos Menüs: Diese bieten alles, was man von einem DVD-Player gewohnt ist, von Bildkorrektur über Audioeinstellungen bis hin zum Zoom, sind alle Funktionen vorhanden, die man in einem solchen Gerät erwartet.

Der motorische Laufwerksschlitten fährt nicht nur geräuschvoll ein und aus. Der gesamte Antrieb (Spindel und Laserschlitten) ist stets hörbar, sobald man eine Disc ins Innere befördert. Sogleich sucht der Player unter hektischem Sirren die abspielbaren Informationen des eingelegten Mediums. Bei den meisten DVDs dauert das im Schnitt bis zu einer halben Minute (anderthalb Minuten munteres Suchen der Daten waren der Rekord) oder schlägt sogar oftmals fehl, wenn die Disc auch nur ein wenig Staub aufweist oder auch nur etwas unrund läuft. In dieser Beziehung war er dickköpfig und man benötigte häufig mehrere Anläufe um endlich eine DVD zum Laufen zu bewegen. Komischerweise machte das Laufwerk bei Audio-CDs (auch gebrannten) wesentlich weniger Zicken und erwies sich dort subjektiv als wesentlich fehlertoleranter.

Macken & Gegenmaßnahmen
Das verbaute PC-Laufwerk ist langsam und laut, damit ist das Kind wohl werksseitig geboren und kann kaum korrigiert werden - allerdings blieb bis zum Schluss schleierhaft, warum so mancher Silberling erst erkannt wurde und wenig später dann mal wieder nicht. So geriet das Abspielen zu einem heiteren Auch das erfolgreiche Anspielen von (speziell) DVDs ist kein Garant, dass das auch die gesamte Spieldauer so bleibt - oftmals muckte der Player während der Wiedergabe mittendrin auf, machte Sprünge, stotterte oder brach den Film komplett mit höhnischer Fehlermeldung ab ("Disc broken" oder "No Disc"). Möglicherweise verschmutztes Laufwerk? Kaum. Eine handelsübliche Reinigungs-CD/DVD brauchte nur kurzzeitig Besserung. Wenn überhaupt.

Dann liefen 3 Monate beinahe alle Filme zumindest durch, auch wenn die Erkennung bei allen immer noch sehr lange dauerte. Des Weiteren war festzustellen, dass die DVDs immer überaus warm nach dem Abspielen aus dem Gerät kamen. Von einem Tag auf den anderen erkannte er nun einen Großteil der DVDs nun überhaupt nicht mehr und ich sah mich genötigt das Gerät mal für eine komplette Reinigung zu zerlegen (Liebe Kinder: Bitte nicht nachmachen!), da ja die erste Aktion zumindest schon einmal - wenn auch recht kurzzeitig - Erfolge zeitigte. Doch der Kamerad blieb fürderhin bockig und pflegte weiter seine sporadischen Aussetzer, sowie die teilweise komplette - nicht wirklich nachvollziehbare - Verweigerung einiger Medien. Der Einsatz der nicht grade vertrauenserweckend billigen Komponenten hat sich wohl doch irgendwann fürchterlich gerächt.

Fazit
Die Verarbeitungsqualität ist grausam und die Zuverlässigkeit indiskutabel. Der zickige Kasten wurde nach wenigen Monaten voller Grimm in die Wüste geschickt. Und zwar sehr weit. Für damalige Verhältnisse war der AD-M 212 recht passabel ausgestattet, heute entlockt man jemandem damit vielleicht noch ein verächtliches Schnauben oder vielleicht mit etwas Glück auch ein mitleidig-aufmunterndes Lächeln. Mit dem Player lässt sich kein Blumenpott gewinnen.

So Long

Der Cyber-Pharao

32 Bewertungen, 7 Kommentare

  • Estha

    08.09.2008, 16:02 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich bins nur ... Gruß Susi

  • frankensteins

    29.02.2008, 16:48 Uhr von frankensteins
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh lg Werner

  • Turbotisl1

    10.02.2008, 12:38 Uhr von Turbotisl1
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg

  • campino

    19.01.2008, 13:40 Uhr von campino
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg andrea

  • panico

    24.12.2007, 13:04 Uhr von panico
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest.

  • emcee_reefer@yahoo.de

    23.12.2007, 17:22 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    h und lg vom emcee

  • papaonline

    16.12.2007, 23:37 Uhr von papaonline
    Bewertung: sehr hilfreich

    rot hat, toll nur weiter so, der dirk ( papa ) wünscht ein frohes Fest