DTM Race Driver (PC Rennspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von LA-cool-J
DTM Race Driver
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ruhm und Ehre statt Meisterschaftspunkte: Die neue Codemasters-Raserei will mit einer filmreifen Story zeigen, worum es im Rennsport wirklich geht.
Das Leben virtueller Rennfahrer kann so eintönig sein: Während echte Formel-1-Stars wie Eddie Irvine Parties feiern und ständig von schönen Frauen umgeben sind, spulen die Hobby-Piloten nur Rennen nach Rennen ab. Als Belohnung für die harte Arbeit dürfen sie Meisterschaftstabellen betrachten und ab und zu mal einer kleinen Siegerehrung beiwohnen. Die TOCA-Macher von Codemasters wollen Ihnen mit DTM Race Driver das aufregende Pilotenleben abseits der Strecken nicht länger vorenthalten. Bei einem Vor-Ort-Besuch in der Nähe von London zeigten uns Studiochef Gavin Raeburn und Leaddesigner Pete O\'Donnell filmreife Zwischensequenzen, die rund um spektakuläre Tourenwagen-Rennen eine spannende Hintergrundgeschichte erzählen.
Vom Mini zum Mercedes CLK
Als hoffnungsvoller Nachwuchsfahrer Ryan McKane müssen Sie zunächst kleine Brötchen backen. Doch wer sich als Testpilot bewährt, kann im Verlauf seiner Karriere in gleich 13 offiziell lizenzierten Rennsport-Serien an den Start gehen. Die originalgetreue Umsetzung von britischer, australischer und deutscher Tourenwagenmeisterschaft bedeutet viel Arbeit für die 58 Designer von DTM Race Driver. 38 internationale Rennstrecken von Hockenheim bis Las Vegas basteln sie anhand von GPS-Daten zentimetergenau nach. Ebenso sollen die 42 Autos (vom Mini bis zum Mercedes CLK) sogar beim kleinsten Werbeaufkleber den realen Vorbildern entsprechen. Auch bei der Hintergrundgeschichte hat Codemasters geklotzt statt gekleckert. Professionelle Schauspieler und die neueste Motion-Capturing-Technologie sorgen für aufwändige Zwischensequenzen. Budget für das bisher wohl ambitionierteste Projekt der Rennspiel-Geschichte: satte fünf Millionen Euro.
Auf dem Weg zum Star
Wie Sie in Geschichte und Karriere vorankommen, hängt nur von Ihren Erfolgen auf der Strecke ab. Wer Siege am Flieâand feiert, bekommt die Story-Häppchen schneller serviert, und Angebote von besseren Rennställen trudeln im virtuellen Büro ein. Allerdings soll sich die KI der Spielerstärke anpassen, sodass auch Profi-Heizer nach leichten Anfangserfolgen stärker gefordert werden. Zwischen den regulären Rennen gibt es immer spielerische Abwechslung in Form kleiner Sonderaufgaben. So bestreiten Sie Testfahrten für andere Teams oder kämpfen in einem Ausscheidungsrennen um den begehrten Platz bei einem besseren Arbeitgeber. Wer auf Karriere und Story verzichten kann, kämpft in traditioneller Rennspiel-Manier mit DTM-Stars wie Bernd Schneider und Jean Alesi um Meisterschaftspunkte.
Darf\'s ein wenig Grip sein?
Eine schraubengenaue Simulation wie Nascar Racing 2002 Season soll DTM Race Driver nicht werden. So hängt Ihre Startposition einzig von der Stärke Ihres Teams ab, auf ein Qualifying verzichtet Codemasters. Sechs bis sieben Tuning-Optionen reichen aus, um das Auto aufs nächste Rennen vorzubereiten. »Der Spieler soll sich schließlich mehr auf der Strecke als in der Garage befinden«, begründet Chefdesigner Pete O\'Donnel. Freunde komplexer Fahrphysik müssen jedoch kein Action-Rennspiel im Stil der Need for Speed-Reihe befürchten. Bei einer Probetour in London konnten wir uns überzeugen, dass Codemasters wie schon bei der TOCA- und der Colin McRae-Serie einen gesunden Mittelweg aus Realismus und Beherrschbarkeit verfolgt. Über Handling-Optionen, etwa Grip und Traktionskontrolle, passt jeder das Fahrverhalten der Tourenwagen an seine Bedürfnisse an.
Fazit:
Heiko Klinge:(GAMESTAR)»Codemasters hat einen potenziellen Superhit auf der Pfanne. Offizielle DTM-Lizenz, gewürzt mit spannender Story, abgerundet durch erstklassige Grafik und tolle Fahrphysik. Wenn die vielen erlesenen Zutaten dann auch noch harmonieren, riecht alles nach einem echten Leckerbissen für Rennspiel
Das Leben virtueller Rennfahrer kann so eintönig sein: Während echte Formel-1-Stars wie Eddie Irvine Parties feiern und ständig von schönen Frauen umgeben sind, spulen die Hobby-Piloten nur Rennen nach Rennen ab. Als Belohnung für die harte Arbeit dürfen sie Meisterschaftstabellen betrachten und ab und zu mal einer kleinen Siegerehrung beiwohnen. Die TOCA-Macher von Codemasters wollen Ihnen mit DTM Race Driver das aufregende Pilotenleben abseits der Strecken nicht länger vorenthalten. Bei einem Vor-Ort-Besuch in der Nähe von London zeigten uns Studiochef Gavin Raeburn und Leaddesigner Pete O\'Donnell filmreife Zwischensequenzen, die rund um spektakuläre Tourenwagen-Rennen eine spannende Hintergrundgeschichte erzählen.
Vom Mini zum Mercedes CLK
Als hoffnungsvoller Nachwuchsfahrer Ryan McKane müssen Sie zunächst kleine Brötchen backen. Doch wer sich als Testpilot bewährt, kann im Verlauf seiner Karriere in gleich 13 offiziell lizenzierten Rennsport-Serien an den Start gehen. Die originalgetreue Umsetzung von britischer, australischer und deutscher Tourenwagenmeisterschaft bedeutet viel Arbeit für die 58 Designer von DTM Race Driver. 38 internationale Rennstrecken von Hockenheim bis Las Vegas basteln sie anhand von GPS-Daten zentimetergenau nach. Ebenso sollen die 42 Autos (vom Mini bis zum Mercedes CLK) sogar beim kleinsten Werbeaufkleber den realen Vorbildern entsprechen. Auch bei der Hintergrundgeschichte hat Codemasters geklotzt statt gekleckert. Professionelle Schauspieler und die neueste Motion-Capturing-Technologie sorgen für aufwändige Zwischensequenzen. Budget für das bisher wohl ambitionierteste Projekt der Rennspiel-Geschichte: satte fünf Millionen Euro.
Auf dem Weg zum Star
Wie Sie in Geschichte und Karriere vorankommen, hängt nur von Ihren Erfolgen auf der Strecke ab. Wer Siege am Flieâand feiert, bekommt die Story-Häppchen schneller serviert, und Angebote von besseren Rennställen trudeln im virtuellen Büro ein. Allerdings soll sich die KI der Spielerstärke anpassen, sodass auch Profi-Heizer nach leichten Anfangserfolgen stärker gefordert werden. Zwischen den regulären Rennen gibt es immer spielerische Abwechslung in Form kleiner Sonderaufgaben. So bestreiten Sie Testfahrten für andere Teams oder kämpfen in einem Ausscheidungsrennen um den begehrten Platz bei einem besseren Arbeitgeber. Wer auf Karriere und Story verzichten kann, kämpft in traditioneller Rennspiel-Manier mit DTM-Stars wie Bernd Schneider und Jean Alesi um Meisterschaftspunkte.
Darf\'s ein wenig Grip sein?
Eine schraubengenaue Simulation wie Nascar Racing 2002 Season soll DTM Race Driver nicht werden. So hängt Ihre Startposition einzig von der Stärke Ihres Teams ab, auf ein Qualifying verzichtet Codemasters. Sechs bis sieben Tuning-Optionen reichen aus, um das Auto aufs nächste Rennen vorzubereiten. »Der Spieler soll sich schließlich mehr auf der Strecke als in der Garage befinden«, begründet Chefdesigner Pete O\'Donnel. Freunde komplexer Fahrphysik müssen jedoch kein Action-Rennspiel im Stil der Need for Speed-Reihe befürchten. Bei einer Probetour in London konnten wir uns überzeugen, dass Codemasters wie schon bei der TOCA- und der Colin McRae-Serie einen gesunden Mittelweg aus Realismus und Beherrschbarkeit verfolgt. Über Handling-Optionen, etwa Grip und Traktionskontrolle, passt jeder das Fahrverhalten der Tourenwagen an seine Bedürfnisse an.
Fazit:
Heiko Klinge:(GAMESTAR)»Codemasters hat einen potenziellen Superhit auf der Pfanne. Offizielle DTM-Lizenz, gewürzt mit spannender Story, abgerundet durch erstklassige Grafik und tolle Fahrphysik. Wenn die vielen erlesenen Zutaten dann auch noch harmonieren, riecht alles nach einem echten Leckerbissen für Rennspiel
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