Erfahrungsbericht von seehuhn
Der Engel hat aber gesagt....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leser,
als ich vor ein paar Tage die Vorschau zu \"Dämonisch\" im Fernsehen sah, wußte ich, dass ich diesen Film sehen möchte. Schaurige und mystische Filme sehe ich sehr gerne und irgendwas sagte mir, dass ich diesen Film ansehen muss.
Zusammen mit meinem Freund machte ich mich also gestern ins Kino auf, um in den Genuss des Filmes zu kommen. Ob es sich gelohnt hat, erfahrt ihr nun.
_/_/_/_/_/_/
Story
_/_/_/_/_/_/
Schon seit einigen Jahren treibt es Serienkiller sein Unwesen. Von den Ermittlern wurde er \"Gottes Hand\" getauft. Dieser Name rührt daher, da der Killer bei den Opfern Zettel hinterlässt. Auf diesen steht geschrieben \"Von Gott gerichtet\". Die Opfer selbst wurden nie gefunden, bis auf das erste Opfer.
Der Sheriff und das FBI tappen im Dunkeln, bis eines abends ein junger Mann (Matthew McConaughey) beim zuständigen FBI-Agent Wesley Doyle (Powers Boothe)auftaucht. Er gibt sich als Fenton Meiks aus und behauptet den \"Gottes Hand\" Mörder zu kennen. Dann beginnt seine Geschichte:
Fenton wuchs zusammen mit seinem Bruder Adam bei dem Vater auf. Die Mutter verstarb bei der Geburt des zweiten Sohnes. Fenton, der Ältere, kümmerte sich von da an liebevoll um seinen kleinen Bruder und die beiden hatten auch ein sehr gutes Verhältnis zueinander.
Eines Nachts kommt der Vater (Bill Paxton) zu den beiden ins Zimmer und berichtet von einer Vision. Ein Engel habe ihn aufgesucht mit einer Nachricht von Gott. Die Zerstörung der Erde stünde bevor und der Krieg zwischen Gut und Böse wäre bereits seit einiger Zeit im Gange. Auf der Erde leben Dämonen, die sich von anderen Menschen aber rein optisch nicht unterscheiden. Die Familie habe nun die Aufgabe diese Dämonen zu töten. Gott würde ihnen Waffen und eine Liste der Dämonen zukommen.
Am nächsten Tag findet der Vater dann auch die Waffen. Eine Axt und eine Metallstange. Auch die Liste mit den ersten sieben Dämonen wird geliefert. Während Adam sich schon auf die Dämonenjagd freut und alles wie ein Spiel sieht, ist Fenton eher zurückhaltend. Er glaubt, dass sein Vater verrückt geworden ist und spielt auch mit dem Gedanken seinen eigenen Vater beim Sheriff zu melden.
Kurze Zeit später ist es dann auch schon soweit. Der erste Dämon ist gefangen. Es handelt sich um eine junge Frau. Der Vater bringt die gefesselte und geknebelte Frau mit nach Hause, damit auch seine Söhne sehen, dass es sich um einen bösen Menschen handelt. Durch Handauflegen kann der Vater die Sünden der jungen Frau sehen. Auch Adam sieht diese Sünden, für Fenton jedoch bleibt es eine ganz normale junge Frau. Als der Vater die Frau mit der Axt enthauptet, bricht für Fenton eine Welt zusammen.
Fenton stellt sich immer stärker gegen seinen Vater und wird deshalb auch für einen Dämonen gehalten.
Wird der Vater seinen eigenen Sohn töten? Ist der junge Mann beim FBI Agent wirklich Fenton? Um die zu beantworten müsst ihr aber dann doch den Film ansehen.
_/_/_/_/_/_/_/_/
Personen
_/_/_/_/_/_/_/_/
Der Vater (Bill Paxton)
-------------------------
Bill Paxton spielt hier nicht nur die Hauptrolle, er führt nebenbei auch noch Regie. Er spielt seine Rolle sehr gut und kommt überzeugend rüber. Bekannt ist Bill Paxton aus Filmen wie \"Apollo 13\" oder \"Mein großer Freund Joe\".
Der Vater selbst ist ein gottgläubiger Mensch und würde für seine beiden Söhne alles tun. Er zweifelt keine Sekunde an seiner Aufgabe und nimmt diese auch sehr ernst. Das sein Sohn Fenton sich gegen ihn stellt, nimmt ihn dann aber doch sehr mit.
Fenton (Matthew O\'Leary)
-------------------------------
Seine schauspielerische Leistung hat nicht ganz überzeugt, dennoch kann man es ihm nicht übel nehmen. Er hat halt noch nicht so viel Erfahrung.
Fenton ist der ältere Bruder und muss sich um seinen Bruder kümmern. Als die Familie diese Aufgabe erhält, möchte er am liebsten weglaufen, doch er kann seinen Bruder nicht zurücklassen. Mitkommen will sein Bruder nicht, da er von dieser Aufgabe genauso überzeugt ist, wie sein Vater. Fenton hat seine eigene Meinung und lässt sich von seinem Vater auch nicht überzeugen.
Adam
--------
Die schauspielerische Leistung war sehr gut. Leider konnte ich den Namen des Jungen nicht herausfinden, aber wer ihn weiß - her damit.
Adam ist das Nesthäkchen und glaubt an seinen Vater. Er möchte auch Dämonen jagen und sie töten. Für ihn ist es eine ganz besondere Aufgabe, die die Familie da erhalten hat.
_/_/_/_/_/_/_/_/
Meine Meinung
_/_/_/_/_/_/_/_/
Ja, ich hatte schon große Erwartungen an diesen Film. Es sollte eine Mischung aus \"Roter Drache\" und \"The Sixth Sense\" sein, so hatte ich es irgendwo im TV gehört. Beide Filme hatten mir sehr gut gefallen, doch von \"Dämonisch\" bin ich ein wenig enttäuscht.
Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, wobei ich mir denke, dass sich viele mit einer solchen Geschichte nicht anfreunden können. Wie hört sich denn das an? \"Gott schickt eine Familie (noch dazu mit Kindern) los um Dämonen abzuschlachten\". Da finde ich, haben sie schon ein wenig hoch gegriffen.
Die Auswahl der Schauspieler ist in Ordnung. Hauptsächlich sieht man die drei Personen, die anderen halte ich für nicht besonders erwähnenswert.
Die Atmosphäre, die der Film verbreitete, war mystisch und teils auch spannend. Teils aber auch langatmig und langweilig. Die Schauplätze, sowie die musische Untermalung waren dagegen perfekt gewählt und haben mir sehr gut gefallen.
Hat man sich den Film angesehen ist man schon ein wenig verwirrt. Der Film ist etwas konfus und man weiß nach dem Film nicht genau was man denken soll. War er nun ein Geisteskranker oder hatte er wirklich diesen Auftrag?
Die FSK ist mir leider nicht bekannt, aber ich finde, man hätte den Film schon ein wenig härter drehen können. Ich bin kein Mensch, der in einem Film dringend Blut braucht, aber in einem anständigen Thriller kann ein wenig Blut auch nicht schaden. Die Tötung und Begräbnisse der Dämonen kann man eigentlich nur erahnen. Ein wenig mehr hätte hier nicht geschadet, so finde ich, kann man den Film schon fast ab 12 Jahren freigeben.
Auch die Dämonen hatte ich mir ein wenig anders vorgestellt. Vielleicht hab ich eine zu gute Phantasie, aber ich stell mir Dämonen dann doch ein wenig mit Superkräften vor oder zumindest mit schwarzen Augen. Aber nichts, die Dämonen in diesem Film sind einfache Menschen, die eine Sünde begangen haben. Ist ein Mörder ein Dämon? Also ich sehe da doch einen gewissen Unterschied und finde das Gelabere von Dämonen zu diesem Film schon fast unpassend. Ein Dämon ist ein Geschöpf aus der Unterwelt und da stelle ich mir ganz andere grausige Taten vor.
_/_/_/_/_/
Fazit
_/_/_/_/_/
Man muss diesen Film nicht gesehen haben. Die 100 Minuten, die der Film dauert, kann man auch ruhig zuhause in gemütlicher Runde verbringen. Keiner hat was verpasst.
Der Film erhält von mir zwei Sterne, da ich die Sache mit Gott und den Dämonen so einfach nicht realistisch finde. Sicher muss ein Film nicht realistisch sein, aber so ganz vorbei sollte er auch nicht sein. Er entsprach absolut nicht meinen Vorstellung und demnach war ich auch ein wenig enttäuscht.
als ich vor ein paar Tage die Vorschau zu \"Dämonisch\" im Fernsehen sah, wußte ich, dass ich diesen Film sehen möchte. Schaurige und mystische Filme sehe ich sehr gerne und irgendwas sagte mir, dass ich diesen Film ansehen muss.
Zusammen mit meinem Freund machte ich mich also gestern ins Kino auf, um in den Genuss des Filmes zu kommen. Ob es sich gelohnt hat, erfahrt ihr nun.
_/_/_/_/_/_/
Story
_/_/_/_/_/_/
Schon seit einigen Jahren treibt es Serienkiller sein Unwesen. Von den Ermittlern wurde er \"Gottes Hand\" getauft. Dieser Name rührt daher, da der Killer bei den Opfern Zettel hinterlässt. Auf diesen steht geschrieben \"Von Gott gerichtet\". Die Opfer selbst wurden nie gefunden, bis auf das erste Opfer.
Der Sheriff und das FBI tappen im Dunkeln, bis eines abends ein junger Mann (Matthew McConaughey) beim zuständigen FBI-Agent Wesley Doyle (Powers Boothe)auftaucht. Er gibt sich als Fenton Meiks aus und behauptet den \"Gottes Hand\" Mörder zu kennen. Dann beginnt seine Geschichte:
Fenton wuchs zusammen mit seinem Bruder Adam bei dem Vater auf. Die Mutter verstarb bei der Geburt des zweiten Sohnes. Fenton, der Ältere, kümmerte sich von da an liebevoll um seinen kleinen Bruder und die beiden hatten auch ein sehr gutes Verhältnis zueinander.
Eines Nachts kommt der Vater (Bill Paxton) zu den beiden ins Zimmer und berichtet von einer Vision. Ein Engel habe ihn aufgesucht mit einer Nachricht von Gott. Die Zerstörung der Erde stünde bevor und der Krieg zwischen Gut und Böse wäre bereits seit einiger Zeit im Gange. Auf der Erde leben Dämonen, die sich von anderen Menschen aber rein optisch nicht unterscheiden. Die Familie habe nun die Aufgabe diese Dämonen zu töten. Gott würde ihnen Waffen und eine Liste der Dämonen zukommen.
Am nächsten Tag findet der Vater dann auch die Waffen. Eine Axt und eine Metallstange. Auch die Liste mit den ersten sieben Dämonen wird geliefert. Während Adam sich schon auf die Dämonenjagd freut und alles wie ein Spiel sieht, ist Fenton eher zurückhaltend. Er glaubt, dass sein Vater verrückt geworden ist und spielt auch mit dem Gedanken seinen eigenen Vater beim Sheriff zu melden.
Kurze Zeit später ist es dann auch schon soweit. Der erste Dämon ist gefangen. Es handelt sich um eine junge Frau. Der Vater bringt die gefesselte und geknebelte Frau mit nach Hause, damit auch seine Söhne sehen, dass es sich um einen bösen Menschen handelt. Durch Handauflegen kann der Vater die Sünden der jungen Frau sehen. Auch Adam sieht diese Sünden, für Fenton jedoch bleibt es eine ganz normale junge Frau. Als der Vater die Frau mit der Axt enthauptet, bricht für Fenton eine Welt zusammen.
Fenton stellt sich immer stärker gegen seinen Vater und wird deshalb auch für einen Dämonen gehalten.
Wird der Vater seinen eigenen Sohn töten? Ist der junge Mann beim FBI Agent wirklich Fenton? Um die zu beantworten müsst ihr aber dann doch den Film ansehen.
_/_/_/_/_/_/_/_/
Personen
_/_/_/_/_/_/_/_/
Der Vater (Bill Paxton)
-------------------------
Bill Paxton spielt hier nicht nur die Hauptrolle, er führt nebenbei auch noch Regie. Er spielt seine Rolle sehr gut und kommt überzeugend rüber. Bekannt ist Bill Paxton aus Filmen wie \"Apollo 13\" oder \"Mein großer Freund Joe\".
Der Vater selbst ist ein gottgläubiger Mensch und würde für seine beiden Söhne alles tun. Er zweifelt keine Sekunde an seiner Aufgabe und nimmt diese auch sehr ernst. Das sein Sohn Fenton sich gegen ihn stellt, nimmt ihn dann aber doch sehr mit.
Fenton (Matthew O\'Leary)
-------------------------------
Seine schauspielerische Leistung hat nicht ganz überzeugt, dennoch kann man es ihm nicht übel nehmen. Er hat halt noch nicht so viel Erfahrung.
Fenton ist der ältere Bruder und muss sich um seinen Bruder kümmern. Als die Familie diese Aufgabe erhält, möchte er am liebsten weglaufen, doch er kann seinen Bruder nicht zurücklassen. Mitkommen will sein Bruder nicht, da er von dieser Aufgabe genauso überzeugt ist, wie sein Vater. Fenton hat seine eigene Meinung und lässt sich von seinem Vater auch nicht überzeugen.
Adam
--------
Die schauspielerische Leistung war sehr gut. Leider konnte ich den Namen des Jungen nicht herausfinden, aber wer ihn weiß - her damit.
Adam ist das Nesthäkchen und glaubt an seinen Vater. Er möchte auch Dämonen jagen und sie töten. Für ihn ist es eine ganz besondere Aufgabe, die die Familie da erhalten hat.
_/_/_/_/_/_/_/_/
Meine Meinung
_/_/_/_/_/_/_/_/
Ja, ich hatte schon große Erwartungen an diesen Film. Es sollte eine Mischung aus \"Roter Drache\" und \"The Sixth Sense\" sein, so hatte ich es irgendwo im TV gehört. Beide Filme hatten mir sehr gut gefallen, doch von \"Dämonisch\" bin ich ein wenig enttäuscht.
Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, wobei ich mir denke, dass sich viele mit einer solchen Geschichte nicht anfreunden können. Wie hört sich denn das an? \"Gott schickt eine Familie (noch dazu mit Kindern) los um Dämonen abzuschlachten\". Da finde ich, haben sie schon ein wenig hoch gegriffen.
Die Auswahl der Schauspieler ist in Ordnung. Hauptsächlich sieht man die drei Personen, die anderen halte ich für nicht besonders erwähnenswert.
Die Atmosphäre, die der Film verbreitete, war mystisch und teils auch spannend. Teils aber auch langatmig und langweilig. Die Schauplätze, sowie die musische Untermalung waren dagegen perfekt gewählt und haben mir sehr gut gefallen.
Hat man sich den Film angesehen ist man schon ein wenig verwirrt. Der Film ist etwas konfus und man weiß nach dem Film nicht genau was man denken soll. War er nun ein Geisteskranker oder hatte er wirklich diesen Auftrag?
Die FSK ist mir leider nicht bekannt, aber ich finde, man hätte den Film schon ein wenig härter drehen können. Ich bin kein Mensch, der in einem Film dringend Blut braucht, aber in einem anständigen Thriller kann ein wenig Blut auch nicht schaden. Die Tötung und Begräbnisse der Dämonen kann man eigentlich nur erahnen. Ein wenig mehr hätte hier nicht geschadet, so finde ich, kann man den Film schon fast ab 12 Jahren freigeben.
Auch die Dämonen hatte ich mir ein wenig anders vorgestellt. Vielleicht hab ich eine zu gute Phantasie, aber ich stell mir Dämonen dann doch ein wenig mit Superkräften vor oder zumindest mit schwarzen Augen. Aber nichts, die Dämonen in diesem Film sind einfache Menschen, die eine Sünde begangen haben. Ist ein Mörder ein Dämon? Also ich sehe da doch einen gewissen Unterschied und finde das Gelabere von Dämonen zu diesem Film schon fast unpassend. Ein Dämon ist ein Geschöpf aus der Unterwelt und da stelle ich mir ganz andere grausige Taten vor.
_/_/_/_/_/
Fazit
_/_/_/_/_/
Man muss diesen Film nicht gesehen haben. Die 100 Minuten, die der Film dauert, kann man auch ruhig zuhause in gemütlicher Runde verbringen. Keiner hat was verpasst.
Der Film erhält von mir zwei Sterne, da ich die Sache mit Gott und den Dämonen so einfach nicht realistisch finde. Sicher muss ein Film nicht realistisch sein, aber so ganz vorbei sollte er auch nicht sein. Er entsprach absolut nicht meinen Vorstellung und demnach war ich auch ein wenig enttäuscht.
Bewerten / Kommentar schreiben