Dänemark Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Jeff-Smart
! ! ! BONBONFABRIK - LOEKKEN ! ! !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Halihallo Halöle alle zusammen,
da ich um einige Leckereien nicht herum komme, gehörte für uns der Besuch einer Bonbonfabrik in dem nahegelegenem Ort Lökken einfach dazu. Die Fabrik liegt mitten im Stadtkern von Lökken und wegen der diversen Hinweisschilder in der Innenstadt, konnten wir sie auch schnell finden. Man sollte sich vorher informieren, wann Bonbons hergestellt werden. Eine Uhr in der Fabrik weist darauf hin. Unsere war an einem Montag um 14.05 Uhr.
Bonbonfabrik
--------------
Vor dem großen mit Leder bespanntem Tisch sind mehrere Bänke aufgestellt, auf der die Besucher Platz nehmen können. Auch Fotos während der Herstellung sind erlaubt. Wir haben jedoch davon abgesehen, da der \"arme Kerl\" bei der Hitze hier in dem Raum und der großen Kraftanstrengung beim Rollen der riesigen Zuckerfladen sowieso schon arg gebeutelt war.
Faszinierend war, dass am Ende Bonbons heraus kamen, die in der Mitte immer ein Bild oder ein geschriebenes Wort enthielten.
Wie machen die das?
Ganz verstanden haben wir es eigentlich nicht ,wie Nationalflaggen oder Wörter, wie \"Loekken\" oder \"Karamel\" in das Bonbon hereinzubekommen sind, aber ich versuche es mal mit meinen Worten zu beschreiben. Am Anfang werden riesige Zuckerfladen in den Farben gelb, rot und weiß erwärmt. Ein weiterer kleiner grüner Fladen wird zu einer langen Wurst gerollt und an die Seite gelegt. Nun schnitt er mit einer großen Schere mehrere Stücke der weißen und roten Masse in Streifen. Dann legte er sie abwechselnd übereinander, so dass sie von der Seite angeschaut, aussahen wie eine Pyramide. An eine Seite kam nun der grüne Streifen dran.
Zwischendurch mußte er immer alles mit einem feuchten Tuch abwischen, damit die Zuckerstreifen nicht zusammen klebten. Dann nahm er die gelbe Masse und wickelte sie um die eben geformte Pyramide herum. Nun war es wieder eine Rolle, die er einige Zeit auf den Ledertisch hin und her rollte. Zuvor mußte er jedoch mit einer großen Holzstange drei Furchen in die gelbe Masse drücken, damit sie in die Pyramide an bestimmten Stellen einrastete. Nachdem lang genug gerollt war, kam der große weiße Fladen an die Reihe. Er formte ihn so zu recht, das er um die Rolle ganz herum passte. Zum Schluß kam der rote Fladen drum und wieder wurde gerollt, bis sich alles schön miteinander verbunden hatte.
Nun war es eine riesige Zuckerrolle, die er jetzt in eine Maschine legte, die aus der großen Rolle eine meterlange Wurst formte. Der Anfang dieser Wurst kam über den lederbezogenen Tisch in einen Art Häcksler, der sie in kleine Stücke schnitt. Die fertigen Bonbons fielen nun hinten in einen Behälter. In der Mitte des Bonbons war eine Weinrebe zu erkennen. Nun durften wir alle probieren. Ein noch warmen, ganz frischen Bonbon zu lutschen, ist schon ein Genuß!
Und alles verstanden ? *gg*
Bonbonladen
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Im Nachbarraum befand sich ein kleines Lädchen, wo man diese und viele andere Sorten, Kiloweise kaufen konnte. Im Internet ist dieser Laden unter der Adresse www.bolcheriet.dk zu erreichen. Wer in Loekken Urlaub macht, sollte unbedingt in dieser Fabrik vorbei schauen. Es lohnt sich!
Rubjerg Knude- Sanddüne
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Am Abend waren wir noch auf einer Sanddüne ganz in der Nähe, ihr Name \"Rubjerg Knude\". Dort steht ein stillgelegter Leuchtturm, weil er heute nicht mehr vom Meer aus gesehen werden kann. Durch ein gewaltiges Sandtreiben entstand diese Düne und versperrt die Sicht seither vom Land auf\'s Meer.
Neben dem Leuchtturm befinden sich noch einige andere Gebäude, wie z.B. eine Cafeteria und ein Sandfluchtmuseum. Leider sind die Gebäude, einschließlich Leuchturm, für die Touristen nur 2 x im Jahr zugänglich und als wir da waren hatten wir leider Pech :( Geschlossen, kommen sie nächstes Jahr gerne wieder !
Zwei der vier Gebäude sind schon total unter dem Sand veschwunden, die Cafeteria,der Leuchturm und das Sandfluchtmuseum sind auch schon bis zur Hälfte in dem Sand verschwunden. Fotografieren war kaum möglich. Der gewaltige Sandsturm ließ nur zwei Bilder zu, da wir unsere Kamera schonen wollten. Selbst zwischen den Zähnen hatten wir Sand, trotz geschlossenen Mundes! Ziemlich anstrengend war der Aufstieg zur Spitze der Düne. Man versank förmlich im Treibsand. Und der Sandsturm tat sein Übriges. Oben endlich angekommen, war der Sandsturm noch unerträglicher. Ein Wüstenurlaub kommt also für uns nicht in Frage *g*.
Nach einem kurzen Rundumblick stiegen wir auch schon wieder ab. Wir konnten von oben erkennen, das die Sanddüne immer weiter wandert und eines Tages sicherlich den Leuchtturm und die Gebäude wieder frei geben wird. Der Naturschutzverband Dänemark ist daher immer auf Spenden angewiesen, um diese Gebäude erhalten zu können. Der Besuch hat sich auf alle Fälle gelohnt!
Fazit:
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Überhaupt ist die Nordseeseite Dänemarks sehr rauh und man sollte das bei der Urlaubsplanung berücksichtigen. Die Ostseeseite wird nicht so oft von Stürmen heimgesucht, weshalb sich hier ein Urlaub zum Baden ,eher anbietet. Auch ist in der Nordsee wegen der Gezeiten, Baden nicht zu jeder Zeit möglich. Die Strände sind hier aber sehr sauber und gepflegt.Gerade für Familien mit Kindern ,sehr empfehlenswert. Übrigens Kurtaxe muß man in ganz Dänemark nicht entrichten, freier Eintritt an allen Stränden!!! Und nun viel Spaß beim nächsten Urlaub in Dänemark.
Jeff-Smart für Yopi im September 2002
da ich um einige Leckereien nicht herum komme, gehörte für uns der Besuch einer Bonbonfabrik in dem nahegelegenem Ort Lökken einfach dazu. Die Fabrik liegt mitten im Stadtkern von Lökken und wegen der diversen Hinweisschilder in der Innenstadt, konnten wir sie auch schnell finden. Man sollte sich vorher informieren, wann Bonbons hergestellt werden. Eine Uhr in der Fabrik weist darauf hin. Unsere war an einem Montag um 14.05 Uhr.
Bonbonfabrik
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Vor dem großen mit Leder bespanntem Tisch sind mehrere Bänke aufgestellt, auf der die Besucher Platz nehmen können. Auch Fotos während der Herstellung sind erlaubt. Wir haben jedoch davon abgesehen, da der \"arme Kerl\" bei der Hitze hier in dem Raum und der großen Kraftanstrengung beim Rollen der riesigen Zuckerfladen sowieso schon arg gebeutelt war.
Faszinierend war, dass am Ende Bonbons heraus kamen, die in der Mitte immer ein Bild oder ein geschriebenes Wort enthielten.
Wie machen die das?
Ganz verstanden haben wir es eigentlich nicht ,wie Nationalflaggen oder Wörter, wie \"Loekken\" oder \"Karamel\" in das Bonbon hereinzubekommen sind, aber ich versuche es mal mit meinen Worten zu beschreiben. Am Anfang werden riesige Zuckerfladen in den Farben gelb, rot und weiß erwärmt. Ein weiterer kleiner grüner Fladen wird zu einer langen Wurst gerollt und an die Seite gelegt. Nun schnitt er mit einer großen Schere mehrere Stücke der weißen und roten Masse in Streifen. Dann legte er sie abwechselnd übereinander, so dass sie von der Seite angeschaut, aussahen wie eine Pyramide. An eine Seite kam nun der grüne Streifen dran.
Zwischendurch mußte er immer alles mit einem feuchten Tuch abwischen, damit die Zuckerstreifen nicht zusammen klebten. Dann nahm er die gelbe Masse und wickelte sie um die eben geformte Pyramide herum. Nun war es wieder eine Rolle, die er einige Zeit auf den Ledertisch hin und her rollte. Zuvor mußte er jedoch mit einer großen Holzstange drei Furchen in die gelbe Masse drücken, damit sie in die Pyramide an bestimmten Stellen einrastete. Nachdem lang genug gerollt war, kam der große weiße Fladen an die Reihe. Er formte ihn so zu recht, das er um die Rolle ganz herum passte. Zum Schluß kam der rote Fladen drum und wieder wurde gerollt, bis sich alles schön miteinander verbunden hatte.
Nun war es eine riesige Zuckerrolle, die er jetzt in eine Maschine legte, die aus der großen Rolle eine meterlange Wurst formte. Der Anfang dieser Wurst kam über den lederbezogenen Tisch in einen Art Häcksler, der sie in kleine Stücke schnitt. Die fertigen Bonbons fielen nun hinten in einen Behälter. In der Mitte des Bonbons war eine Weinrebe zu erkennen. Nun durften wir alle probieren. Ein noch warmen, ganz frischen Bonbon zu lutschen, ist schon ein Genuß!
Und alles verstanden ? *gg*
Bonbonladen
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Im Nachbarraum befand sich ein kleines Lädchen, wo man diese und viele andere Sorten, Kiloweise kaufen konnte. Im Internet ist dieser Laden unter der Adresse www.bolcheriet.dk zu erreichen. Wer in Loekken Urlaub macht, sollte unbedingt in dieser Fabrik vorbei schauen. Es lohnt sich!
Rubjerg Knude- Sanddüne
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Am Abend waren wir noch auf einer Sanddüne ganz in der Nähe, ihr Name \"Rubjerg Knude\". Dort steht ein stillgelegter Leuchtturm, weil er heute nicht mehr vom Meer aus gesehen werden kann. Durch ein gewaltiges Sandtreiben entstand diese Düne und versperrt die Sicht seither vom Land auf\'s Meer.
Neben dem Leuchtturm befinden sich noch einige andere Gebäude, wie z.B. eine Cafeteria und ein Sandfluchtmuseum. Leider sind die Gebäude, einschließlich Leuchturm, für die Touristen nur 2 x im Jahr zugänglich und als wir da waren hatten wir leider Pech :( Geschlossen, kommen sie nächstes Jahr gerne wieder !
Zwei der vier Gebäude sind schon total unter dem Sand veschwunden, die Cafeteria,der Leuchturm und das Sandfluchtmuseum sind auch schon bis zur Hälfte in dem Sand verschwunden. Fotografieren war kaum möglich. Der gewaltige Sandsturm ließ nur zwei Bilder zu, da wir unsere Kamera schonen wollten. Selbst zwischen den Zähnen hatten wir Sand, trotz geschlossenen Mundes! Ziemlich anstrengend war der Aufstieg zur Spitze der Düne. Man versank förmlich im Treibsand. Und der Sandsturm tat sein Übriges. Oben endlich angekommen, war der Sandsturm noch unerträglicher. Ein Wüstenurlaub kommt also für uns nicht in Frage *g*.
Nach einem kurzen Rundumblick stiegen wir auch schon wieder ab. Wir konnten von oben erkennen, das die Sanddüne immer weiter wandert und eines Tages sicherlich den Leuchtturm und die Gebäude wieder frei geben wird. Der Naturschutzverband Dänemark ist daher immer auf Spenden angewiesen, um diese Gebäude erhalten zu können. Der Besuch hat sich auf alle Fälle gelohnt!
Fazit:
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Überhaupt ist die Nordseeseite Dänemarks sehr rauh und man sollte das bei der Urlaubsplanung berücksichtigen. Die Ostseeseite wird nicht so oft von Stürmen heimgesucht, weshalb sich hier ein Urlaub zum Baden ,eher anbietet. Auch ist in der Nordsee wegen der Gezeiten, Baden nicht zu jeder Zeit möglich. Die Strände sind hier aber sehr sauber und gepflegt.Gerade für Familien mit Kindern ,sehr empfehlenswert. Übrigens Kurtaxe muß man in ganz Dänemark nicht entrichten, freier Eintritt an allen Stränden!!! Und nun viel Spaß beim nächsten Urlaub in Dänemark.
Jeff-Smart für Yopi im September 2002
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