Das Auskommen mit den Nachbarn Testbericht

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Erfahrungsbericht von Maryan66

Das Geheimnis heißt Abstand halten!

Pro:

?

Kontra:

?

Empfehlung:

Nein

Tja, was es hier alles für Kategorien gibt, andererseits ist dies ein Thema mitten aus dem Leben gegriffen, was uns ja alle irgendwie mehr oder weniger betrifft.

Wie sollte man sich verhalten:
Ich denke die Grundlagen um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden, muss man sich von Anfang an schaffen.
Wie? freundlich, höflich und auch hilfsbereit sein, jedoch immer mit einer gewissen Distanz! Was nicht heißen sollen das man sich mit seinen Nachbarn oder Mitbewohnern im Hause nicht mal kurz unterhalten kann. Ganz bestimmt nicht. Doch bei den Themen über die man redet sollten belanglos bleiben. Auch wenn man meint, man vestehe sich blendend. Vermeiden sollte man auch von sich selbst allzu viel preiszugeben. Um so weniger die Nachbarn von einem wissen, um so weniger können Sie über einen schwatzen, so einfach ist das in der Regel.

Wie wir mit unseren Nachbarn umgehen:
Wir wohnen derzeit in einem Haus mit 12 Familien, wir grüßen wenn wir jemanden treffen freundlich und reden auch mal ab- und zu ein paar Worte miteinander. Das war es dann aber auch schon. Jeder geht seinen Weg. Was nicht heißen soll, daß wir nicht kontaktfreudig sind, im Gegenteil. Nur suchen wir unseren Freundeskreis nicht unbedingt im Hause oder in der unmittelbaren Nachbarschaft. Weil auch jeder doch seinen Freiraum braucht. Auch meine engsten Freunde und Bekannten müssen nicht wissen, wann wir kommen und gehen, bzw. wer uns wann und wielange besucht. Genauso ist es umgekehrt auch, ich muss von denen auch nicht alles wissen. Was wir denen mitteilen wollen können wir uns immerhin selbst erzählen. Mit dem Verhalten des \"gewissen Abstandes\" mit den Nachbarn sind wir meist ganz gut gefahren, und wollen es auch weiter so handhaben.
Gewiss hören wir auch manchmal unsere Nachbarn, z. Beispiel wenn die mal feiern und Besuch haben, oder deren Kinder, hören wir auch mal, zudem ist unser Haus sehr hellhörig, und schließlich \"wohnen wir hier ja\" und sind nicht in einem Altersheim. Außerdem hört man von uns bestimmt auch mal was, denn wenn wir Besuch haben, bewegen wir uns nicht nur flüsternd auf dicken Wollsocken, Kinder kommen auch haufenweise mit, und die können wir ja nicht solange einfrieren, der Nachbarn wegen. Leider vergessen die meisten Leute das Sie auch mal Kinder waren.

Schlechte Erfahrungen:
Doch auch wir mussten erst lernen, wie man mit den Nachbarn am Besten umgeht. Früher hatte ich mal echt nette Nachbarn auf dem selben Stockwerk. Wir verstanden uns recht gut. Irgendwann wurde mir der Kontakt dann zu eng, z. Bsp. kam ich von der Arbeit nach Hause um dann von meiner netten Nachbarin schon im Hausflur abgepasst zu werden. So etwas kann ich nicht brauchen, wenn das ein paar mal im Jahr vorkommt, OK, aber wenn ich schon nicht mal mehr zuerst in unser Wohnung kann, um mich erst mal zu aklimatisieren, nee ohne mich. Oder wenn ich gefragt wurde ob ich gestern um 1/2 3 Uhr morgens ohne Treppenhauslicht nach Hause gekommen bin!!!. (Unser Schalter war so höllisch laut, damals in dem ollen Haus). Da schnürt sich leider mein Hals zusammen.
Meine Kollegin, wird täglich von Ihrer Nachbarin im Geschäft angerufen, so nach dem Motto, hast Du immer noch nicht Feierabend!!!! Oder eine andere klopft schon morgens um 1/2 sieben an Ihre Terrassentüre, und fragt, bist Du schon wach? Einmal im Sommer kam meine besagte Kollegin aus der Dusche nackig und da stand die Nachbarin bereits schon im Wohnzimmer, so nach dem Motto, die Tür war ja offen!!!
ALSO DA MEINE ICH, IST MEINE KOLLEGIN SCHON AUCH SELBST SCHULD, DASSSS HÄTTE ICH SCHON LANGE ABGESTELLT.

Das schlimmste neugierge Nachbarn:
Das hatte ich auch schon mal, Nachbarn welche nix zu tun haben. Morgens hinter den Gardinen stehen wenn man geht und wenn man nach Hause kommt ebenso. Nicht arbeiten gehen müssen oder bereits in Rente sind. Furchtbar kann ich da nur sagen. Komischerweise wissen diese Leute auch sonst nix mit sich selbst anzufangen, bekommen meist selbst auch so gut wie keinen Besuch. Dieses blöde Gardinenwacklerei ist so was von ätzend, ich weiß auch nicht was so interessant sein soll, wenn ich aus dem Haus wackle oder heimkomme. Im Grunde können einem solche Menschen nur leid tun, denn Sie sind arm dran.
Leider gibt es hier keine Tipps zum Verhalten, denn gegen diese Beobachtungsmanöver, ist man machtlos.
Einmal habe ich einer gewunken, als Sie mich wieder hinter den Gardinen stehend beobachtete, mittlerweile ging das schon 2 Jahr lang so. Als ich in der Wohnung angekommen war, klingelte es. Da stand Sie vor der Tür und regte sich auf, weil ich Ihr gewunken hatte, wo Sie doch bloss zufällig gerade hinter Fenster stand. Ich sagte Ihr dann Ich hätte Sie doch nur freundliche gegrüsst.
Tja, betroffene Hunde bellen eben.

Fazit:
Wir sind nur froh, das wir nun solche Fälle nicht mehr in unserer Nachbarschaft haben, denn solche Dinge können sehr deprimierend sein, wenn man wirklich nicht in Ruhe, wegen irgendwelcher komischer Nachbarn leben kann. Nur wer schon einmal davon betroffen war, kann nachvollziehen wie schlimm das ist.

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