Erfahrungsbericht von Mischka27
Keine Ruhe in der eigenen Wohnung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich über eine nicht so schöne zeit mit nicht so guten Nachbarn berichten.
Angefangen hat alles im November 1999, meine Freundin war gerade schwanger mit unserer Laura, als wir unbedingt noch vor der Geburt eine größere Wohnung haben wollten.
Vorher hatten wir eine sehr schöne 2 Zimmerwohnung die eigentlich für uns gereicht hatte, aber mit unserer Laura wäre es uns zu eng geworden.
Also wendeten wir uns an die städtische Wohnungsgesellschaft, und die hatten gerade eine schöne 3 Raumwohnung frei. Als wir sie besichtigten, waren wir sehr begeistert von der Größe dieser Wohnung, 86 qm für 800 DM . Leider hätten wir uns denken müssen das da etwas faul sein musste, aber wir zogen erst einmal ein.
Zumal uns die Vermieterin regelrecht unter Druck gesetzt hatte, wenn wir uns noch am selben Tag entscheiden ist die Wohnung weg.
Schon bald merkten wir was faul war, die Nachbarn. Von den 6 Familien die dort wohnten waren 2 stark dem Alkohol zugeneigt. Das war nicht schön. Ich kannte das ja von meiner Mutter, aber die hat sich wenigsten immer ruhig verhalten. Hier war das anders, diese feierten oft wenn es gerade Geld gab die ganze Nacht, eine Familie wohnte direkt neben uns. Das war nicht schön. Dazu muss ich noch sagen das man mit der einen Familie noch reden , es war ein älteres Ehepaar die eigentlich nur Pech im Leben hatten und eigentlich nur von der anderen Familie zum saufen ausgenutzt wurden. Ich hatte sie bald soweit das sie eine Therapie machen, aber die andere Familie wollte das nicht und wenn man als Alkoholiker Schnaps bekommt zählt auch das beste Argument nicht mehr.
So wurde Nachts um 1 Uhr geklingelt weil die zu besoffen waren ihr Tür aufzuschließen, stellte man die Klingel ab wurde die Tür fast eingeschlagen, also schloß ich wohl oder übel die Tür auf. Wir wollten einfach nur unsere Ruhe haben, was natürlich nicht ging, weil unsere gerade geborene Tochter auch wach wurde und fürchterlich geweint hatte.
Sehr oft konnten wir nicht schlafen, weil sich diese Leute, wenn sie etwas getrunken hatten sich lauthals stritten, und sich auch geschlagen hatten ( die junge Familie). Oft rief ich 2 mal in der Nacht die Polizei, die sorgten für Ruhe, aber kaum waren sie 30 Minuten weg ging alles von vorne los.
Die Polizei meinte das Sie nicht mehr machen kann als für Ruhe zu sorgen, alles andere sei Sache des Vermieters.
Also beschwerte ich mich schriftlich bei den Vermietern, das es nicht so weitergehen konnte, unser Tochter war bereits geboren, und sie brauchte Nachts auch ihre Ruhe, was aber wegen dem Krach von Streit und lauter Musik kaum möglich war.
Ich wurde immer wieder vertröstet, das Sie eine Abmahnung bekommen hatten und das es eine Zeit dauert bis diese gekündigt werden können.
Nun beschwerte ich mich jedes Mal, wenn es Nachts wieder laut war ich am anderen Tag bei der Wohnbau GmbH unserer Stadt. Ich sammelte sogar Unterschriften im Haus, alle haben unterschrieben, sogar das ältere Ehepaar. Aber es änderte sich nichts. Die Bearbeiterin war eine junge Frau die dort gerade angefangen hatte.
Nun beschwerte ich mich bei dem Geschäftsführer, der keine Abmahnung finden konnte, da war ich sauer, als Grund gab die Bearbeiterin an, das der Vater auch bei der Wohnbau GmbH als Hausmeister arbeitet und uns alle als Lügner hingestellt hatte, und da hat Sie die Abmahnung aus den Akten entfernt.
Nun bekam die Mitarbeiterin Ärger mit den Geschäftsführer der nun eine Mieterversammlung ansetzte, bei dem sich alle an einem Tisch setzen sollten um miteinander zureden, aber ich sagte das dies nichts bringen würde.
Also kam es zur Versammlung und die Nachbarn kamen dort total betrunken an und pöbelten den Geschäftsführer voll so das er diese aus dem Raum werfen ließ, aber eine Kündigung erhielten Sie nicht, er erklärte uns das das nicht so einfach ist das Sie mehrere Abmahnungen brauchen und eine Ersatzwohnung gestellt werden muss, aber Sie wissen nicht wohin mit diesen Nachbarn, weil diese keiner haben will.
Das sagte ich das man doch diese Leute alle in ein Haus stecken kann dann Nerven die sich gegenseitig, aber das wollte der Vermieter auch nicht, weil man dann das Haus innerhalb eines Jahres abreißen könnte.
Also hatte auch diese Aussprache nichts gebracht.
Nun entschlossen wir uns das wir umziehen, weil man das nicht mehr aushalten konnte.
Nun ließen wir uns Wohnungen zeigen, aber wir fanden einfach keine die uns zusagte und bezahlbar war.
Der Zufall wollte es das ein befreundete Ehepaar eine neue Wohnung beziehen wollte, weil diese das zweite Kind bekamen. Sie suchten noch einen Nachmieter. Also meldeten wir uns bei dem gleichen Vermieter für diese Wohnung an, Sie war zwar 25 qm kleiner aber in einer absolut ruhigen Lage.
Diese wollte man uns nicht geben, weil für diese Wohnungen schon eine Warteliste vorhanden war, erst als ich damit drohte mich an unsere Regionalzeitung zu wenden habe ich diese bekommen.
Hier fanden wir und unsere Tochter endlich unsere Ruhe, im Haus wohnen sehr viele ältere Menschen, die immer sehr nett zu uns sind, mal ein Schwätzchen halten und unsere Tochter mit Süßigkeiten verwöhnen.
So stelle ich mir gute Nachbarschaft vor, alle leben in Frieden miteinander und nicht gegeneinander.
Nun ziehe ich bald ein letztes Mal um in mein eigenen Haus, ich hoffe das es nächstes Jahr soweit ist.
Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, das unsere alte Wohnung noch heute leer steht, weil dort keiner wohnen möchte.
Eines habe ich gelernt, man soll sich immer Zeitlassen, wenn man eine Wohnung sucht, man könnte eine schnelle Entscheidung später bereuen.
So das wollte ich mal berichten das man auch mal Pech mit den Nachbarn haben kann, wenn man sich nicht vorher bei den anderen Mietern erkundigt.
Euer Mischka27
:o)
Angefangen hat alles im November 1999, meine Freundin war gerade schwanger mit unserer Laura, als wir unbedingt noch vor der Geburt eine größere Wohnung haben wollten.
Vorher hatten wir eine sehr schöne 2 Zimmerwohnung die eigentlich für uns gereicht hatte, aber mit unserer Laura wäre es uns zu eng geworden.
Also wendeten wir uns an die städtische Wohnungsgesellschaft, und die hatten gerade eine schöne 3 Raumwohnung frei. Als wir sie besichtigten, waren wir sehr begeistert von der Größe dieser Wohnung, 86 qm für 800 DM . Leider hätten wir uns denken müssen das da etwas faul sein musste, aber wir zogen erst einmal ein.
Zumal uns die Vermieterin regelrecht unter Druck gesetzt hatte, wenn wir uns noch am selben Tag entscheiden ist die Wohnung weg.
Schon bald merkten wir was faul war, die Nachbarn. Von den 6 Familien die dort wohnten waren 2 stark dem Alkohol zugeneigt. Das war nicht schön. Ich kannte das ja von meiner Mutter, aber die hat sich wenigsten immer ruhig verhalten. Hier war das anders, diese feierten oft wenn es gerade Geld gab die ganze Nacht, eine Familie wohnte direkt neben uns. Das war nicht schön. Dazu muss ich noch sagen das man mit der einen Familie noch reden , es war ein älteres Ehepaar die eigentlich nur Pech im Leben hatten und eigentlich nur von der anderen Familie zum saufen ausgenutzt wurden. Ich hatte sie bald soweit das sie eine Therapie machen, aber die andere Familie wollte das nicht und wenn man als Alkoholiker Schnaps bekommt zählt auch das beste Argument nicht mehr.
So wurde Nachts um 1 Uhr geklingelt weil die zu besoffen waren ihr Tür aufzuschließen, stellte man die Klingel ab wurde die Tür fast eingeschlagen, also schloß ich wohl oder übel die Tür auf. Wir wollten einfach nur unsere Ruhe haben, was natürlich nicht ging, weil unsere gerade geborene Tochter auch wach wurde und fürchterlich geweint hatte.
Sehr oft konnten wir nicht schlafen, weil sich diese Leute, wenn sie etwas getrunken hatten sich lauthals stritten, und sich auch geschlagen hatten ( die junge Familie). Oft rief ich 2 mal in der Nacht die Polizei, die sorgten für Ruhe, aber kaum waren sie 30 Minuten weg ging alles von vorne los.
Die Polizei meinte das Sie nicht mehr machen kann als für Ruhe zu sorgen, alles andere sei Sache des Vermieters.
Also beschwerte ich mich schriftlich bei den Vermietern, das es nicht so weitergehen konnte, unser Tochter war bereits geboren, und sie brauchte Nachts auch ihre Ruhe, was aber wegen dem Krach von Streit und lauter Musik kaum möglich war.
Ich wurde immer wieder vertröstet, das Sie eine Abmahnung bekommen hatten und das es eine Zeit dauert bis diese gekündigt werden können.
Nun beschwerte ich mich jedes Mal, wenn es Nachts wieder laut war ich am anderen Tag bei der Wohnbau GmbH unserer Stadt. Ich sammelte sogar Unterschriften im Haus, alle haben unterschrieben, sogar das ältere Ehepaar. Aber es änderte sich nichts. Die Bearbeiterin war eine junge Frau die dort gerade angefangen hatte.
Nun beschwerte ich mich bei dem Geschäftsführer, der keine Abmahnung finden konnte, da war ich sauer, als Grund gab die Bearbeiterin an, das der Vater auch bei der Wohnbau GmbH als Hausmeister arbeitet und uns alle als Lügner hingestellt hatte, und da hat Sie die Abmahnung aus den Akten entfernt.
Nun bekam die Mitarbeiterin Ärger mit den Geschäftsführer der nun eine Mieterversammlung ansetzte, bei dem sich alle an einem Tisch setzen sollten um miteinander zureden, aber ich sagte das dies nichts bringen würde.
Also kam es zur Versammlung und die Nachbarn kamen dort total betrunken an und pöbelten den Geschäftsführer voll so das er diese aus dem Raum werfen ließ, aber eine Kündigung erhielten Sie nicht, er erklärte uns das das nicht so einfach ist das Sie mehrere Abmahnungen brauchen und eine Ersatzwohnung gestellt werden muss, aber Sie wissen nicht wohin mit diesen Nachbarn, weil diese keiner haben will.
Das sagte ich das man doch diese Leute alle in ein Haus stecken kann dann Nerven die sich gegenseitig, aber das wollte der Vermieter auch nicht, weil man dann das Haus innerhalb eines Jahres abreißen könnte.
Also hatte auch diese Aussprache nichts gebracht.
Nun entschlossen wir uns das wir umziehen, weil man das nicht mehr aushalten konnte.
Nun ließen wir uns Wohnungen zeigen, aber wir fanden einfach keine die uns zusagte und bezahlbar war.
Der Zufall wollte es das ein befreundete Ehepaar eine neue Wohnung beziehen wollte, weil diese das zweite Kind bekamen. Sie suchten noch einen Nachmieter. Also meldeten wir uns bei dem gleichen Vermieter für diese Wohnung an, Sie war zwar 25 qm kleiner aber in einer absolut ruhigen Lage.
Diese wollte man uns nicht geben, weil für diese Wohnungen schon eine Warteliste vorhanden war, erst als ich damit drohte mich an unsere Regionalzeitung zu wenden habe ich diese bekommen.
Hier fanden wir und unsere Tochter endlich unsere Ruhe, im Haus wohnen sehr viele ältere Menschen, die immer sehr nett zu uns sind, mal ein Schwätzchen halten und unsere Tochter mit Süßigkeiten verwöhnen.
So stelle ich mir gute Nachbarschaft vor, alle leben in Frieden miteinander und nicht gegeneinander.
Nun ziehe ich bald ein letztes Mal um in mein eigenen Haus, ich hoffe das es nächstes Jahr soweit ist.
Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, das unsere alte Wohnung noch heute leer steht, weil dort keiner wohnen möchte.
Eines habe ich gelernt, man soll sich immer Zeitlassen, wenn man eine Wohnung sucht, man könnte eine schnelle Entscheidung später bereuen.
So das wollte ich mal berichten das man auch mal Pech mit den Nachbarn haben kann, wenn man sich nicht vorher bei den anderen Mietern erkundigt.
Euer Mischka27
:o)
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