Dawn of the Dead (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von mystery_junkie

sportliche Zombies

Pro:

schnellere Zombies = weniger unfreiwillig komische Szenen als im Original und höherer Bedrohungsfaktor; sehr einfallsreiche, neuartige Special Features

Kontra:

kein Booklet

Empfehlung:

Ja

Dieser Bericht bezieht sich auf die DVD Version: \"Dawn of the Dead (2004) Director\'s Cut\".

Story:
Über Nacht bricht in einer amerikanischen Kleinstadt eine Seuche aus, die ihre Opfer in Zombies verwandelt, die fortan auf der Suche nach Menschenfleisch durch die Gegend laufen. Wer von den Zombies getötet wird, fällt auch der Seuche anheim und stirbt nicht wirklich, sondern wird ebenfalls zum Zombie.
Eine Gruppe (bisher) Überlebender versucht der immer grösser werdenden Gruppe von Zombies zu entkommen.

Hintergrund-Info:
Der Film ist ein Remake des Horrorklassikers \"Zombie - Dawn of the Dead\". Der Hauptunterschied zur Vorlage ist die Fortbewegungsgeschwindigkeit der Zombies, die im Original nur steif schlurfen konnten, im Remake aber tatsächlich rennen. Ebenso sind die Make-Up- und sonstigen Effekte im Remake gemäss der fortgeschrittenen Technik seit Entstehen des Originals besser.

Die DVD:
Bild und Ton bieten keinerlei Anlass zur Beschwerde, wobei allerdings angemerkt werden muss, dass das Bild absichtlich auf B-Movie getrimmt wurde, wer also perfekte Qualität erwartet, wie bei Mainstream-Kassenschlagern der letzten Jahre, wird etwas enttäuscht sein. Aber nochmal: dieser Qualitätsmangel ist als Stilmittel anzusehen.

Die Special Features bieten insgesamt 70 Minuten an separatem Zusatzmaterial plus einen Audiokommentar des Regisseurs, der dem Film zugeschaltet werden kann.

Im einzelnen sind das folgende Featurettes:
- Das verlorene Band - Andys letzte Tage: Andy, einer der zunächst Überlebenden, hat ein Videotagebuch hinterlassen, das man sich in
dieser Featurette ansehen kann; eine sehr nette und neue Idee!

- Sondernachricht: einige fiktive Nachrichtenberichte über die Zombieseuche

- Untote-Szenen mit optionalem Audiokommentar des Regisseurs: zwölf gelöschte und alternative Szenen

- Die Toten erwecken: hier geht es um das Make-Up, dass die Schauspieler in Zombies verwandelte

- Angriff der lebenden Toten: hier geht es um einige besonders interessante Zombieszenen im Film

- Hämmernde Kopfschmerzen - die Anatomie explodierender Schädel: die im Film häufiger vorkommenden Kopfschüsse erhalten hier ein Extra-Special-Feature

- \"Shaun of the Dead\"-Trailer: Ulk-Film, der stark an Dawn of the Dead angelehnt ist

Fazit:
Sehr schön ist, dass man hier den Director\'s Cut bekommt, der 9 Minuten mehr Material bietet, als im Kino zu sehen waren. Die zusätzlichen Szenen bieten dabei zu ungefähr gleichen Teilen mehr Gore und mehr Dialogszenen.

Weiter sind einige Special Features eine sehr erfrischende Abweichung von der Norm, dass Specials immer nur \"making ofs\" sein dürfen/sollen (Bsp.: das Videotagebuch und die Sondernachrichten). Sowas würde ich persönlich gerne öfter in Special Features finden.

Das Genre selbst ist sicher Geschmackssache. Wenn man es aber mag, dann ist DotD 2004 eigentlich ein Must-Have, denn es zählt praktisch unumstritten zu den gelungensten Remakes der letzten Zeit und dem kann ich mich nur anschliessen!

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • NancyNoack

    19.07.2006, 16:56 Uhr von NancyNoack
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand den nicht so toll...