Erfahrungsbericht von Fiendius
Ein Abenteuer auf Deutschlands Schienen!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Etwas grausameres als mit der Deutschen Bahn fahren zu müssen kann ich mir schon bald nicht mehr vorstellen!
Zumindest wenn es um billigeres Reisen mit der Deutschen Bahn geht.
Wer schon mal mit einem Wochenendticket eine längere Strecke hinter sich gebracht hat wird mir wohl gerne zustimmen.
Da ich noch jung bin und mein Geldbeutel damit auch nicht gerade prall gefüllt ist, sah ich mich schon öfters gezwungen diese Tortur mitzumachen.
Die Strecke die ich dabei gefahren bin ist von dem schönen Fulda in Hessen nach Hamburg, weil dort mein Freund lebte den ich bei einem Ostseeurlaub kennengelernt habe. Was folgte war ein Jahr voller Sehnsüchte und ein Jahr lang Bundesbahn fahren mit dem Wochenendticket.
Momentan kostet diese Art zu Reisen 28 € und man darf mit 5 Personen an einem Tag des jeweiligen Wochenendes Bahnfahren. Dies jedoch nur in den Regionalbahnen und Regionalexpressen der DB. Also nur die Klapperkisten, die teilweise noch aus den 50er Jahren stammen.
Die Strecke von Fulda nach Hamburg mit etlichen Bummelzügen führt von Fulda nach Bebra von dort nach Göttingen von dort aus weiter nach Ülzen und von dort nach Hamburg. Das heißt also 3 mal Umsteigen.
Die Fahrt dauert insgesamt ca. 6 Stunden und ab Göttingen sind die Züge meistens brechend voll. Ich frage mich einfach immer wieder, warum die Deutsche Bahn da nichts tut! Sie bräuchte doch einfach nur ein paar Wagons mehr an den Zug hängen (ja man hört zu diesem Thema ja immer nur, dass das mit den Wagons nicht so einfach ist auf die schnelle. Dabei hatte ich bei keiner von den vielen Fahrten die ich nach Hamburg und zurück gemacht hatte immer volle Wagons, dieser Zustand ist also keine Seltenheit)!
Im großen und ganzen sind diese Fahrten zwar relativ billig, aber der Stress mit dem sie verbunden sind, ist nicht jedermanns Sache. Man erlebt aber auch recht Abenteuerliche Sachen, wie z.B. Leute die das Bahnreisen als Singlekontakbörse ansehen und junge Damen die alleine Reisen auch mal angraben. Es kommen aber auch etliche andere Abenteuerliche Erlebnisse hinzu.
Für Familien mit kleinen Kindern ist diese Art zu reisen auf jeden Fall nicht zu empfehlen, die Kinder sind ab spätestens einer Stunde Fahrt am Schreien, weil ihnen einfach totlangweilig ist.
Wer sich trotzdem auf solch eine Reise begeben will, dem möchte ich hier noch einige Tipps mit auf den Weg geben:
- Möglichst handliches Gepäck, wenn möglich sperrige Koffer ganz vermeiden. Besser ist ein Trekkingrucksack, das mindert den Stress beim Umsteigen erheblich.
- Was vielleicht auch hilfreich währe ist ein so gut gepackter Koffer, dass man darauf einigermaßen bequem sitzen kann.
- Bei Reisen mit Kindern genug Spielzeug für die kleinen mitnehmen, also auf jeden Fall etwas, dass sie beschäftigt. Die schöne Aussicht aus dem Fenster und die Faszination des Bahnfahrens hält nicht lange vor.
- Auch für sich selber für genügend Unterhaltung sorgen, ein Walkman, ein gutes Buch oder ähnliches und schon sind 6 Stunden im Nu rum.
- Beim Umsteigen bitte bitte keine Panik bekommen, die Züge fahren nicht so schnell weg.
- Was unerlässliches für solche Reisen, ist ein Plan der genauen Fahrtstrecke. Dieser ist beim abholen der Karte am Fahrkartenschalter erhältlich. WICHTIG: Nur am Fahrkartenschalter holen, bei den Ausdrucken vom Bahnhofsinfoservice sind die Gleisinformationen nur unvollständig.
Das sollte es jedoch gewesen sein!
Ich rate trotzdem jedem von so einer Reise ab, vor allem weil es schon lange nicht mehr so billig ist wie es früher einmal war. Vielleicht ist bei manchen Strecken, das Twen Ticket für Jugendliche oder das guten Abend Ticket sogar schon billiger. Ein großer Vorteil bei dieser Art von Reise ist auch, dass es bei weitem komfortabler ist als die Reise mit dem Wochenendticket, da lohnt es sich schon darüber nachzudenken 10 oder 20 € mehr auszugeben.
Zumindest wenn es um billigeres Reisen mit der Deutschen Bahn geht.
Wer schon mal mit einem Wochenendticket eine längere Strecke hinter sich gebracht hat wird mir wohl gerne zustimmen.
Da ich noch jung bin und mein Geldbeutel damit auch nicht gerade prall gefüllt ist, sah ich mich schon öfters gezwungen diese Tortur mitzumachen.
Die Strecke die ich dabei gefahren bin ist von dem schönen Fulda in Hessen nach Hamburg, weil dort mein Freund lebte den ich bei einem Ostseeurlaub kennengelernt habe. Was folgte war ein Jahr voller Sehnsüchte und ein Jahr lang Bundesbahn fahren mit dem Wochenendticket.
Momentan kostet diese Art zu Reisen 28 € und man darf mit 5 Personen an einem Tag des jeweiligen Wochenendes Bahnfahren. Dies jedoch nur in den Regionalbahnen und Regionalexpressen der DB. Also nur die Klapperkisten, die teilweise noch aus den 50er Jahren stammen.
Die Strecke von Fulda nach Hamburg mit etlichen Bummelzügen führt von Fulda nach Bebra von dort nach Göttingen von dort aus weiter nach Ülzen und von dort nach Hamburg. Das heißt also 3 mal Umsteigen.
Die Fahrt dauert insgesamt ca. 6 Stunden und ab Göttingen sind die Züge meistens brechend voll. Ich frage mich einfach immer wieder, warum die Deutsche Bahn da nichts tut! Sie bräuchte doch einfach nur ein paar Wagons mehr an den Zug hängen (ja man hört zu diesem Thema ja immer nur, dass das mit den Wagons nicht so einfach ist auf die schnelle. Dabei hatte ich bei keiner von den vielen Fahrten die ich nach Hamburg und zurück gemacht hatte immer volle Wagons, dieser Zustand ist also keine Seltenheit)!
Im großen und ganzen sind diese Fahrten zwar relativ billig, aber der Stress mit dem sie verbunden sind, ist nicht jedermanns Sache. Man erlebt aber auch recht Abenteuerliche Sachen, wie z.B. Leute die das Bahnreisen als Singlekontakbörse ansehen und junge Damen die alleine Reisen auch mal angraben. Es kommen aber auch etliche andere Abenteuerliche Erlebnisse hinzu.
Für Familien mit kleinen Kindern ist diese Art zu reisen auf jeden Fall nicht zu empfehlen, die Kinder sind ab spätestens einer Stunde Fahrt am Schreien, weil ihnen einfach totlangweilig ist.
Wer sich trotzdem auf solch eine Reise begeben will, dem möchte ich hier noch einige Tipps mit auf den Weg geben:
- Möglichst handliches Gepäck, wenn möglich sperrige Koffer ganz vermeiden. Besser ist ein Trekkingrucksack, das mindert den Stress beim Umsteigen erheblich.
- Was vielleicht auch hilfreich währe ist ein so gut gepackter Koffer, dass man darauf einigermaßen bequem sitzen kann.
- Bei Reisen mit Kindern genug Spielzeug für die kleinen mitnehmen, also auf jeden Fall etwas, dass sie beschäftigt. Die schöne Aussicht aus dem Fenster und die Faszination des Bahnfahrens hält nicht lange vor.
- Auch für sich selber für genügend Unterhaltung sorgen, ein Walkman, ein gutes Buch oder ähnliches und schon sind 6 Stunden im Nu rum.
- Beim Umsteigen bitte bitte keine Panik bekommen, die Züge fahren nicht so schnell weg.
- Was unerlässliches für solche Reisen, ist ein Plan der genauen Fahrtstrecke. Dieser ist beim abholen der Karte am Fahrkartenschalter erhältlich. WICHTIG: Nur am Fahrkartenschalter holen, bei den Ausdrucken vom Bahnhofsinfoservice sind die Gleisinformationen nur unvollständig.
Das sollte es jedoch gewesen sein!
Ich rate trotzdem jedem von so einer Reise ab, vor allem weil es schon lange nicht mehr so billig ist wie es früher einmal war. Vielleicht ist bei manchen Strecken, das Twen Ticket für Jugendliche oder das guten Abend Ticket sogar schon billiger. Ein großer Vorteil bei dieser Art von Reise ist auch, dass es bei weitem komfortabler ist als die Reise mit dem Wochenendticket, da lohnt es sich schon darüber nachzudenken 10 oder 20 € mehr auszugeben.
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