Erfahrungsbericht von MHZausel
Diabetes Mellitus!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Diabetes
Definition:
Diabetes mellitus ist die griechische Bezeichnung für Zuckerkrankheit.
Wörtliche Übersetzung: “honigsüßer Durchfluß”.
Typ 1-Diabetes:
Betroffen sind
- meist junge Menschen im Kind- und Jugendalter
- meist schlanke Menschen normal- oder untergewichtig
Bei einem Typ 1-Diabetiker liegt ein absoluter Insulinmangel vor, das heißt, dass der Körper kein Insulin bildet. Der Auslöser dafür ist meist ein Infekt, der den Autoimmunprozess auslöst. Dieser Prozess bewirkt die Zerstörung der Beta Zellen in den Langerhannschen Inseln des Pankreas. Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist die Gabe von Insulin.
Das Vererbungsrisiko beträgt mütterlicherseits 1-2%, väterlicherseits 5-6%
Hyperglykämie:
Symptome:
-Durst,
- Müdigkeit
- schlechte Wundheilung
- juckende Hautausschläge
- Übelkeit
- Erbrechen
Dies sind die Symptome, die bei einer Hyperglykämie auftreten (zuviel Zucker im Blut).
Ursachen:
- zu viele Kohlenhydrate
- Bewegungsmangel
- zu wenig Insulin
- Insulin vergessen
- Fieber
Die Behandlung muss durch einen Arzt erfolgen.
Der Arzt wird dann zusammen mit seinem Patienten die bisherige Therapie entsprechend verändern, evtl. auf ein anderes Insulin umsteigen. Außerdem sind engmaschige Blutzuckerkontrollen von Nöten. Diese Kontrollen kann der Diabetiker ganz entspannt zu Hause vornehmen und seine Werte in ein Diabetiker-Tagebuch eintragen, welches er zu seinen Arztterminen immer mitbringen sollte.
Hypoglykämie
Symptome:
- Schwitzen
- Zittern
- Herzklopfen
- Heißhunger
- Sehstörungen
- schlechtes Koordinationsvermögen
Dies sind die Symptome, die bei einer Hypoglykämie auftreten ( zu wenig Zucker im Blut).
Ursachen:
- zu wenig Kohlenhydrate
- zu viel Insulin gespritzt
- zu langer Spritz-Ess-Abstand
- körperliche Aktivität
- Alkoholkonsum
Bei einer leichten Hypoglykämie reicht es aus, wenn man dem Betroffenen etwas Traubenzucker zum Essen gibt.
Bei einer schweren Hypoglykämie sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Insulinpflichtige Menschen, wie man Typ 1-Diabetiker auch nennt können durch eine schwere Hypoglykämie in das sogenannte Diabetische Koma fallen. Auch hier sind engmaschige Blutzuckerkontrollen und die Eintragung der Werte in ein Diabetiker-Tagebuch nötig.
Typ 2a-Diabetes
Betroffen sind:
- alle Altersgruppen
- meist normalgewichtige Menschen
Bei einem Typ 2a-Diabetiker liegt ein Insulinmangel vor, das heißt die Beta-Zellen in den Langerhannschen Inseln im Pankreas produzieren nicht ausreichend bzw. gar kein Insulin. Die Behandlung erfolgt auch hier mit Insulin. In Bezug auf die Therapie ist der Typ 2a-Diabetes mit dem Typ 1-Diabetes vergleichbar.
Typ 2b-Diabetes.
Betroffen sind:
- ältere Menschen, meist ab Rentenalter
- meist übergewichtige Menschen
Bei einem Typ 2b-Diabetiker liegt durch eine Insulinresistenz eine Hyperinsulinämie vor. Durch Gewichtsreduktion, Bewegung und richtige Ernährung können die Blutzuckerwerte noch lange im normalglykämischen Bereich gehalten und somit eine Gabe von oralen Antidiabetika vermieden werden. Werden die normalglykämischen Werte nicht mehr erreicht werden erst orale Antidiabetika verordnet. Sollten diese ebenfalls nicht mehr ausreichen muss zusätzlich Insulin gegeben werden.
Das Vererbungsrisiko beträgt 30-50% wenn ein Elternteil betroffen ist, und über 50% wenn beide Elternteile betroffen sind.
Meine eigene Erfahrung mit Diabetes Typ 1:
Am einfachsten ist es, wenn man zu einem Diabetologen geht und sich rund um dieses Thema aufklären lässt. Das Thema Diabetes ist sehr komplex. Man muss aber trotzdem nur sehr wenige Regeln beachten um ein ganz normales Leben führen zu können.
In einer Arztpraxis, die sich hauptsächlich auf Diabetesbehandlung konzentriert kann man verschiedene Seminare belegen, die sogar von der Krankenkasse übernommen werden. Dort lernt alles wissenswerte über die richtige Ernährung, über das Spritzen von Insulin (wann, wie, wie viel), über Insulinpumpen, Blutzuckermessungen und Eintragungen in ein Diabetiker-Tagebuch. Außerdem wird einem noch erklärt, was man bei diversen Sportarten zu beachten hat.
Eine derartige Einrichtung zu besuchen kann ich jedem Diabetiker, egal ob Typ 1 oder Typ 2 nur empfehlen.
Definition:
Diabetes mellitus ist die griechische Bezeichnung für Zuckerkrankheit.
Wörtliche Übersetzung: “honigsüßer Durchfluß”.
Typ 1-Diabetes:
Betroffen sind
- meist junge Menschen im Kind- und Jugendalter
- meist schlanke Menschen normal- oder untergewichtig
Bei einem Typ 1-Diabetiker liegt ein absoluter Insulinmangel vor, das heißt, dass der Körper kein Insulin bildet. Der Auslöser dafür ist meist ein Infekt, der den Autoimmunprozess auslöst. Dieser Prozess bewirkt die Zerstörung der Beta Zellen in den Langerhannschen Inseln des Pankreas. Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist die Gabe von Insulin.
Das Vererbungsrisiko beträgt mütterlicherseits 1-2%, väterlicherseits 5-6%
Hyperglykämie:
Symptome:
-Durst,
- Müdigkeit
- schlechte Wundheilung
- juckende Hautausschläge
- Übelkeit
- Erbrechen
Dies sind die Symptome, die bei einer Hyperglykämie auftreten (zuviel Zucker im Blut).
Ursachen:
- zu viele Kohlenhydrate
- Bewegungsmangel
- zu wenig Insulin
- Insulin vergessen
- Fieber
Die Behandlung muss durch einen Arzt erfolgen.
Der Arzt wird dann zusammen mit seinem Patienten die bisherige Therapie entsprechend verändern, evtl. auf ein anderes Insulin umsteigen. Außerdem sind engmaschige Blutzuckerkontrollen von Nöten. Diese Kontrollen kann der Diabetiker ganz entspannt zu Hause vornehmen und seine Werte in ein Diabetiker-Tagebuch eintragen, welches er zu seinen Arztterminen immer mitbringen sollte.
Hypoglykämie
Symptome:
- Schwitzen
- Zittern
- Herzklopfen
- Heißhunger
- Sehstörungen
- schlechtes Koordinationsvermögen
Dies sind die Symptome, die bei einer Hypoglykämie auftreten ( zu wenig Zucker im Blut).
Ursachen:
- zu wenig Kohlenhydrate
- zu viel Insulin gespritzt
- zu langer Spritz-Ess-Abstand
- körperliche Aktivität
- Alkoholkonsum
Bei einer leichten Hypoglykämie reicht es aus, wenn man dem Betroffenen etwas Traubenzucker zum Essen gibt.
Bei einer schweren Hypoglykämie sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Insulinpflichtige Menschen, wie man Typ 1-Diabetiker auch nennt können durch eine schwere Hypoglykämie in das sogenannte Diabetische Koma fallen. Auch hier sind engmaschige Blutzuckerkontrollen und die Eintragung der Werte in ein Diabetiker-Tagebuch nötig.
Typ 2a-Diabetes
Betroffen sind:
- alle Altersgruppen
- meist normalgewichtige Menschen
Bei einem Typ 2a-Diabetiker liegt ein Insulinmangel vor, das heißt die Beta-Zellen in den Langerhannschen Inseln im Pankreas produzieren nicht ausreichend bzw. gar kein Insulin. Die Behandlung erfolgt auch hier mit Insulin. In Bezug auf die Therapie ist der Typ 2a-Diabetes mit dem Typ 1-Diabetes vergleichbar.
Typ 2b-Diabetes.
Betroffen sind:
- ältere Menschen, meist ab Rentenalter
- meist übergewichtige Menschen
Bei einem Typ 2b-Diabetiker liegt durch eine Insulinresistenz eine Hyperinsulinämie vor. Durch Gewichtsreduktion, Bewegung und richtige Ernährung können die Blutzuckerwerte noch lange im normalglykämischen Bereich gehalten und somit eine Gabe von oralen Antidiabetika vermieden werden. Werden die normalglykämischen Werte nicht mehr erreicht werden erst orale Antidiabetika verordnet. Sollten diese ebenfalls nicht mehr ausreichen muss zusätzlich Insulin gegeben werden.
Das Vererbungsrisiko beträgt 30-50% wenn ein Elternteil betroffen ist, und über 50% wenn beide Elternteile betroffen sind.
Meine eigene Erfahrung mit Diabetes Typ 1:
Am einfachsten ist es, wenn man zu einem Diabetologen geht und sich rund um dieses Thema aufklären lässt. Das Thema Diabetes ist sehr komplex. Man muss aber trotzdem nur sehr wenige Regeln beachten um ein ganz normales Leben führen zu können.
In einer Arztpraxis, die sich hauptsächlich auf Diabetesbehandlung konzentriert kann man verschiedene Seminare belegen, die sogar von der Krankenkasse übernommen werden. Dort lernt alles wissenswerte über die richtige Ernährung, über das Spritzen von Insulin (wann, wie, wie viel), über Insulinpumpen, Blutzuckermessungen und Eintragungen in ein Diabetiker-Tagebuch. Außerdem wird einem noch erklärt, was man bei diversen Sportarten zu beachten hat.
Eine derartige Einrichtung zu besuchen kann ich jedem Diabetiker, egal ob Typ 1 oder Typ 2 nur empfehlen.
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