Erfahrungsbericht von Jakini
Schwangerschaftsdiabetis
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Schon in der letzten Schwangerschaft hat mein Arzt mich mehrmals auf Zucker getestet, denn ich hatte ständig Zucker im Urin, was eigentlich ein Anzeichen für Schwangerschaftsdiabetis ist. Damals waren meine Werte in Ordnung, ich hoffe auch, daß diese stimmten, denn eine Schwangerschaftsdiabetis ist für die werdende Mutter nicht schlimm oder gefährlich, eher für das Kind. Aus diesem Grunde bemerken viele Mütter gar nicht, daß sie Diabetis haben, weil man selber eben keinerlei Einschränkungen dadurch versprürt. Das Kind jedoch erhöht automatisch sein Insulin, was später zu einer echten Diabetis führen kann.
Ein weiteres Zeichen für eine Schwangerschaftsdiabetis ist ein recht großes Kind. Auf jeden Fall muß eine Schwangerschaftsdiabetis behandelt werden, notfalls mit Insulin, für das Kind sehr wichtig.
Da meine Tochter mit 57 cm recht groß und mit 4.440 g sehr schwer war, hat mein Arzt mich diesmal auch wieder getestet, ohne Zucker im Urin. Hierfür kommt man nüchtern in die Praxis, wo Blut abgenommen wird. Entweder hat der Arzt ein Gerät, an dem sofort der Wert abgelesen werden kann, dann wird aus dem Ohr Blut abgenommen, oder es wird aus dem Arm das BLut abgenommen und dann in eine entsprechendes Labor eingeschickt. In der letzten Schwagerschaft, mußte mein Blut noch eingeschickt werden, inzwischen hat mein Arzt sich ein Gerät zugelegt.
Nach der ersten Abnahme, deren Wert unter 90 liegen sollte, bekommt man Traubenzuckersaft zu trinken. Genau eine Stunde später findet dann die zweite Abnahme statt, und dieser Wert sollte unter 160 liegen.
Derzeit liegen meine Werte bei diesem Test zwar an der Grenze, so daß ich bisher kein Diabetis habe, dennoch hat mein Arzt mich vorsorglich zur Beratung geschickt. Ein bisschen beunruhigt war ich schon, doch inzwischen sehe ich das ganze gelassener, denn die Beratung hat mir doch einige Klarheiten gebracht:
Nun muß ich bei mir selber vor und nach den Hauptmahlzeiten den Blutzucker messen, umständlich, aber für die Sicherheit meines Kindes wichtig. Am Abend muß ich dann mit der Hotline telefonieren und meine Werte durchgeben, die hoffentlich so bleiben, wie sie sind, und das ist derzeit weit unter den Grenzewerten, denn meine Ernährung wurde vorsorglich umgestellt. Bleiben die Werte so, wie sie sind, dann kann ich bald sogar Süßigkeiten testen und wieder normal essen, aber ich muß halt bis zum Ende der Schwangerschaft weiter messen. Vielleicht sogar ein Vorteil für mich, denn ich mache mir im Nachhinnein Sorgen, daß ich vielleicht doch in der letzten Schwangerschaft etwas hatte, meine Tochter aus diesem Grunde später eine richtige Diabetis entwickeln könnte.
Wie schon erwähnt, sollte ich vorsorglich meine Ernährung umstellen, d.h. ich muß auf Kohlenhydrate achten. Süßigkeiten sind vorerst tabu, für mich nicht so schlimm, obwohl ich zugeben muß, daß ich nun, wo ich nicht darf, Appetit drauf hätte. Doch die nächsten Wochen muß ich da erst einmal ohne durch, vielleicht erledigt sich die Sache ja noch und zur Einschulung meiner Großen darf ich genüßlich speisen.
Was bedeutet eigentlich Kohlenhydrate?
Zu den Kohlenhydraten gehören Stärke und Zucker, man muß also nicht nur wenig Zucker essen, muß ebenso bei Lebensmitteln auf die Stärke achten.
Welche Lebensmittel haben alle Kohlenhydrate?
Auf jeden Fall enthalten alle süßen Speisen Kohlenhydrate, die sind am besten tabu.
Doch da wären auch noch sämtliche Brotsorten, hier müssen die sog. Broteinheiten gezählt werden. Ebenso bei Kartoffeln, Milch- und Milchprodukten, Obst, Reis, Nudeln, Knödel, Gebäck, Haferflocken (was wird nun auch meinen Schmelzflocken am Abend?) und Zuckermais.
Keine Kohlenhydrate enthalten wässriges Gemüse oder Salate, Eier, fette Speisen, wie Fleisch und Käse und Quark. Hiervon kann man essen, ohne, daß gezählt werden muß. Eine wirkliche Diät ist diese Diabetis also nicht, denn man stellt zum Teil auf fette Speisen um, ich essen sehr gerne Käsebrot, und das wird am Morgen wohl mein Hauptnahrungsmittel werden.
Nun wurde ich bei dem Gespräch aber gewarnt, daß ich meine Kohlenhydrate über den Tag vernünftig verteilen muß, sie nicht bei einer Mahlzeit einsparen darf, damit ich sie vielleicht bei der nächsten mehr essen kann. Auch ist es wichtig, daß ich wirklich auf meine 18 Broteinheiten pro Tag komme, denn die sind für das Kind wichtig, nur um den Zuckerwert ev. zu senken, wäre es gefährlich, auf notwendige Kohlenhydrate zu verzichten. Denn es ist für das Kind nicht nur in Bezug auf spätere Diabetis gefährlich, wenn die Mutter Diabetis hat, auch könnte das Kind mit Schäden auf die Welt kommen, es bei der Geburt zu Komplikationen kommen oder das Kind verhungert im Mutterleib!!!
Sollte mein Zuckerwert ansteigen, dann muß ich in den sauren Apfel beißen und Insulin spritzen. Doch ich hoffe, daß ich nicht durch muß, ist schon schwer genug, mir sechs Mal am Tag in den Finger zu stechen und Blut rauszumelken, was dann den Zuckerwert anzeigt.
Doch ganz so schlimm ist das auch nicht. Mit einem kleinen "Gewehr" schießt man die Nadel in den Finger, hier nimmt man am besten den Mittelfinger, von dem die Seite an der Kuppe. Beim ersten Versuch hat es mich ganz schön Überwindung gekostet, abzudrücken, denn ich habe einen heftigen Schmerz erwartet. Da kam aber wirklich nur ein leichter Piks, der kaum der Rede wert war. Doch nun muß aus diesen Piks die richtige Menge Blut herauskommen, das ist leider nicht so leicht, man muß schon ganz schön am Finger drücken, bis ein ausreichend großer Tropfen herauskommt. Dieser wird dann auf den Teststreifen gegeben und nach 45 Sekunden zeigt das Gerät den Wert an.
Wie schon gesagt, ich muß direkt vor und eine Stunde nach den Hauptmahlzeiten bei mir messen, die Werte sollten wie bei dem Belastungstest unter 90 bzw. unter 160 liegen.
Meine benötigten 18 Broteinheiten sollte ich mir so einteilen, daß ich bei den drei Hauptmahlzeiten auf 4 Broteinheiten kommen, weiterhin noch drei Zwischenmahlzeiten von je 2 Broteinheiten einhalte. Das ist zum Teil gar nicht so einfach, denn ich essen auch gerne Dinge, die keine Kohlenhydrate enthalten, wie ein leckeres Steak mit Champignons. Dazu dann eine Folienkartoffel, die nicht ganz die erforderlichen 4 BE enthält. Zwischendurch trinke ich gerne mal ein Glas Milch, wieder nur eine BE, ich brauche aber 2 BE. Also, was dazu essen, oder zwei Gläser trinken, das steigert aber wieder den Fettgehalt, was meiner Figur sicher nicht zu gute kommt. Zum Glück haben wir Milch mit nur 1,5 % Fett, ich hoffe mal, die erfüllt auch ihren gesundheitlichen Zweck.
Was mir aber schwer fallen würde, ist auf Obst zu verzichten. Noch vor einer Woche haben wir mit den Kindern Himbeeren gepflückt, damit ich Himbeermarmelade kochen konnte. Da dies so viel Spaß gemacht hat, hatten wir am Ende mehr, als ich brauchte, die wir dann genascht haben, denn Obst ist ja gesund. Doch mehr als 300 g dürfte ich davon nicht essen, das wäre dann eine Zwischenmalzeit. Doch ich denke, 300 g sind auch ausreichend. Ebenso eine Banane, 20 Erdbeeren, 4 Mandarinen oder 2 mittelgroße Apfelsinen. Wenn ich mir die Mengen mal so ansehe, dann ist das auf keinen Fall wenig, diese Mengen als Zwischenmahlzeit ist meiner Meinung nach eine ganze Menge. Somit sollte dies auch kein Problem darstellen.
Auch auf McDonalds, den ich für meine Tochter auf jeden Fall auf den Plan hatte, wenn sie ihr Seepferdchen endlich geschafft hatte, darf im Programm bleiben. Auf meinem Zettel sind nämlich auch die Broteinheiten für Süßigkeiten aufgeführt, doch die wurden bei der Ernährungsberatung dick durchgestrichen. Die Angaben für McDonals sind nicht gestrichen. Somit wäre für mich derzeit ein BigMc, ein McChicken oder ein McRib eine Hauptmahlzeit von vier Broteinheiten. Das ist in meinen Augen wirklich verdammt wenig, da kommt der nächste Hunger recht schnell und es sollte etwas Salat herhalten.
Im Großen und Ganzen ist so eine Schwangerschaftsdiabetis, wenn sie erkannt wird, nicht so schlimm. Das Kind sollte es schon wert sein, auf gewisse Dinge zu verzichten. Sicher, ich bin eh nicht so der Fan von Süßigkeiten, von daher fällt es mir bestimmt leichter als anderen Menschen, doch aus Liebe zum Kind sollte da machbar sein.
Auf jeden Fall kann ich jeder Schwangeren nur wünschen, daß auch sie auf Schwangerschaftsdiabetis getestet wird, denn viele Frauen haben diese, was aber oft übersehen wird, da es leider nicht für jeden zum regelmäßigen Vorsrogeprogramm gehört, was meiner Meinung nach eingeführt werden sollte. Denn nicht nur ich bin unter solchen Überwachung, auch zwei meiner Freundinnen, und die hatten beide Schwangerschaftsdiabetis. Bei der einen war es offensichtlich auch die Todesursache für ihr erstes Kind, das im Mutterleib verhungert ist.
Und auch so , was die Ernährung angeht, finde diese Beratung interessant, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich auch wirklich immer meine 18 Broteinheiten erreicht hatte. Gerade die letzten Wochen, wo es so warm war, habe ich kaum gegessen, nur getrunken, und da in erster Linie Selter, denn von Fruchstäften, die für mich derzeit auch tabu sind, bekomme ich eh Sodbrennen, habe also schon länger freiwillig drauf verzichtet.
Diese Art der Diabtis ist normaler Weise nach der Schwangerschaft wieder verschwunden, wo man dann wieder in Bezug auf die Ernährung ein normales Leben führen kann. Und wenn das Baby erst einmal aus dem Bauch ist, dann braucht man oft mal Nervenfutter, ein warmer Kakao wirkt da manchmal Wunder!!!!
Nachtrag:
Den Bericht hatte ich geschrieben, als man das SS-Diabetis bei mir erkannt hatte. Inzwischen ist meine Tochter geboren. Im Krankenhaus mußte ich dann zwei Tage nach der Entbindung weiterhin mein Blut testen, die Werte waren normal, obwohl ich Süßes gegessen hatte und auch anderweitig viele Kohlenhydrate (Reis etc.) Nach dem Abstillen muß ich aber noch zu einer Abschlußuntersuchung, manchmal mache ich mir natürlich Gedanken, ob vielleicht ein Diabetis übrig geblieben ist, doch ich möchte mich nicht verrückt machen und ständig testen, sondern die Untersuchung abwarten, bis dahin auch leckere Sachen genießen. Und da meine Werte nicht so hoch waren, ich nicht spritzen mußte, hoffe ich einfach, es ist, wie es üblich ist, weg.
Ein weiteres Zeichen für eine Schwangerschaftsdiabetis ist ein recht großes Kind. Auf jeden Fall muß eine Schwangerschaftsdiabetis behandelt werden, notfalls mit Insulin, für das Kind sehr wichtig.
Da meine Tochter mit 57 cm recht groß und mit 4.440 g sehr schwer war, hat mein Arzt mich diesmal auch wieder getestet, ohne Zucker im Urin. Hierfür kommt man nüchtern in die Praxis, wo Blut abgenommen wird. Entweder hat der Arzt ein Gerät, an dem sofort der Wert abgelesen werden kann, dann wird aus dem Ohr Blut abgenommen, oder es wird aus dem Arm das BLut abgenommen und dann in eine entsprechendes Labor eingeschickt. In der letzten Schwagerschaft, mußte mein Blut noch eingeschickt werden, inzwischen hat mein Arzt sich ein Gerät zugelegt.
Nach der ersten Abnahme, deren Wert unter 90 liegen sollte, bekommt man Traubenzuckersaft zu trinken. Genau eine Stunde später findet dann die zweite Abnahme statt, und dieser Wert sollte unter 160 liegen.
Derzeit liegen meine Werte bei diesem Test zwar an der Grenze, so daß ich bisher kein Diabetis habe, dennoch hat mein Arzt mich vorsorglich zur Beratung geschickt. Ein bisschen beunruhigt war ich schon, doch inzwischen sehe ich das ganze gelassener, denn die Beratung hat mir doch einige Klarheiten gebracht:
Nun muß ich bei mir selber vor und nach den Hauptmahlzeiten den Blutzucker messen, umständlich, aber für die Sicherheit meines Kindes wichtig. Am Abend muß ich dann mit der Hotline telefonieren und meine Werte durchgeben, die hoffentlich so bleiben, wie sie sind, und das ist derzeit weit unter den Grenzewerten, denn meine Ernährung wurde vorsorglich umgestellt. Bleiben die Werte so, wie sie sind, dann kann ich bald sogar Süßigkeiten testen und wieder normal essen, aber ich muß halt bis zum Ende der Schwangerschaft weiter messen. Vielleicht sogar ein Vorteil für mich, denn ich mache mir im Nachhinnein Sorgen, daß ich vielleicht doch in der letzten Schwangerschaft etwas hatte, meine Tochter aus diesem Grunde später eine richtige Diabetis entwickeln könnte.
Wie schon erwähnt, sollte ich vorsorglich meine Ernährung umstellen, d.h. ich muß auf Kohlenhydrate achten. Süßigkeiten sind vorerst tabu, für mich nicht so schlimm, obwohl ich zugeben muß, daß ich nun, wo ich nicht darf, Appetit drauf hätte. Doch die nächsten Wochen muß ich da erst einmal ohne durch, vielleicht erledigt sich die Sache ja noch und zur Einschulung meiner Großen darf ich genüßlich speisen.
Was bedeutet eigentlich Kohlenhydrate?
Zu den Kohlenhydraten gehören Stärke und Zucker, man muß also nicht nur wenig Zucker essen, muß ebenso bei Lebensmitteln auf die Stärke achten.
Welche Lebensmittel haben alle Kohlenhydrate?
Auf jeden Fall enthalten alle süßen Speisen Kohlenhydrate, die sind am besten tabu.
Doch da wären auch noch sämtliche Brotsorten, hier müssen die sog. Broteinheiten gezählt werden. Ebenso bei Kartoffeln, Milch- und Milchprodukten, Obst, Reis, Nudeln, Knödel, Gebäck, Haferflocken (was wird nun auch meinen Schmelzflocken am Abend?) und Zuckermais.
Keine Kohlenhydrate enthalten wässriges Gemüse oder Salate, Eier, fette Speisen, wie Fleisch und Käse und Quark. Hiervon kann man essen, ohne, daß gezählt werden muß. Eine wirkliche Diät ist diese Diabetis also nicht, denn man stellt zum Teil auf fette Speisen um, ich essen sehr gerne Käsebrot, und das wird am Morgen wohl mein Hauptnahrungsmittel werden.
Nun wurde ich bei dem Gespräch aber gewarnt, daß ich meine Kohlenhydrate über den Tag vernünftig verteilen muß, sie nicht bei einer Mahlzeit einsparen darf, damit ich sie vielleicht bei der nächsten mehr essen kann. Auch ist es wichtig, daß ich wirklich auf meine 18 Broteinheiten pro Tag komme, denn die sind für das Kind wichtig, nur um den Zuckerwert ev. zu senken, wäre es gefährlich, auf notwendige Kohlenhydrate zu verzichten. Denn es ist für das Kind nicht nur in Bezug auf spätere Diabetis gefährlich, wenn die Mutter Diabetis hat, auch könnte das Kind mit Schäden auf die Welt kommen, es bei der Geburt zu Komplikationen kommen oder das Kind verhungert im Mutterleib!!!
Sollte mein Zuckerwert ansteigen, dann muß ich in den sauren Apfel beißen und Insulin spritzen. Doch ich hoffe, daß ich nicht durch muß, ist schon schwer genug, mir sechs Mal am Tag in den Finger zu stechen und Blut rauszumelken, was dann den Zuckerwert anzeigt.
Doch ganz so schlimm ist das auch nicht. Mit einem kleinen "Gewehr" schießt man die Nadel in den Finger, hier nimmt man am besten den Mittelfinger, von dem die Seite an der Kuppe. Beim ersten Versuch hat es mich ganz schön Überwindung gekostet, abzudrücken, denn ich habe einen heftigen Schmerz erwartet. Da kam aber wirklich nur ein leichter Piks, der kaum der Rede wert war. Doch nun muß aus diesen Piks die richtige Menge Blut herauskommen, das ist leider nicht so leicht, man muß schon ganz schön am Finger drücken, bis ein ausreichend großer Tropfen herauskommt. Dieser wird dann auf den Teststreifen gegeben und nach 45 Sekunden zeigt das Gerät den Wert an.
Wie schon gesagt, ich muß direkt vor und eine Stunde nach den Hauptmahlzeiten bei mir messen, die Werte sollten wie bei dem Belastungstest unter 90 bzw. unter 160 liegen.
Meine benötigten 18 Broteinheiten sollte ich mir so einteilen, daß ich bei den drei Hauptmahlzeiten auf 4 Broteinheiten kommen, weiterhin noch drei Zwischenmahlzeiten von je 2 Broteinheiten einhalte. Das ist zum Teil gar nicht so einfach, denn ich essen auch gerne Dinge, die keine Kohlenhydrate enthalten, wie ein leckeres Steak mit Champignons. Dazu dann eine Folienkartoffel, die nicht ganz die erforderlichen 4 BE enthält. Zwischendurch trinke ich gerne mal ein Glas Milch, wieder nur eine BE, ich brauche aber 2 BE. Also, was dazu essen, oder zwei Gläser trinken, das steigert aber wieder den Fettgehalt, was meiner Figur sicher nicht zu gute kommt. Zum Glück haben wir Milch mit nur 1,5 % Fett, ich hoffe mal, die erfüllt auch ihren gesundheitlichen Zweck.
Was mir aber schwer fallen würde, ist auf Obst zu verzichten. Noch vor einer Woche haben wir mit den Kindern Himbeeren gepflückt, damit ich Himbeermarmelade kochen konnte. Da dies so viel Spaß gemacht hat, hatten wir am Ende mehr, als ich brauchte, die wir dann genascht haben, denn Obst ist ja gesund. Doch mehr als 300 g dürfte ich davon nicht essen, das wäre dann eine Zwischenmalzeit. Doch ich denke, 300 g sind auch ausreichend. Ebenso eine Banane, 20 Erdbeeren, 4 Mandarinen oder 2 mittelgroße Apfelsinen. Wenn ich mir die Mengen mal so ansehe, dann ist das auf keinen Fall wenig, diese Mengen als Zwischenmahlzeit ist meiner Meinung nach eine ganze Menge. Somit sollte dies auch kein Problem darstellen.
Auch auf McDonalds, den ich für meine Tochter auf jeden Fall auf den Plan hatte, wenn sie ihr Seepferdchen endlich geschafft hatte, darf im Programm bleiben. Auf meinem Zettel sind nämlich auch die Broteinheiten für Süßigkeiten aufgeführt, doch die wurden bei der Ernährungsberatung dick durchgestrichen. Die Angaben für McDonals sind nicht gestrichen. Somit wäre für mich derzeit ein BigMc, ein McChicken oder ein McRib eine Hauptmahlzeit von vier Broteinheiten. Das ist in meinen Augen wirklich verdammt wenig, da kommt der nächste Hunger recht schnell und es sollte etwas Salat herhalten.
Im Großen und Ganzen ist so eine Schwangerschaftsdiabetis, wenn sie erkannt wird, nicht so schlimm. Das Kind sollte es schon wert sein, auf gewisse Dinge zu verzichten. Sicher, ich bin eh nicht so der Fan von Süßigkeiten, von daher fällt es mir bestimmt leichter als anderen Menschen, doch aus Liebe zum Kind sollte da machbar sein.
Auf jeden Fall kann ich jeder Schwangeren nur wünschen, daß auch sie auf Schwangerschaftsdiabetis getestet wird, denn viele Frauen haben diese, was aber oft übersehen wird, da es leider nicht für jeden zum regelmäßigen Vorsrogeprogramm gehört, was meiner Meinung nach eingeführt werden sollte. Denn nicht nur ich bin unter solchen Überwachung, auch zwei meiner Freundinnen, und die hatten beide Schwangerschaftsdiabetis. Bei der einen war es offensichtlich auch die Todesursache für ihr erstes Kind, das im Mutterleib verhungert ist.
Und auch so , was die Ernährung angeht, finde diese Beratung interessant, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich auch wirklich immer meine 18 Broteinheiten erreicht hatte. Gerade die letzten Wochen, wo es so warm war, habe ich kaum gegessen, nur getrunken, und da in erster Linie Selter, denn von Fruchstäften, die für mich derzeit auch tabu sind, bekomme ich eh Sodbrennen, habe also schon länger freiwillig drauf verzichtet.
Diese Art der Diabtis ist normaler Weise nach der Schwangerschaft wieder verschwunden, wo man dann wieder in Bezug auf die Ernährung ein normales Leben führen kann. Und wenn das Baby erst einmal aus dem Bauch ist, dann braucht man oft mal Nervenfutter, ein warmer Kakao wirkt da manchmal Wunder!!!!
Nachtrag:
Den Bericht hatte ich geschrieben, als man das SS-Diabetis bei mir erkannt hatte. Inzwischen ist meine Tochter geboren. Im Krankenhaus mußte ich dann zwei Tage nach der Entbindung weiterhin mein Blut testen, die Werte waren normal, obwohl ich Süßes gegessen hatte und auch anderweitig viele Kohlenhydrate (Reis etc.) Nach dem Abstillen muß ich aber noch zu einer Abschlußuntersuchung, manchmal mache ich mir natürlich Gedanken, ob vielleicht ein Diabetis übrig geblieben ist, doch ich möchte mich nicht verrückt machen und ständig testen, sondern die Untersuchung abwarten, bis dahin auch leckere Sachen genießen. Und da meine Werte nicht so hoch waren, ich nicht spritzen mußte, hoffe ich einfach, es ist, wie es üblich ist, weg.
15 Bewertungen, 2 Kommentare
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15.03.2002, 15:29 Uhr von Dini2000
Bewertung: sehr hilfreich..Puh, ich les dann morgen weiter.. :-)
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15.03.2002, 12:05 Uhr von Sandra69
Bewertung: sehr hilfreichDas kommt mir alles sehr bekannt vor. Ich hatte auch Schwangerschaftsdiabetes bei der letzten Schwangerschaft. Zum Glück habe ich es mit der Ernährung im Griff halten können und kein Insulin benötigt. Aber das Messen ist schon ganz sch&
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