Diablo 2 - Lord of Destruction AddOn (deutsch) (PC Rollenspiel) Testbericht

Diablo-2-lord-of-destruction-addon-deutsch-pc-rollenspiel
ab 16,21
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Erfahrungsbericht von N8klubber

Das Höllengame seit Jahren

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hi Leude

Ich möchte euch eines der besten Games vorstellen das ich kenne. Zumindesten finde ich das das Game richtig gut ist.


Die Geschichte des Spiels:


Diablo 2 Lod ist ein Adventure der Spieleschmiede Blizzard, die auch schon ausgezeichnete Spiele wie Starcraft, Warcraft 1&2 und Diablo 1&2 programmiert hat. Diablo 2 kam zuerst im Sommer 2000 heraus. Das Addon kam dann 1 Jahr später, Sommer 2001 heraus. Es hatte genauso einen grossen Erfolg wie das Original.



Story des Originals& Addons:


Story von Diablo 2:

Diablo ist wieder auf freiem Fuß und macht sich auf den Weg seine Brüder Baal und Mephisto zu befreien. Dies gelingt ihm dann auch, doch zuerst wird Mephisto und dann Diablo getötet, doch Baal überlebt.

Story von Diablo 2 - Lord of Destruction:

Baal ist in den Norden, ins Barbarenhochland geflüchtet. Dort hat er sich eine riesige Armee zusammengestellt. Wird es ihnen gelingen Baal zu besiegen?



Zum eigentlichen Spiel:


Diablo 2 Lord of Desrtuction ist ein Addon, d.h, dass man die Originalversion des Spiels ( in diesem Fall Diablo 2) besitzen muss. Es gibt drei Schwierigkeitsstufen. Die erste ist Normal, die Zweite ist Alptraum un die dritte nennt sich Hölle. Man muss das Spiel auf \"Normal\" durchspielen, um \"Alptraum\" freizuschalten und \"Alptraum\" durchgespielt haben, um \"Hölle\" spielen zu können. Die Schwierigkeitsgrade müssen mit jedem Charakter einzeln durchgespielt werden, aber das erklär ich noch später. Das ursprüngliche Diablo 2 hatte 4 Äkte. Der erste ist eine Graslandschaft und spielt bei Jägerinnen. Der zweite ist in der Wüste bei den Mumien und Würmern, der dritte ist in dem Djungel bei
den Schamanen und vom Teufel besessenen und der 4. Akt spielt in der Hölle bei den Dämonen und geschundenen Seelen. Man muss Diablo 2 durchgespielt haben, um im 5. Akt beginnen zu können.

Der 5. Akt ist durch das Addon neu. Wie schon geschrieben spielt es im Barbarenhochland und es gibt richtig viele neue Gegner. Z.B. gibt es Katapulte, die einen auf große Distanz beschießen. Sie werden von vielen Nahkämpfern beschützt. Ebenfalls neu sind riesengroße Einheiten, die beritten werden können. Dann gibt es noch Barrieren, die einen für kurze Zeit aufhalten, oder Wachtürme auf die Gegner raufspringen und den Charakter beschießen können.

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Die Grafik& die Steuerung:

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Die Grafik:

Sie ist leider 2D und nicht sonderlich gut. Die einzige grafische Neuerung bei Lord of Destruction ist die höhere Auflösung von 800*600 Pixeln. Aber das Spiel ist so gut, dass die Grafik eigentlich nur Nebensache ist. Das Spiel wird immer von schräg oben gesehen.

Die Steuerung:

Man kann das Spiel ausschließlich mit der Maus Steuern. Man klickt mit der linken Maustatse dahin, wohin man gehen will. Man kann die linke Maustate auch gedrückt halten, um dem Charakter zu befehlen, wohin er gehen soll. Man kann einstellen, welche Fähigkeit auf der linken und auf der rechten Maustaste sind. Auf die linke Maustaste kann man ausschließlich eine Fähigkeit, Gegner bezogen ist. Das bedeutet, dass einen Gegner anklicken muss, um diese Fähigkeit auszulösen. Bei anderen Fähigkeiten, wie z.B. Meteor oder Vulkan, die man mit der rechten Maustaste auswählen kann, muss man einfach nur auf den Boden klicken und schon wird der besagte Zauber an Ort und stelle ausgeführt, also kracht dann ein Meteor dahin, wo man hingeklickt hat.





Das Punktesystem:



Die Charakterpunkte:

Pro getöteten Gegner bekommt man eine bestimmte Anzahl von Erfahrungspunkten. Sie richtet sich jeweils danach, wie stark in wievieltem Akt und in welchem Schwierigkeitsgrad der Gegner war. Wenn man genug Erfahrungspunkte hat steigt man einen Level. Pro gestiegenen Level bekommt man 5 Statistikpunkte und einen Fähigkeitspunkt.

Es gibt 4 Statitstiken:

Stärke: Man brauch sie zum Tragen von Handschuhen, Schilden, Waffen, Helmen, Schuhen, Handschuhen, Rüstungen und Gürteln. Ausserdem erhöht sie den Schaden leicht.

Geschicklichkeit: Man brauch sie zum Tragen von Waffen, zur Erhöhung des Angriffswert (erklär ich später) und zur Erhöhung des Verteidigungswert (erklär ich auch später).

Vitalität: Man brauch zum Erhöhen der Ausdauer, die man braucht, um kurzzeitig zu rennen und zur Erhöhung von Leben.

Energie: Braucht man, um das Mana zu erhöhen, denn jede Fähigkeit, die nicht passiv ist, kostet Mana.

Die Fähigkeitspunkte:

Jeder Charakter hat 30 Fähigkeiten, die in je 3 Fähigkeitsbäume aufgeteilt sind. In jedem der drei Fähigkeitsbäume sind logischerweise Fähigkeiten drin. Man kann ein Fähigkeit bis auf Level 20 hochpumpen. Level über 20 können bei Fähigkeiten nur von Gegenständen gehoben werden. Man muss Fähigkeiten aufpumpen, damit sie mehr Schaden anrichten, oder sich generell verbessern. Es gibt neue, mächtigere Fähigkeiten, wenn der Charakter Level 1, 6, 12, 16, 24 und 30 erreicht hat. Mit Level 30 bekommt der Charakter unglaublig starke Fähigkeiten, bei denen es sich meist lohnt, sie \"aufzumotzen\".

Die Angriffs- und Verteidigungspunkte:

Abgesehen vom Schaden sind die Angriffspunkte und Rüstungspunkte bei einem Nahkämpfer mit das wichtigste. Bei einem Gegner wurden die Lebens-, Angriffs- und Verteidigungspunkte festgelegt. Wenn man ihn dann angreift, wird aus der Geschicklichkeit und allen Boni, die die Gegenstände geben ein Angriffswert von z.B. 75% errechnet. So besteht eine Chance von 75% den Gegner zu treffen. Der Angriffswert wird ihnen auch im Charaktermenu angezeigt. Der maximale Prozentsatz beim Angriffswert beträgt 95%. Der Verteidigungswert der Gegner steigt enorm bei jedem neuen Akt. Also muss man auch den Angriffswert möglichst weit oben lassen.

Von Rüstungen, Handschuhen, Gürteln, Schuhen und Helmen, und der Geschicklichkeit wird der Verteidigungswert errechnet. Wenn ein Gegner sie angreift,wird der Angriffswert von ihm mit dem Verteidigungswert von ihrem Chakter verrechnet und schon hat man die Prozentzahl heraus, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Gegner sie trifft.

Die Widerstandspunkte:

Es gibt bei Diablo 2 noch andere Arten, Schaden zu bekommen, als auf die herkömmliche Weise. Es gibt noch vier verschiedene Schadensarten: Feuer, Gift,
Eis und Blitz. Manche Gegner haben einen zusätzlichen sogenannten \"Elementarschaden\" zu ihrem normalen Schaden. Manche Waffen haben auch einen oder mehrere Elementarschäden noch dazu. Teilweise haben Gegner eine resistenz gegen 1-3 Elementarschäden, aber auch in ganz seltenen Fällen sind sie resistent oder immun gegen den normalen Schaden. Manche Rüstungen geben einen gewissen Prozentsatz zu einem oder meheren Widerständen dazu. Der maximale Prozentsatz pro einzelnem Widerstand beträgt 75%, das bedeutet, dass 75% des Schadens absorbiert werden. Der maximale Widerstand kann durch Fähigkeiten von Gegenständen erhöht werden. Bei Zauberinnen ist es ratsam mehr auf Widerstände zu setzen, da meist Gegner, die im Fernkampf kämpfen Elementarschäden haben und sie somit mehr schädigen.

Die Levelpunkte:

Die macht eines Charrakters wird in Lveln ausgedrückt. So schlägt ein Level 66 Charkter locker einen Level 20 Charkter. Der Maximallevel beträgt 99, doch es ist sehr schwer dieses Level zu errreichen und es haben bisher erst sehr wenige Personen geschafft.





Die Gegenstände:



Es gibt mehrere Arten Gegenstände:
Es gibt Rüstungen, Waffen, Ringe, Amulette, Helme, Handschuhe, Schuhe und Gürtel.
Die Waffen Haben verschiedene Klassen:

Die Knüppel-Klasse: Holzhammer, Hammer, Knüppel, Keule;
Die Schwert-Klasse: Dolch, Kristallschwert, Messer, Kurzschwert,
Langschwert;
Die Speer-Klasse: Pike, Forke, Dreizack, Speer, Lanze;
Die Stangen-Klasse: Bardike;
Die Stab Klasse: Kriegsstab, Stab, Langstab, Kurzstab, verbrannter Stab, versteinerter Stab;
Die Axt-Klasse: Doppelaxt, Axt, Großaxt, Riesenaxt, Kriegsaxt, Tomahawk, Handaxt;
Die Bogen- und Armbrustklasse: Repetiierarmbrust, Langbogen, Kurzbogen, langer Kampfbogen;
Dann gibt es noch Wurfmesser und Wurfäxte.

Bei den Waffen gibt es Ein- und Zweihandwaffen. Einhandwaffen sind meistens schwächer als Zweihandwaffen, aber dafür kann man mit einer Einhandwaffe noch einen Schild tragen.

Die meisten Gegenstände haben eine bestimmte Anzahl Haltbarkeit. Umso öfter man die Gegner mit einer Waffe trifft, desto schneller sinkt die Haltbarkeit. Wenn man den Gegenstand nicht rechtzeitig bei einem Händler repariert, geht er irgenwann kaputt. Dann kann man ihn solange nicht mehr benutzen, bis man ihn repariert hat. Barbaren müssen ihre Gegenstände öfter reparieren, als Zauberinnen, weil diese die Gegner aus der Nähe schlagen und nicht wie die Zauberinnnen,die die Gegner aus der Entfernung angreifen von ihnen so gut wie nie getroffen werden. Manche Gegenstände sind allerdings unzerstörbar.

Jede Waffe hat eine Angriffsgeschwindigkeit. Sie geht von \"sehr langsam\" bishin zu \"sehr schnell\". Mit ihr wird angegeben, in welcher Geschwindigkeit mit ihr zugeschlagen wird. Zweihandwaffen haben in der Regel eine niedrigere Angriffsgeschwindigkeit als Einhandwaffen. Man brauch generell ein Mindestlevel, um Gegenstände zu tragen.

Die Farben in den Klammern ist die Schrift, die die Gegenstände haben, wenn man sich die Eigenschaften der Gegentände anguckt.

Die einfachen (weißen) Gegenstände:

Die weißen Gegenstände sind die üblichen, normalen Gegenstände. Sie haben keine magischen Eigenschaften. Manchmal steht vor ihren Namen noch abgenuzte/r ... oder beschädigte/r ... .

Das bedeutet dann, dass sie dann weniger Haltbarkeitspunkte haben, als normale Gegenstände oder, dass sie weniger Schaden anrichten, als normalerweise. Wenn wiederum Gute/r ... vor einem Gegenstand steht, hat er besonders viel Haltbarkeit, oder richtet besonders viel Schaden an. Es gibt keine normalen Ringe und Amulette, da sie unsinnig wären.

Die magischen (blauen) Gegenstände:

Sie sind mit magischen Zugaben ausgestattet. So bekommt man von ihnen Lebenspunkte, Stärke, Mana, Schaden, einen Fertiggkeitenpunkt bei einer bestimten Fähigkeit und Angriffsgeschwindigkeit dazu. Außerdem erhöhen sie noch die Resistenz gegen Feuer, Gift, Eis und Blitze. Die Boni sind zufällig ausgewählt. Ganz selten kommt es vor, dass sie seltene Eigenschaften haben, z.B.: Plus einen Punkt für jede Fähigkeit dazu. Sie haben in der Regel 1-3 magische Eigenschaften.

Die speziellen (gelben) Gegenstände:

Die speziellen Gegenstände unterscheiden sich nicht sonderlich von den magischen Gegenständen, nur dass sie 2-5 verschiedene magische Fähigkeiten haben.

Die Set Items (grün):

Sie sind eine sehr gut Idee beim Jäger- Sammler Prinzip von Diablo 2. Sie haben 2 bis 6 Teile. Es gibt Sets für jeden Charakter und sie sind oft sehr stark. Wenn man sie voll hat, geben sie meist ziemlich mächtige Boni, doch auch wenn man mehrere Teile hat, sind die Extraeigenschaften enorm. Es gibt Sets, die man nur in Normal, Alptraum oder Hölle finden kann, aber natürlich sind die Höllensets am besten, die Alptraumsets sind mittelmäßig und die Normalsets sind die vergleichsweise schlechtesten. Im Normalen Diablo 2 gab es fast nur relativ schwache Sets, die man so gut wie immer in Normal fand. Durch Lod kamen nun ungefähr doppelt soviele Sets nochmal dazu.



Die Unique Items (gold):



Unique Items sind absolut selten. Die goldene Schrift von ihnen sieht richtig geil aus und es motiviert unheimlich, wenn man welche findet. Sie haben meist ausgesprochen gute Eigenschaften, aber es gibt manche, die unnütz sind. Sie sind oft ziemlich viel Wert. Es gibt natürlich Charakterbezogene Gegenstände (Schilde für Paladine, Stäbe für Zauberinnen, usw.) Manche lassen sich nur in Hölle oder Alptraum finden.

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Gegenstände, die man im Laufe des Spiels findet:

Tränke: Es gibt Manatränke, Heiltränke, Regenerationstränke, Gegengiftelexiere und Tränke, die gegen das Eingefroren sien sind. Mana-, Heil-, und Regenerationstränke gibt es in verschieden starken Ausführungen. Mana- und Heiltränke dauern etwas länger, bis sie wirken, während Regenerationstränke sofort wirken.

Edelsteine:

Es gibt Edelsteine in verschiedenen Ausfführungen.

Sie gehen von lädiert, über fehlerhaft,normal, makellos, bis perfekt. Perfekt ist das beste und lädiert dasschlechteste. Die Edelsteine sind wesentlich besser, wenn sie auch nur eine Stufe stärker sind. Man kann sie in sogenannte gesockelte Gegenstände (grau) stecken. Sie sind genauso, wie die weißen, nur, dass sie 1-6 freie Sockel haben, in die man die Edelsteine reintecken kann.
Sie bringen dann diese Boni.

Es gibt folgende Gegenstände:

Diamanten:

Bonus bei den Waffen: erhöhter Schaden bei Untoten
Bonus bei Rüstungen und Helmen: erhöhter Widerstand gengen alle Elemenetarschäden

Saphire:

Bonus bei den Waffen: Kälteschaden
Bonus bei Rüstungen und Helmen: mehr Mana

Rubine:

Bonus bei den Waffen: Feuerschaden
Bonus bei Rüstungen und Helmen: mehr Leben

Schädel:

Bonus bei den Waffen: Leben- und Mana Absaugung
Bonus bei Rüstungen und Helmen: erhöhte Lebens- und Manaregeneration

Amethysten:

Bonus bei den Waffen: höherer Angriffswert
Bonus bei Rüstungen und Helmen: erhöhter Verteidigungswert

Topasse:

Bonus bei den Waffen: Blitzschaden
Bonus bei Rüstungen und Helmen: höhere Chance, magische Gegentsand zu finden.

Juwelen (neu in LOD dazugekommen):

Den Bonus, den diese Edelsteine geben, sind zufällig bestimmt. Meist sind Juwelen nicht so gut.



Runen (auch neu in Lod dazugekommen):

Es gibt 33 verschiedene Runen, die alle unterschiedliche Eigenschaften haben. alle haben ein Mindestlevel, es geht von 1 bishin zu 69.

Besonders witzig an den Runen ist, dass man mit ihnen sogenannte \"Runenwörter\" legen kann. Die bestehen aus 2-5 Runen. So kann man in gesockelte Gegenstände die Runenwörter,die man kennt legen. Dazu brauch man die Runen, die für das Wort benötigt werden und ein Gegenstand, mit dem das Runenwort geht und indem genausoviele freie Sockel sind, wie es Runen in dem Wort gibt. Man kann also nicht in einer Rüstung mit 5 Sockeln ein Runenwort legen, das für eine Waffe mit zwei Sockeln vorhergesehen ist. Blizzard hat ein paar Runenwörter schon verraten und will später noch mehr preisgeben.

Der Horadrimwürfel:

Er ist so ziemlich die innovativste Idee in einem Rollenspiel. Man findet ihn am Anfang des 2. Aktes. In ihm kann man, wenn man die richtigen Zutaten kennt tolle Gegenstände herstellen. so werden drei lädierte Edelsteine der gleichen Sorte zu einem fehlrhaften, 3 fehlerhafte zu einem normalen, 3 normale zu einem makellosen und 3 makellose zu einem perfekten. Das kann man auch mit Heiltränken machen. Durch Lod sind noch ein paar tolle Rezepte dazugekommen. Was auch ganz neu bei Lod ist, sind die:

Runique Items (orange):

Es gebt sehr viele spezielle Rezepte für sie. So macht man sie aus einem bestimmten Gegenstand, einem bestimmten perfekten Edelstein, aus irgendeinem Juwel und aus einer bestimmten Rune. Die Ergebnisse sind meistens nicht so von durchschlagendem Erfolg, aber dennoch war es eine gute Idee von Blizzard.




Das Spielprinzip:


Das Spielprinzip ist an sich ganz simpel. Man zieht mit seinem Charakter los, um Monster zu verprügeln. Da man sonst nicht so gut weiterkommen würde, wird dem Charakter ein Quest( kleine Aufgabe) gegeben. In dem Quest muss man meist zu einem angegebenen Punkt gehen und dort dann ein Monster töten,gefangene Barbaren befreien, eine Höhle von Monstern bereinigen, oder ein bestimmtes Buch finden. Wenn man ein Quest geschafft hat, bekommt man eine Belohnung, entweder Erfahrung, oder Gegenstände. Wenn ein Gegner getötet wird, bekommt man nicht nur Erfahrung, sondern er kann auch einen Gegenstand verlieren. Diesen Gegenstand kann man dann aufheben und wenn er besser ist, als der alte und man ihn auch tragen kann, legt man diesen an und tötet dann weiterhin Monster. Im Grunde genommen wird bei Diablo 2 der uralte Jäger und Sammlertrieb im Menschen geweckt. Hat man dann \"Normal\" geschafft, bekommt man bessere Items,die es nur in \"Albtraum\" gibt, dadurch, dass die Level der Monster hochgeschraubt wurden. Dann kann man noch bessere und seltenere Gegenstände bekommen und man ist somit noch süchtiger nach dem Spiel. Das geht dann immer so weiter,
bis man nach ungefähr 250 Stunden das Spiel mit dem Charakter auf allen Schwierigkeitsstufen durchgespielt und die allerbesten Unique- und Set Items gefunden hat, die es für ihn gibt. Dann fängt man einfach einen neuen an und weiter gehts. Außerdem kann man den einzelnen Charaktere extrem variieren.



Die Charaktere:



Die Person, die sie spielen können, nennt man Charakter.

Es gab in Diablo 2 fünf Charaktere, die man spielen konnte und im Addon sind noch zwei dazugekommen. Es sind also insgesamt 7 Charaktere.

Charaktere aus Diablo 2:

Der Barbar:

Er ist auf Nahkämpfe spezialisert und deshalb brauch er natürlich mehr Leben als andere Charaktere, die er aber von Anfang an hat und am besten ausbauen sollte. Am besten ist es, wenn man sich mit ihm auf Schwerter oder Äxte spezialisiert. Er brauch vor allen dingen Stärke, um die Waffen und Rüstungen zu
tragen, Geschicklichkeit, um die Gegner treffen und ebenfalls Waffen tragen zu können und Vitalität, um möglichst viele Leben zu haben. Als einziger Charakter aus Diablo kann er in beiden Händen Einhandwaffen tragen. Man kann sich mit ihm auch zwar auf Wurfäxte, Speere, Knüppel und Wurfspeere spezialisieren, aber das ist meist nicht so erfolgreich. Man spezialisiert den Barbaren,
indem man Fähigkeitspunkte auf die passiven Fähigkeiten für die Waffen setzt, die ich ebengerade alle genannt habe. Der Barbar hat nicht sonderlich viel Mana. Im Fähigkeitenrepertoire hat er besonders starke Schläge, die dafür Mana kosten, aber wenn der Barbar etwas stärker ist, ist das kein Problem. Außerdem kann er Kreigsschreie anwenden, die die Gegner vertreiben, sie verwirren, sie
leicht schwächen etc. können. Er hat die Fähigkeitenbäume Kampfbeherschungen, Kriegsschreie und Kampffertigkeiten.

Der Paladin:

Er ist meist mit Schwert und Schild ausgerüstet. Wie der Barbar ist er auch Nahkämpfer, hat aber nicht soviele Leben, dafür aber mehr Mana als er. Er zaubert schon etwas mehr als sein der nur Kämpfende Barbar. So hat er zum Beispiel Auren, die ihn regenerieren, ein Teil des Schadens reflektieren oder seine Angriffs- oder Laufgeschwindigkeit erhöhen. Er kann auch ein paar Schüsse abfeuern, aber insgesamt ist er mehr ein Nahkämpfer als ein Fernkämpfer. Bei ihm muss man auf alle 4 Statistiken setzen, aber besonderes Augenmerk sollte man auf Stärke & Geschicklichkeit legen, damit er die Waffen tragen kann. Die 3 Fähigkeitenbäume bei ihm sind offensive Auren, defensive Auren und ebenfalls
Kampffertigkeiten, die aber nicht so stark sind wie vom Barbaren.

Die Amazone:

Man kann sie entweder auf den Speerkampf oder auf das Bogenschießen spezialisieren. Wenn man sie auf den Bogen spezialisiert, kann sie magische Pfeile abschiessen, Gegner mit Feuerpfeilen beschiessen, oder später mehrere magische Pfeile zur gleichen Zeit abschiessen. Ist sie wiederum auf Speere spezialisiert, kann sie dreimal ganz schnell hintereinander zustechen, oder mit einen Kettenblitz auslösen, indem sie einen Gegner schlägt. Ihre Leben sind ähnlich wie beim Paladin verteilt, also hat sie auch mehr Leben als Mana. Bei ihr muss man am besten etwas mehr auf Stärke und Geschicklichkeit setzen, damit sie wie alle anderen Kämpfer ihre Waffen tragen kann. Ihre drei Fähigkeitenbäume sind Passiv- und Magiefertigkeiten, Bogen- und Armbrustfähigkeiten und Speer- und Wurfspiessfertigkeiten.

Die Zauberin:

Die Zauberin ist eine reine Fernkämpferin. deshalb hat sie auch viel weniger Leben als andere Charaktere, aber natürlich wesentlich mehr Mana. Sie hat drei verschiedene Fertigkeitenbäume: Eiszauber, Feuerzauber und Blitzzauber. Sie braucht keine Waffen um die Gegner anzugreifen. Bei ihr sollte man am besten auf Stärke, damit sie ihre Rüstungen tragen kann und auf Energie, damit sie keinen Manamangel hat, setzen. Da sie nicht gerade sonderlich viele Leben hat, hat sie spezielle defensive Eis- und Blitzfertigkeiten. So kann man eine Eisrüstung beschwören, die den Rüstungswert um ca. 50%heraufsetzt. Sie kann auch ab Level 30 ein Energieschild beschwören, das den Schaden um ca. 20% auf ihr Mana lenkt. Diese Werte kann man natürlich auch durch \"aufpumpen\" der Fähigkeiten verbessern. Sonst kann die Zauberin Feuer- ,Eis- und Blitzegeschosse, einen Blizzard, eine Feuerwand, einen Kettenblitz einen Meteor und viele andere Sachen beschwören, aber die mächtigen Zauber gibt es sowieso nur in höheren Leveln.

Der Totenbeschwörer:

Er ist auf die Wiederbelebung von gefallenen Gegnern spezialisiert. Man kann sich mit nicht so gut spezialisieren, deshalb wurde er mir persönlich sehr schnell langweilig. Bei ihm sollte man auf alle 4 Statistiken draufsetzen, aber besonders sollte man sich auf Stärke und Vitalität konzentrieren, weil er
auch zuschlagen muss und weil er nicht sonderlich viel aushält. Er kann Skelettkämpfer aus gefallenen Gegnern beschwören, kann schwache Schüsse abgeben, Kadaver explodieren lassen, Gegner dazu bringen, den anzugreifen, der am nächsten an ihm dran steht, den Angriff vom Gegner zu schwächen, Golems beschwören, Skelett-Magier beschwören und noch mehr Sachen machen. Er hat die drei Fähigkeitenbäume Flüche, Totenbeschwörungen und Knochen& Giftzauber.

Charaktere aus Diablo 2 Lord of Destruction:

Die Assasine:

Sie muss auf Klauen spezialisiert werden, da eine ihrer Fähigkeiten die Klauen-Beherschung ist, die den Angriffswert und den Schaden erhöht. Dennoch gibt es ziemlich viele unterschiedliche Assasinen. Die Assasine hat die drei Fähigkeitenbäume: Kampfkünste, Fallen und Schatttendisziplinen. Unter die Kampfkünste fallen einige interessante, neue Ideen. So gibt es Aufladetechniken und Finishing Moves. Wenn man einen Gegner einmal mit einer Aufladefähigkeit schlägt, kreist dann ein Licht um den Charakter. Dies kann man wiederholen, bis 3 Lichter um einen Kreisen. Dann kommt der Finishing Move zum Einsatz. Er erhöht den Schaden und kann dann auch noch den Angriffswert erhöhen, oder stößt den Gegner weg. Das ist von Finishing Move zu Finishing Move verschieden. Wenn man nun die Auflade Fertigkeit voll aufgeladen hat, bringt sie einen besonders starken Bonus. Wenn sie schon schwach aufgeladen ist( 1-2 Lichter), gibt es auch schon einen Bonus, aber einen nicht so staren, als wenn es 3 Lichter sind. Wenn man voll aufgeladen ist und dann den Finishing Move anwendet, werden die ganzen Boni zusammengezählt und so schickt man in Null Komma Nix die Gegner ins Jenseits. Solche Vorgehensweisen lohnen sich aber erst später. Zuerst reichen auch zwei stinknormale Schläge aus, um den Gegner zu töten. Dann gibt es noch Fallen. Das Aufstellen einer Falle kostet Mana. Sie gibt dann ein paar Schüsse ab und geht dann kaputt. Durch die Schattendisziplinen kann man, ähnlich wie bei der Amazone ein Ebenbild von sich erstellen , von dem man im Kampf unterstütz wird. Die Assasine kann in jeder Hand eine Klaue halten. Dies geht aber ausschließlich nur mit Waffen der Klauen-Klasse. Alle anderen Waffen kann sie in nur in einer Hand tragen



Der Druide:

Er ist ähnlich wie der Totenbeschwörer, nur ,dass er keine Leichen braucht, um die Kreaturen zu beschwören. Als ein Naturmensch kann er Wölfe, Krähen, Bären und Ranken beschwören, die ihn stärken. Die Ranken sind besonders praktisch, weil sie die Energie aus toten Gegnern aufsaugen. Der Druide selbst kann´ sich auch in einen Bären oder in einen Wolf verwandeln. Er hat ein paar passive Fähifkeiten, die ihn in Wehrwolfs oder Wehrbärenform stärken. Bei ihm sollte man besonderen Wert auf Stärke und Energie legen, damit er seine Rüstungen tragen kann und damit er seine Wölfe und Bären beschwören kann. Seine 3 Fähigkeiten im Fähigkeitenbaum sind Verwandlungen, Beschwörungen und Elementarfähigkeiten. Mit den letzteren können sie Vulkane, Tornados, Erdrisse, riesige Feuerbälle und noch mehr beschwören.



Der Begleiter/Söldner:


Er ist kein richtig anwählbarer Charakter, aber dennoch eine wichtige Neuerung im Spiel. Beim alten Diablo 2 war er zu nichts zu gebrauchen, weil er viel zu schwach war. Durch Lod ist er wasentlich stärker geworden, man kann ihm endlich Tränke und ihm eine Rüstung ,Waffe und Helm geben.

Im ersten Akt kann man sich Bogenschützinnen als Begleiter wählen. Im zweiten kann man sich Männer mit Speeren, im dritten paladinartige Leute, im vierten niemanden und im fünften Barbaren als Hilfe kaufen. Man kann sie, falls sie gestorben sind wiederbeleben. Sie steigen auch Level auf, haben aber weder Fertigkeiten, noch Statistikpunkte. Ihre Leben steigen bei einem Levelaufstieg von allein. Mana haben sie nicht, aber sie können dennoch Auren aktivieren. Sie brauchen wesentlich weniger Erfahrung, als der Charakter, um ein Level aufzusteigen. Wenn sie den gleichen Level haben, wie der Charakter, steigen sie nicht weiter, sondern sammeln für den Charakter Erfahrung. Wenn man irgendwann wieder ein Level höher ist, sammelt der Begleiter wieder Erfahrung für sich.




Systemvoraussetzungen:


Die Minimalvoraussetzungen:

Prozessor: 233Mhz
Arbeitsspeicher: 64 MB RAM
Freier Speicher: 600 MB + 1,5 GB(für Diablo 2)
Soundkarte: Soundblaster oder kompatibel
Garfikkarte: 8 MB

Die Optimalvorraussetzungen:
Prozessor: 1 Ghz
Arbeitsspeicher: 128 MB RAM
Freier Speicher: 800 MB + 1,5 GB (für Diablo 2)
Soundkarte: Soundblaster oder kompatibel
Garfikkarte: 3D-Karte


Fazit:


Diablo 2 ist ein Pflichtkauf für jeden Rollenspielfan. Durch die extrem hohe´Suchtgefahr dürfte es auch Gelegenheitsspieler am Bildschirm fesseln. Der Multiplayer- Modus ist hevorragend und noch motivierender als der Einzelspielermodus, obwohl dieser schon ausgezeichnet ist. Vielleicht ist die Grafik gerade wunderschön, aber grottenhässlich ist sie auch nicht. Die Steuerung macht Sinn und die meisten Charktere sind spezialisierbar, was durchaus noch viel länger Spaß macht und man gerne öfter nochma von vorne anfängt. Das Charaktersystem ist gut durchdacht und garantiert selbst bei Rollenspieleinsteigern einen guten Einstieg. Wem also 25 Euro für das Spiel im Set mit Diablo 2 zu viel
ist, der sollte wissen, dass er nirgendwo sonst für so viele Stunden Spielspaß für so wenig Geld bekommt.

Das war\'s, ich hoffe, dass es bei dem Bericht euch nicht langweilig geworden ist.

cya

N8ty

12 Bewertungen