Die Siedler 4 (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 22,48
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Erfahrungsbericht von Peacemaker4all

Konnte der vierte Teil an den Erfolg anschliessen?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

EINLEITUNG


Ich habe mich seit langem mal wieder dazu entschlossen einen Bericht zu schreiben, um so mit meine nach dem Beenden der Schule erloschenen Deutschkenntnisse aufzufrischen. Bei der Wahl des Themas habe ich lange überlegt, aber letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen das es wieder ein Spielebericht sein soll. Und über was könnte man nicht besser einen Bericht verfassen als über ein Spiel was eigentlich jeder kennen müsste. Nachdem die ersten drei Teile schon ein voller Erfolg waren entschloss man sich bei „Bluebyte“ die Freunde dieser Spielereihe nicht zu enteuschen und entwickelte deshalb die Vorgänger weiter.
Als die Mülheimer Wuselmännchen das Genre vor über sechs Jahren begründeten, ging es noch nahezu ausschliesslich um Aufbau und Ökonomie. Doch bis Teil drei der Saga nahmen die Gefechte einen zunehmend stärkeren Einflusss auf das Gameplay. Nicht unbedingt zur Freude aller Fans, doch der Erfolgt dieser Reihe lässt selbst diese verstummen. Mit dem vierten Teil wollte man den endgültigen Absprung von den ewigen Klischees schaffen. Das Team um Projektleiter H.J. Brändle setzt dabei mehr auf den Aufbau einer funktionierenden Wirtschaftsimulation. Das heisst unter anderem das die Stärke der Truppe von der Grösse der Siedlung abhängt und somit eine realistischere Grundlage geschaffen ist. Je mehr Rohstoffe produziert und verbaut werden, desto motivierter ziehen die Soldaten in den Kampf, schliesslich geht’s ja um was. Bewaffnete Soldaten gibt es in diesem Teil gegen Gold in verschieden Stärken, wie gehabt werden diese durch den Spieler komfortabel über Zugrahmen gesteuert. Der Vorteil einer Söldnergruppe liegt auf der Hand: man erspart sich die zeit- und rohstoffaufwendige Ausbildung einer Armee.


STORY

Der boshafte Gott „Morbus“ hat eine Revolte gegen das Oberhaupt vom Himmel angezettelt und wird deshalb auf die Erde verbannt. Eine herbe Strafe für „Morbus“, denn er hasst alles was grün ist. Also gründet er umgehen das „dunkle Volk“ (steht im Spiel unter alleiniger Herrschaft des PC´s) und sagt allen Pflanzen und Siedlern den Kampf an. Immer mehr Terrain reisst sich der Tyrann mit Hilfe des „Schattenkrauts“ und seiner Untertanen unter den Nagel. Er versucht alles in unfruchtbares Ödland zu verwandeln. Nun liegt es in der Hand des jeweiligen Volkes ihn mithilfe der Gärtner und seinen Fähigkeiten das Land wieder zu begrünen aufzuhalten.



WAS HAT SICH VERÄNDERT ???

Speerträger wurden aus dem Sortiment genommen, von den klassischen Waffengattungen sind nur noch Schwertkämpfer und Bogenschützen übrig geblieben. Dafür gibt es Kriegsschiffe, ausserdem verfügt jedes der drei übernehmbahren Völker über eine Spezialeinheit die dir das Bekämpfen der Gegner erleichtern sollen. So ziehen die Wikinger mit Axtschwingern in die Schlacht, während die Mayas ihren Feinden schon aus grosser Entfernung Giftpfeile aus Blasrohren entgegenpusten. Römer wiederum haben Heiler in ihren Reihen, können also ausdauernder fighten. Neu ist ebenfalls ein Truppenführer, der die Soldaten ins Getümmel leitet und dafür sorgen soll das die unbeschadet dort ankommen. Hier macht sich neben der vereinfachten Steuerung auch die verbesserte Wegfindung bezahlt, denn die Jungs sind nun in der Lage den kürzesten Weg selbständig ausfindig zu machen. Im übrigen wurde auf Wunsch zahlreicher ein neues Benutzerinterface entworfen, das die komplette Bedienung erleichtert.
Sicher wird auch unter normalen Völkern wieder Keilereien geben, so ganz ohne Schlachten mag selbst Siedler 4 nicht auskommen. Gegen „Morbus“ ist man allerdings alleine machtlos, so dass Verbündete wohl eine Notwendigkeit sein dürften. Ein probates Mittel zu Völkerverständigung ist der Handel, was dem Spiel neue Tiefen verleiht. Warentausch ist mit Freund und Feind denkbar, lediglich mit „Morbus“ und seine Handlangern sind keine Geschäfte zu machen. Die vom Spieler gelenkten Römer, Mayas und Wikinger unterscheiden sich nicht nur in Kleidung, Aussehen und Architektur, sondern auch in ihren Zauberkräften, Nutztieren und Berufen. Für die Magie sind erneut Priester zuständig, die bei entsprechender Huldigung der Götter über Mana verfügen und ein paar ganz nützliche Sprüche kennen. Ansonsten die gewohnte Reihenfolge beim Bau einer Siedlung: Zunächst muss für ausreichen Baumaterial gesorgt werden. Während der Holzfäller und Sägewerk für Bretter verantwortlich sind, schleppt der Steinmetz den härteren Stoff zur Baustelle. Und dann der Bau des gewünschten Gebäudes losgehen.
Durch die Errichtung von Wachhäusern erweitern sie Gebiet so lange, bis zumindest ein Teil eines Berges mit allen benötigten Ressourcen unter deiner Herrschaft steht. Für die Versorgung der Arbeiter in den daraufhin errichteten Bergwerken sollen Nahrung wie Fleisch, Fisch und Brot immer zu Verfügung stehen. Denn für zum Beispiel Brot muss erst ein Getreidefeld angelegt, eine Mühle errichtet werden, ein Brunnen (an der richtigen Stelle) gebaut werden bevor dann letztendlich die dort entstanden Bestandteile in der Bäckerei verarbeitet werden können.
Ein paar neue Gebäude bzw. Charaktere runden die Infrastruktur ab, so dass aus der Amazonen Erweiterung zum Vorgänger der Imker übernommen wurde und alte Elemente wie der Jäger aus Siedler drei schon bekannte Personen zum Vorschein gebracht werden sollen. Denn schliesslich wimmelt es ja in den Wäldern so von Wild. Seit Siedler zwei hat keiner der knuffigen Untertanen mehr so viel tierisches Leben auf freier Flur erblickt wie in diesem Teil. Ein weiterer Neuzugang ist der Saboteur, welcher gegnerische Bauten ruckzuck einebnen kann, aber Vorsicht beim durchqueren des Waldes denn die Fähigkeit des Fallenaufstellens beherrsch dein Gegner genau so, so dass dies alles andere als ein gemütlicher Waldspaziergang werden sollte.
Neben den Einzel- und Mehrspielerkarten gibt es eine umfangreiche Kampagne gegen das dunkle Volk, wo Rendersequenzen zwischen den zwölf Missionen die Geschichte weiterspinnen. Neusiedler könne sich zuvor die grundlegenden Funktionen über ein zehnteiliges Tutorial aneignen. Darüber hinaus sind kürzere Kampagnen für Römer, Wikinger und Mayas spielbar in dehnen man die Eigenschaften der verschieden Völker besser kennen lernen kann.
Im Multiplayermodus ist dieses Spiel ebenfalls ein Genuss, denn diese Art des Spielens ist bei Siedler vier völlig kampflos und Gewinner ist wer die Besiedlung eines Bestimmten Landes oder eine gewisse Manege Gold als erster vorweisen kann. Mit Hilfe des Voice Chat ist es möglich auch oral miteinander zu kommunizieren.
Grafisch scheint sich weniger getan zu haben, da die Ansicht immer noch zu isometrisch ist und die Gebäude nach wie vor gerendert sind. Positiv ist jedoch die stufenlos Zoomfunktion die mit Hilfe von direct 3D hässliche Riesenpixel verhindert die den halben Bildschirm ausfüllen. Bluebyte hat mit der vierten Generation von Siedler auf jeden Fall zu „Jowoods“ „die Völker“ aufgeschlossen. Trotzdem wurde die Idee beibehalten und die Stärken der Weiterentwicklung liegen absolut in der Detailverbesserung.Jedoch gibt es immer nur noch männliche Siedler und lässt weibliche und Kinder dieser vermissen.



NEUHEITEN AUF EINEN BLICK

1 computergesteuertes und drei spielbare Völker
neue Bauten, Charaktere und rassenspezifische Spezialeinheiten
Armee abhängig von Grösse der Siedlung abhängig
Diplomatie und Handel
Neue Multiplayer- Modi mit Voice Chat Funktion
Neues Benutzerinterface
Direct 3D Unterstützung für stufenlosen Zoom



FAZIT


ALTES KONZEPT: MEHR DETAILS- WAS WILL MAN MEHR ????


Thx euer Peacemaker4all

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