Kosmos Die Siedler von Catan Basisspiel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von GentleGreg
Wo liegt Catan?
Pro:
Spielsystem, Anleitung, erweiterbar, Verpackung
Kontra:
kleine Teile, Spielplan verruckelt leicht
Empfehlung:
Ja
Ich habe heute mal wieder \"Die Siedler von Catan\" gespielt. Ich habe das Spiel schon seit ein paar Jahren, spiele auch immer wieder zwischendurch, nun möchte ich meine Erfahrungen niederschreiben, um auch andere Nicht-Siedlern auf den Geschmack zu bringen.
Titel: \"Die Siedler von Catan\"
Verlag: KOSMOS
Macher: Klaus Teuber
Anzahl der Spieler: 3-4
Alter: ab 10 Jahren
Spielzeit: ca. 75 Minuten
Damals hat es ca. 50,-DM gekostet, es dürfte heute so 25,-EUR kosten. Der Preis ist absolut gerechtfertigt!
Das Spiel wurde mit mehrere Preisen ausgezeichnet:
- Spiel des Jahren 1995
- Deutscher SpielePreis - 1.Platz 1995
- Goldene Feder der Stadt Essen für die beste Spielanleitung
Das Spiel wird in einer quadratischen Verpackung aus dicker Pappe geliefert. Ein dunkles rot ist dominierend. Auf dem Cover sieht man eine schönen roten Sonnenuntergang, im Horizont ist eine kleine Stadt zu erkennen. Diese Darstellung ist sehr schön gestaltet und zeigt schon das Spielprinzip. Es geht ums Städte bauen. Das ist meiner Meinung nach aus alles sehr einfach zu er´lernen.
Hat man die Verpackung geöffnet, findet man erstmal einige Teile, wie z.B.:
- Anleitung
- Siedler-Almanach
- Spielplankarten (Wabenform, aus stabiler Pappe)
- Siedlungen (Häuser aus Holz, farbig)
- Städte (Kirchen aus Holz, farbig)
- Straßen (Holz, farbig)
- Rohstoffkarten (5 verschiedene Sorten)
- Entwicklungskarten
- Baukostenkarte (Pappe)
- und einige weiter kleine Sachen
Insgesamt sind die Materialien gut verarbeitet und können eigentlich nicht kaputt gehen, es sein denn man zündet sie an.
Die Anleitung ist auf einem großen quadratischen Bogen abgedruckt. Sie ist exzellent für Anfänger zusammengestellt und bietet einen einfachen Einstieg, deshalb ist der Preis für die beste Anleitung auch absolut gerechtfertigt. Auch ein erster Spielplan ist abgedruckt, nachdem man sein erstes Spiel bestreiten sollte, um erstmal die Regeln kennen zu lernen.
Das Spielfeld wird also aus den wabenförmigen Spielplankarten zusammengesetzt. Hierfür braucht man schon einen größeren Tisch, da auch die anderen Sachen darauf Platz haben sollten. Ich empfehle eine Größe von 1x1m.
Was mich hier ein bisschen stört ist, dass die Karten leicht verrutschen, sodass man beim versehentlichen Berühren schonmal das Spielfeld zerstören kann.
Die Spielplankarten zeigen verschiedene Landschaften:
- Weideland
- Ackerland
- Gebirge
- Wald
- Wüste
- Hügelland
- Wasser (Meer)
Jede dieser Landschaften ist Lieferant für verschiedene Rohstoffe:
- Getreide
- Holz
- Erz
- Lehm
- Wolle
Die Wüste und das Meer liefern keine Rohstoffe.
Nun werden auf den Landschaftsarten noch die beiligenden Zahlen (von 2 - 12) niedergelegt. Diese Zahlen stellen später die Summe der beiden Würfel dar, denn jedesmal wenn die Würfel eine Summe ergeben, die auf einer dieser Rohstoffe liegt, fallen Rohstoffe an, die man \"ernten\" kann, sofern man an diesem Feld eine Siedlung bzw. Stadt gebaut hat.
Die Spielsteine sind in vier verschiedene Farben vorhanden (Rot, Blau, Orange, Weiß):
- 15 Straßen
- 4 Städte
- 5 Siedlungen
- Baukostenkarte
Jeder Spieler erhält nun seine Spielsteine in der jeweiligen Farbe.
Nun kann jeder Spieler reihum zwei Siedlungen auf die Kreuzungen der Spielplankarten stellen, sozusagen seine Startbasis. Außerdem kann er an jede Siedlung ein Straße anlegen, die auf den Rand der Spielplankarten kommen.
Allerdings darf man Siedlungen (und später Städte) nur dann auf eine Kreuzung bauen, wenn die drei benachbarten Kreuzungen nicht bebaut sind.
So, nun geht\'s los und der älteste Spieler würfelt mit zwei Würfeln. Alle Spieler, die nun eine Siedlung an einem Feld haben, wo die Summe mit der Würfelsumme übereinstimmt, erhalten nun jeweils eine Rohstoffkarte des jeweiligen Feldes. Wenn man eine Stadt an dieser Karte hat, bekommt man sogar zwei Rohstoffkarten.
Als nächstes kann man nun seine Rohstoffe tauschen, entweder 4:1 oder, falls man eine Hafenstadt hat, 3:1 bzw. 2:1 in andere Rohstoffe. Man kann auch untereinader mit anderen Mitspielern tauschen, andere Spieler bekommen andere Rohstoffe, die man selbst vielleicht nicht bekommt.
Der letzt Schritt ist das Bauen, sofern man die jeweiligen Rohstoffe besitzt, diese kann man auf der Baukostenkarte ablesen. So kann man Straßen, Siedlungen, Städte und Entwicklungskarten bauen.
Nun ist der nächste Spieler dran und die drei Schritte beginnen von vorne.
Falls die Summe der Würfel eine \"7\" ist, so kommt der Räuber zum Einsatz. Diese schwarze Spielfigur wird auf eine Zahl, die auf einem Spielplansfeld liegt gestellt. Außerdem müssen alle Spieler, die mehr als sieben Rohstoffkarten auf der Hand haben, die Hälfte dieser Karten ablegen. Außerdem darf der Spieler, der den Räuber gesetzt hat, einem Spieler, dessen Siedlung oder Stadt an diesem Räuberfeld liegt, eine Rohstoffkarte klauen, indem er aus diesen eine verdeckt zieht.
Das Interessante ist, dass das Feld, wo der Räuber drauf steht, keine Rohstoffe abwirft, erst wenn es wieder frei ist.
Sollte man fünf Straßen hintereinander gebaut haben, so bekommt man die Karte \"Längste Handelsstraße\", sobald ein anderer Spieler eine längere Straße hat, bekommt dieser die Karte.
Die Entwicklungskarten bieten entweder direkte Siegpunkte, Ritterkarten oder Entwicklung. Ritterkarten sind zum Vertreiben des Räubers nützlich. Mit der Entwicklung kann man zwei Rohstoffkarten zusätzlich ziehen.
Ziel des Spieles ist es nun zehn Siegpunkte zu erlangen. Diese Siegpunkte bekommt man durch Siedlungen (1 Punkt), Städte (2 Punkte), Längste Handelsstraße (2 Punkte), Größte Rittermacht (2 Punkte) und Siegpunktkarten.
Ich hoffe, ihr habt das nun so einigermaßen verstanden, die Anleitung selbst ist wirklich einfach geschrieben und sehr verständlich.
Dadurch, dass man immer wieder neue Spielfelder zusammenstellen kann, hat man praktisch immer wieder ein neues Spiel - jedes Spiel ist anders.
Für das Spiel gibt es mehrere Erweiterungen zu kaufen, die das Spiel noch umfangreicher und komplexer machen:
- Ritter & Städte
- Die Seefahrer
Damit kommen zum Beispiel Ritter ins Spiel und mit den Seefahrern kann man übers Meer segeln und Inseln erkunden.
FAZIT: Ein super Spiel, das durch seine Spielplanzusammenstellung immer wieder anders ist und somit nie langweilig wird. Durch die Erweiterungen bekommt man noch mehr Spielspaß, sie sind aber nicht zwingend erforderlich. Die Spielanleitung und das Spielsystem sind einfach genial und einfach zu erlernen!
Titel: \"Die Siedler von Catan\"
Verlag: KOSMOS
Macher: Klaus Teuber
Anzahl der Spieler: 3-4
Alter: ab 10 Jahren
Spielzeit: ca. 75 Minuten
Damals hat es ca. 50,-DM gekostet, es dürfte heute so 25,-EUR kosten. Der Preis ist absolut gerechtfertigt!
Das Spiel wurde mit mehrere Preisen ausgezeichnet:
- Spiel des Jahren 1995
- Deutscher SpielePreis - 1.Platz 1995
- Goldene Feder der Stadt Essen für die beste Spielanleitung
Das Spiel wird in einer quadratischen Verpackung aus dicker Pappe geliefert. Ein dunkles rot ist dominierend. Auf dem Cover sieht man eine schönen roten Sonnenuntergang, im Horizont ist eine kleine Stadt zu erkennen. Diese Darstellung ist sehr schön gestaltet und zeigt schon das Spielprinzip. Es geht ums Städte bauen. Das ist meiner Meinung nach aus alles sehr einfach zu er´lernen.
Hat man die Verpackung geöffnet, findet man erstmal einige Teile, wie z.B.:
- Anleitung
- Siedler-Almanach
- Spielplankarten (Wabenform, aus stabiler Pappe)
- Siedlungen (Häuser aus Holz, farbig)
- Städte (Kirchen aus Holz, farbig)
- Straßen (Holz, farbig)
- Rohstoffkarten (5 verschiedene Sorten)
- Entwicklungskarten
- Baukostenkarte (Pappe)
- und einige weiter kleine Sachen
Insgesamt sind die Materialien gut verarbeitet und können eigentlich nicht kaputt gehen, es sein denn man zündet sie an.
Die Anleitung ist auf einem großen quadratischen Bogen abgedruckt. Sie ist exzellent für Anfänger zusammengestellt und bietet einen einfachen Einstieg, deshalb ist der Preis für die beste Anleitung auch absolut gerechtfertigt. Auch ein erster Spielplan ist abgedruckt, nachdem man sein erstes Spiel bestreiten sollte, um erstmal die Regeln kennen zu lernen.
Das Spielfeld wird also aus den wabenförmigen Spielplankarten zusammengesetzt. Hierfür braucht man schon einen größeren Tisch, da auch die anderen Sachen darauf Platz haben sollten. Ich empfehle eine Größe von 1x1m.
Was mich hier ein bisschen stört ist, dass die Karten leicht verrutschen, sodass man beim versehentlichen Berühren schonmal das Spielfeld zerstören kann.
Die Spielplankarten zeigen verschiedene Landschaften:
- Weideland
- Ackerland
- Gebirge
- Wald
- Wüste
- Hügelland
- Wasser (Meer)
Jede dieser Landschaften ist Lieferant für verschiedene Rohstoffe:
- Getreide
- Holz
- Erz
- Lehm
- Wolle
Die Wüste und das Meer liefern keine Rohstoffe.
Nun werden auf den Landschaftsarten noch die beiligenden Zahlen (von 2 - 12) niedergelegt. Diese Zahlen stellen später die Summe der beiden Würfel dar, denn jedesmal wenn die Würfel eine Summe ergeben, die auf einer dieser Rohstoffe liegt, fallen Rohstoffe an, die man \"ernten\" kann, sofern man an diesem Feld eine Siedlung bzw. Stadt gebaut hat.
Die Spielsteine sind in vier verschiedene Farben vorhanden (Rot, Blau, Orange, Weiß):
- 15 Straßen
- 4 Städte
- 5 Siedlungen
- Baukostenkarte
Jeder Spieler erhält nun seine Spielsteine in der jeweiligen Farbe.
Nun kann jeder Spieler reihum zwei Siedlungen auf die Kreuzungen der Spielplankarten stellen, sozusagen seine Startbasis. Außerdem kann er an jede Siedlung ein Straße anlegen, die auf den Rand der Spielplankarten kommen.
Allerdings darf man Siedlungen (und später Städte) nur dann auf eine Kreuzung bauen, wenn die drei benachbarten Kreuzungen nicht bebaut sind.
So, nun geht\'s los und der älteste Spieler würfelt mit zwei Würfeln. Alle Spieler, die nun eine Siedlung an einem Feld haben, wo die Summe mit der Würfelsumme übereinstimmt, erhalten nun jeweils eine Rohstoffkarte des jeweiligen Feldes. Wenn man eine Stadt an dieser Karte hat, bekommt man sogar zwei Rohstoffkarten.
Als nächstes kann man nun seine Rohstoffe tauschen, entweder 4:1 oder, falls man eine Hafenstadt hat, 3:1 bzw. 2:1 in andere Rohstoffe. Man kann auch untereinader mit anderen Mitspielern tauschen, andere Spieler bekommen andere Rohstoffe, die man selbst vielleicht nicht bekommt.
Der letzt Schritt ist das Bauen, sofern man die jeweiligen Rohstoffe besitzt, diese kann man auf der Baukostenkarte ablesen. So kann man Straßen, Siedlungen, Städte und Entwicklungskarten bauen.
Nun ist der nächste Spieler dran und die drei Schritte beginnen von vorne.
Falls die Summe der Würfel eine \"7\" ist, so kommt der Räuber zum Einsatz. Diese schwarze Spielfigur wird auf eine Zahl, die auf einem Spielplansfeld liegt gestellt. Außerdem müssen alle Spieler, die mehr als sieben Rohstoffkarten auf der Hand haben, die Hälfte dieser Karten ablegen. Außerdem darf der Spieler, der den Räuber gesetzt hat, einem Spieler, dessen Siedlung oder Stadt an diesem Räuberfeld liegt, eine Rohstoffkarte klauen, indem er aus diesen eine verdeckt zieht.
Das Interessante ist, dass das Feld, wo der Räuber drauf steht, keine Rohstoffe abwirft, erst wenn es wieder frei ist.
Sollte man fünf Straßen hintereinander gebaut haben, so bekommt man die Karte \"Längste Handelsstraße\", sobald ein anderer Spieler eine längere Straße hat, bekommt dieser die Karte.
Die Entwicklungskarten bieten entweder direkte Siegpunkte, Ritterkarten oder Entwicklung. Ritterkarten sind zum Vertreiben des Räubers nützlich. Mit der Entwicklung kann man zwei Rohstoffkarten zusätzlich ziehen.
Ziel des Spieles ist es nun zehn Siegpunkte zu erlangen. Diese Siegpunkte bekommt man durch Siedlungen (1 Punkt), Städte (2 Punkte), Längste Handelsstraße (2 Punkte), Größte Rittermacht (2 Punkte) und Siegpunktkarten.
Ich hoffe, ihr habt das nun so einigermaßen verstanden, die Anleitung selbst ist wirklich einfach geschrieben und sehr verständlich.
Dadurch, dass man immer wieder neue Spielfelder zusammenstellen kann, hat man praktisch immer wieder ein neues Spiel - jedes Spiel ist anders.
Für das Spiel gibt es mehrere Erweiterungen zu kaufen, die das Spiel noch umfangreicher und komplexer machen:
- Ritter & Städte
- Die Seefahrer
Damit kommen zum Beispiel Ritter ins Spiel und mit den Seefahrern kann man übers Meer segeln und Inseln erkunden.
FAZIT: Ein super Spiel, das durch seine Spielplanzusammenstellung immer wieder anders ist und somit nie langweilig wird. Durch die Erweiterungen bekommt man noch mehr Spielspaß, sie sind aber nicht zwingend erforderlich. Die Spielanleitung und das Spielsystem sind einfach genial und einfach zu erlernen!
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